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PO Box 1618 - Manado 95016
North Sulawesi
Indonesia
Eco Divers Manado, North Sulawesi geschrieben am 28.11.2004 von Peter
3 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Zu dem Bericht von Steinfisch möchte ich anmerken, dass er sich auf einen Aufenthalt im März 2004 bezieht. In der Zwischenzeit hat das Tasik Ria Resort einen europäischen Küchenchef angeheuert und seither sorgt auch das Essen dort - vor allem auch bei wiederkehrenden Gästen - für große Begeisterung.
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Eco Divers Manado, North Sulawesi geschrieben am 06.10.2004 von Steinfisch [AOWD, 120 TG]
3 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Ich stimme den vorangegangenen Berichten durchaus zu: Tauchen ist wirklich Spitze. Die Bootscrew und die Guides sind wirklich supernett und die Tauchplätze können sich sehen lassen. Besonders gut gefallen hat uns Pangulingan und die Tauchplätze in der Lembeh Strait (Tagesausflug). Nur die Basisleitung ist ein wenig flaschenmäßig drauf. Für Vielatmer sei gesagt: Pro 15 l Flasche zahlt man stolze 5 $ Aufpreis. Das summiert sich schnell bei 3 TG am Tag. Wovor man absolut warnen muss, ist das Essen: Superduperscheußlich - PUÄHHH. Sowohl auf dem Boot (teilweise gerade noch eßbar) als auch im Tasik Ria Resort (unter-unterste Schublade - minus 5 Sterne - einfallslos - geschmacklos - lieblos - teilweise megascharf). Und für alle Schlaumeier: Es liegt nicht daran, dass wir die indonesiche Küche oder scharfes Essen nicht mögen. Im Tauchterminal Tulamben auf Bali beispielsweise isst man wirlich gut. Wer also einen empfindlichen Magen hat, sollte sich besser ein anderes Ziel suchen. Es gibt auch kaum Möglichkeiten außerhalb zu Essen.
Fazit: Tauchen = 6 Flossen Guides = 6 Flossen Basisleitung = 1 Flosse Unterkunft = 3 Flossen Essen = 0 Flossen (und das ist noch zuviel) Preise = 3 Flossen
Bewertung :
( 4 von 6 Flossen )
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Eco Divers Manado, North Sulawesi geschrieben am 10.08.2004 von Richi [CMAS*, 118 TG]
4 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Eco-Divers, Manado, Tasik Ria Hotel
Die sehr professionelle Tauchbasis der Eco-Divers befindet sich direkt im Tasik Ria Hotel Manado (2* Anlage), etwa 40 min außerhalb Manados. Die Eco-Divers sind zweifellos eine der besten Basen, mit denen sich der Bunaken Nationalpark erkunden lässt.
Täglich werden 3 Tauchgänge angeboten; entweder 3 TG im Bunaken NP (Anfahrtszeit bis ca. 50 min) oder 2 TG in Bunaken und 1 TG am (wie uns von mehreren Seiten bestätigt wurde) tollen Hausriff (auf Grund der kürzeren Fahrtzeiten geht´s in der Früh auch erst ½ Std. später raus – für Langschläfer nicht unerheblich!!). Tlw. gibt´s im Bunaken NP auch recht heftige Strömungen; allerdings nicht nur horizontal sondern auch ganz heftig vertikal. Spaßig wird´s, wenn dann fast alles gleichzeitig zusammentrifft! Lt. eigenen Aussagen, ist dies auch der Grund, warum bisher kein Nitrox angeboten wird. Wenn man die eigene Ausatemluft, einem Perlenvorhang gleich, ins tiefe Blau unter einem abziehen sieht, hat man dafür Verständnis.
Die TG sind überwiegend geniale Wall-Dives, angeblich geht´s da bis auf einige hundert Meter ins Tiefblaue(z.B. Lekuan 1-3) – fast auch die einzigen Plätze mit Chance auf Großfische; es gibt aber fast immer Schilkrötengarantie. Es gibt aber auch TG die ins „Flachere“ gehen, z.B. Poopo (heißt wirklich so – ist aber keinesfalls so ;-)) ) mit Seegraswiese und allem möglichen Kleingetier. Um all das – tlw. einzigartige und tlw. sogar endemisch vorkommende – Kleingetier aufzuzählen, müsste ich hier ein ganzes Fisch-, Schnecken- bzw. Korallenbestimmungsbuch anführen. So Besonderheiten wie der Pegasus-, Devil-, Angler-, Steinfisch, Pygmäenseepferdchen, Lobster in Hülle und Fülle, div. Krabben-, Shrimparten aller Farben und Größen, „Flame Electric Scallop“, etc. seien hier nur kurz erwähnt….
