Dune, Safaga Geschrieben am 06.03.2002 von Melanie
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Wir (2 Pers.) waren im März 2000 mit Dune tauchen - wir haben dort beide unseren ersten Tauchschein gemacht, die praktische und theoretische Ausbildung hatten wir schon in D an einer Uni gemacht, uns fehlte nur noch die praktische Prüfung. Auf Anraten von zwei erfahrenen Tauchern hatten wir uns für Dune entschieden - die beiden sind 14 Tage mit Dune getaucht und waren sehr zufrieden. Wir haben die Tauchbasis rundum positiv erlebt: Gut gewartete Ausrüstung und absolut tolle Betreuung. Wir hatten zu zweit einen eigenen Tauchlehrer (Vincent, wirklich super!), der sich bemühte, uns alles immer auf Englisch zu übersetzen, weil ich selbst kein Französisch spreche. Die Prüfungsunterlagen gab es nur auf Französisch, weswegen er uns zu sich nach Hause einlud, um die Unterlagen für uns zu übersetzen. Mittagessen gab es an Bord (sehr lecker!!!), dazu kostenlos auch Tee. Wir haben insgesamt 11 Tauchgänge mit Dune gemacht, 1 davon war ein gutgeführter Nachttauchgang.Es wurde auf die Bedürfnisse jedes TAuchers in der Gruppe eingegangen - sobald der erste in der Gruppe nur noch 50 bar in der Flasche hatte, waren wir wieder am Boot angekommen, die anderen, die noch genügend Luft hatten, durften in der Umgebung des Bootes zusammen mit dem Guide die restliche Luft "vertauchen".
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Januar/Februar 2000 Hotel Menaville, Basis (im Ort Safaga)Dune, eine
französische Basis. Das Menaville ist ein recht angenehmes Hotel,
von der Basis DUNE ist dringend abzuraten.
Transfer mit Minibussen Kunden fast ausschließlich französisch.
Die Basis ist ein baufälliges Gebäude am Stadtrand von Safage,
Nähe Hotel Toubia. Die Ausrüstung ist schlecht gewartet und mangelhaft
(gebrochene Schläuche am Regler). Leihpreise viel zu hoch - abgesehen
vom Zustand der Ausrüstung. Flaschen werden nie auf 200 bar gefüllt.
Flaschen Alu, INT, Gewinde kann für DIN rausgenommen werden.Ausrüstung
bleibt in eigener Tauchtasche an Bord, Süßwasserspülen
nicht möglich. Ägyptisches Personal an Bord sehr nett und bemüht,
Mittagessen gut.
Getaucht wird von unterschiedlich großen Booten - ich hatte Glück
und war auf einem Safari-Boot (also groß), was bei starkem Wellengang
angenehmer ist. An Bord waren 22 Gäste, darunter eine 13-köpfige
Tauchgruppe mit eigenem TL. Ein ägyptischer Diveguide, ein französischer
PADI-Divemaster. Der TL (Gast) und DM teilten vor jedem TG die Gruppen
neu ein. Briefing durch den DM war umfassend - das einzige, was wirklich
hervorragend war. Es wurde nicht in Buddy-Teams getaucht, sondern als Gruppe,
die zusammenbleiben mußte. Dabei sollte jeweils der 1. Taucher, der
auf 50 bar war, das dem TL signalisieren und fortan von dessen Oktopus
atmen, um die Gesamttauchzeit zu verlängern. Orientierung fand statt,
indem der TL auftauchte und um sich guckte. Der Divemaster interessierte
sich nicht für die Vorgänge an Bord oder während der TG.
Als ich wegen Schwierigkeiten mit dem Regler einen TG abbrach, bemerkte
niemand an Bord, dass ich und ein weiterer Taucher aufgetaucht waren und
bei starker Strömung versuchten, zurück an Bord zu kommen. Der
ägyptische Guide, der diesen TG führte, bemerkte unser Fehlen
ca. 10 Minuten später. Der DM erkundigte sich später nicht mal,
was los gewesen war. Bei TG am Wrack der Salem Express waren zwei weitere
DM/TL der Basis mit an Bord. Entgegen den Weisungen des Briefings tauchte
einer der DM mit einem Gast in die Salem rein. Ohne Lampe, ohne Leine.
Rückkehr zum Boot ohne Luft oder mit 10 bis 20 bar Restdruck war üblich.
Weiten Bogen um diese Basis schlagen - die Barakuda-Basis im Hotel Menaville
macht einen anständigen Eindruck.
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