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Fun-Dive, Koh Samui

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Datenbankeintrag 29651
Fun-Dive, Koh Samui
Geschrieben am von piwinger Registriertes Mitglied [PADI MSD,AIDA**, 90 TG]

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Wir waren im Coral Cove Chalet (http://www.coralcovechalet.com/); dort hat uns der Reiseleiter, der uns im übrigen eine super Jeep-Safari (inklusive Verpflegung, Wasser und Coke unterwegs) um 1700 Baht pro Person verkauft hat, die Tauchbasis Fun Dive empfohlen. Auf seinen Anruf hin kam Thomas Koch, einer der beiden Eigentümer, innerhalb von dreißig Minuten zu uns ins Hotel.

Er machte einen sehr guten Eindruck. Meine Frau hatte noch gereizte Ohren von zuhause mitgebracht und er hat uns darin bestärkt, nur dann zu tauchen, wenn das weggeht. Getaucht würde nur mit Guide (ohne ist nicht möglich). Bei ihm sei es so, dass nur zwei Leute pro Guide tauchen gehen würden. Ihr Tauchboot sei das größte und schönste am Ort, es hätte eine Kapazität von 40 Leuten. Auf meine Bemerkung, dass das ja doch sehr viel sei, meinte er, dies würde aber eh nicht ausgeschöpft. Das Boot würde als einziges an der Boje festmachen, andere könnten dann nicht ran, daher alles kein Problem. Verpflegung und Getränke seien inkludiert, nur das Bier müsste man an Bord bezahlen. Ich habe noch einmal nach der Anzahl der Taucher pro Guide und nach Nitrox gefragt. Er bestätigte, dass nur wir beide zusammen gehen würden, Nitrox hätten sie nicht. Wir haben ihn noch nach Tauchausrüstung gefragt, da wir überlegt haben, uns mit neuem Neopren auszustatten. Da sie keinen eigenen Shop unterhalten würden, würde sie ihren Kunden anbieten, zum Einkaufspreis im Tauchbedarf, wo er für seine Basis einkauft, einzukaufen, was natürlich ein tolles Angebot ist. Er könnte mit uns auf der Rückfahrt dort vorbeigehen.

Wir haben uns dann noch etwas über die unterschiedlichen Tauchverbände und ihre Ausbildung unterhalten sowie über Taucher unterschiedlicher Nationalitäten und ihre Eigenheiten. Seine Aussagen klangen durchaus vertrauensfördernd.

Als Ausflüge hat er zweierlei anzubieten gehabt: Einen Tagesausflug um 4400 Baht inklusive Hoteltransfer, Fahrt mit dem Speedboot nach Koh Tao (Koh Samui selbst ist zum Tauchen nicht geeignet) und zurück, zwei Tauchgängen und aller Ausrüstung. Außerdem gibt es einen Overnight-Aufenthalt um 9200 Baht mit Übernachtung auf dem Boot mit sechs Tauchgängen, davon ein Nachttauchgang und einem Morning-Dive mit guter Aussicht auf Haie. Für Schnorchler sind die entsprechenden Preise 2000 und 4000 Baht.

Da wir besonders den Nacht- und den Morgentauchgang in Anspruch nehmen wollten, haben wir uns für die die Übernachtungsvariante entschlossen. Wir haben in den nächsten Tagen im Vorbeigehen noch einige Preise anderer Basen verglichen. So hatten wir ein Angebot von der Samui International Diving School für Übernacht um 4700 Baht (inkl. vier Tauchgängen, Transfers und Übernachtung auf Koh Tao) plus 950 Baht für einen zusätzlichen Nachttauchgang, Prozente in ihren großen Shops für Tauchkunden haben sie natürlich auch. Dort hätte es auch Nitrox for free gegeben. Da Thomas einen sehr guten Eindruck gemacht hat und wir dort statt fünf sechs Tauchgänge machen könnten, haben wir mit ihm gesprochen, nachdem die Ohren wieder OK waren. Er ist auf 8000 Baht (174 Euro) pro Person heruntergegangen. Immer noch viel, aber wir haben an die „Qualität statt Quantität“, die auf Thomas Visitenkarte stand, geglaubt.

