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Tauchplätze Malediven Eriyadu
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Datenbank - Tauchplätze - Malediven - 7 Berichte zu diesem Eintrag!
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Eriyadu geschrieben am 08.05.2008 von Grafenbutch [CMAS*, 22 TG]  |
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Hallo Eriyadu- Interessierte... ... Joachims Bericht über die Tauchbasis (insbesondere des Tauchlehrers G.) habe ich mal zum Anlass genommen, mich hier anzumelden um dem Bericht seiner Kritikpunkten zu widersprechen. Ich habe meinen Urlaub im April 2008 auf Eriyadu verbracht und bin ebenfalls Anfänger. Mit 11 Tauchgängen kam ich auf die Insel. Zur Basis selbst kann ich mich auch nur meinen Vorrednern anschließen- alles TipTop in Ordnung und die Crew ist einfach Top (auch wenn ich (noch) keine Vergelichsmöglichkeiten habe). Nun aber zum besagten Tauchlehrer G. Auch ich bin mit besagtem Tauchlehrer getaucht (einen TAuchgang am Hausriff, zwei Bootstauchgänge). Hier kann ich nur sagen, dass G. ein äusserst umgänglicher und nachsichtiger Taucher ist. Ich als Anfänger habe mich in seinem Buddyteam sehr wohl gefühlt. Er gab mir auch während des Tauchganges ständig Tipps, bei mir zum Beispiel, dass meine Atmung zu hektisch ist. Immer, wenn er merkte, dass ich etwas viel Luft verbraucht habe, oder mal wieder mit den Armen ´gepaddelt´ bin, machte er mich darauf aufmerksam. Oftmals zeigte er mir die korrekte Atmung an- keinerzeits fühlte ich mich als Anfänger in irgendeiner Weise diskriminiert. Bei meinem ersten Bootstauchgang (nach einem Nachttauchgang am Abend davor) hatte auch ich Probleme mit meiner Ausrüstung. Meine zweite Stufe blies ab. Ich machte G. darauf aufmerksam, er gab mir seinen Oktopus- dann drehte er meinen Tank zu und wieder auf um festzustellen, dass das Problem bleib. So stiegen wir dann wieder auf zum Boot. Für mich war der Tauchgang beendet - so dachte ich. Falsch sollte ich liegen. Ich bekam einen neuen Tank (40bar in einer Minute abgeblasen) und einen Lungenautomaten der Basis. Meine Unsicherheit wurde mir sehr schnell genommen. Umbau der Ausrüstung und wieder ab ins Wasser. Es sollte dann doch noch ein sehr schöner Tauchgang werden. Auch, wenn ich ein wenig angespannter als sonst war. Nach dem wir dann wieder an der Basis eingetroffen waren, nahm sich G. auch gleich Zeit um meinen Lungenautomaten mal näher unter die Lupe zu nehmen. Er maß den Mitteldruck, der okay war, er probierte alles mögliche und stellte keinen Fehler fest. Er bot mir allerdings einen kostenlosen Ersatz eines Reglers der Basis an, es wäre die Regel, wenn die eigene Ausrüstung einen Defekt aufweist. Ich wollte es allerdings noch mal mit meinem Regler probieren und meine drauf folgenden TAuchgänge verliefen allesamt ohne Zwischenfälle. Ich vermute, dass mein Regler beim Abrödeln nach dem Nachttauchgang im Sand landete. Ich entfernte auch noch Sand aus dem Mundstück als wir auf dem Boot waren. Mein Fazit: Tolle Basis, tolle Crew, keine Vorurteile gegen Anfänger und vor allem auch absolut Hilfsbereit in allen Fragen rund ums Tauchen. Ich tauchte übrigens auch mit Kai (Check- Dive) und Rasheed (Bootstauchgang). Habe also fast die gesamte Crew kennengelernt (Mike war im Urlaub). Ich kann die Basis und auch alle Guides, Tauchlehrer, etc. nur wärmstens empfehlen. Ich hoffe, der Bericht von Joachim hat hier keinen Anfänger abgeschreckt. Klar ist es ärgerlich, dass Joachim Pech mit dem einen Tauchgang hatte- aber, auf die Störmung hat auch ein Tauchguide nicht unbedingt Einfluss. Allzeit gut Luft und schönen Gruß an alle Taucher.net- Nutzer. Sascha
