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Ellaidhoo Ari -Atoll geschrieben am 25.03.2008 von Henning [100 TG]
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Reisebericht Ellaidhoo vom 3.-17.03.2008
Kleines ‚Vorwort’
Wir sind mehrfach zum Tauchen auf den Malediven gewesen und gehören nicht zu den Menschen, die jede weite Reise supertoll finden müssen. Für uns ist andererseits wichtig, hilfreiche und faire Informationen von anderen zu bekommen – so haben wir auch den nachfolgenden Reisebericht geschrieben. Wir hatten übrigens oft schlechtes Wetter.
Insel an sich
Ellaidhoo ist weder schön noch eine Barfußinsel. Zum Erhalt der Insel wurden Mauern gezogen, die das Abtragen durch Wellen verhindern sollen. Schöner Strand ist nur an der Bar/dem Restaurant für die Bewohner der Wasserbungalows vorhanden. Dieser Bereich bedeckt nur einen sehr kleinen Teil der Insel. Barfuß nur für ganz harte Kandidaten: weicher Sand siehe oben, ansonsten Korallenschutt klein gemahlen und viele Steine. Mit Sandalen kein Problem. Die Insel ist international mit einem eher ruhigen Publikum belegt, das sich aus deutschsprachigen Personen, aber auch Engländern, Italienern und anderen Nationen zusammensetzt.
Bungalows
Nach Upgrading haben wir 14 Tage einen Strandbungalow bewohnt. Der war schön und zweckmäßig mit allem angenehmen Komfort. Viele Ameisen im außen liegenden Bad, einige Moskitos (normal). Service nicht brillant, aber o.k. Vor unserem Bungalow gab es keinen Strand (gilt für 90 % aller Bungalows), der Blick auf das Meer (schön!) wird durch die zweite Mauer ein wenig eingeschränkt, die wellenbrechende Mauer (ca. 40 m im Meer) stört da weniger. An der zweiten Mauer: Bauschutt ganz offen. Wir hatten es bezogen auf die Lage sehr schön ruhig – kein Lärm, richtig angenehm.
Verpflegung/Versorgung
Essen ist tendenziell englisch und italienisch. Wir waren zufrieden. Schweine- und Rindfleisch sind nicht gut zu genießen (zäh), Nudeln dafür umso mehr. Kosten im üblichen Rahmen. Unangenehme Empfindlichkeit des Personals, wenn nach frühem Aufstehen noch kein Hunger da ist und zwei Stückchen Kuchen mitgenommen werden wollen – das gab unerfreuliche Gespräche (es gibt zahlreiche Hinweise, dass Tauchschule und Restaurant ein sehr gespanntes Verhältnis pflegen, z. B. kein Entgegenkommen mit früherem Frühstück bei früh startenden Ganztagestrips, ärgerlich!).
Tauchen
Wir kommen wegen des Tauchens auf die Malediven. Wichtig: die Tauchplätze sind sehr interessant und vielfältig. Besonders die Vielfalt von Tier und Pflanzen ist schon etwas Besonderes (Mantas, Haie, gesunde und bunte Korallen, auch Makro). Es gibt aufgrund der zahlreichen Taucher (bis zu 80!) ein vielfältiges Dhoni-Angebot vor- und nachmittags. Das war prima, wir haben jeweils ca. 25 Tauchgänge wahrgenommen. Unterstützung auf dem Boot: sehr gut. Die kritischste Rückmeldung geben wir zur Basis. Zum angebotenen Equipment können wir nichts sagen (alles selbst dabei). Es waren auch alle Basisleute hilfsbereit. Schwierig und problematisch erlebten wir die konkrete Tauchbegleitung einschließlich Briefing und Sicherheitsmaßnahmen. Nur das Glück hat uns vor Erfahrungen bewahrt, die andere Taucher bei Sturm und Regen allein auf einem Riffdach über 60 Minuten machen mussten. Aus unserer Sicht lebensgefährlich. Es gab weitere unangenehme und ärgerliche Erfahrungen. Wir werden nie wieder mit dieser Crew tauchen. Der „Basisleiter“ Alfons Straub war zu keiner Sekunde unseres Urlaubs sichtbar (den haben wir nur auf der „Boot“ erlebt), die Basis wird von Adam geleitet. Unsere kritischen Anmerkungen wurden angezweifelt, z. T. „war das Wetter schuld“. Für die ca. 50 deutschsprachigen Taucher gab es mit Markus einen deutschsprachigen Guide, der zwei unserer Tauchgänge begleitete (war im Stress: Begrüßungen, Einführungen, Checkdives). Aber im Vergleich zu den o. g. Problemen ist das unwichtig. Das Hausriff ist übrigens nicht so toll. Es gibt an der Steilwand manchmal schöne Überraschungen (Haie, Rochen), aber es liegt auch viel Bauschutt am Boden – wenig romantisch… Entgegen den Publikationen: es gibt keine 12 l Nitrox-Flaschen. Stattdessen werden 10,6 l Flaschen als 12 L ausgegeben. Für uns ärgerlich, weil einer von uns dann normale Luft tauchen musste (passt für uns besser).
Fazit
Nach den uns bis dahin vorliegenden Rückmeldungen aus dem Malediven.net sind wir mit Ausnahme der Taucherfahrungen eigentlich ganz zufrieden gewesen. Die Insel bietet sich als Ausgangspunkt interessanten Tauchens an, Versorgung und Verpflegung sind ordentlich. Aber mit die¬sen „Basiserfahrungen“ – da erinnern wir uns gern an Helengeli oder Thulagiri!