Oder Fukui mit phänomenalen Korallengärten und – als Hauptattraktion – 5 Giant Clam mit einer Länge von bis zu 1 ½ Meter!!!! Etwas Strömung gibt es aber fast immer und überall!
Die Basen-Rezeption ist ganztägig besetzt und man kann sich jederzeit informieren, Bestimmungsbücher durchsehen, div. zusätzliche Tauchgänge buchen (Nachttauchgänge, Lembeh), usw. Die – für indonesische Verhältnisse – überaus luxuriösen Tauchboote sind baugleich, mit denen, die man von der „weissen Flotte“ in Sharm El Sheikh (Egypt), etc. bestens kennt. Soweit wir gesehen haben, sind die Eco-Divers auch die einzigen mit solchen Tages-Booten – übringends sehr sauber und das Essen an Bord ist sehr gut. Frische Handtücher und Trinkwasser sind inklusive. Ansonsten wird von einfacheren, kleineren Booten indonesischer Bauart getaucht.
Landratten, die zur Seekrankheit neigen (so wie der Schreiber selbst) sei gesagt, dass das Meer üblicherweise fast nahezu spiegelglatt ist. Wenn „big waves“ vorherrschen, verursachen diese max. ein leichtes Schaukeln des Bootes. Medikamente gegen Seekrankheit brauchen da wirklich nur sehr empfindliche Mägen.
Um die Ausrüstung selbst braucht man sich nicht zu kümmern; bei der Ankunft gibt´s eine Box pro Person und Namens-Stickers für Anzüge und Jacket; die Ausrüstung befindet sich dann bereits immer schon am Boot und alles ist schon zusammen gebaut. Das Umbauen, Spülen, Verstauen, usw. der Ausrüstung wird von der Crew erledigt, sodass man nur in seinen Anzug schlüpfen muss – der Rest wird von der Crew erledigt. Süßwasserspülbecken für Ausrüstung bzw. separat für Foto-/Filmausrüstung ist vorhanden.
Selbstverständlich werden die üblichen Aus- und Weiterbildungen, Nachttauchgänge, etc. angeboten. Ebenfalls angeboten werden Ausfahrten zum – sehr empfehlenswerten – Lembeh Strait (schwarzer vulkanischer Sand, angeblich: „the only place on earth, where the fishes don´t swimm but walk“). Hier stoßen die üblichen, einfachen Fischbestimmungsbücher sehr schnell an deren Grenzen, hier benötigt man bereits ein solches mit fast wissenschaftlichem Charakter, um zumindest etwas über einige der dort zu sehenden bzw. zu erlebenden Critters nachlesen zu können. Es empfiehl sich wirklich, zumindest einige Tage Aufenthalt in/an dem Lembeh Strait einzuplanen – Eco-Divers haben dort auch ein Hotel und man kann so beides aus „einer Hand“ buchen!!
Da sich Preise und Tauchpakete ja immer wieder ändern, führe ich diese hier nicht an und empfehle die HP der Eco-Divers: www.eco-divers.com Hier gibt´s noch viele weitere interessante Infos nachzulesen.
Abgerechnet und bezahlt wird auf der Basis immer in US-$, Traveller-Checks werden akzeptiert. Bei Bezahlung mit Kreditkarte gibt es keinen (verbotenen aber oft vorhandenen) Zuschlag. Allerdings: bei dzt. schwankendem $-Kurs ist darauf zu achten, dass der $ zuerst in Rp. umgerechnet und vom Kreditkartenunternehmen dann wieder auf $ umgerechnet wird. Hier können sich Differenzen zwischen dem $-Betrag in der Rechnung und dem vom Kreditkartenunternehmen in Rechnung gestellten Betrag ergeben!!
Wechselkurs für indonesische Rupiah (IRP); Bank vor Ort (Hotel ca. 20 – 25 % darunter!)
Stand Juli 2004: 1 US-$ ca. Rp 9.800 1 Euro ca. Rp. 10.400
Nach Schulnotensystem würden wir den Eco-Divers eine dicke EINS in´s Heft schreiben. Besuchen würden und werden wir sie ganz sicher wieder!
