Divers Lodge Lembeh, Sulawesi Geschrieben am 01.01.2012 von frankobolli [CMAS **, 1300 TG]
November 2011, drei Wochen in Sulawesi bei Divers Lodge Lembeh. Ein halbes Jahr vor Urlaubsbeginn habe ich Transfer, Unterbringung und Tauchpaket direkt über den Mailkontakt klar gemacht. Ich hatte wohl Glück und den letzten Platz noch bekommen. Vor Ort, haben dann alle Dinge perfekt gepasst. Ein einstündiger Trip von Manado zur Anlegestelle in Bitung, dann max. eine halbe Stunde mit einem Boot der Divers Lodge zum Resort, kleine Einweisung und der Urlaub beginnt. Das Resort besteht aus einer kleinen Gruppe Bungalows, die jeweils weit auseinander am Hang verteilt sind und ein Haupthaus (Treff und Essbereich). Mein Eindruck zu meinem Bungalow stimmt mit den Vorberichten überein und möchte nicht wieder alles wiederholen. Die Verpflegung war auch nach meinem Geschmack. Da ich wohl zu den relativ seltenen regelmäßigen Nachttauchern gehöre, musste ich sehr häufig später mein Abendessen einnehmen. Um 19:00 Uhr ist Standardabendessenzeit. Ich bin in der Regel kurz nach 20:00 Uhr im Restaurant angekommen. Ich bekam die gesamte Auswahl frisch neu gemacht (war mir etwas peinlich). Ich hatte am Anfang gebeten mir nur ein,zwei Teile aus der Auswahl zu servieren, aber der Tisch um mich herum stand wieder voll mit Leckereien. Das gesamte Team war super nett und zuvorkommend und ging soweit möglich auf jeden Wunsch des Gastes ein. Zum Tauchen: Auf der Homepage werden die einzelnen Möglichkeiten zu den Tauchpaketen beschrieben. Ich hatte ein 15 Tage „No-Limit-Paket“ und ein Boot für mich. Dass heißt Kapitän, Guide, Helferlein und ich. Grundsätzlich wird am Abend vor der Ausfahrt nach dem Programm gefragt (Anzahl der Tauchgänge, Nitrox). Zwischen 7:00 und 7:30 Uhr kommen die tauchenden Gäste zum Frühstück und das Boot macht sich nach Wunsch, aber meist zwischen 8:00 und 8:30 Uhr auf den Weg. Das Tagesprogramm kann von den Gästen bestimmt werden. Entweder werden konkrete Plätze angegeben, oder bestimmte Tiere gesucht und entsprechende Plätze gewählt, oder der Guide macht Programm. Da ich die Lembeh Strait von Tagesausflügen von Manado und Bangka Island kannte und auch im Netz diverse Beschreibungen zu den Tauchplätzen gelesen habe, konnte ich das Programm festlegen. In der Zeit habe über 60 Tauchgänge absolviert, ein paar wenige Plätze waren ein Reinfall, da die Tauchplatzbeschreibung wohl nicht mehr mit der Realität übereinstimmt. Aber andere sind auch noch spannender geworden. Meine Tauchgänge habe ich alle mit Boot gemacht, bin 8:30 Uhr gestartet, 3 Tauchgänge am Tag und um 18:00 Uhr ein Nachttauchgang an einem Platz meiner Wahl und zurück zum Resort. Die Tauchgründe sind sehr speziell. Viele Tauchplätze sind dunkle Sandhänge mit wenig Abwechselung von der Optik. Seine Bewohner sind aber sehr speziell. Andere Tauchplätze sind sehr verdreckt oder beginnen zwischen Booten im Hafen. Andere Plätze im Nord-Osten der Insel sind bunt bewachsene Steilwände mit viel Rifffisch und teilweise mit Strömung. Eine aktuelle Tauchplatzbeschreibung zu den Plätzen werde ich im Februar auf meine Homepage (www.natur-unterwasser.de) einpflegen. Die aktuellen Bilder 2011 zur Basis und Tierwelt stehen schon online zur Verfügung.
Eine Sache, die nichts mit dem Resort zu tun hat, muss ich doch mal ansprechen. Die Tiere im Sand, zwischen kleinen Verstecken müssen nicht von jedem Taucher oder Guide mit Hilfsmitteln in Position gepröckelt werden. Diese Machenschaft ist hier an den Plätzen regelmäßig zu beobachten. Wenn ein Seepferdchen nicht in die Kamera schaut, dann ist das halt so, aus..!