Bewertung :
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Eriyadu geschrieben am 06.01.2008 von Mel&Branko [AOWD, 87 TG] |
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Eriyadu geschrieben am 25.11.2007 von Joachim [PADI OWD, 17 TG] |
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Eriyadu geschrieben am 05.11.2007 von Joachim [OWD, 17 TG] |
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Meine Frau und ich waren vom 27.10. bis 03.11. 2007 auf Eriyadu. Die Tauchbasis wird seit dem Sommer diesen Jahres von den ´Eurodivers´ geführt. Tauchcomputer und eigene Oberflächenboje sind für jeden Taucher hier Pflicht. Maximale Tauchtiefe sind 20m, für „Advanced“ – Taucher 30m. Am ersten Tauchtag fand der ´Check - Dive´ mit Mike, einem der Tauchlehrer, statt, mit dessen Hilfe sich die Basis eine Live - Einschätzung´ des Könnens jedes einzelnen Tauchers holte. Dabei wurde auch die individuelle Bleimenge ausgelotet und das Setzten der Oberflächenboje geübt. Daneben mussten wir die üblichen Übungen ´Maske ausblasen´ und Oktopusatmung´ vorzeigen. Abschließend tauchten wir ca. 20 Minuten zusammen mit Mike am Hausriff entlang. Nach dem Tauchgang erhielten wir einige sehr nützliche Tipps von Mike und die „Freigabe“, alleine am Hausriff zu tauchen (wir sind beide Anfänger – /Urlaubstaucher mit 16 bzw. 25 Tauchgängen) bzw. bei für „All Levels“ ausgeschriebenen Bootstauchgängen mitzufahren. Das Hausriff ist wunderschön bewachsen – obwohl anscheinend noch nicht wieder so schön wie vor „El Nino“. Ein riesiges Aquarium mit unbeschreiblicher Artenvielfalt! Sehr einfach zu erreichen (maximal 70m vom Ufer entfernt) und auch für Schnorchler ein Paradies! Insgesamt gibt es 5 oder 6 Ein-/Ausstiege. Die Tauchausrüstung wird an der Basis vorbereitet und dann von Angestellten der Basis mit einem Handwagen zum erwünschten Einstieg gefahren. Nach dem Tauchgang stellt man die leeren Tanks auch einfach wieder dort ab, sie werden dann abgeholt. Getaucht wird mit Luft oder Nitrox 32, das „for free“ ist. Sichtweiten waren in der Woche „schlecht“ mit 15-20m. Alternativ zum Hausrifftauchen finden meistens 4 Bootstauchgänge am Tag zu wechselnden Spots statt, 2 am Vormittag und 2 am Nachmittag. Davon ist jeweils einer für „All Levels“ und der andere für „Advanced“ ausgeschrieben. Die maximale Teilnehmerzahl pro Boot liegt bei 16 oder 14 Tauchern. Die Woche war wunderschön, allerdings getrübt durch 2 „Aktionen“ eines Tauchlehrers: Zunächst stellte ich fest, dass mein zu Hause ausgeliehenes Jacket am Ablassventil Luft verliert. Als ich den Tauchlehrer (G.) darauf ansprach, kam nach einem Test im Abwaschbecken nur der Kommentar : „Die ist am Arsch“. Einen Tag später sprach ich einen anderen Taucher auf das Problem an, der mir dann sagte, eventuell habe sich vielleicht nur der Verschluss