|
  Unser Onlinemagazin Aktuelle Ausgabe:
 Frisch, authentisch, kostenlos! PDF-Download |
|
|

Basen/Shops Mexiko Dressel Divers, Playa Paraiso
Hier liegt eine Übersicht der vorhandenen Berichte zu diesem Eintrag. Hast du dort dasselbe erlebt? Oder wars etwa ganz anders? Wenn Du selbst einen Bericht hinzufügen möchtest, benutze bitte dieses Formular oder sende uns den Text (ggf.mit Bildern) per Mail. Ist dies Deine Basis/Shop? - dann verlinke diese Berichte! |

  
  Kontaktdaten dieses Eintrags:  |
| Kontaktdaten: |  | |  | |
| Anschrift: | Valencia/Spain |  | |
| Telefon: | 0052-9848772800 ext 8185 | Fax: | |  | |
| Basenleitung: | Jeremy Vatinel ( french ) |  | |
| Öffnungszeiten: | 8.00-17.00 |  | |
| Sprachen: | |
 | |
| Services | Ausrüst.-Verkauf | Werkstatt | Regler-Revisionen | Neoprenarbeiten | Behind.-gerecht | Tauchclub | Filmentw. Analog | Filmentw. Digital | Kartenzahlung |  | |
| Ausstattung | | Kompressoren: | Bauer K20 | Trockenraum | Spülbecken | Schulungsraum | Schließfächer | Lampenlademögl. | Aufenthaltsraum | Hausriff | | Boote: | 10m 16Taucher | Entf. Tauchgewässer: | 10 - 45min |  | |
| Leihausrüstung | | Anzahl: | | Alter: | 1-2 jahre | | Marken: | Mares | Kameraverleih | Videoverleih | Computerverleih | Rebreatherverleih |  | |
| Flaschen | | Anzahl: | 120 | Flaschengrößen: | 11l | | Flaschenanschluss: | INT und DIN | Flaschenmaterial: | Aluminium |  | |
| Gase | Nitrox | Trimix | Argon | Rebreathersupport |  | |
| Ausbildung | | Anzahl TLs: | 6-8 | Anzahl Divemaster: | 6-8 | | Ausbildung nach: | padi | | Ausbildung bis: | instructor | Schnuppertauchen | Nitroxausb. | TEK-Ausb. | Rebreatherausb. | Fotoausb. | Kinderausb. | Behinderten-Ausb. | Pool für Ausb. | | Ausb.-Gewässer: | pool |  | |
| Tauchangebote | Halbtagestouren | Tagestouren | Mehrtagestouren | Nachttauchen |  | |
| Sicherheit | | Sauerstoff: | dan kit | Erste Hilfe Ausr. | | Nächste Kammer: | playa del carmen | | Nächst. Krankenhaus: | playa del carmen |  | |
| Letzte Änderung: 20.11.2005 | Hier klicken um die Daten zu ändern |
|
|
Datenbank - Basen/Shops - Mexiko - 7 Berichte zu diesem Eintrag!
