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Datenbank - Tauchplätze - Deutschland - Berlin - Flughafensee



Tauchplätze Deutschland - Berlin

Flughafensee

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  Flughafensee (29 Meldungen - zuletzt vom 09.02.2008)
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 Datenbank - Tauchplätze - Deutschland - Berlin - 6 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 33878
Flughafensee
geschrieben am 06.04.2007 von Anke [Bronze*CMAS, 180 TG]

Ich möchte den Flughafensee an dieser Stelle loben und verteidigen. Von meinen insgesamt 180 Tauchgängen habe ich ca. 100 davon im Flughafensee (FHS) verbracht.
Vielleicht mag ich den See, weil er vor 3 Jahren der erste See war, den ich überhaupt beim Tauchen kennenlernte.
Ich weiß mittlerweile, dass es natürlich andere attraktivere Seen und Unterwasserwelten in der Umgebung von Berlin gibt.

Dennoch bietet der FHS einzigartige Erfahrungen hinsichtlich seiner Tiefe, die manche Taucher gerne aufsuchen und seiner eigenen Stimmungsqualität.
Es gibt im FHS durchaus viele Fische zu betrachten: Barschschwärme und Krebse auch im Winter; in der wärmeren Jahreszeit: Karpfen, Welse, ganze ´Teppiche´ von stehenden Hechten sowie den berühmten ´Riesen-Zander´, der sein Revier zu Recht verteidigt und dem Taucher unter Umständen auch mal anständig ins Neopren zwickt.
Neben dieser bunten Fischwelt überwiegt die tatsächlich eher pflanzenlose Beschaffenheit des Seegrundes. Es kommt mir jedes mal vor, als tauche ich in die ´Wüste´ ab, obwohl ich mich doch im Wassermedium befinde. Das ist absurd und interessant zugleich genauso wie die beiden steilen ´kargen Felswände´ (Grade) unter Wasser. Dann taucht man über Ketten der angelegten Boote am Uferrand hinweg, wodurch die Orientierung in jedem Fall zusätzlich garantiert wird.
ich mag den FHS und möchte ihn nicht missen.
Ich gebe diesem schönen spannenden Tauchort mitten in Berlin, auch mit der BVG (U-Bhf. U6: Holzhauser Str.)easy-going zu erreichen, 5 Flossen und wenn ich ehrlich bin noch eine Flosse gratis obendrauf.
Anke

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 33579
Flughafensee
geschrieben am 22.03.2007 von scubastation [OWSI, 1 TG]

1 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Tiefe 24 Meter
Der Flughafensee liegt in unmittelbarer Nähe des Flughafen Tegel in Berlin und das Tauchen wird dort gerne ´Kerosintauchen´ genannt.

Meine Erfahrungen mit dem See sind: Schlechte Sicht, nervende Gaffer, taucherhassende Hunde...
Es gibt allerdings auch Taucher, die den See schätzen und auch von guten Sichten zu berichten wissen. Einige Berliner Tauchschulen bilden hier sogar aus...vielleicht Nullsicht-Specialty. Naja, einen Versuch ist es immer wert - man ist immer eine Erfahrung reicher.

Zum Flughafensee findet man über die Autobahnabfahrt Holzhauser Straße der A115 und dann fährt man die Bernauer Straße herunter und nimmt dort eine der abzweigenden Nebenstraßen. Da man nicht direkt an den See fahren kann muss man noch ca. 150m angerödelt laufen.


    Bewertung : ( 2 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 29498
Flughafensee
geschrieben am 03.09.2006 von Blues Lee [CMAS**, 105 TG]

2 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Anfahrt und Parken + Einstieg
Berlin-Tegel, Holzhauser Straße, Bernauer Straße, Sterkrader Straße, ggf. im Betzdorfer Pfad parken.
Bereits die Park- und Umziehmöglichkeiten im Bereich Sterkrader Straße lassen einen düsteren Schluss auf den Spaßfaktor des anschließenden Tauchgangs zu. Umziehen am Auto und je nach Parkplatzlage 150 - 350 m Anmarsch zur Einstiegsstelle mit vollem Gerödel. Kampftaucher kommen hier schon vor dem Tauchgang voll auf ihre Kosten...
Vor dem Einstieg ins rettende Naß muss der Taucher noch einen recht steilen Sandstrand herunterstiefeln, Stolpern hätte hier mehrere aufeinanderfolgende unfreiwillige Purzelbäume im vollen Gerödel zur Folge...

Infrastruktur
Der Zustand des Toilettencontainers am Strand hält pingelige Gemüter eher auf Abstand. Ebenso die in kurzen Abständen freizügig verteilt umherliegenden ´Tretminen´ der Berliner Fifis... eine Pest, die scheinbar nicht nur im Berliner Innenstadtbereich grassiert.
Füllmöglichkeiten gibt es keine.

Tauchen
Der Flughafensee dient eher als Abschreckung für allzu euphorische Tauchschüler und schlechtes Beispiel für einheimische Gewässer. Nach einem Tauchgang im Flughafensee weiß selbst der abgebrühte Taucher die Vorzüge von Sprunggruben in Frei- und Hallenbädern wieder zu schätzen. Im Sommer ab 6 m kalt + dunkel, aber z. T. etwas bessere Sichtweiten als im Null- bis Fünfmeter-Bereich, es lohnt die Mitnahme einer Lampe.