Fazit: Hotel : Die Anlage und Zimmer sind zweckmäßig, gepflegt, in manchen Dingen einfach, aber ich habe mich wohl gefühlt Personal : Organisation perfekt, Team aufmerksam und freundlich Verpflegung : Gut Tauchorganisation : Perfekt Guide : Bemüht die Wünsche des Gastes im Rahmen des möglichen zu erfüllen Boote : Einfach und Zweckmäßig Tauchplatzwünsche : Perfekt
Das Zentralgebäude, Treff der Taucher
weiter Bilder unter : www.natur-unterwasser.de
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Divers Lodge Lembeh, Sulawesi Geschrieben am 30.11.2011 von redseajuncky [Padi Resc., 690 TG]
Hallo, nachdem wir uns im TTT 8 Tage Eingetaucht hatten gings mit der Lion Air weiter nach Manado. In Manado angekommen, wurden wir schon von Edi erwartet, Gebäck verstaut und weiter gings ca 1,5 Std. mit dem PKW zur Hafenstadt Bitun, dort Umsteigen auf das Speedboot und nach ca 30 Minuten waren wir beim Divers Lodge angekommen. Was uns die nächsten 12 Tagen die wir dort verbringen durften erwartete, kann man im nachhinein nur noch mit Superlativen beschreiben. Die Bungis sind alle sehr gross mit einem Probeller an der Decke, mit einer durchgehenden Glasfront zur Meerseite und einer kleinen Terasse. Täglich frische Badetücher, jeden zweiten Tag wechsel der gesamten Bettwäsche, zudem wird Zahnbürste bis zum Duschgel und Schampoo im Bad bereitgestellt. Ansonsten spielt sich alles im Restaurant und der Lounge ab, zumindest die wenigen Stunden wo man nicht zum Tauchen oder im Boot ist. Vom Frühstück bis zum Abendessen ist das Essen und Service ausgesprochen gut, und wird so gut es möglich ist auf die Gäste abgestimmt. Am Vorabend wird gefragt wieviel Tauchgänge man machen will, wann man Abfahren will und nachdem wird die Planung gemacht, wir hatten uns dann für täglich 3 Tgg. entschieden. Getaucht wird mit max. 2 Buddyteams wobei jedes Buddyteam seinen eigenen Guide hat, die ohne Vorbehalt auf die Wünsche der Gäste eingehen und deren Wünsche bei jedem Tauchgang versuchen erfüllen zu können. Harry Frogfisch, Frogfisch, Mandarinfische, Harlekinshrimps, div. ander Shrimps, Mimik Oktopus, Blauaugen Oktopus, Kokonut Oktopus, Elektr. Muschel, div. Schnecken, div. Skorpionfische vom knallroten Drachenkopf bis den verschiedensten Teufel Skorpionfischen, Orang Uta Krabben, viel anderes Getier wo man nicht wusste das es sowas überhaupt gibt, verschd. Seepferdchen bis zu den obligatorischen Pygmäen Seepferdchen (wo nur gefragt wird, welche Farbe). All das gab man Morgens auf dem Boot als Wunsch seinem Guide bekannt, dann wurden die Tauchplätze dementsprechen nach Absprache angefahren, einzig beim Bluering Oktopus suchte unser Guide Paulus 8 Tage, aber dann durften wir auch diesen sehen, was bei einer Grösse von nur max.10cm und dieser Tarnung doch mit viel Glück und vor allem einem sehr guten Auge zu verdanken ist, zumal wir dann bei der Rückkehr erfahren haben das der letzte vor 3 Monaten entdeckt worden war. Wenn man nur Tauchen will keinen Strand mit Liegen, Pool samt Poolbar, dafür aber ein sehr Familieres Resort sucht, wo nur das Tauchen im Vordergrund und der Gast mit seinen Wünschen zählt, ist im Divers Lodge genau richtig gelandet. Bei unserer nächsten Indonesien Tauchreise haben wir das Divers Lodge fix eingeplant und freuen uns jetz schon wieder dort als Gast sein zu dürfen.
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Divers Lodge Lembeh, Sulawesi Geschrieben am 23.09.2011 von Sanni & Olli [PADI AOWD, 81 TG]
Wir waren vom 15.-29.11.2010 das erste Mal in der Divers Lodge Lembeh, aber bestimmt nicht zum letzten Mal.
Gebucht hatten wir über Aquaventure. Organisation und Service etc. war einwandfrei. Andreas, Maik, Kristina ihr seit spitze...
Allen bisher positiven Bewertungen können wir nur voll und ganz bestätigen.
Man fühlt sich sofort wie zu Hause, alle sind immer super freundlich und hilfsbereit. Danke an Belgis und das gesamte TEAM der Divers Lodge ihr seit Klasse!
Essen: Frühstück wurde individuell und frisch zubereitet. Mittagessen hatten wir immer auf dem Boot, gemütlich in einer Bucht. Abendessen alle zusammen in der Lounge.
Nach dem Tauchen... frischer Kaffee, kleine selbstgemachte Leckereien Sogar all die vielen Stufen bis zu unserem Bungalow wurde es uns heraufgebracht. Da kann nicht mal der Service in einem 5* Hotel mithalten.
Die Speisen selbst waren immer frisch und lecker zubereitet. Uns hat es an nichts gefehlt. Getränke waren inklusive bis auf Alkohol, wobei 0,66l Bier (Bintang) 3 EUR kosteten. Da kann die Reisekasse auch mal ein zweites Dekobier verkraften.
Zimmer: einfach, sauber und mit allem ausgestattet was man so braucht, Warmwasserdusche und ein WC nach westlichem Standard mit Spülung waren vorhanden und noch mehr... sogar Insektenspray, Duschgel, Zahnpasta, Shampoo gab es. Reinigung täglich und immer alles tip top. Terrasse und einen traumhaften Blick..
Tauchen: Wir hatten einen Mix von Tauchpaketen gebucht. Insgesamt 13 Tauchtage, 6 Tage mit a 2TG und 7 Tage Non-Limit. Die Tage mit 2TG haben wir uns ein Boot mit einem französichen Pärchen geteilt, jedes Team hatte seinen eigenen Diveguide. In den 7 Tagen Non-Limit hatten wir das Boot für uns alleine.
Um das Tauchgerödel (wir waren mit eigenen Equipment unterwegs) brauchten wir uns nur bei An- und Abreise (auspacken, trocknen, einpacken)zu kümmern, jeden Tag war alles bereits auf dem Boot vorhanden.
Abends nach dem Abendessen wurde die TG-Planung für den nächsten Tag gemacht: wieviel, wohin, wann los ...