Unsere Empfehlung: ½ der Zeit Manado, zweite ½ der Zeit Lembeh oder Gangga Island Resort
Bewertung :
( 6 von 6 Flossen )
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Eco Divers Manado (10.6.-19.6.2004) (Urlaubsbericht von Sabine und Thomas)
Bei unserer Ankunft im Divecenter der Eco-Divers wurden wir ganz herzlich von Cary empfangen, die uns persönlich sehr ausführlich über die Tauchbasis, die Tauchplätze und den Bunaken- Nationalpark informierte. Bei der Beschreibung einzelner Tauchplätze geriet Sie dabei regelrecht ins Schwärmen. Nachdem unser Equipment kontrolliert und eingecheckt war, hatten wir, außer beim Tauchen, überhaupt nichts mehr damit zu tun. Wir kamen morgens aufs Boot, der Neopren- Anzug baumelte am Kleiderbügel, das Jacket und der Lungenautomat waren bereits am Alu-Tank montiert. Keine Schlepperei von Equipment, Flaschen und Blei, keine Montage, nur noch anziehen, Buddycheck und ins badewasserwarme Wasser (28-30°C) springen. Selbst zwischen den Tauchgängen mussten wir uns um nichts kümmern, die Flaschen wurden von den Guides getauscht. Und nach dem dritten Tauchgang des Tages wurde das komplette Equipment an Land gebracht und vom Eco- Divers Team mit Süßwasser gespült. So verwöhnt wurden wir bisher noch bei keiner Tauchbasis! Die Boote sind sehr funktional eingerichtet, ein Rack- System für die Flaschen mit zugehöriger Bank zum hinsetzen und anziehen, Süßwassertank zum Maskenspülen und auswaschen und einem Extratank für Fotoausrüstung, großzügige Liege- und Sitzplätze und aktuellen, schönen Bestimmungsbüchern an Bord.
Die einheimischen Guides waren echt sympathisch und super drauf, mit einem ausgezeichneten Blick sowohl für die Mikro- als auch die Makrowelt. Im einen Augenblick zeigen Sie einen Anemonenshrimps und im nächsten Augenblick einen Riffhai. Wollt Ihr Seepferdchen sehen, dann bekommt Ihr Seepferdchen zu sehen. Ein Anglerfisch gefällig? - auch dieser Wunsch wird erfüllt! Es ist wirklich unglaublich mit welcher Artenvielfalt und mit wie viel Artenreichtum man hier konfrontiert wird. Ein Tauchgang mit 9 Schildkröten, ein echtes Highlight. Und das tolle ist, wir waren immer das einzige Tauchboot am Riff. Keine Massenveranstaltung und kein Massenandrang, maximal 6 Taucher pro Guide, maximal 3 Guides pro Boot. Wir haben die Guides als sehr umsichtig und verantwortungsvoll erlebt, sie kümmern sich außerdem auch um die Sauberhaltung und Bewahrung der Unterwasserwelt, und halten z.B. auch bei den Schildkröten die sich ausruhen die nötige Distanz. Ein Ausflug in die Lembeh Strait ist für alle Muckdive- und Critter-Fans unbedingt zu empfehlen. Es ist wirklich unglaublich was man in dem schwarzen Vulkansand alles findet und für Nacktschneckenfans ein absolutes Muss. Mein Favorit und neuer Lieblingsfisch, der Flamboyant Cuttlefish. Auch hier organisieren die Eco- Divers den Transfer nach Bintang perfekt und fahren mit einem kleinen Motorboot zu den einzelnen Sites. Unser Favorit: ´Nudis retreat´. Selbst ein vergessener Din-Adapter konnte unterwegs bei der Schwesterbasis besorgt werden!
Vielen Dank an unsere Guides Dekker, Jimmy und Monika, die jeden einzelnen Tauchgang zu einem besonderen Erlebnis machten. Wir können diese Tauchbasis mit ihrer Crew nur wärmstens empfehlen. Wir selbst würden sofort wieder einen Tauchurlaub bei den Eco-Divers in Manado verbringen. Vielen Dank an Cary und Jim für die immer symphatische, umsichtige und kompetente Betreuung, den tollen Urlaub und die schönen Tauchgänge.
