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Datenbank - Basen/Shops - Curaçao - Habitat Curacao



Basen/Shops Curaçao

Habitat Curacao

Hier liegt eine Übersicht der vorhandenen Berichte zu diesem Eintrag. Hast du dort dasselbe erlebt? Oder wars etwa ganz anders? Wenn Du selbst einen Bericht hinzufügen möchtest, benutze bitte dieses Formular oder sende uns den Text (ggf.mit Bildern) per Mail. Ist dies Deine Basis/Shop? - dann verlinke diese Berichte!



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 Datenbank - Basen/Shops - Curaçao - 9 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 34768
Habitat Curacao
geschrieben am 17.05.2007 von Aqua [OWSI, 1250 TG]

Nachdem mein Vorgänger den unsinnigen Bericht von Antischnuggi bereits ´revidiert´ hat, muss ich darauf nicht mehr gross eingehen. Eigentlich sollte man für diese Tauchbasis keine allzu grosse Werbung machen, denn Massentauchen sowie Hotelbunker findet man da nicht. Im Gegenteil, wir waren oft sehr wenig im Hotel und meistens waren wir alleine am Hausriff.

Die Karibik ist im allgemeinen nicht gerade günstig. Curacao schliesst sich da nicht aus. Ja, die Zimmer könnten etwas renoviert werden, jedoch haben uns die Flecken an der Wand und der wenige Rost in der Badewanne nicht sonderlich gross gestört. Muffig war es nicht, im Gegenteil, da auf beiden Seiten alle Fenster geöffnet werden könenn, weht jederzeit ein Windchen durch das Zimmer. Wir hatten ein Ocean view 1 Stock. Gratis updrade (direkt anfragen bei Harry) die Kochnische erlaubt es zu kochen, das Restaurant ist jedoch auch sehr lecker. Wir haben nur Zimmer gebucht, wenn wir VP gebucht hätten, wäre es uns viel teurer gekommen. Wir haben zB. $9 pro P. fürs Frühstück bezahlt und nicht $13 wie im Netz. Links und rechts vom Hotel ist einfach NICHTS, ausser ein paar private Häuser. Wer was sehen will, sollte ein Auto mieten.

Ein Highlight war die Auster Farm. Ein absolut lustiges Erlebnis. Und wer gerne Fleisch isst, sollte sich ein Steak nicht entgehen lassen!! Der St. Christoffel Park ist ebenso Sehenswert wie der Norden der Insel.

Die Tauchbasis war sehr gut organisiert! Jeder erhält ein ausführliches Breaving, wir wurden jederzeit sehr freundlich und kompetent bedient. Da mein Freund 2000 das Erste mal auf Curacao getaucht ist, war es schön zu sehen das noch immer derselbe Staff da arbeitet. Das spricht für die Basis.

Die Preise: Tja Antischnucki... du sagst 25$ für 24h/Tg Hausrifftauchen seien teuer... vielleicht kannst du uns mal einen Tipp geben wo es denn noch billiger ist? Weder in Mexiko, Thailand, Indonesien und Australien ist es günstiger. Ach ja und bitte, gehe n-i-e-m-a-l-s auf die Malediven, da bezahlst du nähmlich für einen Hausriff Tg ab 35€! (Trinkgelder noch nicht miteinberechnet)
Zusätzlich kann man Morgens oder Mittags aufs Boot, es werden je 2 Tgs gemacht. Dies kostet ca 55-60$ ebenfalls normal für die Karibik. Den rest des Tages kann man dann noch Gratis das Hausriff betauchen. Klaro, zusätzlicher Service kostet (Lampenmiete etc, aber ich kann zu anderen Basen keinen grossen Unterschied erkennen)

Wir waren hauptsächlich nur am Hausriff. Kein einziges mal haben wir Müll gesehen. Nichts, nada, und wir haben uns wirklich auch geachtet weil es ein paarmal erwähnt wurde. Die paar Meter Sand welche zu betauchen sind, finde ich wunderschön, vielmals findet man Flunder und alle anderen Arten Fischen da im Sand. Aus Antis Bericht tönt es, wie wenn es eine 30 Minuten Bank zu betauchen gäbe. Wir hatten fast keine Strömung und sehr gute Sicht. Grossfische findet man auf Curacao fast nie. Schnecken, Krebse, Schlangen, viele Skorpionfisch etc... die Karibik halt. Uns hats gefallen. Andere, welche auf Bonaire waren, sagen dass es da besser ist. Andere wiederum finden Curacao toll.

Eins ist sicher; vielleicht sollte ich diesen Bericht ja gar nicht verfassen, denn auf diese angenehme Art zu tauchen, ohne viel Trubel und mit relaxten und gutgelaunten Divemasters, so macht das Tauchen Spass! Annmary, Harry - Wir kommen sicherlich einmal wieder...

