Basen/Shops Frankreich

Divin´ Giens, Hyères

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European Diving St. Tropez

European Diving St. Tropez / Frankreich - Betauche unser U-Boot Wrack! Wir sind die Spezialisten in Frankreichs Mittelmeer-Küste. Tolle und interessante (Wrack-)Tauchplätze sind bei uns selbstverständlich. Beste Tauchbasis Mittelmeer 2003 ausgezeichnet mit dem Tauchen Award! Weitere Infos gibt es hier


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 Datenbank - Basen/Shops - Frankreich - 15 Berichte zu diesem Eintrag!

 

Bericht 1 bis 10, Seite 1 von 2:   [ 1 2 ]

Datenbankeintrag 67283
Divin´ Giens, Hyères
Geschrieben am 14.07.2011 von Jens Ratzlaff [CMAS***, 1000 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Der erste Bericht über eine Topbasis, obwohl sie schon 11 Jahre existiert?
(Anm.Red: eigentlich der 21.Bericht - aber zumindest der erste in 2011).
Nun, dann wird es höchste Zeit:
Als wir auf dem Hof von Hansis Tauchbasis den Motor abstellen, hören wir es bereits, das kernige Wummern seiner genialen Kompressoren. Wir folgen dem Geräusch und finden Hansi vor seinen Lieblingen. Er hat die Ölkanne in der Hand und sieht ein wenig aus, wie Johann das Gespenst, aus den Film „Das Boot.“
Die Anlage ist schon imponierend. Es sind 2 Junkersverdichter aus einem deutschen U-Boot aus dem 2. Weltkrieg, die irgendwie ihren Weg in Hansis Basis gefunden haben. Dafür hat er nun keine Probleme, auch die größten Nachfragen nach Pressluft zu bedienen. 6000 L/Min, das ist eine Hausnummer.
Hansi hat uns nun bemerkt und begrüßt uns herzlich. Wer ihn kennen lernt, muss ihn einfach mögen. Ruhig, freundlich hilfsbereit und immer einen flotten Spruch auf den Lippen. Beim Tauchen jedoch wird er ernst und stellt klar, das er der Chef ist und der Raum für Diskussionen über Tauchsicherheit sehr begrenzt ist. Er hat aber auch keine andere Wahl, denn in Frankreich gibt es Gesetze, die den Tauchbetrieb regeln.. und bei Zuwiderhandlungen ist der Basenleiter verantwortlich und wird schlimmstenfalls sogar mit Gefängnisstrafe bedroht.
Hansis Basis hat was. Die Gebäude sind im Geviert erstellt und mittendrin das Zentrum, der Taucherhock mit Schatten spendendem Überbau.
Das Gerödel ist schnell im Ausrüstungscontainer verstaut und die Anmeldeformalitäten sind auch ruckzuck erledigt. So macht es Spaß. „ Wollt ihr morgen Nachmittag mit?“ Klar wollen wir. Hansi hat einen Tauchplan entwickelt und fährt diesen Woche für Woche ab. Jeden Tag 2 Ausfahrten mit all den legendären Tauchplätzen und Wracks, allen voran die „Donator“, die „Greg“, die „Michel C“ und all die anderen. Die Wracks erfordern ein gewisses Können und sind nichts für Anfänger. Minimalanforderung ist CMAS ** oder vergleichbares.
