Tauchplätze Deutschland - Rheinland Pfalz

Dungkopfsee, Unkelbach

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 Datenbank - Tauchplätze - Deutschland - Rheinland Pfalz - 7 Berichte zu diesem Eintrag!

 

Datenbankeintrag 18911
Dungkopfsee, Unkelbach
Geschrieben am 27.06.2005 von AWo

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Gemäß Info vom Divemaster Bonn (27.06.2005) ist der See zugeschüttet worden, womit er nicht mehr existiert.

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Datenbankeintrag 18687
Dungkopfsee, Unkelbach
Geschrieben am 17.06.2005 von FunDiver [Padi AOWD, 51 TG]

Der Besitzer des Dunkopfsee´s, die Basalt AG, hat den See mit sofortiger Wirkung für den Tauchbetrieb geschlossen. Es gibt kein Schloss mehr an der Schranke. Auch die Plattform und der Einstieg sind nicht mehr vorhanden. Tauchen ist dort leider auch nicht mehr erlaubt!

    Bewertung : ( 1 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 16024
Dungkopfsee, Unkelbach
Geschrieben am 27.12.2004 von wupper103 [CMAS**, 174 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Am 27.11.2004 haben wir (2 Personen) den für uns neuen Dungkopfsee besucht. Es ist ein alter Basaltsteinbruch in Unkelbach auf der linksrheinischen Seite zwischen Bonn und Remagen.

Um an den See zu gelangen, muss vorher ein Schlüssel für eine Schranke besorgt werden: ´Tauchladen ´Dive Master´ in Bonn-Beuel (0228 468811). Ein Tag kostet 8 EUR.

Man fährt auf der B9 durch BN-Bad-Godesberg und Mehlem
- bis ca. 1 KM hinter der Ortschaft ´Oberwinter´.
- Dort biegt man ab Richtung Unkelbach (2 Km).
- In Unkelbach gibt es eine Kreuzung.
- Dort biegt man links ab und fährt einen recht
steilen Berg hinauf.
- Nach ca. 500m kommt ein Schlagbaum (hierzu
benötigt man den Schlüssel). - Am Gipfel
angekommen biegt man ca. 180 Grad rechts ab
(rechts großer Schutthaufen).
- An der nächsten Gabelung (nach ca. 70m) nimmt
man den linken Weg (sieht sehr unzugänglich
oder unbefahrbar aus) und fährt durch ein
verrostetes Eisentor.
- Dieser Weg endet ca. 20 m oberhalb des Sees.

Zu erwähnen ist noch, dass das Gebiet völlig vereinsamt ist. Man sollte sich im Vorfeld Gedanken über eine Rettungskette machen. Handyempfang (T-Mobile) war gegeben.

Umziehen muss man sich im Freien (wie sooft). Plane oder Teppich ist empfehlenswert. Der Zugang zum See geht per Pedes über eine kleine unbefestigte Serpentine. Für den Einstieg liegt eine Pontonplatte (ca. 40 cm über dem Wasser) am Nordufer des Sees bereit. Hier kann man in das dort 2 m tiefe Wasser springen.

Ein See mit eben ganz besonderen Reizen. In den vergangenen Tagen waren große Regenmengen vorausgegangen. Daher war die Sicht eingeschränkt. Wir sind an der linken Seite am fast senkrecht ins Wasser abfallende Ufer entlang getaucht (ca. 150 Grad) zum Südpunkt des Sees zu einer Sandbank.

Bizarre Felsformationen aus edlem Basaltgestein säumten den Weg. Teilweise überhängende Felsen rundeten das Bild ab. Die Sicht wurde an diesem Tage schlechter, je tiefer wir gelangten. Dort liegt auch ein kleines Motorboot. Weiter am südlichen Ufer liegt ein abgewracktes Kanu.