Dorit und Henning
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Ellaidhoo Ari -Atoll geschrieben am 29.02.2008 von Schaffel [AOWD, 331 TG]
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Ich war nach einer tollen Woche auf der Baani Adventure vom 09.02.08 - 17.02.08 eine Woche auf Ellaidhoo. Basis/Tauchen: Hat mir gut gefallen, vom Platz her ist alles recht großzügig und rund um die Uhr betretbar. Eine helfende Hand ist immer da, Transport des Equipments zu allen Einstiegen klappt prima und schnell. Das Wasser in den Reinigungsbecken war so beschaffen, dass man tatsächlich etwas darin sauber machen konnte, das ist ja leider nicht immer so. Die Leihausrüstung kann ich nicht beurteilen, da ich keine benötige. Nitrox war for free, allerdings gibt es momentan nur 7 Nitrox-Flaschen mit 12 ltr, keine 15er, ansosnten 10er. Laut dem Boss Alfons Straub sind aber schon Flaschen bestellt. Leider wurde kein begleitetes Nachttauchen angeboten, so dass es nicht immer einfach war, jemanden zu finden, der mitkommt. Die Organisation mit Boot etc. hat auch prima geklappt, ich war insgesamt sehr zufrieden. Das Hausriff ist top, rundrum Steilwand, mit Adlerrochen, Weisspitzen, Schildkröten, Napoleons und großen Stechrochen. Die mit dem Boot angefahrenen Tauchplätze (Ausfahrt mit 2 TG 25 Dollar, Ausfahrt am Nachmittag 13 Dollar, beide zusammen 25 Dollar) waren allesamt spitze, nicht zu stark bevölkert und sehr interessant (viele Haie, vor allem bei Kanu Thila). Hotelanlage/Essen: Generell ist nicht allzuviel Strand vorhanden, die Mauer vor der Lagune (Wellenbrecher) verdirbt leider ziemlich die Optik. Es scheint auch nicht allzuviele Liegen zu geben. Sehr gut hat mir die Getränke-Verpflegung im AI gefallen, alle Softdrinks (Coca Cola, Schweppes etc) werden mit Glas und Pet-Flasche 0,33 ausgegeben, also nicht im Plastikbecher aus einer Mischanlage, wie man das oft erlebt. Die Cocktails waren an der Hauptbar relativ gut, an der Poolbar noch besser, beide Bars sind sehr schön angelegt. Die Verpflegung war in Ordnung, gute Auswahl, indisch angehaucht, aber auch immer Nudeln und Pizza. Das Nachtischbuffet habe ich (leider) prima gefunden, vor allem wegen der reichlichen frischen Früchte. Was mir nicht gefallen hat, war die ´Leistung´ der Rezeption. Alles, was man dort vorgetragen hat, wurde freundlich bestätigt, aber erst nach 3 mal nachfragen erledigt. Das ist noch verbesserungswürdig, ansonsten waren alle Angestellten auf der Insel sehr freundlich und ziemlich fix. LG Schaffel
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Ellaidhoo Ari -Atoll geschrieben am 02.05.2007 von Jan Ulrich [AOWD, 235 TG]
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Hotel/ Essen:
Nachtisch, optisch in der Regel wirklich sehr ansprechend... aber wie bei so einigen Hotels im Mittelsegment ein ziemlich süßes und einfältiges Vergnügen. Suppen, i.d.R. empfehlenswert, Essen (Fleisch) schön durch und trocken, doch oh Wunder: die Nudeln waren al dente und ein Not-Exit wenn das Essen doch zu farblos erscheinen und entsprechend schmecken sollte. Man verstehe uns nicht falsch, wir haben nicht abgenommen in der Zeit... aber das lag an dem Appetit den man nach dem Tauchen einfach immer hat. Wir fragen uns manchmal: die Malediven sind teuer, sie müssen alles ankarren lassen, was der gemeine Tourist dort verschwendet... aber im Zeichen der Globalisierung ist dies bei allen und auch den Industrieländern der Fall und deswegen werden Orangen etc nicht plötzlich teuer als in Deutschland (der Weg sollte - geschätzt - sogar ein ganz klein wenig kürzer sein). Wie können es also Länder wie Ägypten und Thailand schaffen, daß sie doch deutlich billiger sind bei gleicher Qualität? Doch was rede ich, die Inseln sind in der Saison völlig ausgebucht und deswegen regelt der Markt den Preis - akzeptiert!
Es ist gut das die Insel renoviert wird, insbes. der Strand hat uns doch mehr gestört, als wir annahmen... er ist nun wirklich sehr klein und vermittelt vom Liegestuhl doch eher etwas Hafenatmosphäre - nicht soo einladend wenn man mal ein wenig planschen möchte.
Die Problematik mit dem Staffing sprachen wir ja oben schonmal an. Sicherlich nicht akzeptabel, für gutes Geld verlange ich guten Service. Und das liegt hier an dem schlechten Management und sicherlich nicht an dem Staff selbst, denn wenn das Management denselben schulen und entsprechende Anreize bieten würde, dann wäre dem sicherlich abzuhelfen. Bleibt zu vermuten, daß a) entweder der Staff eh bald entlassen wird und jegliche liebesmüh vergebens wär, oder b) daß das Management selbst keine Ahnung hat von den kleinen Annehmlichkeiten, die einen Urlaub zum Urlaub werden lassen.
Zu negativ? Ok, wir würden wegen des Hotels sicherlich nicht nochmal hinfahren, doch aushaltbar ist es alle Mal....
Tauchen:
Es gibt 30plus Riffe und wie Kai - der deutschsprachige Tauchguide/ lehrer sagte - so viel Abwechselung im Ari-Atoll, daß einem Ausbau der Tauchbasis nichts entgegensteht. Fragt man sich, warum wir an eingen Riffen z.T. 2-3 mal waren. Bei Maaya Thila ist dies sicherlich kein Problem, insbes. beim Nachttauchgang. Man sieht im Licht der Lampen jagende Haie, Muränen 2 beinahe ausgewachsene Barakuda, schlafende Schildkröten, freischwimende Muränen... ein wirklich ausgesprochen guter Tauchgang. Doch einige andere Riffe erscheinen eher stark durchschnittlich - vielleicht trotzdem betauchenswert, doch dann bitte nur einmalig. Liest man die Beschreibung anderer Riffe die ebenfalls in Schlagdistanz von Ellaidhoo liegen, dann will man nicht verstehen, warum man nicht einen Daytrip macht zu jenen, die ein wenig weiter entfernt liegen. Auf Anfrage wurde dies zugesagt, allerdings nicht durchgeführt.
Doch, wir sahen oft Weisspitzenriffhaie, ein paar Grauhaie, einmal 4-5 Mantas, 2-3 Adlerrochen, Schildkröten und dergleichen. Einige Riffe sind zum Teil noch nicht wirklich erholt von der Korallenbleiche, andere wenige hingegen schon besser (vermutlich waren jene nicht so betroffen und sehen entsprechend gesünder aus). Auch haben wir an einigen Steilwänden sehr viel Sand in den Nischen und Ecken aber auch Korallen gefunden. Ein Überbleibsel des Tsunamis vermutlich.