leicht aufgedreht. Bei der Überprüfung stellte sich heraus: so war´s!!! Verschluss ½ Umdrehung zugedreht – Problem gelöst! Kann das ein Tauchlehrer nicht wissen?? Nach einigen Hausrifftauchgängen und einem wunderschönen Bootstauchgang mit leichter Strömung fuhren wir an unserem letzten Tag zum „Akiri Outside“ – Spot mit, der auch wieder als „All Levels“ ausgeschrieben war. Auf dem Boot waren wir zu 16nt mit dem Tauchlehrer G.. Nach dem üblichen Briefing testete G. am Spot die Strömung, gab uns die Tauchrichtung vor und teilte die Gruppe in 2x4 Buddyteams. Auf 10 Metern Tiefe kam dann die Überraschung: Sehr starke Gegenströmung (für uns unerfahrene Taucher), sodass wir uns an Felsen festhalten und langsam vorwärts ziehen mussten. Nachdem dann auch G. feststellte, dass das Vorankommen kaum möglich war ließen wir los und uns gemeinsam mit der Strömung treiben (im Nachhinein erfuhren wir, dass anscheinend die Strömung binnen wenigen Minuten gedreht hatte). Aller spätestens jetzt waren wir zwei Anfänger völlig überfordert. Bereits außer Atem nach dem ´Nach – vorne – Ziehen´, damit beschäftigt, uns nicht zu verlieren, auf Grund der starken Strömung große Probleme, uns zwischendurch an Felsen festzuhalten und dabei auf Tarierung und Luft zu achten hieß es für uns nach 30 Minuten und 70 Bar Zeit zum Auftauchen. Hier half uns G. mit dem Aufblasen der Oberflächenboje und schwamm dann zurück zum Rest der Gruppe. Wieder zurück auf dem Boot beschwerte sich meine Frau bei G. dass dies kein „All Levels“ – Tauchgang war und er uns hätte vorher darauf aufmerksam machen müssen, dass die Strömung so stark ist. Leider war die Resonanz darauf gleich Null! Weder kam G. nochmal während der Rückfahrt oder am Abend zu uns, um zumindest mal nachzufragen, wie es uns geht, oder nachzubesprechen, was wir eventuell beim nächsten Mal anders machen können, noch kam eine Reaktion, nachdem ich später nochmals einen anderen Tauchlehrer der Basis auf den verunglückten Tauchgang angesprochen hatte. Statt dessen kam am Ende dieses Dialogs ein sinngemäßes „Ich hoffe, es hat euch bei uns gefallen…blahblah “. Auch wenn man sicherlich einige Erfahrungen im Laufe seiner Taucherkarriere machen muss – hätte uns G. vor dem Abtauchen klar gesagt, wie es unten aussieht und wir einfach hoch gehen sollen, wenn es uns zu bunt wird, hätte wir dem Tauchgang sicherlich mehr abgewinnen können. Ansonsten stellt sich für uns die Frage, ob es unter solchen Umständen nicht sinnvoll ist, den Tauchplatz zu wechseln (es gibt ja genügend). Am Abend war keiner der 4 Tauchlehrer beim Essen zu sehen. Durch diese beiden Aktionen trübte sich für uns der nach dem Checkdive höchst professionelle Eindruck der Basis, so dass wir sie entgegen unserer ersten Meinung nur bedingt empfehlen können. Allerdings muss auch gesagt werden, dass andere Taucher nur wegen der beiden Basisleiter Kai und Rasheed überhaupt nach Eriyadu gekommen sind. Fazit: Essen, Service, Sauberkeit und Hausriff waren toll! Die ausgebliebene Reaktion auf unsere Kritik in der Tauchbasis steht im krassen Wiederspruch zu dem professionellen Eindruck zu Beginn. Vielleicht ist man auch nicht so wichtig, wenn man nur 1 Woche bleibt, nur 2 Bootstauchgänge macht und keinen Kurs belegt??