Aber auch Anfänger kommen an den Tauchplätzen östlich und westlich der Küste vom Porquerolles und Giens auf ihre Kosten. Es gibt Gorgonien überwucherte Steilwände und ausgedehnte Seegraswiesen. Der Fischbestand ist angemessen. Es lassen sich Muränen und Conger finden und Drachenköpfe an jeder Ecke. Je nach Jahreszeit gibt’s dann auch noch Oktopusse und Sepien zu bestaunen.
Donnerstags ist der Höhepunkt der Woche. Wir fahren den ganzen Tag nach Port Cros ins Naturschutzgebiet. Es geht um 08.30 los und es ist einiges an Gerödel im Boot zu verstauen, wollen ca. 20 Taucher doch je 2 Tauchgänge machen . Aber Hansis Boot hat Platz für alles. Er besitzt einen ungebauten Fischkutter. Das Tauchdeck hinter dem Ruderhaus ist ganz geschlossen und bietet Schutz gegen Sonne und bei schwerem Wetter. Der erste Tauchgang am legendären La Gabinere entpuppt sich leider als Enttäuschung. Natürlich hat es hier viel Fisch und es gibt Zackenbarsche an jeder Ecke, die sich bereitwillig als Fotomodell zur Verfügung stellen. Aber es hat sich eine üble Schleimalge im Gebiet breitgemacht, die all die wunderbaren Gorgonienwände überwuchert. Ein Phänomen, das gelegentlich auftritt, aber leider eine ganze Zeit anhält, dann aber im Winter wieder verschwindet. Selbst Hansi ist schockiert über das Ausmaß.
Mittags hat er einen Tisch für uns alle in einem Restaurant reserviert und wir genießen die französische Küche . So lässt es sich leben.
Nachmittags dann der zweite Tauchgang an der Ile de Bagaud, wieder an einer Steilwand, diesmal ohne die Schleimalgen. Es ist schon beeindruckend, wie positiv sich der UW-Nationalpark auf die Fischbestände auswirkt. Es ist wie im Aquarium, herrlich. Alle haben ihren Spaß und sind guter Dinge. Abends dann die Materialschlacht, um alles wieder zu verstauen. Und schon springen die beiden riesigen Kompressoren wieder an, um die 40 Flaschen in Nu zu füllen. Und Hansi umschleicht seine Lieblinge erneut.
Freitag ist Grillabend. Es gibt eine große Küche im Geviert und der Koch waltet seines Amtes: Schweinesteaks und Lammkoteletts, ja, der Mann kann was. Beseelt vom leichten Rose und anderen Spezialitäten sinken wir ermattet in die Federn. Ach ja, da war noch Werner der 71-jährige Tauchpionier, der Morgens um 7 den Rückmarsch nach Deutschland per Bahn antreten wollte. Ich hoffe, du hast es trotz allem geschafft.
Erwähnenswert ist auch noch unser Abschiedsessen. Es gab Crepes a la Bretagne. Unser Taucherhock platzte fast aus den Nähten und der Koch wirbelt an seinen Platten. Aber er hat alle sattbekommen und der Rose dazu war nicht zu verachten.
Rückblickendes Fazit:
Giens ist nicht nur eine Reise wert. Auch wir werden wiederkommen .Möge uns dies Fleckchen Erde noch lange erhalten bleiben mit Hansi und seinen Lieblingen und all den Anderen, die wir kennen lernen durften .
Sorry Freunde, es wieder länger geworden, aber solch eine Basis verdient einen entsprechenden Bericht.
Jens

