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Datenbank - Tauchplätze - Deutschland - Brandenburg - Gräbendorfer See, Vetschau - OT Laasow




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 Datenbank - Tauchplätze - Deutschland - Brandenburg - 3 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 42542
Gräbendorfer See, Vetschau - OT Laasow
geschrieben am 28.04.2008 von Ingo  [Rescue, 1050 TG] 

Nun gibt es ein weiteres Highlight im Gräbendorfer See.Ein Seegelboot von 9m Länge wurde hier versenkt und liegt auf 24m Tiefe.Wir haben am Wochenende 2 schöne Tauchgänge zum Wrack unternommen und waren positiv überascht.
Die Sicht liegt derzeit zwischen 4 und 5m und macht somit einen Tauchgang zum besonderen Abenteuer.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 41893
Gräbendorfer See, Vetschau - OT Laasow
geschrieben am 27.03.2008 von Sabine [PADI Rescue, 942 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Ostertauchen 24.3.2008
Leider war der Saisonstart nicht so gut besucht, wie
man es vielleicht erwartet hätte. Es war zwar super Wetter, aber vielleicht lag es an den angekündigten
kühlen Temperaturen, dass es doch nicht so viele Taucher an den See gezogen hat. Die Vorbereitungen dafür waren jedenfalls super.Gunther und Julia haben sich auf Fälle große Mühe gegeben, allen Anwesenden einen tollen Tag zu bieten, inclusive Ostereiersuche
und tollem Osterfeuer.
Übrigens muss die Kilometerangabe des letzten Berichtes vom Mai 2007 korrigiert werden.
Die Entfernung nach Cottbus beträgt nur ca.21Km
und als ein Problem sehen wir es auch nicht, dass
es keine Spülbecken gibt (wo hat man das schon an den meisten Süsswasserseen?) Man muss ja schliesslich kein Salzwasser ausspülen....,sondern meist nur Füsslinge bzw.die Schuhe des Trocki`s abspülen.Bei den kurzen Wegen sollte die ´Kraft´ dafür auch noch reichen!!!!
Übrigens handelt es sich bei der ´Kaffeebar´ um eine Beachbar!!! Wir denken, dass das ein himmelweiter Unterschied ist,denn sie ist ein absolutes Highlight und man hat was verpasst, wenn
man noch nicht dort war.
Taucherisch hat sich auch so einige getan.Wir sind öffters dort und sind angenehm überrascht, mit welcher Mühe Highlight geschaffen werden, um diesen See noch anziehender zu machen. Sicherlich ist Fauna und Flora noch nicht so üppig, aber dafür gibt es diesen See auch noch nicht allzulang.
Auf alle Fälle haben wir schon stattliche Barsche und auch ein paar Hechte gesehen.
Die anderen Überraschungen, die es seit Neuestem gibt, sollte sich jeder selbst ansehen.Wir verraten nicht zu viel...schaut selbst!!
Wir wünschen den beiden jedenfalls weiterhin alles Gute und freuen uns schon auf eine tolle Saison 2008.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 34776
Gräbendorfer See, Vetschau - OT Laasow
geschrieben am 17.05.2007 von Blues Lee [AOWD + CMAS**, 112 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

ALLGEMEINE INFORMATION
Der Gräbendorfer See ist ein erst seit 2006 gänzlich gefluteter, ehemaliger Braunkohletagebau ca. 40 Km westlich von Cottbus. Das Urlaubsgebiet „Spreewald“ liegt in unmittelbarer Nachbarschaft wenige Kilometer nördlich. Die Anfahrt erfolgt bequem über Autobahn und Landstraße (A15 - AS Vetschau/Spreewald – Lobendorf – Tomitz – Laasow). Die gesamte umliegende Landschaft mit mehreren stillgelegten Braunkohletagebauten soll als Seenlandschaft für ein neu entstehendes Urlaubsgebiet modelliert und renaturiert werden.

Das neue Gewässer steht noch am Anfang mit der Entwicklung von UW-Fauna und -Flora. Der zur Zeit noch nährstoffarme See mit relativ saurem Wasser bietet daher Vor- und Nachteile: Klares Wasser mit sandigem Untergrund bis in große Tiefen (Verschlammung setzt erst langsam ein), dafür sind Begegnungen mit Fischen oder anderen UW-Lebewesen eher noch selten. Im Frühjahr 2007 zahlreich beobachtete Laichschnüre am Substrat lassen aber auf eine zukünftig gute Entwicklung des Besatzes hoffen.

Am Ufer des Sees befindet sich eine neu gebaute Tauchbasis, die im Sommer 2007 einen vollwertigen Ausbauzustand erreichen soll. Den Ort Gräbendorf selbst sucht man auf Landkarten vergeblich… es wurde im Zuge der Abräumarbeiten einfach „weggebaggert“.
Mehr Informationen über Anfahrt, See und Tauchbasis bekommt man auf der Homepage des Tauch- und Freizeitcenters Laasow: http://www.waldi-tauchen.de/

INFRASTRUKTUR:
Direkt am See auf dem Basisgelände befindet sich eine Wiese, die als Parkplatz und Umziehmöglichkeit dient. Hier befindet sich auch das Kompressorhäuschen der Basis und ein paar Turnstangen, die als (leider unzureichende) Aufhängemöglichkeit für das Gerödel benutzt werden können. Spülmöglichkeiten gibt es (noch) keine. Von der Wiese geht eine Rampe (Slipanlage) direkt in den See. Auf der anderen Seite der Rampe befindet sich das „Gästehäuschen“ der Tauchbasis mit Kaffeebar, überdachter Terrasse und Gästetoilette. Direkt von diesem Gebäude aus geht ein ca. 50 m langer, 2,5 m breiter Steg hinunter auf das Wasser. Am Ende des Stegs befindet sich ein schwimmendes zweistöckiges Haus, in dessen Erdgeschoss sich die Tauchbasis mit Schulungs- und Verkaufsraum befindet. Eine auf dem See schwimmende Tauchbasis, die den Einstieg für Taucher direkt vor der Haustür hat. Die Basis füllt Pressluftflaschen und bietet auch Leihausrüstungen an.
Der See hat einen durch Bojen ausgewiesenen Tauchbereich.