 |
Dressel Divers, Playa Paraiso geschrieben am 28.07.2008 von Loic Feinbier [Instructor, 300 TG] |
|
|
 |
Nachdem ich die Berichte aus der Vergangenheit gelesen hatte fuhr ich erst einmal mit zwiespältigen Gefühlen zu dieser Tauchbasis, wurde dann aber eher positiv überrascht. Personal: Das gesamte Personal das ich kennengelernt habe war ausnahmslos sehr nett, zuvorkommend und absolut professionell. Die Tauchlehrer fanden eine immer eine gute Mischung aus notwendiger Sicherheit / Briefing und Spass. Lediglich das ´Bodenpersonal´ (z.B. Materialaushändigung) war stellenweise etwas schwierig im Umgang, da nicht des Englischen mächtig. Publikum: Das Tauchpublikum, dass in dieser Basis verkehrt ist (zumindest in der Zeit in der ich da war) leider auch deren größter Schwachpunkt. Ich habe viele amerikanische Freunde und bin selbst ein ziemlicher Amerika-Fan, aber der Stereotyp vom ´amerikanischen Taucher´ (immer das allerneueste Equipment aber eine Tarierung wie ein Bulldozer) traf hier leider voll zu (was natürlich auch daran liegt, dass dieses Feriengebiet zu 70% von Amerikanern bereist scheint). Von ´durch die Korallen Läufern´ über ´durch den Sand Robbern´ über ´die Flasche in 30min auf 12m Leer-Atmern´ über ´die Konsole mit dem Inflator Verwechslern´ bis hin zu ´ich tauche von allen am tiefesten und am längsten und das ohne Tauchcomputer und wenn der Tauchleherer sagt wir sollen auftauchen bleibe ich immernoch unten Tauchern´ war wirklich alles dabei. Tauchplätze: Im Vergleich zu Ägypten oder den Niederländischen Antillen haben mich die Tauchsites eher etwas entäuscht. Insgesamt deutlich varianten-ärmere Tiervielfalt. Die häufigsten Arten sind Schildkröten, Papageien-Fische, kleinere Muränenarten, aber auch große spinnenartige Krebse. Trotzdem insgesamt sehr schöne Tauchgänge bei Wassertemperaturen um 28-30C und Sichtweiten im 20m-Bereich. Wissenswert ist, dass alle Tauchgänge Drift-Dives mit zum Teil sehr starker Strömung sind. Für Fotografen daher eher nicht empfehlenswert. Die Insel Cozumel mit ihren tollen Korallengärten (wie ein großes Labyrinth mit Tunneln und Bögen zum durchtauchen) und natürlich die Cenoten sind auf jeden Fall einen Ausflug wert! Für meinen Geschmack (ich war dort insgesamt 3 Wochen) hätte die Auswahl der Tauchplätze etwas vielfältiger sein können. Tauchplatz-Wünschen versucht das Team falls möglich entgegen zu kommen, aber manchmal erlauben die Wetterbedingungen und/oder das Publikum halt nicht bestimmte anspruchsvollere Tauchsites anzufahren. Equipment: Dazu kann ich nicht viel sagen da ich mit meinem eigenen getaucht bin. Grundsätzlich war der Zustand aber ordentlich. Die Tauchflaschen sind 12L Aluflaschen mit einem Ventil und INT-Anschluss. Insgesamt kann man diese Tauchbasis auf jeden Fall weiterempfehlen.
Bewertung :
( 5 von 6 Flossen ) Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer. |
|
 |
 |
Dressel Divers, Playa Paraiso geschrieben am 02.01.2007 von Tauchmaus2376 [CMAS, ? TG] |
|
|
 |
 |
 |
Dressel Divers, Playa Paraiso geschrieben am 27.04.2006 von Markus1311 [CMAS 1*, 30 TG] |
|
|
 |
 |
 |
Dressel Divers, Playa Paraiso geschrieben am 17.04.2006 von tinchen1910 [Padi AOWD, 51 TG] |
|
|
 |