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Eriyadu geschrieben am 23.06.2005 von Dietmar Werk [AOWD, 70 TG] |
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0 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Hallo, Wasserratten, ich war vom 26.05.-09.06.05 auf Eriyadu und bin voll auf meine ´Tauchkosten´ gekommen. Als bekennender Großfischsucher hatte ich unter der jederzeit fachkundigen Führung von Jack und Stephan allen Grund zu Freude. Last euch überraschen, bewegt euere Flossen zu den mitreißenden spots der Insel und deren Umgebung. Uns Tauchern sollte es doch gelingen, den Touris- mus wieder anzukurbeln. Es ist schlichtweg zum heulen, dass die menschliche Urangst den Lebens- quell der Malediver fast zum Versiegen gebracht hat. Noch etwas vertauliches, billiger wird´s nicht mehr... Habt Mut und bucht, das wünscht sich Dietmar
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Eriyadu geschrieben am 27.03.2005 von Volker [PADI AOWD, 41 TG] |
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Wird Zeit, dass zu Eriyadu mal ein aktuellerer Erfahrungsbericht eingestellt wird: Wir waren von Anfang März für 14 Tage auf der Insel. Eriyadu erreicht man nach 60-70 min. Speedboat-Transfer von Male aus. Die Insel ist winzigklein, vermittelt aber mit dem hellen Strand, türkisfarbenen Wasser und dem satten Grün des Bewuchses einen paradiesischen Eindruck. Wir selbst waren in einem Bungalow am Strand auf der Lee-Seite untergebracht, was eine gute Wahl war. Wir hatten direkt vor der Tür einen Zugang zum schmalen Strandsaum. Bei einigen anderen Bungalows ist der Zugang aufgrund des Gebüschs nicht so direkt möglich. Das Zimmer ist hübsch möbliert, groß und hat ein Badezimmer mit zusätzlicher Open-Air-Dusche. Sehr nützlich zum kurz mal Abduschen. Das Hotelpersonal ist sehr freundlich, das Essen gut und abwechslungsreich (von der offensichtlichen Neigung, alles möglichst völlig ´durch´ zu kochen und braten mal abgesehen). Während unseres Aufenthalts hatten wir drei Mal stärkeren Regen, der aber bei 30°C nicht so unangenehm war und rasch wieder vorbeiging. Die Werner-Lau-Basis ist sauber, gut organisiert. Personal und Führung sind gleichermaßen freundlich. Leider fiel direkt zu Beginn unseres Urlaubs ein Tauchlehrer aus, so dass akuter Mangel an Guides herrschte, was den Tauchbetrieb durcheinander brachte. Robin, einer der beiden Basenleiter, musste zusätzlich auch noch eine Woche auf das Tauchsafarischiff, so dass eigentlich nur noch die Leiterin Sanne vor Ort war. Dummerweise ging uns gleich zu Beginn ein Flossenband samt Verschlüssen verloren (das wie und wo bleibt offen). Soviel Ersatz hatten wir nicht dabei. Leider war dann die Unterstützung seitens der Basis nicht ganz so berauschend. Am Ende bekamen wir dann einigermaßen passenden Ersatz geliehen. Die Boote, mit denen die Tauchplätze angefahren werden, bieten normalerweise ausreichend Platz zum Sitzen und Ausrüstung verstauen. Ab 20 Tauchern wird es dann aber eng. Schön ist, dass nach dem Tauchen immer Tee und Kokosnuss ausgeteilt wird. Insgesamt gesehen hat das Tauchen viel Spaß gemacht, die Tauchplätze sind abwechslungsreich, die Leitung geht auch auf besondere Wünsche ein. Ein bisschen haben wir aber ein kameradschaftliches Beisammensein an der Basis vermisst. Das wird leider seitens der Basis nicht gefördert, sondern entsteht zwischen einzelnen Tauchern individuell. Das Hausriff bietet ebenfalls sehr viel Vielfalt (eines der schönsten auf den Malediven!), so dass man ruhig auch einige Male direkt am Riff tauchen kann ohne aufs Boot zu müssen. Insgesamt gibt es deshalb 4 Flossen aufgrund der von uns gemachten Erfahrungen, die sicher eine Ausnahme darstellen, sonst wären es 5 geworden. Für 6 Flossen fehlt uns aber ein bisschen die zwischenmenschliche Komponente.
Bewertung :
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15 von 18 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 9 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Ursprünglich war dieser Beitrag als Leserbrief zum Malediven Special
in der UNTERWASSER 12/97 gedacht. Auch nach zwei sehr langen und beiderseits
echt netten Gesprächen mit einer UNTERWASSER-Redakteurin wurde der
Brief weder in 01/98 noch in 02/98 veröffentlicht (der Besitzer der
Tauchbasis, Herr Werner Lau, ist langjähriger UNTERWASSER-Annoncen
Kunde......) Also hier, was ich und andere gleichzeitig dort gewesene Taucher
erlebt haben:
Wann auf Eriyadoo gewesen:
in den ersten beiden Dezemberwochen 1997, manches mag sich geändert
haben, es ist aber immer noch eine Werner Lau Tauchbasis
Wieviele TG gemacht:
30 TG: 13 mit Boot, 17 im Hausriff
Tauchbasis und Personal:
Die Tauchbasis Werner Lau ist sehr klein, mit nur drei Tauchguides
bzw. Tauchlehrern (ein Schweizer, zwei Deutsche), diese drei Angestellten
der Basis waren äußerst unfreundlich, arrogant, abweisend bis
frech/verletzend gegenüber Tauchern und Nichttauchern aufgetreten,
sodaß es reichlich Beschwerden und negative Bewertungen von vielen
Gästen gab (der Besitzer der Basis, Herr Lau, war nicht anwesend).
