Tauchplätze Deutschland - Sachsen Anhalt

Gremminer See

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 Datenbank - Tauchplätze - Deutschland - Sachsen Anhalt - 5 Berichte zu diesem Eintrag!

 

Datenbankeintrag 70649
Gremminer See
Geschrieben am 26.12.2011 von fliegender_taucher [PAD AOWD, 90 TG]

Wir waren im August 2011 am Gremminersee zum Tauchen gewesen. Auf dem Gelände der Ferropolis war ein rießen Konzert. Schade dass die Konzertbesucher sich wie die Schweine am Wasser benahmen!!(Sie nutzen den See als Bad). Die Zufahrt zur Tauchbasis war dardurch aber nicht beeinflusst. Die Basis liegt circa 400 m vom See entfernt. Zu den Sichtweiten an den Tauchplätzen 5 und 3 (von Land aus erreichbar - 400 m zu Fuß oder per Auto) kann ich nur sagen sie lagen so 4-5 m. Besonder viel Fischreichtum befand sich dort leider nicht. Die besonderen Tauchplätze scheinen nur mit dem Boot erreichbar zu sein, was allerdings enorm kostenaufwendig ist. Und nun noch ein paar Worte zur Tauchbasis: das Personal war in Ordnung. Nur eine Kinderermäßigung gab es leider nicht, wir mussten für unsere Kinder für die Übernachtungen den vollen Preis zahlen. Keines der Kinder tauchte. Die Dusche war sauber, aber die Toiletten waren nicht nutzbar, wenn einer duschte. Das Außengelände war recht groß und unsere Gruppe hatte viel Platz um sich (in Bezug auf Camping) voll zu entfalten.

    Bewertung : ( 3 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 69622
Gremminer See
Geschrieben am 26.10.2011 von whiteshark-berlin [CMAS***, 915 TG]

Ende September ging es zum Gremminer See. Der See ist so groß, das jeder Tauchplatz mit dem Auto angefahren werden muß. Parkplätze sind an den zu gewiesenen Tauchplätzen vorhanden. Da wir eine Gruppe aus erfahrenen Tauchern sind wird uns nicht der Tauchplatz für Anfänger/Ausbildung, wo unter Wasser viel mit Falterband markiert ist, zugewiesen. Nach der Fahrt durch die Ferropolis Arena kommen wir zum Parkplatz am Einstieg 7, Natur Pur.
Wir tauchen an der der Schilfzone am Einstieg 7 ab. Uns erfreut der Anblick unter Wasser und lässt das Taucherherz höher schlagen. An der alten Grubenkante, bei ca. 5 Metern ist eine fast dichte grüne Wiese und die ersten mit Dreikantmuschel bewachsenen Bäumen sind zu erkennen. Es folgt ein großer, fast märchenhafter Unterwasserwald. Im Flachwasser kann man sicher 10-12 Meter weit sehen, und in der Tiefe wird dies noch mehr. Der Grund, bei unserem Tauchgang ca. 16 Meter ist überwiegend mit verschiedenen Arten von Armleuchteralgen bedeckt. Auf dem Rückweg ist uns das Glück hold und wir sehen einen Wels in einem Baum liegen. In einer grünen Wasserpflanzenzone tummeln sich junge Barsche und Rotfedern kurz vor dem Auftauchen.

Die neue Basis ist gut ausgestattet, 2 große Kompressoren, die so schnell füllen, daß wir noch nicht mal den Kaffee aus hatten. Ein großes Gelände zum Zelten und 3 Toiletten und 4 Duschen sind auch vorhanden.

Abends waren wir in Gräfenhainichen beim Griechen besten aufgehoben ( Athos).

Wir werden oft wieder hierher kommen.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 68923
Gremminer See
Geschrieben am 26.09.2011 von bluemi71 [DM, CMAS***, 390 TG]