Wir kommen gerade aus unserem Traumurlaub von Mexiko zurück und haben auch unsere Erfahrungen bei den Dressel-Divers gemacht. Wir kennen diese Basis schon von Dom. Rep. Mit 50 Tauchgängen habe ich zwar noch nicht so viel Erfahrung, doch einige Tauchbasen habe ich schon gesehen. Zum Teil waren wir sehr positiv überrascht. Man bot uns z. B. preisgünstige Kombiangebote an und man konnte sogar Tauchgänge preiswert nachbuchen. Wir haben uns für ein Cenotenpaket entschieden. Insgesamt 2 Cenotentauchgänge und 4 Tauchgänge auf der Basis, davon 1 kostenlos. Insgesamt haben wir ca. 320 Dollar pro Person gezahlt, da wir bar gezahlt haben, haben wir noch 10 % Rabatt bekommen. Positv war auch, dass man eine Box bekam, die man mit in ein Mauerfach stellen konnte und abschließen konnte. Man konnte sehr gut seine persönlichen Sachen aufbewahren. Das Personal an dem Empfangsschalter war wirklich super nett und immer hilfsbereit. Und wir haben denen es wirklich nicht leicht gemacht. Durch unsere Tochter die betreut werden musste und einige Tauchausfälle wegen Krankheit mussten wir den einen oder anderen Tauchgang verschieben. Dies war aber stets ohne Probleme. Jetzt komme ich zu den negativen Sachen: Wir hatten unsere eigene Ausrüstung und waren recht froh. Denn die Leihanzüge sahen wirklich nicht mehr besonders aus. Zum Teil eingerissen und etwas in Fetzen. Bei den Tauchgängen haben wir alles von grottenschlecht bis supergut gehabt. Ich war zum Beispiel in den Cenoten tauchen und musste woher 3 Hotels anfahren und mit insgesamt 2 Gruppen mit je 6 Tauchern tauchen und war erst um 17.00 Uhr im Hotel zurück. Mein Mann dagegen war ein Tag später mit insgesamt 1 Gruppe von 5 Tauchern unterwegs und um 15.00 Uhr zurück. So ähnlich kann man das auch mit den Tauchlehrern sagen. Unser erste Tauchgang war super ätzend (Navigationprüfung). Mein Mann hatte den Adapter nicht richtig fest (ist noch nicht so taucherfahren) und zu wenig Blei mit (er wollte mehr mitnehmen, wurde aber belehrt, dass er nicht so viel braucht). Der Tauchlehrer hatte aber kein Ersatzblei (war eine Ausnahme, die anderen hatten immer mit). Ich habe dann etwas abgegeben und war dann nun etwas unterbleit. Dann bei einer Tiefe von 13 Meter verschob sich der Adapter und er hatte auf einmal keine Luft mehr. Der Tauchlehrer war etwas überfordert. Wir haben dann den Tauchgang mit Hilfe des Oktopus abgebrochen. Hinterher stellten wir fest, dass war sein erster Tag auf der Tauchbasis und sein erster Tauchgang. Ansonsten haben wir mit den Tauchlehrern wirklich eher positive Erfahrung gemacht. Es sind recht viele Tauchlehrer beschäftigt und jeder hat natürlich seine Stärken und Schwächen. Was aber echt nervt sind (zum Teil) die amerikanischen Taucher. Buddytauchen kennen sie nicht. Unter Wasser wird den Kindern erst einmal eine Languste gezeicht, indem man sie aus der Höhle rauszieht oder Fische gefüttert. Wird etwas vom Tauchlehrer gezeigt, schwimmt man mit einem Affentempo von hinten nach vorne, bekommt dementsprechend die ein oder andere Flosse ab. Die Tauchlehrer versuchen zwar immer wieder Ruhe und Ordnung in die Tauchgänge zu bekommen, was ihnen aber nicht immer gelingt. Aber darfür kann die Tauchbasis nichts. Jetzt zu den Tauchgebieten: Ich fand sie sehr schön, vor allem, als wir die Schildkröten gesehen haben. Aber da ich schon 2 mal in Ägypten war, bin ich etwas verwöhnt. Wir haben auch einen kleinen Schwarm Schwertfische gesehen und die sollen wirklich selten zu sehen sein. Die Cenoten haben mir auch sehr gut gefallen. Am Anfang hatte ich etwas Bedenken, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran. Ich hoffe, ich konnte euch mit meiner Beurteilung helfen.
