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Basen/Shops Malediven

Diving Center Eriyadu / Werner Lau

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 Datenbank - Basen/Shops - Malediven - 44 Berichte zu diesem Eintrag!

           

Datenbankeintrag 4274
Diving Center Eriyadu / Werner Lau
geschrieben am 28.07.2003 von Lachi [PADI AOWD, 11 TG]
Der Barakuda International Aquanautic Club und seine Lizenztauchbasen weltweit garantieren international anerkannte Ausbildung auf höchstem Niveau und erstklassigen Kundenservice.

3 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Reisebericht Eriyadu Juni/Juli 2003 von Torsten

Vom 18.06.-03.07.03 verbrachten wir einen wunderschönen Urlaub auf der kleinen Insel Eriyadu. Da ich bei der Auswahl der Insel auch auf die Homepage von www.wernerlau.com zurückgegriffen habe, konnte ich mir schon einmal vorab ein Bild von der Insel machen, und muss an dieser Stelle sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde.

Zur Auswahl der Insel haben mich drei Dinge bewegt. Als Erstes sollte die Inseln nicht allzu groß sein, als Zweites sollte Sie eine gute Tauchschule haben, sowie Drittens schöne Tauchplätze. Alle drei Punkte vereint die Insel Eriyadu.

Nun zur Reise:

Nach neuneinhalb Stunden Flug mit Thomas Cook (schlechter Service, auf dem Hinflug jedenfalls, Rückflug war o.k.- würde aber nächstes Mal auf Emirates-Airlines umsteigen) landeten wir nach 2001 zum zweiten Mal auf den Malediven. Nach dem Ausstieg aus der klimatisierten Maschine hat uns auch gleich ein Klimaschock ereilt. Von ca. 18°C und 40% Luftfeuchtigkeit in der Maschine auf 32°C und 85% Luftfeuchtigkeit am Boden.

Durch den Parcours der Staatsangestellten hindurch ( es gab eine SARS-Kontrolle, Zoll und Gepäckkontrolle) kamen wir zum Ausgang vom Flughafen, wo uns auch schon Antje, unsere Reiseleiterin, in Empfang nahm.

Nun kamen wir auf das Speed-Boot, und ich war angenehm überrascht, der Transfer ging sehr schnell (ca. 50 Min). So kamen wir auf der Insel an. Nach dem Begrüßungsgetränk wurden wir auf unser Zimmer geführt.

Zimmer: Sie sind schön und zweckmäßig eingerichtet; ob man unbedingt einen Fernseher haben muss, darüber lässt sich streiten.

Essen: Das Essen ist sehr gut und bietet viel Abwechslung. Es wird in Buffet-Form serviert Morgens gibt es neben Brot, Toast und Brötchen auch Würstchen, Omelett, Eier, Rührei, uvm. Mittags und Abends stehen jeweils mehrere Hauptgerichte zur Auswahl mit diversen Beileigen und Salat. Ich kann hier besonders den Fisch empfehlen, immer fangfrisch und sehr lecker.

Gäste: Größtenteils aus Deutschland, einige aus der Schweiz und Österreich, sowie einige Italiener.

Unterhaltung : Einmal pro Woche gibt es Disco. Reicht meiner Ansicht nach auch, denn man ist ja hier zum Tauchen oder Relaxen und nicht zum Abfeiern.

Reiseleitung: Kompliment an Antje. Sie war die meiste Zeit auf der Insel und konnte uns mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Hausriff: Mitunter eines der schönsten Hausriffe der Malediven. Rundrum betabuchbar, sehr abwechslungsreich. vor allem nachts zu empfehlen.

Bootstauchgänge: Eriyadu bietet exklusive Tauchplätze an, welche nur von dieser Insel angesteuert werden. Sie zählen auch zu den schönsten und unberührtesten Tauchgründe der Malediven. Sehr empfehlenswert.

Tauchbasis: Top ! An dieser Stelle noch mal vielen Dank an Dani, Denny und Chris. Sehr professionell geführte Tauchbasis. Hat mir sehr viel spass gemacht mit Euch zu tauchen. Jeder Tauchplatz war ein Highlight und der Korallenbewuchs war erstaunlich gut in Schuß.

Fazit: Es klinkt schon fast wie eine Drohung, aber ihr werdet mich jetzt ganz bestimmt, wenn ich auf die Malediven fliege, nur noch auf dem kleinen Island Eriyadu antreffen.
Die Insel ist sehr gepflegt, familiär und professionell geführt.
Auch Werner Lau und sein Team sind Klasse, und ich würde jedem empfehlen, sich auch mal ein Bild davon zu machen.

Also bis zum nächsten Urlaub.
Gruß Lachi

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 3656
Diving Center Eriyadu / Werner Lau
geschrieben am 11.05.2003 von Brigitte [PADI OWD, 490 TG]
Der Barakuda International Aquanautic Club und seine Lizenztauchbasen weltweit garantieren international anerkannte Ausbildung auf höchstem Niveau und erstklassigen Kundenservice.

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Mein Mann und ich waren vom 23.04.2003 bis 09.05.2003 auf Eryado. Wir waren vor 8 Jahren schon einmal dort und waren recht gespannt, wie sich die Korallenbleiche auf das Hausriff ausgewirkt hat. Obwohl einem die Tränen in den Augen stehen, wenn man an die Zeit vor 1998 zurückdenkt, muss man sagen, dass sich das Riff doch langsam erholt. Wir haben 24 Tauchgänge, davon alleine 5 Nachttauchgänge nur am Hausriff gemacht, da ich Rückprobleme habe und Schwierigkeiten, bei Wellengang auf das Boot zu kommen. Wir lieben es auch, ganz relaxt zu tauchen, wie es uns gerade einfällt.
Zum Hotel können wir sagen, dass es sehr gut geführt ist. Die Zimmer sind ordentlich, das Essen ausgesprochen gut und schmackhaft.
Die Tauchbasis ist super geführt. Über die Bootstauchgänge und Guides können wir aus o.g. Gründen leider nichts sagen. Wir hatten einen sehr entspannten und schönen Urlaub.
Brigitte

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 3620
Diving Center Eriyadu / Werner Lau
geschrieben am 06.05.2003 von Barbara + Michael [PADI OWD, 21 TG]
Der Barakuda International Aquanautic Club und seine Lizenztauchbasen weltweit garantieren international anerkannte Ausbildung auf höchstem Niveau und erstklassigen Kundenservice.

