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Datenbank - Basen/Shops - Indonesien - Sulawesi - Gangga Island Dive Resort, North Sulawesi



Basen/Shops Indonesien - Sulawesi

Gangga Island Dive Resort, North Sulawesi

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 Datenbank - Basen/Shops - Indonesien - Sulawesi - 7 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 39821
Gangga Island Dive Resort, North Sulawesi
geschrieben am 28.11.2007 von Manchmaltaucher [AOWD, 103 TG]
Dieses Taucher-Hotel kann man online buchen - bei Extra Tours! Klick!

0 von 0 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren im November 2007 für 14 Tage in Ganggha und weitestgehend zufrieden. Die Unterkünfte sind teilweise schon etwas abgewohnt, unser Bungalow hatte aber alles was man braucht - Moskitonetz über dem Bett, Klimaanlage, und reichlich Stauraum für Koffer und Klamotten.

Essen:
Reichlich und gut. Das Frühstück ist nicht weiter erwähnenswert, es gibt indonesische Reisplatte und Eier, frisches Obst, Müsli und ein paar europäische Anleihen wie Toast, Butter und Marmelade, den üblichen Automatensaft (viel zu süss) und einen (nach unserem Geschmack) ungeniessbaren Automatenkaffee. Wir haben uns in den schwarzen Tee immer etwas Ingwer geben lassen. Mittags und abends allerdings gibt es immer eine Auswahl an verschiedenen Gerichten (Fisch, Fleisch, Vegetarisch), die frisch zubereitet werden. Vor allem die Vorspeisen und der Fisch haben uns immer wieder begeistert.

Wellness:
Das Spa ist sehr zu empfehlen, wir haben fast alle Massagen durchprobiert und waren immer zufrieden. Die Mädels sind sehr gut und gehen auch auf individuelle Problemchen wie z.B. Verletzungen ein.

Tauchen:
Der Service ist umfassend wie wir es bisher noch nie erlebt haben. Die Tauchsachen werden am Bungalow abgeholt und vor jedem Tauchgang fertig montiert auf das Boot gebracht und sogar noch nach dem Tauchgang gewaschen. Abends beim Essen kommt ein Guide an jeden Tisch und macht die Tauchplanung mit den Gästen. Nur Tauchen muss man noch selbst. Die Guides führen sogar das Logbuch für jeden Taucher, jeder Gast erhält mit der Abrechnung eine Übersicht über alle Tauchgänge mit Tauchzeit, Tiefe, Divesite und Guide. Auf den Booten gibt es Wasser, Tee, und manchmal frische Kokosnüsse und Kuchen.
Ganggha ist definitiv etwas für Makrotaucher - wir haben zweimal Weisspitzenhaie unter uns gesehen und einmal einen grossen Tuna, ansonsten braucht man schon gute Augen (oder einen guten Guide), um die winzigen Pygmäenseepferdchen, Shrimps, etc. zu finden. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber dran und kann dann auch mal selbst was finden. Grösser Sachen (Napoleons, Makrelen, Delfine) gibt es in Bunaken, was aber nicht so häufig angefahren wird. Unser letzter Tauchgang dort war reinste Schildkrötensuppe (ca. 6-8), eine davon mit Namen ´Rambo´ und einer Grösse von annähernd 2 (!) m.

Insgesamt ist das Resort sehr, sehr serviceorientiert - allerdings geht die Serviceorientierung zu Zeiten auch etwas weit. Gleichzeitig mit uns war ein ´Stammgast´ anwesend, der eines der drei Boote komplett für sich und seinen Tauchpartner in Anspruch genommen hat. Kann mir ja im Grunde egal sein, wenn sich jemand so betütteln lassen will, aber ich finde es nicht gut, wenn man dadurch zum ´Gast zweiter Klasse´ degradiert wird. Da kann es dann schon mal passieren, dass man morgens zum Steg kommt, und 2 voll beladene Boote neben einem fast leeren Boot stehen. Bei insgesamt drei Booten kam es dadurch leicht zu Engpässen bei der Zielauswahl und das fanden wir dann nicht mehr witzig. Leider hat die Tauchbasis sich von unserer Kritik nicht beeindrucken lassen und hat die Individualbetreuung bis zum bitteren Ende durchgezogen. Umso auffälliger war die plötzliche Charmeoffensive der Tauchbasis, als besagter Gast endlich abgereist war. Wir waren dann nicht mehr weiter davon betroffen, weil auch unsere Abreise nahte. Allerdings war da auch schon der nächste Gast angekommen, der ganz allein ein Boot für sich in Anspruch genommen hat (und es waren soweit ich das beurteilen konnte, keine Ausbildungstfahrten). Wir fanden das ärgerlich. Das Resort war zu diesem Zeitpunkt nun wirklich nicht ausgelastet und alles war recht entspannt, und dann kommt einer und beschlagnahmt ein ganzes Boot für sich – sollen die anderen doch sehen, wie sie sich auf die anderen beiden Boote verteilen. Der o.g. Stammgast kommt wohl zweimal pro Jahr. Da ich auf solche Spielchen keine Lust habe, werde ich den nächsten Tauchurlaub sicherlich woanders buchen.