Bewertung :
( 4 von 6 Flossen ) Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer. |
|
 |
 |
Dressel Divers, Playa Paraiso geschrieben am 12.12.2004 von Thomas [Padi Rescue, 400 TG] |
|
|
 |
3 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Hallo Wir waren im November für 2 Wochen im Hotel-Iberostar Paraiso del Mar. Es ist wirklich ein tolles Hotel. Aber......... Die Tauchbasis. Die Tauchbasis ist leider eine einzige Katastrophe. Zuerst einmal vorweg, ich glaube nicht das es unbedingt am Personal liegt, sondern eher am Management. Die Mitarbeiter der Tauchbasis sind wirklich sehr nett und hilfsbereit, sofern Ihnen dies möglich ist. Am Anfang muß man sich erst einmal sehr mühsam durchfragen wie eigendlich die Preise sind , da dies niergends ersichtlich ausgehängt ist wie es eigendlich weltweit üblich ist. Wenn man dann endlich an der spanisch-und englisch-sprechenden Hürde durch ist und dann auf einen Deutschsprachigen TL trifft erfährt man dann auch mal die Preise. Das nächst ist mann muß im Vorraus bezahlen, (habe ich auf der ganzen Welt noch nicht erlebt) man ist also dazu gezwungen das was man bezahlt hat auch abzu tauchen, egal wie es einem geht oder ob es sich überhaupt rentiert, was man in diesem Tauchgebiet leider nicht sagen kann. Dann kommt der Hammer, hat man seinen Adapter zu Haus vergessen oder man hat keinen wir man dazu genötigt für 30 US Dollar einen zu Kaufen, auch seltsam. An der Basis gibt es nicht mal die Möglichkeit irgenwo hinzustzten und sein Logbuch zu schreiben, das muß , wenn man sein Tauchzeug wieder ins Zimmer geschleppt hat auch dort passieren. Die Tauchgänge in den Cynoten waren wirklich toll, und empfehlenswert. Einmal ist im Gorillapaket für499.- US Dollar auch die Insel Conzumel mit dabei. Aber die Anfahrt ist sehr lang ,ein Strecke 2,5 bis 3 Stunden, mit Taxi und Fähre, sehr unprofesionell. Tauchen auf Cozumel ist sehr schön. Fazit: Die Tauchbasis ist unverschämt teuer und das Preis - Leistungsverhältnis ist absolut nicht gegeben. Alles ist nur auf Abzocke ausgerichtet. Ein Briefing gibt es nur für die Sicherheit, was den Taucher erwartet wird er dann schon sehen, wenn er im Wasser ist. Ich auf jedenfall werde nie wieder in dieser Basis Tauchen.
Bewertung :
( 1 von 6 Flossen ) Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer. |
|
 |
 |
Dressel Divers, Playa Paraiso geschrieben am 26.08.2004 von Andrea [50 TG] |
|
|
 |
1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Im Juli 2004 urlaubten wir im Iberostar paraiso in Mexico. Erstens: Super tolles Hotel. Kritik auch in Holiday check. Zum Tauchen. Die verfügbare Tauchbasis war Dressel Divers direkt am Strand. Als ich hinkam war man sehr freundlich. Die Anmeldung war wie überall, erst mal den Papierkram erledigen, weniger schön fand ich, daß es keine öffentliche Preisliste gab, so daß man bei den verschiedenen Paketen darauf angewiesen war, sich diese mündlich zu erarbeiten, was nicht immer so leicht war. Auch nicht so schön fand ich , daß man nicht in die Tauchbasis eingewiesen wird, also man schaut halt mal in die Ecken und findet schon einen Platz wo man seine Sachen verstaut. Bis zuletzt war das ganze mit den Kisten und Schränken nicht so ganz klar. Viele Taucher nahmen deshalb ihre Sachen auch immer wieder mit auf das Zimmer, was ich von anderen