5 von 5 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 6 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Erfahrungsbericht Eriyadu 16.04. – 01.05.2003

Im Jahr 2003 war es endlich soweit: Die Erfüllung eines Jugendtraumes mit einem Urlaub auf den Malediven.

Gebucht haben wir direkt beim Buchungscenter Werner Lau in Essen. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Emma Schmiederkal für Ihren Einsatz und den sehr freundlichen Support. Einfach vorbildlich!!!

Nach 9 Stunden Flug mit zum Teil extremen Turbulenzen (Achterbahnfreaks wären auf Ihre Kosten gekommen) kamen wir auf Hulule an. Wer das Preisniveau noch nicht kennt, der sei vor den Getränkedealern in der Wartezone für die Transferboote gewarnt. Also wir fanden 8 (!) Dollar für 2 Dosen Eistee etwas übertrieben...

Der Bootstransfer zur Insel lief prima und war für uns (Erstbesucher der Malediven) schon ein echtes Erlebnis. Der Empfang auf Eriyadu durch unsere stets gut gelaunte Reiseleiterin Antje war sehr herzlich.

Mit unserem Bungalow (Nr. 114) hatten wir zufällig Glück. Freie Sicht auf das Meer und eine schöne schattenspendende Palme. Wir würden die Bungalows mit den Nummern 110 bis 116 empfehlen. Die anderen Bungalows weisen zum Teil dichten und undurchsichtigen Bewuchs zwischen Terrasse und Wasser auf. Die Insel macht einen sehr gepflegten und sauberen Eindruck. Die Bungalows sind zweckmäßig eingerichtet und der Zimmerservice sehr aufmerksam.

Entgegen zum Teil anders lautender Berichte fanden wir das Essen (Halbpension) auf Eriyadu schlicht Weltklasse. Phantastische Fischgerichte und ein hervorragendes Nachtischbuffet seihen hier besonders erwähnt.

Zur Basis:
Sehr schön in die Lagune gebaut, absolut sauber, aufgeräumt und in einem Top-Zustand. Das von uns geliehene Equipment war auch in sehr gutem Zustand.

Vermutlich lag es an dem starken Andrang an den Ostertagen, dass unser erster Eindruck von der Basisleitung etwas zwiespältig war. Tauchanfänger wie wir haben nun mal mehr Fragen als die hauptsächlich vertretenen „Vieltaucher“. Da es dort zuging wie in einem Taubenschlag, waren Sanne und Robin echt im Stress. Auch Dani machte stellenweise einen etwas angenevten Eindruck. In der Woche nach Ostern entspannte sich die Lage deutlich und zauberte auch ein Lächeln auf Ihre Gesichter und alles war wieder gut.

Ein echtes Highlight für uns war jedoch Tauchlehrer Chris. Stets gut gelaunt, supernett und immer hilfsbereit. Barbara hatte viel Spaß bei der Ausbildung für Ihren Tauschein und ich kann endlich richtig unter Wasser atmen. Seine „Unterwassersonderhandzeichen“ werden wir wohl nie vergessen (Coool). Nochmals vielen Dank.

Zum Riff:
Da wir das Riff vor der Korallenbleiche nicht gesehen haben, waren wir über dessen Zustand nicht so entsetzt wie andere Gäste. Wir fanden den Fischreichtum und die Artenvielfalt sehr beeinduckend. Insbesondere die offensichtlich standorttreue Schildkröte und die Fledermausfische am Einstieg 128 haben es uns angetan. Weiterhin sehenswert die Steilwand zwischen Einstieg 110 und dem Hauptsteg. Am Hausriff kommen sicherlich auch Schnorchler voll auf Ihre Kosten.

Rückblickend haben wir auf Eriyadu einen in allen Belangen phantastischen Urlaub verbracht und werden sicherlich zu „Wiederholungstätern“.




    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 3545
Diving Center Eriyadu / Werner Lau
geschrieben am 27.04.2003 von Ulli
Der Barakuda International Aquanautic Club und seine Lizenztauchbasen weltweit garantieren international anerkannte Ausbildung auf höchstem Niveau und erstklassigen Kundenservice.

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Auch wenn es wieder etwas gedauert hat:

Im Oktober 2002 waren wir zum 2. Mal auf der schönen Insel Eriyadu.

Einen ausführlichen Bericht gibt es hier:
http://www.tschauder.de/html/eriyadu.html

Eine Anmerkung zu der Bewertung.
Grundsätzlich hat die Basis alle 6 Flossen verdient, wenn da nicht die übertiebenen Preise z.B. für die Tauchlampe oder die Bootsfahrten und das Zwangstrinkgeld wäre.

Ulli

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 3439
Diving Center Eriyadu / Werner Lau
geschrieben am 09.04.2003 von Olaf Dzwiza [PADI AOWD, 126 TG]
Der Barakuda International Aquanautic Club und seine Lizenztauchbasen weltweit garantieren international anerkannte Ausbildung auf höchstem Niveau und erstklassigen Kundenservice.

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.


Eine gute, sehr professionell geführte, aber leider auch wirklich teure Tauchbasis, die werner Lau hier unter der Leitung von Sanne (Susanne) Wenzel und Robin Sarkar auf Eriyadu betreibt.

Die Räumlichkeiten der Tauchbasis wurden geschickt in die Lagune der Insel gebaut und nehmen somit auf der mit 300x100 Meter ohnehin eher kleinen, aber sehr schönen Insel, keinen Platz weg.