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 33893
Gangga Island Dive Resort, North Sulawesi
geschrieben am 07.04.2007 von Cathrin und Michaela [PADI DM / AOWD, 380 TG]
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wir waren vom 02.03.2007-14.03.2007 auf Gangga Island.

Wir hatten einen traumhaft schönen Urlaub und haben uns richtig gut aufgehoben gefühlt.

Hotel:
Das Hotelmanager Ehepaar Hanne und Caspare bieten Urlaub vom Feinsten mit einem super Service.
Die Angestellten sind sehr freundlich und sehr bemüht.
Die Bungalows liegen alle am Strand (ca 10-30 m)und sind super gepflegt.
Auf jedem Zimmer befindet sich ein großer Wasserspender der auch immerwieder mit frischen Trinkwasser gefüllt wird.
Das Essen ist sehr gut und mehr als reichlich.

Tauchen: die Tauchbasis ist eine PADI 5Star Tauchschule die ebenfalls einen super Service bietet. Das Equipment wird am Bungalow abgeholt, täglich aufs Boot gebracht und montiert und am Nachmittag ausgewaschen und aufgehängt.
Auf den Booten sind für jeden Gast Handtücher, Getränke, Kokosnüsse und Kuchen.
Die Ausfahrten werden am Abend vorher bekannt gegeben und man kann selbst entscheiden wann und wieoft man tauchen möchte.
Die Tauchgruppen sind klein. MAX 4 Taucher pro Guide.
Bei der Gelegenheit möchten wir gleich Henry und alle anderen ganz lieb grüßen. ( Ihr seid spitze )

Die Unterwasserwelt Nord Sulawessis hat sehr viel
Makro zu bieten ( für Fotografen ein Traum ), aber auch für ´normale´ Taucher wie uns einfach wunderbar.
Sensationell bewachsene Steilwände aber auch viele flache Tauchplätze mit Korallenblöcken und Höhlen.
Um nur einiges zu nennen: Anglerfische in allen Farben, Schaukelfische, Seepferdchen, Pygmäenseepferdchen... Aber wir hatten auch
HAIE !!!

Um nun zum Ende zum kommen: Es war ein rundum super Urlaub. Es war schwer wieder abzureisen
( auch viele Grüße an Angelika und Dieter :-) )
wir werden sicher wiederkommen.

Bis dahin
Cathrin und Micha

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 33385
Gangga Island Dive Resort, North Sulawesi
geschrieben am 13.03.2007 von Dieter und Angelika [DM, 305 TG]
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Gangga Island Dive Basis, North Sulawesi

Allgemein: Am 12.03.07 zurück von einem Traumurlaub. Das Resort und die Bungalowanlage sind einfach nur super. Die Betreuung ist hervorragend, und sehr persönlich. Die wesentlichen Daten sind im Detail in den vorhergehenden Berichten bereits ausführlich dargelegt und brauchen hier nicht wiederholt zu werden. Die Anlage ist nach wie vor super, und zählt für uns zu den besten Urlaubszielen überhaupt. Wer Ruhe sucht, und Tauchen möchte bis zum Abwinken, der ist hier richtig gut aufgehoben. Allerdings, das ist hier ein reines Makrorevier!! Grossfisch ist nur in Ausnahmefällen dabei.
Essen: Wer hier nicht aufpasst, der kann auch im Urlaub trotz Tauchen noch ein paar KG zulegen. Die Küche ist mehr international als indonesisch ausgelegt.
Wer sich für Gangga als Urlaubsort entscheidet trifft mit Sicherheit eine gute Wahl.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 27456
Gangga Island Dive Resort, North Sulawesi
geschrieben am 10.06.2006 von Ulrike und Karsten [PADI Rescue, 304 TG]
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1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Allgemein: Vor 5 Tagen sind wir nach einem Stop Over in Singapre aus Indonesien zurückgekehrt, dort haben wir 14 traumhafte Tage auf Gangga-Island verbracht. Nach verschiedenen Tauchurlauben vor allem im asiatischen Raum(Philippinen, Thailand, mehrfach Malediven)Seychellen, Karibik und natürlich dem Süden des Roten Meeres haben wir auf Gangga ein echte Über - und Unterwasserparadies gefunden. Wir waren wirklich zu Gast, wurden sehr herzlich aufgenommen und haben einen ausgezeichneten und vor allem persönlichen Service geboten bekommen. Dies gilt sowohl für das Resort als auch die Tauchbasis, die beide letztlich dem Management von Hanne und Gaspare unterstehen und somit aus einer Hand organisiert sind. Das Publikum war gemischt(viele Deutsche, Niederländer, Italiener, Franzosen, aber auch einige Indonesier), alles sehr nette und unkomplizierte Leute ! Lärmende Landsleute oder andere laute Zeitgenossen haben wir nicht erlebt.
Das Resort hat lediglich 15 Bungalows, die nicht ausgebucht waren, im Schnitt waren etwa 20 Gäste
da.Zwischen den Bungalows ist viel Platz, und auch am Strand liegt man auf seiner eigenen Liege für sich alleine.Handtücher für den Strand und auch auf dem Boot liegen bereit und müssen nicht mitgeschleppt werden, genauso wenig wie Triunkwasser oder Becher.