Tauchbasen überhaupt nicht kannte. Gut ich fand ein Plätzchen und es war soweit o.k. Auch wurden die Sachen nicht zum Trocknen aufgehängt, es gab keine Vorrichtung dafür. Also die ganze Organisation war von daher nicht so dolle. Nun zum Tauchen. Es gab tgl. jeweils 2 Ausfahrten, morgens gegen 8:30 Uhr Tieftauchplätze (ca 30 m) wunderschön, nicht so voll , höchsten so 3-5 Taucher, tolle Riffe, super tolle Schildkröten gesehen (oh die waren irre), tolle Sicht, hat alles gut geklappt, mittags gegen 14:00 Uhr Ausflüge mit etwa 14 meter, auch wunderschön anzusehen, leider meistens sehr voll 10-12 Taucher. Die Organisation und das Briefing war jedesmal einwandfrei. Der Guide immer sehr zuverlässig und kompetent. Dann kam natürlich das Highlight schlecht hin die Cenoten. Wer in Mexico ist, sollte dies auf keinen Fall verpassen. Es werden nicht mehr wie 4 Taucher für einen Guide mitgenommen, mit dem Bus geht es morgens in den Regenwald, es wird eine Cenote angefahren, die Ausrüstung hingebracht, alles genaustens erklärt und gecheckt (hier wurde einwandfrei auf die Sicherheit aller geachtet), danach ging der erste Tauchgang los. Es war unbeschreiblich, in die Höhlen hinein und dann diese wunderschönen Tropfsteingebilde, dieses superklare Wasser und die manchmal von kleinen Löchern einfallenden Sonnenstrahlen ergaben Lichbilder wie ich es noch nie gesehen habe. Wir waren alle faziniert von diesem Erlebnis, es ist aber auch ein bischen eine Überwindung, wenn man über sich nur Wasser und dann die Höhlendecke hat, man weiß ein Auftauchen ist hier nicht möglich. Wir wurden aber sehr gut darauf vorbereitet und es war fazinierend. Nach eine Trinkpause dann ein 2.ter Tauchgang, anschließend verstauen der Sachen und gegen 15:00 Uhr ist man zurück . Insgesamt ist die Tauchbasis in Ordnung, die Guides sind alle sehr nett und gut ausgebildet. Nur mit der Organisation des Drumherum müssten sie etwas tun. Auch gehören Aufhängungen zum Trocknen der Sachen sowie vielleicht mal ein STuhl und ein Tisch vor die Basis. Ich würde aber jederzeit wieder bei Dressel tauchen. Das tauchen in Mexico ist wunderschön.
Bewertung :
( 4 von 6 Flossen ) Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer. |
|
 |
 |
Dressel Divers, Playa Paraiso geschrieben am 18.02.2004 von Tatjana [PADI OWD, ? TG] |
|
|
 |
5 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 6 von 9 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Die Wahl unseres 2003er Urlaubszieles fiel auf die mexikanische Halbinsel Yucatan, was zweierlei Gründe hatte: Einmal wollten wir auf den Spuren der Mayas reisen und die Pyramiden bewundern, aber auch tauchtechnisch, unser beider Hobby, hat Yucatan einiges zu bieten. Wusstet Ihr, dass vor der Küste Yucatans das zweitgroesste Riff nach dem australischen Great Barrier Reef, das Barrier Reef, verläuft? Für Taucher ist dies Grund genug. Die Unterwasserwelt Yucatans: ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Generell ist zu allen Tauchspots zu sagen, dass die Sichtverhältnisse gut sind, die Strömungen hingegen oft sehr stark sind. Vor Yucatan verläuft das Palancar-Riff, in dem man nicht nur intakte Korallen bewundern, sondern auch verschiedene Moränen, Barrakudas, große Schildkröten, Kugelfische, Langusten, Rochen und sogar Haie in ihrer natürlichen Umgebung beobachten