Sabine und Thomas
Flamboyant Cuttlefish. Photo: Jovin Lim
Eco Divers - Tauchboot Nautica
Bunaken
Bewertung :
( 6 von 6 Flossen )
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Eco Divers Manado, North Sulawesi geschrieben am 13.04.2004 von catmother [PADI OWD, 130 TG]
3 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.
- Die Basis - Die Eco Divers Manado sind im Tasik Ria Ressort bei Manado beheimatet. Die Tauchbasis liegt direkt vor dem Strand auf dem Gelände des Hotels und ist im Grunde nicht zu verfehlen. Von hier sind es nur wenige Schritte bis zum Kai, wo auch das Boot liegt, angeblich eines der besten in Indonesien.
Die Basis hat zwei Gebäude; in dem einen ist der große Aufenthaltsraum, das Büro und der Seminarraum, in dem die Tauchausbildung durchgeführt wird. Überall hängen Fotos der hiesigen Unterwasserwelt, liegen Bücher aus, in denen man blättern und sich auf die Flora und Fauna des Bunaken Nationalparks vorbereiten kann
Gleich nebenan sind weitere Räume. Hier kann man sich die fehlenden Ausrüstungsgegenstände aussuchen und anprobieren. Es gibt einen Trockenraum, den Kompressorraum und Möglichkeiten zum Spülen der Ausrüstung, wobei man die nie selbst spülen muß.
Eco Divers benutzen 12l-Alu- oder Stahlflaschen mit DIN und INT-Anschluß sowie Ausrüstung verschiedener Marken, die sehr gut in Schuß ist.
- Ausstattung des Bootes - Die Tauchbasis hat eigentlich zwei Boote, eines davon haben wir aber zu unserer Zeit nur auf dem Trockenen gesehen. Das Boot war recht groß und ordentlich ausgestattet. Es gibt eine Hauptkabine, eine Küche, ein WC, Sonnendeck und Sitzplätze. Auf der Taucherplattform ist in der Regel genug Platz für das Tauchequipment aller Taucher, von denen maximal 16 mitgenommen werden. Die Boote sind alle mit Sauerstoff, Funk und Erste-Hilfe-Koffer ausgerüstet.
Von der Sauberkeit gab es im Grunde auch keine Beanstandung, auch wenn die Toilette nicht gerade lecker war. Aber das ist auf Booten fast immer so. Wasser ist während des Tauchens frei, Softdrinks kosten 1 USD.
- Preise und Angebote - Die Eco Divers Manado Tauchbasis bietet folgende Aktivitäten an: - Tagesfahrten - Nachttauchen - Wracktauchen - Hausrifftauchen mit und ohne Begleitung - Anfängerausbildung (PADI u.a.) - Spezial- und Fortgeschrittenenkurse
Hier einige Preise (Stand Februar 04): Tagesfahrt mit 3 Tauchgängen incl. Mittagessen, Flaschen, Blei - 65 USD Nachttauchgang - 20 USD Hausrifftauchgang (begleitet) - 20 USD Schnorcheltag - 25 USD Spezial Tauchtrip Lembeh Street oder Bangka Island (2TG) - 80 USD
Paketpreise: 05 Tage (15 TG) - 300 USD 08 Tage (24 TG) - 450 USD 10 Tage (30 TG) - 550 USD jeder weitere Tag nach einem Paket - 55 USD
Ausrüstung: Ausrüstung komplett - 25 USD Paketpreis für 5 Tage - 20 USD/ Tag Jacket - 8 USD ABC - 5 USD Anzug - 8 USD Lungenautomat mit Computer- 12 USD Lampe - 6 USD Unterwasserkamera (ohne Film) - 25 bis 35 USD
- Das Tauchprogramm - Die Ecos fahren nach einem festen Programm, wobei die Tauchplätze nicht festgelegt sind, sondern nach den jeweiligen Wettergegebenheiten bestimmt werden.
Sonntag, Montag, Mittwoch und Freitag werden jeweils 2 Tauchgänge im Bunaken Nationalpark und einer am Hausriff gemacht. Dienstag, Donnerstag und Sonnabend sind es ganze 3 Tauchgänge im Bunaken. Fahrten zur Lembeh Street werden extra ausgeschrieben und man muß sich dafür einschreiben.
Für das Tauchen im Bunaken Nationalpark ist eine Gebühr von 150.000 Rupien zu bezahlen (ca. 15 Euro). Wer dann noch woanders taucht, sollte darauf achten, diese Plakette auch mitzunehmen, denn sollte man während seines Aufenthaltes in Sulawesi noch mal nach Bunaken kommen, braucht man sie wieder. Sonst muß man nochmal zahlen. Aber es gibt auch Tagesplaketten für 50.000 Rupien. So kann man sich für die günstigere Variante entscheiden.