Festzustellen ist allerdings: An den exponierten Stellen gibt es Strömung Strömung Strömung und zwar nicht zu knapp. Unsere Riffhaken die wir aus Palau mitbrachten haben uns gute Dienste erwiesen, wenngleich man auch vor den Riffkanten sog. Stömungs-Splits finden konnte, die tatsächlich Strömungsfrei waren. Fand man jene, so war es natürlich totkomisch die anderen Taucher strampeln zu sehen während man selbst mühelos schwebte - das aber nur am Rande ;-) .
Faszit:
Das Tauchen war alles zusammen, sehr gut. Erstmals haben wir eine UW-Video Kamera eingesetzt und haben einen tatsächlich 20min Film zusammengeschnitten, der doch eine verblüffende vielfalt von Tieren und Geschehnissen zeigt, die vielleicht sonst in der Erinnerung verblasst wäre.
Also: Ellaidhoo ist eine Reise wert, es bleibt zu hoffen, daß der Aus- und Umbau der Insel die Individualität der Tauchplätze nicht zerstört. Denn, meist waren wir das einzige Boot an den besuchten Plätzen.
Akzeptiert man den leistungsfreien Maledivenpreisaufschlag, so kann man doch recht schnell (10h Flug) sich von dem normalen Alltag entrücken lassen und fürs erste ´Tauch-Geheilt´ und voll schöner Erinnerungen von Ellaidhoo zurückehren.
Komplette und schematisierte Bewertung + Photos unter www.bjulrich.de
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Ellaidhoo Ari -Atoll geschrieben am 19.12.2006 von Ulli
Dive & Sail, Ellaidhoo, Dezember 2006
Die Tauchbasis steht unter der Leitung von Dive & Sail und wird vor Ort vom Malediver Adam geleitet. Als weitere Tauchlehrer stehen der Malediver Achmed****, ein Italiener und die beiden deutschen Kay und Sabine**** zur Verfügung. Die Basis ist groß und auf relativ viele Taucher eingerichtet. Dies ist gut, denn Ellaidhoo ist vor allem im deutschen Sprachraum als Taucherinsel bekannt und wird entsprechend beworben. Die Tauchbasis ist gut ausgestattet, wobei ich nicht in der Lage bin die Qualität der ausreichend vorhandenen Leihausrüstung zu beurteilen. Es gibt 10,4l Aluflaschen und für Nitroxtaucher (ohne Aufpreis) auch 12l Tanks. Nach einer ausführlichen Einweisung und dem notwendigen Formularkram steht dem Checkdive (kostenpflichtig und üblicherweise am Hausriff) nur noch der Eintrag auf der dafür vorgesehenen „Hausrifftafel“ entgegen. Es steht ausreichend Platz für das (eigene) Equipment zur Trocknung und Lagerung zur Verfügung. Die zugewiesene Box wird allerdings nur für die Lagerung genutzt. Es steht ein Tauchbecken und eine Dusche zur Verfügung – eine Gästetoilette fehlt leider. Auch eine Bar für ein gemeinsames Dekobier gibt es hier nicht.
Die Bootstauchgänge sind draußen an der Basis für 2 Tage im Voraus ausgehängt, so dass man sich zu (fast) jeder Zeit dort eintragen kann. Üblicherweise findet morgens um 8:30 eine Fahrt mit 2 TG statt, von der man meist gegen 12:30 Uhr zurückkommt. Nachmittags um 14:30 findet ein weiterer Bootstauchgang statt. Die Ziele sind in einem Ordner (nur in englisch) genauer beschrieben. Auf einer Karte sind die Tauchplätze eingetragen und auch die ungefähre Fahrzeit ist angegeben. Gerne geben aber die Tauchlehrer mündliche Auskunft zu diesen Plätzen. Wer sich für eine Bootsfahrt eingetragen hat, schnürt seine Ausrüstung zu einem Päckchen und legt sie auf den dafür vorgesehenen Platz an der Basis. Die Boxen werden (angeblich aus Platzgründen, was ich nicht nachvollziehen kann) nicht mit aufs Boot genommen. Wer mit Nitrox taucht, bereitet seine Flasche entsprechend vor. Anschließend braucht man dann nur noch 15 Minuten vor der Abfahrtzeit auf dem Boot zu sein und findet dort dann seine Ausrüstung zum Zusammenbau und Prüfung vor der Abfahrt vor.
Sind alle 15 vorher auf dem Boot, kann es dann auch schon mal ein paar Minuten vor der Zeit losgehen. Die Tauchplatzbeschreibung und der Strömungscheck waren meist sehr gut und präzise – sind aber immer ein wenig vom durchführenden Guide abhängig. Wenn deutscher Taucher und Guide auf dem Boot sind, dann findet das üblicherweise in deutsch und wenn nötig auch noch in englisch und/oder italienisch statt. Wenn aber „nur“ die malediven Divemaster an Bord sind, findet es aber ggf. auch nur in englisch statt. Ist man das erste Mal auf dem Boot, bekommt man zusätzlich noch eine Bootseinweisung, die in meinem Fall aber von Sabine**** vergessen wurde. Bis auf einen Fall waren die Tauchplatzbeschreibungen sehr gut. Lediglich einmal wurden wir nicht auf die Möglichkeit der Haibeschau hingewiesen und ein Tauchpärchen anschließend völlig zu unrecht gerügt, weil sie sich nicht an der Riffkante einreihten und stattdessen unterhalb tauchten. Dies war aber ein klarer Fehler der Tachplatz-Einweisung.
Beim Tauchen gelten dann die üblichen Grundsätze: max. 60 Minuten, Sicherheitsstopp 3 Min auf 5m bei min. 50 bar. Das Mitführern einer Signalboje ist vorgeschrieben, die Verwendung wird aber nur bei schlechter Sicht/Wellengang verlangt. Taucher mit OWD, bzw. 1* Ausbildung sind beim Tauchen nicht auf die (ansich auf den Malediven vorgeschriebenen) 18m Maximaltiefe beschränkt. Zumindest war das während meines Aufenthalts bei einem Taucher so. Allerdings befinden sich bei den meisten der angefahrenen Ziele die interessanten Stellen selten tiefer als 20m.