Nach einer kleinen OFP (auch zur Orientierung) haben wir uns dem rechten Ufer angenommen. Dort sind durchweg Steilhänge wahrzunehmen. Auf dem Weg zum Einstiegspunkt (ca. 330 Grad) säumten den Tauchweg kleine Wälder mit z. T. großen Bäume und Ästen, ein ´Parken Verboten-Schild´ an einem Schlagbaum sowie sehr viele - mittlerweile verblühte - Seerosen. Die Größe lässt die Schönheit dieser Pflanzen im Sommer erahnen.

Zu erwähnen wäre noch, dass es im See merkwürdige Fische gibt, welche wir bisher noch nicht kennen gelernt hatten.

Am Ausstieg/Einstieg angekommen konnten wir über einen relativ eben Boden an der rechten Seite des Pontons den See zum Flaschenwechsel verlassen. Anschließend begannen wir den (mittlerweile) Nachttauchgang, um den See in anderen Tauchtiefen einmal zu erkunden und waren immer wieder überrascht.

Ein durchweg gelungener Tauchtag.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 14592
Dungkopfsee, Unkelbach
Geschrieben am 06.04.2004 von AWo

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Zur Eröffnung der Tauchsession 2004 haben wir uns heute den Dungkopfsee in Unkelbach/Remagen ausgesucht.
Leicht zu finden und zum Glück hatte mein Buddy den Schlüssel beim Divemaster/Bonn besorgt. Den Schlüssel zu haben, scheint mir auf jeden Fall eine gute Idee zu sein, denn den braucht man um durch die Schranke zu kommen. Wenn ich mir vorstelle ich müsste von der Schranke erst zum See laufen, um dann dort womöglich zu warten bis jemand auftaucht um mir seinen zu geben, damit ich mit dem Fahrzeug rein kann....das sind schon ein paar Meter (Oder werden mehrere Schlüssel ausgegeben?? Weiss das jemand??)

Da es in den letzten Tagen etwas geregnet hat, war der Boden dort etwas aufgeweicht, ein alter Teppich oder eine Plane sind sehr zu empfehlen (sind doch eh Standard). So weit ich es gesehen habe, gibt es dort keine Befestigte Umkleidemöglichkeit (Jedenfalls keine wo der Schrankenschlüssel passte.)

Während wir uns umzogen, fiel uns ab und zu herunterfallendes Geröll auf. Ups, das fällt doch nicht ins Wasser, oder?

Der Tauchplatz selber sieht schon einigermassen spektakulär aus. Unter überhängenden Felsvorsprüngen und umgeben von Felswänden und ausgespülten Sandabhängen liegt der gar nicht mal so große See. Es gibt einen Einstieg über eine Steg und in der Mitte des Sees ist noch eine Plattform, wo wohl die tiefste Stelle mit 16 Metern zu finden ist.

Unter Wasser (Sicht 2-4 Meter, ab 11 Meter nur noch <1Meter Sicht) setzen sich die Felswände und Überhänge fort. Man sollte also mit wachen Augen tauchen, um nicht irgendwo gegenzutauchen, und sei es nur ein kahler Baum oder ein Stahlseil zur Sicherung der Abhänge.

Wer übrigens dringend telefonieren muss, auf der linken Wand, kurz nach dem Einstieg findet sich auf ca. 2-3 Meter ein alter Münzapparat (Kleingeld nicht vergessen, er nimmt keine Karten!)

Wir haben wohl einen Tag mit eher schlechter Sicht erwischt. Auf jeden Fall werden wir wiederkommen. Es ist eine willkommene Abwechslung zu den Baggerseen, die sich sonst so in der Umgebung befinden.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 13894
Dungkopfsee, Unkelbach
Geschrieben am 10.03.2003 von Ruediger [350 TG]

2 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Den ersten Bericht kann ich auch bestätigen. Der See hat seine ganz besonderen Reize und es lohnt sich wirklich, dieses Gewässer zu besuchen.

Leider sind ist mir bei einem meiner Tauchgäge dort das unfreundliche Personal aufgefallen.
Der selbstverständlichen Wunsch, die Uferböschung nicht zu zerstören, wird durch einen harschen Befehl ausgedrückt.