Vor den Beginn der Tauchaktivitäten steht die übliche Check-In - Prozedur an. Jeder neue Gast erhält ein ausführliches Basisbriefing, in dem die Räumlichkeiten, der Tagesablauf und die Angebote ausführlich erläutert werden. Ein sogenannter Checktauchgang schließt sich obligatorisch an. Zunächst erfolgt in der 1-2 Meter tiefen Lagune vor der Tauchbasis eine Tarierungs- udn Bleikontrolle. Nach dem Bleicheck geht es mit kurzer Schwimmstrecke zur Riffkante, wo auf ca. 5 Meter abgetaucht wird. Hier ist das Beherrschen von zwei Standard-Übungen zu demonstrieren: vollständige Absetzen, wiederaufsetzen und Ausblasen der Maske sowie Wiedererlangen des Lungenautomaten. Dieser Checktauchgang ist komplett kostenlos, wenn sich an diesen Tauchgang mindestens 6 weitere Tauchgänge anschließen.

Es gibt eine Basisregeln zu beachten (eine Bestimmungen sind auf Landesgesetze zurückzuführen): Hierzu gehört die Pflicht zum Tauchen mit Computer und Signalboje sowie Zweitautomat. Ferner sind ausschließlich Nullzeittauchgänge zugelassen, die Tauchzeit ist auf 60 Minuten vom Boot oder 120 Minuten am Hausriff beschränkt, wobei die 12l-Alu-Flaschen bei 50 bar aus dem Wasser sein müssen. Das gesetzlich verankerte Tiefenlimit beträgt ca. 30 Meter.


Tauchen am Hausriff

Das Hausriff der Insel kann 24 Stunden am Tag betaucht werden, hat aber durch die Korallenbleibe sehr gelitten.

Die Basis bietet einen Flaschenservice, mit dem das Gerät zur gewünschten Einstiegsstelle transportiert wird und der später leere Flaschen auch wieder abholt.


Bootstouren

Täglich werden je zwei Bootstouren um 9:00 Uhr und um 14:30 Uhr
angeboten, die Zahl der Teilnehmer ist dabei auf ca. 16 Personen pro Boot beschränkt. Am Vortag um ca. 14:00 Uhr wird dazu bekannt gegeben, welche Tauchspots angefahren werden. Wurden besonders attraktive Plätze angeboten, dauerte es mitunter keine fünf Minuten, bis ein Boot ausgebucht war. Wer Spots mit hoher Manta- oder Haiwahrscheinlichkeit erleben wollte, musste folglich sehr pünktlich zur Aushangszeit der Touren an der Basis sein.

Taucher mit weniger als 40 geloggten Tauchgängen dürfen Bootstauchgänge ausschließlich in Begleitung eines Guides machen, wofür ein Aufschlag berechnet wird. Diese Regelung erscheint sehr vernünftig, da die meisten per Boot erreichbaren Spots recht tief liegen und die Strömungen mitunter nicht zu unterschätzen sind.

Obwohl mit Chris und Dani gerade ein Personalwechsel stattgefunden hatte und beide recht neu auf der Basis waren, lieferten sie ein exzellentes Briefing und schienen die Plätze schon sehr gut zu kennen.


Tauchplätze

Madigaa

Obwohl dieser Platz nahe dem Außenriff liegt, hat sich hier eine Felsformation herausgebildet, die einen sehr geschützten Platz zum Tauchen bietet. In rund 27 Metern Tiefe findet sich eine große Sandfläche. Zu Beginn taucht man auf dieser Fläche ab, bewegt sich langsam zur Kante des Außenriffs und danach spiralförmig entlang des Riffs wieder hoch. Das besondere ist die Lage des Tauchplatzes: Sie führt dazu, dass hier mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit trotz der fehlenden Strömung Haisichtungen möglich sind. Die Tiere sind in der Regel ruhend am Sandgrund zu finden und lassen Taucher bis auf wenige Meter an sich heran. In einer Felsspalte entdeckten wir auch ganz junge Babyhaie, die hier während der Aufzucht versteckt gehalten und geschützt wurden. Sehr lohnenswerter, leicht zu betauchender Platz.

Blue Canyon

Gleich nach dem Sprung vom Boot muss zügig auf rund 20 Meter abgetaucht werden, denn erst in dieser Tiefe beginnt das Dach des Tila. Dabei ist zielsicher zu navigieren, damit einen die Strömung nicht ins Blaue am Spot vorbei wegtreibt. Vom Riffdach aus geht es noch einmal knappe zehn Meter tiefer. An einer Seite des Tila haben Felsen eine Art Canyon gebildet, durch den es zu tauchen gilt. Dieser Canyon liegt während des Nordost-Monsuns dann meist im Strömungsschatten des Tila und ist in großen Mengen mit intakten bläulichen Weichkorallen bewachsen. Neben den Korallen gab es eine Schildkröße, große Mengen Süßlippen, Drücker und einige Kugelfische. Ein sehr schöner, aber auch anspruchsvoller Tauchplatz.

Boduhiti Tila

In keinem Reisebericht, den ich vor meinem Urlaub gelesen hatte, fehlte dieser und der nächste Spot. Während des Nordost-Monsuns ist dieses Tila als Mantapoint bekannt. Hat man Glück und trifft auf Mantarochen, so wird meist nur bis auf das Dach des Tila in ca. 10 Metern Tiefe abgetaucht. Dort sucht man sich einen Strömungsschatten oder kleinen Fels zum Festhalten und kann durchaus den ganzen Tauchgang an diesem Platz verbringen. Die Show, die uns die Mantas lieferten, war einfach zu faszinierend, als das irgendjemand Lust hatte, große Wege zurückzulegen. Zum Ende des Tauchgangs bewegten wir uns doch noch etwas weiter, stießen auf eine Höhle mit einer riesigen Languste und hatten beim Auftauchen mal wieder einen Weißspitzenriffhai.

Fingerpoint

Der Haispot. Hier gibt es nahezu immer Haigarantie: Weißspitzen-, Schwarzspitzenriffhaie und graue Riffhaie waren hier versammelt. Normalerweise zieht es an diesem Spot immer recht anständig. Das wir an einem Tag ohne Strömung da waren, hatte sogar die Guides überrascht, die große Fische jedoch nicht vertrieben. Nur die Sichtweiten litten stark darunter.

