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Basen/Shops Ägypten - Sinai-Nord ab Dahab

Extra Divers, Hotel Swiss Inn Golden Beach Resort, Dahab

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 Datenbank - Basen/Shops - Ägypten - Sinai-Nord ab Dahab - 50 Berichte zu diesem Eintrag!

           

Datenbankeintrag 16334
Extra Divers, Hotel Swiss Inn Golden Beach Resort, Dahab
geschrieben am 19.01.2005 von Oliver [CMAS*, 24 TG]
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2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hallo,
meine Freundin Petra und ich waren vom 06.01.05 bis 13.01.05 bei den Extra Divers Dahab und wohnten in dem die Tauchbasis ´beherbergenden´ Hotel Swiss Inn Golden Beach.
Ein paar Worte zu diesem Domizil: Die Hotel-verantwortlichen und -angestellten machen allesamt einen tollen Job. Angefangen beim nett gepflegten Garten, über guten Service und wirklich schmackhaftes Essen- es stimmte wirklich alles. Sicher, im Januar ist hier nicht die Hölle los, aber ich bin mir relativ sicher, daß die gut ausgebildete Staff auch in stärker frequentierten Monaten alles Erdenkliche tun, um den Gästen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Nicht zu vergessen ist natürlich, daß das Hotel und damit auch die Tauchbasis eine recht reizvolle Lage genießt, die für Ägypten nicht geradezu typisch ist. Eingesäumt von einer Bergkette liegt die Anlage innerhalb einer weitläufigen Bucht, von der aus getaucht (Hausriff) werden kann, und von der aus eigentlich alle ´relevanten´ Tauchspots innerhalb von 20- 25 min. per Jeep angefahren werden können.
Die Tauchbasis der Extra Divers Dahab ist nach unserer Meinung ´erste Sahne´. Gut, wir haben jetzt nicht die ultimative Erfahrung, aber wir waren auch schon z.B.bei den sicher ebenfalls sehr guten James & Mac. in Hurghada, hier jedoch fühlten wir uns vom ersten bis zum letzten Tag super aufgehoben. Es führte sogar soweit, daß wir unser Urlaubs-budget überzogen und häufiger tauchten, als wir dies vorhatten. Die Guides Juliane und vor Allem Helmut, der uns beim Großteil der Tauchgänge begleitete, holten wirklich alles aus den schönen Spots heraus. Islands, das von der Basis in etwa 5 min. Fahrzeit erreicht wird, war einfach sensationell, Golden Blocks am Nachmittag desselben Tages nicht minder interessant. Highligt war aber auf jeden Fall der Nachttauchgang vom Hausriff aus. Er war für alle 4 Teilnehmer der erste dieser Art, und alle waren hinterher absolut begeistert (danke nochmal Helmut!). Petra, die mit 8 absolvierten Freiwassertauchgängen in Dahab ankam und sicher noch etwas ängstlich und eher schlecht tariert tauchte, wurde während des Aufenthalts bei den Extra Divers immer sicherer und richtig enthusiastisch. Sie war am Ende nur schwerlich vom Tauchanzug zu lösen;-). Mit Helmut als Guide tauchte sie am Ende problemlos am Lighthouse bis auf 30m und man kann sicher behaupten, sie taucht nun auch sichtbar deutlich gelassener.
Möglicherweise gibt es in dieser Gegend des Roten Meeres tatsächlich etwas weniger Großfische als in Gebieten südlich von Hurghada. Die sagenhafte Korallenwelt, die tolle unterseeische Landschaft und die vielen anderen Meeresbewohner (große Zackenbarsche, Barakudas, Sepien, Riesenkrabben, Teppich-Kroko.-fische usw.) entschädigen dafür mehr als genug.
Anmerken möchte ich auf jeden Fall auch noch, daß das ´Deko-bierchen´ am Abend äußerst gemütlich war und trotz ´moderater´ Januar-Temperaturen schon mal etwas länger ausfiel. Nicky, der weibliche teil des Basis-Leiter Duos (Tom- Nicky) kümmert sich im Übrigen nicht nur um alle Tauch(er)technischen Belange, sondern auch im besten Sinn um das Wohlergehen Herren-loser Hunde und Katzen. Eine wirklich auffallend sympathische und menschliche Tauchbasis!
Unser Beschluß steht jedenfalls schon fest: wir kommen auf alle Fälle wieder, wenn´s klappt, schon in diesem Jahr!

Liebe Grüße
Oli + Petra

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 11447
Extra Divers, Hotel Swiss Inn Golden Beach Resort, Dahab
geschrieben am 10.10.2004 von Jens [Rescue/CMAS**, 230 TG]
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7 von 9 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hallo,

Anfang September waren wir für 2 Wochen im Swiss Inn in Dahab bei den Extra Divers. Damit Ihr den Bericht besser einordnen könnt: Meine Tauchpartnerin Tine hatte zu Beginn unserer Reise erst 21 Tauchgänge 10 davon gemeinsam in Deutschland.
Bei mir (PADI Rescue und CMAS **) habe ca. 230 Tauchgänge, Türkei, Korsika, Ägypten, Malediven und natürlich Deutschland.
Kurz zum Hotel, auch wenn das Hotel selbst nichts mit dem Basenbericht zu tun hat:
Das Hotel ist absolut empfehlenswert, einziger wirklicher Minuspunkt ist das lauwarme Essen. Wer damit leben kann wird bei der Auswahl immer etwas finden. In Ägypten kann man deutlich schlechter Essen. Die Wurst- und Käsesorten fanden zum Frühstück nicht so meinen Anklang, aber man darf nicht vergessen das der Bauer nicht gerade um die Ecke die Kühe weidet ;-)

Am Strand gibt es die schönen breiten Liegen unter einem massiven Schirm, dort lässt es sich gut relaxen. Jede Liege ist mit einem Windschutz umgeben. Verhindert ein bisschen den Kontakt zum Nachbarn und behindert die Sicht auf’s Meer wenn man nicht gerade die erste Reihe erwischt hat. Dafür bieten sie aber Windschutz, der ab Oktober November sicher von unschätzbarem Wert sein dürfte  Der Wind zieht natürlich auch jede Menge Surfer an. Um die Schwimmer zu schützen war dann auch nur ein recht überschaubarer Bereich für Schwimmer reserviert. Beim Basenbriefing wird man deutlich darauf hingewiesen nur dort aufzutauchen, alles andere ist aufgrund der schnellen Surfer nur als ungesund zu bezeichnen. Da die Sicht am Hausriff recht unterschiedlich ist unbedingt einen Kompaß mitführen.