Er hat uns dann am Morgen wie besprochen abgeholt. Aus unserem Hotel waren noch ein Vater und seine zwei Söhne dabei, deswegen hatte Thomas Volker mitgebracht, da wir nicht alle in ein Auto passten. Wir sind ins kleine Büro in Bophut gefahren, wo die Ausrüstung hängt. Diese Verladen und ab zum Strand, an dem die Speedboote der verschiedenen Tauchbasen abfahren. Mit auf dem Boot waren insgesamt rund 20 Leute, außer Volker und uns fünf offenbar keine weiteren Leute, die zu Fun Dive gehörten. Volker hat Tabletten gegen Seekrankheit angeboten, guter Service so was.

Am Tauchboot angekommen waren schon gut 20 Leute an Bord. Also doch sehr viele Leute, eng wurde es dennoch an Bord nicht. Der Boatmaster Frank hat alle Neuankömmlinge begrüßt und ins Boot angewiesen. Die Schnorchler wurden ausgestattet und mit dem Speedboot während der Tauchgänge an geeignete Plätze gefahren. Das Boot, die Dive Point (http://www.divepoint-kohtao.com/), gehört einer lokalen (ebenfalls deutschsprachigen) Tauchschule. Es ist tatsächlich das größte Boot vor Ort, das wir gesehen habe, es hat ein Dive-Deck, ein Chill-Out-Deck (überdacht mit Matratzen zum Sitzen am Boden und einem kleinen Raum, der einige Schlafgelegenheiten bietet) und ganz oben ein Sonnendeck. Die anderen Boote vor Ort hatten meist nur zwei Decks, von denen das obere mal offen, mal überdacht ist. Das Essen ist gut und reichlich, Trinkwasser, Kaffee und Tee sind frei, Softgetränke, Bier und Schokoriegel kann man zu ortsüblichen Preisen (also keine erhöhten Bootspreise) erwerben.

Es ging dann auch gleich zum ersten Tauchgang. Wir würden mit Volker und dem 17-Jährigen aus unserem Hotel tauchen (Vater und Bruder waren nur zum Schnorcheln mit und sind am Nachmittag zurückgefahren). Sein Tiefenlimit von 18 Metern war kein Thema, es war da eh nicht tiefer. Aber warum verkündet Thomas explizit und noch einmal auf Nachfrage, dass wir zu zweit mit Guide tauchen, wenn wir doch zu dritt gehen? Es hat uns nicht gestört und daher haben wir uns darüber auch nicht beschwert, aber warum sagt er es erst?

Die Briefings zu den Tauchgängen waren minimalistisch. Volker und unser dritter Mann sind stets vorne weg getaucht, wir zwei dann mit meist gehörigem Abstand (20m) hinterher. Das war durchaus angenehm, fast wie allein, zum Glück kein Guide, der einen „einsperrt“. Volker hat versucht, uns möglichst viele Fische zu zeigen, die er auch nach den Tauchgängen benannt und im Fischbuch gezeigt hat. Die Ausrüstung wird völlig von den Leuten an Bord übernommen, sie steht fertig vor dem Tauchgang bereit und wird einem sofort nach Verlassen des Wassers von der Schulter genommen.

Erster Tauchplatz war Green Rock, für den ersten Tauchgang durchaus OK. Für Rotes-Meer-Taucher total erschreckend die Korallentrümmerfelder, die Fische waren aber durchaus erfreulich. Danach gab es Mittagessen. Kurz darauf bereits den zweiten Tauchgang. Auf unsere Frage, warum wir nicht einfach mehr Zeit einplanen würden, wir hätten ja bis zum Nachttauchgang noch sehr viel Zeit, erklärte Volker, dass wir halt den Zeitplan des Bootes mitgehen müssten. Tatsächlich wurden mehrmals täglich Koh-Tao-Gäste von und an Bord gebracht, diese stellen einen erheblichen Teil der Bootsgäste dar.

Zweiter Tauchplatz war dann Twin Peaks, nur wenige Bootsminuten vom ersten entfernt. Auch hier Korallentrümmer, dafür noch mehr Fische und noch viel mehr Taucher, es war ein echtes Gedränge unter Wasser. Danach war erst einmal für uns fünf Stunden Zeit zum Entspannen.

