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Basen/Shops Palau Fish´n Fins, Palau
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Datenbank - Basen/Shops - Palau - 4 Berichte zu diesem Eintrag!
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Fish´n Fins, Palau geschrieben am 06.08.2008 von Dominik [PADI DM, 200 TG]
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Mitte Februar 2006 waren wir für acht Tage auf Palau und haben mit ´Fish n Finns´ insgesamt 16 Tauchgänge gemacht. Das Tauch in Palau ist sensationell - Riffhaie in rauhen Mengen, Mantas, haufenweise Schildkröten, riesige Mördermuscheln, tolle Felsformationen. Ein Muss für jeden Taucher, der tiefblaues Wasser und Grossfische liebt. Die Tauchbasis Fish n Fins liegt etwas unromantisch neben einer Müllkippe, ansonsten aber sehr schön. Sehr gemütlich: das Cafe, in dem man bei Capuccino oder Dekobier den Tauchtag mit Blick auf Wasser ausklingen lassen kann. Dazu gibs es alles vom einem kleinen Snack bis zum richtigen Dinner Einen grosser Shop gibt es für alles was man so braucht - oder wenn man einfach ein wenig Stöbern will. Unpraktisch und unsicher der Ausrüstungsraum - eigentlich ein Metallkäfig, der zwar abschliessbar ist aber tagsüber offen steht und nur aus Metallgestänge mit Haken besteht. Nix wo man etwas ablegen kann. Alles an die Haken - incl. z.B. Bleigurt, Füsslinge oder Flossen. Und da die Basis auch weder mit Tauchkisten noch Taschen o.ä. arbeitet läuft man mit seinen Ausrüstungsgegenständen X mal zwischen Boot, Tauchbecken und Ausrüstungsraum hin und her. Sehr gut im Gegensatz dazu die Becken zum Ausspülen der Ausrüstung: aussreichend gross - und mit separatem gepolstertem Fach für Fotoausrüstung, Computer u.ä. Nitrox gibt es auch - aber wegen fehlendem Membran-Compressor nur gegen ordentlichen Aufpreis. Schade eigentlich - insbes. wo viele andere Basen in der Südsee bereits ´Nitrox for free´ anbieten. Die Tauchguides sind super-net, kompetent und unterhaltsam. Vor allem mit Danny und Alain hatten wir grossen Spass auf dem Boot und unter Wasser. Ein kleines Manko der Tauchbasis mit grosser Auswirkung ist, dass die tägliche Planung der Tauchboote kein gutes System hat - wenn man überhaupt von einem ´System´ sprechen will. Am Morgen gibt es eine Liste wer mit wem auf welchem Boot ist. Dass die Bootsnamen am Boot nicht angebracht sind kann man verschmerzen - so viele gibt es ja nicht. Dass man nicht weiss welcher Guide bei einem mitkommt, regelt sich irgendwann. Aber man weiss auch nicht wo man eigentlich hinfährt - und da die Tauchgäste leider jeden Tag neu auf die Boote gemischt werden hat man oft Konflikte bei den Tauchplatz-Präferenzen: Der eine hat seinen letzten Tauchtag und will endlich in den German Channel, der andere war gerade gestern dort und will in jedem Fall woanders hin. Das könnte man sooo einfach verbessern durch klare Kommunikation vor der Abfahrt und durch eine konstante Bootsbesetzung. Ausserdem: Nur wer den Mund aufmacht gekommt, was er sich wünscht. Ab dem dritten Tauchtag haben wir jeden Tag den Wunsch geäussert, den Jellyfish Lake anzusteuern. Nach tagelangem Vertrösten hat es dann erst am allerletzten Tauchtag geklappt. Wir wollten endlich auch mal ein Wrack betauchen. Erst als wir (!) genügend Interessenten ´organisiert´ haben, gab es dann eines Tages einen dritten Tauchgang zum Helmet Wreck. Das gleiche beim - sehr zu empfehlenden - Chandelier Cave. Eigentlich verdient die Basis doch an jedem dieser Sonderaktionen zusätzliches Geld - und lassen trotzdem die Gäste darum ´betteln´. Sollten nicht die Tauchguides dafür werben ? Über beide Themen - Bootsorganisation und Zusatzaktionen - haben wir mit der Basis-Leiterin gesprochen, die durchaus grosses Verständnis für unsere Anregungen gezeigt hat. Aber der Bericht vom März 2006 hier auf taucher.net weiter unten zeigt, dass sich wohl nicht viel geändert hat. Die Ausfahrten im Speedboat waren stets ein Erlebnis für sich - wie James Bond fühlt man sich wenn es in gutem Tempo in die Kurvenkombinationen um die Rock Islands geht. Schön fanden wir auch, dass es eine ausgibige Mittagspause gab, oft am schneeweissen Strand unter Palmen - so dass sich auch über Wasser das Südsee-Feeling richtig ausbreiten konnte. In Summe also phantastisches Tauchen in traumhafter Landschaft mit netten Leuten - nur die Basis-Organisation sollte etwas mehr Systematik an den Tag legen. Michael & Margaretha  Rock Islands auf Palau Alain mit Barakudas (oder umgekehrt) Manta encounter im German Channel Jellyfish Lake - ein Erlebnis der anderen Art !
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Fish´n Fins, Palau geschrieben am 21.04.2006 von Klaust [AOWD, 75 TG]
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War in der zweiten Märzhälfte 2006 in Palau bei FishNfins, insgesamt 16TG. Dieser Bericht ist bestimmt emotional - und zwar vermutlich im positiven Sinn. Trotzallem fuer alle Empfindlichen einige Hinweise: - das Tauchen erschien mir eher was fuer Selbständige Hier wird kein Buddycheck gemacht, keine Buddies zugeteilt, niemand zurückgepfiffen wenns tiefer geht. Fuer Leute die wissen was sie wollen ein Paradies, fuer Sicherheitsbewusste möglicherweise eine Katastrophe. Das heisst allerdings NICHT, dass sich hier keiner um einen kuemmert. Bei Problemen und Fragen war sofort jemand zur Stelle, soweit möglich wurde sofort und unkompliziert geholfen, wenn man auftauchen wollte war sofort jemand mit ner Dekoboje parat etc. etc. Wer seinen Mund nicht aufmacht muss aber selbst zurecht kommen. - Die Ausfahrten finden mit Speedbooten statt, die ihrem Namen wirklich Ehre machen. Mit 50-60km/h gehts durch die Rock Islands, manchmal ueber ne Stunde. Wenns regnet kann das ganz schoen auszehren - wenn die Sonne schien fands ich toll - solange die Wellen nicht zu hoch waren. Dann kanns schon zu nem Bandscheibentest ausarten ;-). - Das Tauchen fand ich nicht schwierig, aber selber ne Dekoboje setzen koennen und notfalls die letzten 5-10m alleine auftauchen koennen ist von Vorteil. Nochmal: das MUSS nicht sein, man wird aber nicht von selbst an die Hand genommen. - Der Equipmentraum hat keine individuellen Schliessfaecher, alles wird an Haken in einem Raum gehängt, der wiederum abschliessbar ist. Jeder sucht sich einfach ein Plätzchen und legt sein Zeug hin ueber nacht. Dieser Punkt hat mich wirklich gestoert: nachdem meine Tauchmaske verlustig gegangen war und zum Schluss noch meine Bleitaschen fehlten war ich schon ganz schoen genervt. Taschen sind zwar wieder aufgetaucht, aber trotzdem: auch ne Maske kostet was. - die