Das Hausriff selbst besteht wie im Internet beschrieben aus ein paar Korallenblöcken unterschiedlicher Größe. Sind ok für ein oder zwei Tauchgänge. Bei schlechter Sicht ist ein Kompaß jedoch nötig um den nächsten Block zu finden und sicher wieder zurück zum Strand und in die Schwimmerzone zu kommen.

Die Basis:
Die Dinge die mir sehr gut gefielen: Sehr ordentliche Basis, baulicher Zustand Klasse, alles zweckmäßig angeordnet, jeder hat seinen nummerierten Platz für die Kiste und 2 nummerierte Bügel für die Anzugteile. Es war ständig jemand da der die Trockenräume sauber hielt, abends wurde abgeschlossen damit das Taucherherz gut schlafen kann 

Zur Einführung gab es ein sehr gutes Basisbriefing für alle Notwendigkeiten, was keine Wünsche offen lies. Checkin: Alles was nötig ist wurde kontrolliert. Ein Arzt war täglich an der Basis und stand mit Rat und Tat zur Seite soweit ich das beurteilen konnte, jedoch zum Glück nie in Anspruch nehmen musste. Trotzdem ist es positiv zu sehen das jeden Tag ein Doc verfügbar war wenn nötig.
Das Hausriff wurde von Betty gebrieft, die neben der rein örtlichen Beschreibung auch sehr ausführlich auf das einging was es wo zu sehen gab – sehr informativ!

Da meine Partnerin am ersten Tag ein kleineres Magenproblem hatte begann ich am ersten Tag allein mit dem Tauchen mit Juliane am Lighthouse Riff mit dem Checkdive. Jetzt kann man das sehen wie man will, es wird immer Leute geben die einen Checkdive gut oder schlecht finden. Aufgrund meiner Taucherfahrung wurde ich gefragt ob es ok wäre diesen in einen regulären Tauchgang zu integrieren und die sitzenden Übungen wärend des Tauchgangs frei schwimmend / tauchend zu absolvieren. Fand ich prima – so konnte man sich auf der Basis überzeugen das ich brauchbar tauche und ich musste nicht im „Sandkasten wühlen“ und konnte den ersten Tauchgang gleich richtig genießen. Auch wieder ein Punkt für die Basis.
Da ich im Prinzip ja ohne Buddy war komplettierte Eva, auch ein Gast, unsere Dreiergruppe.
Da sie erst 12 Tauchgänge hatte waren wir eine fast vorbildliche Gruppe mit nur 3 Tauchern.
Eva: Hut ab, selten eine Taucherin mit so wenig Tauchgängen und so guter Beherrschung zu sehen, alle Achtung! Sehr angenehme Tauchpartnerin. Ups, ich schweife ab …

Positiv fand ich auch das täglich im Wechsel das Blue Hole und der Canyon als Liste ausgehängt waren, die anderen Tauchplätze wurden auf die Taucher aufgeteilt, man bemühte sich das niemand einen Tauchplatz mehrmals sehen musste, es sei denn er wollte das gern.
Man hatte so aber die Wahl die beiden bekannten und beliebten Tauchplätze nach Wunch problemlos planen zu können.

Vor der Abfahrt waren die Pick-Up’s für die Ausrüstung mit dem Ziel per Schild markiert, kein Suchen nach dem richtigen Fahrzeug und man war sicher das das Tauchgerödel auch an den gleichen Tauchplatz fuhr . Organisatorisch gut gelöst!

Aber wo Licht ist findet sich bekanntlich auch ein bisschen Schatten. In diesem Fall war es an Tauchpartnerin Tine, diesen etwas herauszuarbeiten ;-) Dummerweise war einer unserer Tauchrucksäcke nicht mit am Zielflughafen, so das Tine erst einmal eine Leihausrüstung benötigte, was jedoch kein Problem darstellte. Ich schloss mich dem Checkdive an, der mit ihr und einem weiteren Checktaucher durchgeführt werden sollte und hielt mich vereinbarungsgemäß im Hintergrund. Mit fremder Ausrüstung dann in ein völlig unbekanntes Wasser zu steigen bedeutete für Tine dann jedoch einen erhöhten Stressfaktor, nicht alles klappte so wie es sollte, der zweite Checkdiver gab nicht gleich Luft wie es gebrieft war – die Übungen konnten jedoch nach einem Anlauf mehr abgeschlossen werden.
Folge jedoch war aber eine innere Unruhe, die Tine nicht so recht ablegen konnte. Im Flachwasserbereich führte das dann auch zum einen oder anderen allseits bekannten „hochploppen“, jedoch war meine helfende Hand und 2 Kilo Überbleiung stets zur Stelle 

Was mich und sie etwas gestört hat: Ihr Tauchverhalten war nicht in Ordnung, diese Ansicht teilten wir beide. Aber nach diesem Check hätte ich ein Nachbriefing erwartet wo offen gelegt wird was dem Guide nicht gefallen hat und eben der Hinweis das weitere Tauchgänge geguidet werden. Wobei ich in dem Fall den begleiteten Tauchgänge ok finde, nur eben das Nachbriefing hat gefehlt. Schließlich wünscht man sich doch auch zu hören was falsch war und wie es besser gemacht wird, sonst kann man sich den Check schenken.

Da ich natürlich Tine nicht allein lasse sind wir dann die nächsten 4 Tauchgänge als Buddyteam artig mit dem Guide getaucht. Die Aufregung war bei meiner Partnerin weg und alles lief prima. Was mich störte waren die ständig wechselnden Guides. Bei 4 Tauchgängen 3 verschiedene Guides macht recht wenig Sinn, es sei denn sie unterhalten sich ausgiebig über die Fähigkeiten ihrer Schäfchen. Den Eindruck hatte ich nicht, es kam auch weiterhin kein Kommentar zu den einzelnen Tauchgängen oder ob da ein Fortschritt bei ihr zu verzeichnen wäre. Wie auch, wenn der Guide häufig wechselt? Fand ich alles in allem nicht so sehr positiv.

