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Datenbank - Basen/Shops - Malediven - Eurodivers, Velidhu



Basen/Shops Malediven

Eurodivers, Velidhu

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 Datenbank - Basen/Shops - Malediven - 17 Berichte zu diesem Eintrag!

          

Datenbankeintrag 41664
Eurodivers, Velidhu
geschrieben am 18.03.2008 von Regine [AOWD, 61 TG]

Wir waren Ende Februar / Anfang März 2008 das zweite Mal auf Velidhu. Obwohl wir uns beim ersten Mal absolut in diese kleine, sympathische und unkomplizierte Insel verliebt haben, so war der ausschlaggebende Punkt für unser Wiederkommen definitiv die Eurodivers-Tauchbasis mit Winnie und seinem Super-Team !!!
Im Dezember 2006 haben wir hier den OWD-Kurs gemacht und, da wir nun hoffnungslos mit dem Tauchvirus infiziert sind, durften auf anderen Tauchbasen in Kroatien und Mallorca in der Zwischenzeit erfahren, was für eine erstklassige Ausbildung wir hier genossen haben ! Sehr konsequent (Sicherheit geht immer vor), aber stets ´liebevoll´.
Zurückgekehrt sind wir als AOWD und haben wieder den super individuellen Service erfahren dürfen - als Beispiel: einmal fiel der Nachttauchgang wegen unsicheren Wetters aus, man bot uns am nächsten Tag für 2 (!) Personen einen alternativen Nachttauchgang (per Boot) an. Bei technischen Problemen ist Body, die gute Seele der Tauchschule, immer ein kompetenter Ansprechpartner und Helfer.
Alle bemühen sich sehr, die Stimmung war immer sehr familiär und harmonisch.
Klasse sind auch die vielen angebotenen Extrafahrten: Early-morning-trip mit 2 TG, Sunset-Trip mit 2 TG, regelmäßig Nachttauchen, Manta- und Haitouren - für jeden etwas...
Die Advanced-Tauchplätze sind teilweise schon etwas ´knackig´, man erhält aber immer eine ehrliche Einschätzung, was Strömungsverhältnisse und Anspruch des Tauchgangs betrifft. Alternativ gibt es auf dem ´All´-Boot ja immer die Möglichkeit, sehr erholsame TG zu machen.
Besonders hervorheben möchte ich die Unterstützung der Bootscrew - einige Mittaucher waren hier etwas misstrauisch ´hoffentlich langt kein Fremder mein Equipment an´; ich gestehe, auch ich habe es nicht gern, wenn jemand die 12l-Flasche an meinem Funksender hochhebt - auf anderen Basen ist mir das fast passiert. So etwas gibt es hier nicht !! Die Bootscrew behandelt das Equipment absolut zuverlässig, da kann sich mancher Taucher eine Scheibe davon abschneiden. Es geht ja auch nur darum, dass einem das Gerödel zum Anziehen auf die Bank gestellt wird, den Rest macht man i.R. selber.
Fazit:
Wer köstliches (in erster Linie indisches) Essen liebt und sich beim Tauchen gerne wohlfühlt und einen gewissen Suchtfaktor ertragen kann, der sollte unbedingt hierher kommen !
Solange das Team um Winnie da ist, werde ich nicht darüber nachdenken, auf eine andere Insel als auf Velidhu zu fahren ! Vielen Dank an das ganze Team !

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 35122
Eurodivers, Velidhu
geschrieben am 01.06.2007 von Breznbua [Divemaster, 404 TG]

Hallo Taucher, hier kommen einige Informationen für Euch!
Wir waren vom 17. Mai bis 31. Mai auf Velidhu. Unsere Wahl viel auf diese Insel wegen der, für die Malediven günstigen, Angebotspreise der Eurodivers und der ansprechenden Bewertung der Insel Velidhu und der Tauchbasis.

Zuerst zur Insel. Die 4**** sind absolut gerechtfertigt. Der Service und die Aufmerksamkeit des Personals ist bestens. Drei Mal täglich gibt es ein reichhaltiges und abwechlungsreiches Buffet. Leider beschrängt sich die ´westliche Küche´ auf Pasta, Lasange und Pizza. Das Salat- und Obstbuffet ist allerdings ziemlich eintönig, was die Nachspeisen aber wieder ausgleichen!
Auf Velidhu gibt es alles was das Herz begehrt, die Strandbar hat ein sehr großes Sortiment an Getränken und das Personal ist ständig für die Gäste da. Auch Sonderwünsche werden erfüllt. Das tägliche Animationsprogramm ist geschmacksache - müsste nicht unbedingt sein!
Zum Umrunden der Insel benötigt man ca. 25 Minuten. Die Wasserbungalows sind zwar schön, aber wir finden die Kosten nicht unbedingt gerechtfertigt. (Wer benötigt schon einen Fernseher und ein Telefon, wenn man sich vor der Welt ´drücken´ möchte!)Na ja, auch dies ist Geschmacksache.
Auf Velidhu gibt es ca. 100 Bungalows, wobei man die 200 Gäste gar nicht bemerkt. Es sind immer Liegestühle am Strand zu bekommen. Und man kann sich durchaus in ruhige Ecken verziehen. Strand und Wasser wie auf den Bildern - kein Müll, alles absolut sauber. Die Handtücher werden täglich gewechselt, es liegen immer frische Strandtücher bereit, welche auch zu den Tauchausfahrten mitgenommen werden dürfen.

Nun zur Basis der Eurodivers. Im großen und ganzen waren wir sehr zufrieden. Leider haben wir Winni nicht kennengelernt, da er sich gerade im Urlaub befand. Die Basis wurde von Oliver geführt, der sicherlich sein Bestes gibt aber manchmal eine eigene Art von Humor hat mit der nicht jedermann zurechtkommt. Auch bei uns hat es eine Weile gedauert.
Es waren noch tätig: Klaas aus Deutschland und Stephan aus Frankreich.
Das Briefing war immer sehr korrekt und auch sehr genau, was die Strömung und den Fischreichtum betrifft. Die Tauchplätze sind zwischen 15 und 50 Minuten Bootsfahrt von der Insel entfernt. Die Boote sind in einem guten Zustand und die Crew der Asrafee außerst zuvorkommend.
Je nach Ausbildungsstand weden unterschiedliche Tauchziele angefahren, was unserer Meinung auch absoluten Sinn macht. Die ´Advanced-Tauchplätze´ sind teilweise sehr anspruchsvoll und sollten wirklich nur von guten Tauchern betaucht werden. Anfänger sind hier nicht besonders gut aufgehoben. Man kommt aber auch bei den ´All-Tauchplätzen´ auf seine Kosten!
Der Punkt Sicherheit wird hier sehr groß geschrieben, was streckenweise schon nervt. Auch bei guten und sicherheitsbewußten Taucher mit vielen Tauchgängen werden die Computer geprüft. Es macht den Anschein, alsob man der Aussage der Taucher nicht traut. Hier hatte ich schon mein Problem, man fühlt sich wie ein Anfänger der kontrolliert werden muß - bei Verfehlung ist auch gleich mal eine Verwahrnung d´rin ohne Nachfrage warum und wieso. Hier habe ich aber die Vernunft walten lassen! Da die nächste Dekokammer ziemlich weit entfernt ist und uns von Wartezeiten von ca. 6-8 Stunden erzählt wurden.