Essen: Es gibt reservierte Tische je Bungalow und man wechselt im Laufe des Urlaubes im offenen Speisesaal von hinten nach vorne an die Balustrade, von der man beim 4-6 Gang Menü einen herrlichen Blick aufs Meer genießt. Tische zusammenzuschieben, ist kein Problem. Grundsätzlich sitzt man zu zwei am Tisch.

Man merkt natürlich den italienischen Einfluß beim Essen,es gab aber bei jeder Mahlzeit auch mindestens ein indonesisches Gericht zu Auswahl, das ich in der Regel gewählt habe und das immer sehr lecker war. Sowohl mittags als auch abends wurden Speisekarten usgehändigt, so dass man dann bei jedem Gang zwischen 3 Dingen wählen durfte.Ein interessantes vegetarisches Gericht war ebenfalls immer vorhanden. Frisches Knoblauchöl und duftendes Brot stand bereit, Wasser gab es rund um die Uhr und wird laufend nachgeschenkt.

Jede Woche findet bis zu zwei mal ein Barbequeabend stand (weiter unten am Strand) mit frischem Fisch, Tintenfischen, Gambas bis zum abwinken und vielen andere leckeren Dingen wie z.B einer wunderbaren Erdnußsoße.

Tauchen: Neben der Resortleiterin und dem Koch geht jeden Abend der Tauchbasenleiter von Tisch zu Tisch ( beim Dinner) und spricht die Tauchgänge des folgenden Tages ab. Unsere vielen Sonderwünsche bezogen auf Tauchplätze (Unser Hit war Paradise)und die Organisation der Tagestouren nach Lembeh und Bunaken würden i m m e r berücksichtigt! Und dass ohne große Diskussion , sondern freudlich mit einem Lächeln .

Das Tauchen ist ein Hit, ein absolutes Makroparasies. Meisten sind wir zu zweit (plus Guide), max. zu viert getaucht, es gab genügend Zeit zum Photographieren und genießen. Beim Einteilen der Gruppen wurde auf den jeweiligen Kenntnisstand geachtet. Stress bein Fertigmachen oder nach dem Tauchgang gab es überhaupt nicht. , es wurde erst zurückgefahren,wenn der letzte an Bord war und vieleicht sogar noch ein kurzes Bad --ohne Anzug- genommen hat.

Wenn das Boot etwas später als geplant zur Insel zurückkehrte, gab es selbstverständlich immer noch etwas zu essen, man wußte ja, dass wir tauchen waren.
Die Mandarinfischchen sind süß, wir haben sie jedesmal jeweils über eine halbe Stunde beobachten - und im Dämmerungslicht tatsächlich sogar fotographieren können. Die echten Nachttauchgänge sind aber auch spannend.

Land und Leute: Wir haben verschiedene Spaziergänge über das Eiland unternommen.Die Menschen in den beiden Dörfern sind sehr freundlich und als hochgewachsener blonder Europäer ist man die abendliche Attraktion des Dorfes. Gebettelt wird überhaupt nicht, allerdings wollen alle fotografiert werden. Insbesondere die Kinder finden es wunderbar, wenn man ihnen hinterher das digitale Bild gleich zeigt.
Sehr zu empfehlen ist die vom Resort organiserte Ganztagestour aufs Festland und ins Hochland von Minhasa. Wir haben die Tour zu zweit unter kundiger Führung einer einheimischen Guide aus dem Resort und mit einem Fahrer unternommen. Nach Verlassen des Resorts haben wir keine anderen Touristen mehr gesichtet, es war ein sehr spanndender Tag mit vielen Eindrücken und ohne Hetze.

Auf den ´Berg´ der Insel sind wir zweimal geklettert, einmal im strömenden Regen unter Führung des Gärtners Fari und dann nochmal zum Sonnenuntergang zu zweit. Man hat einen wunderbaren Blick auf die Insel !!!! Die 20-30 Minuten je Strecke sind gut investiert.

Insgesamt: Wir sind schon viel rumgekommen und die Welt ist groß. Aber nach Gangga - Island fahren wir sicherlich ein zweites mal !