Olaf Dzwiza
03/2003

Eine längere Fassung die4ses Berichtes gibt es zusammen mit zahlreichen Fotos auf http://www.dzwiza.de. Schaut mal vorbei!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 3350
Diving Center Eriyadu / Werner Lau
geschrieben am 24.03.2003 von Werner, Manne und Erwin [CMAS**, 354 TG]
Der Barakuda International Aquanautic Club und seine Lizenztauchbasen weltweit garantieren international anerkannte Ausbildung auf höchstem Niveau und erstklassigen Kundenservice.

6 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Erfahrungsbericht Eriyadu 06.03.2003 - 21.03.2003

Gebucht hatten wir bei Kreutzer/Thomas Cook.
Wem es möglich ist, der sollte den Vorabend-Check-In nutzen. Es gibt kein Gedränge beim einchecken und man hat auch noch die Möglichkeit, einen guten Sitzplatz auszuwählen. Hier empfehlen wir die mittleren Sitze der Reihe 22 die direkt am Notausgang der B 767/300 liegen und deutlich mehr Beinraum bieten.
Nach der Ankunft auf Hulule muß man in der Regel etwas auf das Schnellboot bzw. Air-Taxi warten. Hier schlagen dann auch schon die ersten Abzocker zu. Für 2 Cola und 1 Fanta (je 0,33 ltr) zahlten wir satte 14 US $.
Der Transfer zur Insel mit dem Speedboot lief aufgrund der ruhigen See total easy.

Auf Eriyadu angekommen wurden wir von der immer freundlichen Thomas Cook Reiseleiterin Antje mit einem Erfrischungstuch und einem kleinen Willkommensdrink begrüßt. Die Koffer wurden dann auch schon von ein paar fleißigen Helfern zum Zimmer gebracht (Trinkgeld nicht vergessen).

Obwohl die Strandbungalows etwas größer und auch besser ausgestattet waren hatten wir uns bei der Buchung für die 2-stöckigen Gartenzimmer ent-schieden. Wie sich vor Ort herausstellte war diese Entscheidung für uns richtig, diese waren etwa 200 Euro billiger und die kurzen Wege (Tauchbasis, Restaurant, Bar) kamen unserer Faulheit auch sehr entgegen. Übrigens werden hier Gäste immer im Erdgeschoß einquartiert, im Ober-geschoß wohnt die Crew des Dive-Centers. Die Zimmer verfügen über TV (Deutsche Welle), Radio, Klimaanlage, Safe, Deckenventilator, Fön, Badewanne und ausreichend große Betten.

Das Beste auf Eriyadu ist zweifelsfrei die Küche. Es wurden täglich abwechslungsreiche Gerichte am Buffet angeboten (immer verschiedene Salate mit diversen Dressingarten, Fisch, Huhn, Rindfleisch, Nudeln, Reis etc).
Besonders fielen uns aber die Nachspeisen auf. Dieser Künstler muß in Österreich gelernt haben. Von Milchreis über verschiedene Puddings, Eis, Fruchtsalaten, Kuchen über diverse Saucen wie Vanille oder Schokolade; mit abnehmen war hier nichts drinn.

Die Tauchbasis ist etwas in die Lagune gebaut und wird von Sane und Robin geleitet. Dani und Chris als Tauchlehrer und 2 Mann im Füllraum vervollständigen die Crew.

Mit Sane konnten wir in den ersten Tagen nicht so recht warm werden. Vielleicht lag es daran, daß sich Werner Lau´s Basenchecker angesagt hatte und deshalb etwas Nervosität in der Luft lag. Im Laufe der Zeit kamen wir uns aber dann doch immer näher und wir waren uns am Ende auch einig, sie macht dort einen tollen Job und ist auch als ausgebildete Krankenschwester für die kleinen und großen Weh-Wehchen immer eine kompetente und nette Ansprechpartnerin.

Robin, immer freundlich und besonnen fällt sofort auf. In Bayern würden wir sagen „Ein Bär von einem Mann“. Mit seinen etwa 50 kg hatten wir immer Angst, die Strömung würde in mitreißen. Er jedoch steht nahezu bewegungslos im Freiwasser während alle anderen mit der Herzfrequenz kämpfen. Den kleinen Antriebspropeller in seinem Hintern konnten wir aber erst nach einem Hinweis von Sane sehen. Täglich malt er für die beiden Tauchdonis, die immer pünktlich und 9 Uhr und 14:30 Uhr ausfahren eine detaillierte Tafel der Tauchplätze. Diese wird dann am Tauchplatz vom Guide ausführlich besprochen.

Dani und Chris sind erst seit kurzem auf der Insel. Sie kennen aber die Tauchplätze schon überraschend gut. Immer freundlich und mit einem Lächeln im Gesicht sind sie uns auch sehr angenehm aufgefallen.

Nicht vergessen möchten wir die Füll- und Bootscrew. Immer hilfsbereit und freundlich helfen sie wo man sie braucht.

Insgesamt wird von allen Crewmitgliedern Sicherheit an die oberste Stelle gesetzt. Bei der Ausrüstung sind Signalboje, Computer und Octopusautomat obligatorisch. Am ersten Tauchtag wird ein Blei-Check und ein Check-Dive durch-geführt. Taucher mit weniger als 40 TG werden bei den Tauchgängen vom Guide begleitet.

Die Basis ist in einem Piko-Pello Zustand. Im Büro gibt es Mappen in denen alle Tauchplätze ausführlich beschrieben sind. Das Basis-Equipment ist in Regalen und Ständern „preußisch“ genau aufgereiht. Der Trockenraum ist groß genug und wird täglich gesäubert. Es gibt eine kleine Werkstattt in der auch Gäste kleinere Arbeiten erledigen können (Danke Chris). Im Füllraum stehen ca. 120 Aluflaschen mit DIN bzw. INT Anschluß wie Soldaten aufgereiht.