Der Ausstieg aus dem Wasser auf die Plattform ist nicht immer leicht. Hier fehlt einfach eine Leiter. Glücklich, wer einen guten Buddy dabei hat, der einem auch mal hilfreich unter die Arme greifen kann.

Hilfe vom Personal des Betreibers: Fehlanzeige!

Dafür wird aber die sicher nicht zu teure Gebühr zuverlässig einkassiert.

    Bewertung : ( 2 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 13624
Dungkopfsee, Unkelbach
Geschrieben am 23.08.2002 von Shrek [OWD, 80 TG]

3 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Ich kann mich dem ersten Kpmmentar nur anschließen. Seit meinem ersten Ausbildungstauchgang in dem See hat sich zwar einiges verändert aber dank der Kontrolle durch die Tauchschulen läuft Gott sei dank nix aus dem Ruder. Ich hatt beim ersten TG gigantische 10m Sicht, leider aber auch nur dieses eine mal. Ansonsten bekommt man im See auch noch Süßwasserquallen und Schwämme zu sehen.

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 12233
Dungkopfsee, Unkelbach
Geschrieben am 30.08.1999 von Carsten Torn

7 von 8 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 5 von 9 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Anfahrt: In Bonn auf die B9 in Richtung Koblenz. ca. 17 km hinter Bonn kurz vor der großen Brücke nach rechts abbiegen, Richtung Unkelbach. Dem Straßenverlauf folgen, bis in das Dorf Unkelbach. Dort zwischen den beiden linker Hand liegenden Fachwerkhäusern den Berg hinauffahren. Nach ca. 1,5 km kommt man auf das Gelände eines Kieswerks. Der Schotterpiste folgend gelangt man linker Hand an ein Eisentor. Hindurchfahren, vor der Schranke halten, aufschließen, durchfahren, Schranke schließen (!), dem Weg bis an den kleinen See folgen, Klamotten ausladen und den Wagen auf dem oberhalb des Sees gelegenen kleinen Parkplatzes parken (bitte nicht direkt am See!). Der Schlüssel für die Schranke kann empfangen werden bei:

- Tauchsportzentrum Rhein-Sieg, Kaiserstr. 92, 53721 Siegburg, Tel.: 02241 - 97 58 50
- TTS-Köln
- Dive Master Bonn

Die Gebühr für die Tagesgenehmigung beträgt 10,- pro Person. Das Gewässer: Der See (von der Größe her wäre die Bezeichnung Tümpel treffender *g*) liegt eingeschlossen von hohen Felswänden auf dem Gelände einer Kiesgrube. Die maximale Tiefe beträgt 16m, die Sicht schwankt je nach Witterungsbedingungen zwischen 1m - 8m, durchschnittlich sind 2m - 3m drin. Wenn es kurz vorher geregnet hat, lohnt sich ein TG dort nicht, da der Regen den "Dreck" der Felswände direkt ins Gewässer spült. Beim Ein- und Ausstieg bitte den Ponton benutzen, da sonst die UW-Flora des Uferbereichs unnötig in Mitleidenschaft gezogen wird. Womit ich auch schon beim "Highlight" des Sees angelangt wäre: Der Flachwasserbereich glänzt mit vielfältigem UW-Bewuchs. Neben Seerosen stößt man auf Farne, Kraut, etc., teilweise richtige Wälder. An der östlichen und westlichen Seite des Gewässers lassen sich nette Steilwände betauchen (bis max. 12m Tiefe, dann kommt der sandig-schlammige Grund). Am Einstieg sind rechter Hand, nahe der Steilwand, die Reste einer Straße zu erkennen, die an einer kleinen Betonhütte endet. Diese kann betaucht werden, allerdings ist auf Grund des leicht aufzuwirbelnden Sediments dabei vorsichtig vorzugehen. Fazit: Hervorragendes Trainingsgewässer, auch für den "Tauchgang nach Dienstschluß" sehr gut geeignet. Daher: 5 Flossen

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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