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 23886
Gangga Island Dive Resort, North Sulawesi
geschrieben am 12.03.2006 von Gerold_uder [500 TG]
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Gangga Island liegt ca. 5 km nördlich von Nord-Sulawesi und bildet mit dem Bunaken Nationalpark und der Lembeh Strasse ein Dreieck.
Das Gangga Island Resort hat mit 20 Bungalows die ideale Grösse für einen erholsamen Urlaub. Die Bungalows sind aus Holz gebaut und sehr schön eingerichtet. Ein sehr grosser Pool tröstet über die Tatsache hinweg, dass man im Meer wegen der Strömung und der Gezeiten praktisch nicht schwimmen oder schnorcheln kann, dafür wird mit Booten zu anderen Inseln gefahren.
Zum Resort gehört auch ein kleines Spa, wo es sensationelle Massagen von Frida gibt, die sind nun wirklich empfehlenswert.
Die Tauchbasis der Insel ist 1a und wird von Jan und Henriette hervorragend geführt. Auch wenn viele das nicht wirklich für notwendig empfinden, aber selbst die Anzüge werden einem gewaschen, die Flaschen aufgerödelt und das ganze Equipment wartet natürlich schon auf dem Boot, wenn man morgens nach dem Frühstück zum Tauchen fährt.
Getaucht wird meist im Doppelpaket; um 8:00 Uhr wird rausgefahren (10-45 min.) und dann werden 2 TG´s gemacht, so dass man zum 4-Gänge Mittagsmenü wieder zurück ist. Wer will kann dann nachmittags oder Nachts nochmals ran, man muss die nur in der Basis anmelden, dann kann man in ca. 10 min. Entfernung mit dem Boot nach Mandarinenfischen getaucht werden (haben wir leider nicht gesehen, dafür aber einen Blauring-Octopus).
Tauchen in Sulawesi ist der Traum für Makro-Fans; Grossfisch ist eher selten anzutreffen. Vom Anglerfisch, Schaukelfisch, Pfeifenfische, Pygmäen-Seepferdchen, Kalmare, Skorpionsfische sowie Nacktschnecken en masse ist hier im Kleinbereich alles anzutreffen.

Fazit: selbst zur Regenzeit ein toller Urlaub, der natürlich eine lange Anreise erfordert, aber wer Korallen und Kleinzeug mag, der ist hier richtig aufgehoben.

Die Fotos zu diesem Trip findest Du auf dieser Site unter http://www.taucher.net/photos/photo3686/index.html

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 11671
Gangga Island Dive Resort, North Sulawesi
geschrieben am 21.10.2004 von Ursi [Rescue, 280 TG]
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2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Gangga Island 2004 – Indonesien