Wie schon zwischen den Tauchgängen hat Volker nun versucht, uns davon zu überzeugen, auf den Nachttauchgang zu verzichten und lieber den Nachmittagstauchgang, der an einem ganz tollen Tauchplatz in der Nähe stattfinden sollte, wahrzunehmen. Der Ort, den wir am Abend anfahren würden, sei total enttäuschend und würde sich nicht lohnen. Außerdem würden die nachtaktiven Fische eh erst zwei Stunden nach Sonnenuntergang auftauchen und wir müssten (wegen des Bootsplans) sofort bei Sonnenuntergang tauchen. Warum wir diesen Tauchplatz denn anfahren würden? Weil ein Taucher von Koh Tao für den Tauchgang kommen würde, müssten wir ganz nah am Hafen bleiben und könnten nur 500 m bis zum Tauchplatz Potterie fahren, der Taucher müsste ja auch rechtzeitig zurückkommen. Frank kam dann auch noch dazu und wollte uns ebenso überzeugen, doch auf den Nachttauchgang zu verzichten. Er erklärte auch noch einmal, dass es zu teuer sei, weiter zu fahren, sonst würde er mehr für den Sprit zahlen müssen, als der eine Koh-Tao-Taucher bringen würde. Normalerweise würden wir einen sehr viel schöneren Tauchplatz anfahren, der nahe an der Übernachtungsstelle liegen würde.

Tatsächlich nahmen an dem Tauchgang neben uns dreien plus Volker noch ein weiterer Übernachtgast und der eine Koh-Tao-Taucher plus Guide teil. Wir fanden den Tauchgang trotzdem gut und haben auch einiges gesehen. Dennoch ist es mehr als merkwürdig, wenn ein Anbieter seine eigene Leistung derart schlecht macht und einem ausreden will. Noch dazu, wenn dann noch erzählt wird, wie teuer doch alles sei (ausgerechnet in Thailand!), wir haben ja doch jede Menge gezahlt. Jedenfalls mussten sich die vier Übernachttaucher an dem einen Inseltaucher ausrichten, was symptomatisch für die Flexibilität der Abläufe an Bord war.

Am späten Nachmittag kam dann telefonisch die Information zu Volker, dass das Speedboot am nächsten Tag nicht kommen würde (da es nur drei Buchungen für die Hinfahrt gab, wie wir am nächsten Tag erfahren haben). Was das denn heißen würde? Naja, wir müssten dann halt mit einer Fähre von Koh Tao nach Koh Samui zurück, diese würde etwas länger brauchen und um drei vom Hafen abfahren, deswegen könnten wir nur noch zwei statt der geplanten drei Tauchgänge am nächsten Tag machen. Da die Abfahrtszeit eh dieselbe war, wie für das Speedboot vorgesehen, haben wir nicht verstanden, warum wir nicht einfach trotzdem einen dritten Tauchgang machen könnten. Der Grund sei, dass von Koh Tao halt Gäste kämen, die morgens zwei Tauchgänge machen würden und dann wieder abgesetzt werden müssten. Es wäre organisatorisch nicht möglich, dass wir dann noch einen Tauchgang machen würden. Wieder einmal zeigte sich also deutlich, dass wir nur Zuladung auf einem fremden Boot waren, bei dem alle anderen Gäste wichtiger sind. Flexibilität exakt Null, nicht gerade das, was man unter „Qualität statt Quantität“ versteht, reine Massenabfertigung.

Der Morgentauchgang fand dann am Chumphon Pinnacle statt und war wirklich super, Haie wie versprochen. Da es tiefer ging, waren wir diesmal wirklich nur zu zweit mit Volker unterwegs, der Junior-Diver hat einen anderen Guide zugewiesen bekommen. Auch der zweite Tauchgang des Tages fand am selben Ort (wieder zu viert) statt und war wieder super, allerdings nun wirklich mit unzähligen Tauchern unter Wasser. Tatsächlich waren wir das einzige Boot an der Boje, an uns hingen aber wechselnd sechs bis zehn weitere Boote.