Zu den Highlights der angefahrenen Ziele gehören FishHead, Maaya Thila und Hafza Thila. Teilweise werden neben den bereits beschriebenen Fahrten auch noch besondere TG angeboten, wie z.B. ein nachmittäglicher Doppeltauchgang bei Maaya Thila (erster Tag, zweiter Nacht). Doch auch die meisten der von mir (ohne besondere Planung) betauchten Plätze hatten ihren Reiz und vieles zu bieten. So sah ich meine ersten Anglerfische und auch eine besonders nette Nacktschnecke. „Hai“lights gab es sehr viele, wobei oft auch graue Riffhaie zu sehen waren. Sicherlich fällt auch mal ein TG etwas ab. Wenn am Mantaplatz (mit recht karger Unterwasserlandschaft) kein Manta kommt oder aufgrund geringer Strömung weniger (Groß)fisch zu sehen ist, sollte man nicht allzu enttäuscht sein.
Die Preisgestaltung liegt in etwa im Maledivenschnitt. Allerdings sind die von Deutschland aus vorbuchbaren Non Limit Pakete etwas günstiger als auf vielen Inseln. Dafür sind die Bootsfahrten mit 13$ (Einzeltauchgang) und 18$ (Doppeltauchgang) recht hoch. Beim Vorausbuchen und der Beantwortung von Fragen hat mir übrigens Mina ***** sehr gut geholfen und auch immer sehr schnell geantwortet.
Weitere Tauchgänge können jederzeit am Hausriff gemacht werden. Dieses hat (leider nur) 6 Einstiege, so dass üblicherwiese „nur“ die Nord oder Südseite betaucht werden können. Auf beiden Seiten handelt es sich um schöne Steilwände, wobei die Südseite wegen der Vielzahl an Überhängen und Höhlen, aber auch wegen des Sonnenlichts die klar bessere ist. Mit etwas Glück sieht man hier das ganze Spektrum der maledivischen Unterwasserwelt. Auch für den einen oder anderen Nachttauchgang ist das Hausriff absolut empfehlenswert. Bis auf das kleine Wrack auf knapp 30m direkt unter der Anlegestelle gibt es wenig Gründe hier besondert tief zu gehen.
Die West- und Ostseite kann prinzipiell umtaucht werden. Allerdings ist der Weg um die Spitzen recht weit und nur bei geringer Strömung möglich, weshalb dies eher seltener gemacht wird. Auf der Tafel zum Eintragen der Hausrifftauchgänge findet man dort auch fast immer nur ein S oder N (für Nord-/Südseite). Hier sollte man auf keinen Fall vergessen sich nach dem Tauchgang wieder abzuhaken (nicht auswischen!).
Obwohl oft zahlreiche Taucher auf Ellaidhoo sind und ab 12-14 Taucher ein weiteres Boot eingesetzt wird, war es zu unserer Zeit recht leer. Morgens fuhr immer nur ein Boot mit 6-10 Tauchern und nachmittags waren manchmal sogar nur 2 Taucher dabei. Dennoch fanden die Ausfahrten immer statt. Auch wenn ich während meines Aufenthaltes von anderer Seite gehört habe, dass man sich als nicht Taucher von den Angestellten der Tauchbasis „wie Luft“ behandelt fühlte, habe ich das selber nicht mitbekommen. Sicherlich hat so etwas auch mit persönlichen Sympathien und Antipathien zu tun. Die Divemaster sind (auch beim Tauchen und in Ihrer Arbeitsweise) schon recht unterschiedlich. Ich habe mich dort aber gut aufgehoben und wohl gefühlt. Negativ sind mir lediglich das lästige (und wie ich finde: überflüssige) Päckchenschnüren, das fehlende Klo und die etwas hohen Bootspreise aufgefallen.
Insgesamt wird Ellaidhoo mit Dive & Sail ihrem Ruf als gute Taucherinsel durchaus gerecht. Die Basis ist zwar groß, aber dennoch übersichtlich und gut organisiert. Dabei bleibt der Umgang immer freundlich und locker, was einen entspannten Aufenthalt und Tauchen ermöglicht. Die angefahrenen Ziele fast immer lohnend und das Hausriff wird auch nach mehreren TG nicht langweilig.
Für die volle Flossenzahl reicht es aber wegen kleiner Mängel und der fehlenden Homogenität der Crew nicht ganz.
Einen ausführlichen Bericht mit vielen Bildern über die aktuelle Situation der Insel (teilweise Zerstörung der Wellenbrecher und Strandes), Infos zum Schnorcheln, die Insel allgemein und den Plänen über den Umbau durch das neue Management im kommenden Jahr (2007) könnt Ihr auf meiner Homepage nachlesen:
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Ellaidhoo Ari -Atoll geschrieben am 25.10.2006 von Semper fi [Rescue Diver, 170 TG]
Anfang Oktober 2006 waren wir mit 7 Tauchern aus Brandenburg auf dieser schönen Taucherinsel im Ari-Atoll. Die dort ansässige Tauchbasis Dive and Sail begleitete unseren Aufenthalt unauffällig aber stets kompetent, um im richtigen Moment mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Lieber Kai- nochmals vielen Dank für Deine nette Art, uns die Unterwasserwelt der Malediven zu präsentieren. Insbesondere der Nachttauchgang Maaya Thila mit vielen jagenden Haien und einem wirklich großen Barrakuda (zum Glück hatte Silke das Licht ausgemacht)war unübertroffen. Nette Leute und tolle Tauchplätze!
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Ellaidhoo Ari -Atoll geschrieben am 15.08.2006 von Dauertaucher [PADI DM, 300 TG]
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Hallo Tauchergemeinde und Malediven-Fans!
Ich möchte nur kurz zur Aktualisierung der Informationen zu der Insel Ellaidhoo beitragen. Seit Juni 2006 hat Dive&Sail den Betrieb der Tauchbasis von Sea - Explorer übernommen. Die Tauchbasis wird gemanagt von Mina und Alfons Straub, vielen Tauchern sicher bekannt. Dive&Sail betreibt auch mit viel Erfolg seit 1999 die Tauchbasis auf Hakura Club im Meemu-Atoll.
Durch den Wechsel der Inselbetreiber-Gesellschaft (jetzt John Keells - auch Velidhu, Hakura Club und Dhonveli)ist nun auch gewährleistet, dass nun wieder verstärkt Gäste aus dem deutschen Sprachraum die Insel besuchen und die Anzahl der italienischen Gäste immer weiter sinkt.