Alles in Allem ein gelungener Urlaub. Velidhu und die Eurodivers sind zu empfehlen.
Von uns gibt es 5 Flossen, wegen fehlender 12 Liter-Tanks für die ´Luft-Taucher´. Nitrox absolut empfehlenswert - Kurs wird angeboten, aber mit ca. 200 USD in Summe zu teuer. Im Vergleich zu Ägypten 99 Euro.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 33977
Eurodivers, Velidhu
geschrieben am 11.04.2007 von Silke [AOWD PADI, 57 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren vom 27. März 2007 bis zum 10. April 2007 auf Velidhu. Es war unser erster Maledivenurlaub. Vorher haben wir hauptsächlich im Roten Meer/Sharm el Sheikh getaucht.

Zuerst kurz zu Velidhu: Eine wunderschöne Insel, die ihrem 4-Sterne-Level entspricht. Sehr gepflegt, sauber, schneeweißer Strand, türkisfarbenes Wasser - hier kann man die Seele baumeln lassen. Wir hatten einen Wasserbungalow, was ich unbedingt empfehlen kann. Zu den Strandbungalows kann ich nichts sagen. Verpflegung war sehr gut, Personal hilfsbereit und fleißig. Wasserflugzeug ist ein Muss.

Nun zu den Eurodivers unter Leitung von Winni (Winfried Schäfer):
Nachdem man sich an den lustigen Umgangston gewöhnt hat :-) waren wir mehr als zufrieden mit der Betreuung!
Jeden Tag hängen Listen mit den Tauchplätzen aus für den Folgetag, auf die man sich eintragen kann. Diese sind unterschieden in ´All´ und ´Advanced´. Diese Unterscheidung macht in der Tat Sinn, nicht nur, weil bei ´All´ eine Begrenzung auf 20 Meter gegeben ist und bei ´Advanced´ minestens ein Tieftauchgang für die Berechtigung auf 30 Meter zu gehen, vorliegen muss (ansonsten ist AOWD Voraussetzung). Es liegt eine Mappe aus, auf der alle Tauchplätze sehr schön beschrieben sind, sowohl von der Schwierigkeit wie auch vom zu erwartenden Erlebniswert. Die ´Advanced´-Tauchgänge können wirklich anstrengend und anspruchsvoll sein, je nach Strömung, aber sie sind es wert! Hier auch nochmal unser ganz besonderer Dank an Mantaflüsterer :-) Oli (Oliver Stachel), der uns zu dem genialsten Tauchgang unseres Lebens verholfen hat: kreisende Mantas an der Mantastation von Dinolhu Ghadu Thila und nur wenige Zentimeter über unseren Köpfen an der Riffkante. Unvergesslich. Leider waren irgendwann Zeit und Luft aufgebraucht ...

Aber auch die Ausfahrten mit Winni waren immer ein besonderer Spaß, bei dem die Sicherheit und Sorgfalt nie zu kurz kam. Dieses fanden wir besonders wichtig. Der Wunsch, den Tauchgästen ein möglichst schönes Taucherlebnis zu bieten, stand bei jedem Tauchgang ganz klar an oberster Stelle. Routine kam niemals auf. Wenn während der Fahrt Mantas gesichtet wurden, wurde kurzerhand ein Stop eingelegt, damit jeder die Chance hatte, mit den Tieren zu schnorcheln (Velidhu this way ... :-) Man hatte nie das Gefühl, dass es einem der Guides zuviel wurde, er keine Lust hatte etc. Die Sicherheitsbestimmungen würden auch zum 999sten Mal korrekt vorgetragen. Wirklich super!

Am Hausriff, aber auch bei den Advanced-Tauchgängen kann man mit seinem Buddy den Tauchgang völlig isoliert von den anderen Tauchern machen. Es wird nicht verlangt, dass die Gruppe zusammenbleibt, sondern nur ein ordentliches Briefing durchgeführt, bei dem die Strömung, der Tauchplatz und die optimale Durchführung des Tauchgangs sehr gut beschrieben wird. Für Tauchanfänger kann dieses jedoch durchaus Stress bedeuten - hier dann vielleicht die persönlichen Grenzen bedenken, oder den Tauchguide bitten, dass man sich an seine Fersen ´heften´ darf und er immer mal ein Auge auf einen riskiert. Das klappt dann wunderbar.

Die Dhonis sind zweckmäßig, aber durchaus bequem. Die Bootscrew ist sehr hilfsbereit und hilft beim Ein- und Ausstieg, kontrolliert auch schonmal die korrekte Anlegung der Ausrüstung, ansonsten ist hier aber Eigenverantwortung gefragt. Pro Tauchgang/pro Person müssen 10 Dollar für das Boot gezahlt werden. Dieses Geld bekommt jedoch nicht die Tauchschule, sondern das Hotel. Wenn man die gesamte Preiskalkulation berücksichtigt, geht das in Ordnung.

Getaucht wird immer mit Signalboje, was bei schlechtem Wetter oder Wellengang sehr sinnvoll ist.

Auch die Tauchgänge mit Arnaud (Haie, Haie, Haie ...) und all den anderen waren immer hervorragend von der Vorbereitung, der Durchführung etc. Vielen Dank an die gesamte Tauchcrew. Empfehlen möchte ich den Shark Trip ´Maja Thila/Hafza Thila´ und den Manta-Trip nach´Dhinolu Ghadu Thila´ und auch den Tauchgang nach Fushi Thila (keine Ahnung, wie das alles geschrieben wird, sorry).

