Garajau Diving, Madeira Geschrieben am 15.10.2011 von dany_und_sven [PADI DM, 500 TG]
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Nach einigen Ausflügen in korallenreiches Warmwasser mit exotischen Speisen und horrenden Transferzeiten zog es uns doch einmal wieder in eine Gegend, in der man nicht ständig mit zu großen Geldbündeln herumhantieren muss, auf denen man nicht einmal den aufgedruckten Wert erkennen kann. Nur wohin? Kroatien hatten wir schon mehrmals. Auch den übrigen Mittelmeerraum wollten wir diese Mal auslassen. Da wären für Menschen, die nicht unbedingt im Trocki abtauchen wollen, nur noch die Azoren, Kanaren oder Madeira interessant. Madeira erschien uns auch bei einem genaueren Blick auf die Möglichkeiten über Wasser sympathisch, da wir zwischen den Tauchgängen auch gerne etwas an Land unternehmen und andere Reiseberichte immer auf die Schönheit der Landschaft aufmerksam machten. Wir buchten einen Flug, ein Apartment und ein Auto, um flexibel zu sein. Bei der Suche nach einer Bleibe hat uns Felix von Garajau-Diving nach kurzem Mailkontakt schnell weitergeholfen. Transfer und Fahrzeugübernahme waren unproblematisch und nach 20 Minuten Fahrzeit vom Airport Funchal standen wir vor der Basis. Diese ist in eine 150 Meter, wie von einer Klinge abgetrennten Steilwand gebaut. Blickt man nach oben, und einige Wolken ziehen vorbei, hat man beinahe den Eindruck, diese Wand stürzt auf den Betrachter herab. Davor liegt das Hausriff von Garajau-Diving, im Herzen des Garajau Marine Parks. Die Basis ist ausgerüstet mit 10, 12 und 15 Liter Stahl Tanks mit DIN Anschluss (INT-Adapter waren, soweit ich es mitbekommen habe vorhanden) und ausreichend Leih-Equipment. Nitrox gibt es noch nicht, eine Anlage ist aber für 2012 in Planung. 100 Meter neben der Basis befindet sich die Talstation einer Seilbahn, die Badegäste zur Bucht befördert, denn im Sommer ist die Bucht für Fahrzeuge gesperrt. An die Station angeschlossen ist ein kleines Restaurant, in dem man zwischen den Hausriff-Tauchgängen für wenig Geld gute Mahlzeiten serviert bekommt und somit auch für das leibliche Wohl gesorgt ist.
Zum Tauchen:
Madeira liegt im Atlantik, und das Tauchen hier ist teilweise etwas anspruchsvoller als zum Beispiel im Roten Meer. Viele Spots werden vom Boot aus betaucht und bei einigen unserer Dives gab es eine starke Strömung, die gute Planung voraussetzte. Die Spots sehen unter Wasser ähnlich aus wie die Küstenlinie: Schroffe, riesige Felswände und hausgroße Blöcke prägen die Landschaft und man meint, sich eher eher auf einem Gebirgspfad als unter der Meeresoberfläche zu befinden. Schroffe Felsen mit scharfen Kanten und tiefen Rissen prägen das Bild. Neben Schwarmfischen, Lippfischen, Seeigeln und einigen Makrelen wird der von korallenreichen Gewässern verwöhnte Taucher kaum auf bunte Vielfalt stoßen. Nur in tieferem Gewässer gedeihen hier überall Schwarze Korallen. Die Felsformationen und die Spannung bei den Dives entschädigen jedoch für den Mangel an Farbe. Es besteht hier immer die Chance, mal „etwas Größeres“ vorbeiziehen zu sehen. Oft sollen Mantas gesichtet werden und wir begegneten bei einem Hausriff-Tauchgang sogar eine Mönchsrobbe. Anders als die leider überfischten, außerhalb des Marine Parks gelegenen Spots steht es da um das Hausriff selber. 