Auch mögliche Verschiebungen beim Tauchpaket - KEIN PROBLEM
Wobei am nächsten Tag mit dem Guide das ´wohin´ nocheinmal abgestimmt wurde, da ein Tauchspot evtl. mal vom Wetter oder von den vorhandenen Tauchkenntnissen nicht so günstig sein konnte. Finde ich aber voll in Ordnung, Sicherheit geht bei uns vor. Wir hatten jeden Tag viel Spaß auf dem Boot, die Bootscrew und auch die Guides sind alle super nett. Danke an Johny und Ivan für die Suche nach allen den von uns gewünschten ´Tierchen´ (Bluering, Frogfisch, Hairy-Frogfisch, Wonderpus, Mimik-Oktopus, Ghostpipefisch, Schaukelfisch...... um nur einige zu nennen) die wir so gerne sehen wollten und auch gesehen haben. Auch die Show der Mandarinfisch am Hausriff war spitze.
Die Zeit ging auf jeden Fall viel zu schnell vorbei und da wir aufgrund unserer direkt am zweiten Tag gefluteten Kamera kein einziges von den hübschen Tierchen für die Nachwelt festhalten konnten, müssen wir einfach wieder kommen.:-)
Bis bald Sanni & Olli
PS: Hallo Marion & Bernhard nochmal vielen Dank für den Tip mit der Divers Lodge!
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Divers Lodge Lembeh, Sulawesi Geschrieben am 15.11.2010 von hansdampf1
Diverslodge Lembeh 27.9.-5.10.10
Am 26.9.10 ging es von München aus in Richtung Sulawesi. Der Flug erfolgte Mit Singapore Airlines (Boeing 777-300ER). Dieser war super und darauf will ich jetzt auch garnicht weiter eingehen. Am Flughafen von Manado wurden wir von einem freundlichem Fahrer der Divers Lodge Abgeholt und zum Hafen von Bitung gefahren. Der Transfer dauerte ca. 1,5 Stunde. Am Hafen wartete auch gleich das Boot auf uns und wir konnten gleich weiter ins Resort (dauerte ca. 20-30 Min). Bei der Ankunft wurden wir sehr herzlich empfangen. Danach erfolgte die übliche Anmeldung und das ausfüllen der ganzen Unterlagen.
Resort:
Das Resort ist sehr klein und Familiär gehalten und hat nur 8 Bungalows. Das ganze Resort ist in einer Hanglage gebaut. Wir bekamen den ganz obersten Bungalow zugewiesen „Rajawali“. Von hier aus hatte man eine sehr gute und schöne Aussicht. Allerdings hatte das ganze auch einen Nachteil, man muss erst mal die ganzen Stufen (ca. 130-150 hab ich nicht genau gezählt) gehen. Am zweiten Tag haben wir den Bungalow dann doch gewechselt. *g* Sind dann in den „SoaSoa“ umgezogen und hier war die Aussicht auch sehr schön. Hier musste man fast keine Stufen gehen und das war sehr angenehm. Die Bungalows sind zweckmäßig ausgestattet und haben alles drin was man so braucht. Großes Bett, Sitzgelegenheit mit Tisch, kleiner Tisch mit vielen Steckdosen, Kleiderschrank. Das Badezimmer war ausreichend groß. Es gab hier keine Klospülung sondern man musste von einer Tonne herausschöpfen und spülen (was aber kein Problem darstellt). Dusche mit Warmwasser war auch vorhanden. Mückenspray, Shampoo, Duschgel, Zahnbürsten und Zahncreme waren ebenfalls vorhanden und müsste man sich gar nicht von daheim mitnehmen. Das Essen im Resort war sehr gut. Beim Frühstück sagte man einfach was man essen möchte und das wurde dann auch frisch zubereitet. Mittagessen bekam man immer auf dem Boot (man konnte aber auch Mittags zurückfahren). Abendessen war immer gegen 19 Uhr und man Saß mit allen Gästen und auch Rob (gehört das Resort) mit Familie an einem langen Tisch. Auf dem Tisch standen verschiedene Gerichte und man konnte sich nehmen was man wollte. Dazu gabs verschiedene Salate und auch immer eine Suppe. Hinterher meist Obst.
Tauchen:
Wir hatten für die 7 Tauchtage im voraus Non Limit gebucht. Man hat beim Tauchen sein eigenes Boot und seinen eigenen Guide. Am Abend vor dem nächsten Tauchtag wird man gefragt was man machen möchte. z.b. Frühstück (wenns schon eher losgehen soll) und Mittagessen auf dem Boot , wie viele Tauchgänge man an dem Tag machen möchte, ob mit oder ohne Nitrox, ob man Früchte auf dem Boot will usw. Wir sind meistens gegen 8 Uhr losgefahren und spät Nachmittags wieder heimgekommen. Wenn man das tauchen ausnutzen will, verbringt man also die meiste Zeit auf dem Boot. Die Jungs auf dem Boot bauten das ganze Zeug zusammen und halfen auch beim Anziehen vom Jacket. Man musste sich nur noch ins Wasser fallen lassen. :-) Nach dem tauchen zog man wieder alles im Wasser aus, die Jungs zogen das Zeug aufs Boot und man konnte gemütlich die Leiter hochgehen. Für die Zeit hatten wir eigentlich täglich 4 TG geplant. Sechs Tage ging es auch gut aber dann meldeten sich die Ohren zu Wort. *g* Ich machte am letzten Tauchtag noch 2 TG und Jenny setzte ganz aus. waren dann also 26 bzw. 24 TG und da bekamen wir schon einiges zu sehen. 2x waren wir auch am Hausriff Nachttauchen. Hier kommen täglich gegen 17:30 die Mandarin fische zum Vorschein und machen so eine Art Liebestanz. Bei zwei Tauchgängen waren wir bei zwei verschiedenen Wracks. Waren so auf 30 Meter. Bei dem ersten und kleineren waren Pygmy Seepferdchen zu sehen. Beim zweiten tauchte man an einem Seil ab, tauchte zum Bug oder Heck und schaute sich das schön bewachsene Wrack an. Bei diesem konnte man auch bisschen hinein tauchen. Einen Tauchgang machten wir auch außerhalb von Lembeh. Da war dann Steilwandtauchen angesagt. War aber jetzt nicht so der Hit, vielleicht wars auch nur der „falsche“ Tauchplatz.
