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Espirito Azul, Vila Franca do Campo, Sao Miguel

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 Datenbank - Basen/Shops - Portugal - 11 Berichte zu diesem Eintrag!

 

Bericht 1 bis 10, Seite 1 von 2:   [ 1 2 ]

Datenbankeintrag 67317
Espirito Azul, Vila Franca do Campo, Sao Miguel
Geschrieben am 16.07.2011 von Martin M. [AOWD, 128 TG]

Ich war mit meiner Freunding (CMAS*) Anfang Juli bei/mit Carlos tauchen. Leider keine off-shore-TGs, aber auch die nahen Tauchplätze waren ganz nett (Sicht rund 15m; nie mehr als mittlere Strömung; Wasser um die 18° in einer Bandbreite von 15°-20°; Landtemperatur wechselhaft um die 25° meist windig; Zu sehen: Durchgänge, Bögen, Tunnels; 2x Rochen; 3x Barrakudas; 5x riesige Zackenbarsche neben Schnecken, Moränen und Octopus sowie Languste und diversen Fischschwärmen).

Carlos war bei der Buchung und Organisation exterm zuvorkommend, hilfsbereit und freundlich - selbiges vor Ort mit Tips und Unterstützung. Auch die Entspanntheit beim tauchen war sehr schön. Einziger Wermutstropfen: CMAS* darf nach portugisischem Recht nur bis 20m tauchen, AOWD bis 30m. Angeblich würde ein Deep-Dive-Zertifikat helfen diese Hürde zu beseitigen... Wie auch immer, dennoch waren tolle TGs möglich: z.B.: Mavi (Liberty-Wrack) und Archos (seeehr schöne UW-Landschaft). Bezüglich Sicherheit und Material war alles in bester Ordnung - einen einzigen Kritikpunkt gibt es jedoch leider (und daher auch die Flosse Abzug): Wenn der Zodiac voll war (12 Gäste), wurde leider dennoch nur mit einem Guide getaucht. Damit waren wir gelgentlich in Rudeln unterwegs, mit eher nachteiligem Einfluss auf die Sicht... Es war aber auch kein Theme, wenn man sich zurückfallen liess und der Horde langsam mit Abstand nachtauchte.

Bis auf dieses eine Detail kann ich aber Carlos und sein Team klar weiter empfehlen. Und auch die Azoren bzw. das kleine, gastfreundliche Städtchen mit sehr gutem Essen (Atlantico bzw. San. Miguel am Hauptplatz besonders hervorzuheben, bzw. der Weisswein von Pico ist auch nicht zu verachten) und schönen Bauwerken sowie einem netten Strand zum Abgasen. Das nächste Mal werde ich im September wieder auf die Azoren fliegen und zwei Wochen machen - eine Woche mit Carlos um Wahlhaie zu suchen und eine Woche auf Fajal um Mantas und Hammerhaie zu sehen. Für Pico sollte man sich zumindest zwei Tage Zeit nehmen um es zu erforschen...

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 66718
Espirito Azul, Vila Franca do Campo, Sao Miguel
Geschrieben am 19.06.2011 von ktkrause [PADI OWSI, ? TG]

Nach einer herben Enttäuschung auf Pico präsentiert sich hier eine Top-Basis. Das Team um Carlos ist in allen Gesichtspunkten sehr professionell. Die Tauchplätze um Villa Campo sind vielseitig und die Guides kennen diese offensichtlich sehr genau (wie man es erwartet). Die Stimmung ist locker und entspannt - dabei liegt unter allem aber eine großartige Professionalität!
Klasse gefallen hat auch die Aufteilung. Oben im Shop (in der kleinen Straße oberhalb der Marina) trifft man sich, Flaschen und Ausrüstung gibt es aber unten direkt am Hafen vor dem Einstieg zum Boot. So entfällt unnötiges Geschleppe.
Falls mal Ausrüstung vergessen wurde, so hält Carlos im Shop einiges bereit, was man in einem Shop einer kleinen Küstenstadt nicht unbedingt erwartet. Das hochwertige Angebot kann sich durchaus mit dem eines Tauchshops in der Heimat messen... Schlecht daran - das verführt zu Übergepäck durch Shopping :-)

Diese Basis ist absolut empfehlenswert - wir werden sicher wieder kommen. Wer auf den Azoren tauchen will, ist hier sehr gut aufgehoben. Deswegen 6 Flossen (mehr geht ja nicht).