Als ich dann nach dem vierten oder fünften Tauchgang an der Basis vom Guide angesprochen wurde dachte ich im ersten Augenblick er will mich auf den Arm nehmen. Er fragte mich ob mir klar wäre, wenn ich meine Tauchpartnerin bei einem begleiteten Tauchgang in der Gruppe begleitet dann natürlich auch den Guide mit 3 Euro pro TG bezahlen muß! Wie gesagt – ich habe das erst als Spaß verstanden – aber irgendwie grinste keiner dabei. Irgendwie stieg mein Blutdruck irgendwo auf Niveau des Mitteldrucks an und da ich ein ruhiger Charakter bin bat ich um mehr Erklärung: Auf dem Jeep haben 6 Taucher Platz, der Guide fährt im anderen Fahrzeug mit. Wenn ich nun in dem 6er Jeep mitfahre dann belege ich einen Platz für einen Taucher, der sonst geguidet wird und der ja auch 3 Euro zahlt. Mehr als ein „Aha“ fiel mir auf die Schnelle dazu nicht ein. Am Strand habe ich dann kurz überlegt ob mir die paar Euro es wert wären zu erklären was ich davon halte das ein Guide über 6 Schäfchen wacht die dabei natürlich nicht immer in seiner Reichweite sind. Aber ich habe mir das gespart, wollte nicht auf Konfrontationskurs gehen, obwohl ich gern angemeldet hätte das ich bei 230 Tauchgängen vielleicht auch ein kleines bisschen unterstützen könnte und ich vielleicht die 3 Euro verdient hätte anstatt bezahlen sollte ;-)

Aber ich überlegt es mir anders. Ich habe nur klar gemacht das ich dagegen bin die 3 Euro zu zahlen – und zwar unmissverständlich und das ich meine Tauchpartnerin nicht alleine lasse und wenn das dann 3 Euro kostet könne ich das nicht ändern, aber meinen Unmut äußern. Um unsere Reisekasse nicht völlig unnütz zu leeren schlug ich dann vor das wir ab jetzt völlig ungeguidet tauchen möchten. Da Tine nach dem mäßigen Checkdive beim nächsten TG mit mir zu beaknnter Ruhe gefunden hat nun wirklich sicher und sehr gelassen tauchte einigten wir uns mit dem Guide auf einen Kompromiß: Bei einem letzten geguideten Tauchgang sollte noch mal ein Auge geworfen werden. Wenn der TG ok sei dürften wir beide allein losziehen.

Der Tag kam, der Tauchgang war ein schöner Tauchgang an der Steilwand am Canyon auf 30 m. Meine Partnerin wollte ebenso wie ich gern wissen wie es denn nun so war. Moni, die dort in ihrem Urlaub als Guide beschäftigt war und unser Guide Nr. 4 war fragt recht ersaunt: Schön war es – oder was meint ihr? Meinten wir auch – wir klärten sie jedoch darüber auf das sie eigentlich noch mal ein Auge darauf werfen sollte ob Tine jetzt ohne Guide mit mir losziehen dürfe. Moni staunte, denn sie war davon nicht informiert. Nun war ich endgültig „geheilt“ und zurück auf der Basis habe ich mir nicht mehr die Mühe gemacht viel zu fragen sondern habe mich und Tine einfach als Buddyteam für den Canyon eingetragen, ohne Guide versteht sich. Es sagte auch niemand mehr etwas dagegen, ab da waren wir oder hatten uns in die Freiheit entlassen ;-)

Abgerechnet wird ja bekanntlich am Schluß – und zu meinem Erstaunen mussten weder ich noch Tine irgendwelche Gebühren für Guides bezahlen, man war sogar sehr kulant, was wiederum weit überdurchschnittlich war. Ich brauchte eine Lampe beim Nachttauchgang nicht bezahlen, bei Tine wurde halbe Tauchtage zu einem Tauchtag vom Paket zusammen gefaßt obwohl das normalerweise nicht geht, TG’s über das Paket hinaus wurden zum Paketpreis abgerechnet. Man war also wirklich Flexibel und entgegenkommend.

Es wäre für alle Beteiligten einfacher und schöner gewesen wenn nach einen Checkdive ein kurzes Nachbriefung stattgefunden hätte, sie bei einem Guide geblieben wäre und man nach jedem TG 1-2 Minuten über den Status geplaudert hätte. Die 3-Euro-Story hätte mit Rücksicht auf meinen Blutdruck ruhig entfallen dürfen und ich hätte problemlos eine Flosse mehr verteilen können. Mit anderen Worten: Die Zirkusnummer war überflüssig und hat mich genervt.

Noch ein Tip: Die Mädels unter den Guides haben aus meiner Sicht mit Abstand bessere Briefings gemacht als die Herren der Schöpfung. Deren Briefings waren auch in Ordnung, jedoch gibt es von den Mädels noch super Tipps über die Tauchplatzbeschaffenheit hinaus: Was gibt es hier zu finden, ist es groß oder eher klein, wo verstecken sich die welche Meerbewohner? Was ein fröhliches „Guten Morgen“ anging lagen die Mädels vor den Herren auch um ein Vielfaches in Führung  Der Tech-Ausbilder grüßte kein einziges Mal, vielleicht hätte ich nicht verschweigen sollen das ich auch nach CMAS ausgebildet bin ;-)
Na ja, Kleinigkeiten – aber der Ton macht die Musik.
Basisleitung: Nicky ist immer gut drauf, superfreundlich und immer für ein Schwätzchen aufgelegt und prägt damit das Bild sehr positiv. Tom liegt mir persönlich nicht so sehr, immer etwas laut und immer im Mittelpunkt und Staff faltet man auch nicht vor versammelter Manschaft/Gäste, aber ok – Charaktere sind halt unterschiedlich und mich mag bestimmt auch nicht jeder ;-)

Abschließend noch ein Tipp: Ein Nachttauchgang mit Yvonne am Lighthouse! War einer meiner Top Ten Tauchgänge überhaupt! Selbst ein Foto eines Anemonenträgers hatte ich im Kasten – war einfach nur spitzenmäßig geguidet. Danke!