Die Tauchplatzauswahl lief eigentlich immer so ab: Man kommt aufs Boot und sagte dem Guide was man gerne sehen möchte und der suchte danach die Tauchplätze aus, wo es die Möglichkeit gibt, das Tier zu sehen. Einfach nur genial finde ich. :-) Ich sagte dem Guide z.b. am ersten Tag das wir gerne mal den Blue Ring Octopus sehen würden und nächsten Tag sahen wir ihn auch schon (sahen ihn insgesamt 3x in Lembeh und 1x in Bunaken bzw. beim Bangka Trip). Nach dieser Woche (die leider viel zu schnell vergangen ist) ging es für weitere 10 Tage ins Living Colours beim Bunaken Nationalpark. zu dem Resort erfolgt eine eigene Bewertung.
Fazit:
Die Divers Lodge hat uns extrem gut gefallen und war jeden Cent wert! Alle waren sehr freundlich und hilfsbereit. Das tauchen auf dem eigenen Boot mit eigenem Guide war auch genial! Man kann sich beim tauchen die Tiere genau und vor allem in aller Ruhe anschauen und muß nicht immer auf andere Rücksicht nehmen. Wer ein kleines, familiäres Resort mit super Service sucht und wer keine großen Tauchgruppen will, der ist hier genau richtig!
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Divers Lodge Lembeh, Sulawesi Geschrieben am 31.10.2010 von Ulli [Rescue Diver, 330 TG]
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Am 22.09.2010 starteten wir von Frankfurt aus zu unserem Traumurlaub auf Sulawesi. Unser erstes Domizil war die kleine, aber sehr persönlich geführte Diver´s Lodge Lembeh. Vom ersten Tag an fühlten wir uns dort sehr wohl, fast wie in einer kleinen Familie. Rob, Linda, Belgis und ihr ganzes Team sind super freundlich und jeder Wunsch wird einem fast von den Augen abgelesen. Das Essen ist sehr schmackhaft und lecker, die Auswahl ist groß genug, damit jeder das für seinen Geschmack passende finden kann. Ganz besonders gefreut haben wir uns nach dem Nachmittagstauchgang auf die leckeren Snacks, besonders die gebackenen Bananen und der Schokokuchen waren das absolute Highlight. Die Bungis sind sehr sauber und sind mit allem ausgestattet, was man so benötigt (heiße Dusche, westliche Toilette, viele Steckdosen, Mückenschutz....). Das Tauchen könnte persönlicher nicht gestaltet werden. Jeder Taucher wird am Abend zuvor gefragt, wann und wieviel Tauchgänge er machen möchte und, ob er auf dem Boot essen möchte oder lieber im Resort. Wir waren in der ganzen Zeit höchstens zu viert auf einem Boot, oft auch nur zu zweit. Jedes Boot hat eine Toilette und viel PLatz zum Entspannen zwischen den Tauchgängen. Die Crew ist überaus hilfsbereit und die Tauchguides versuchen jeden Wunsch zu erfüllen. Wir haben so viel unglaubliche ,neue Kreaturen unter Wasser gesehen, die jedes Taucherherz höher schlagen lassen. Leider verging unsere Zeit in der Diver´s Lodge viel zu schnell und wir setzten unseren Urlaub auf Bunaken fort (separater Bericht). Alles in allem ein aboluter Traumurlaub in einem der besten Tauchreviere der Welt. Schade, dass es nicht mehr als 6 Flossen gibt, die Diver´s Lodge hätte sie verdient.
Hungriger Anglerfisch
Haariger Anglerfisch
Schneckenliebe
Imperatorgarnelen
Sandaal mit Putzergarnele
Wonderpus
Blick von unserem Bungi aus
Boot am Ufer
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Divers Lodge Lembeh, Sulawesi Geschrieben am 15.09.2010 von caipifly [PADI DM, 540 TG]
Tauchen und entspannen vom 28.8. bis 5.9.2010 Nachdem wir vor zwei Jahren schon mal einen Schnupperausflug in die Lembeh Strait unternommen haben, gings diesmal um eine Aufenthalt. Freunde haben uns Robs kleines, aber feines Resort zurecht empfohlen.
Die Abholung von Manado klappte tipp topp und so konnten wir unsere Füße schon bald auf den Boden der Lembeh Insel setzen. Bei einem feinen Welcomedrink erklärte uns Rob das nötigste und führte uns zu unserem Bungalow ´Paniki´ (kleine Fledermaus) mit wunderschöner Aussicht auf die östliche Bucht. Die Bungalows sind alle ohne Aircon, jedoch mit ausgeklügelten Lüftungsöffnungen und einem Ventilator für besonders heisse Nächte. Das Bad ist einfach, aber völlig ausreichend. Von Robs Solaranlage aufgeheiztes warmes Wasser in der Dusche gibts en Masse. Der ganze Bungi inkl. Bad wird jeden Tag komplett geputzt, immer frische Handtücher, alle zwei Tage neue Bettwäsche. Super!