30 Meter vor der Basis liegt der Spot inmitten eines Schutzgebietes, das seit vielen Jahren von der Fischerei verschont geblieben ist. Auch nach 14 Tauchgängen in der Bucht gab es immer noch Neues zu entdecken. Grosse Brassen-Schwärme stehen im Schatten der Blöcke auf etwa 25 Metern Tiefe. Alle 20 Meter werden wir von riesigen Zackenbarschen beäugt. In den Spalten leben Muränen und über allem kreisen Barakudas und Makrelen. Ein großer Schwarm Sardinen dient als Speisekammer und sucht Schutz in der Nähe der Taucher. Wenn man sich kurz ruhig verhält, beginnen die Jäger in die Traube Sardinen zu stoßen. Von einer Seite Kommen 30-40 Makrelen, oben drehen die Barakudas ihre Runden und zwischen allem der König der Bucht: Elvis. Ein handzahmer Zackenbarsch, der während seiner Runden durch sein Revier immer wieder einen neugierigen Abstecher zu uns Tauchern macht, um vor der Kamera zu posen. An diesem Spot haben sich einige große Felsen so verkeilt, dass kleine Schluchten und Höhlen entstehen. Hier ruhen 2,50 durchmessende Stachelrochen und lassen sich von den Tauchern nicht aus der Ruhe bringen. Die Bedingungen in der Bucht können sehr schnell von „ruhig mit guter Sicht“ zu „Strömung und im Flachwasserbereich Sichtweite unter 2 Meter“ wechseln, daher empfiehlt es sich, einen Kompass dabei zu haben. Hat man erst einige Tauchgänge gemacht, ist die Orientierung kein Problem mehr, und man findet selbst in der dicksten Suppe wieder ans Ufer. Nach den Tauchgängen sind die Jungs von der Basis (Felix und Duarte) immer für Fragen und Tips offen. Auch in Bezug auf die anderen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen der Insel haben sie uns mit einem Lachen nach ihrer Aussage „es sei auch auch ein Fehler hier nur zum Tauchen herzukommen“ gerne weitergeholfen.
Sie selber bieten Ausfahrten zu den Desertas an, einer kleinen unbewohnten Inselgruppe 3 Bootstunden von Madeira entfernt. Auf dem Weg sieht man regelmäßig Delfine und Wale. Beim Tauchen bei den Inseln trifft man auf Fischreichtum und eine kleine Kolonie Mönchsrobben. Leider mussten wir unseren Ausflug dorthin absagen, da die Wetterbedingungen für eine Überfahrt zu schlecht waren.
Die etwas stürmischeren Tage haben wir dann damit verbracht, die Insel zu erkunden. Und auch an Land, ähnlich wie beim Tauchen war schnell klar: Madeira ist anders. An einem Tag der mit Sturm, Nebel und Regen bei 16 Grad beginnt, kann nach 30 Minuten plötzlich die Sonne durch die Wolken brechen und erbarmungslos auf zwei komplett falsch bekleidete Wanderer herab braten. Nicht nur das Wetter, auch die Landschaft verändert sich nach jeder Kehre. Die Strasse die erst durch belebte Ortschaften führt, deren Häuser sich an jeden halbwegs stabilen Fels zu klammern scheinen, führt durch Bananenplantagen und Weinreben in einen Bergwald aus gewaltigen Eukalyptus Bäumen. in engen Kurven weiter durch Pinienwälder auf eine Hochebene, auf der man kilometerweit nichts als Gras zu Gesicht bekommt. Die Ebene bricht plötzlich ab und die Strasse führt an senkrecht abfallenden Wänden durch Tunnels und über schwindelerregende Brücken in Nebelwälder bewachsen von Lorbeerbämen, Farnen und den scheinbar jedes freie Stück Waldboden einnehmenden Blumen aller Art. Das alles in nur 20-25 Kilometern.
Erwähnenswert sind auch die für Madeira typischen Levadas, ein Bewässerungssystem das die gesammte Insel umspannt, und deren Wartungswege sich hervorragend zum Wandern eignen. Die Wege sind leicht zu begehen, nur Schwindelfrei sollte man sein. Teilweise fallen die Wände neben einem 30 cm breiten ungesicherten Pfad erschreckend weit in die Tiefe.
Der Gipfel des Pico do Arieiro ist der Ausgangspunkt für eine ca. 5 Stündige Wandertour, die man unbedingt mitnehmen sollte, wenn man sich nicht von 750 Metern Höhenunterschied abschrecken lässt. Der Weg führt hier teilweise über so schmale Grate, dass man sowohl links als auch rechts des Weges hunderte Meter in die Schluchten blicken kann. Vorher sollte man jedoch unbedingt einen Tag Pause vom Tauchen einlegen, da die Wanderung auf knapp 2000 Höhenmetern startet.