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 61850
Espirito Azul, Vila Franca do Campo, Sao Miguel
Geschrieben am 14.09.2010 von Angeli [AOWD, 137 TG]

Hier ist alles top:
Sicherheit und Professionalität, Ausrüstung, Atmosphäre, UW-Topographie, UW-Fauna und Deko-Bar. Umwerfend die Welt-Top-Tauchplätze Dollabarat, Formigas und Dom Joao de Castro. Unter Wasser gigantische Vulkangebirge bei scheinbar endloser Sicht. Vulkanische Aktivität, bemerkbar durch aufsteigende Gasblasen und heiße Quellen.

Carlos scheut keine Mühe. Hier werden Sardinen aufgeblasen („Thunas“ – ha!), Luftmatratzen angemalt („Mantas“ – ha!) und Stöckchen befestigt („Stingray“ …). Beschweren möchte ich mich allerdings über die vielen Riesen-Zackenbarsch-Attrappen, die die Sicht ins Unendliche verunziert haben.
Der Ort ist magisch und zieht die nettesten Menschen an. Selten so gelacht.

In Summa: 6 wohlverdiente Flossen

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 60846
Espirito Azul, Vila Franca do Campo, Sao Miguel
Geschrieben am 05.08.2010 von Paturs [OWI/AOWD, ? TG]

Ein grosses Lob an Carlos!
Wir haben schon an vielen Orten getaucht und dementsprechend viele Tauchbasen kennen gelernt. Bis man einen so begeisterten Tauchguide findet, muss man aber lange suchen.

Wir haben 2 Wochen auf den Azoren verbracht-war nicht als Tauchurlaub geplant. Aber natürlich mussten wir unsere Köpfe auch unter Wasser halten.

Carlos hat uns sehr herzlich empfangen und uns völlig unverbindlich vom Tauchen rund um Sao Miguel erzählt. Wir haben uns dann spontan entschlossen unseren 1. Atlantik-Tauchgang mit Carlos zu machen, was wir wirklich nicht bereut haben.

In der Tauchbasis, welche etwas oberhalb des Hafens liegt, kann man sich umziehen. Flasche und Blei bekommt man dann unten im Hafen. Mit dem Zodiac gehts zu den meist relativ nahen (ca. 10-15 Minuten Fahrzeit) gelegenen Tauchplätzen.

Wirklich überrascht waren wir von der Fisch-Vielfalt. Carlos hat uns mit grosser Begeisterung alles gezeigt-das war super!! Die Sicht um diese Zeit (Juli/August) ist wegen dem Golfstrom sehr wechselnd-d.h. 1 Tag 40 Meter am nächsten nur noch 10 Meter-aber auch da sieht man noch genug. Nur die Wassertemperaturen sind halt auch im Sommer nichts für Warmduscher....

Falls wir nochmals auf die Azoren kommen, werden wir mit Sicherheit wieder bei Espirito Azul tauchen.

Herzlichen Dank!!!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 39082
Espirito Azul, Vila Franca do Campo, Sao Miguel
Geschrieben am 26.10.2007 von Mergulhador [CMAS*, 95 TG]

Tauchen auf S. Miguel bei espiritoazul

Im Wesentlichen möchte ich mich den hier bisher gemachten Ausführungen anschliessen.

Wir waren für über 5 Wochen auf S. Miguel in der Zeit von Mitte September bis Ende Oktober. Das Wetter war ausgezeichnet, bis auf die letzte Woche, und wir haben bei Carlos Santos zusammen über 20 TG gemacht.

Carlos ist selbst CMAS 2 Tauchlehrer, Nélio sein Guide, der sehr oft mit uns tauchte CMAS TL 1.
Nach kurzem Sichten von Brevet und Logbuch kam die Ansage: ´Ok, CMAS*, da können wir alle Spots ohne Probleme anfahren...´.Ein Check-Dive wird nicht gemacht, was wir als sehr angenehm empfanden. Neue Taucher, oder noch nicht so erfahrene Taucher werden dann aber schon ggfls. bei der Gruppeneinteilung Carlos selbst, bzw. Nélio zugeordnet, zumindest bei den ersten TG.