Tja, was soll man da gross erzählen. Hatten wir letztes Jahr hauptsächlich Fische in XXL, haben wir den Gürtel enger geschnürt und uns Richtung Indonesien, genauer Gangga Island, aufgemacht. Das Versprechen: Alles in xxs.
Fangen wir bei der Anreise an. Mit Malaysian Airlines pünktlich ab Zürich nach Kuala Lumpur, genügend Zeit zum Umsteigen und ein Kännchen Tee zu trinken, weiter nach Kota Kinabalu, Zwischenlandung, und von dort aus endlich Einreise über Manado nach Indonesien. Die 4 extra noch erstellten Passfotos haben die Damen und Herren bei der Visa-Stelle konsequent abgelehnt (so schlecht waren die nicht!). Na dann, wofür also haben wir die gemacht? Ah, evt. für die Ausreise?! Als Souvenir für die Grenzwache sozusagen? Egal, vor dem Flughafen wurden wir in Jeeps verfrachtet und irgendwie nach einer Stunde Linksverkehr hat der Fahrer auf eine ´Trophy-Strecke´ gewechselt. Also unsere Wanderwege sind besser in Schuss. Auf dem wackeligen Steg angekommen hatten wir noch eine halbe Stunde mit dem Boot vor uns bevor wir von der Leiterin des Hotels herzlichst mit gefüllten Kokosnüssen, Sandwiches und frischen Früchten begrüsst und in den Hotel- und Tauchalltag eingeweiht wurden.
Unser Bungalow lag ziemlich weit hinten, was seinem Charme aber keinen Abbruch tat: ein grosses Bett mit Mückennetz (von IKEA), eine gemütliche Ecke mit zwei Stühlen und einem Tisch, der Hausbar und einem Wasserkocher mit Tee und Kaffeepulver, ein Schrank und ein Schreibtisch. Alles da. Im Bad stand nebst dem WC und der Dusche ein grosser, 25l Wasserspender. Wasser war immer und zu jeder Tageszeit inklusive. Zu den Mahlzeiten, auf dem Boot und im Zimmer. Das war auch gut so, 1.5 Grad vom Äquator enfernt trinkt man mehr als man glauben mag!! Bei Tisch wurde einfach so lange immer wieder nachgeschenkt, bis man sagte, dass man nicht mehr möchte. Das Essen war italienisch aufgebaut – also Appetitanreger, Salat, 1. Gang, Hauptspeise, Dessert – aber indonesisch angehaucht. Zwar hat man zum Mittagessen immer eine Pasta als 1. Gang haben können, aber bei den Hauptgängen wurde neben einem Fleischgericht auch zwei Fischgerichte angeboten, die indonesisch gewürzt waren. Und dann noch ein vegetarischer Hauptgang. Sehr spannend! Beim Dessert habe ich hemmungslos zugeschlagen: Frische Früchte in allen Varianten. Da hat sich mein schlechtes Gewissen etwas erholen können...
Tauchen: ein Traum!!!! Wie bereits erwähnt, alles in Kleinausgabe, Nacktschnecken, Fische und Seepferdchen xxs. Wenn die sich nicht aufgeringelt hätten, hätte man sie in der Koralle nie entdeckt. Perfekt getarnt sind sie einfach klein und gut vor Fressfeinden und neugierigen Tauchern geschützt. Okay, unser Guide hat sie trotzdem gefunden, aber der war einfach gut. Ja, Guides, auch so ein Thema. Man kann dort nicht selber tauchen sondern nur geführt, in einer Gruppe von maximal 4 Personen. Komfortabel!!! Wenn man morgens auf´s Boot kam, war dein Equipement schon zusammengebaut und frische Tücher bereit. Nach dem Schuhe ausziehen hat man die Ausrüstung auf die Vollständigkeit geprüft und geschaut, ob´s auch mind. 200 Bar in der Flasche hat. Dann ging´s so zwischen 45 – 60 Minuten auf Fahrt an die schönsten Tauchplätze. Angekommen erhielten wir eine Beschreibung des Tauchplatzes, was man sehen kann und welche Gruppe mit welchem Guide in welcher Reihenfolge tauchen geht. Im Abstand von 10 – 15 Minuten folgten dann die Gruppen (maximal 4 Taucher pro Gruppe) dem Guide in die Unterwassertraumwelt. Es wird auch gesagt, dass man sich erst bereit machen soll, wenn die vorherige Gruppe im Wasser und am untertauchen ist. Ansonsten kann es passieren, dass man sich auf den Flossen rumschwimmt, was die Tauchbasis verhindern will. Der erste Tauchgang ist für die ´Erstmitkommer´ auf 20 m beschränkt. Aber es reicht um viele schöne Augenblicke zu haben. Anfangs war´s noch schwierig, das ganze kleine Getiere zu sehen und wahr zu nehmen, aber man hat sich rasch daran gewöhnt. Zu Beginn hiess es, dass man immer den gleichen Guide hat, nach Möglichkeit. Also wir haben in 5 Tauchtagen 4 Guides ´duureglooh´, wie man so schön sagt. Die hatten alle einen Tag nach dem sie uns übernommen hatten Ferientage. Diese hatten sie schon vorher zugeteilt bekommen, nicht etwa wegen uns, nur um Missverständnisse gleich auszuräumen! Schlussendlich landeten wir bei Paulus. Aber es waren alle gut!!!
Nach dem ersten Tauchgang blieb man gleich auf dem Boot, hat eine Kokosnuss ausgetrunken, Bananen gegessen und sich ein wenig von den Eindrücken erholt. Kurz: Oberflächenpause. Danach Verlegung an den zweiten Tauchplatz, Briefing, tauchen, und so gegen 13.00 Uhr war man zurück auf der Insel. Wenn man am Nachmittag nochmals tauchen gehen wollte blieb die ganze Ausrüstung auf dem Boot, ansonsten wurde sie ausgewaschen und aufgehängt. Nicht einmal damit musste man sich abplagen. Nach dem Mittagessen konntest du dann immer noch spontan sagen, ob du am Nachmittag doch noch mitgehen willst oder lieber einen Dämmerungs-/Mandarintauchgang machen möchtest oder sogar einen Nachttauchgang absolvieren willst. Der Mandarintauchgang ist gut. Da wartet man vor einem kaputten Korallenfeld auf die buntesten und scheusten Fische im ganzen Meer: Auf die Mandarine. Die kommen nur bei Dämmerung für 30 – 45 Minuten raus, paaren sich in einem Tanz zur Oberfläche in der Zeit, jagen rasch und sind dann wieder weg. Die lassen sich noch Zeit beim Vorspiel! Ausserdem wissen sie, dass ein Foto von ihnen heissbegehrt ist und machen es einem extra schwer. Wenn man sie beleuchtet verschwinden sie gleich, und ohne Licht ist es schwierig, sie auf dem Display der Kamera zu orten. Und wenn frau sie im Visier hat, sind sie Zack, wieder wo anders..... Der restliche Tauchgang ist dann mehr oder weniger ein Nachttauchgang und ich habe endlich meine spanische Tänzerin gesehen. Eine sehr grosse Schnecke mit einem weissen Rand und wenn sie schwimmt sieht es aus, als würde eine Tänzerin in dem typischen Rock tanzen. Daher der Name. Beim auftauchen warteten schon die Jungs vom Boot auf uns mit heissem, gezuckerten Tee und Kuchen. Unter Sternenhimmel, in ein kuscheliges Tuch gehüllt, noch ganz belämmert von den Schönheiten der Nacht einen heissen Tee trinken, das hat Stil!!
Abends vor oder nach dem Essen hatte man die Möglichkeit bei der Bar in gemütlichen Runden zu sitzen und mit Tauchern und Nichttauchern ein wenig zu plaudern. Zugegeben, die meisten Nichttaucher waren frisch Verheiratete und die hat man - wenn überhaupt - knapp zu den Mahlzeiten gesehen. Meistens sind wir aber gegen 21.30 Uhr so langsam wieder Richtung Bungalow gewandert und haben der um halb-sechs mit einem fulminanten Farbenspiel untergegangenen Sonne eine kleine Notiz hinterlegt, dass sie doch bitte nicht schon um 05.00 Uhr alle Hähne wecken und zu uns ins Zimmer scheinen soll. Kleine Anmerkung am Rande: Unter einem Moskitonetz schläft es sich ausgezeichnet. Einen Tauchtag habe ich dann doch noch ohne meine Begleiter verbracht, und die drei Tauchgänge in Bunaken absolviert. Na ja, ein paar Schwarzspitzenriffhaie, die eine und andere Schildkröte und das ganze im Strömungsschnellverfahren. Mein Geschmack war´s nicht gerade, aber die beiden Zurückgebliebenen haben mich um meine Begegnung mit den Haien beneidet. Bunaken sind vermutlich ganz schöne Tauchplätze, wenn man auch wirklich Grossfische sieht.
Der grosse Vorteil von Gangga ist, dass man die Möglichkeit hat, sowohl Bunaken, als auch Lembeh mit seinem schwarzen Lavasand zu betauchen. Beides liegt in angenehmer Reichweite mit dem Boot. Beide Ausflüge sind Tagesausflüge mit Mittagessen auf dem Boot. Lembeh hat mir sehr viel mehr zugesagt, auch wenn das tauchen anders ist. Wenig Weich- oder Hartkorallen, dafür umsomehr versteckte und gut getarnte Unterwasserschätze. Angefangen bei Sandaalen, viele verschiedene Garnelen, Seepferdchen bis hin zu den paarweise vorhandenen Pegasus-Fischen. Auf den Flossenschlag muss man allerdings schon achten, ansonsten hat man dann Sichtprobleme wie in Schweizer Seen.
Von unserem Bergausflug möchte ich auch noch kurz berichten. Hinter der Anlage lag ein kleiner Hügel von ca. 100m Höhe. Gut versteckt hinter Bäumen und Sträuchern. Da man von dort aus einen schönen Blick über die Insel und ihre Nachbarinnen haben soll, wollten wir alleine da hoch. Diese Absicht haben wir der Reception mitgeteilt, die uns prompt nicht alleine sondern mit einem ortskundigen Führer da hoch gejagt hat. Ja, hochgejagt kann man sagen. Rasin (unser Führer) stand also in den typischen Zehenschlarpen vor uns und hat uns kurz gemustert (ich: lange dünne Hosen, T-Shirt, Turnschuhe und Sonnenhut, einen halben Liter Wasser und den Fotoapparat umgehängt) und zog dann los. Nicht dass ich konditionell sooooo schlecht dran bin, aber eine Bergziege hätte mich nicht leichter in dem Gestrüpp bei der Hitze abhängen können wie unser Führer mit seinen Zehenschlarpen. Endlich oben angekommen musste ich mich erst einmal erholen bevor ich die Aussicht geniessen konnte. Nicht schlecht. Durch den Garten seines Vater ging´s dann zurück in die Anlage, von dort aus unter die Dusche und schnurstraks zum Erholungsschläfchen in den Schatten auf dem bungaloweigenen Liegestuhl. Bei Ebbe war der Weg zum Meer allerdings schon ein gutes Stück weiter als bei Flut.
Die Heimreise war dann noch recht kurzweilig, aber wegen fehlendem Lunchpaket des Hotels ein wenig trocken und magenknurrig. Egal, ich würde sofort wieder hin!!! Das Resort und die Basis sind voll auf Taucher eingestellt und das macht den perfekten Tauchurlaub aus! Ursi