Anschließend ging es zurück zum Hafen, wo wir so gegen halb zwölf ankamen und ausgeladen wurden. Die Dive Point blieb dann noch bis deutlich nach dem Mittagessen im Hafen liegen. Insgesamt war da sicher genug Zeit für unseren sechsten Tauchgang, aber wir waren ja nur vier Übernachtgäste, für die man nicht den einen Kilometer zum tollen Tauchplatz des Vortagesnachmittags bringen wollte.

Wir haben dann an Land Mittagessen bekommen und hatten lange Zeit, bis es mit der Fähre losging. Abgeholt wurden wir von Thomas, der auch wie versprochen auf dem Weg zum Hotel mit uns zum Tauchshop ist. Telefonisch hatte Volker schon mitgeteilt, dass meine Frau an der Maske interessiert sei, die sie ausgeliehen hatte, da sie einfach super passte. Diese kostet laut ausgezeichnetem Preis 1190 Baht. Volker meinte, als „großzügige Entschädigung“ (so seine Worte) würde er sie uns für den EK-Preis von 550 Baht überlassen. Vergessen die Ankündigung vom ersten Treffen. Auf Neopren gäbe es keinerlei Ermäßigung. Ich habe mich für einen Suunto Mosquito interessiert. Sollte laut Auszeichnung rund 19500 Baht kosten. Er würde ihn mir für 14000 geben (300 Euro), ich würde rund 100 Euro sparen. Das klang ja durchaus gut, ich wollte darüber nachdenken. Er hat vorgeschlagen, dass ich mir das zwei/drei Tage überlegen könne.

Auf der Rückfahrt zum Hotel haben wir dann gefragt, was wir denn mit dem ausgefallen Tauchgang machen könnten. Da war es dann auf einmal mit der Freundlichkeit vorbei. Er könnte ja nichts dafür, dass das Speedboot ausgefallen sei, er nannte es „höhere Gewalt“, die ihn wie uns gleichermaßen treffe. Ein Veranstalter kann sich aber wirklich nicht damit herausreden, wenn er die angebotenen Leistungen nicht organisieren kann. Außerdem würde das Speedboot 350 Liter Superbenzin verbrauchen (kostet 30 Baht pro Liter, insgesamt also rund 10000 Baht pro Tag). Daraufhin meinte der Junge, wir wären aber ja auch nur einmal damit gefahren, die Fähre wäre ja günstiger. Jetzt wurde Thomas laut, wie er das denn sagen könnte, er wisse ja gar nicht, was er bezahlten würde, er würde 550 Baht für die Überfahrt zahlen. Ich habe also ganz ruhig eingewandt, dass die Speedboot-Fahrt laut Preisliste der Dive Point, die wir in Koh Tao mitgenommen hatten, 600 Baht kostet, die Fähre laut Aushang am Schalter 400 inklusive Weiterfahrt mit dem Taxi ins Hotel. Ja, aber er würde halt einen Preis für das ganze Jahr haben, man müsse immer zweimal nachdenken. So eine Unverschämtheit habe ich wirklich noch nie erlebt. Er erklärt also, wir hätten alle keine Ahnung. Offenbar wollte er uns aber nur für dumm verkaufen, er wird kaum wesentlich mehr zahlen als jeder dahergelaufene Tourist am Schalter. Außerdem könne er unsere Rechnung nicht nachvollziehen (wir hatten gar keine vorgelegt), er hätte schon gemerkt, dass wir pro Tauchgang rechnen würden, was aber nicht ginge. Außerdem hätten wir ja sogar was zu Mittag bekommen (Preis laut Bootspreiseliste ganze 100 Baht) und er hätte und großzügig die Maske für 550 Baht überlassen und mir den Tauchcomputer angeboten. Dem Jungen, der 8800 Baht gezahlt hatte, nutzte das allerdings alles nichts. Thomas wurde immer lauter und ist uns nur noch ins Wort gefallen. Wir haben noch eingewandt, dass die Spritkosten ja wohl kaum so schlimm sein könnten, das Tauchboot war immer nur kleine Strecke unterwegs war, wie der Nachttauchgang ja auch sehr deutlich gezeigt hatte. Dazu könnte er nichts sagen und müsste seinen Angestellten Volker fragen.