14 Tage genügen nicht diese kleine Insel unter und über Wasser genügend zu erkunden! Wer ein Urlaubsziel sucht, das er in nur knapp 5 Flugstunden erreichen kann und für das er keine Währungsumrechnungstabelle mitschleppen will, Madeira ist die Reise wert!
Eines noch zum Schluss: Die Bankautomaten auf der gesamten Insel spucken nur 2 mal innerhalb von 24 Stunden 200 Euro aus. Ihr solltet also rechtzeitig damit anfangen, Die Kohle für die Tauchgänge abzuheben, oder einfach genug Bargeld mitnehmen. Es ist zwar Europa, aber eben doch ein wenig anders.
Felix und Elvis am Hausriff
Ein Spot am Südzipfel der Insel
Sonnenuntergang am Pico do Arieiro
Ein Schritt nach vorne und hundert Meter nach unten .
Brassen-Schwärme am Garajau Hausriff
Ruhende Stechrochen in den Höhlen
Über Wasser, auch Wasser. Levadawanderung an einem windigen Tag
Und noch ein Schwarm am Hausriff
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Garajau Diving, Madeira Geschrieben am 03.09.2011 von Hartmut + Kerstin [CMAS**, 200 TG]
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Einen Urlaub zu planen, ist jedes Jahr ein Ritual. Das Wichtigste - wir können tauchen gehen, natürlich sollte das Urlaubsziel auch über Wasser attraktiv sein und wenn möglich gut erreichbar. So landeten wir auf Madeira und wir erlebten, schon vorab verraten, einen wunderschönen Aktivurlaub. Nach nur 4 Stunden Flug landeten wir auf dem einzigsten Flughafen in Canta Cruz. Unsere Vermieterin war ein Glückstreffer. Sie holte uns ab, zeigte während der Fahrt gleich, wo man einkaufen und diverse Dinge erledigen kann und anschließend bezogen wir ein tolles, gepflegtes Apartment in ihrem Haus etwas oberhalb der Christusstatue. Am nächsten Tag sackten wir unser Gerödel und spazierten Richtung Tauchbasis, die sich unterhalb der Christusstatue direkt am Strand befindet. Allerdings wussten wir nicht, dass die Seilbahn erst ab 10.00 Uhr in Betrieb ist. Was nun? Warten oder die geteerte Straße mit ihren vielen Serpentinen laufen. Wir wählten das Letztere und haben es nicht bereut. Einmal sollte jeder zur Tauchbasis laufen, natürlich nur abwärts!! Nun zur Tauchbasis. Sie wird von Felix Waschkewitz geführt. Nach einem freundlichen ´Hallo´ zeigte er uns kurz seine Tauchbasis. Alles wirkte sehr sauber, aufgeräumt und gepflegt. Und ab ging es ins Wasser. Vorher kurzes Briefing und abtauchen. Gott sei Dank - kein Check-Dive! (Wenn ich Auto fahre, muss ich auch nicht jedes Mal einen Test ablegen.) Das Wasser hatte angenehme 23 Grad C, keine Sprungschichten und keine bzw. kaum Strömung. Also ideal auch für Anfänger. Vertauchen kann man sich auch nicht, totzdem kam Felix oder einer seiner Guides oft zur Begleitung mit - ohne Extra-Berechnung! Da ich gern meine eigenen Fotos schieße, wurde mir viel Zeit gewährt, während die anderen schon wieder Motive suchten. Relaxing pur! Die Sichtverhältnisse sind nicht so gut wie im Mittelmeer und auch die bunte Flora fehlt. Dafür wird man aber mit einer tollen Fauna entschädigt. Handzahme Zackenbarsche, Kuckuckslippfische, große Sackbrassen, Muränen, Papageienfische, riesige Stechrochen - einzeln oder als Gruppe von 5-7 Tieren im Freiwasser, Fischschwärme uvm. Ein Nachttauchgang musste sein. Hier präsentierte sich die Unterwasserwelt von einer ganz