Besonders die faire Abrechnung zum Schluss fand ich beeindruckend. Die Kurse, Tauchgänge etc. werden in Pakete gezurrt, so dass der Taucher schließlich so wenig wie möglich zahlt. Vorbildlich!

Ausrüstung hatten wir selbst, zur Leihausrüstung kann ich nichts sagen. Es machte aber wie die ganze Basis einen mehr als ordentlichen Eindruck. Auch die Hilfestellungen waren erfreulich - von unserem letzten Urlaub waren wir ein Full-Service-Tauchen gewohnt (alles wurde einem abgenommen, man musste nur noch selber tauchen :-) So war es hier zwar nicht, die Ausrüstung musste man selbst zusammenbauen und sie auch hinterher selbst waschen, aber ansonsten kam dies dem Full-Service-Gedanken schon sehr nahe!

Wir werden bei unserem nächsten Malediven-Urlaub wieder nach einer Eurodivers-Basis Ausschau halten und können eine Empfehlung ohne jede Einschränkung aussprechen.

Liebe Grüße von Silke und Michael

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 31711
Eurodivers, Velidhu
geschrieben am 05.12.2006 von Juergen_187

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren im Juni 2006 auf Velidhu und hatten einige tolle Tauchgänge.

Aber zuerst kurz zum ´Rest´ der Insel:

- die Insel selbst ist klein, in einer halben Stunde ist man rum, aber trotz der bestimmt Hundert Gäste ist es sehr ruhig. Die Vegegation ist recht üppig, man sieht eine Menge Geckos, Hühner und sogar fliegende Hunde. Die ganze Insel wirkt eher ursprünglich und nicht so geleckt wie z.B. eine Luxus-Insel, die wir auch besucht haben.

- unser Strandbungalow (177) lag fantastisch, es kamen kaum Leute vorbei, und 100 Meter weiter schon Wasser. Es gibt auch Wasserbungalows, von denen nicht alle Leute begeistert waren (die nicht so See-Festen...). Die Strandbungalows sind einfach ausgestattet, Luxus darf man nicht erwarten.

- Das Personal war insgesamt sehr freundlich, das Publikum international, und obwohl Fussball-WM war, hielt sich die Prollerei in Grenzen.

- Das Essen war manchmal Klasse, dann wieder war man glücklich, daß auch mal Italienisch angesagt war. Insgesamt war das Essen ganz ok.

- Paddeln und Surfen konnte man auch, Volleyball-´Feld´ und Tischtennisplatte waren noch da.

- Schnorcheln: Das Hausriff war zwischen den beiden Stegen in gutem Zustand, und wenn man lange genug geschnorchelt hat, sah man fast alles, was man beim Tauchen auch sehen konnte....ganze Schwärme kamen ans Hausriff, fantastisch!

- Tauchbasis: Die Crew war sehr freundlich und achtete sehr auf Sicherheit, die Briefings waren ausführlich, und man konnte sich auch den Guides direkt anschliessen. Vor dem Tauchen gab´s wie so oft den Checkdive, aber ohne belehrenden Zeigefinger ;-)
Natürlich konnte man am Hausriff tauchen, und mit dem Boot ging es 2, manchmal auch 3 mal am Tag raus. Es gab immer einen einfachen und einen anspruchsvolleren Tauchgang pro Tag. Die Tauchplätze waren größtenteils fantastisch, mit riesigen Fischschwärmen und auch ganz schönen Riffen. Unser Lieblingstauchplatz war Maya Thila.

In der zweiten Woche drehte das Wetter, und die Regenzeit machte ihrem Namen alle Ehre. Es fanden dann leider kaum noch Ausfahrten statt, so dass wir über die 8 Tauchplätze nicht mehr hinauskamen.

Insgesamt hat es uns aber sehr gut gefallen, und wir können Velidhu und die Eurodivers-Basis auf jeden Fall empfehlen.

am Hausriff
am Hausriff

Maya Thila
Maya Thila

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 28649
Eurodivers, Velidhu
geschrieben am 31.07.2006 von Oliver & Anja [PADI AOWD, 60 TG]

Wir waren vom 25. Mai bis 9. Juni auf Velidhu.

Dies war unser erster Maledivenurlaub und zugleich unsere Flitterwochen.

Die Insel ist der absolute Traum und die Tauchschule in jeder Hinsicht zu empfehlen.

Nach unseren Empfehlungen sind die Eurodivers zusammen mit Werner Lau das beste was wir bisher an Tauchschulen gesehen haben.

Die Guides sind sehr freundlich und zuvorkommend.
Briefing war hervorragend und Sicherheit wird groß geschrieben.

Die Tauchplätze waren 1. Klasse. Natürlich war die Sicht nicht mit Ägypten zu vergleichen.
Nachdem was ich letztes Jahr jedoch in Thailand erlebt habe war die Sicht auf den Malediven mit gut 20 - 30 Metern (je nach Verhältnissen) noch ganz hervorragend.

Wir haben Schildkröten, Haie jeder Größenordnung und kleinere Mantas gesehen.
Die Farben waren nicht so toll wie auf Ägypten, aber was Großfische angeht waren die Malediven das beste was ich bisher gesehen habe.

Leider haben wir nur 2 Tauchgänge am Hausriff gemacht. Das Hausriff hat uns besonders gut gefallen. Hier gibt es tolles Schauspiel in Zusammenhang mit einem riesen Makrelenschwarm der gleich vor dem Einstieg des Hausriffes seine Kreise zieht.
Außerdem lebt eine Schildkröte im Hausriff und selbst hier hat man Chancen auf Haibegegnung.
um die ganze Insel gibt es jede Menge kleiner Schwarzspitzen-Riffhai-baby´s die hier auskunftsgemäß ihre Kindheit verbringen (Übrigens ganz toll Nachts mal über den Steg zu laufen oder am Strand vor der Bar die Haybabys beim jagen zu beobachten).

Zwei Dinge fanden wir nicht so toll. Erstens war das Tauchen relativ teuer (ist aber auf den Malediven typisch) und zweitens hatten wir schon das gefühl, daß man uns zu noch mehr Tauchgängen überreden wollte.

Außerdem hatten wir auf teilweise ganz schön stake Strömung, was sich aber wohl nicht vermeiden läßt wenn man Großfische sehen will.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 27682
Eurodivers, Velidhu
geschrieben am 19.06.2006 von Volker [CMAS **, 140 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren nun das erste Mal auf den Malediven vom 02.06. bis 16.06.2006.

Auf Velidhu fiel die Auswahl, weil günstig,
Hausriff, gutes Essen, namhafte Tauchschule und gute Bewertungen in diversen Foren.