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 6763
Gangga Island Dive Resort, North Sulawesi
geschrieben am 13.04.2004 von catmother [PADI OWD, 130 TG]
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6 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Nach der ersten Woche mit Eco Divers bei Manado wechselten wir nach Gangga Island vor der äußersten nordöstlichen Küste Sulawesis. Ja, und hier kam endlich Südseefeeling auf.


- Die Basis -
Die Basis befindet sich direkt im Hotel, unmittelbar am Strand. Es ist ein Holzhaus, wie alle anderen Häuser auf der Insel auch. Dadurch fügt es sich wunderbar in die Architektur der Siedlung ein. Zur Basis gehört das Haupthaus, wo sich die Ausrüstung, das Büro, der Schulungsraum und die Arbeitsplätze für die Fotografen befinden. Ein anderes Gebäude beherbergt die Werkstatt und den Kompressorraum, ein weiteres den Waschraum.
Alles ist auf kürzestem Raum erreichbar.
Allerdings ist die Basis nicht rund um die Uhr geöffnet, sondern hat feste Öffnungszeiten.

Die Ausrüstung – ich habe mir eine Weste geliehen – ist in ordentlichem Zustand. An Flaschen benutzt die Basis 10l-Alu mit INT-Anschluß. Deshalb vorsichtshalber immer einen Adapter mitnehmen.


