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Datenbank - Tauchplätze - Indonesien - Gangga Island, Nord-Sulawesi



Tauchplätze Indonesien

Gangga Island, Nord-Sulawesi

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 Datenbank - Tauchplätze - Indonesien - 2 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 40113
Gangga Island, Nord-Sulawesi
geschrieben am 14.12.2007 von +Jürgen+ [CMAS**, 250 TG]

Wir waren ebenfalls im November 2007 für 14 Tage auf Gangga Island und können den vorhergehenden Bericht bestätigen. Nach einem nach meinem Empfinden hervorragenden Service in Singapur (Hotel The Oriental) waren wir anschließend bei unserem Hauptziel Gangga Island angekommen.

Durch die durchwegs hervorragenden Bewertungen in den vorangegangenen Reiseberichten war die Erwartungshaltung relativ hoch geschraubt.

Der erste Eindruck der Insel war für mich daher etwas enttäuschend. Der Strand war mit relativ viel Müll (viele Blätter und Holzstücke, aber leider auch viel Plastikmüll) doch in Mitleidenschaft gezogen. Die Bungalows sind wirklich mit einem großen Abstand gebaut (Störungen sind hiermit nahezu ausgeschlossen) aber meines Erachtens teilweise renovierungsbedürftig. Insbesondere der Badbereich war dem angebotenen 4-Sterne Resort nicht entsprechend.

Das Essen ist abwechslungsreich und gut. Frühstück habe ich meistens ausgelassen, da die Tauchfahrten bereits sehr früh (bin kein Frühaufsteher) beginnen.

Das Personal ist durchgehend sehr freundlich und wirklich bemüht den Aufenthalt so erholsam wie möglich zu gestalten. Besonders erwähnenswert ist die Bootscrew. Immer gut aufgelegt, war dies sicherlich vorbildlich für einen gelungenen Tauchablauf (mit der beste Service, denn ich bisher genießen durfte). Die Flaschen waren vor jedem Tauchgang bereits komplett mit allem Zubehör zusammengeschraubt; das sonstige Equipment war bereits auf dem Boot untergebracht. Vor der Ausfahrt wurde jeder Taucher gebeten, nochmals die Ausrüstung zu überprüfen, so dass es nahezu unmöglich war, etwas nicht an Bord zu haben. Die Anzahl der Taucher war meistens zwischen 4 und 6 an Bord, wodurch die gesamte Tauchvorbereitung in einer sehr entspannten Atmosphäre ablief.

Unzufriedenstellend war leider die Auswahl der Tauchplätze. Innerhalb der ersten 8 Tauchtage wurde nahezu immer dieselbe Insel angefahren, Auswahl war nicht vorhanden. Dies lag wohl vor allem darin, dass spezielle Gäste (oder größere Tauchgruppen) vor Ort waren, für welche zwei von drei Booten nahezu immer belegt waren. Auf die Nachfrage ob es nicht möglich wäre andere Tauchplätze zu besuchen oder bei den anderen Booten mitzufahren, wurde eigentlich nicht eingegangen bzw. abgelehnt. Erst auf massive Beschwerde beim Basisleiter war hier eine erhebliche Verbesserung zu spüren. Auch die strikte Einhaltung der morgendlichen Tauchausfahrten um 7.30 bzw. 8.00 Uhr (immer zwei Tauchgänge pro Fahrt) war für mich gewöhnungsbedürftig.

Die Tauchplätze an sich waren hervorragend für den Makrobereich. Ich habe bisher noch kein Tauchgebiet besucht, an welchen eine derartige Artenvielfalt zu bewundern war. Die Korallen sind in einem sehr guten Zustand. Die anzutreffenden Arten (Pygmäenseepferdchen, Anglerfische, Geisterfetztenfische, Nacktschnecken in einer nie vorher beobachteten Artenvielfalt, Seeschlangen, Geistermuränen etc. etc.) sind wirklich beeindruckend. Insbesondere die Guides hatten die Gabe, auch noch so getarnte Tierchen aufzuspüren und dem Taucher zu präsentieren.

Für mich sehr beindruckend waren die Tauchgänge in der Lembeh-Street. Sicherlich entspricht der schwarze Sandboden mit teilweise viel Plastik nicht jedermanns Geschmack, aber nahezu jedes gesichtete Lebewesen ist eine Besonderheit.

Wer auf der Suche nach Großfischbegegnungen ist, wird wahrscheinlich nicht auf seine Kosten kommen. Bei allen durchgeführten Tauchgängen waren ein kleiner Hai und zwei bis drei Napoleons die größten gesichteten Fische. Riesig sind aber die Meeresschildkröten in Bunaken mit einer Länge von bis zu 1,5 m (- 2 m ?) bei einer Breite von ca. einem Dreiviertelmeter.