Ups, jetzt hätte ich fast noch die Extra-Diver Membercard vergessen: Nützt schon gleich beim ersten Mal, denn das Swiss Inn gewährt 10% auf Eure Getränkerechnung  Nettes Goodie, was man natürlich gern mitnimmt.

Ob man nun Jeep- oder Bootstouren lieber mag hängt von jedem selbst ab. Hat auch in einem Basenbericht nichts zu suchen. Nur das die einheimische Jeepcrew recht fix war einem Teppich unter dem Hintern wegzureißen war nichts für mich gemütliche Natur. Aber dafür war man schnell zu Haus ;-) Petra und Juliane haben jedoch versucht die Fahrer ab und an zu bremsen die Teppiche aufzuladen solange noch Ausrüstung oder Touris drauf waren 
Bei Bootstouren wächst eine Gruppe schneller zusammen, da man den ganzen Tag zusammen unterwegs ist was sich bei/nach dem Abendbrot meist fortsetzt. Da auf den Jeeps die Besetzungen häufig wechselten war es etwas schwieriger Kontakte zu knüpfen.

Apropos schnell: Die Extra Divers brechen morgens recht früh auf – auch wenn ich nicht so der Frühaufsteher bin: Es hat den Vorteil das man oft erster an einem Tauchplatz ist und wer das Blue Hole oder Canyon kennt weiß diesen Vorteil zu schätzen.

Meine Tauchplatztips: Der Abstieg in Bells, dann Richtung Blue Hole an der Steilwand ist schön, Canyon ist Klasse wenn man allein ist, Islands als Foto-Lieblingsplatz, Caves mit dem besonderen Flair, der besondere Spot Lighthouse bei Tag und bei Nacht.

Etwas enttäuschend fand ich in Dahab das Fehlen oder nur seltene Auftreten von Napoleons (nicht gesehen), Schildkröte (jedoch mal von anderen gesehen), Blaupunktrochen (leider auch nicht gesehen). Möglicherweise eine Folge der vielen Angelschnüre die das Saumriff säumen und dann werden busweise fremde Schnorchler ins Wasser geworfen. Scheinbar vielfach jedoch ohne sie auf die Sensibilität so eines Ökosystems hinzuweisen, was der Fischpopulation auf Dauer auch nicht gerade helfen wird. Da kämpfen leider Yvonne & Co auf verlorenem Posten  Insgesamt können die Saumriffe nicht mit Außenriffen ab und südlich von Safaga mithalten, vom Fischreichtum stellt Islands dort die Ausnahme dar.
Warum auch von den Extra Divers Schnorchler mit ans Blue Hole genommen werden verstehe ich nicht, ist recht unnötig – da gibt es geeignetere und ungefährlichere Plätze, auch wenn die Schnorchler hier immerhin gebrieft wurden was andere Veranstalter nicht machten.

Die Sonder-Tauchausflüge zum Ras Mohammed oder Tauchen auf Kamelen kosteten 60 Euro Aufpreis, zusätzlich mussten 2 Tauchgänge bezahlt werden bzw. wurden vom Paket abgezogen. Finde ich etwas heftig, vermutlich nicht allein, denn die Touren waren nur selten bis gar nicht frequentiert.

Soweit mein Bericht, gebe mich hiermit zum Beschuß frei 

Lighhouse
Lighhouse

Canyon
Canyon

Lighhouse
Lighhouse

Schweizer Franken Riff
Schweizer Franken Riff

Lighthouse (Trash Zone)
Lighthouse (Trash Zone)

Lighthouse (Trash Zone) - Anglerfisch
Lighthouse (Trash Zone) - Anglerfisch

Canyon (Ausgang - Glasfische)
Canyon (Ausgang - Glasfische)

Islands
Islands

Islands
Islands

Lighthouse (Trash Zone) - Annemonenträger (Nacht-TG)
Lighthouse (Trash Zone) - Annemonenträger (Nacht-TG)

Lighthouse (Trash Zone) - (Nacht-TG)
Lighthouse (Trash Zone) - (Nacht-TG)

Islands
Islands

Canyon - ungewohnt schlechte Tarnung ;-)
Canyon - ungewohnt schlechte Tarnung ;-)

Caves
Caves

Caves
Caves

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 10809
Extra Divers, Hotel Swiss Inn Golden Beach Resort, Dahab
geschrieben am 08.09.2004 von Mirko [AOWD & EAN, 28 TG]
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2 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.

So, dann gebe ich auch mal meinen Kommentar über die Extra-Divers ab.
Zuallerst die Info, dass ich alleine von 24.08.04 - 31.08.04 ins Swiss Inn Golden Beach gereist bin.
Eine tolle, saubere und gepflegte Anlage die keine Wünsche offen lässt. Ich bin sogar der Meinung, dass vier Sterne untertrieben sind - das Swiss Inn würde auch gut und gerne in die 5-Sterne Kategorie passen.
Direkt am ersten Tag bin ich zur Extra-Divers Basis gegangen, die auf dem Hotelgelände angesiedelt ist - ich hatte über meine Reisebüro ein 10er Tauchpaket gebucht.
Hier angekommen, wurde ich super nett von betty und Yvonne begrüßt und von Yvonne ´eingecheckt´. Heißt: Ärztliches Attest wurde verlangt, Anzug anprobiert, Lungenautomat und Computer bereitgestellt und Jacket anprobiert. Yvonne hat mir alle notwendigen Infos gegeben über Tauchplätze, Check Dive und die ´Eintragungs-zeremonien´ um direkt am nächsten Tag lostauchen zu können.
Wie schon vorher beschrieben, wird dann der Check-Dive durchgeführt: Oktupuss wiedererlangen, Brille abnehmen und wieder aufsetzen und Wechselatmung beim Buddy. Ist das erledigt, geht es los mit dem ersten Tauchgang.
Ich habe immer (insgesamt 10 Tauchgänge) an verschiedenen Plätzen getaucht, eine Kamelsafari mitgemacht (absolut zu empfehlen) und war total begeistert. Natürlich sind die Tauchgänge auf 30 m und 60 Minuten beschränkt - aber das ist eine Vorgabe der ägyptischen Regierung.
Alle Dive-Guides (Petra, Helmut, Yvonne, Felix, Juliane... ich hoffe ich habe keine(n) vergessen) haben ausführliche Briefings gemacht und auch auf ihre ´Schäfchen´ aufgepasst, was ich als relativer Anfänger (28 TG) toll fand.