- Kurse - Discover Scuba (pool dive) - 25 USD Discover Scuba Diving (pool + reef) - 50 USD Scuba Diver - 195 USD Open Water Diver - 315 USD Fastrack Open Water Diver - 355 USD Referral dives for Open Water Diver (2/4) - 95 / 155 USD Adventure Diver - 150 USD Advanded Open Water Diver - 350 USD Rescue Diver - 295 USD
- Ein ganz normaler Tauchtag - Hat man sich für den Tauchtag eingeschrieben, sollte man entweder 8 Uhr an einem Tag mit 3 Tauchgängen und um 8 Uhr 30 an dem mit 2 Tauchgängen am Boot sein. Schuhe ausziehen und in die vorgesehen Kiste legen. Die Ausrüstung ist bereits an Bord, darum kümmert sich die Crew. Wie um die ganze Vorbereitung. Man muß im Prinzip keinen Handschlag machen, alles wird an die Flaschen gebaut, so daß man vor dem Tauchgang nur noch checken muß
Handtücher sind auf dem Boot vorhanden, für jeden eines. Man kann sich aber auch eines der Poolhandtücher noch zusätzlich mitnehmen.
Liegeplätze gibt es ebenfalls genug auf dem Boot. Aber nur wenige sind im Schatten. In der Regenzeit sind die Auflagen oft durchweicht, so daß das Liegen darauf nicht angenehm ist. Auch muß man übel aufpassen mit der Sonne. Wir hatten nun im Februar immer eine bedeckten Himmel, aber einige von uns waren dann übel verbrannt, weil die Sonne hier eine enorme Strahlung hat.
Bis zum Bunaken Nationalpark, der vor der Küste Manados liegt, dauert die Fahrt in der Regel eine gute Stunde. Also genug Zeit zu relaxen oder mal ein Buch zu lesen. Kurz vor Ankunft am Tauchspot erfolgt dann das übliche Briefing, bei dem der verantwortliche Tauchguide über örtliche Gegebenheiten, Sehenswertes oder andere Besonderheiten des Tauchplatzes informiert und die Gruppen zusammengestellt. Bei jeder Gruppe, auch bei den erfahrenen Tauchern, ist auf jeden Fall ein Guide dabei.
Nach dem ersten Tauchgang wird Mittagessen gereicht, das wirklich sehr schmackhaft und abwechslungsreich ist. Es gibt natürlich Reis oder Nudeln, meist zwei bis drei Fisch- oder Fleischgerichte und als Dessert Obst. Danach ist wieder Ruhen angesagt, bis das ganze Spiel für den zweiten Tauchgang von vorn beginnt.
Alle Tauchgänge sind übrigens auch hier Bootstauchgänge, bei denen man vom Boot ins Wasser springt, aber im Gegensatz zu Ägypten wird man dort aufgelesen, wo man am Ende des Tauchganges auftaucht. Schließlich kann die Strömung hier enorm sein.
Die Betreuung war übrigens stets professionell, auch wenn sich die Guides auch durchaus unterscheiden können. Bei Jimmy hatten wir das Gefühl, daß er noch lernen muß, sich besser um die unerfahrenen Taucher zu kümmern. Was aber immer auffiel, waren die extrem geschulten Augen der einheimischen Guides. Was die so alles entdeckten im Dschungel der Korallen - phänomenal. Man kann durchaus sagen, daß erst durch sie das Tauchen in diesem Makrogebiet zum Erlebnis wurde.
- Tauchgebiete - Das Tauchgebiet vor Manado ist der Bunaken Nationalpark. Dort gibt es ca. 26 Tauchspots von einfach bis schwierig. Weitere sind dann noch in der Lembeh Street, wohin die Tagesfahrten gehen, aber auch die Gegend um Bangka wird angefahren. Tauchen in Bunaken bedeutet Wall-Diving. Alle Tauchspots bestehen aus Steilwänden, an denen man sich von einer Ecke zur anderen hangelt. Na ja, und manchmal wird man von einem zum anderen Ende geschoben, nämlich von einer monströsen Strömung. Meist ist aber wenigstens das Austauchen gemütlich auf Riffdächern, wo es in der Regel auch noch eine Menge zu sehen gibt. Einige schöne Spots will ich hier mal benennen.