Das im Osten des Nord Ari Atolls gelegene Ellaidhoo gewinnt daduch sicher wieder den Ruf als ´Taucherinsel´ zurück, den es sich über Jahre hinweg zu Recht aufgebaut hatte. Wobei auch zu bemerken bleibt, dass die Keells-Inselresorts bekanntermaßen tolles Essen und sehr guten Service bieten. Ab April nächsten Jahres wird dann die Insel renoviert um sie noch einmal aufzupolieren, auch wenn der Zimmerstandard bislang gut ist.
Wir Taucher gewinnen in jedem Fall, denn unbestritten ist die Lage von Ellaidhoo und seine Tauchplätze im Umkreis einfach sehr gut und das Hausriff allein schon etwas Besonderes.
Mir jedenfalls hat es super gefallen und ich werde sicher wieder hinreisen, wahrscheinlich noch vor dem April. Mal sehen, wen ich alles dort treffen werde.
Viele Grüße
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Ellaidhoo Ari -Atoll geschrieben am 09.02.2006 von Pille20
Hi, war 03/2005 auf Ellaidhoo. Zur selben Zeit wie Andreas Nau mit seinem Bericht zuvor. Die Details hat er damit schon abgehakt. Somit nur mehr mein persönlicher Eindruck in Kurzform:
Nachteile der Insel: -nicht gerade ideal für Romantiker und Strandspaziergänger->Insel sehr klein, nicht überall Strandzugang, freiliegende Sandsäcke, außerdem könnte die Mauer rund um die Insel Postkartenidyllesuchende stören und auch die Bepflanzung ist eher mager -baden nur nach Transfer auf Nachbarinsel (gg.Cash!) -zum Teil erhebliche Geruchsbelästigung (so um No.140 herum, Fäkalien?) -das Essen (wie man aus solch´ schmackhaften Meerestier jeglichen Geschmack wieder herauskriegt ->fragen Sie den Küchenchef!) eintönig und fad, aber in dieser Preisklasse ganz normal und 2-Wochen durchaus erträglich -Ruhesuchende, die zu unterdrückten Aggressionen neigen, würden angesichts der oftmals mit unglaublicher Kondition quer über den Strand kommunizierenden (brüllenden) und Türen-zu-knallenden Italiener unter Umständen leichte Stresserlebnisse verbuchen können -barfuß-durchs-Flachwasser-Latscher aufgepaßt!-> viel Steinfisch (u.Verwandtschaft) u. Stechrochen im Flachen,aber dafür super Fotomotive!! -Strandliegen im Sonnenbereich gelegentlich Mangelware (wen´s stört) -ziemlich aggressive bissige Riesendrücker am Hausriff (aber super Fotomotiv!) -u.U. 4er Bungalow (Geräusche von oben, wie in jeder Wohnung, also wer´s gewohnt ist)
Vorteile: -gute, kompetente Tauchbasis(Stand 03/2005, siehe Bericht Andreas Nau -schönes Hausriff, komplett betauch/beschnorchelbar, wenn die Strömung es zulässt -Hausriff für erfahrene Teams rund um die Uhr betauchbar-> absolut geniale Nachttauchgänge an der Steilwand, diese schon allein eine Reise wert!! -in der Mauer rund um die Insel interessante eigene Fauna (beim Schnorcheln) -ab ca. 18.00 Uhr regelmäßig Schwarzpunktstechrochen am Hausriff -außerdem am Hausriff: * jedes Mal: riesige Fledermausfischschwärme, Makrelen,Süßlippen, Muränen etc...und …ach ja …Riesendrücker *seltener Riffhaie, Thunfisch, große Barakudas, grüne Schildkröten, Prachtschnecken,… *nachts immer Oktopoden, Stechrochen… -Tauchbasis fährt außerdem an: Maaya Thila, Fishhead, das Rasdhoo Atoll (Hammerhead, North Channel! [mit Glück Hammerhaie (dort gesehen 2001 auf bis 3m Abstand), Mantas (wir hatten 03/2005 außerdem noch 4 Mobulas und eine Schule große Graue Tümmler beim Savety, sowie eine abgesoffene Dx5000g]) -tägliche Modenschau am Buffet, außerdem hoher Unterhaltungswert für Hobby-Ethnologen
Fazit: relativ (Malediven) ´günstigerere´ Taucherinsel, sehr nett zum Schnorcheln und Tauchen, genial zum Nachttauchen, weniger für Luxusverwöhnte und Ruhesuchende, dem Gaumen wenig schmeichelhaft
Ein Wiedersehen mit der Insel kann meinerseits nicht ganz ausgeschlossen werden. (Unterwasserfotos dazu siehe http://www.taucher.net/photos/tauchplatzfotos_Ellaidhoo_217.html) Gruß Pille20
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Ellaidhoo Ari -Atoll geschrieben am 07.05.2005 von Andreas Nau [cmas*, 230 TG]
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Wir waren vom 02.03.05 bis zum 17.03.05 auf der Insel Ellaidhoo bei der Basis sea-explorer (sea-explorer.net) eingebucht. Eigentlich sollte es ja zur Tauchbasis Werner Lau auf Eriyadu gehen, nette Kontakte über EMail waren bereits geknüpft und die Mitbringsel gepackt, als wir 2 Tage vor Abreise von unserem Reisebüro die Umbuchungsmitteilung von Neckermann erhielten. Nach einem kurzem Check der Insel und der Tauchbasis über Taucher.net und holidaycheck.de flogen wir dann mit gemischten Erwartungen (Basis mit Topbewertung, Insel eher durchschnittlich) in unserer Condor-Sardinenbüchse, es war für einen 10Stundenflug wirklich sehr eng bestuhlt, zu den Malediven.