Ich war zusammen mit 7 anderen Tauchern am 24.09.2011 das erste Mal im Gremminer See tauchen. Aufgrund von positiven Berichten und auch durchaus tollen Bildern habe ich eine gewisse Erwartungshaltung gehabt. Anmeldung in der Basis, Vorzeigen des Brevets und der Tauchsportuntersuchung, soweit so gut. Dann wurden wir zum EInstieg 2 gebracht erhielten eine kurze Einweisung. Die Örtlichkeit war sauber und der See sah einladend aus. Doch dann kam leider die Ernüchterung. Die Sicht lag so im Durchschnitt bei 5m, stellenweise etwas mehr, fand ich ok. Bei 10m kam eine Sprungschicht mit Sicht gleich Null. Da das UW-Gelände sanft abfallend ist, war nicht abzuschätzen wie lang man durch die milchige Sprungschicht tauchen würde, also haben wir den Versuch tieferes Gewässer zu erreichen abgebrochen und sind im oberen 10m Berich geblieben. Doch da war leider gar nichts! kaum Bewuchs, kein Fisch. Den größten Barsch den ich gesehen habe war 5-8cm groß. Die Betreiber haben wohl aus diesem Grunde Birkenveschnitt versenkt, was durchaus seinen Reiz hatte, aber es waren leider keine Fische (wie Hecht oder Zander, welche ja ganz gern in Bäumen stehen) vor Ort. Um die Abgesägten und versenkten Birkenbäume zu finden, hat man mit Absperrband eine Art Parcour geschaffen, ideal für Anfänger. Am ende des Parcour kam man zu einem versunkenen UW Busch Arreal. Man hatte dies zwar bei der Einweisung als UW Wald bezeichet, so würde ich es aber nicht nennen. Diese angesoffenen Büsche hatten durchaus ihren Reiz. Sie waren über und über mit Muschelen bewachsen und haben Bienenwabenartige Kolonien gebildet, auch Kolonien von Süßwassershwämmen siedeln dort. Aber das war es auch schon. Ich könnte mir vorstellen das der Gremminer See in 5 Jahren durchaus auch einiges an Fisch und Bewuchs zu bieten hat. Im Moment ist es jedoch ziemlich mau. Für Taucher ohne lange Anfahrtsweg mag der See ja durchaus interessant sein, wenn man dort öfters taucht und ihn über die ganze Tauchsaison beobachten und betauchen kann. Bei längeren Anfahrtswegen gibt es in der Nähne andere interessante Seen. Wir hatten einen Anfahrtsweg von über 400 km und werden den See in den nächsten Jahren nicht mehr anfahren. Gerade bei Gruppenreisen gibt es bessere Alternativen.
Mei Fazit: der See an sich braucht noch Zeit. Man könnte die Tauchplätze noch interessanter gestalten, indem man vielleicht Sachen wie Loren oder andere Tagebauüberbleibsel versenkt und künstliche Highlights schafft, da es sich ja um einen Tagebausee handelt. Sicht war ok, auch das Wasser war mit 18°C noch recht warm. Für ein Kurztrip, wenn man gerade mal in der Nähe ist, mag er geeignet sein, aber für ein Wochenendausflug mit langem Anfahrtsweg leider nicht.