- Ausstattung des Bootes -
Die beiden Tauch-Boote von den insgesamt 6 Booten sind um einiges einfacher als die der Eco Divers. Es sind einstöckige Holzboote, die nicht viel Platz bieten. Das war schon mal sehr gewöhnungsbedürftig, weil sie schnell überfüllt wirken.
Der Heckbereich ist vollständig ausgefüllt vom Motorraum. Daran schließt sich der wirklich winzige Vorbereitungsbereich für die Taucher an, dann die beengte Kabine und ein offener Sitzbereich am Bug.

Dafür, daß auf dem Boot bis zu 14 Taucher mitgenommen werden, ist es für meine Begriffe viel zu eng. Das macht sich vor allem auf der „Taucherplattform“ bemerkbar. Auf diesem Mittelteil des Schiffes, das nur ca. 2 m lang ist, steht eine Bank, wo alle Flaschen drauf sind. Unter der Bank sind die Boxen mit dem Equipment der Taucher deponiert. Zwei Tauchen müssen sich eine Box teilen.
Beim Anziehen geht es dann auch immer echt eng zu, denn obwohl die Taucher in Gruppen eingeteilt werden und sich nacheinander fertig machen, gibt es trotzdem ein ziemliches Gewusel, was mir furchtbar auf die Nerven ging. Dazu hatten wir ja noch drei Fotografen an Bord mit riesigen Kameras, die eine Menge Platz einnahmen und immer die erste Geige spielten, alles nach ihrer Pfeife tanzen ließen - das hat wirklich keinen Spaß gemacht.
Zudem konnte man in der Kabine kaum persönliche Sachen sicher unterbringen. Bei Wellengang fiel alles um oder zu Boden, das ganze Innere des Bootes wurde naß.

Eine Toilette gibt es auf den Booten nicht. Nach dem Tauchen wird einfach ein gemeinsames Pinkeln veranstaltet - falls die Guides nicht wieder in großer Eile die Leiter hochziehen, sobald der letzte aus dem Wasser ist. Das war der zweite Punkt, der mich wahnsinnig gemacht hat: die Hektik. Alles lief nach dem Motto ab, husch, husch, ins Wasser, schwimm, schwimm, raus aus dem Wasser und ab ins Körbchen. So als könnten die es nicht erwarten, wieder nach Hause zu kommen. Furchtbar, sowas war ich von Asien sonst nicht gewöhnt.


- Preise und Angebote -
Die Gangga Island Tauchbasis bietet folgende Aktivitäten an:
- Tagesfahrten
- Nachttauchen
- Anfängerausbildung (PADI u.a.)
- Spezial- und Fortgeschrittenenkurse

Hier einige Preise (gültig ab 1.4.04)
3 Tauchtage (6TG) 2 TG täglich Boot, Flasche, Blei – 250 €
5 Tauchtage (11TG) 2 TG täglich Boot, Flasche, Blei, 1 Nachttauchgang – 348 €
7 Tauchtage (16TG) 2 TG täglich Boot, Flasche, Blei, 2 Nachttauchgänge- 457 €
10 Tauchtage (22TG) 2 TG täglich Boot, Flasche, Blei, 2 Nachttauchgänge- 533 €
Aufpreis für Tagestouren Bunaken oder Lembeh Strasse - 20 USD
Nationalparkgebühr für einen Tauchtag im Bunaken Sea Garden - 5 USD (entfällt, wenn man woanders schon die Jahresgebühr von 150.000 Rupien bezahlt hat.)

Ausrüstung (pro Tag)
Jacket – 12 USD
Lampe - 7 USD


- Tauchprogramm -
Die Basis richtet ihr Programm nach dem Wetter und den Wünschen der Taucher. Wir hatten zum Beispiel einen Tauchplatz, der wirklich ausgesprochen sehenswert war und wollten da unbedingt noch ein zweites Mal hin. Also wurde dem auch entsprochen.

In der Regel wird an den drei Inseln Gangga, Bangka und Talisei in der näheren Umgebung getaucht, da sie genug Spots bieten.
Aber auch Ganztages-Fahrten nach Bunaken oder in die Lembeh Street werden einmal in der Woche angeboten.


- Ein Tauchtag -
Auf Gangga braucht man sich in keine Liste einschreiben, sondern nur Bescheid sagen, ob man beim nächsten Tauchgang dabei ist. Wenn man am Boot ist, fährt man eben mit. Auch Überraschungsgäste sind kein Problem, dann wird die Ausrüstung schnell noch geholt. Offensichtlich hat das die Basisleitung immer im Blick, daß die beiden Boote nie überfüllt sind.
8.15 Uhr geht es täglich los. Die Ausrüstung ist in der Regel bereits an Bord und das Equipment ist dann auch schon montiert. Alles ist vorbereitet, so daß man vor dem Tauchgang nur noch checken muß

Handtücher gibt es auf dem Boot, ebenso wie Trinkwasser, das man kostenlos erhält. Andere Getränke stehen nicht zur Vefügung.