Auch die Deko-Bierchen und die ganze Atmosphäre an der Basis mit Tom und Nicki fand ich klasse und ich werde definitiv nochmal wieder kommen!!

Also bis zum nächsten Mal- immer 50bar Rest

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 10667
Extra Divers, Hotel Swiss Inn Golden Beach Resort, Dahab
geschrieben am 30.08.2004 von Robster [SSI-AOWD, 46 TG]
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2 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Meine Freundin und ich waren vom 14.-24.8. bei den Extra-Divers. Nach einer Woche Nilkreuzfahrt waren nun 10 Tage Entspannung inkl. Tauchen angesagt. Da wir das erste Mal im Roten Meer getaucht sind, fehlen uns wohl die Vergleiche, aber ich habe trotzdem so meine Vorstellungen von Tauchgängen.

Zu den Ausgangsbedingungen hat der vorherige Schreiber schon ausführlich Stellung genommen. WIr waren direkt im Swiss Inn und hatten keine Beschwerden. Zur Basis waren es daher auch nur wenige Schritte. Auf die Ausfahrten waren wir seelisch und moralisch schon vorbereitet, das fanden wir nicht sooo schlimm, obwohl die Jeeps natürlich schon in die Jahre gekommen sind. Aber wir fühlten uns dabei eigentlich nicht unwohl. Apropos unwohl: die Freude war nicht eben groß, jeden Tag recht früh aufzustehen, um zur ersten Ausfahrt pünktlich zu sein, aber das ist absolut in Ordnung. Erstens ist man dann vor der großen Mittagshitze wieder im Hotel und zweitens ist man meist als erstes im Wasser. Und das ist bei den Massen, die gerade zum Canyon oder zum Blue Hole kommen, ein beachtlicher Vorteil. Ist schon irre, wenn beim abtauchen 4 oder 5 Jeeps am Ufer stehen, und wenn man ein Stündchen später wieder zurück ist, hat man Mühe, ´seinen´ Jeep wiederzufinden. Also ein Lob für die Planung. Und überhaupt: abwechselnd werden die beiden obigen Spots angeboten und parallel dazu nach Anzahl der Taucher noch ein oder 2 der zahlreichen anderen Tauchplätze. So ist Abwechslung gewährleistet und man tritt sich nicht unter Wasser auf die Flossen.

Natürlich blieb der erwartete Checkdive nicht aus, aber er wurde ordentlich abgehakt und anschließend gabs noch einen geführten ersten Tauchgang, was wir nicht als störend empfanden (Grüße an Horsti). Alsdann hatten wir uns auch fürs alleinige Tauchen qualifiziert ;-) und haben davon auch regen Gebrauch gemacht.

Das Briefung fand ich in allen Fällen super, die Guides haben sich Zeit genommen, anhand der anschaulichen Zeichnungen (DM-Abschlußarbeit?) den Tauchplatz genau darzustellen und auf die Besonderheiten hinzuweisen. Einschränkungen gab es hinsichtlich der Tiefe (30m) und der Zeit; nach ca. 60 min sollte man mal wieder ein Lebenszeichen abgeben. Ein Guide war in jedem Fall mit im Wasser, um Checkdives durchzuführen, unerfahrenere Taucher zu führen oder damit man gemütlich in Zweierteams tauchen konnte.

Das einzige, was mich wirklich gestört hat, war der rasche Aufbruch nach dem Tauchen. Ich bin eigentlich kein Trödelheini, aber das ging mir manchmal etwas zu schnell mit dem Abtrocknen, einpacken und aufsitzen. Besser war es dann schon, wenn man einen Tauchplatz mit Teehaus o.ä. hatte, dann konnte ich mir Zeit lassen, während die anderen schon auf den Kissen lümmelten. Gerade beim zweiten Tauchgang war eigentlich keine Eile mehr geboten, aber man ist ja nicht allein.

Dafür setzt man an der Basis auf Gemütlichkeit. Nachdem das Gerödel in den beiden Süßwasserbecken gespült war, die Anzüge auf dem Extra-Bügel hingen und die ausreichend große Kiste wieder im Regal verstaut war, konnte man sich gemütlich in die Kissen-Ecke fläzen und das Logbuch füllen. Für die vielen bunten Fische gab es ein Fischlexikon, damit man auch alles richtig einordnen konnte und die Crew stand auch auskunftsfreudig zur Seite. Nicky war immer freundlich bemüht, alle Schäfchen für den nächsten Tag unterzubringen (wehe, wenn man nicht rechtzeitig auf der Liste stand :-)), dann gab´s auch ein Deko-Bierchen (oder -wasser).

Auf Wunsch werden auch Tauchspots mit dem Kamel angesteuert, die weiter entfernt sind oder Tagesausflüge mit dem Boot zur Straße von Tiran oder zum Ras Mohammed. Voraussetzung ist halt, daß sich dafür mindestens 4 Leute finden, genauso wie für einen Nachttauchgang am Hausriff oder am Lighthouse.

Gibt es noch was zu sagen? Nun ja, wir sind mehr getaucht, als wir vorher geplant hatten, und das spricht entweder für die Basis oder für das Marketing-Geschick von Nicky ;-). Die Guides waren eigentlich immer guter Laune, auch nach 3 Wochen ohne freien Tag und den entsprechenden Tauchgängen. Nicky ist jederzeit Herr (bzw. Frau) der Lage und zusammen mit Tom läuft alles am Schnürchen, auch wenns irgendwo mal klemmt. Ein Doc läßt sich fast täglich blicken, was die Sache mit den Attesten erleichtert und für kleine (Ohren)probleme o.ä. hat man immer ein Mittelchen parat. Insofern hatten wir also einen sehr erholsamen Urlaub, wofür wir uns bei Betty, Yvonne, Felix, Micha, Julie, Horst, Marcin, Heidi sowie Nicky und Tom bedanken.