Das Resort: Rob hat hier nichts dem Zufall überlassen. Die Bungalows sind mit sehr viel bedacht an den Hängen des Geländes platziert worden. Jeder bietet eine andere Aussicht von der schönen Terrasse und lädt zu träumen ein. Rob versucht sehr erfolgreich, seinen eigenen Strom mit Solarpanels und Windrädern herzustellen und damit sein Resort möglichst ökologisch zu betreiben. Ständig präsent sind die beiden süßen Hunde und die kleine Katze Snussi, die ständig jemand zum Kuscheln braucht. Weiters gibts noch zwei Kaninchen die einem ab und zu über den Weg laufen und ebenfalls ihre Streicheleinheiten einfordern. Wer die Augen offen hält, kann riesige Schmetterlinge, Vögel, Gottesanbeterinnen entdecken. Der Strand ist zwar sandig, lädt aber nur bedingt zum Baden ein. In Restaurantnähe gibts gratis W-LAN für die E-Mail heim zu Mama. Gar nicht mal sooo langsam :-)
Das Essen: Gegessen wird mit Rob, seiner Frau Linda und den anderen Gästen an einem großen Tisch. Was seine Kochmädels und -jungs in der Küche so zaubern, das lässt die fiesen kleinen Speckröllchen in eine Woche spürbar dicker werden. Das Problem ist aber nicht, dass die Speisen sehr kalorienreich sind, nein! Das Essen ist einfach so lecker, daß man nicht aufhören kann, bevor der Magen mit beginnenden Schmerzen vor noch einem Teller warnt. Eiskaltes Wasser, Cola, Sprite, Tee und Kaffee sind im Preis inklusive. Bintang oder Heineken sowie Softdrinks aus Dosen (Cola light, Ginger Ale, Tonic) werden per Strichliste dokumentiert und mit der Endabrechnung bezahlt.
Das Tauchen: Dafür sind wir ja eigentlich gekommen oder? Und das ist der Volltreffer !!! Bei Lembeh Lodge ist man zu zweit oder max. zu viert plus Crew und Guides auf einem Boot. Zu sagen ist, daß andere Basen mit wesentlich kleineren Booten mit 8 Tauchern rausfahren. Pro zwei Taucher wird ein Guide zugeteilt. Wir wurden unter die Fittiche von Ungke genommen, dessen Adleraugen auch gar nichts entging. Unsere insgeheime Wunschliste hatten wir eigentlich schon nach 4 Tauchgängen durch, der Rest war nur noch Kür. Getaucht wir ohne Zeitlimit, 85 Minuten Tauchgänge sind bei Rob im Gegensatz zu wesentlich teureren Resorts kein Problem. Nitrox wird für einen kleinen Aufpreis angeboten. Die Guides lässt Rob übrigens alle mit Nitrox Tauchen. Schön zu wissen, daß ihm die Gesundheit seiner Angestellten auch etwas wert ist *freu*
Das Resort Team: freundlich, nett, fröhlich, hilfsbereit, natürlich. So wie wir die Leute in Indonesien kennen und lieben gelernt haben.
Fazit für uns: Ein tolles, familiäres Resort mit hervorragendem Essen und unvergleichlichem Tauchbetrieb. Wir hatten aus Unschlüssigkeit für unsere zweite Urlaubswoche noch ein anderes Resort gebucht das etwa 3-mal so teuer war. Im Nachhinein betrachtet hätten wir auch diese zweite Woche bei Rob bleiben sollen. Nun ja, jetzt wissen wir´s.
Klaus & Gitti
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Divers Lodge Lembeh, Sulawesi Geschrieben am 03.06.2010 von Marion & Bernhard [MSDT, 3000 TG]
Reisebericht Divers Lodge Lembeh
Flüge und Ankunft in Manado haben reibungslos geklappt, wir flogen mit der Malaysian Air bis Kuala Lumpur und dann mit der Silk Air wieter über Singapoore nach Manado. Beim einreisen in Manado wird eine Gebühr von 25 US$ pro Person verlangt.
In Manado angekommen wurden wir auch gleich von Mitarbeitern der Divers Lodge empfangen und zum Taxi begleitet. Dann folgte einen ca. 1 stündige Fahrt auf die andere Seite von Sulawesi und dannn gings mit dem Boot zur Lodge. Die Lodge liegt an der Südspitze von Lembeh Island, schräg gegenüber von Bitung.
Die Lodge ist in den Hügel integriert, so gehört das Treppensteigen zum täglichen Sport. Sie besteht nun aus 7 Gästezimmern, Restaurant und Unterhaltungsaerea.
Nach der Ankunft und Zuweisung der Bungis wird auch schon das Tauchgepäck von den Guides am Bungi abgeholt und aufs Boot gebracht. Die Bungis sind einfach aber zweckmässig eingerichtet, Jeder Bungi hat ein eigenes Bad mit Toilette und Dusche. Im Bad ist Duschgel vorhanden. Die Spülung erfolgt über Handbetrieb, was aber kein Problem ist. Die Bungis haben nur Fan, keine Aircon, sind aber so konstruiert, dass abends genug Luftwechsel stattfindet sodass ein angenehmes schlafen möglich ist. Es sind ausreichend Steckdosen vorhanden für diverse Geräte und vor allem die Ladegeräte für die Kamerabatterien. Die Lodge verfügt ausserdem über eine Wäscherei die kostenlos die Wäsche macht.