An Liegeplätzen mangelt es natürlich bei so einem kleinen Boot. Man kann im Grunde nur auf dem Dach der Kabine liegen, aber das ist maximal Platz für vier Leute. Dafür hat man nur in der Kabine Schatten. Nur stinkt es da drin ganz oft, weil sich das Diesel in der Bilch sammelt. Mein Schatz erzählte mir von einem etwas stürmischeren Tauchgang, da war viel Diesel ausgelaufen und gaste dermaßen aus, daß es fast gefährlich war, in der Kabine zu rauchen.

Je nach Tauchspot dauern die Anfahrten von 15 Minuten bis zu einer Stunde.
Am Tauchplatz wird das übliche Briefing durchgeführt, bei dem der verantwortliche Tauchguide über örtliche Gegebenheiten, Sehenswertes oder andere Besonderheiten des Tauchplatzes informiert und die Gruppen zusammengestellt. Auch hier hat jede Gruppe, egal ob erfahren oder nicht, ihren eigenen Guide.

Nach dem ersten Tauchgang geht es zum Mittagessen zurück ins Resort - eben italienische Verhältnisse.

Die zweite Ausfahrt erfolgt um 15. 30 Uhr, der Nachttauchgang beginnt um 18.30 Uhr.

Wie schon in Bunaken werden die hiesigen Tauchgänge direkt vom Boot aus begonnen und wie immer in Asien wird man dann vom Boot aufgelesen, wo einen die Strömung hintreibt.

Über die Betreuung durch die Guides kann man überhaupt nicht meckern; sie war jederzeit höchst professionell, sowohl in Hinsicht Orts- und Fauna-Kenntnis, als auch in tauchtechnischer Sachkenntnis. Und auch hier fielen vor allem die extrem geschulten Augen der einheimischen Guides auf, die jedes noch so winzige Lebewesen aufspürten.


- Tauchgebiete -
Gangga Island hat das Glück, genau die Mitte von drei außerordentlichen Tauchgebieten zu bilden. So kann man neben den eigenen 24 Tauchplätzen innerhalb der Inselgruppe Bangka, Gangga und Talisei auch noch nach Osten in die Lembeh Street fahren, wo man an 7 bekannten Spots tauchen kann, oder nach Westen in den Bunaken Nationalpark, den ich im Prinzip schon beschrieben habe.

Die Tauchgebiete hier unterscheiden sich wesentlich von denen in Bunaken. Während dort Steilwände vorherrschten, gibt es hier sandige, korallenreiche Hänge und Slots, Höhlen und Korallentürme. Auch hier herrscht zeitweise eine enorme Strömung, die einen auch mal weit abtreiben kann. Deshalb sollten nur erfahrene Taucher in dieser Gegend tauchen.

Die schönsten Tauschspots liegen nach meiner Meinung um Bangka Island.
Sahaung Dua bietet einen Slot mit Korallenblöcken, schöne, farbige Weichkorallen und jede Menge interessante Tiere: Büffelkopf-Papageifische, Seeschlangen, Sepien, gebänderte Garnelen, Pygmäen-Seepferde, Schaukelfische, Muränen und jede Menge Drachenköpfe.

Auch der nebenliegende Spot Sahaung Satu war nahezu Weltklasse. Gleich zu Anfang sahen wir eine Schule Büffelköpfe, was einfach ein grandioser Anblick war. Einige Tiere kamen uns ganz nah. Daneben begegneten wir Weißspitzen-Riffhaien, einer Riesen-Muräne, sahen jede Menge Kleinfische in schönen Weichkorallen, Baby-Ammenhaie, tolle Garnelen und zum ersten Mal einen schönen blauen Fisch mit gelben Flossen und schwarzen Streifen auf den Seiten. Irgendwann fiel mir ein, wo ich den schon mal gesehen hatte: es ist die Dori bei „Findet Nemo“, im richtigen Leben ein Paletten-Doktorfisch.

Tanjung Arus bietet eine wunderschöne Höhle mit drei Ein- oder Ausgängen, vielen Kleinfischen, Hummern in Nischen, Schwämmen und Weichkorallen. Außerdem konnten wir dort mehrere Napoleons, Fangschreckenkrebse, viele Langnasenbüschelbarsche und verschiedene Kaiserfische sehen.

Auch der Nachttauchgang, den wir mitmachten, war richtig gut. Für diesen inselnahen Platz sahen wir eine ganz Menge, was im Lampenlicht noch spannender wirkte.


- Meine Meinung -
Von den Tauchplätzen und der Fauna her war Gangga Island auf jeden Fall viel sehens- und lohnenswerter als Bunaken. Auch das Wasser war hier sehr viel sauberer, so daß man kein so ungutes Gefühl hatte wegen dem Müll.


- Daten -
Gangga Island Diving Center
Gangga Island
www.ganggaisland.com


Einige der Fotos wurden mir von Angela aus Wesel zur Verfügung gestellt, die wir in Indonesien kennengelernt haben und der ich hiermit einen herzlichen Dank sende.


Tauchkarte Gangga Island
Tauchkarte Gangga Island

Nemo läßt grüßen
Nemo läßt grüßen

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