Die Spots selbst würde ich als durchaus Einsteiger geeignet ansehen: ´Baixa das Castanhetas´, die ´Ilhéu´ vor Vila Franca, das Wrack der ´Dori´, ´Ponta Garca´. Alles unproblematisch.
Tauchtiefen in der Regel um die 20m, Sicht oftmals deutlich an die 30 m.
Welcher Spot angefahren wurde, wurde in der Regel kurzfristig festgelegt. Grund: Wetter, Strömung, Zusammensetzung der Tauchgruppe.

Das Zodiac war in ausgezeichnetem Zustand, bequem über eine Leiter wieder zu besteigen. An Bord konnte das Gerät vernünftig verstaut und verzurrt werden, sodass nichts wackelte und kippte.

Wir hatten in den 5 Wochen auf S. Miguel in der Regel gutes Tauchwetter. Da alle angefahrenen Spots auf der Südseite der Insel liegen, sind Südwinde einem angenehmen TG aber eher abträglich, erstens wegen Wellengang und zweitens aufgrund der dann tendenziell schlechteren Sicht.

Carlos ist aber fair und rät auch mal davon ab Tauchen zu gehen. Nach dem Motto: ´Für Morgen und Übermorgen ist das Wetter nicht so optimal. Wenn ihr wollt können wir raus.Ansonsten lasst uns nochmal telefonieren, wie es in 3 Tagen aussieht...´ Wir empfanden das als sehr angenehm.

Es zeigt aber auch, dass man enttäuscht werden kann wenn man mal eben ein paar Tage Station macht, um ein paar TG abzuhotten.

Wir werden jedenfalls im nächsten Jahr dort gerne wieder zu Gast sein.





    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 37834
Espirito Azul, Vila Franca do Campo, Sao Miguel
Geschrieben am 09.09.2007 von dragonsnail [CMAS***, 695 TG]

0 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

August 2007

Nach 2 katastrophalen Wochen auf der Nachbarinsel Santa Maria bei Wahoo Diving wollten wir den Azoren noch eine zweite Chance geben.
Wir haben 2 ´normale´ Bootstauchgänge gemacht - die Sicht war auch hier nicht wirklich gut (war halt vorher schlechtes Wetter gewesen), aber es gab bei diesen beiden Tauchgängen schon mal mehr Fisch als bei unseren 15 TG auf Santa Maria zusammen.
Wir sind dann noch zu den Formigas gefahren, hatten aber leider auch hier Pech. Super Sicht, eiskaltes Wasser (woher kam denn diese Strömung ?!) aber außer ein paar Barrakudas, Drückerfischen, Pilotbarschen und ´Kleinkram´ gab es leider auch nichts.

Die Tauchbasis, Carlos und sein Team sind absolut weiter zu empfehlen. Kompetent, freundlich, auf Sicherheit bedacht. Obwohl wir nach den ersten beiden TG zwei Tage Pause gemacht haben, um die Insel zu erkunden, und die Tauchbasis wirklich gut besucht war, hat uns Carlos nach 2 Tagen wieder freundlich und strahlend wie alte Bekannte begrüßt. Und beim Bezahlen wurde - ohne dass wir gefragt hätten - der Preis großzügig abgerundet.

Wer den Atlantik mag: Wenn gute Sicht ist und mehr Fisch da ist, bestimmt ein superschönes Tauchgebiet. Aber nichts für Rotes-Meer-Taucher.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 36807
Espirito Azul, Vila Franca do Campo, Sao Miguel
Geschrieben am 04.08.2007 von Markus [Rescue Diver, 4 TG]