Grundsätzlich wurden bereits alle Vor- und Nachteile was die Tauchbasis angeht bereits genannt.
Zur Bestätigung des bereits Geschriebenen und zur Ausarbeitung der Eckdaten wollen aber auch wir noch unseren Senf dazugeben...

Pro´s:
Ordentlich geführte Tauchbasis, ausführliche Briefings, gute Guides, nettes Hausriff allerdings nur im Flachbereich obererhalb 10 m.
Nitrox for free für PADI/NRC-zertifizierte Taucher. Sehr gute Bootscrews (hilfsbereit und nett)

Contra´s:
Leider wurden in unserem Zeitraum sehr häufig die selben Plätze angetaucht (bspw. 3 mal Fushi Thila in 5 Tagen), sodass ein 3-wöchiger
Aufenthalt eintönig werden dürfte.
Skuriles Aufsplitten der Gruppen in ALL und ADVANCED-Taucher. Sprich nur ab dem Ausbildungsstand AOWD durfte man mit auf das ADVANCED-Schiffchen.
Wobei auch mal ein Advanced-Tauchplatz zu einem
ALL-Tauchplatz mutiert ist (Hafza-Thila).
12 Liter-Flaschen nur für Nitrox-Taucher.
Infantiles Geklatsche vor dem Verlassen des
Schiffchens für die Bootscrew.

P.S.
Die Sicht war meist schlecht. Da fast alle Tauchplätze mit mittlerer bis starker Strömung zu tauchen sind ist ein fotografieren nicht gut praktizierbar. Das Hausriff ist nur schön im Flachbereich, ab 12 m stark versandet und wenig
Korallen.


    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 23619
Eurodivers, Velidhu
geschrieben am 24.02.2006 von Eva & Erich [AOWD, 70 TG]

2 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Velidhu Island Resort
Eurodivers Velidhu

7.1. bis 21.1.2006

Velidhu war nach Fihalohi (2003) unsere 2. Malediveninsel. Wir hatten über Thomas Cook zwei 10-er Tauchpakete vorgebucht zu je EUR 266.-. Eurodiverspreis lt. Internet USD 370.-
Die Tauchgänge des Pakets können über die 14 Tage verteilt individuell abgetaucht werden. Die Dohni Ausfahrten kosten separat pro Tauchgang 10 USD welche vom Hotel kassiert werden.

Die Basis :
Büro mit separatem Schulungsraum, Equipmentraum, Raum zum Trocknen und Lagern der Ausrüstung, sep. Kompressorraum sowie einige Becken zum Spülen der Ausrüstung. Alles sauber und ausreichend groß.
Check In mit Kontrolle des Logbuchs und ausfüllen einer Gesundheitscheckliste. Von Tauchern welche länger als 3 Monate nicht getaucht haben wird kein CheckDive abverlangt. Obwohl wir erst im November auf Mauritius tauchten (PuntoBlueDiving - bei Fred) nahmen wir den Checkdive in Anspruch um uns auf die spez. Änderungen gegenüber der letzten Destination einzustellen (2,5 mm Shorty statt 5 mm halbtrocken und 10l Alu statt 12l Stahlflasche. Die Wahl der richtigen Bleimenge für schnelles Abtauchen bei ´Advanced´ Zielen sowie der Auftrieb der 10-er Alu´s machen den Checkdive sinnvoll - außerdem ist er bei Eurodivers gratis. Der Checkdive findet am Hausriff statt; Wechselatmung, Maske kompl. abnehmen, aufsetzen und ausblasen, Boje auf 5m setzen - auch wenn man´s kann, Übung schadet nicht.
Es finden täglich mindestens 2 Ausfahrten um 9:00 und 14:00 statt, außerdem gibt es Specials wie early morning Ausflüge mit 2 Tauchgängen, Ausflugsfahrten am Nachmittag mit 2 Tauchgängen sowie wöchentlich Nachttauchen.
Die 9:00 und 14:00 Ausflüge sind in All (easy Dive) und Advanced (fortgeschrittene ab AOWD) unterteilt. Die Trennung fanden wir sinnvoll, möchte man es gemütlich (oder auch bei Problemen mit dem Druckausgleich) dann eben easy (z.B Kuda Giri -herrliche Prachtanemonen; Schwärme von Blaustreifenschnappern, Rotfeuerfische und Sandaale) wer es gerne mit Strömung hat dann eben die Advanced Ziele. Die Specials sind Advanced Ziele.
Sicherheit wird groß geschrieben: Jeder Taucher erhält kostenlos eine Sicherheitsboje welche nach dem Tauchgang wieder eingesammelt wird. Das Briefing ist ausführlich. Vor dem Tauchgang erfolgt ein Strömungscheck durch die Guides ( dieser fiel immer ´sehr diplomatisch´ aus -> Medium ( da kann der Eine hoffen das es nicht so schlimm wird und sich der Andere doch noch auf Strömung freuen). Sicherheitsregeln gebetsmühlenartig vor jedem Tauchgang: max 18m bzw. 30m für Advanced, max.1min suchen bei Buddyverlust dann auftauchen, max. 60min Tauchzeit je Tauchgang, Sicherheitsstopp von 3min auf 5m, 1min klopfklopf vom Boot heißt für alle auftauchen.

Specials:
Nach dem Tauchgang werden je Taucher die Tauchzeit, Restluft sowie die max. Tiefe abgefragt und dokumentiert. Fanden wir zwar seltsam soll aber der Basis bei der Zusammenstellung der Buddyteams helfen - naja wenn´s hilft.
Nitrox (Aufzahler) erhalten 12-er Alu´s, ´normal´ Taucher müssen jedoch mit 10l Alu Flaschen versuchen die 60 min Tauchzeitgrenze zu erreichen.
Die Ausrüstung wird von den einheimischen Basisboys in nummerierten Boxen auf das jeweilige Dohni transportiert, dort finden Buddyteams ihre Boxen nebeneinander und davor die richtigen Flaschen (Nitrox oder ´Diesel´) - alle Achtung !!
Bedingt durch Ohrenprobleme wechselten wir kurzfristig vom ´Advanced´ auf den ´Easy´ Tauchgang, da sich keine weiteren Taucher für das Ziel eintrugen war für uns klar das die Ausfahrt abgesagt wird - Irrtum - die Tauchausfahrt wurde nur mit uns beiden und Guide Elke durchgeführt - alle Achtung !!
Beeindruckend auch Christina welche bei einem Tauchgang den Guide einer anderen Basis welcher auf Knien über die Korallen wanderte zuerst unter Wasser zurechtwies und dann auch noch zu dessen Tauchboot schwamm und auch dort auf sein unakzeptables Verhalten lautstark und mit Nachdruck hingewiesen hat - alle Achtung !!
Die Abrechnung erfolgt absolut fair z.B. ein wegen Druckausgleichproblemen nach 2 m abgebrochener Tauchgang wurde nicht verrechnet – Danke Winni !!
Wie bereits in vorigen Berichten erwähnt stellt das Hotelmanagement bei den early morning Dives auch ein Frühstück welches separat in Rechnung gestellt wird. Dieses besteht aus Schinken Käse Sandwiches, hart gekochtem Ei; Croissants, Kuchen, Kaffee und Tee alles in ausreichender Menge - der Extrapreis USD 10 -> naja man hat das Frühstück zwar mit dem Hotelarrangement bezahlt aber die ´seemäßige´ Verpackung und die Präsentation am Dohniboden rechtfertigen den Aufschlag zum Kreuzfahrtpreis oder ??