Grüße auch an Arnd und danke für viele Fototipps.

Nadine & Robert

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 7351
Extra Divers, Hotel Swiss Inn Golden Beach Resort, Dahab
geschrieben am 01.06.2004 von Matthias [AOWD, 117 TG]
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4 von 7 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 5 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren vom 13.05. bis 27.05 in Dahab bei den Extra Divers. Nachdem wir die Extra Divers bereits von Makadi kennen, dort waren wir bereits 4 Mal, wollten wir mal etwas Neues testen.

Gewohnt haben wir im neuen Iberotel Dahabeya. Dies ist ein hübsches kleines Hotel welches erst im März diesen Jahes geöffnet hat. Die Zimmer sind super, die Anlage top und gepflegt, lediglich das Esssen und der Service sind verbesserungswürdig.

Die Extra Divers ist Dahab sind eine sehr gemütlich und gut organisierte Tauchbasis. Zweimal am Tag geht es mit Jeeps zu den verschiedenen Tauchspots die zwischen 15 und 20 Minuten entfernt liegen.

Getaucht wird mit 12l und 15l Stahlflaschen, Nitrox ist möglich allerdings mit einem Aufpreis von 4 Euro pro Flasche. Ansonsten sollte man die Tauchgänge vorab buchen, das spart eine Menge Geld. Bezahlt werden kann in Bar oder per Kreditkarte, bei Kreditkarte wird jedoch 2,5% Aufschlag erhoben da dies über das Swiss Inn Hotel abgewickelt wird.

Beim Einchecken werden die ärztliche tauchtauglichkeits Bescheinigung geprüft sowie das Logbuch und das Brevet. Anschließend erhält jeder Taucher ein Box mit festen Stellplatz sowie zwei Bügel im Trockraum für die Anzüge. Der Tauchkoffer muss leider wieder mit ins Hotel geschleppt werden da der Platz begrenzt zu sein scheint.

Für die Touren muss man sich am Vortag einragen, entsprechende Listen hängen aus. Für die beiden Highlights Canyon und Blue Hole kann man sich in eine seperate Liste eintragen (diese beiden werden abwechselnd alle zwei Tage angefähren), alle anderen Spots werden so zusammengestellt das jeder Taucher möglichst nicht 2 Mal an den gleichen Spot fährt. Auf Wunsch ist aber auch dies möglich.

Die Touren beginnen morgens zwischen 8:15 Uhr und 8:30 Uhr, mittags geht es dann um 13:15 Uhr oder 13:30 Uhr los. Freitags ist die Mittagspause eine Stunde länger um so den einheimischen Fahrern mehr Zeit für das "Sonntags"-Gebet zu geben. Die Fahrten sind zumindestens abenteuerlich, in wenigen Fällen auch mal Richtung lebensgefährlich. Die meisten Fahrer jedoch steuren ihre Jeeps verantwortungsvoll. Die Qualität der Fahrzeuge würde keinen deutschen TÜV bestehen, das Armaturenbrett funktioniert in keinem der Jeeps und auch die Reifen sehen wirklich aufgebraucht aus. Vor dem Bremsen muss der Fahrer ab und an schon mal ein wenig pumpen um Druck aufzubauen, aber bei der meist recht geringen Geschwindkeit geht das alles. Bis auf ein oder zwei Fahrten kam bei uns eigentlich nie wirklich Angst auf, man sollte aber halt schon ein wenig Abenteuerlust aufbringen um sich das anzutun.

Nachdem man mit dem Jeep am Tauchplatz angekommen ist, wird die Ausrüstung von Pickup geholt auf auf die bereits ausgelegten Teppiche verteilt. Nun kann man Flasche, Jacket und Atemregler zusammenbauen. Anschließend folgt das Briefing, je nach Guide etwas kürzer oder ausführlicher. Anschließend ziehen sich die Taucher fertig an und starten über die diversen Einstiege bis zu der Stelle wo dann abgetaucht wird. Dies ist an einigen Plätzen recht einfach, an anderen Plätzen doch ein wenig beschwerlich.

Nach dem Tauchgang heisst es dann wieder raus aus den Tauchklamotten und mit der Ausrüstung wieder auf den Pickup. Die ägyptischen Fahrer sind hierbei eher Statisten, selbst ist der Taucher. Mit Mühe und Not reicht nun die Zeit noch für eine Zigarette, dann geht es auch schon wieder zurück zur Tauchbasis. Es bleibt leider keine Zeit mal gemütlich noch einen Tee oder eine Erfrischung in den überall vorhandenen einheimischen Cafe`s zu sich zu nehmen, schade eigentlich.

Die angebotenen Tauchspots sind sehr vielfältig und schön, Grossfisch allerdings sucht man in der Regel vergeblich. Im Unterwasser Bereich dieser Webseite dann etwas mehr zu dem was es zu sehen gibt.

Der erste Tauchgang ist auch hier der berühmte Check Dive. Anders als bei allen Tauchbasen wo wir bisher waren, besteht der Checkdive aber nicht nur aus Maske abnehmen und Atemregler wegwerfen, wieder einfangen sowie Oktopus Atmen mit dem Partner. Man darf anschließend auch noch den gesamten Tauchgang hinter dem Guide tauchen, der sich dann (wie auch immer) von der Qualität des Tauchers überzeugt hat. Ist der Guide anschließend der Meinung das ein Taucher nicht genügend gut taucht (was immer dies auch heißen mag) darf man auch die nächsten Tauchgänge hinter dem Guide und anderen Anfängern hinterher tauchen. Einige Guides sind dabei aber nicht wirklich aufmerksam oder kreativ sondern paddeln recht unmotiviert vor der Truppe her. Diese Arbeitsweise hat eigentlich nur mit Glück des richtigen Guides oder Laune des Guides zu tun. Der eigentliche Anspruch die Korallenwelt zu schützen ist durchaus sinnvoll und positiv, die Durchführung aber scheitert an teilweise wirklich lustlosen Guides. Uns blieb zum Glück nur ein Tag den wir so verbringen mussten, dann hatten wir einen interessierten und vernünftigen Guide der uns dann in die Freiheit entließ.