Hallo Tauchgemeinde,
wir waren Mitte Juli 2007 bei Carlos zu Gast und ich kann mich in den Punkten Flora, Fauna und Tierwelt nur meinen Vorrednern anschließen. Es ist halt der Atlantik und nicht das Rote Meer. Dennoch hat auch dieser seine Reize wenn die Sicht mit macht, gibt es schon einiges zu sehen.
Der Weg von der Tauchbasis zur Marina ist sehr beqeuem geworden, da das ´Gerödel´ nun auf einem Hänger gefahren wird. Also nur noch Anzug an und entspannt zur Marina (Hafen) laufen. Spaziergang von 5 Minuten.
Die Ausfahrt auf dem Zodiak war gewöhnungsbedürftig. Aber der Atlantik zeigte sich im Juli von seiner ´sanften´ Seite, so dass auch das kein Problem war.
Das Team um Carlos ist wirklich kompetent, hilfsbereit und freundlich und insgesamt nur zu empfehlen.
Wie schon erwähnt, muss der Taucher und sein Body was die TBSL.OK Cheques angeht selbst mitdenken und aktiv sein, da hierauf der Guide nicht achtet. Briefing gibt es in verschiedenen Sprachen.
Wir hatten unsere eigene Ausrüstung außer Flaschen und Blei dabei. Jedoch kann vor Ort wirklich gute und Neuwertige Ausrüstung gemietet werden. Pro Tauchgang und Person waren mit eigener Ausrüstung cirka 32,-- Euro fällig.
Fazit: Es war schön an den Azoren zu tauchen und mal gesehen zu haben. Dennoch gibt es andere Tauchspots die auch noch erkundet werden sollten.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 11402
Espirito Azul, Vila Franca do Campo, Sao Miguel
Geschrieben am 08.10.2004 von Thorsten [PADI AOWD, 123 TG]

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren vom 03. bis 24. September 2004 hauptsächlich zum Tauchen auf Sao Miguel.
Durch einen Bekannten hatten wir von der Basis in Vila Franca do Campo erfahren, so dass wir uns vertrauensvoll an die Basisleiter Carlos und Fernando wandten. Wir wurden sofort sehr freundlich und unkompliziert von den beiden aufgenommen und in den Tauchbetrieb eingewiesen: Die beiden fahren zwei mal täglich (09.00 und 14.00 Uhr) mit dem Zodiak zu unterschiedlichen Tauchplätzen, und nehmen - so gut es geht - darauf Rücksicht, dass man nicht zu oft am selben Spot taucht (Die beiden fahren auch für nur einen Taucher raus. Sehr komfortabel!!!). Allerdings ist es meiner Meinung nach auch nicht allzu dramatisch, den selben Spot mehrfach zu betauchen (vor allem wenn es ein sehr schöner ist).
Wer beim beim Begriff Tauchsport gerne das SPORT innerlich verdrängt, für den dürfte es an dieser Basis hin und wieder unangenehm werden: Die beiden verfügen nämlich derzeitig über kein Transportmittel mit dem man sein Tauchgerödel zur Marina transportieren könnte. Folglich sieht der Ablauf eines Tauchgangs dort folgendermaßen aus:
1. Treffpunkt gegen 09.00/14.00 Uhr an der Basis. Die deutsche Pünklichkeit sollte man hierbei lieber zu hause lassen. Carlos und Fernando sind zwar immer pünklich. Dies kann man von den portugiesischen Tauchern allerdings nicht behaupten.
2. Ausrüstung komplett zusammenbauen, checken und Anzug anziehen.
3. Komplett aufgerödelt läuft man nun ca. 250m von der Basis zur Marina, und verstaut sein Gerödel dort auf dem Boot.
4. Fahrt zum Tauchplatz (max. 30 min.). Vorsicht: Leute mit anfälligem Magen sollten ein Medikament gegen Seekrankheit einnehmen, da es teilweise heftig schaukelt. Für alle anderen ist die Fahrt ein riesen Spaß.
5. Tauchgang: Es wird immer im Buddy-Team getaucht. Der gesamte Tauchgang wird geführt, so dass man seine Navigation getrost vernachlässigen kann (nach Absprache mit den beiden sind Tauchgänge ohne Begleitung ebenfalls möglich. Allerdings nicht für Anfänger). Hat der erste aus der Gruppe die 100bar-Grenze erreicht, begibt sich die Gruppe auf den Rückweg zur Ankerleine. Dort werden die Buddy-Teams je nach Luftverbrauch getauscht, so dass jeder seine Flasche leertauchen kann. Wer bisher nur die komfortablem Tauchboote aus Ägypten gewohnt ist, wird beim Besteigen des Zodiaks eventuell kleinere Probleme bekommen. Carlos und Fernando zeigen den ungeübten Tauchern aber in aller Ruhe, wie man leicht aus dem Wasser kommt.
6. Zurück in der Marina läuft man vollständig ´angerödelt´ zurück zur Basis. Speziell in der Mittagshitze ist dieser Rückweg aufgrund des dicken Anzuges und des Equipments für den einen oder anderen kein Spaziergang.
7. Zurück an der Basis, wie gewohnt Sachen waschen, aufhängen, fertig.
FAZIT: Ich persönlich finde es nicht schlimm, sich körperlich zu betätigen. Wer allerdings einen Full-Service wie in Ägypten o.ä. Regionen als Voraussetzung zu Tauchen sieht, der sollte sich lieber nur die schöne Insel anschauen und nicht tauchen gehen.