Tanjung Pisok: ist ein schön abfallender Hang mit vielen Korallen. Hier haben wir Büffelkopfpapageifische gesehen, Rasierklingenfische, viele Nacktschnecken, Flöten- und Trompetenfische, Schwärme von Rotzahndrückern, Fledermausfische und viele Kleinkrebse. Das Austauchen erfolgt auf einem schönen Plateau.
Paser Panjang: ist eine Wand zwischen steil und leicht abfallend. Hier gibt es viele Weichkorallen und kleine Korallentürme. Man findet oft Schildkröten, Rotfeuerfische, Makrelen, Thunfische, Napoleons und Schwarmfische, aber auch die für das ungeübte Auge unsichtbaren Pymäen-Seepferde.
Lekuan 2: eine ausgesprochene Steilwand mit Schwärmen von Rotzahndrückern, einer riesigen Schildkröte, neugierigen Makrelen, jagenden Riesendrückern, einem Schaukelfisch und mehreren Napoleons.
Spektakulär gut war übrigens auch das Hausriff. Erst dachte ich ja, das kann nichts vernünftiges sein, denn schließlich waren das ja nicht die Malediven. Und wahrlich, das Wasser war ziemlich trübe und der Boden teilweise schlammig. Aber zu sehen gab es unglaublich viel: viele frei schwebende Rotfeuerfische, Mandarinfische, Flügelroßfisch, Seegrasgeisterfische, Geistermuränen, Flunder, Fangschreckenkrebse und Schaukelfische.
- Service - Am Ende der Tauchzeit wird das Equipment von der Basis gewaschen und getrocknet, so daß man es nur noch einpacken muß. Zahlen kann man hier mit Kreditkarte.
- Meine Meinung - Abgesehen davon, daß die Basis anfangs etwas Streß macht - man muß denen dann einfach deutlich machen, daß man im Urlaub und nicht auf der Flucht ist - war die Basis professionell geführt und außerordentlich zuverlässig. Der Leiter Kim ist zwar eine Schlaftablette, aber einige der Guides sind recht rege. Insgesamt waren wir auch mit dem Tauchen durchaus zufrieden. Zwar war es irgendwann langweilig, immer nur an Steilwänden herumzuhängen, und Großfisch gab es hier ebenfalls kaum, aber die vielen Kleinfische und das andere Getier, das man landläufig als Makrofauna bezeichnet, hat doch irgendwie entschädigt. Denn solche Seltenheiten wie Pygmäen-Seepferd, Pegasus, Mandarinfisch und Seegrasgeisterfisch sieht man nicht alle Tage. Angenehm war auch, daß man an den Tauchspots fast allein unterwegs ist und das Wasser nicht mit 50 anderen Tauchern teilen muß.
Was mich allerdings mächtig geärgert hat, war die Wasserverschmutzung. Da zahlt man nun als Taucher seinen - für indonesische Verhältnisse hohen - Beitrag für die Erhaltung der Unterwasserwelt, und dann schwimmt man zwischen Mülltüten, Plastikverpackungen und Dreck umher. Das ist echt eine Schweinerei.
Tauchkarte Bunaken Nationalpark
Tauchkarte Manado
Korallenlandschaft
Delphine
Nacktschnecken gab es ohne Ende
Seepferdchen
Bewertung :
( 4 von 6 Flossen )
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Flinke-Flosse e.V. Rudersberg (30.06.2008) Ich habe einen Tauchclub gesucht um einen Tauchkurs PADI OWD zu absolvieren. Nach längerer Recherche im Internet nach Tauchclubs oder -Vereinen in meiner Umgebung bin ich auf den Tauchclub Flinke (mehr) Dive in Essen (24.06.2008) Dieses mal ging es mit 29 Tauchern nach PANHEEL in di Niederlande. Ein echter Urlaubstag für alle. Spass, Sicherheit und gute Laune, sowie eine Riesenportion Glück mit dem Wetter. Fazit wir kommen (mehr) Flinke-Flosse e.V. Rudersberg (22.06.2008) Die Flinke-Flosse Rudersberg Ein Kleiner unabhängiger eingetragener Verein die Mitglieder haben erst ihren neuen Vereinsraum ( Füllhütte ) den sie in Eigenleistung ausgebaut haben bezogen. Die (mehr)
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