Divers Lodge Lembeh, Sulawesi Geschrieben am 06.01.2005 von Rudi [TL, 4000 TG]
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War Anfang Dezember für 5 Tage bei Linda und Rob auf Lembeh. Mittlerweile sind 5 Bungalows fertig gestellt, die alle viel Platz bieten und man hat keinen direkten Kontakt zum Nachbarn - also Ruhe pur. Alles sehr gepflegt und sauber da jeden Tag gründlich gereinigt wird (nicht selbverständlich in Unterkünften dieser Preisklasse). Es gibt in jedem Bungalow einen Extratisch mit Ladestation und elektrischen Strom rund um die Uhr. Also kein Problem die Akkus wieder voll zu bekommen. Man kann sogar auf dem Tauchboot die Lampe zwischendurch mal kurz aufladen. Erwähnenswert ist wohl auch, dass es warmes Wasser direkt aus der Dusche gibt. Nicht nur das typisch indonesische Mandi! Hab ich nach jedem Nachttauchgang genossen.
Das Restaurant ist gemütlich ausgestattet und wenn einem mal die Worte fehlen gibt es einen DVD Player und natürlich eine kleine Bibliothek. Meist ist man eh früh im Bett, da viel tauchen ja bekanntlich müde macht. Auch das Essen ist gut und reichlich. Für meinen Geschmack hätte es ruhig ein wenig landestypischer (sprich: schärfer) sein können, aber man ist halt nicht auf den asiatischen Gaumen ausgerichtet. Es gibt aber reichlich Chilisosse zum nachwürzen.
Das Tauchen ist gut organisiert! Man fährt morgens raus und kommt am späten Nachmittag wieder zurück. Wir waren nur zu dritt und so konnten wir sogar die Zeit wählen wann wir aufbrechen wollten. Wir tauchten täglich 3 Mal und wenn jemand nur 2 Mal tauchen wollte wurde angeboten ihn mit einem anderen Boot abzuholen um früher zurück in der Lodge zu sein. Ansonsten kann man natürlich auch schnorcheln, sonnenbaden etc. Maximal gehen 2 Taucher mit einem Guide. Ein passionierter Fotograf bekommt auch schon einmal seinen eigenen Guide. Die Jungs sind absolut fit und versuchen immer so viel wie möglich zu zeigen. Manchmal kommt man mit dem fotografieren gar nicht nach. Zeitlimits gibt es nicht! Es wird getaucht so lang die Luft es gestattet. Wir waren häufig mehr als 90 Minuten unter Wasser. Man sollte aber auch ein wenig an die Jungs denken, die doch schneller anfangen zu frieren als ein gut genährter Europäer. Sie würden es zwar nicht zugeben, aber nach manch einem langen Tauchgang hat der ein oder andere doch geschlottert. Das Boot ist geräumig und man steht sich nicht ständig auf den Füssen. Auch eine Western-Style Toilette ist vorhanden. Nur ab einer gewissen Körpergrösse muss man öfter mal den Kopf einziehen, aber ich hab in Indonesien noch kein Boot gesehen das komplett für die Grösse eines Mitteleuropäers ausgelegt ist. Einziges kleines Manko ist, dass die Ausrüstung die ganze Zeit auf dem Boot bleibt und während des gesamten Aufenthalts nicht gewaschen wird. Hatte ich kein Problem damit, auf Safaribooten ist es ja genauso, aber andere Zeitgenossen sehen dies vielleicht ein wenig anders. Es ist aber reichlich Frischwasser an Bord für die Dusche zwischendurch und natürlich für Kameras, Lampen, Computer etc.
Das Tauchgebiet ist für den biologisch interessierten Taucher oder Fotografen das Nonplusultra. Ich hab noch nirgendwo sonst so einen Reichtum and ausgefallenen Dingen unter Wasser gesehen, aber wer nach Lembeh fährt der weiss ja in der Regel was ihn erwartet.
Trotz Regenzeit hatten wir doch meist schönes Wetter (vor allem Vormittags). Es empfiehlt sich aber morgens zeitig aufzubrechen, da es wenn, dann am Nachmittag regnet. Auch die Sicht kann nach einem kräftigen Regenguss schon mal eingeschränkt sein.
Alles in allem ein Ort den ich jedem nur empfehlen kann. Ich werde bestimmt nicht zum letzten Mal dort gewesen sein. Trotzdem ´nur´5 Flossen, da man noch einige Kleinigkeiten verbessern kann.
Bewertung :
( 5 von 6 Flossen )
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Divers Lodge Lembeh, Sulawesi Geschrieben am 04.01.2005 von Nicole [Padi Rescue, 439 TG]
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Bin gerade zurück aus Sulawesi und war dort zum 2. Mal in der Divers Lodge Lembeh. Es war einfach so genial gut, dass ich jetzt auch mal einen Basisbericht schreiben muss.