Als Fazit war der Urlaub sehr erhohlsam, die Tauchplätze in der Artenvielfalt beeindruckend, aber nicht mit der früher besuchten Insel Lankayan vergleichbar (insbesondere der Strand). Für die Tauchplätze und die Bootscrew würde ich 5 Flossen vergeben, aber durch die unzufriedenstellende Abwechslungsmöglichkeit bei der Wahl der Tauchplätze und die Zimmer ist die Bewertung für mich nur noch bei 3 Flossen.

    Bewertung : ( 3 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 29850
Gangga Island, Nord-Sulawesi
geschrieben am 18.09.2006 von Birgit und Harald

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Gangga Island Trip  
von Birgit und Harald Januschke

Gangga Island


Vom Flughafen Manado fahren wir mit dem Pkw ca. 60 Minuten in nördliche Richtung an die Nordspitze Sulawesis bis kurz vor Likupang. Mit dem Boot erreichen wir nach kurzer Überfahrt  von rund 30 Minuten Gangga Island.
Der erste Eindruck ist toll, weißer Sandstrand, Palmen, schöne Bungalows und ein freundliches Empfangskomitee lassen die Strapazen der langen Anreise vergessen.

Zimmerbeispiel:

Zimmer Gangga Island


Pool:
Pool Gangga Island


Hannah, die Managerin, beantwortet geduldig alle Fragen zur Insel, zum Hotel und natürlich zum Tauchen. „Gangga home“ bedeutet tauchen rund die Insel einschließlich der Nachbarinsel Bangka sowie einige Tauchplätze entlang der Nordspitze Sulawesis. Alle Tauchplätze sind in ca. 30 Minuten mit dem Boot erreichbar. Der Weg von Manado nach Bangka ist weit und so sind nur die wenige Tagestouristen und einige Liveaboards hier oben unterwegs.

Gangga - Weichkorallen Gannga Island - Korallen und Riffbewohner

Wunderschöne Weichkorallen und viele Rifffische sind das Markenzeichen von Bangka. Neben den seltenen blauen Hartkorallen gibt es dort auch das kleinste Seepferdchen der Welt. Nur wenige Millimeter groß lebt es zwischen Hydrozoen und Seescheiden an den steinigen Wänden

Snapperschwarm auf Gangga Island

Auch kapitale Snapperschwärme in der Strömung sind keine Seltenheit.

Die Tauchplätze entlang der Nordspitze Sulawesis sind ebenfalls ganz interessant. Für den, der Muck-Diving liebt gibt es einen Tauchplatz ähnlich der Lembeh Strasse, herausragend hier, die Unterwasserwelt am Bootssteg des ehemaligen Hotels „Paradise“. Viel buntes Leben befindet sich direkt unter dem Steg und daneben erstreckt sich eine interessante Sandfläche überfüllt mit kleinen Oktopussen,  Kakadu Schaukelfischen, Seenadeln und einem Ambon-Scorpion-Fisch-Pärchen.



Nachttauchen am Gangga-Hausriff ist möglich, allerdings nicht wirklich spektakulär. Ganz in der nähe gibt es einen „Mandarinenfisch“Tauchplatz dieser bietet während eines Dämmerungstauchgangs deutlich mehr.
Zwischen Korallenschutt haben sich Mandarinfische niedergelassen, die sich jeden Abend kurz vor Dunkelheit treffen um ein wenig mit einander zu „schäkern“. Wenn Ruhe eingekehrt ist und die Strömung es zulässt, empfiehlt sich durchaus ein Blick in die große Geweihkorallen-Wand direkt daneben, Seepferdchen und Anglerfische verbringen in den sicheren Armen der Korallen die gefährlichen Nachtstunden.

Als Tagesausflug bieten sich die Lembeh Straße mit ihren Muck-Tauchplätzen sowie der Bunaken Nationalpark mit seinen Steilwand-Riffen an. Oder, wer einfach mal eine Tauchpause einlegen will, der kann im Jeep das schöne Minahasa Hochland erkunden.



Die Bewohner der beiden Inseldörfer stehen Besuchern offen gegenüber und freuen sich mit den Touristen über deren Besuch. Für nette Momente sorgen die viele Kinder, die sich gerne für ein Foto zur Verfügung stellen. Den Inselspaziergang unternimmt man am besten in den frühen Abendstunden.

Bei so viel Bewegung darf es auch einmal etwas ruhiger und entspannter sein. Das angeschlossene Spa bietet von der Fußreflexzonenmassage bis zur drei-Stunden-Behandlung viel Entspannung. Die gute Küche mit italienischem Akzent trägt ihr übriges zur Wohlfühlatmosphäre bei.



..um wieder einen Blick in die Wunderbare Unterwasserwelt von Nord-Sulawesi zu machen.

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TIPP:Wo ist die nächste Dekokammer? Und wie erreiche ich diese? Schau doch einfach mal in unsere Kammern-Datenbank.


05.09.2008 06:31 Taucher Online : 45
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