In der DL geniesst man normalerweise VP, Frühstück und Abendessen werden in der Lodge eingenommen, Mittagsessen je nach dem wie man taucht. Das Essen ist abwechslungsreich und besteht immer aus Vorspeise (sehr lecker Süppchen), Hauptgang, immer Reis, Fisch, Huhn, Kartoffeln und einheimische Kost und Nachtisch (Obst). Getränke sind immer reichlich vorhanden, man hat immer frisches Wasser auf dem Zimmer und Softdrinks in der Kühlbox im Restaurant. Diese sind in den Kosten für die Unterkunft enthalten. Bier und Spirituosen kosten extra.
Die Tauchtage werden immer am Abend geplant und es wird individuell auf die Taucher eingegangen. Man kann festlegen wann man starten will, wohin und wieviele TG man machen möchte. Normalerweise hat jeder Bungi sein eigenes Boot und seinen eigenen Guide, sodass diese wissen wo man schon war und Hilfestellung bei der Planung geben. Auch wird nach den Wünschen der Gäste gegangen, was diese so sehen möchten.
Auch die Tg selbst sind individuell planbar was Tauchzeit, Tiefe und Oberflächenpause anbelangt. Nitrox ist sehr zu empfehlen, da es auch hier öfter tiefer geht und bei 4 Tg am Tag die Oberflächenpausen ab und an etwas kürzer werden.
Die Tauchplätze sind abwechlungsreich, es gibt die normalen ´Black Sand´ Tauchplätze, schräg abfallende Flächen wo es nur schwarzen Sand gibt und vereinzelt Korallen. Dann auch Steilwände, üppig bewachsen, Wracks und im Norden und auf der Ostseite von Lembeh gibts Korallengärten die atemberaubend sind. Grossfisch nur an diesen Plätzen, an allen anderen herrscht hauptsächlich das Kleinzeug. Aber dort ist wrklich alles zu sehen...Schnecken, Froggis, Schaukelfische, Oktopusse, Seepferdchen und jede Menge Getier dass man woanders nie zu sehen bekommt.
Nach dem tauchen braucht man sich um nicht ausser seiner Kamera zu kümmern. Die Ausrüstung bliebt auf dem Boot und wird am letzten Tag von den Guides gewaschen und getrocknet.
Also, für Taucher die viel tauchen wollen gibts nix bessers, die Unterwasserwelt ist phantastisch und wenn man mal nicht tauchen will, kann man Ausflüge in den Dschungel, zum Vulkan oder zum einheimischem Markt machen.Wir haben in den 8 Tagen 28 TG gemacht.
Vielen Dank für den tollen Urlaub an Rob & sein Team.
Bilder unter http://www.taucher.net/photos/photo9300/tauchfotos_Lembeh_Mai_2010_Indonesien.html
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Divers Lodge Lembeh, Sulawesi Geschrieben am 23.04.2010 von WalkingGhost [PADI AOWD, 262 TG]
Ich war im Februar 2010 das erste mal in Indonesien und habe als mein erstes Ziel dort die LembehStraight auserkoren. Aufgrund der Empfehlung meines Reiseveranstalters ´Aquaventure´ habe ich mich für die Diver´s Lodge Lembeh als Resort entschieden und es sollte sich als die richtige Wahl herausstellen.
Das Resort: Die Diver´s Lodge ist ein sehr schön gelegenes kleines gemütliches Resort. Es gibt nur 5 Bungalows (ein 6. ist in Bau) für jeweils 2 Personen. Wenn man alleine unterwegs ist, so wie ich, bekommt man aber seinen eigenen Bungalow. Diese sind sehr geräuming, sehr sauber und mit allem ausgerüstet, was man braucht: gekühltes Trinkwasser, Mückenschutz, Duschgel, Zahnpasta, warmes Wasser, westliche Toilette. Da ich den Bungalow ganz oben auf dem Hügel hatte, war die Aussicht morgens sehr prächtig: links die schöne Bucht, rechts der Blick auf einen Vulkan gegenüber auf Sulawesi. Der Restaurant-Bereich ist sehr gemütlich eingericht und bietet eine Bibliothek mit Büchern und DVDs, die man dort auch anschauen kann. Sehr praktisch ist auch der WLAN-Zugang für eigene Laptops, so dass man auch mal ins Internet schauen kann, was sonst so passiert.
Das Essen: Frühstück gibt es morgens für die Taucher individuell. Je nachdem, wann man rausfahren möchte kann man sich das Frühstück eigentlich für fast jede Uhrzeit wünschen. Das Angebot ist ausreichend und wurde von mir nur selten voll genutzt. Die Banana-Pancakes haben mir gereicht. :-) Abends wird dann eigentlich immer in der großen Runde mit allen Gästen und Rob, Linda und Belgis zusammen gegessen. Das ist sehr familiär und man kann die Erlebnisse des Tages Revue passieren lassen. So ist der Urlaub auch gut, um neue Leute kennenzulernen. Abendessen wird immer in Buffetform angeboten und es sollte für jeden etwas dabei sein (immer: Fisch, Fleisch, Salat, Western-Style, Indonesisch). Das Essen war sehr lecker.