Von den maximal 92 Inselgästen waren nur etwa 20 Taucher, unter den
anderen Gästen gab es aber genügend Interessenten für Tauchkurse,
die allesamt durch die Atmosphäre der Tauchbasis abgestoßen
wurden. Wenigstens die einheimischen Angestellten der Basis, die sich um
Tauchflaschen usw. kümmern, waren freundlich.
Organisation des Tauchens:
Die technische Organisation des Tauchens war gut, das Briefing sehr
gut, zu jedem Bootstauchplatz gibt es eine handgezeichnete Karte und teilweise
UW-Fotos. Das Wasser im Spülbecken wurde leider nur jeden zweiten
bis dritten Tag gewechselt, ausdrücklichen Wünschen der Tauchgäste
für häufigeren Wechsel wurde ganz im Stil der Basis nicht nachgekommen.
Für Automaten und Kameras gab es nur einen unzureichenden Bottich
mit schnell versalztem Wasser.
Taucherlebnisse:
Das Tauchen Anfang Dezember 97 an den auch auf S. 55 der UNTERWASSER
12/97 zitierten Bootstauchplätzen bot weniger Großfische als
von den meisten (Malediven-erfahrenen) Tauchern erwartet wurden, lediglich
am Fingerpoint gab es Weißspitzen-Riffhaie und vereinzelt Adler-
und Stachelrochen. Das Hausriff mit 5 Einstiegen ist tatsächlich sehr
schön und war 97 noch intakt, dürfte aber nun auch dem Coral
Bleaching wie die meisten Riffe auf den Malediven verfallen sein. Mit etwas
Glück wurden im Hausriff mehr Großfische (Haie, Adlerrochen,
Barracudas) als bei Bootstauchgängen gesichtet.
Über die Insel:
schöne Insel, wenngleich auch ohne Palmenbestand, kreisrund, einmal
herumlaufen in 15 min, Windsurfen und Wasserski (wie im Katalog angekündigt)
fanden möglicherweise mangels Interessenten nicht statt.
Essen:
für meine Begriffe gut (bin allerdings nicht verwöhnt), abwechslungsreich,
Fisch, Fleisch, Pasta, Salate, Curries (leider nicht scharf genug), 2 mal
pro Woche gutes Büffet
Bungalows:
geräumig, mit Dusche, Fan, mehr oder weniger Ameisen Leider wird
täglich recht sorglos mit gesundheitlich nicht unbedenklichen Insektenvernichtungsmitteln
sowohl in der freien Natur als auch in den Bungalows umgegangen. Das Aussprühen
des Bungalows zumindest kann man auf Wunsch unterbinden. Die Insel war
überbucht, zwei Alleinreisende mußten ihr gebuchtes und teuer
bezahltes Einzelzimmer für ein paar Tage wider Willen mit anderen
Reisenden teilen.
Hotelpersonal
Die Insel war überbucht, einigen Einzelreisenden wurden für
2 - 3 Nächte Gäste einquartiert. Die Rückerstattung von
Einzelzimmerzuschlag bzw. der berechtigte Wunsch nach einer kleinen "Entschädigung"
führte zu langwierigen Verhandlungen mit dem Hotelmanagement, welches
sich dabei als sehr unfreundlich und arrogant erwies. Das übrige Personal
war sehr freundlich.
Nightlife:
nichts los, außer einer Bar: etwas für Ruhesuchende
Fazit:
gutes Preis-/Leistungsverhältnis, Essen & Bungalows entsprechend
der ***Kategorie, Tauchen an Bootstauchplätzen eher mittelmäßig
und am Hausriff oft besser, unfreundliches und arrogantes Tauchbasenpersonal
und Hotelmanagement.
Dieter Zimmer, Wuppertal (e-mail: Diet.Zimmer@t-online.de),
Jan. 98 und 22.06.2000
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12.05.2008 08:42 Taucher Online : 94 Heute 2023, ges. 26221256 Besucher
 
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