Die Hitliste unserer Tauchziele:
Maaya Thila : Riesige Fischschwärme, Weißspitzen Riffhaie, 1,5 m Barrakuda; Graue Riffhaie, Schildkröte und ´Paul´ der Adlerrochen mit dem angebissen Flügel
Hafza Thila : 6 Stk. Graue Riffhaie, Schnapper- und Fledermausfisch Schwärme usw.
Miyaru Din Thila : Riesenmuränen, 2 unter einem Felsüberhang schlafende Haie, Riesen Netzmuräne, Rotfeuerfische
Gangehi Kandu : Graue Riffhaie. Weißspitzen Riffhaie; Leopardenhai am Sandboden liegend
Dinolhu Gaadhu Thila: 5 Stk. Riesen Garnelen, Nacktschnecken eine herrliche riesige Netzmuräne usw.
Gemburuga West-Ost : Mantasafari, schnorcheln mit 10 bis 15 Mantas, 5 davon umkreisten uns längere Zeit und kamen bis auf ca. 0,5 m heran und tauchen dann unter uns oder seitlich ab.
Aber: auch die übrigen Tauchplätze waren was Fischreichtum und Korallen betreffen: wunderschön und sehenswert
Das es nicht bei jedem Tauchgang alles gibt liegt eben an der Natur.

Das Basisteam während unseres Aufenthaltes:

Leitung - Winni the Shark; Elke aus Deutschland, Leo ein liebenswertes Multisprachtalent aus Holland; Thomas aus Frankreich und Christina aus Italien.
Alle, ausnahmslos herzlich, freundlich, hilfsbereit und kompetent.
Wir erlebten wunderschöne Tauchgänge und haben uns beim Tauchen immer sicher und wohlgefühlt.

Danke und herzliche Grüße aus Österreich
von Eva & Erich

Für das Team der Basis und den Service 6 Flossen
ärgerlich jedoch die 10l Flaschen daher
5 Flossen für Eurodivers

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 22887
Eurodivers, Velidhu
geschrieben am 05.01.2006 von sebbi [AOWD, 120 TG]

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren im März 2005, im Anschluß an eine supertolle Safariwoche auf der MS Dorado, noch eine Woche zum Tauchen und ausspannen auf Velidhu.
Die Insel ist wirklich superschön, das Essen und der Service im Gegensatz zu anderen Inseln spitzenmäßig.
So aber leider nicht die Tauchbasis.
Wer auf die Malediven fliegt um den ganzen Tag nur nice & easy zu tauchen, für den ist die Basis wegen dem spitzen Hotel bestimmt eine gute Wahl.
Für ambitionierte Taucher mit Sicherheit nicht.
Die zwei Boote der Tauchbasis teilen sich auf in ein Boot für ´Advanced Taucher´ und eines für nice & easy. Prinzipiell erst mal so, wie man sich das wünscht, wenn man etwas erleben will.
Allerdings sind die Tauchplätze, die dann angefahren werden, alles andere als ´advanced´.
Wir haben an fast allen Tagen die angeschlagenen Tauchplätze nicht getaucht, weil angeblich zuviel Strömung herrschte (vollkommener Blödsinn). Wer auf die Malediven fährt weiss, das er mit Strömung rechnen muss, sonst kann er auch in Ägypten tauchen, was bestimmt um einiges billiger ist. Außerdem kennt sich ein guter Tauchguide in seinem Revier aus und weiß ganz genau, wann wo wieviel Strömung herrscht.
Es kam des öfteren vor, das wir eine dreiviertelstunde zu einem Tauchplatz fuhren, uns komplett angerödelt haben, der Tauchguide zum Strömungscheck ins Wasser gesprungen ist, --> ´zuviel Strömung´, komplett angerödelt eine halbe Stunde zum nächsten Tauchplatz gefahren, --> Strömungscheck, glücklicher guckender Tauchguide, --> Zitat: ´Super, hier ist keine Strömung, leider ist die Sicht Scheiße´
Dann eine Stunde am toten Innenriff landgedümpelt ohne irgendetwas zu sehen und nachmittags nochmal das gleiche Spiel. Für über 2000 € bei zwei Wochen Urlaub auf jeden Fall nicht mein Programm.
Nach jedem Tauchgang werden die Computer kontrolliert. Einmal war ich aus Versehen auf 31,5m Zitat Tauchguide: ´Da ward Ihr aber verdammt tief, betrachtet das hier als Verwarnung´
Einfach nur lächerlich...
Auf unsere Wünsche bezüglich ein paar anspruchsvolleren Tauchgängen wurde leider auch nicht nachgegeben.
Für Leute, die das erste Mal auf den Malediven sind, kann man Velidhu bstimmt anbieten, schließlich sollte man eine Steigerung beim nächsten Urlaub offenhalten, denn wahrscheinlich wo auch immer man auf den Malediven beim zweiten Mal unterkommt, man sieht bestimmt bedeutend mehr.
Für Leute mit Malediven-Erfahrung: Lasst die Finger von Velidhu und steckt 2000 € in einen Trockenanzug, im winterlichen Baggersee wisst Ihr wenigstens, das weder Haie, Mantas oder sonst ein Großfisch weit und breit zugegen ist und Ihr müsst Euch bedeutend weniger ärgern...