Hansis Boot
Hansis Boot

Oktopus
Oktopus

Krustenanemonen
Krustenanemonen

Drachenkopf
Drachenkopf

rote Gorgonie
rote Gorgonie

Tentakelwurm..oder so
Tentakelwurm..oder so

My Home is my castle
My Home is my castle

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Datenbankeintrag 60998
Divin´ Giens, Hyères
Geschrieben am 12.08.2010 von ukuehn [CMAS*, 24 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Nach 12 Monaten Abstinenz endlich mal wieder Tauchen - bei meiner 14jährigen Tochter, meinem 17jährigen Sohn und mir wuchs die Vorfreude darauf immer mehr, je näher wir unserem Ziel kamen.

Der Zufall brachte uns auf den kleinen Ableger des Campingplatzes ´Camping La Presqu´ Île de Giens´ südlich von Hyeres an der westlichen Côte d´Azur.

Rechts der Platzeinfahrt liegt etwas versteckt aber gut ausgeschildert die kleine aber feine Basis ´Divin´Giens´ von Hansi Hähner und seinem netten Team.
Es geht dort entspannt und familiär zu, ohne jedoch die Sicherheit zu vernachlässigen.
Leihausrüstung (überwiegend Cressi) und Flaschen sind ausreichend vorhanden und soweit ich es überblicken konnte in gutem Zustand.
Falls etwas fehlt oder ausfällt, organisiert Hansi Ersatz mit Unterstützung der umliegenden Tauchbasen.
Hier lohnt es sich dann aber, nochmal genauer hinzuschauen, denn das hinzugeliehene Equipment ist nicht immer in so einwandfreiem Zustand oder von der Qualität, wie das von Hansi!
Sehr beeindruckend: der leistungsstarke Kompressor - sieht aus wie ein U-Boot-Diesel, laßt Euch mal von Hansi mehr dazu erzählen!

Montags bis freitags gibt es jeweils vormittags und nachmittags eine Ausfahrt, manchmal auch mittwochs eine Tagestour, z.B. zum Nationalpark Île de Port-Cros mit Mittagspause in einem netten Hafen-Restaurant.

Der Ablauf:
Jeder montiert und prüft seine Ausrüstung in aller Ruhe in der Basis. Dann wird sie eigenhändig auf eine Mercedes-Pritsche verladen. Mit Pritsche und einem Ducato-Bus gehts in ca. 10minütiger Fahrt zum Hafen ´La Tour Fondue´.
Direkt am Kai wird auf den umgebauten Fischkutter umgeladen und los gehts.
Die angefahrenen Tauchspots (siehe www.divingiens.com) sind in ca. 15-90minütiger Fahrt zu erreichen.
Zu den zahlreichen Wracks kann ich leider noch nichts berichten, da uns drei Tauchgreenhorns (15/21/24 TG) hierfür noch die Erfahrung fehlt. Die von uns betauchten Spots L´Escampobariou und La Pointe Rabbat jedenfalls waren beeindruckend und die Tagestour zum Nationalpark Île de Port-Cros war ein ganz besonderes Erlebnis!
Hansis Briefings sind umfassend - und spannend erzählt! Man hört ihm wirklich gebannt zu.
Unser Guide Werner ist die Ruhe selbst und strahlt dies auch aus. Es war wirklich sehr entspannend, mit ihm zu tauchen!
Zurück an Bord gelangt man über eine Leiter am Heck oder an Steuerbord.

Nach der Rückkehr und dem obligatorischen Ausspülen und Versorgen der Ausrüstung war das Deko-Bier bzw. der gut gekühlte Rosé in der wirklich netten Runde unserer Mittaucher ein echter Genuß - und die Geschichten sehr interessant.

Es war eine wirklich schöne Woche in Giens, wir waren sehr gerne bei Hansi, Gigi und Werner zugast und dies war sicherlich nicht unser letzter Besuch bei Divin´Giens!

Oktopus in Felsspalte
Oktopus in Felsspalte

Suchbild: Wo ist der Skorpionfisch?
Suchbild: Wo ist der Skorpionfisch?

mit guter Laune zurück zur Basis
mit guter Laune zurück zur Basis

Hinein ins Vergnügen
Hinein ins Vergnügen

jede Menge Fächerkorallen
jede Menge Fächerkorallen

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Datenbankeintrag 50731
Divin´ Giens, Hyères
Geschrieben am 08.05.2009 von alfons [VDST TL 1, 570 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren mit 7 Personen unserem Tauchclub über den 1.Mai bei Hansi tauchen. Er hat uns abwechslungsreiche Tauchplätze trotz teilweise widriger Wetterbedingungen geboten. Der Nationalpark Port Crox ist einfach umwerfend. Riesige Zackis, Muränen bis zum Abwinken und und und...
Hansi läßt keine Wünsche offen und war auch sehr flexibel, z.B. am letzten Tag frugen wir ob wir die Ausfahrt um eine Stunde vorverlegen können um nachmittags noch in die Altstadt zu gehen, war das für ihn kein Problem.
Sicherheit, Luft und die persönliche Atmosphäre waren top. Wir waren jetzt schon zum dritten Mal dort und werden wiederkommen.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 44709
Divin´ Giens, Hyères
Geschrieben am 28.07.2008 von claudia

3 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir haben die Woche vom 19.-27. Juli 2008 mit Tauchen bei Hansi verbracht. Ein absolut tolles Erlebnis!