Obwohl wir schon viel über die Korallenbleiche gelesen und gehört hatten waren wir trotzdem über den Zustand der Riffe entsetzt. Bis auf ca. 8 mtr Tiefe sind fast nur noch Steinhaufen zu sehen. Manche Großflächen sehen aus wie Geröllhalden im Steinbruch. Von unseren Berliner Freunden Kotte und Co. hörten wir jedoch, daß hier auf Eriyadu das Hausriff noch gut aussähe, auf anderen Inseln gäbe es nahezu nur noch Geröll.

Zusammenfassend war es ein schöner und entspannender Urlaub und mit Eriyadu hatten wir sicherlich die richtige Entscheidung getroffen. Aufgrund der kaputten Riffe werden wir unseren nächsten Tauchurlaub aber Richtung Philippinen verlegen. Vielleicht kommen wir in 10 – 15 Jahren wieder auf die Malediven zurück.

Die Basis und das Resort hätten sicherlich eine bessere Bewertung verdient, aber die kaputten Riffe drücken die Bewertung auf eine gute 4.







Die Dive-Center-Crew
Die Dive-Center-Crew

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 3235
Diving Center Eriyadu / Werner Lau
geschrieben am 02.03.2003 von Rainer [CMAS**, 550 TG]
Der Barakuda International Aquanautic Club und seine Lizenztauchbasen weltweit garantieren international anerkannte Ausbildung auf höchstem Niveau und erstklassigen Kundenservice.

6 von 7 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 6 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Reisebericht Eriyadu 12.02. -26.02.03
Da auf der Homepage von Werner Lau ausnahmslos positive Reiseberichte zu lesen sind, veröffentliche ich meine Erfahrungen bei taucher.net. Denn so schön der Urlaub auch war, es gibt auch einige kritische Anmerkungen. Ich hoffe, damit einigen potenziellen Eriyadu-Reisenden ein paar nützliche Tipps geben zu können.

Die Einreise:
Nach 9½-stündigem LTU-Direktflug von Düsseldorf sind wir auf der Flughafeninsel Hulule gelandet. Die Einreiseformalitäten gingen überraschend zügig vonstatten, und bei der Zollkontrolle wurden das Gepäck nicht mehr wie früher geöffnet sondern nur noch durchleuchten. Damit möchte ich aber niemanden zum Schinken- oder Alkoholschmuggel animieren. Der Transfer nach Eriyadu ging nach kurzer Wartezeit bei einem halben Liter Wasser für 3$ planmäßig in 50 min. über die Bühne.

Die Insel:
Die insel macht einen sehr sauberen Eindruck, bereits vor Sonnenaufgang sind Einheimische mit Laub fegen und Strand reinigen beschäftigt. Im Gegensatz zu vielen anderen Malediveninseln dominieren hier nicht Kokospalmen sondern Schatten spendendes Buschwerk, was aber dem positiven Gesamteindruck nicht abträglich ist. Es gibt 12 Gartenzimmer, die zwar strategisch gut zwischen Tauchbasis und Restaurant liegen aber deutlich kleiner sind als die 30 Doppelbungalows. Besonders empfehlenswert sind die Bungalows mit den Nummern 110-115, 118-121, 131, 140 und 148, da hier Schatten, Meerblick und Strand ideal sind. Wer plant, seinen Urlaub überwiegend im Liegestuhl zu verbringen, sollte sich eine Iso-Matte oder eine Luftmatratze mitbringen, da die Holzliegestühle hart und ausgesprochen unbequem sind. Während sich die Moskitos in Grenzen halten gibt Ameisen in verschiedenen Größen - reichlich und überall!

Aktivitäten:
An Freizeitgestaltung bietet die Insel recht wenig. Surfen, Katamaran-Segeln und Wasserschi werden zwar im Prospekt angeboten, in den 2 Wochen habe ich davon allerdings nichts gesehen. Der zweitwichtigste Sport auf den Malediven - Volleyball - wird nur von den Einheimischen betrieben, ebenso wie Badminton. Von einem Disco-Abend pro Woche abgesehen gibt es keine Animation.

Die Verpflegung:
Da wir nur Halbpension gebucht hatte, kann ich über das Mittagessen nichts sagen. Frühstück und Abendessen werden in Buffetform serviert und lassen hinsichtlich Qualität und Auswahl nichts zu wünschen übrig. Selbst Salate, Obst und Eis können bedenkenlos gegessen werden.

Die Tauchbasis:
Die Basis wird von Sanne und Robin sehr professionell geführt. Die Organisation des Tauchbetriebes klappt fast immer hervorragend, alle Ziele werden planmäßig und pünktlich angefahren. Wünsche dürfen zwar geäußert werden, werden aber nicht immer erfüllt. Zugunsten meiner nicht tauchenden Freundin wollte ich die gebuchten 6 Tage Non-Limit einmal unterbrechen, was aber mit der Begründung, es handele sich um eine Anweisung vom Chef kurz und knapp abgelehnt wurde. Ebenfalls nicht ganz verständlich war, dass ein Gast, der nachweislich ein kleines Bier zum Mittagessen getrunken hatte, deshalb von Sanne vom Nachmittagstauchgang ausgeschlossen wurde.
Die einheimische Basis- und Bootsbesatzung war außerordentlich nett und hilfbereit, wie übrigens auch das übrige Inselpersonal.

Das Hausriff:
In den Prospekten der Reiseveranstalter, die Eriyadu anbieten, wird das Hausriff als eines der schönsten der Malediven beschrieben. Das war es sicherlich auch mal - allerdings vor El Niño! Wer die Malediven vor 1997 besucht hat, dem kommen beim Anblick des Hausriffs die Tränen. Gerade im für Schnorchler interessanten oberen Bereich gleicht es einer Trümmerwüste. Sichtweiten von teilweise unter 15 m begrenzen diese Trostlosigkeit nur visuell. Die in der Homepage von Werner Lau angekündigten schlafenden Ammenhaie und der ortstreue Geigenrochen haben deshalb wohl auch das Weite gesucht. Lediglich die fast handzahme Schildkröte ist noch da. Erstaunlicherweise ist das Hausriff recht fischreich. Viele Doktorfische, Schnapper, Kugel- und Drückerfische sind auch beim Schnorcheln zu sehen.