anderen Seite. Buckelgarnelenaugen in Massen leuchteten wie hunderte von LED´s am Felsen, ein dunkler Seehase, ein Tritonshorn und kleine Kraken krochen umher. Plötzlich tauchte aus dem Nichts ein großer Zacki auf. Eigentlich schlafen sie nachts. Das war ein glatter Adrinalinschub. Natürlich können wir hier nicht alles Getier aufzählen, sondern wir wollen jedem Taucher diesen Platz nur schmackhaft machen, denn der Tauchplatz vor der Tauchbasis liegt in einem Unterwasser-Nationalpark. Nach den Tauchgängen ging es in der Tauchbasis immer locker und entspannt zu, auch wenn schon wieder Schnuppertaucher ua. vor der Tür standen. Felix und seine Crew überzeugten mit Freundlichkeit und Kompetenz. Danke auch an den unvergesslichen Grillabend bei seinem Vater, der die Tauchbasis gegründet hatte. Alle waren eingeladen und wir wurden reichlich verwöhnt. Je später der Adend, umso größer wurden die gesehenen Fische - halt Taucherlatein. Die Einladung zu einem Ausflug nach ´Camara de Lobos´ nahmen wir auch dankend an und so zogen wir mit Felix und einigen Tauchern ´um die Ecken´. Natürlich kann man so eine Rundumbetreuung nicht voraussetzen, aber wir haben es genossen. Ab Mittag haben wir dann die Insel erwandert. Wer Tauchen, Natur und Blumen liebt, gehört einfach auf diese Insel!!
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Garajau Diving, Madeira Geschrieben am 04.03.2011 von Roli [117 TG]
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Ende Februar 2011 kamen wir in den Südosten der Insel Madeira zum Tauchen. Übers Web suchten wir nach einer Basis, welche nicht gerade Winterurlaub hatte, und wir kamen bei Felix Waschkewitz unter. Er führt die Basis seines Vaters Rainer, eines der UW-Pioniere auf Madeira. Sie ist einfach eingerichtet, aber mit allem ausgerüstet, was es für erlebnisreiche Tauchgänge braucht. Die Basis ist an spektakulärer Lage, direkt im Unterwasser-Nationalpark von Garajau windgeschützt in einen Felsen hineingebaut. Wir fühlten uns sehr persönlich und familiär betreut und kamen in Kontakt mit Angehörigen und Freunden. Dies scheint mir besonders erwähnenswert, da wir uns bisher auf den Basen der DomRep und Ägypten eher als Nummern fühlten. Bei Felix läuft alles sehr ungezwungen ab. Gerade soviel Briefing wie nötig und dann rein ins Vergnügen. Die Sichtweiten waren in Garajau nicht gerade berauschend, schliesslich heisst Winter auf Madeira Wind, Wellen und ab und zu Niederschläge, welche viel Sediment von der Insel ins Meer spülen. Wir haben jedoch eine tolle Woche erwischt, jeden Tag schien die Sonne und es wurde über 20 Grad warm. Gegen Ende der Woche wurde dann auch die Sicht merklich besser. Bei jedem Tauchgang im Nationalpark trafen wir auf einen oder mehrere der grossen Zackis, welche sehr neugierig und zutraulich waren und die Gruppe jeweils ein Stück auf ihrem Tauchgang begleiteten. Auch einen Bootsausflug auf der Jamanta am Ostkap der Insel, wo Deko-Tauchgänge auf 40 Meter und mehr möglich sind haben wir mitgemacht. Dort gibt es viele kleine und farbige Dinge zu sehen, wie auch die schwarzen Korallen. Alles in allem war das ein absolut gelungener Tauchurlaub zu unserer vollsten Zufriedenheit. Wir werden wiederkommen, im Herbst, wenn die Mantas vorbeischauen. 6 Flossen für Felix.