Die Region - Provence wie man´s kennt, auf der Presque Isle mit Camargue Touch.

Das Wetter - schön und heiss, mit wilkommenem Mistral zwischendurch, trotz einigen Wellen.

Die Unterkunft - Mobile Home auf dem Camping La Presque Isle auf Empfehlung von Hansi. Toll eingerichtet, gemütlich und 5 Min zu Fuss vom Dive Center weg.

Die Basis - Klein aber fein mit viel familiärer Atmosphäre, allem, was man vor und nach dem Tauchen so braucht, ohne dass alles 5* sein muss. Für uns perfekt, wir sind keine Freunde von industrialisiertem Tauchen! Das Boot fasst 25 Taucher und ist vor allem sicherheitsmässig gut ausgestattet (Sauerstoff, Automaten auf 5 Metern...)

Hansi - sehr kompetent, freundlich und immer zu einem Spass aufgelegt. Aber auch sehr strikt, wies sein muss, wenn man an sehr anspruchsvollen Plätzen mit Tiefe und Strömung taucht. Für ihn geht Sicherheit vor, auch wenns mal heisst, einen potentiellen Kunden wegzuschicken (ist wirklich so, wir waren dabei!) Macht tolle und ausführliche Briefings und ist mit Herz und Seele dabei, auch beim freitäglichen Grill-, Crepes- oder Pizza-Abend.

Die Tauchplätze - Wracktauchen auf hohem Niveau (Tiefe, Strömung) an den besten Wracks im Mittelmeer. Vor allem die Donator und Grec sind absolute Highlights, können aber schon mal eine richtige Herausforderung darstellen. Der Nationalpark von Port Cros bietet fantastisches Tauchen wie im Aquarium. Die weniger tiefen Tauchplätze am Nachmittag sind ebenfalls super.

PADI im CMAS Land - Ein Kapitel für sich, das man aber trotz Vorurteilen vor der Ankunft nach den ersten TG´s verstehen kann. Hansi ist tolerant aber strikt: Ohne Arztzeugnis geht gar nichts, und PADI Taucher machen als erstes mal einen Check-TG mit den wichtigsten Übungen inkl. UW-Rettung. Mit dem temporären CMAS-Äquivalenzbrevet ist dann alles kein Problem mehr.

Der Wermutstropfen - am Wochenende stehen bei Hansi oft Ausbildungs-TGs und Schwimmbad an. Seine Kunden werden dann temporär den anderen Tauchbasen anvertraut. Im Fall von Sub Plongée und Ulysse kein Problem, bei Espace Mèr nicht so toll. Boote mit 40 Tauchern, Hektik, Wartezeiten, schroffe Instruktoren, Ausrüstung vom Center zum Boot und wieder zurück schleppen - richtig industrialisiertes Tauchen halt. Nicht unser Fall, aber mit Verhandlungsgeschick und dank der guten Zusammenarbeit der Basen (erstaundlich!) und Hansi´s Flexibilität auch zu umgehen.

Alles in allem - es war super und wir kommen auf jeden Fall wieder!! Ein grosses Dankeschön and Hansi und GiGi.

Claudia & Elif

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 30452
Divin´ Giens, Hyères
Geschrieben am 09.10.2006 von Andreas.M [CMAS**, 96 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren in der Zeit vom 23.09.06 bis 01.10.06 auf Hansi´s Basis zum tauchen, geschlafen haben wir in unserem WoWa auf dem Camping La Presquile de Giens, ca. 5 Gehminuten von der Basis entfernt. Für Gäste die nicht über Wohnmobil oder Wohnwagen verfügen gibt es Mobilheime oder Bungalows zu mieten.