Müllkippe direkt neben der Basis wird Ästheten nicht grade vom Hocker reisen. Aber keine Bange: es mieft nur ganz leicht wenn man vom Tauchen zurück kommt, in der Basis selbst ist nix davon zu merken. - Die Palauanischen Guides sind eine Klasse fuer sich: Immer eine Witzchen auf den Lippen, sehr quirlig, emotional, direkt. Das muss man abkoennen - dann ists aber wirklich spassig mit den Jungs. Dass der Bootskapitaen immer nen Beutel voller Bethelnuesse dabei hat und ausgiebig geniest und dem Guide auch mal eine ueberlaesst muss man akzeptieren. Ich hab jedenfalls nie das Gefühl gehabt, dass die Jungs irgendwas nicht im Griff hatten. Also, wer in dieser Hinsicht empfindlich ist wird vielleicht nicht glücklich werden - nachdem was ich ueber Palau gehört habe, dann aber auf ganz Palau nicht. Jetzt mal die Punkte, warums hier super war: - Es herschte einfach eine tolle Athmosphäre, nette Leute, schoenes Kaffee, gute Schwätzchen nach dem Tauchen immer möglich. - Guter Tauchshop. Nicht billig, aber OK sortiert. - Wer Fragen bzgl. Unterwasserfotos- oder videos hat kriegt professionelle Info - Ueber das Tauchgebiet kann man nur sagen: Palau hat seinen Ruf zurecht. Fischreichtum ohne Ende, viele große Sachen (Fauna und Flora), meist gute Sicht, sehr abwechslungsreich, mannsgrosse Gorgonienfächer, Haie bei jedem Tauchgang, phantastisch bewachsene Steilwände, tolle Höhlen, irre Korallen, Barrakudaschwärme, Büffelkopfpapageienfische, Anglerfische, Napoleons, die man nicht mehr umarmen koennte, Fische in Farbavariationen die ich bisher nicht kannte, super Wrack betaucht, klasse Kanaltauchgang, Mördermuscheln mit nem Durchmesser von ueber 1m (kein Witz!), tiefblaues Wasser, Unmengen von Riffbarschen in Schwärmen, Schildis, Suesslippen die in keine Bratpfanne passen würden (;-)), Makrelenschwärme - noch Fragen? Achja, Mantas hats auch, war selber aber nicht beim entsprechenden Tauchgang dabei. Nun, wie soll ich einer Tauchbasis boese sein, die mir so ein Tauchen ermöglicht hat (sch.. auf die Maske)? Eine Palaureise ist natürlich teuer. Ich kanns aber nur empfehlen und habe KEINEN cent bereut. Also: Super Basis, phantastisches Tauchen. 1 Flosse Abzug wegen des Equipmentraums.
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Fish´n Fins, Palau geschrieben am 07.10.2004 von Ruth Höner [Padi Rescue, 291 TG]
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5 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Tauchferien in Palau April 2003 organisiert durch Manta Reisen, Schweiz Im April 2003 konnten wir unseren heissersehnten ´Taucher´-Traum endlich wahrmachen und die weite Reise nach Palau antreten. Nach einem Zwischenstopp in Bangkok und Übernachtung in Manila ging´s weiter ins unendliche Blau des Pazifiks. Nach 10 Tagen in Yap/Mikronesien mit ´Mantas gucken´ verbrachten wir 2 Wochen im Palau Pacific Resort (kurz PPR) und tauchten mit Fish´n Fins. Nach Yap kam uns Palau schon sehr zivilisiert und amerikanisch vor und in Koror gibt es fast so viele Autos wie bei uns am Zürichsee auf der Seestrasse. Jede Familie besitzt ca. 2-3 Autos! Hotel: Das PPR ist ein wunderschönes Hotel an einem Sandstrand mit Blick auf die Rock Islands. Da wir jedoch den ganzen Tag am Tauchen waren, konnten wir das Hotel gar nicht richtig geniessen, so dass ein