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Garajau Diving, Madeira Geschrieben am 04.10.2010 von Manfred Garz [CMAS 2Sterne, 369 TG]
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Die Tauchbasis ligt direkt in der Bucht von Garajau.Mit einer Seilbahn oder mit dem Auto zu erreichen.Der gesamte Einstieg ist der Strand vom Naturschutzgebiet.Man kann also mit einem geeignetem Baddy das gesamte Naturschutzgebiet selbst erkunden.Durch die vielen Felsblöcke sind unmengen von kleinen Hölen und Unterschlüpfe zu erkunden die einen für Jahre dort binden werden.Die Unmengen von sehr zutraulichen Fischen ist ein Paradies für jeden Naturliebhaber und Film/Fotofreund.Ein sehr großer Vorteil ist es nicht mit einem Boot zur Boje geschafft zu werden,um dann 30 min. wenig zu sehen,sondern sich bestimmte Bereiche genauestens zu untersuchen.Bei 50 Tauchgängen in diesem Jahr habe ich etwa 500 Bilder und 4h Filme aufgenommen.Leider habe ich die zahlreichen Mantas um 3 Tage verpasst.Aber die riesigen Zackenbarche Moränen Stachelrochen Schweinslipfische Barakudas Kugelfische Drückerfische und Schwärme von Makrelen Goldstrime Sardinen usw haben mich aber für alles entschädigt.Ein besonderes Higlight wird der jetzt einsatzbereite Kutter für Ausflüge zu den Attraktionen der Umgebung sein.Der Pionier Reiner hat da so seine Geheimtips in den letzten 30 Jahre gesammelt.Felix und Jasmin für mich sehr gute Freunde geben sich bei jedem Gast die größte Mühe.
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Garajau Diving, Madeira Geschrieben am 17.07.2010 von Tom [TL, ? TG]
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Einer muß es ja tun!! Hier schreibt ja sonst keiner über eines der besten Tauchgebiete überhaupt, in vernünftiger Flugzeit/Kostenrelation!
Madeira? Da kann man tauchen? Ja, kann man!!
Es gibt hier ja auch schon ein paar bekannte Basen, drei davon gegründet von dem, der jetzt, nachdem er diese verkauft hatte, doch wieder Lust gekriegt hat!
Seit jetzt einem Jahr gibt es wieder eine neue Basis von (Manta)-Rainer Waschkewitz und seinem Sohn!
Und das in dem Top-Spot des von Ihm gegründeten Naturschutz-Reservates, direkt am Strand von Garajau!
Und während man sonst immer schau´n muß, ob denn heute auch mit dem Boot ´rausgefahren wird, und wenn wohin, schnappt man sich hier seine Klamotten, läuft ca. 50m von der Basis ins Wasser, und los geht´s!
Und dann? Fisch, Fisch, Fisch... z.B. wo man im Mittelmeer nur an drei, vier Spots mit etwas Glück Zackis über ein Meter Länge sehen kann, gib´s hier Garantie drauf! Und hier gibt es aber dann nicht nur die Zackis, sondern man sieht bei dem Tauchgang auch noch einen Rochen. Einen? Im Normalfall, je nach Jahreszeit, so zwischen 10..., oder 25..., oder man kann sie gar nicht mehr zählen! Stachelrochen, Adler-, Falter-, und manchmal auch die Mantas...
Wenn man dann an der Spitze des Kaps ist, und die Rochen langweilig werden, kann es einem auch passieren, dass man in 5m Tiefe, vom Grund (17m) bis zur Oberfläche, Minutenlang von Hunderten von Stachelmakrelen umkreist wird.
Ich war letztes Jahr im Juni für drei Wochen da, da ist es mir dreimal passiert...
Ansonsten hat´s natürlich auch die Anderen üblichen Verdächtigen, wie Muränen, Barrakudas, Sägebarsche, Schweinslippfische, Drücker, Brassen...
Und Höhlen gib´s auch noch, wenn man das will...
Wie gesagt, bei Felix & Rainer kann man einfach los und tauchen! Nur auf ein ärztliches Attest wird Wert gelegt, sonst ist hier für erfahrene Taucher noch tauchen nach altem Stil angesagt, da ist das Wasser und ab!
Tips werden natürlich gegeben, aber kein Rudeltauchen nach starren Regeln. Für Anfängerausbildung wird aber auch gesorgt.
Alles in allem ein Erlebnis, schon die Fahrt zur Basis mit der Seilbahn, unten die schöne Strandbucht mit Restaurant, und dann die Basis!
In einer ehemaligen Wal-Tranlager Höhle (später war´s auch mal ein Restaurant), ist jetzt die Basis eingezogen. Hier noch ein paar Bilder... Und da noch mehr bei der Basis (Adresse): garajau-diving.com
zahmer Zacki ;-)
Drache
Säge
Trompi
Stachelray
Papa
Gelbschwanz
Schweini
Drückerkolonne
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