Zur Basis, das Ambiente ist schlicht rustikal aber mit gemütlichem Flair. Die Kompressoren drücken 2000 Liter gute Luft pro Minute in die Flaschen so das sie nur ein paar Minuten laufen und kurz die Ruhe stören.
Das eigene Gerödel kann mit Süßwasser gewaschen und zum trocknen aufgehängt werden, anschließend wird es in einem Container untergebracht. Einfach und ausreichend.

Das Tauchboot ist super in Schuss, Sauerstoff und alles andere notwendige Gezumpel ist vorhanden, das Boot ist für 26 Taucher ausgelegt, war aber glücklicherweise nie voll belegt was ich persönlich auch ziemlich gut fand.

Die angefahrenen Tauchplätze waren allesamt schön, Le Grec, Donator, NP La Gabiniere um nur einige zu nennen. Gesehen haben wir jede Menge Fisch, Zackies, Zahnbrassen und Baracudas , die Wracks sind üppig mit Weichkorallen wie roten und weißen Gorgonien bewachsen und wirklich toll anzusehen.

Üblicherweise, oder besser gesagt, während unserer Anwesenheit wurden am Tag zwei Ausfahrten gemacht, an denen dann vormittags die tiefen und nachmittags die flacheren Tauchgänge gemacht wurden, so wie hier in anderen Berichten schon beschrieben.
An dieser Stelle findet sich dann auch mein einziger Wehrmutstropfen -das Tragen der ganzen Ausrüstung zweimal am Tag fand ich lästig und anstrengend. An dieser Stelle fände ich eine andere Lösung klasse.
Ansonsten fand ich mich rundherum sehr gut aufgehoben und freue mich auf nächste mal.

Bis dahin beste Grüße aus Essen an Burki, Martin, Dennis, Holger und Gabi und natürlich den Chef vom Ganzen, Hansi.


Conny und Andreas

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 28444
Divin´ Giens, Hyères
Geschrieben am 21.07.2006 von Dirk [VDST TL**, ? TG]

2 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Klar, wir sind wegen der Wracks nach Giens gefahren. Aber in der einen Woche haben wir gelernt, dass das Mittelmeer hier deutlich mehr zu bieten hat !!!

Ich musste meinen Tauchkameraden Herwarth nicht lange überreden mit mir nach Giens zu fahren, als ich ihm von den Wracks vor Hyères erzählte. Mit dem Auto über Mühlhausen nach Frankreich, Richtung Lyon - Marseille - Toulon - Hyères, dann nach Giens zum Campingplatz ´Le Prequ´Ile de Giens´. Vielen Dank an Hansi, der uns bei der Reservierung eines Chalets half ... der Bunker war echt gut.

Hansi´s Tauchbasis ist sehr einfach und auf das Wesentliche beschränkt. Wer hier tauchen will, bringt seine komplette Ausrüstung (inkl. Tauchflaschen) mit. Lasst Eure ´Speißbütt´ zuhause, die geht sowieso nicht auf´s Boot. Zweckmäßig ist hier eine einfache Sporttasche oder ein kleiner Tauchrucksack für Eure Ausrüstung.
Vor den Tauchgängen werden die Pullen (lasst die Jackets am besten montiert) und die Ausrüstung mit einem Kleinlaster zum Hafen von Giens gefahren, dann müsst Ihr die Ausrüstung selbst zum Boot tragen - Frankreich ist eben kein Billiglohnland. Es finden zwei Ausfahrten am Tag statt, es gibt aber auch Tagesfahrten - z.B. nach Port Gros. Blei bekommt man immer auf dem Boot.