Kurz zur Insel: Die gemischten zuletzt eher negativeren Bewertungen bei holidaycheck.de treffen zu. +Die Insel eigentlich ok, dicht bewachsen, idyllische Strandabschnitte, leider weitgehend von einer brandungsbrechenden Mauer umgeben, +Die Bungalowunterkünfte groß und geräumig, sauber, optimal einstellbare Klimaanlage, schöne zum bzw. am Strand gelegene Terrasse. +Das Essen für Fischliebhaber wie mich ok, aber eher begrenzte Auswahl, man erwartet mehr frisches Obst auf einer Malediveninsel, keine Nebenwirkungen auf den Magen und Darmbereich. +Das Personal freundlich, manchmal etws zu geschäftstüchtig, die ständige Aufforderung noch etwas zu trinken grenzt an Nötigung, Frauen - nicht nur Alleinreisende - werden aufs übelste angemacht, Beschwerden beim Servicemanagment fruchten nicht - das sind die Schlimmsten -, erst massive Maßnahmen sorgen für Ruhe. +Die Gäste überwiegend Italiener, plus ein paar Schweizern, Deitschen, Österreichern und Engländern, das ganze Inselleben ist auf die italienischen Gäste und ihre vor Ort vorhandene Reiseleitung zugeschnitten. +Die Preise seit November letzten Jahres durch den nahezu 1 zu 1 von Dollar in Euro erfolgten Umtausch eher teuer, wenn dann am Schluß des Urlaubs die Eurorechnung wieder mit einem Mondkurs in Dollar zurückgerechnet wird, kann man das nur Abzocke nennen.
Inselbewertung 3 Flossen
Der Lichtblick - Die Tauchbasis: Die Topbewertungen hier sind voll ok. Sogar eine Kontaktaufnahme in letztez Minute (wegen unserer Zwangsumbuchung) war erfolgreich. +Die Basis großzügig in der Inselmitte angelegt, sauber und aufgeräumt, geordneter Trockenraum, effektive Durchführungsplanung und Logistik, Nitrox for free in 10l Alutanks, 12l Tanks in begrenztem Umfang gegen Aufpreis auch erhältlich. +Das Equipment reichlich und in guter Qualität vorhanden +Das Personal: Die Basisleitung obliegt der Schweizerin Corina, Vertreter ist Dave ihr britscher Ehemann. Die beiden haben alles locker im Griff. Die Deutschen Helga und Wolfgang, und die Italiener Lavinia und Roberto gehören als Tauchguide der Basis an. Es stellt sich für uns eher der Eindruck eines gut aufeinander abgestimmten 6er Teams ein, das die Basis gemeinsam mit viel Spaß betreibt - und das überträgt sich auch auf die Tauchgäste. Wir sind mit allen vom Team getaucht. Es war mit jedem/jeder von Ihnen eine Freude zu Tauchen. Kompetent, Sicher, Spaßig. Das Tauchen: Es ist Hausrifftauchen quasi zu jeder Zeit möglich. Außerdem werden Bootsausfahrten angeboten. Ein Strömungscheck ist obligatorisch. +Das Hausriff zieht sich rings um die Insel herum. Strömungscheck und Equipment vorbereiten und es kann losgehen. Im Nordosten (Eingänge 177 bis 108)eine schöne Steilwand mit Tiefen über 30m, Überhängen, Höhlen, alle üblichen Meeresbewohner, viel Schwarmfisch. Aber auch Octopus, Muräne, Stechrochen und Weißspitzenriffhai haben wir gesehen. Einmal war sogar ein Manta zu sehen, wir waren aber leider nicht dabei. +Bootsausfahrten zu näheren und ferneren Zielen finden in 3 Formen statt: -Der TwoTank Morgenturn (14€) findet zu innerhalb 60 Minuten erreichbaren Zielen statt - und davon gibt es jede Menge. Es werden 2 Tauchgänge mit einer Stunde Oberflächenpause jeweils an 2 verschiedenen Plätzen durchgeführt. Man ist dann so gegen 13Uhr zum Mittagessen wieder auf der Insel. -Der Nachmittagsturn (10€) findet zu den selben Zielen statt. Nach einem Tauchgang ist man pünktlich zum Dekobier wieder zu Hause. -Alle 2-3 Tage wird ein Fullday Trip (30€ incl. Verpflegung) angeboten. Der geht entweder zu den Mantatauchplätzen im Nordwesten des Ariatolls. Dort ist im Frühjahr ´Saison´. Oder es wird das Raasdu Atoll angefahren mit der Chance auf Hammerhaie und Mantas. Es werden 3 Tauchgänge gemacht. +Die Preise Es wird sehr Gästefreundlich abgerechnet. Je mehr Tauchgänge im Verlauf des Urlaubs gemacht werden, umso günstiger werden diese am Urlaubsende automatisch abgerechnet. Für das angebotene NonLimit Tauchpaket muß man sich im voraus entscheiden und es lohnt, wenn mehr als 2 Tauchgänge pro Tag geplant sind. Die Tauchpreise die im Internet abrufbar sind, sind nicht aktuell. Die Basis mußte Ihre Preise im November auch auf Euro umstellen.
Basisbewertung 6 Flossen
Das Wichtigste - Das Tauchen:
Bei allen Bootstauchgängen wird von den begleitenden Guides gewissenhaft ein Strömungscheck durchgeführt, der ist in aller Regel auch nötig. Alle Bootstauchgänge sind empfehlenswert. Je stärker die Strömung zieht, umso mehr ´Brocken´ sind zu sehen. Wer wie wir bisher ausschließlich in Ägypten tauchte, muß sich also ein wenig umstellen. Das ist in Ägypten eigentlich nur mit den Safaris vergleichbar. Die bunte Korallenvielfalt Ägyptens wird durch wimmelndes Unterwasserleben, massenhaft Großfisch, vor allem Haie (White Tips haben wir gar nicht mehr gezählt) im Planktonreichen Wasser (weniger Sichtweiten wie in Ägypten)abgelöst. Auch die Korallen sind ansehnlich, an tieferen Plätzen durchaus mit den Topplätzen Ägyptens (St Johns, Elphinstone) vergleichbar. Die beiden Tagestouren zu den Mantarevieren waren ,weil mit Jagdglück versehen, ein Höhepunkt. Haie, Mantas und 2m Riesentunas (Herr Saupiquet hätte seine Freude dran), sowie kleine Seltenheiten wie der Halimeda-Geisterfisch waren die Zusatzkosten wert. Auch die kurzen Bootstrips bescheren massenhaft Großfisch (Adlerrochen, Schildkröten, Baracudas, Graue und Weißspitzenriffhaie), aber auch kleine Kostbarkeiten (Schnecken, Garnelen, Schaukel- und Anglerfische, Porzellankrebse, Seesterne und und und)
Tauchwertung 6 Flossen
Wir kommen gerne wieder auf die Malediven. Sehr gerne zu Seaexplorer, wenn die auf einer anderen Insel wären oder die oben beschriebenen Unzulänglichkeiten auf Ellaidhoo behoben würden.