Nachmittags nach dem zweiten Tauchgang wurde es dann wirklich gemütlich. Bei einem "Deko-Bierchen" konnte man ganz in Ruhe die Erlebnisse des Tages und tausend andere Geschichten austauschen. Sowohl die meisten Gäste wie auch das Personal und die beiden Chefs saßen meist noch ein bis zwei Stunden gemütlich an der Basis. In der neu eingerichteten super gemütlichen Sitzecke war Entspannung pur angesagt. Das Bier stand in einem Kühlschrank zur Verfügung und wurde mit 9 ägyptischen Pfund (ca 1,20 Euro) pro Flasche extrem günstig abgegeben.

Letztendlich haben wir viel mehr getaucht als wir uns vorgenommen hatten, Nicky kann irgendwie nicht wirklich zusehen das die Taucher sich mal einen Tag freinehmen. Aber es hat sich gelohnt und unheimlich viel Spass gemacht.

Wir kommen bestimmt wieder zu den Extra Divers nach Dahab. Besonders liebe Grüsse von dieser Stelle aus an Yvonne, Alex, Julia, Helmut, Micha und natürlich an Nicky & Tom.

Ein paar Bilder und etwas mehr Text findet Ihr wie immer auf www.panczyk.org

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 6462
Extra Divers, Hotel Swiss Inn Golden Beach Resort, Dahab
geschrieben am 12.03.2004 von Jutta [PADI OWD, 19 TG]
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2 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 5 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Habe im Dezember in der Extra Divers Tauchbasis in Makadi meinen OWD gemacht und bin daher auch für meinen nächsten Tauchurlaub wieder bei einer Extra Divers Basis gelandet, weil ich dort super zufrieden war.
Die Tauchbasis in Dahab ist genauso gut und absolut empfehlenswert. Super nettes und engagiertes Team, auch in Notfällen (ich Dussel hatte einmal meinen Tauchanzug in der Basis hängen lassen. Innerhalb kürzester Zeit hat Marcin mir nen Leihanzug organisiert, und das OHNE Berechnung, so dass der Tauchgang mit mir stattfinden konnte). Gepflegte Leihausrüstung, jeder hat während des Aufenthaltes seine eigene Box, in die man die Ausrüstung packt und diese dann ruck-zug auf den Pickup. Auch TecDiver kommen hier auf ihre Kosten, die meisten der Mitarbeiter sind diesbezüglich ausgebildet.
In Bezug auf die Beduinen, die die Jeeps und Pickups fahren, kann ich mich den vorherigen Meinungen nur anschliessen, nur keinen Handgriff zuviel, alledings kann hier ein kleines Geschenk, z.B. ein Feuerzeug, weiterhelfen. Die Fahrzeuge, mit denen man die Tauchplätze anfährt, sind immernoch abenteuerlich, am Armaturenbrett funktioniert NICHTS, aber Hauptsache die Kiste fährt. Habe von Makadi nur Hausrifftauchgänge und Bootstouren gekannt und war daher skeptisch gegenüber den Jeeps und Landtauchgängen. Muss aber sagen, dass man so einen ganz anderen Eindruck von Land und Leuten bekommt.
Die Tauchplätze in Dahab sind super, von einfach nur schön (Schweizer Frankenriff, Islands, Golden Blocks) bis zu spektakulär (Canyon, Blue Hole).
Bei der Organisation wird sehr viel auf Abwechslung geachtet, so dass man nach Möglichkeit nicht 2x am gleichen Platz taucht.
Ich habe im Hotel Coralia gewohnt, würde ich nächstes Mal nicht mehr machen, weil man halt einfach 4x am Tag je nach Tempo 5-10min unterwegs ist. Ansonsten ist das Coralia durchaus zu empfehlen, gemütlich und gut.
Nochmals ein dickes Lob an das Team der Basis, besonders an Sven, Marcin, Yvonne und Micha, mit denen ich viele schöne Tauchgänge erlebt habe.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 6185
Extra Divers, Hotel Swiss Inn Golden Beach Resort, Dahab
geschrieben am 05.02.2004 von Sven [PADI OWD, 24 TG]
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3 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 6 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Ich war mit einer Freundin im Januar 2004 mit den Extra Divers in Dahab tau-chen und hatte eine tolle Zeit. Über Nicola und Tom kann ich nichts sagen, da die beiden im Urlaub waren, aber die verbleibende Crew war supernett.

Getaucht wir entlang der Küste und man ist jeweils ca. 30 Minuten unterwegs. Manche Tauchplätze liegen etwas näher, bis zu Blue Hole (am weitesten entfernt) sind es dann doch eher so 40 bis 45 Minuten. Die Jeepfahrten zu den Tauchplät-zen waren auch, was mich anfangs abgeschreckt hat. Eigentlich fahre ich ja lie-ber mit dem Boot raus. Die Fahrten mit dem Jeep sind aber auch ganz nett - zu-mindest nicht so nervig wie erwartet und die Urlaubsgefühle müssen nicht wirk-lich leiden. Und damit hat sich die Kritik auch schon.

Es gibt tolle Ecken zum tauchen und auch im Januar kann ich einen Abstecher nur empfehlen. Ein besonderer Bonus ist das Hotel Swiss Inn Golden Beach, wo die Tauchschule auch angesiedelt ist. Die Zimmer sind sehr schön, das Hotel su-per geführt, das Essen sehr gut (auch frischen Salat kann man bedenkenlos es-sen) und das Personal immer zu Späßen aufgelegt aber nie aufdringlich.

Rundum war es ein gelungener Urlaub wo einfach alles stimmte. Das Hotel, die Tauchbasis und die anderen Reisenden dort. Ich kann die Tauchbasis und das Hotel nur empfehlen.