    Bewertung : ( 2 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 21420
Eurodivers, Velidhu
geschrieben am 18.10.2005 von Ulli

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Eurodivers Velidhu, Ende September 2005
 
Die Tauchbasis gehört zu den Eurodivers und steht seit vielen Jahren unter der kompetenten Leitung von Jürgen aus Belgien.
Sie ist übers Internet unter www.eurodivers.com zu erreichen.
Als weitere Tauchlehrer arbeiten dort zurzeit Ricardo und Ricarda aus Italien, Thomas aus Frankreich und Winni aus Deutschland. Dies garantiert, dass fast alle Taucher in Ihrer Muttersprache betreut werden können, obwohl alle Angestellten natürlich auch englisch und teilweise andere Fremdsprachen sprechen.  

Wirklich alles ist nahezu perfekt organisiert, ohne dabei allzu bürokratisch zu wirken.
Die Tauchbasis befindet sich in der Nähe des Jettys, an dem die Wasserflugzeuge ankommen. Dadurch ist ein kurzer Weg zu den (mindestens) 3 Tauchdhonis gewährleistet.

Tauchdhoni


Die Basis besteht aus einem Bürotrakt mit Schulungsraum, dem Kompressorraum, dem Ausgabe- und Trockenraum für Leihausrüstung und einem (nicht abgeschlossenen) Raum für die eigene Ausrüstung.
Davor befinden sich 3 Spülbecken und ein Platz mit Tisch und Bank. Hier sind an einer Wand die wichtigsten Informationen (Preisliste, ....) und an der anderen Wand die Informationen zu den nächsten Tauchgängen und eine Karte des gesamten Tauchgebietes angeschlagen.
Obwohl es offizielle Büroöffnungszeiten gibt, kann man hier jederzeit vorbeikommen, sich anmelden, etwas nachfragen oder einfach nur mal etwas plaudern. Natürlich kann es immer einmal vorkommen, dass gerade alle Mitarbeiter beschäftigt oder auf Tauchfahrt sind. Dann bekommt man notfalls eine Zeit zum wiederkommen.

Tauchbasis


Das Einchecken erfolgt sehr gewissenhaft. Der Ausbildungsstand wird notiert und ein sehr ausführlicher Fragebogen muss ausgefüllt werden. Wer schon einmal bei Eurodivers getaucht hat sollte auf keinen Fall einen Beleg vergessen (Stempel im Logbuch reicht), weil es dann Rabatt gibt. Auch die Fragen zur Gesundheit sind sehr ausführlich. Wer auch nur eine dieser Fragen positiv beantwortet, der muss eine ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung vorweisen. Inwieweit man dies auf der Insel (es gibt dort ja einen Arzt) machen kann, weiß ich nicht.
Anschließend bekommt man eine Leih-Ausrüstung, bzw. eine nummerierte Plastikbox für die eigene Ausrüstung. Diese Box befindet sich dann zu jedem Tauchgang immer automatisch auf dem Boot, ohne, dass man sich irgendwie darum kümmern müsste. Lediglich an den Anzug (falls er zum Trocknen am Bügel hängt) muss man selber denken. Die Leihausrüstung machte auf mich einen sehr guten und gepflegten Eindruck (auch wenn es mir an Kompetenz mangelt dies genauer zu beurteilen).
Dann bekommt man eine ausführliche Einweisung über die Einrichtungen der Basis und das Tauchen mit den Eurodivers.
Nitrox wird auch bei den Eurodivers für NRC/Padi Prüflinge kostenlos angeboten. Dass es nur für Nitrox Taucher 12l Flaschen gibt und gerade Anfänger mit höherem Luftverbrauch mit 10l Pressluft vorlieb nehmen müssen, kann ich nur als verkaufsfördernde Maßnahme für einen Nitroxkurs ansehen.  

Schulungsraum


Nun steht dem freien Tauchvergnügen nur noch ein möglicher Checktauchgang entgegen, der meist am Hausriff durchgeführt wird. Dieser verdient übrigens ein besonderes Lob, da er grundsätzlich kostenlos ist! Wer (wie ich) jedoch innerhalb der letzten 3 Monate getaucht ist, dem wird diese Pflichtübung erlassen.

Täglich (ausreichend Taucher vorausgesetzt) werden um 9 und 14 Uhr je 2 Tauchfahrten angeboten. Eine davon ist für alle (OWD) Taucher, die andere nur für "Advanced" Taucher vorgesehen. Solange diese Angebote aushängen, kann man sich dafür eintragen (bis ca. 2 Stunden vorher klappt das fast immer noch). Darüber hinaus gibt es dann noch Specials, wie Nachttauchen (mit Boot), Early Morning Ausfahrt mit 2 TG, Nachmittagsausfahrt mit 2 TG oder Ganztagesfahrten (während meines Aufenthaltes nur mit 2, vielleicht aber auch mit 3 TG).
Zwar kann man über die Tafel die Region des Tauchplatzes und die ungefähre Entfernung von Velidhu erkennen, eine Tauchplatzbeschreibung zum nachlesen gibt es aber leider nicht. Allerdings waren alle Guides auf Nachfrage immer bereit unschlüssigen Tauchern ein paar Tipps oder Infos zu den Plätzen zu geben.
Ob die Aussage "Advanced-Ziele sind immer besser als All-Ziele" tatsächlich stimmt, oder in einem gewissen Maße auch die Nachfrage nach AOWD Tauchkursen ankurbeln soll, möchte und kann ich nicht bewerten. Auf jeden Fall wird auf Velidhu die Vorgabe der maledivischen Tourismusbehörde (OWD max. 18m) streng eingehalten und somit eine Nachfrage für AOWD Kurse erzeugt.

Nach allem, was ich auf Velidhu gesehen habe, bin ich der Überzeugung, dass diese Kurse hier gewissenhaft und sorgfältig durchgeführt werden. Dennoch halte ich diese Regelung für Geldschneiderei und freue mich, dass es immer noch Tauchbasen auf den Malediven gibt, die sich nicht daran halten/beteiligen.
Sobald ein Angebot dann entfernt wird, werden kurze Zeit später die Ziele für den nächsten Tag ausgehängt.
In diese Liste trägt man Name und Zimmernummer ein - und ggf. noch benötigte Zusatzausrüstung (Lampe, Nitrox, ...).
Taucht man mit Nitrox, dann muss man nun noch seine Flasche(n) vorbereiten (o2 Gehalt prüfen, aufschreiben und Flasche markieren). Ansonsten kommt man 15 Minuten vor Abfahrt zur Basis, wo der/die Guides schon mit einer gedruckten Liste warten und die Teilnehmer abhaken. Dann geht es aufs Boot, wo die Ausrüstung schon zum Zusammenbau wartet. Am Steg muss jeder Taucher noch unterschreiben, weil die Bootsfahrten vom Management in Rechnung gestellt werden.