Hotel in Koror fast praktischer gewesen wäre. Die Mahlzeiten sind auch sehr teuer, so dass wir praktisch nie im Hotel gegessen haben. Auch das Hausriff hat uns arg enttäuscht, sind wir doch vom Roten Meer anderes gewohnt. Die Hotelanlage und der Sandstrand sind jedoch traumhaft und die weite Reise schon deshalb wert. Das Tauchen: Tauchen am Blue corner, ein Highlight sondergleichen! Erst rasten wir mit dem Speedboot zwischen den Rock Island hindurch. Dann Haifütterung vom Boot aus beim Blue corner. Eine japanische Gruppe gesellte sich zu uns und ein Japaner warf seine Tauchkollegin im hohen Bogen mitten ins Haigetümmel. Diese fand nach anfänglichem Gekreische sogar noch Gefallen daran und knipste die Haie eifrig ´hautnah´. Der anschliessende Tauchgang am Blue corner war fantastisch: Ca. 18 graue Riffhaie, ein riesiger zutraulicher Napoleon mit einem vorstehenden Zahn, Barrakudas, Adlerrochen und fast nicht zu glauben: ein Tigerhai. Da wir vorher noch nie einen Tigerhai sahen, dachte ich mir nur ´also grösser dürfen diese Viecher nicht mehr werden, sonst bekomme ich doch noch Angst´. Meinem Buddy-Ehemann löste sich in diesem Moment der Knoten am Riffhakenseil, so dass er genau als der Tigerhai an uns vorbeischwamm, am Riffhaken rumnestelte. Es war ein wahnsinniger Tauchgang!! Die Tage danach wollten alle nur noch beim Blue corner tauchen, der Tigerhai wurde aber nicht mehr gesichtet. Die Tauchbasis: Fish´n Fins hat uns etwas enttäuscht, ist sie doch als eine der besten Tauchbasen der Welt ernannt worden. Die Guides sind zwar alle sehr nett (v.a. die deutschsprechenden Tauchlehrer Sascha und Markus; haben es leider nie geschafft, mit ihnen zu tauchen!), die Infos aber dürftig und die Auswahl der Tauchplätze eher eintönig. Morgens erfährt man nicht, wo es hingeht und merkt dann erst am Tauchplatz, dass man diesen schon einige Male betaucht hat. Nach dem x-ten Mal Blue corner und Big drop off, hätten wir gerne nochmals eines der vielen Wracks betaucht. Erst als wir nach anderen Tauchplätzen und Wracks fragten, konnten wir als 3. TG ein Flugzeugwrack betauchen (also selber schuld, wenn man sich nicht wehrt!). Die 2 Tauchgänge dauern immer von 9 – 16 Uhr, da zwischendurch oder nach den Tauchgängen auf einem Rock Island-Inselchen die Zeit totgeschlagen wird. Das mitgebrachte Essen (Reis mit Fisch/Fleisch/Gemüse oder Sandwich) wird nicht aufgewärmt und ist ziemlich schlecht. Das Tauchen in Palau ist allgemein sehr teuer. Hausriff-Tauchen ist gratis, wo wir beim Eindämmern Mandarin-Fische bewundern konnten. Hausriff bedeutet jedoch Tauchen im trüben Hafenbecken, das ca. 8m tief ist und wo dauernd Boote hinein- und herausfahren. Fazit: Palau ist für Grossfisch-Fans (v.a. Haie) noch immer eine Traumdestination und auch landschaftlich mit seinen Rock Islands und dem Jellyfish-Lake einzigartig. Wer genügend Urlaub und Kleingeld hat, dem ist Palau in Kombination mit Yap nach wie vor zu empfehlen.
Bewertung :
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TIPP: | Ist die Tauchbasis am zukünftigen Urlaubsort wirklich erste Wahl? Die Tauchbasendatenbank hilft! |
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22.08.2008 06:39 Taucher Online : 63 Heute 1106, ges. 28325261 Besucher
 
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