Viele Grüße an Corina und Dave, Helga und Wolfgang (wie gehts den Deinem kleinen Finger?), Lavinia und Roberto (das mit Lampedusa im Juni klappt leider nicht)
PS ich werde in den nächsten Tagen ein paar UW-Bilder hier bei Taucher.net einstellen
´ne Turtle
und ein Hai
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Ellaidhoo Ari -Atoll geschrieben am 08.12.2004 von Daniel und Sandra [AOWD, 119 TG]
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Reisezeit vom 7.10 bis 22.10.2004 mit Neckermann
Ankunft mit Condor um ca 9:00 in Hulule /Male Empfang der Neckermann- Reiseleiterin wie erwartet. Gebucht wurde Boot- Transfer nach Ellaidhoo ca. 1,5 Std. Doch da wir die einzigen mit Bootbuchung waren, wurden wir mit dem Wasserflugzeug auf die Inselgebracht was uns aber doch noch Kosten für Zusatzgepäck $ 54.- einbrachte. Diese wurden uns aber vor dem Rückflug durch die Reiseleiterin zurückerstattet.
Zur Insel: Die Insel ist üppig bewachsen und wird auch von den anwesenden Gärtnern sehr gepflegt. Die Bungalows sind alle und geräumig und verfügen alle über eine Klimaanlage, Deckenventilator und Sat-TV.
Das Essen: Die Küche macht einen sehr guten Job, viel Abwechslung und auch genug an Menge.
Die Tauchschule und Leitung
Sea Explorer seit Mai 2004 auf Ellaidhoo Internet unter http://www.sea-explorer.net Die Basisleitung Karen und Matt
Die Basisleitung und Crewmitglieder sind freundlich und hoch qualifizierte Tauchlehrer und Guides. Sie haben für fast jedes Problem, sei es beim Tauchen oder mit dem Equipment eine Lösung. Sie geben Tips und haben auch von der Unterwasserwelt einen enormes Wissen, dieses Sie auch weitervermitteln.
Das Gebäude Sehr geräumiger Trockenraum für das Equipment, eigene Box für das Equipment, genügend Platz für Anzüge und Jackets. Ein genügend großes Süßwasserbecken um nach dem Tauchgang das Equipment zu waschen. Ein gesondertes Süßwasserbecken für Photoapp., Lampen und Computer. Gut ausgestattete Werkstatt mit kompetentem Mitarbeiter für Reparaturen. Getaucht werden 10l Alu-Flaschen, Nitrox32 in 10 und 12l Alu-Flaschen wobei letztere $ 3.- Aufschlag kosten. Leihausrüstung (Automaten /Computer/Anzüge/Jackets /Flossen/Foto) macht einen gepflegten Eindruck und ist auch ausreichend in verschiedenen Größen und Mengen vorhanden. Das Equipment für das Boot am morgen 8:30 und 8:45 Uhr mit 2 Tauchgängen kann (muß aber nicht) am Abend vorher in der Basis bereitgelegt werden, da es am Abend auf das Dhoni geladen wird. Dieses Dhoni ist bewacht und somit ein verschwinden so gut wie ausgeschlossen. Die Tauchplätze für den nächsten Tag werden nach dem Mittagessen ausgehängt und sind auch an der Tauchschule mit Plan und Beschreibung versehen. (Nur eintragen und Gerödel bereitstellen)
Das Tauchen: Morgens 2 Tauchgänge bei Bedarf mit 2 Dhonis. Nachmittags 1 Tauchgang Immer Dienstag wird nach Intresse ein Full-day mit 3 Tauchgänge mit Lunch an Bord, Donnerstag geführter Nacht-Tauchgang am Hausriff mit Boot Auch No Limit Taucher kommen auf Ihre Kosten da das Hausriff theoretisch 24 Std. betauchbar ist. Das Hausriff ist eines der schönsten das wir in unseren 5 Maledivenurlauben auf verschiedenen Inseln gesehen haben.
Beim Tauchen wird permanent auf Sicherheit( Bodycheck, Boje, Schnorchel) geachtet Die Briefings werden ausführlich und verständlich in verschieden Spachen (Deutsch, Englisch, talienisch)durchgeführt. Es wird vor jedem Tauchgang ein Strömungs- Check mit anschließender Bestätigung oder Korrektur des Briefings gemacht.
Es werden ca 40 Tauchplätze geboten, wo bei einige Tauchplätze Saisonbedingt sind und nicht immer angefahren werden können. Es werden auch auf persönliche Wünsche der Taucher hinsichtlich der Tauchplätze eingegangen dadurch kann man auch div. Plätze mehrmals anfahren. Die Auswahl erfolgt immer nach den Gesichtspunkten: „Jeder sollte da zurecht kommen.“
Die beiden Boote werden sind für ca 30 Taucher ausgelegt werden aber nur mit max. 20 Taucher beladen. Die Dhoni`s verfügen über ein WC für das kleine Geschäft und Sonnendeck. Zwischen und nach den Tauchgängen wird Tee mit Kokosnuß oder anderen Snacks angeboten. Aus Sicherheitsgründen ist das Rauchen auf dem Boot vor und zwischen den Tauchgängen verboten.
Fazit: Wir werden diese Insel auf jeden Fall wieder besuchen und auch wieder Tauchen.
Die Tauchbasis
Trockenraum
Bewertung :
( 6 von 6 Flossen )
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Ellaidhoo Ari -Atoll geschrieben am 18.09.2004 von M&M [AOWD, ? TG]
8 von 9 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Ein gelungener Tauchurlaub!
Reiseorganisation Die Reise (Flüge, Hotel, Tauchpakete) wurde über www.fly&dive.de bei Sub Aqua gebucht. Tadellose Abwicklung, und gutes Preis-Leistungsverhältnis.
Ellaidhoo Tourist Resort Das Resort entspricht seiner Kategorisierung (3-4 Sterne), die Stimmung ist familiär locker, das Personal ist sehr freundlich und serviceorientiert, gute Küche, für uns jedoch ein wenig zu europäisch. Die regionale Küche ist sehr gut, sie könnte öfter als einmal pro Woche präsentiert werden.