Die Tauchplätze:
Ähnlich wie beim Hausriff sind auch die Tauchplätze, besonders die im Inneren des Atolls liegenden Spots "Birds Island" und "Batfish Reef" stark zerstört. Da auch hier die Sichtweiten 15 m kaum überschritten, lohnen sich die Plätze nicht. Wirklich schön sind dagegen die Plätze "Madigaa" (Adlerochen, Weissspitzen-Riffhaie, Schildkröten, viel Schwarmfisch), "Fingerpoint" - sofern gute Sicht ist und Strömung herrscht, sind Haie dort auf 30 m ziemlich sicher, "Blue Channel", ebenfalls im 25-30 m-Bereich, mit vielen blauen Weichkorallen, viel Fisch und Lobstern sowie "Boduhiti Tila" (Manta Point), wo ich bei heftiger Strömung mindestes 30 Mantas gesehen habe.

Die Preise:
Gegenüber vor 8 Jahren haben sich die Preise auf hohem Niveau stabilisiert: 1,5 l Wasser 3$, 0,3 l Bier 3$, Cola 2,25$, Kanne Kaffee 3$, Spaghetti Bolognese 6,50$, Postkarte mit Briefmarke 1,50$. Recht teuer ist allerdings die Bootsfahrt zu den Tauchplätzen. Für jede Fahrt werden zusätzlich 10$ berechnet. Empfehlenswert ist auch die Mitnahme der "Safety Sausage", da sie sonst für 5$ für den gesamten Urlaub gemietet werden muß. Taucher mit weniger als 40 Tauchgängen werden von einem Guide begleitet, dieser Service schlägt mit weiteren 4$ zu Buche. Bei jedem Tauchgang kommen dann nochmal weitere 50 Cent für den Flaschentransport hinzu. Schön ist, dass der Checkdive frei ist und nicht auf das gebuchte Tauchpaket angerechnet wird.

Fazit:
Für Sonnenhungrige und Erholungssuchende ist Eriyadu ideal und im Vergleich zu anderen Inseln eine recht preiswerte Alternative. Verwöhnte Tauchfreaks sind in Tauchgebieten, die nicht in dem Umfang von El Niño heimgesucht wurden, z.B. Ägypten oder Thailand in den nächsten Jahren besser aufgehoben. Deshalb gibt`s als Bewertung 4 Flossen (3 für`s Tauchen, 5 für die Insel).

Bemerkung zur Homepage von Werner Lau:
Die Darstellung ist sehr professionell, detailliert und grafisch gut aufbereitet - leider bezüglich dessen, was zu sehen ist, ziemlich übertrieben bzw. nicht mehr aktuell. Nicht nur das Hausriff (s.o.) sondern auch die anderen Tauchplätze wiesen in den 2 Wochen deutlich weniger Highlights auf, als beschrieben.
Falls weitere Infos gewünscht werden, gebe ich gerne Auskunft. Schreibt einfach eine e-mail an rainerk2@web.de.

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

Abstimmungsmöglichkeit nur für Nur für registrierte Benutzer registrierte und eingeloggte Benutzer.
Datenbankeintrag 3121
Diving Center Eriyadu / Werner Lau
geschrieben am 08.02.2003 von Eduard Werner
Der Barakuda International Aquanautic Club und seine Lizenztauchbasen weltweit garantieren international anerkannte Ausbildung auf höchstem Niveau und erstklassigen Kundenservice.

3 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Reisebericht Eriyadu Jänner 2003 von Edi


Auch heuer wieder verschlug es mich wie in den vergangen Jahren (2000 Sun Island, 2001 Mirihi, 2002 Eriyadu) im Jänner auf die Malediven. Ich wählte wieder die Insel Eriyadu und verbrachten dort vom 11. ? 25. Jänner unsere Urlaubszeit. Eine kleine und echt maledivische Insel. Ausschlaggebend für meine Entscheidung wieder auf dieser Insel Urlaub zu machen, war in erster Linie die Tauchbasis. Schon im Vorjahr fühlte ich mich vom ersten Tag an wohl und in den Händen von Sanne und Robin.
Die Tauchbasis, unter der Leitung von Sanne und Robin, ist hervorragend geführt, organisiert, ausgerüstet und bietet für alle Ansprüche etwas. Es werden sowohl Abenteurer und Fortgeschrittene sowie Gemütliche und Anfänger absolut zufrieden gestellt. Highlight war heuer für mich der Strömungskurs den ich bei Sanne absolvierte. (War erste Sahne "DANKE")
Natürlich gibt es so wie überall Meckerer, denen das eine oder andere nicht passt. Sanne findet aber immer mit viel Geduld und Ausdauer die richtigen Worte um Frieden einkehren zu lassen. Das übrige Personal (Noriaki und Ole - sind leider nicht mehr lange auf Eriyadu - alles Gute ihr beiden) war auch immer ansprechbar und hilfsbereit. Habe mit Noriaki einige Tauchgänge gemacht seine Briefings in Halbenglisch werde ich sehr vermissen.
Die Bootsfahrten sind einfach super, nichts wird dem Zufall überlassen. Auch die Tauchplätze können sich sehen lassen. Es gibt Grossfische, Kleingetier, sehr schöne Korallen, Höhlen ,Wracks etc zu bewundern.
Ich möchte hier keine spez. Tauchplätze nennen, da es ja Geschmacksache ist.
In den zwei Wochen Urlaub brachte ich es auf 22 Tauchgänge wovon nur 2 am Hausriff waren. Kein einziger war eine Enttäuschung für mich. Selbst am Hausriff sah ich Haie, Adlerrochen, Schildkröten und jede menge Restfisch.
Die Bootscrew (3 Mann) sind sehr hilfsbereit immer freundlich und es gibt nach jeden Tauchgang Kokosnuss
und Tee. (Freuen sich über 5 Dollar pro Mann zum Urlaubsschluss)

Nun zum Rest. Das Essen ist sehr gut, wenn auch nicht sehr abwechslungsreich. Die Bungalows sind sauber die Klimaanlage leise. Roomboy Mohamed eine Klasse für sich. Auch das übrige Personal sehr nett, freundlich
und hilfsbereit. Alles in allem ist das Service sehr gut. Auch gab es bis auf ein paar Ameisen im Bad keinerlei Ungeziefer im Bungalow.
Möchte mich hiermit bei allen Beteiligten herzlich für den schönen Urlaub auf Eriyadu bedanken.