So, und jetzt zu den Tauchgängen:
Le Grec, Le Donator, Michel C sind Tauchgänge, für die man mind. CMAS** braucht, wer bis zum Boden der Laderäume will, muss CMAS *** mitbringen. Abtauchen, Auftauchen nur an der Ankerleine - 40 m freier Abstieg, bei allgegenwärtiger seitlicher Drift. Mit Blick auf die i.d.R. 15-minütige Deko sollte hier kein Risiko eingegangen werden. Hansi überwacht aus gutem Grunde nach den TGs die max. Tiefen und Dekozeiten seiner Gäste.
Neben den eindruckvollen Wracks erlebten wir den tollen Bewuchs, Zackis, Muränen, etliche kapitale Conger, Makrelen, Zahnbrassen, Gabeldorsche und alles, was sich diesen als Beute anbietet ;-)

Die Cimentier ist ein Einsteigerwrack unweit des Hafens (3-12m) und im Anschluß sollte man unbedingt die Canyons um den Leuchtturm betauchen.

Im Westen Giens´ gibt es in einer Bucht drei grosse und sehr schöne Meeresgrotten ... geringe Tiefe ... langgezogen ... eine gute Lampe und ausreichend Luft sind hier erforderlich ... für alle drei Höhlen braucht man ca. 90 Minuten.

Mein persönliches Highlight war jedoch eine Tagesfahrt in den Nationalparc Port Gros. Wir tauchten morgens an der Steilwand ´La Gabinière´, aßen im Hafen Port Gros´ zu Mittag und schwärmen noch heute von unserem Nachmittagstauchgang in strahlendem Sonnenschein am ´Sec de la Gabinière´.
Am Sec haben wir bei 50 Zackis zu zählen aufgehört ... SUPER ... und einige hatten das Format kleiner Schweine !! Über uns waren einige grosse Barakudas unterwegs und Muränen liegen hier unter fast jedem Felsen.

Abschliessend noch ein paar Worte zum franz. Tauchreglement. Ihr solltet es kennen, bevor Ihr dorthin fahrt, denn verhandeln geht nicht! Die niedrigste Brevetierung bestimmt die Maximaltiefe der Tauchgruppe - CMAS ** max. 40 m / CMAS *** max. 60 m. In Anbetracht der Anzahl von tiefen Tauchgängen sowie der Tauchgangsschwierigkeit sollte sich jeder fragen, ob man wirklich immer bis zum Grund muss!? Bei Strömung und unterhalb einer vielbefahrenen Schifffahrtsstraße sollte ein verantwortungsvoller Taucher immer ausreichende Sicherheitsspielräume einkalkulieren. Maulhelden braucht hier keiner.

Wir verbrachten dank Hansi eine tolle Tauchwoche und sind uns ganz sicher, hierher kommen wir zurück ... schliesslich gibt es noch eine Vielzahl von Wracks, die wir nicht gesehen haben ;-)

Beste Grüsse an Hansi und Julien
Dirk

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 18340
Divin´ Giens, Hyères
Geschrieben am 31.05.2005 von Nobbe le fou [CMAS***, 1123 TG]