kann. Zur Artenvielfalt trägt ein Fischverbot entscheidend bei. Die Tauchtiefen variieren zwischen 10m und bis zu 30m. Günstig ist, dass viele interessante Spots von der Playa del Carmen aus in nur max. 20-25 Bootsminuten zu erreichen sind. Vor der Küste der Insel Cozumel sollen die Tauchspots noch schöner sein – für einen reinen Tauchurlaub ist die Insel daher durchaus interessant, wer aber im Urlaub auch Ausflüge unternehmen möchte, ist auf dem Festland besser aufgehoben. Wer sich schon immer gerne einmal im Höhlentauchen versuchen wollte, kann dies in den Cenotes versuchen. Cenotes sind unterirdische Höhlensysteme auf der Halbinsel Yucatan, die man auch betauchen kann. Die Cenoten entstanden durch einen Meteoriteneinschlag, welcher die Region vor 65 Millionen Jahren getroffen hat. Der Maya-Priester Chac, Gott des Regens und des Lebens, soll in den Cenotes gelebt haben, weshalb die Mayas die Cenoten auch als ihre Quelle des Lebens ansahen. Derzeit werden die Cenoten von Berufstauchern kartografiert. Außerdem untersuchen Forscher das Höhlensystem, da man glaubt, die Mayas hätten die Cenoten als Grab benutzt – mehr darüber kann man in der Ausgabe Oktober 2003 des National Geographic nachlesen. Für Anfänger in Sachen Höhlentauchen ist die Cenote „Dos Ojos“ empfehlenswert, da ihr Eingangsbereich schön großraeumig ist. Ohne extra ausgebildeten Guide mit Spezial-Lizenz darf man die Cenoten übrigens nicht betauchen. Unsere Tauchbasis: Dressel Divers Iberostar Paraiso ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Leider hatten wir uns vor unserer Reise nicht bezüglich empfehlenswerter Tauchbasen informiert und hatten nun vor Ort die Qual der Wahl. Im Hotel, das Iberostar Paraiso an der Playa Paraiso unweit von Playa del Carmen, gab es eine Basis der Kette Dressel Divers, die ihre Basen nur in Iberostar-Hotels hat. Alternativ sahen wir uns in Playa del Carmen um, was 30 Minuten vom Hotel entfernt lag. Bei den Basen in Playa del Carmen hätten wir gegenüber Dressel Divers bis zu 40% sparen können, hätten aber jedes Mal extra nach Playa del Carmen fahren müssen – bei Tauchgängen, die um 9Uhr oder gar früher beginnen, war das keine erquickende Aussicht, schließlich hat man Urlaub und will wenigstens ein wenig ausschlafen! Also siegte unsere Bequemlichkeit und wir gingen zu Dressel Divers. Eine argentinische Mitarbeiterin fragte uns zuerst, wie lange wir denn blieben würden, um uns dann auch sofort das teuerste Paket andrehen zu wollen, für 500US$ - pro Person, denn teilen kann man sich das Paket nicht! Wir wollten nicht gleich so viel buchen, sie uns aber nicht wirklich weniger verkaufen, so dass wir von dannen zogen und beschlossen, nach unserer Mini-Rundreise wiederzukehren. Gesagt, getan – diesmal war eine Amerikanerin am Tresen und machte uns ein Angebot mit Bahrzahlerrabatt und auch die Leihgebühr für die Ausrüstung wollte sie uns nicht berechnen, es sei schließlich Nebensaison, da hat sie etwas Spielraum. Der Preis sagte uns zu, aber wir hatten unsere Brevets und Kreditkarte nicht dabei – kein Problem, kommt einfach um 14 Uhr wieder! Gesagt, getan, doch wer nicht da war, war die Amerikanerin. Die anwesende deutsche Mitarbeiterin hat uns dann ein neues Angebot gemacht, was deutlich teurer war. Wir protestierten, da kam dann auch die Amerikanerin hinzu, die wir an ihr Angebot vom Vormittag erinnerten. „But we didn’t make a deal then!