Equipment Bereich

Equipment Bereich


Positiv hervorzuheben ist die Tatsache, dass ein Ziel mit vielen Tauchern oft auf zwei Boote verteilt wird, selbst dann, wenn man die (vielleicht) 15 Leute zur Not auch auf ein Boot hätte quetschen können.

Die üblichen Bootsfahrten sind zwischen 15 und 60 Minuten von Velidhu entfernt.
Wenn alle Ihre Ausrüstung zusammengebaut und geprüft haben, fährt das Boot los. Dies geschah überwiegend sehr pünktlich. In den meisten Fällen wird der Tauchplatz kurz vor Erreichen des Ziels genau beschrieben und auf Besonderheiten hingewiesen. Auf die üblichen Grenzen (max 30m, min. 50 Bar, Sicherheitsstopp 3Min auf 5m, Signalbojenpflicht und max. 60 Minuten) wird jedes mal hingewiesen. Positiv: Für die Signalboje wird keine Leihgebühr erhoben. Sie wird vor dem Tauchgang verteilt und direkt anschließend wieder eingesammelt. Es wird darauf geachtet, dass möglichst jeder eine Einweisung in einer Sprache bekommt, die er auch versteht. Natürlich kommt es aber durchaus auch einmal vor, dass hier die Teilnehmer etwas improvisieren müssen. Ich fand die Beschreibungen fast immer sehr ausführlich und die Tipps und Hinweise fast immer zutreffend. Natürlich werden (falls man nicht sowieso schon mit festem Buddy angereist ist) die Tauchpartner zugewiesen, wobei (wenn möglich) auf  vergleichbare Erfahrung/Luftverbrauch geachtet wird. Dass dies aber nicht immer 100%ig klappen kann und man auch mal wegen eines Buddys mit 80 Bar nach 45 Minuten auftauchen muss, kann man nicht immer vermeiden. Nun taucht jedes Buddyteam, wie es ihm gefällt. Natürlich ist es nicht verboten sich an den Tauchlehrer zu "hängen". Dies kann bei kleinen Gruppen und neuen Buddyteams durchaus den Vorteil haben, dass man unter Wasser nach Luftverbrauch die Möglichkeit hat die Tauchpartner zu tauschen. Der vorherige Strömungscheck eines Guides war übrigens immer sehr zuverlässig, so dass dem Tauchvergnügen nichts mehr im Wege stand.

Wie üblich tauchen die Teams dann irgendwann unter Ihrer Signalboje auf und werden dann vom Boot eingesammelt. Anschließend wird von jedem Taucher die Tauchzeit, Restluft und max. Tiefe notiert. Am Ende des Urlaubs bekommt man dann eine Liste mit allen Tauchgängen und Daten. Statt der sonst üblichen Kokosnusstücke oder des Tees gibt es hier Orangenstücke nach dem Tauchgang.

An der Insel angekommen lässt man seine Box entweder unter der Sitzbank stehen (dann bleibt die Ausrüstung für den nächsten TG auf dem Schiff) oder man schiebt sie in die Mitte. Dann wird sie kurze Zeit später zu den Waschbecken gebracht. Auswaschen und wegstellen muss man allerdings selber machen.
Bei Sonnenschein heizt sich der Steg recht schnell und stark auf. Schlappen/Schuhe sind für empfindliche Füße dann Pflicht.
Und dann gibt es kurz vor Verlassen des Bootes noch den obligatorischen Dank des Tauchlehrers an die Bootscrew und jeder (na ja – fast jeder) klatscht einmal für die tolle Leistung. Das fand ich albern und überflüssig.
Nicht, dass mich jetzt jemand falsch versteht: Ich bedanke mich gerne für eine gute Leistung. Aber ich klatsche weder, wenn der Pilot seine Pflicht erfüllt und das Flugzeug auf die Landebahn gebracht hat, wenn die Supermarktverkäuferin mir das korrekte Wechselgeld herausgegeben hat oder eben wenn eine Bootscrew zurück in den Hafen gefunden hat…
Wer die Leistung der Bootscrew und/oder der anderen Mitarbeiter der Tauchbasis honorieren möchte, der kann und sollte sich selbstverständlich persönlich bedanken oder ein Trinkgeld in die dafür bereitgestellten Boxen in der Tauchbasis werfen.

Natürlich kann auch jederzeit in Eigenregie am Hausriff getaucht werden. Dafür gibt es eine extra Liste, in der man sich mit Uhrzeit und seiner Zimmernummer einträgt. Da es eigentlich nur einen Einstieg (am Steg bei der Rezeption) gibt, findet man dort seine Ausrüstung vor, wenn man sie rechtzeitig an der Basis zusammengebaut und dort stehen gelassen hat.
Das Hausriff ist nicht schlecht und sicherlich für 2-3 Tauchgänge und gelegentliches Nachttauchen gut. Die Qualität der meisten Bootstauchplätze erreicht es jedoch nicht.

Irgendwann kommt das unangenehme und dicke Ende: Die Rechnung.
Leider ist das Tauchen auf Velidhu recht teuer. Vor allem Wenigtaucher werden mit 52$ + 10$ Bootsfahrt + ggf. Ausrüstung kräftig zur Kasse gebeten. Wer mehr taucht, dem wird am Ende eine Bestabrechnung erstellt. Die Tauchbasis berechnet den günstigsten Preis, der unter Berücksichtigung von 10 TG Paket oder NonLimit Paket anfällt.
Wer sein Tauchvorhaben auch nur halbwegs planen kann, dem empfiehlt es sich die Tauchpakete von Deutschland aus vorzubuchen. Dabei sollte man auf jeden Fall die Preise vom Reiseveranstalter und www.eurodivers.com  miteinander vergleichen, da sie durchaus voneinander abweichen können.
So kostete ein 10+1 Tauchgang Paket im Voraus über Eurodivers gebucht ungefähr den gleichen Preis wie 6 Tauchgänge vor Ort.
 