Uns hat es jedenfalls hervorragend gefallen mit Carlos und Fernando tauchen zu gehen. Die beiden sind wirklich sehr nett, haben immer gute Laune, und helfen einem bei allen Dingen die evtl. auch mal nichts mit dem Tauchen zu tun haben. (Thank You Carlos for explaining the baker what we wanted to have!).
Wir hatten in den drei Wochen das Gefühl eher bei Freunden zu tauchen als bei einer Basis die wir bis dahin nicht kannten.

Was die Beschreibung von Flora und Fauna der Unterwasserwelt anbetrifft, so kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen. Also: bitte dort nachlesen.

Zur Bewertung: Ich gebe der Basis die volle Punktzahl, da man eine solche Bewertung immer vor dem Hintergrund sehen muß, was vor Ort möglich ist und was nicht. In Anbetracht dessen, dass die Basis erst seit knapp zwei Jahren existiert, und auf Sao Miguel nicht das Aufkommen an Tauchern ist, wie man es von Malediven oder Ägypten gewohnt ist, haben Carlos und Fernando das beste daraus gemacht.

Thank you for diving with friends!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 8106
Espirito Azul, Vila Franca do Campo, Sao Miguel
Geschrieben am 21.07.2004 von René Lehmann [PADI DM/CMAS***, 1580 TG]

3 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Vom 10. bis 14. Juli 2004 bin ich mit den Jungs von Espirito Azul - meist mit Carlos - rund um Vila Franca do Campo auf Sao Miguel tauchen gewesen. Die Woche zuvor machte ich eine Rundreise über 4 der 9 bewohnten Azoreninseln - unbedingt empfehlenswert!
Wer wie ich so bunte Korallenriffe wie im Roten Meer gewohnt ist, der wird im Nordatlantik enttäuscht. Die Reize dieser Welt liegen woanders: Teilweise spektakuläre Unterwasserlandschaften wie terassenartig abfallende Felsplateaus und zahllose Löcher, Canyons, Überhänge, Bögen, Tunnel und Höhlen zeichnen dieses Revier aus. Fast in jedem Tauchgang gab es Zackenbarsche im Metermaß zu sehen. Häufig zeigten sich auch kleine und große Stechrochen bis über 1,50m Spannweite sowie Barakudaschulen und Makrelenschwärme. Der Makrofreund kann einige Wurm- und Nacktschneckenarten finden.
Die Wassertemperaturen im Juli lagen, je nach Ort und Strömung, so zwischen 18 und 22 Grad - 7mm mit Kopfhaube ist also angesagt.
Wo wir schon beim Thema Strömung sind: Der Atlantik zeigte sich im Juli eher von seiner sanften Seite. Kaum nenneswerte Strömung, fast kein Wellengang und beihnahe Windstille (wir hatten fast immer Nordwind und Vila Franca liegt an der Südküste) bedeuteten einfache Tauchbedingungen. Auch Dirk (20TG), mein Tauchpartner für einige Tage, schien damit nicht gerade überfordert zu sein.
Die Tauchbasis ist sehr klein und macht einen gepflegten Eindruck. Getaucht wird mit 12 und 15l Stahltanks, wahlweise mit DIN oder INT Ventilen. Das Team verströmt eine ansteckend gute Laune unter den wenigen Gästen. Aber eines habe ich bis heute nicht verstanden: Wozu braucht ein Zodiak gleich drei Skipper? Speziell auf den Rückweg herrschten häufig entsprechend drei verschiedene Meinungen über die Fahrtrichtung. Was aber der guten Stimmung an Bord keinen Abbruch tat. Im Gegenteil: Lautstark und für uns Touristen freundlicherweise in Englisch wurde darüber diskutiert, wann das Sonar nun den dicksten Fisch anzeigte. Der gefahrene Zick - Zack - Kurs muß für Außenstehende ziemlich lächerlich ausgesehen haben.
Die Tauchprofile sind eher konservativ mit Maximaltiefen meist bei 15 bis 20m. In meinen 5 Tauchtagen hatte ich Sichtweiten zwischen 10 und 20m, je nach Strömungsverhältnissen soll sie aber manchmal auch bis zu 50m betragen.
Etwas Kritik muß aber sein: Die Briefings fallen eher oberflächlich aus, was aber nicht tragisch ist. Die Orientierung ist meist nicht schwer, und alle Tauchgänge werden sowieso vom Guide begleitet - also einfach hinterher tauchen.
Aber dies hat mir nicht gefallen: Checktauchgänge mit einigen grundsätzlichen Übungen scheinen nicht üblich zu sein. Ich habe jedoch leider schon ´erfahrene´ Tauchlehrer mit Maskenproblemen gesehen...