“ lautete ihr lapidarer Kommentar, bevor sie sich wieder aus dem Staub machte. Die deutsche Mitarbeiterin gab uns dann noch mehr Rabatt, aber der Gesamtpreis war noch immer höher als der am Vormittag errechnete. Wir wurden zwar langsam sauer, schluckten es aber runter, schließlich war Urlaub…. Wir nahmen für meinen Mann das Shrimp Package, was 6 Tanks (Tanks, nicht Tauchgänge!) beinhaltete. Dazu kam die Leihgebühr für die Ausrüstung, und beide wollten wir auch noch einen Pool Check machen, um unsere Kenntnisse, die wir erst ein Jahr zuvor erworben hatten, aufzufrischen (Poolcheck alleine kostet 21$ pro Kopf). Für einen Tauchgang in den Cenoten musste man extra zahlen wegen dem Transport und dem speziell ausgebildeten Guide. So kamen wir im Nu auf 300Euro Bahrzahlerpreis, ohne Tauchgänge für mich. Ich war mir der Sache nämlich nicht so sicher, ich hatte mir auf der Rundreise einen heftigen Magenvirus zugezogen und war nicht erzückt bei der Aussicht, per Boot aufs offene Meer zu müssen. Auch die nicht vorhandenen Masken mit geschliffenen Gläsern ließen mich zurückhalten – wozu tauchen, wenn ich dann doch nichts sehen kann? Aber machen wir erst einmal den Pool Check, da kann ich dann sehen, wie viel ich mit normaler Maske sehen kann. Der Pool Check wird morgens vor 10Uhr im Pool der Hotelanlage durchgeführt, zusammen mit anderen Schülern des OWD-Kurses. Vor dem Poolcheck steht natürlich erst einmal die Auswahl und das Anlegen der Ausrüstung an, und hier hat sich Dressel Divers wieder einen Minus-Punkt verdient. Shorties gab es nur in S, meiner Groesse. Aber irgendwie waren die Anzüge der Marke Oceanic, die auch schon ziemlich verschlissen waren, am Hals so eng, dass ich schon an Land Atemnot bekam. Auch andere Personen mit der Groesse S hatten das gleiche Problem. Es half alles nichts, ein Anzug in M musste her, leider mit langen Ärmeln. Auch dieser war schon ziemlich verschlissen und war mir schlichtweg zu groß, aber engte mich wenigstens nicht ein. Auch das übrige Equipment hatte schon längst bessere Tage gesehen. Das groesste Ärgernis jedoch waren die Lungenautomaten, die total locker saßen, so dass man die Hand ständig am Mund hatte. Auch dieses Phänomen habe ich bei anderen Mittauchern gesehen, und selbst auf den Unterwasserphotos, die von meinem Mann in den Cenoten gemacht wurden, hat er immer die Hand am Mund. Beim Poolcheck wurden nur schnell der Notaufstieg und das Ausblasen der vorher komplett entfernten Maske überprüft, was ich für 21$ reichlich schwach fand. Beim Ausblasen der Maske zeigte sich auch, dass diese nicht ganz dicht war…so viel zum Thema Equipment. Ich war bislang nicht sehr überzeugt von Dressel Divers, am allerwenigsten von deren Preis-Leistungs-Verhältnis, und schickte meinen Mann erst einmal allein los. Tauchgänge starten immer um 9 und um 14 Uhr, wobei der morgendliche Tauchgang weitaus schlechter besucht ist – wer auf kleine Gruppen Wert legt, sollte sich ans frühe Aufstehen gewöhnen. Für die Ausfahrten stehen 2 Boote zur Verfügung, die bei der Tauchbasis am Hotelstrand ab- und anlegen. Der erste Tauchgang führte meinen Mann am Nachmittag nach Manchonos auf 14m Tiefe. Die Gruppe bestand aus 15 Mann mit einem Tauchlehrer und einem Guide. Der