Tauchplätze
Ich tue mich immer schwer besondere Tauchplätze zu nennen – hier fällt mir das aber recht leicht.
In der Basis wird Maaya Thila als der beste Platz angesehen und er ist auch wirklich gut. Fast immer gibt es zahlreiche Grau- und Weißspitzenriffhaie zu sehen. Der Adlerrochen mit dem angeknabberten Flügel lässt sich oft sehen und dazu gibt es jede Menge Schwarmfische und ein recht gutes Riff, welches zum austauchen bis 5 Meter Tiefe reicht und bei dem auch Schildkröten, Stein- oder Skorpionfische finden kann,.
Maaya Thila wird oft als 2 TG Halbtagesfahrt angeboten (Morgens oder Nachmittags), wobei der zweite Tauchgang dann auf dem Rückweg bei Hafza Thila gemacht wird. Aufgrund des noch besseren Zustand des Riffs und der ebenfalls riesigen Fischschwärme und ebenfalls vielen anderen Riffbewohnern, wie z.B. Oktopusse hat mir dieser Platz besser gefallen. Da wäre ich glatt jeden Tag hingefahren.
Übrigens kostet die morgendliche Bootsfahrt in diesem Fall 20$ (weil es ein Sandwich und ein Stück Kuchen gibt). Eigentlich eine Unverschämtheit, dass die Inselleitung für ein Minifrühstück 10$ extra abzockt, obwohl alle Gäste das Frühstück ja schon bezahlt haben. Nachmittags kostet die Bootsfahrt zu dieser 2TG Tour „nur“ die üblichen 10$.
 
Aber auch die anderen Tauchplätze waren alle recht ansprechend. Eine wirkliche Pleite habe ich nicht gesehen.

Tauchbasis


 
Fazit: Die perfekte Organisation der Basis und Durchführung der Tauchgänge, sowie die große Verfügbarkeit und Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter in Verbindung mit guter technischer Ausstattung verdienen Anerkennung und maximale Flossenzahl.
Das Gefühl (was mir andere Taucher bestätigten), dass der Kunde sich zur Teilnahme an einem AOWD und/der Nitrox Kurs überredet fühlen kann, trübt den Gesamteindruck ein kleines bisschen. Dies und die etwas hohen Preise kosten in meiner Bewertung eine Flosse.
Einem unbeschwerten Tauchvergnügen steht auf Embudu aber grundsätzlich nichts im Wege – vor allem, wenn man ein Tauchpaket vorgebucht hat und bereits Nitrox und AOWD Schein verfügt.

Einen vollständigen Reisebericht unseres Velidhu Aufenthaltes mit vielen Bildern Über- und Unterwasser, Informationen zur Insel, zum Schnorcheln, zum Essen und vieles mehr findet Ihr auf meiner Homepage.
 
Ulli

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 19309
Eurodivers, Velidhu
geschrieben am 14.07.2005 von KO Schulte [CMAS***, 300 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Velidhu 3 Wochen Juni 2005

Wir haben drei superschöne Wochen auf Velidhu verbracht

An / Abreise:
Von Düsseldorf geht es jetzt mit LTU nur noch Sri Lanka nach Male, also ist man schon knapp 14 Stunden unterwegs. Nach Velidhu sind war dann hin mit einem Wasserflugzeug geflogen (20 min). Zurück waren wir mit einem Speedboot unterwegs (1,5 Stunden und kein Kotzen wie bei anderen beschreiben, mag aber auch an der ruhigen See gelegen haben).

Hotel:
Wirklich traumhaft. Das Hotel war nur halbvoll, es gab super Service, tolles Essen, sogar Schwein und einen sehr schönen Bungalow. Ausserdem zutrauliche Sandpieper und ein Huhn. Sehr viel Platz am Strand. Schwarzspitzenbabyriffhaie in der Lagune und einmal einen aus dem Wasser springenden Manta, der uns von unseren Liegen am Strand hochgeschreckt hat.

Tauchen:
Wir hatten ein 1 TG Paket bei Action Sport für ca. 260€ gebucht. Das hat sich preislich auch gelohnt. Nett war auch, das wir weitere Tauchgänge mit dem 10er Paketpreis zahlen mussten.
Pro Bootstauchgang sind aber noch 10$ ans Hotel zu entrichten.
Die Einweisung in die Basis war gut und der folgende Checktauchgang erstaunlicher Weise gratis!
Der Staff war echt super nett. Zur unserer Zeit waren Roberto und Roberta, Juan, Jürgen und Buddy dort. Nicht nur das Briefing war gut und das Guiding, wenn man es wollte, auch, sondern der Staff hat sich auch vor und nach den Tauchgängen um die Taucher gekümmert, hatte immer nen Scherz parat und war immer für Smalltalk bereit. Auch Taucher, die alleine waren, wurden von den Instructoren nicht allein in der Ecke sitzen gelassen. Zudem gingen die Jungs und Mädels immer auf Wünsche ein daher sind wir auch verdammt oft nach Maaya Thila gefahren. :-)
Maaya Thila war echt ein Hammer Platz. Jedesmal Grauhaie, Weisspitzen und der Adlerrochen Paul. Stechrochen, Nasendoktoren die in den Luftblasen spielen und an unserem letzten Tauchtag auch noch ein Manta.
Ansonsten war das Programm allerdings etwas wenig abwechslungsreich. Es wurden eigentlich nur fünf oder sechs verschiedene Plätze angefahren. Ganztagestouren gab es, wahrscheinlich wegen der geringen Taucherzahl nicht, dafür aber hin und wieder Early oder Late Dives mit zwei Tauchgängen.
Nicht so toll waren die Tauchgangsbeschreibungen in der Basis, die Briefings dafür aber schon. Die Bootscrew war auch immer sehr hilfreich.
Das eigentliche Manko für Vielatmer sind die Flaschen, es gibt nur 10 Liter, es sei dann man hat einen Nitroxschein, dann gibt es auch 12er und Nitrox gratis. Alles ALU, DIN und Int.
An Leihausrüstung gab es Seaquest Jackets (Wave), Scubapro MK II R190 und Uwatec Computer. Die Ausrüstung sah sehr gepflegt aus und bei kleineren technischen Problemen half einem auch Buddy gerne weiter.
Hausriff mit Flaschenservice gab es auch, die Ausrüstung wurde komplett zum Steg gebracht und wieder abgeholt.

Fazit:
Tolle Insel zum humanen Preis, Taquchpaket besser im voraus buchen, super nette Crew.
Die eine Flosse Abzug gibt es für die 10 Liter und die eigentlich nicht vorhandenen Riffbeschreibungen an der Basis.

Wenn Ihr noch Fragen habt, mailt mich an.

Kai

Maaya Thila
Maaya Thila

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