Interessant für Taucher mit nichttauchendem Anhang: Um den See führt eine ca. 9 Km langer Fahrradweg herum, der auch bei Skatern sehr beliebt ist.
Während der Eine taucht, kann der Andere Fahrradfahren, Skaten oder ausgedehnte Spaziergänge machen. Später trifft man sich wieder in der Kaffeebar der Tauchbasis.

TAUCHEN
Nach dem Umziehen am Auto geht es direkt auf den Steg zur Tauchbasis (Einstieg nur dort). Dort bietet eine breite Metalleiter bequemen Einstieg in den See. Wenige Meter von der Leiter entfernt markiert eine Boje den Abtauchpunkt, an dem am Bojenseil entlang direkt zur ca. 6 m tief liegenden Plattform abgetaucht werden kann. Von der Plattform aus läuft ein UW-Seil, das die Grenze des Tauchbereichs markiert. In regelmäßigen Abständen führen vom Seil aus Bojenseile nach oben. Von der Plattform aus geht es steil abwärts auf ca. 11 m Tiefe. Dort verliert sich der abfallende Grund in eine großflächige, sandige Ebene. Hier erwartet den Taucher „Der Wald“ aus gewachsenen Büschen und kleinen Bäumen, die beim Fluten des Tagebaus überschwemmt wurden und jetzt einen bizarren UW-Märchenwald darstellen.
Taucht man aus dem Wald heraus, geht die 11 m-„Sandwüste“ schier endlos weiter. Durch fehlende „Landmarken“ und fehlende Uferwände verliert man hier schnell die Orientierung und taucht im Kreis oder kreuz und quer, ohne auf markante Orientierungspunkte zu stoßen. Es empfiehlt sich also die Mitnahme eines Kompasses sowie die Peilungnahme am Anfang des Tauchganges.

Taucht man von der Plattform aus direkt am UW-Seil entlang, kommt man irgendwann an eine Abbruchkante, die zur nächst tiefer gelegenen Plattform führt (Tagebau eben…). Hier bricht die Sandebene abrupt ab und es geht im steilen Winkel abwärts bis auf ca. 18 -20 m Tiefe. An der Abbruchkante verändert sich die UW-Landschaft dramatisch, da aus dem steil fallenden Abhang Erd- und Felsformationen emporstreben, die an große Stalagmiten einer Tropfsteinhöhle erinnern. Ein grandioser Wechsel zwischen der langweiligen Sandebene und dem dramatisch anmutendem UW-„Gebirge“. Abbruchkante und Abhang ermöglichen jetzt wieder die leichte natürliche Navigation. Zurück geht es einfach wieder bis zum Seil.

Die Sichtweite im See war im Mai 2007 überdurchschnittlich gut, was wohl auf die noch wenig entwickelte Fauna und Flora zurückzuführen ist. Hoffentlich bleibt die Sicht auch zukünftig noch so.

Die Uferzone des Sees im Tauchbereich ist teilweise so flach, dass man nicht an den Schilfgürtel am Ufer herantauchen kann. Am Ende der Uferzone fällt der Seegrund sehr steil ab, sodass man schnell auf größere Tiefen bis zu 11 m kommt.

Durch den rasch abfallenden Seegrund taucht man meistens in größeren Tiefen unterhalb der 1. oder 2. Sprungschicht, als das oft in anderen Brandenburgischen Flachgewässern der Fall ist. Auf jeden Fall sollte man auch den entsprechend niedrigen Wassertemperaturen in größerer Tiefe Rechnung tragen. Naßtauchanzug geht m. E. gar nicht, Halbtrocki stellt nur einen Notbehelf dar. Der zweite Tauchgang in diesem See hat mich nach 17 Jahren Naßtauchanzug endlich zum Kauf eines Trockis bewogen…

FAZIT
Momentan noch kein See, den man in regelmäßigen Abständen am Wochenende besucht. Dazu ist er UW (noch) zu langweilig. Aber für einen einzelnen Sonntagsausflug ist er ein neues Tauchziel, dass man längerfristig im Auge behalten sollte. Gutes Entwicklungspotenzial als kommendes Tauch- und Freizeitziel.

Die Bewertung berücksichtigt auch das Vorhandensein der Basis mit Füllmöglichkeit, Toilette und Kaffeebar. Die durchschnittliche Benotung ergibt sich aus der guten Infrastruktur und der doch momentan relativ trostlosen UW-Landschaft. Aber das wird sich bestimmt während der nächsten Jahre ändern. Der Basisbesitzer plant, die UW-Landschaft durch künstliche Einträge und Verbringung von Gegenständen reizvoller zu gestalten. Das soll lt. eigener Aussage im Sommer 2007 beginnen.

Immer gut Luft…
Blues Lee

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

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