Wir waren ob dieses Tonfalls völlig sprachlos und es war absolut kein Entgegenkommen absehbar. Außerdem hatten wir uns verabredet und keine Zeit mehr. Also haben wir uns vertagt. Er hat versprochen, sich am nächsten Tag beim Vater des Jungen zu melden, da sie danach abreisen würden; was dabei rausgekommen ist, kann ich nicht sagen. Ich würde mich bei ihm melden, wenn ich mir das mit dem Computer überlegt habe.

Eine kurze Internetrecherche zeigte, dass der angebotene Preis zwar gut war, allerdings auch 260 Euro in Deutschland zu bekommen sind. Ich habe mich also gegen sein Angebot entschieden und ihn gefragt, was er jetzt bereit sei wegen des ausgefallen Tauchgangs zu machen. Er hätte noch einmal mit Volker gesprochen und 80% der Leistung seien erbracht worden. Da konnte ich ihm nicht widersprechen. Bezahlt hatten wir aber 100%. Und sein „großzügiges“ Entgegenkommen um 640 Baht (das sind 4% des gezahlten Preises) schließt diese Lücke sicher nicht. Ich kam überhaupt nicht mehr zu Wort und er meinte schließlich, wir hätten die 550 Baht ja noch nicht gezahlt und er würde uns die Maske jetzt schenken (sic!); damit wäre die Sache für ihn erledigt.

Er war absolut nicht bereit, normal mit uns zu sprechen. So bin ich also auch nicht dazu gekommen, mit ihm die wirklichen Preise durchzusprechen. Aber schauen wir doch mal. Er ist ja, wie oben beschrieben, ständig auf dem Preis für die Überfahrt und dem Essen rumgeritten, die Flaschen würden praktisch nichts kosten. Die Transfers sind mit dem Preis für die Schnorchler ja abgedeckt; zur Überfahrt und Aufenthalt um 2000 Baht kommen also noch die Kosten für die Übernachtung an Boot mit Abendessen und Frühstück sowie ein weiteres Mittagessen hinzu (laut Preisliste der Dive Point 700 Baht und noch einmal 100 Baht). Oder nach seinem Angebot 4000 Baht für Overnight-Schnorcheln. Dann kommt der Preis fürs Tauchen dazu, was im wesentlichen Volkers Arbeit und den Gewinn ausmacht. Diese Arbeit konnte dann auf drei statt der vorgesehenen zwei Taucher verteilt werden. Wir haben zu zweit ein sehr gutes thailändisches Monatseinkommen bezahlt (in den meisten Branchen liegt das Durchschnittseinkommen zwischen 5000 und 7000 Bath: http://www.amata.com/whyinvest/ecodata.aspx). Es ist klar, dass die Tauchpreise ausschließlich nachfragebedingt sind und nicht durch die Kosten bestimmt sind. Somit ist überhaupt nicht nachvollziehbar, dass Thomas nicht einfach gesagt hat, „Shit happens, ich gebe jedem von Euch 1500 Baht zurück“, und damit sehr viel zufriedenere Kunden zurückgelassen hätte. Stattdessen dieser Wutanfall und drei sehr verärgerte Taucher.

Alternativ kann man auch mal schauen, was dieselbe Veranstaltung gekostet hätte, wenn man direkt bei Dive Point gebucht hätte: Auch dort werden Pakete angeboten, die jeweils auch die Ausrüstung und Guides beinhalten. Wir hatten jeder fünf Tauchgänge zu je 900 Baht, Overnight 700 Baht, Torch rent 150 Baht, zweimal Lunch je 100 Baht, einmal Speedboot nach Samui zu 600 Baht und eine Fähre zu 400 Baht, macht in Summe 6550 Baht Listenpreis.

Die Qualität einer Basis kann man halt doch erst beurteilen, wenn Probleme auftreten und man dann sieht, wie damit umgegangen wird. Zusammenfassend also: Die Tauchgänge waren gut, aber diverse Versprechungen wurden nicht gehalten. Man ist nur Zuladung auf einem fremden Tauchboot und wird auch so behandelt. Absolut nicht akzeptabel ist schließlich, eine verkaufte Leistung nicht zu erbringen und sich dann so zu verhalten.

Das menschlich total enttäuschende Verhalten hat den Gesamteindruck total zerstört. Ansonsten hätten die schönen Tauchgänge die anderen Kritikpunkte weitestgehend vergessen lassen.

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