Das Tauchen in Lembeh ist extraklasse, besonders da man dort nicht nur die Möglichkeit zum Black Sand Muck Diving hat, für das Lembeh ja mittlerweile bekannt ist. (garantiert: Seepferdchen in allen Größen und Ausführungen, ebenso Anglerfische, Mandarinfische, Wonderpus, Nudis in allen Variationen – mit etwas Glück: Mimic Oktopus, Flamboyant Cuttlefish, Geisterfetzenfische, Rhinopias ...) Es gibt dort ebenfalls Tauchplätze mit wunderschönem Hart- und Weichkorallenbewuchs und vor allem auch superschöne Wracks! Ich habe dort diesmal bei Rob mein Wreck Specialty gemacht und es hat riesig Spaß gemacht mit ihm die Wracks zu betauchen. Besonders hervorzuheben sind die beiden japanischen Kriegsschiffe, die dort im 2. Weltkrieg gesunken sind und mittlerweile wunderschön bewachsen sind und von allen möglichen Tieren bewohnt werden (von Pygmy Seepferdchen bis zu einer Schule großer Barrakudas, alles da). Das waren auf jeden Fall die schönsten und interessantesten Wracks, die ich bisher gesehen habe und Rob hat mir beim Specialty wirklich viel Wissen über das Wracktauchen vermittelt. Es gibt aber auch ein ‚Anfänger-Wrack’ mit einer max. Tiefe von 14m, das auch schon hübsch bewachsen ist. Je nach Lust und Laune kann man also bei jedem Tauchgang zwischen Muck Diving, Korallen oder Wrack auswählen.
Die Tauchguides sind ebenfalls Sonderklasse, sie kennen sich supergut aus – nicht nur mit den Tauchplätzen sondern auch mit deren Bewohnern. Mir ist es immer noch ein Rätsel, wie unser Guide die Wonderpusse entdeckt hat ... Da es in der DLL für 2 Gäste einen eigenen Guide gibt (bei Bedarf ist für Fotografen auch pro Person ein eigener Guide möglich) wissen die Jungs auch genau, was man sehen möchte, an welchen Plätzen man schon war ... Zeitlimits beim Tauchen gibt es keine, ich hab dort Tauchgänge über 100 Minuten gemacht.
Das Resort ist mittlerweile fertig gestellt (5 Bungalows, max. 10 Gäste) und verfügt jetzt auch über warme Duschen (m.E. eine deutliche Verbesserung zu meinem letzten Besuch ;-)). Es liegt wunderschön in einem Hang gebaut, jeder Bungalow hat eine Veranda mit superschöner Aussicht und reichlich Platz; jetzt im Dezember war alles wunderbar grün und es gab Unmengen von bunten Schmetterlingen und Blumen.
Das Essen ist sehr lecker, in der Regel gibt es eine Mischung von indonesischen und europäischen Gerichten, alles frisch zubereitet. Morgens u.a. selbstgebackenes Brot und Crepes, und als besonderen Service manchmal den superleckeren Kuchen von Lindas Mama! Mittagessen gibt es normalerweise auf dem Boot, nach Bedarf kann man 2 oder 3 Tauchgänge pro Tag machen. Nachttauchen ist am Hausriff ein Erlebnis – mit Mandarinfischen und einer ganz eigenen Art von Seepferdchen, die man nur nachts sehen kann (hab sie in keinem Fischbestimmungsbuch finden können).
Da das Resort sehr klein ist, wird man vom gesamten Staff weniger wie ein Hotelgast sondern eher wie ein Familienmitglied behandelt. Alle sind sehr nett und versuchen einem den Aufenthalt so angenehm wie irgend möglich zu gestalten.
Plane schon meinen 3. Besuch bei Linda und Rob und das wird sicherlich nicht der letzte werden. Meiner Meinung nach mind. 6 Flossen wert!
Für weiter Infos siehe www.diving-on-sulawesi.com.
Bewertung :
( 6 von 6 Flossen )
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Divers Lodge Lembeh, Sulawesi Geschrieben am 19.05.2003 von Ralf [Rescue, 95 TG]
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Während unseres Sulawesiaufenthaltes haben wir die Möglichkeit gehabt an der Lembeh Strait zu tauchen. Es gibt dort nicht so viele Tauchbasen. Sehr empfehlen können wir aber die Divers Lodge Lembeh. Sie gehört Rob und seiner Frau Linda. Das besondere ist neben dem wirklich guten Service, dass es sich um eine sehr kleines Resort handelt. Es gibt nur 4 Bungalows, wovon sich eines noch im Bau befindet. Somit ist die Anzahl der Gäste auf 8 Personen beschränkt. Das Resort liegt absolut traumhaft an einem Hang. Die geringe Anzahl von Gästen gibt Rob und Linda die Möglichkeit sich individuell um die Gäste zu kümmern und alle Tauchwünsche zu erfüllen. Das Tauchgebiet ist sehr interessant und bietet eine tolle Abwechslung zum Bunaken Nationalpark. Anglerfische, Mandarinfische, Seepferdchen und diverse Skorpionfische machen jeden Tauchgang zu einem Erlebnis. Wracktaucher haben hier ebenfalls diverse Möglichkeiten. Übrigens ein Spezailgebiet von Rob. Die Bewertung fällt mit vier Flossen sicherlich zu schlecht aus. Dies liegt daran, dass die Anlage noch nicht fertig ist (Restaurant usw.) Wenn sie dann Ende 2003 fertig ist, bin ich mir sicher, dass 6 Flossen zu vergeben sind. Wir werden es in den nächsten Jahren testen.
Bewertung :
( 4 von 6 Flossen )
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Akt. Fluglinienberichte:
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Pindito, Irian Jaya, Indonesien
Das luxuriöse in traditioneller Holzbauweise gebaute Tauchschiff mit einer Kapazität von bis zu 16 Tauchern lässt keine Wünsche offen. Touren führen zu den Waigeon und Missol Inseln sowie Komodo.