    Bewertung : ( 3 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 60784
Gremminer See
Geschrieben am 03.08.2010 von GWS [CMAS***, 350 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wenn man schon seit vielen Jahren taucht und die meisten Tauchseen, die sich in akzeptabler Entfernung vom eigenen Wohnort befinden, gut kennt, dann ist es eine aufregende Erfahrung, wenn plötzlich ein neuer See erkundet werden kann, dessen Existenz in Taucherkreisen bislang völlig unbekannt war. Das ist in diesem Fall nicht weiter überraschend, denn der Gremminer See existiert erst seit relativ kurzer Zeit. Es handelt sich um einen der vielen Seen, die ihre Existenz im Wesentlichen der Wende von 1989/90 verdanken. Bis Anfang der 90er Jahre wurde hier Braunkohle abgebaut. Seit 1999 füllt sich der See allmählich mit Grundwasser; außerdem wird seit einigen Jahren durch eine kilometerlange Rohrleitung Wasser aus der Mulde zugeführt. Bekannt ist der Gremminer See bislang vor allem durch die Halbinsel Ferropolis, die in der Mitte des Sees liegend eine Art Freilichtmuseum beherbergt, das im Kern aus fünf riesigen Schaufelrad- und Eimerkettenbaggern besteht, die teilweise mehr als 30 Meter hoch sind. Die fünf stählernen Kolosse bilden eine eindrucksvolle Kulisse für große Konzerte, die in den Sommermonaten auf Ferropolis stattfinden und bis zu 25.000 Besucher anziehen.
Die von Manfred Erhardt geleitete Tauchbasis „Divetropolis“ wurde im Mai 2010 eröffnet. Ausbildung und Brevetierung erfolgen nach den Standards von CMAS (Barakuda) und PADI. Das Basisgelände bietet genügend Platz für Wohnwagen oder Zelte. Die Basis ist noch im Aufbau begriffen. Perfektion sollte daher nicht erwartet werden. So fehlen an den Tauchplätzen noch Bänke zum Anrödeln und Vorrichtungen zum Trocknen der Ausrüstung. Aber die Mitarbeiter der Basis sind hilfsbereit und haben etwas anzubieten: einen See, dessen taucherische Erschließung noch am Anfang steht, dessen großes Potential aber schon jetzt deutlich sichtbar ist.
Der See ist maximal 33 Meter tief; die Ufer ziehen sich über 14 km hin. Das Tauchen ist aber nur an fünf Einstiegen erlaubt, von denen wir bislang drei (Nr. 1, 2a und 5) betaucht haben. An allen drei Plätzen ist der See bis etwa zehn Meter Tiefe mit einem dichten grünen Teppich aus Armleuchteralgen bedeckt. Alle Tauchplätze müssen mit dem Auto angefahren werden. Doch stehen nicht sämtliche Tauchplätze allen Tauchern zur Verfügung. So dürfen die besonders attraktiven Tauchplätze 4 und 5 im Regelfall nur von Inhabern einer „VIP-Jahreskarte“ betaucht werden. Diese Regelung wird allerdings nicht immer strikt gehandhabt. Wenn auf der Halbinsel Ferropolis größere Veranstaltungen stattfinden, müssen die Tauchplätze 1-3 gesperrt werden. Als Ausgleich stehen dann die Tauchplätze 4 und 5 allen Tauchern zur Verfügung. Ein Highlight, das ich noch nicht kenne, ist ein etwa 150 Meter langer UW-Tunnel, der von zwei stattlichen Welsen bewohnt wird. In diesen Tunnel dürfen aus naheliegenden Gründen nur besonders qualifizierte Taucher in Begleitung eines Guide tauchen. Hier sollen in Zukunft Höhlentaucher ausgebildet werden.
Der Gremminer See hat vor allem drei Dinge zu bieten, die an anderen Tauchseen keineswegs selbstverständlich sind:
1. Überdurchschnittlich gute Sichtweiten. Bei allen Tauchgängen hatten wir mindestens fünf Meter, manchmal sogar fast zehn Meter Sicht.
2. Unterwasserwälder, die noch weitgehend unberührt – d.h. unzerstört – sind. Besonders auffallend sind hier die großen Muschelkolonien, die sich in dicken Klumpen an den Baumstämmen und Ästen festgesetzt haben. Dem Schutz dieser UW-Wälder mit ihren zerbrechlichen Ästen dienen die restriktiven Regeln für die Tauchplätze 4 und 5.
3. Die Taucher müssen den See nicht mit zahllosen Badengästen teilen, die das Wasser trüben oder verunreinigen. Sie sind an den Tauchplätzen meistens unter sich, können einen schönen Tag direkt am Wasser verbringen und in Tauchpausen den zahlreichen Fröschen zusehen, die den Uferbereich bevölkern. Bislang sind die Tauchplätze auch am Wochenende nicht überlaufen.
Der Fischbestand im Gremminer See ist allerdings noch recht überschaubar. Selbst Barsche, die im Süßwasser normalerweise in großer Zahl vorkommen, sind hier selten. Bei insgesamt fünf Tauchgängen im Juni und August sahen wir – mit Ausnahme eines mittelgroßen Hechtes, der sich im UW-Wald als Ast getarnt hatte – ausschließlich Schwärme von kleineren Fischen, darunter viele Stichlinge. Das ändert sich in Zukunft vermutlich, denn der See wird seit Ende 2008 von einem Fischer bewirtschaftet, der (wie zu hören war) Jungfische in größerer Zahl eingesetzt hat.

Fazit: Insgesamt ein sehr attraktiver See in landschaftlich schöner Umgebung, der den Vergleich mit anderen populären Tauchseen in Ostdeutschland (Kulkwitzsee oder Helenesee) nicht zu scheuen braucht.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 59558
Gremminer See
Geschrieben am 08.06.2010 von Fischversteherin [padi rescue, 120 TG]

Divetropolis die neue Tauchbase . Hier hat man nicht nur viele Einstiege, hier sind auch alle super freundlich und hilfsbereit , hier sind Sichtweiten von 12m-15m. Tauchspots mit verschiedenen Ansprüchen und faire Preise.................mein neuer Lieblingstauchplatz . Danke Ihr lieben von Divtropolis für das tolle WE mit vielen wunderschönen Tauchgängen ;0))))

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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