Die in diesem Forum oft kritisierte Mauer um die Insel haben wir als positiv empfunden. Sie reduziert die oft starke Strömung und Wellenhöhe in der Lagune auf ein sicheres Mass; schwimmen und schnorcheln ist einfach angenehmer so.
Tauchbasis Sea Explorer Seit April/Mai 2004 hat Sea Explorer die Basis auf Ellaidhoo von Sub Aqua übernommen. Das Team unter Leitung von Wolfgang hat unseren bisher schönsten Tauchurlaub realisiert.
Crew: freundlich, familiär und serviceorientiert; hoch qualifizierte Tauchlehrer und Guides
Basis: genügend Platz für das Equipment, gute technische Ausstattung, ausreichend Leihausrüstung
Ausfahrten: Morgens 2 TG, Nachmittags 1 TG, nach Interesse auch Full-day 3 TG zu weiter entfernten Plätzen mit Lunch an Bord, wöchentlich. 1 geführter Nacht-TG. Diese Angebot für uns Vieltaucher ist einfach Klasse.
Tauchen: konstanter Focus auf Sicherheit, sehr ausführliche Briefings in Englisch, Italienisch und Deutsch. Stömungcheck vor jedem TG mit anschließender Bestätigung des Briefings
Tauchplätze: sehr vielfältig, groß und klein, man kann viele auch mehrmals anfahren und entdeckt immer wieder Neues (wenn man die Augen aufmacht!). Nacht TG und Full Days sind sehr zu empfehlen. Bei der Auswahl wurden auch spontane Wünsche der Taucher berücksichtigt. Eine sehr ausgewogene Auswahl an schwierigen und relaxten Tauchplätzen.
Dhoni: war niemals überladen, bei hohem Taucherandrang werden weitere Boote angeboten, aussergewöhnlich freundliche und hilfsbereite Dhonicrews
Wermutstropfen Gab es auch, einen: Der Flug mit LTU. Der Sitzabstand ist für Passagiere mit Körperlänge über 1,80m zu gering, um schmerzfrei fliegen zu können. Sitz im Notausstiegsbereich werden seit kurzem nicht mehr beim Check in vergeben, sondern für EUR 60,- pro Strecke und Person verkauft. Das Konzept an sich halte ich für clever, allerdings nur unter der bedingung, daß man in regulären Sitzen auch vernünftig sitzen kann. Unter den gegebenen Umständen erscheint es lediglich als Diskriminierung grossgewachsener Menschen. Schlecht.
Daneben hapert es auch beim Service. Eine mit EUR 16,- bezahlte Sitzreservierung wurde nicht vorgenommen, bestelltes und schriftlich rückbestätigtes vegetarisches Essen hatte man in Deutschland vergessen etc.
LTU war einfach schlecht, so schlecht, daß es für uns der Grund ist, beim nächsten Mal eine Alternative zu suchen. Denn...
Fazit Ein dickes Lob an die Mannschaften des Resorts, der Tauchbasis und der Dhonis. Wir kommen wieder, keine Frage!
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TIPP:
Welche Sprache spricht man an Deinem nächsten Tauchziel? Vokabeln gelernt? Wenn nicht - hier reinschauen!
Aktueller Tauchlink: Marea Canaria Centro de Buceo en Canarias Ein "Sponsored Link": die-tauchausbilder Berlin GmbH Sport- und technische Tauchausbildung nach Standards von PADI, CMAS, PATD, DSAT und DAN. Ein Team von 7 Tauchlehrern ist spezialisiert auf Nitrox, Trimix, Rebreather, Cave und Gasblender-Ausbildung. Fühlst Du Dich fit? Dann komm zu uns! und einer unserer Toplinks: Reisecenter Federsee Weltweit mehr erleben...... und supergünstig buchen beim Reisecenter Federsee, z.B.exklusiv das Hotel Solaya Club Resort**** direkt neben den Extra Divers Marsa Alam
Diving-Camp-Bar, Nuweiba (14.05.2008) Nur für Gaste der Tauchbasis Hier gibt es ab mittags verschiedene kleine Gerichte, außerdem verschiedene kalte und warme Getränke. Abends um 18°°Uhr kann man am mit den anderen Gästen am ab dem (mehr) Kleopatra, Nuweiba (14.05.2008) Das Kleopatra befindet sich gegenüber des Diving Camp Nuweiba an der Hauptstraße. Die Portionen sind reichlich, das Essen schmeckt, allerdings hatte ich hinterher etwas Magengrummeln. Im Vergleich (mehr) Dr. Shish Kebap, Nuweiba (14.05.2008) Zehn bis 15 Gehminuten in nordwestlicher Richtung vom Nuweiba Village Hotel entfernt an der südlichen Hausfront befindet sich ebenerdig das Restaurant. Die Speisekarte bietet einheimisches Essen. (mehr)
Segeln, Tauchen und Bio-Wiss.. (17.05.2008)
Highlight im Spätsommer 2008
Vom 29.10. – 05.11.2008 wird unter der Leitung von Prof. Dr. Mathias Hafner
ein einwöchiges Meeresbiologischen Seminar mit dem Tauch- und (mehr) Die Tauchperle auf der Insel.. (16.05.2008)
Ab sofort im Programm von Aquaventure Tauchreisen ist das familiär
geführte North Bali Divecenter. Das kleine Resort verfügt über ein Beachhouse mit drei Zimmern, drei (mehr) Forschungseisbrecher Polarst.. (16.05.2008)
Artenvielfalt und Rolle des Südlichen Ozeans für unserKlima - im Fokus der Wissenschaftler
Bremerhaven, den 16. Mai 2008: Am 20. Mai 2008 kehrt der Forschungseisbrecher
Polars tern (mehr)
Auszug aus diesem Forum: Suche erfahrene Tek-Taucher im Raum Düsseldorf vom 04.12.2003 : Hallo zusammen,
ich suche Tek-Taucher von denen ich noch was lernen kann, am liebsten aus dem Raum Düsseldorf. Bin gerne bereit ... [mehr] Stageflasche vom 04.12.2003 : Hallo zusammen,
ich suche günstige 7 l - Aluflaschen mit Sauerstoffventil (G3/4 aussen).
Tipps, wo man so etwas günstig ... [mehr] Ausdruck Nicht-RGBM Version GAP vom 05.12.2003 : Hi!
Besitze die freie Version von GAP, das nicht-RGBM Modell, und habe Probleme beim Ausdrucken. Zwar habe ich die ... [mehr]