Die in diesem Forum schon bemängelte Beschränkung auf 30 m Tiefe kommt nicht von der Tauchschule, sondern ist eine staatliche Vorgabe in Südsinai. Also bitte nicht die Basis dafür verantwortlich machen, in Dahab (wahrscheinlich auch Shamir Sheikh) müssen (zumindest offiziell) alle Basen Ihre Gäste diesbezüglich einschränken. Lediglich technische Taucher mit einer entsprechenden Ausbildung dürfen tiefer gehen.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 5821
Extra Divers, Hotel Swiss Inn Golden Beach Resort, Dahab
geschrieben am 24.12.2003 von Holger [Padi Rescue, 168 TG]
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3 von 16 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 20 Usern stimmten diesem Bericht zu.

im Oktober 2003 war ich für eine Woche in Dahab.
Die Basis und das Equipment machte einen guten Eindruck.
Auch die TGs waren eigentlich sehr schön. Nach einem obligatorischen Check-TG konnte ich mit meinem Buddy ohne Guide lospaddeln. Die Tiefen und Tauchzeitkontrolle fand ich aber eher unangenehm und die Baseninterne Tiefenlimitierung auf 30m den absoluten Witz.
Bisher war ich zum Tauchen im Roten Meer auf Safaribooten unterwegs. Dort fand trotz meist anspruchsvolleren TGs mit heftiger Strömung etc. keine derartige Bevormundung statt.

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Datenbankeintrag 4370
Extra Divers, Hotel Swiss Inn Golden Beach Resort, Dahab
geschrieben am 05.08.2003 von fritz e [padi rescue, 115 TG]
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5 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 5 von 6 Usern stimmten diesem Bericht zu.

..auch 3 wochen gehen irgendwann zu ende.

zunächst vielen dank dem gesamten team der extradivers dahab: nicky & tom, alex, marcin, felix, roman, alexa, kexy, juliane und ayman für die supernette angenehme atmosphäre und betreung sowohl unter als auch über wasser.

auch wenn es schon das vierte mal war, das wir bei euch untergetaucht sind wurde es uns nicht langweilig. im gegenteil wir konnten in diesen 3 wochen total entspannen und hatten zudem viel spass und zu gucken gab es auch wieder jede menge, wenn man ein gutes auge hat (es müssen ja nicht immer "große fische" sein). unserer beiden kinder haben ein superauge für alles was vielen tauchern vielleicht entgeht. da wären z.b.. unterschiedliche schnecken, seepferdchen, seegrasgeisterpfeifenfische, messerschnepfenfische, steinfische und viele andere.

bei den bells/ blue hole haben wir unsere ersten haie (weißspitzenriffhaie) gesehen. und wir freuen uns immer wieder wenn wir schildkröten oder octopusse entdecken. langweilig wird es nie, denn einige tauchplätze warten mit wunderschönen korallen und tollen drop-offs auf wie "bells/blue hole", "islands" oder "gabr el bint". am swiss inn beach hatten wir an 2 tagen spass mit 2 delphinen, einfach ein tolles erlebnis.

getreu dem motto nach dem tauchen ist vor dem tauchen verabschieden sich jetzt toni, moritz, claudi und fritz bis zum nächsten tauchgang vielleicht auch wieder bei euch in dahab. auf jeden fall eine empfehlung für tauchfreudige familien.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 2995
Extra Divers, Hotel Swiss Inn Golden Beach Resort, Dahab
geschrieben am 12.01.2003 von Ingo
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10 von 12 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 12 von 14 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren vom 02.01. - 09.01.2003 in Dahab.

Die Basis ist sehr gut organisiert und sauber. Jeder Taucher erhält für die Zeit seines Aufenthaltes eine nummerierte Kiste mit einem festen Platz sowie zwei nummerierte Kleiderbügel, die ebenfalls einen festen Platz haben. Dies führt dazu, dass das Aufladen für die Tauchgänge teilweise keine 10 min. dauert, da jeder weiß, wo er seinen Kram hat und es keine Sucherei gibt.
Die Leihausrüstung ist in sehr gutem Zustand. Wenn man die Ausrüstung komplett ausleiht kostet das 25,- EUR INKLUSIVE Tauchcomputer. Auch die Preise für einzelne Leihausrüstung sind moderat. Die Preise für die TG bewegen sich wohl im Mittelfeld, dafür bekommt man aber eine Top-Gegenleistung.
Ärztliches Attest und Brevet werden kontrolliert, außerdem wird ein Checkdive durchgeführt, der aber im Rahmen eines normalen Tauchgangs stattfinden kann. Auf Tiefenlimits wird geachtet. Wer unter 20 TG hat, darf nur mit Guide tauchen, was 3,- EUR extra pro TG kostet. Ich persönlich empfand das als sehr angenehm, da die Guides einem auch Dinge zeigen können, die ich als Anfänger schlicht übersehen hätte. Gegängelt habe ich mich nicht gefühlt.
Getaucht wird in Dahab in der Regel vom Strand aus, die Tauchplätze werden mit dem Jeep angefahren. Vor dem Tauchgang gibt es ein ausführliches Briefing, auf die Besonderheiten und Schwierigkeiten des Tauchplatzes wird eingegangen. Es wird darauf geachtet, dass die Taucher das Briefing auch tatsächlich mitmachen.

Die Mitarbeiter sind sehr nett und bemüht, für einen schönen Tauchgang zu sorgen. Als Anfänger bin ich mit Steffen, Annette und Heike getaucht und fühlte mich bei allen dreien gut aufgehoben. Auch außerhalb vom Wasser waren alle sehr engagiert -nochmal "Danke" Alex (c: - und als ich einen TG wegen Druckproblemen abbrechen musste, wurde dies äußerst kulant geregelt –auch hierfür "Danke". Es war nie ein Problem, wenn meine Freundin, die nicht taucht, zum Schnorcheln mitkommen wollte, einmal wurden dafür extra die Tauchgruppen geändert.

Ein Taucher, der seit den 80ern regelmäßig nach Ägypten fährt, sagte mir, die Extra-Divers seien die am besten organisierte Tauchbasis, die er bisher gefunden hat.

Die Extra-Divers sind an das Hotel Swiss Inn Golden Beach Ressort angeschlossen. Das Hotel hat 4**** und ist einwandfrei, mit abwechslungsreichem Frühstück- und Abendessenbuffet, Pool- und Strandbar sowie a la card Restaurant. Die Zimmer sind geräumig und picobello. Sehr zu empfehlen.


    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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