Tauchlehrer sonderte sich mit seinen Schülern schon früher (auf geringerer Tiefe) ab, so dass den restlichen ca.10 Mann nur ein Guide blieb. Da ein Taucher beim Abtauchen Probleme mit dem Druckausgleich hatte, musste er wieder hochtauchen und der Guide begleitete ihn – so war die restliche Gruppe ganz auf sich allein gestellt, und das bei einem Strömungstauchgang! Ein Glück, dass sein vorher eingeteilter Buddy einen Tauchcomputer dabei hatte… Nach diesem Erlebnis meines Mannes stand für mich fest, dass ich mit Dressel Divers nicht tauchen gehen würde. Mein Mann absolvierte seine restlichen Tauchgänge ohne mich – als nächstes standen die Cenotes auf dem Programm, wo er 2 Tanks verbrauchte. Diesmal war die Gruppe klein, außer ihm nur 2 andere Taucher sowie der Guide, der auch Photos machte, die man hinterher gegen 50$ auf CD gebrannt erwerben konnte. Ein stolzer Preis, den wir auch noch gezahlt haben. Die folgenden 3 Tauchgänge führten meinen Mann morgens nach Maroma, wo er auch schöne Schildkröten gesehen hat, und 2 Mal nach Trigger Valley. Bei den morgendlichen Tauchgängen waren die Gruppen immer angenehm klein, mal waren sie sogar nur 3 Taucher plus Guide. Vor den Tauchgängen gab es immer nur ein für meine Begriffe sehr kurzes Briefing, bei dem auch die Buddies eingeteilt wurden. Außer der Einteilung wurde nur die Tiefe angesagt und die Dauer, sowie bei welchem Restdruck man auftauchen will – ansonsten keinerlei Hinweise auf zu erwartende Flora und Fauna oder sonstiges. Schade war auch, dass sich Dressel Divers bei der Einteilung zu den Tauchgängen nicht nach den Vorkenntnissen der Taucher gerichtet hat – der rel. schwierige Strömungstauchgang war z.B. erst der 5. Tauchgang überhaupt meines Mannes. Auch hat man nicht bei der Planung darauf geachtet, dass die Teilnehmer nicht 2 Mal zum gleichen Spot fahren, wie es der Fall bei meinem Mann mit Trigger Valley war. Dort hat er zwar einen kleinen Hai gesehen, aber es wäre schöner gewesen, für das Geld noch einen weiteren Spot kennen zu lernen… Fazit: ~~~~ Die Küste vor Yucatan ist ein El Dorado für Taucher – die noch gut erhaltenen Unterwasserwelt, die Cenotes, Steilwaende und Wracks dürfen wohl jeden Taucher begeistern. Für mich steht fest, dass ich gerne noch einmal nach Mexiko des Tauchens wegen reisen möchte – aber dann werde ich mit Sicherheit nicht mit Dressel Divers tauchen.
Bewertung :
( 2 von 6 Flossen ) Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer. |
|
 |
| |

03.12.2008 06:01 Taucher Online : 33 Heute 1055, ges. 30309273 Besucher
 
|
|








 Akt. Veranstalterberichte: Karibiksport.de (24.11.2008) Mein Mann und ich hatten im September 2008 einen Traumurlaub auf Bonaire. Die Betreuung durch Inka war super, vom Abholen morgens um 4.00 Uhr, gemeinsamen erjagen von Zahnbürste, Sonnencreme, T-Shirt (mehr)
 Lagona-Travel (23.11.2008) Wir sind über die Suche nach einem Hotel/einer Basis mit attraktivem Hausriff und guten Bewertungen über die Lagona-Divers in Dahab auf Lagona-Travel als Reiseveranstalter gekommen. Ein erste Anfrage (mehr)
 Clownfish Travel, Philippine.. (22.11.2008) So einen Reiseveranstalter hab ich noch nie gehabt, absolute Spitzenklasse. Als es bei der Planung meines ersten Philippinen Urlaubs Probleme mit der Airline gab, da hat Harry schon geholfen alles in (mehr)

|


|
|
|