Das Tauchen: Über die LembehStraight selbst werde ich nicht so viel schreiben, da es den meisten bekannt sein sollte, was man dort zu sehen bekommt (Critter ohne Ende). In der Diver´s Lodge hat man zwei Varianten des Tauchen: normal oder non-limit. Im normalen Tauchen sind 2 TG pro Tag in kleinen Gruppen auf den Booten drin, im Non-Limit Paket sind ein eigenes Boot (ja, für einen allein), ein eigener Guide und eine beliebige Anzahl an Tauchgängen inklusive. Es ist auch kein Problem diese Pakete zu mischen, so habe ich erst 2 Tage nur 2 TG gemacht und danach 3 Tage Non-Limit mit jeweils 4 TG und am Ende noch einen Tag mit wieder 2 TG. Die Boote sind einfach und zweckmäßig. Für die Menge der Leute an Board sind sie aber ausreichend geräumig, so dass man sich beim Aufrödeln eigentlich nie auf den Füßen steht. Das Betreuungsverhältnis Taucher/Guide ist vorbildlich. Ich hatte an allen Tagen einen Guide komplett für mich allein. Es gab keinen einzigen Gast, der nicht seinen persönlichen Guide oder für sein Buddy-Team hatte. Morgens verinbart man, wonach man Ausschau halten will (z.B. Mimic Octopus oder Pygmy Seahorse) und der Guide wählt dann die Tauchplätze entsprechend aus. Die Trefferquote ist auch bei Exoten erstaunlich hoch! Aufgrund der persönlichen Betreuung kann man jeden Tauchgang wirklich nach eigenen Wünschen gestalten. Braucht man 5min, um den Geisterpfeifenfisch zu fotografieren, wartet der Guide entsprechend und schaut im nahen Umkreis schon mal nach den nächsten Motiven. Was man nicht erwarten darf, ist das der Guide einen alle 5min nach dem Luftvorrat fragt. Hier ist man auch ganz für sich selbst zuständig und muss gegebenenfalls auf den Guide zugehen. Ich finde das sehr angenehm.
Das Personal: Die Mitarbeiter und Rob und Linda sind alle sehr nett, zuvorkommend und hilfsbereit. Manche Angestellte sprechen zwar nur bruchstückhaft Englisch aber das macht überhaupt nichts. Wenn es Fragen oder Probleme gibt, kann man sich immer an Belgis oder Rob und Linda wenden, die das dann schnell klären. Was man vielleicht nicht erwarten darf ist, eine Hotel Betreuung. Es ist alles sehr familiär, direkt und persönlich, in keiner Weise formal. Ich habe mich dort auf jeden Fall sehr wohl gefühlt.
An/Abreise: Über Aquaventure war das alles vorbildlich vorbereitet worden. Die Transfers liefen perfekt und auch die Abreise um 3h morgens nachdem mein Flug vorverlegt wurde war überhaupt kein Problem. Pünktlich wurde ich mit dem Boot nach Sulawesi gebracht und das TAxi wartete schon am Anleger, um mich zum Flughafen in Manado zu bringen. Besser geht es nicht.
Die Tage in der Diver´s Lodge waren einfach nur klasse und gerne werde ich bei Zeiten dahin zurückkehren. Ich grüße nochmals Rob, Linda, Belgis, Johnny (mein Guide) und all die anderen guten Geister dort!
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Divers Lodge Lembeh, Sulawesi Geschrieben am 13.02.2010 von Claudia & Stephan [AOWD, ? TG]
Wir waren vom 10.10.-20.10.09 das zweite Mal in der Divers Lodge Lembeh. Im Gegensatz zum ersten Mal (im Juni 2005) hatte sich viel getan: Es sind einige Bungalows neu entstanden, einige Boote mehr, die Möglichkeit mit Nitrox zu tauchen gibt es nun und Rob war dieses Mal weit lockerer als beim letzten Mal, was wir u.a. auch auf seinen Sohn zurückführen :-) Seine Frau Linda und Belgis bemühen sich immer für jeden Gast da zu sein und alle Wünsche zu erfüllen. Wir haben die Atmosphäre als sehr herzlich empfunden - die Tatsache, dass die Gäste international waren und daher in der Regel Englisch gesprochen wurde, fanden wir gut (gibt einem die Gelegenheit zum Üben).... Wir waren rundum zufrieden: Sowohl was das Essen anging, als auch die Unterkunft (schön groß und sehr sauber). Das Tauchen selbst haben wir 2004 etwas schöner in Erinnerung. Das kann aber auch daran liegen, dass in Lembeh selbst mitterweile doch einiges los ist, was vor einigen Jahren, noch nicht so war. Die Organisation des Tauchens ist sehr gut und einfach - man kann die Abfahrtszeiten am Abend vorher nennen, Mittagessen wird mitgenommen (auf Wunsch auch vegetarisch möglich) und bei Non-Limit-Buchung hat man das Boot zu zweit für sich alleine. Perfekt :-) Auch ein Guidewechsel war kein Problem...einfach Bescheid geben.
Von uns eine klare Empfehlung - wir werden sicherlich noch ein drittes Mal wiederkommen!
Viele Grüße Claudia & Stephan
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Divers Lodge Lembeh, Sulawesi Geschrieben am 25.01.2010 von Sharkfinder [AOWD / CMAS, ? TG]
Hallo Tauchgemeinde, den vorherigen Bericht können wir in keiner Weise nachvollziehen.