1 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Für Wrackfans gibt es eigentlich keine besseren Tauchgründe als die
Region um Hyeres bzw. Giens wenn Mann/Frau nicht fliegen möchte oder kann.
Als alter Frankreichfan und Flugangsthase bin ich nun schon die gesamten
Küsten Frankreichs abgefahren und hab nun im Laufe der Jahre wirklich einiges erlebt und gesehen.
Vom Kompressor der die Luft von einer Schnellstrasse her ansaugt das
einem dann wirklich übel wurde, über völlig betrunkene Schiffsführer und Tauchguides
( die dann auch die Plätze nicht finden )
bis zu Basen, die wenn nicht mindesten so und soviele Taucher an Bord sind dann halt einfach nicht auslaufen und Du dann dein ganzes Gerödel wieder von Bord schleppen darfst.
Das in Frankreich padi-Tauchern das Leben schwer gemacht wird liegt nicht an den Basen sondern an den französischen Gesetzen und es ist ja schon besser geworden.
Hansi bemüht sich ständig um seine Leute,
gibt tips für Nichttaucher und war in den 12 Tagen immer gut gelaunt
(auch als wir wegen heftigen Wetter nur Secs anfahren konnten und immer am nörgeln waren ) und - Hansi ist kinderfreundlich !!
Als mir einer meiner antiken Drägerautomaten (waren immer zuverlässig)
fröhlich die Luft entgegenblies und dieses auch nach heftigem Klopfen (ist ja Edelstahl)und gutem Zureden nicht abstellte zückte Hansi einen dieser
supermodernen (alles Plastik) Automaten aus der Reserve und rettete meinen Tauchgang an der Donator (ohne extra Berechnung).
Nach zwei Tagen schlecht Wetter (es war ja nun mal Pfingsten ) war dann die Tauchfreude ungetrübt !
Wo wollt ihr hin ?
Ok !
Keine Debatten ! Wir , die Gäste, wurden auch wie solche behandelt.
Wenn Hansi mal was vorgeschlagen hat, war es auch wirklich vom Feinsten.
Wie gesagt ich bin Wrackfan aber die
Tour in den Nationalpark Port Cros war der Renner. Auf der Hinfahrt echtes Eisen auf 50 Meter (Grec) dann allerköstlichstes Mittagessen auf der sehenswerten Insel. nach einem Nickerchen dann einen Driftdive an
der Garbiniere. Sagenhaft ! Zackis so groß wie Schweine ;-) Fische wie
im Aquarium und so ziemlich alles was auch gut schmeckt.
Hummer,Langusten, Meeresspinnen,Krebse usw.
Dann gemütliche Rückfahrt mit einer Mondfischbegegnung.
Das Allerbeste war aber das unser Sohn immer mit an Bord durfte (Neopren
ist aber Pflicht ) und wärend wir tauchten immer gut behütet war , mit seiner Wissbegierde niemanden nervte und schnorchel durfte. als wir nach der Togo fragten meinte Hansi nur für ihn sei es zu weit aber einen Anruf später waren wir für den nächsten Tag bei der Basis angemeldet und
wurden dort echt nett empfangen.
A pro pos Basis.Für mein Empfinden muß eine Basis nicht wie ein Op aussehen, das etwas rustikale Ambiente gehört einfach dazu.
Das material kann sicher gelagert werden,
die Kompressoranlage ist gut und sehenswert
(alte deutsche U-Bootkompressoren) und die Crew war sich auch nicht zu fein sich für uns hinter den Grill zu stellen und mit uns den einen und die anderen Abende zu verbringen.
Da wir glückliche Bayern sind können wir die ersten zwei Septemberwochen nochmal runter zu Hansi , Jean Pierre , Claudia und natürlich zu den Wracks und Congas.

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Datenbankeintrag 7902
Divin´ Giens, Hyères
Geschrieben am 08.07.2004 von marc [idd dm, 300 TG]

3 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.