Wenig Vegetation, hier und da ein ´Schwärmchen´ Barsche. Sonst nur Müll, Totholz und einige größere Steine. Hauptattraktionen sind ein versunkenes Ruderboot und die obligatorischen Flußkrebse, das war´s dann aber auch. ´Schatzsucher´ können sich über verlorene Blinker von Anglern freuen... die einzig glitzernde Sache in der sonst trüb(sinnig)en Umgebung. Hechte kann man im Schilfgürtel entdecken, aber dafür braucht man das Tauchgerödel nicht zu schleppen, ABC + Neo reicht...
Noch ein Highlight: Kleinere Kolonien von bizarren Geweihschwämmen. Das müde Auge des Tauchers kann hier einen Moment die trieste Umgebung vergessen.

Fazit
Würde es diesen See nicht geben, müsste er erfunden werden. Hier könnten alle Tarierferkel, UW-Grabscher und andere unliebsame Tauchgenossen zu Zwangstauchgängen verdonnert werden. 100 %-iger Lernerfolg bezügl. UW-Etikette an den schönen Tauchplätzen dieser Welt wäre garantiert...

Flossenverteilung
1 Flosse dafür, dass es den See gibt.
1 Flosse für die günstige Lage in Berlin, dass man dort überhaupt Tauchen kann und die Gruselqualität der Tauchgänge.

In diesem Sinne gut Luft
Blues Lee


    Bewertung : ( 2 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 21372
Flughafensee
geschrieben am 16.10.2005 von Moritz_v.k.

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Der Flughafensee ist ein auf seine art faszinierender see der von manchen Tauchern auch
als ´Gruselkabinett´ bezeichnet wird.
Und das zu recht. Sandig, dunkel (Ab 8m Dämmersicht) und man findet manchmal mehr tote Fische als Lebendige. Vegetation ist quasi nicht vorhanden.
Dafür trumpft er mit Kratern, Dünen und das Ruderbootswrack direkt beim Einstieg (angelverein)
ist auch einen Blick wert.
Allerdings muss man mit seinem Tauchkrempel
ca. 200m latschen.
Ich gebe 4 von 6 Flossen für die tolle gruslige atmosphäreund die Tiefe, würde bei einem Spaßtauchgang aber doch den Groß-Glienicker See vorziehen

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 14965
Flughafensee
geschrieben am 14.08.2004 von und 26 Gäste

3 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

So, nun noch schnell etwas geschrieben zu unserem Berliner Spezialtauchgewässer:

Ein echter Baggersee quasi unmittelbar neben der Startbahn Otto Lilienthal. Nun gut, Flughafen Tegel wurde bereits vor geraumer Zeit gebaut, und das Gebiet um den Flughafensee hat sich inzwischen zu einem beachtlichen innerstädtischen Naherholungsgebiet entwickelt. Denkt man sich das lautstarke Treiben auf erwähnter Startbahn weg, kommt richtiges Feld- Wald- und Wiesenfeeling auf...

Nun, besagter See ist hübsch anzusehen, läd im Sommer zum Planschen und Schwimmen ein, Ruderboote lassen sich leihen und unsere Freunde, die Angler, folgen dort ihrer zweifelhaften Passion.

Und tauchen? Nun ja. Wenn sich ein Berliner See für Ausbildungszwecke aller Art eignet, dann dieser: Sandiger Grund für die Tarierferkel,
Kälte zur Abschreckung von Urlaubstauchern, bereichsweise grottenschlechte Sicht für Orientierungsübungen.

Also lieber woanders hinfahren? Nicht unbedingt! Es gibt sie, die Tage mit Sichtweiten bis acht Meter, Fische sind auch manches Mal zu finden, sogar vereinzelte Wracks (na ja, Ruderboote halt...) sind vorhanden! Und wenn’s mal etwas tiefer sein soll, ohne sich gleich an den Werbellinsee zu bemühen: bei knapp 30 Metern ist erst das Ende erreicht.

Der See ist zumindest in den von mir betauchten Bereichen arm an Bewuchs und sandig-steinig in allen Tiefenlagen. Die Mitnahme einer Lampe ist Pflicht, da auf jeden Fall ab 10 Meter Tiefe mit Dunkelheit zu rechnen ist. Kalt ist es zu jeder Jahreszeit allemal. Die Sicht kann weiter unten recht gut sein, außer nach ergiebigen Regenfällen, da der See einen Zulauf aus einem Rückhaltebecken hat.

Also: will man mal wieder tauchen um des Tauchens willen, neues Equipment testen, Tauchschüler erschrecken, sich im Hochsommer mal wieder richtig abkühlen - nix wie hin und rein. Es kostet nichts! (wenn das der Finanzsenator liest...)

Bewerten? 1 Flosse für den Wald, zwei für den zwang- und kostenlosen Zugang, eine für die Tiefe, die Kälte und die Finsternis.

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 12532
Flughafensee
geschrieben am 16.01.2002 von Lauti

12 von 13 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 7 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Der See verdankt seinen Namen dem vis-a-vis gelegenen Flughafen Berlin-Tegel (Otto Lilienthal); für dessen Neubau wurde in den 70er Jahren an dieser Stelle der Bausand ausgehoben.
Im Sommer ist die Sicht aufgrund der Schwimmer und Hunde mäßig, im Herbst und Winter jedoch annehmbar (ca. 5-8m). Von Tauchern gerne zum Eistauchen genutzt, ist er eigentlich der ideale Ausbildungssee: Tiefer als 20m - kein nennenswerter Unterwasserbewuchs vorhanden (Sandboden). Auf 8m liegt ein kleines Anglerboot.
Im Flachwasserbereich herrscht ein ziemlicher Fischreichtum (Hechte, Barsche, Aale und Stichlinge...). Zufahrt über die Sterkader Straße.

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