Wir waren vom 26.12.2009 bis zum 11.01.2010 zu Gast bei Rob und seiner Familie in der Divers Lodge. Es war für uns einer der schönsten Urlaube. Rob, seine Frau Linda und Belgis bemühen sich immer für jeden Gast da zu sein und alle Wünsche zu erfüllen. Alle Bungalows sind in mehr als ausreichendem Abstand am Hang mit Terasse und tollem Blick auf die Bucht gebaut. Sie verfügen über eine möblierte Terasse. Die Zimmer sind vom Platzangebot sehr großzügig ausgestattet, haben sowohl einen Deckenventilator, eine kleine Sitzecke mit 2 Stühlen und obendrein noch einen Schreibtisch. Europäische Steckdosen sind in ausreichender Zahl am Schreibtisch vorhanden. Das Bad ist einfach, aber mit heißem Wasser für die Dusche ausgestattet, die Toilette wird von Hand gespült. Alles super sauber. Jeden Tag werden die Handtücher gewechselt. Neben der sogenannten Moskitokeule ist sowohl Mückenspray als auch Autan für die Haut vorhanden. Wo hat man das sonst? Im Zimmer steht ein Wäschekorb für den Wäscheservice, der sehr gut funktioniert. Die Kommunikation unter den Gästen und Rob mit seiner Familie findet im gemeinsamen Aufenthaltsbereich statt, der neben dem großen Tisch an dem gemeinsam gegessen wird 2 Garnituren Sofas, einen großen Flachbildfernseher, Internet und einer Freiluftterasse mit Sitzmöglichkeit eigentlich alles hat, was man als Taucher benötigt. Selbstgebackene Snacks in großen Glasbehältern stehen immer zur Verfügung, genauso wie Kaffee, Tee oder Capuccino. Das Decobier ist immer kalt, hierfür liegt eine kleine Liste aus, in der man einträgt was man aus der Kühlung genommen hat. Die Preise sind o.k. Frühstück: Brot, Toast, Pancake, verschiedene Sorten Marmelade, Honig, Nutella, Obst, Eier in allen möglichen Varianten, Scheiblettenkäse und Tomate, dazu Kaffee oder Tee. Mittagessen: meist auf dem Boot, man will ja keine Zeit vertrödeln. Abendessen: jeden Tag eine andere Suppe, Geflügel, Fisch, zwei Sorten Reis, frische Pommes, Spagettis, warmes Gemüse, Salat und immer super leckeres Obst. Selbst separates Essen für Allergiker ist kein Problem. Auf jeden Gast wird entsprechend eingegangen. Die Verständigung ist kein Problem: Rob spricht neben indonesisch fließend englisch, natürlich niederländisch und auch ziemlich gut deutsch. Mit Linda und Belgis kann man sich gut in englisch verständigen auch wenn man diese Sprache nicht fließend spricht. Robs Sohn Adrian ist ein niedlicher Bengel der schon ziemlich viele Sachen auf den Unterwasserfotos bestimmen kann. Nun aber zum tauchen. Man hat die Möglichkeit pro Tag z.B. 2 TG oder Non-limit vorzubuchen. Beim Non-limit hat man ein eigenes Boot mit einem eigenen Guide und kann wirklich so viel ins Wasser wie man möchte. Da Rob aber über genügend Boote verfügt haben wir z.B. aufs Non-limit verzichtet und waren pro Tag 3 mal im Wasser. Von unseren 14 Tauchtagen hatten wir das Boot die hälfte der Zeit für uns alleine, an den anderen Tagen hatten wir eine Taucherin aus Österreich und ein Hochzeitspärchen aus England an Bord, jeweils aber auch mit einem eigenen Guide. Also maximal 4 Taucher pro Boot nicht zehn oder zwölf wie auf anderen Basen. Das Boot verfügt über eine Toilette und einen Stromanschluß um Lampen oder Akkus zu laden. Die Bootscrew ist supernett und immer hilfsbereit, baut die Ausrüstung zusammen und hilft beim anrödeln. Wer möchte bekommt nach dem Tauchgang einen heißen Kaffee oder Tee und immer steht frisches Obst bereit. Das ist doch Urlaub oder, vor allem kein Rudeltauchen mit anfassen. Unter Wasser haben wir bei 40 TG niemanden getroffen und hatten immer alles für uns allein, welche Wohltat. Die Lembeh bietet verschiedene Tauchspots. Man wird morgens gefragt, was wollt Ihr heute machen oder sehen? Korallen, weißen oder schwarzen Sand. Je nach Wind und Welle werden alle Wünsche erfüllt. Das ist Privattauchen pur. Wir haben bei unseren Tauchgängen wirklich bis auf den haarigen Frogfisch und den Himmelsgucker alles gesehen, was die Lembeh zu bieten hat. Innerhalb von 2 Tagen hatten wir das unverschämte Glück und haben alle Octopusse entdeckt: großer, weißer, Coconut, Mimic, Wonder und Blauringoctopus. Critters in alles Varianten. Pygmäenseepferdchen in gelb und rot, in einer Tiefe von ca. 25m und vor allem nicht an einem Droppoff, so dass man sich diese kleinen Wesen einfach mal ganz in Ruhe ansehen konnte und fotografieren konnte. Hier an dieser Stelle nochmals einen ganz besonderen Dank an unseren Guide Ivan, bei dem wir uns immer sehr wohl gefühlt haben und bei dem die Anschauungsobjekte hinterher so klein geworden sind, daß unser Macro gestreikt hat. Es war einfach nur klasse, also nochmals vielen lieben Dank. Für uns war der Besuch bei Rob und seiner Crew ein Erlebnis was wir nicht missen möchten, wir haben viele nette Leute kennengelernt, unter anderem Denny van Belle aus Belgien, der einfach nur super Filme dreht, schaut Euch doch mal den Link auf Robs Seite an. Denny hat 2 Filme über die Lembeh gedreht ´Secret of the Seas´ die man über seine Web Adresse bestellen kann. Sowas gab es bisher leider nicht im deutschen Fernsehen, absolut zu empfehlen, eine super Dokumentation in verschiedenen Sprachen. Also zum Schluss nochmals unseren herzlichen Dank. Wir wünschen Rob, Linda und Belgis mit allen Angestellten alles Gutefür die Zunkunft. Bernd und Birgit
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