wir waren im april ein paar tage in giens.
ich hatte vorher schon mal mit hansi gemailt und so war mir die einstellung gegenüber nicht-cmas-tauchern vorher bekannt. zum teil liegt es natürlich an den französischen gesetzen, zum teil aber auch daran, daß mancher halt einfach an seinen vorurteilen gegenüber padi usw. festhalten möchte. auf korsika z.b. hatte ich nie probleme damit.
wir (idd divemaster und padi rescue) mußten also erst einmal eine sog. evaluation machen, d.h. einen ausgedehnten checkdive, nach dem der tauchlehrer dann eine cmas-äquvibalenzbescheinigung ausstellt, allerdings höchstens bis cmas-zweistern. das heißt dann, daß man zu zweit nur bis zu 20m tief tauchen darf, bei den tauchplätzen da unten ziemlich sinnlos, da man sich dann die wracks aus ca. 20-30m ´höhe´ anschauen müsste. also bleibt einem nur noch, zusammen mit einem tl zu tauchen, im falle hansi sicher keine schlechte sache.
grundsätzlich verstehe ich die bedenken hinsichtlich der padi-taucher. tauchen in giens ist meistens dekotauchen in großer tiefe, und da hat padi halt eben eine ziemlich klar ablehnende haltung und bildet nicht entsprechend aus. ein blick in unsere logbücher hätte aber genügt, unsere erfahrung mit solchen tauchgängen nachzuprüfen. da fand ich den guten hansi etwas sehr dogmatisch, was zu einigen wortgefechten führte, an deren ende etwas mehr gegenseitige akzeptanz stand (so hoffe ich wenigstens).
grundsätzlich ist divin´giens sicher eher für erfahrene taucher geeignet, außer uns waren auch fast nur höhlentaucher, tauchlehrer etc. auf dem boot. leihequipment gibt es zwar, ich durfte aber z.b. mit einem 5mm naßanzug und schwimmbadflossen bei 12 grad wassertemperatur tauchen (bringt einen auch nicht um, mein trocki wäre mir trotzdem lieber gewesen).
fazit: nette leute, tauchen nicht billig (wie überall dort), für cmas-taucher top, als padi o.ä. würde ich mich nächstes mal eventuell mal nach einer anderen basis umschauen, wo man etwas aufgeschlossener ist.
allerdings ist noch zu erwähnen, daß uns die tauchgangsbegleitung durch den tauchlehrer nicht berechnet wurde, was sicherlich nicht auf allen basen so wäre.

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Datenbankeintrag 6759
Divin´ Giens, Hyères
Geschrieben am 13.04.2004 von Wolfgang

1 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.

"DivinGiens" bietet tauchen pur ohne viel
Schnickschnack. Die Ausfahrten waren gut
organisiert und wurden mit den Gästen
abgestimmt.

Morgens: Tiefe Tauchgänge (Wracks, wenn das Meer zulässt)
Mittags: etwas flachere TG

Organisation: OK
Flaschenfüllungen: OK
Preis: OK
Freundlichkeit: OK
Boot: OK
Camping: OK

Fazit:
Alle die TAUCHEN-PUR wollen und dementsprechend ausgebildet sind (französisches Tauchreglement)sind bei DivinGiens genau richtig aufgehoben.
Für Donator, LeGrec, ... kein Aufpreis!

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Datenbankeintrag 2902
Divin´ Giens, Hyères
Geschrieben am 29.12.2002 von achim

2 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 6 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Ich war bis jetzt 4 mal bei Hansi,und ich habe es noch nie bereut,supernette Leute getroffen,sehr schöne(und anspruchsvolle)TG`s.Sicher ist die Tauchbasis kein 3*** Hotel,aber soweit ich weiss baut Hansi gerade eine neue Taucherbar/Aufenthaltsraum,und der" Schimmelcontainer" für die Ausrüstung hat einen Lüfter,außerdem kann man sie auch vorher im freien Trocknen. Falls mal keiner da ist lohnt es sich auf jeden fall mal etwas zu warten oder später wiederzukommen.Ach ja der Hund der in dem vorigen Bericht erwähnt wird ist mir,er war angebunden,Hansi war so nett und hat ihn mich während meiner TG`s dort unterbringen lassen,sowas gibts auch nicht oft.

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Bericht 1 bis 10, Seite 1 von 2:   [ 1 2 ]

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Ocean Photo - Internet Photo Archive with Travel- and Underwater Photos of BBC Wildlife Winner Reinhard Dirscherl.

Aus unseren Tauchfotos:


 Ari Atoll Bathala
(27.07.2003, 8 Fotos)

   

 Caleta de Fuste, Fuerteventure
(28.07.2003, 8 Fotos)

   

 Rotes Meer allgemein
(28.07.2003, 11 Fotos)

   




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