Zu meiner Freude sah ich einige bekannte Gesichter vom Jahre 2002. In Gesprächen mit ihnen erfuhr ich, dass auch sie auf Grund des Personals der Tauchbasis wieder diese Insel wählten.

Zur Zeit stelle ich Überlegungen für meinen Urlaub 2004 an. Fest steht, wenn Sanne und Robin noch auf der Insel bzw Basis sind dann werde ich sicherlich wiederkommen ansonsten werde ich sicher eine andere Insel bzw.
einen anderen Urlaubsort ansteuern.
Also lieber Werner Lau (leider hatte ich noch nicht das Vergnügen dich persönlich kennen zu lernen)
behalte diese Leute so lange es möglich ist in deinen Diensten. Du hast einen Glücksgriff gemacht!

Ach ja Flug Transfer etc. so wie immer.

Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung
eduard.werner@chello.at
Reisebericht Eriyadu Jänner 2003 von Edi

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 2670
Diving Center Eriyadu / Werner Lau
geschrieben am 15.11.2002 von Katrin Pichler
Der Barakuda International Aquanautic Club und seine Lizenztauchbasen weltweit garantieren international anerkannte Ausbildung auf höchstem Niveau und erstklassigen Kundenservice.

5 von 7 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Reisbericht Eriyadu 11.10.02 - 25.10.02

Der Urlaub auf Eriyadu ging vorbei wie ein Drifttauchgang bei stärkster Strömung (war ich da oder habe ich nur geträumt?)
Es war genial!
Das Diving-Staff auf Eriyadu muß für Werner ein wahrer Lottogewinn sein:
Sanne ist die Sonne in Person, Robin (mit nur 0,5 kg Blei um seine zarten Lenden gebunden) mit einer wahnsinnigen Kompetenz und Geduld ausgestattet, Noriaku stets freundlich und der Pausenclown und last not least Adrian der
Schweizer Nacktschneckenkönig, der sich den Mund bei jedem Briefing fusslig gesprochen hatte.
Alle vier haben uns anspruchsvolles und unvergessliches Tauchen ermöglicht und waren nach einem harten Arbeitstag noch nicht müde, uns noch
allabendlich in der Bar zu unterhalten.

Jeder Tauchplatz war ein Highlight und der Korallenbewuchs war erstaunlich gut in Schuß. Ganz besonders hat es uns Helengeli Tila angetan, wo man vor lauter Fisch fast keine Sicht mehr hatte, Großfisch gab es natürlich auch reichlich: Adlerrochenschulen am Finger Point, Mantas bei unserer Tagestour am Fairytail Riff (zwar erst nach 55 minütiger Wartezeit, dafür umso unverhoffter und mit gerade mal einer Daumesdicke über unseren Köpfen).
Auch als "Kleingruschtler" sind wir voll auf unsere Kosten gekommen:
Nacktschnecken, Strudelwürmer, geringelte Seenadeln, usw.

Aber allein schon das Hausriff ließ keinen Wunsch offen, schon gar nicht Nachts! Und Nachttauchgänge konnten rund um die Uhr gemacht werden.

Hervorzuheben sind auch die tollen Briefings der Diving-Crew, jedes Briefing war so ausführlich, man konnte den Tauchplatz einfach nicht verfehlen.
Von der Bootsbesatzung wurde nach jedem Tauchgang frische Kokosnuß gereicht und auch das Hotelpersonal war stets zuvorkommend.

Das Essen auf Eriyadu ist hervorragend und mir gehen jetzt so langsam alle Adjektive aus, die diesen Urlaub noch ausschmücken könnten.

Also: unbedingt selber hingehen!

Kati & Chris

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 2614
Diving Center Eriyadu / Werner Lau
geschrieben am 01.11.2002 von Didi
Der Barakuda International Aquanautic Club und seine Lizenztauchbasen weltweit garantieren international anerkannte Ausbildung auf höchstem Niveau und erstklassigen Kundenservice.

8 von 9 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 5 von 5 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Ankunft auf Eriyadu, einer, wie ich finde, traumhaften Taucherinsel.

Ich, das ist Didi , seit 20 Jahren regelmaessiger Warmwassertaucher mit ca. 800 Tauchgaengen und etwas anspruchsvoll was Tauchbasen und deren Leiter angeht, und meine Frau Karin.

Mein erster Gedanke als ich den warmen Holzsteg zur Tauchbasis das erste Mal begangen habe: Die Sonne geht auf, ich bin im Paradies. Barbara, die Leiterin der Tauchbasis empfaengt mich mit dem strahlendsten Laecheln seit es (für mich jedenfalls) die Malediven gibt. In einer traumhaften Umgebung, gebaut auf Stelzen, inmitten des Indischen Ozeans, befindet sich die sehr saubere und absolut top ausgestattete Tauchbasis.

Nach der herzlichen Begrüssung wurde ohne Hast und doch recht zügig das Basisbreefing begonnen. Sehr detailliert, bemüht nichts zu vergessen, wurden mir und meiner Frau -obwohl nur Schnorchlerin und somit nicht zum allgemeinen Umsatz beitragend- in sehr freundlicher und ausführlicher Weise alles rund um die Unterwasserwelt Eriyadus erzählt. Nach ca. einer halben Stunde fühlten meine Frau und ich uns super informiert, hatten keine Fragen mehr und waren bereit für erste Taten.