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 7357
Espirito Azul, Vila Franca do Campo, Sao Miguel
Geschrieben am 01.06.2004 von Bernd K [VDST-TL 1, 1340 TG]

6 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Ich habe Ende Mai 2004 auf der Azoreninsel Sao Miguel bei espirito azul (www.espiritoazul.com) in Vila Franca do Campo getaucht.

Geleitet wird diese recht neue Basis von Carlos, Fernado und Pedro, drei sympathischen Azoreanern. Die Atmosphäre ist ungezwungen und locker. Die Basis ist gut organisiert und kein Massenbetrieb. Sie liegt ca. 3 Gehminuten von der neuen Marina entfernt, in der das Schlauchboot von espirito azul liegt. Sie ist über den portugiesischen Landesverband an den CMAS angeschlossen. Entsprechend gut sind Briefing und die Durchführung der Tauchgänge. Getaucht wird mit Stahlflaschen, sind sie doch weniger voluminös und leichter als Alu-Flaschen was eine leichtere Handhabung auf dem Boot mit sich bringt und weniger Blei erfordert. O2 ist immer an Bord und die Jungs scheinen durch regelmäßige Fortbildung up to date zu sein.

Die Tauchgänge werden an einer der Küste vorgelagerten Kraterinsel und benachbarten Untiefen durchgeführt. Die Unterwasserlandschaft ist eher karg und besteht aus mit Algen bewachsenen Felsblöcken, senkrechten Wänden, Felsbögen und Höhlen, die beiden letzteren aufgrund der vulkanischen Entstehung der Azoren und einiger gewaltiger Vulkanausbrüche in den letzten Jahrhunderten.

Die Sicht haben wir als gut empfunden (sorry ich kann mit Meterangaben nix anfangen und habe auch immer meine Zweifel wenn ich diese allesamt doch groben Schätzungen lese). Die Lichtverhältnisse waren jedoch eher schlecht, durch den wolkenverhangenen Himmel. Ein Zustand, der wohl häufig vorherrscht. Eine UW-Lampe ist daher anzuraten.

Die Wassertemperaturen lagen bei ca. 19 Grad C. Ein vollständiger Anzug mit Kopfhaube ist zu empfehlen und es wurde immer mit Handschuhen getaucht, auch wegen evtl. vorhandener Quallen. (Wir haben an der Oberfläche beim Whale watching portugiesische Galerenquallen gesehen.)

An Fauna haben wir gesehen: Borstenwürmer, Röhrenwürmer, Nacktschnecken, Bärenkrebse (größer als im Mittelmeer) Gabeldorsche, Muränen, Zackenbarsche und Barakudas, sowohl große Einzelgänger als auch beeindruckende Schwärme. Vertreter der tropischen Fische waren Papageien- und Drückerfische, jedoch nicht so farbenfroh wie in der ca. 2000 Seemeilen entfernten Karibik. Darüber hinaus soll es noch Stachelrochen und Kugelfische geben.

Insgesamt würde ich die Azoren jedoch nicht für einen reinen Tauchurlaub empfehlen. Dafür ist es wohl doch zu eintönig.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Bericht 1 bis 10, Seite 1 von 2:   [ 1 2 ]

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