Noriaki, ein ruhiger sympathischer Tauchguide, vereinbarte für den nächsten Morgen 10 Uhr den obligatorischen Check-Dive, meine Frau machte das Hausriff als Schnorchlerin unsicher. Bleicheck am Einstieg, in 5 Metern Maske abnehmen, ausblasen, dann das Mundstueck wiederfinden= wichtige Orientierungshilfe für die Tauchlehrer, um einen Taucher zumindest grob einschaetzen zu koennen. Nach 5 Minuten war dieser Teil erledigt und die naechste Stunde hatte ich genug Zeit, in aller Ruhe das Hausriff kennenzulernen. Zwar ist die Korallenbleiche auch dort nicht spurlos vorübergekocht, doch sieht man schon vereinzelt wieder farbige Stellen am praechtigen Riff. Der Fischreichtum war beeindruckend. Beim ersten Tauchgang gleich Schildkröten, einen Weisspitzenriffhai und einen freischwimmenden Oktopus zu sehen, das ist mir bis jetzt an anderen Hausriffen noch nie passiert ( ist jetzt meine 6te Mali-Insel, weiss nicht mehr so genau, erwaehnenswert jedenfalls Filitheyo, Vilamendhoo, Angaga, Veligandhu, Dhighufinolu).Auch sah ich sehr viel Schwarmfisch, zu dem man, um ihn so zu erleben, bei anderen Inseln ganz schön weit rausfahren musste.

Mittags dann, pünktlich 14.30 Uhr, meine 1. Bootsausfahrt - Ziel = Fingerpoint. Breefing auf dem Boot bei gedrosseltem Motor von Adrian, Schweizer Urgestein - Liebling aller Frauen, beeindruckend seine Vorliebe fuer Nacktschnecken - sorgte immer fuer gute Stimmung an Bord. Flasche offen, Ausruestungscheck dann Stroemungscheck, das sorgt für Vertrauen und Wohlfuehlen der Tauchgaeste. Beginner oder Taucher unter 40 Tauchgaengen werden grundsätzlich begleitet. Fuer 4 Euro Aufpreis ein preisguenstiges Angebot, das bewirkt, dass auch unerfahrenere Taucher anspruchsvollere Tauchgaenge erleben duerfen, die unbegleitet vielleicht doch fuer manche nicht so erfolgreich gewesen waeren. Die 77jährige Berta aus Deutschland jedenfalls genoss den Stroemungstauchgang, mittlere bis starke Stroemung, sichtlich. Jede Menge Haie- allerdings hatte ich nicht das Glueck einen "Dicken Grauen" zu sehen, eine Schule Adlerrochen und jede Menge "Kleinfisch", dass war das mich sehr zufriedenstellende Ergebnis meines 2ten . -Da muss ich ja ins Schwaermen kommen. Herwig, Tauchlehrer und für 1 Woche aus Fili ausgeliehen, verblueffte an Tauchplaetzen wie Lucky Hell, wobei Lucky immer fuer das nicht immer leicht zu findende steht, mit einer Praezision der Findung, die Gebietserfahrenen Guides auch gut zu Gesicht gestanden haette. Ihm, unter anderen, habe ich auch einige sehr schoene Tauchgaenge und lustige Abende zu verdanken. Tauchmaessig gings dann an verschiedenen Plaetzen mit derselben Grundtendenz weiter, die weiter auszufuehren sicherlich langweilen wuerde.

Nach ca 1 Woche hiess es dann Abschied nehmen von Barbara, die die Basisleitung auf Filitheo übernehmen sollte. Da sie mir und meiner Frau in dieser Woche schon sehr ans Herz gewachsen war, fiel der Abschied schwer und die Traenen flossen...naja, so schlimm wars auch nicht, schliesslich haben wir uns ja auch fuer sie gefreut. Aber trotzdem, die Gedanken kreisten um- was kommt nach Barabara. Die Antwort kam auf hüpfendem Fuss - einen Tag vor Barbaras geplanter Abreise, als wir mit dem Tauchdhoni nachmittags Eriyadu ansteuerten, sahen wir das erste Mal hüpfend und winkend Susanne und Robin, die neuen Basisleiter. Nach einem ebenso herzlichen Empfang wie wir es schon von Barbara gewöhnt waren, atmeten wir auf. Von wegen "kühle Blonde", wie in einem Tauchbericht (sicherlich vom Verfasser verwechselt) geschrieben wurde. Wir jedenfalls, meine Frau, ich und noch 12 andere Taucher , fanden das doch ziemlich abwegig. Wer einmal Susanne morgens beim Fruestueck "Guten Moschen" in die Runde rufen gehoert hat, weiss dass da nix "kuehles" gewesen sein kann.

Werner Lau hatte eine (meiner Meinung nach) gute Entscheidung getroffen und einer sehr guten Mitarbeiterin eine gleichwertige, sehr motivierte Basisleitung nachrücken lassen. Sehr schnell hatten Sanne und Robin die Organisation im Griff, sodass der Wechsel fuer den Tauchkunden,im positiven Sinn, fast unmerklich verlief. Robin, Autorität, kompetent und gleichzeitig in sich ruhender Pol und Susanne, profihaft alle Faeden in der Hand, stets bemueht, die Taucher zufriedenzustellen,ergaenzen sich ideal, wie ich finde. Dafür geht jetzt mit Barbara in Filitheyo die Sonne auf, zumindest was das Tauchen angeht, aber das ist eine andere Geschichte.

Nach 2 Wochen war das Paradiesische Leben zu Ende und es hiess Abschied nehmen. Abschied nehmen von den geselligen Tauchabenden, bei denen die Haie immer groesser wurden, Abschied nehmen von einer absolut professionell und freundlich arbeitenden Tauchcrew, die uns das Gefuehl gab, als Freunde zu gehen - nicht zuletzt auch wegen dem sehr fruehen Aufstehen von Susanne, Robin und Adrian am Morgen unserer Heimreise, vor Ihrem Frühstück, verschlafen am Steg mit Haltung winkend, meine Frau und ich tapfer erwidernd, auf dem Speedbootheck sitzend, bis die Insel in der Ferne versank. Vielen Dank fuer die schoenen Stunden und einen fuer mich und meine Frau perfekten Tauch- und Schnorchelurlaub. Wir kommen sicher bald wieder.

Dietmar (Didi) und Karin

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