Zimmer 760
Zimmer 760

Diveboat
Diveboat

Strauss
Strauss

Willkommen im Leben
Willkommen im Leben

Pool
Pool

Wurm
Wurm

Steg
Steg

French Angel
French Angel

Flamingo Tongue
Flamingo Tongue

Anemone und Krebs
Anemone und Krebs

Restaurant
Restaurant

Aussicht Terrasse
Aussicht Terrasse

Vom Einstieg aus
Vom Einstieg aus

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 32390
Habitat Curacao
geschrieben am 12.01.2007 von mfk [PADI Resc, 555 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

so, nachdem ich den ´tollen´ Bericht von Antischnucki gelesen habe, möchte ich nicht über diese Person spekulieren. Wahrscheinlich ist das Wort ´Anti´ in seinem Nickname wohl Programm.

Also wir waren im November dort und waren vollkommend zufrieden!!! Und meine Vergleichsmöglichkeit und Erfahrungen sind wohl etwas größer....

Das Habitat liegt nicht in der Nähe des Flughafens, wenn mann keinen Mietwagen gebucht hat, wass absolut empfehlenswert ist, zahlt man fürs Taxi 30$. Eine Tauchreise nach CUR ohne Mietwagen ist ohnehin nicht zu empfehlen, da fast alle Tauchplätze einfach! und gut erreichbar!, mit einem allerdings Pickup! sind. Bei Dieselpreise von unter 50 EuroCent / Liter fast geschenkt! Beim Tauchen solltet Ihr jedoch alle Türen und Fenster unverschlossen lassen, da wie überall auf der Welt die bösen Buben nichts wertvolles in den Wagen vermuten sollen und diesen dann ggf. aufbrechen. Equipment sollte nich unbeobachtet auf dem Wagen bleiben, Tauchflaschen werden i.d.R. nicht angerührt.

Mann kann die Reise selber buchen oder wie wir mit dem ´Sorglospaket=Pauschalreise´ von dem Spezialisten ABC-Travel, Bochum auf Reise gehen. Hier wohl auch noch sehr sehr günstig, kompetent und freundlich. - Nochmals vielen Dank!!! -

Das Hotel ist nicht von den letzten 5 Jahren, jedoch gepflegt und sauber und mit sehr freundlichem Personal besetzt. Selbst der Manager (ein NL)kommt abens an den Tisch und stellt sich vor und bietet sich als Ansprechpartner und Hilfe an. Die Villen (2 Schlafzimmer) sind einfach, gepflegt und mit einen offenem Wohn-/Kochbereich romantisch schön aufgeteilt. Sollte mal was fehlen, wie Messer, Gläser, erhält man es bei der Rezeption (nur Fragen sollte man können!!!) Der Kühlschrank garantiert die erfrischende Eigenversorgung. Supermärkte mit Allem sind mit dem Auto in 10 Min. erreichbar. Kochen kann man auch hier auf einem 2 Plattenherd (allerdings zu schwache 110Volt um Steaks nicht zäh zu braten) Oder man geht ins eigene Restaurant mit gutem Essen, wo man gelegentlich auch Tauch-Dia-Präsentation fachmännisch vorgetragen bekommt. Macht echt Laune, die Umgebung fotografiert zu sehen und Tipps zu erhalten.

Alle Zimmer haben einen Tresor für ich glaube 6$ je Aufenthaltsdauer. So dass alles Wertvolle gesichert ist.

Wie die Vorschreiber berichtet haben, solltet Ihr Euch gegen Mücken schützen, bes. abends und beim Nachttauchgang ganz besonders!!!

Die Basis ist auf mehreren Etagen direkt am Steg unter NL-Führung. Es wird auch sehr gut deutsch gesprochen. Sehr freundlich wird die Basis vorgestellt und alles Nötige gezeigt. Tauchpakete sollte man klugerweise kaufen. Auch über ABC-Travel komplett im voraus buchbar. Nitrox ist bei entsprechenden Brevet tauchbar und hier wohl auch nötig, da man 24h tauchen kann. Nitrox kostet im 12er Paket 75$,was für die Karibik sehr günstig ist, wenn andersort überhaupt verfügbar. Die Nitroxflaschen müssen jedoch über ca. 25 Treppenstufen zum Auto getragen werden (oder ohne Stufen dirkt ins Wasser) Luftpullen sind ohne schleppen dirket am Kompressor ins Auto zu legen. (oder dirkt ins Wasser)

Die Betreiber zeigen Dir die besonderen Tauchplätze (man muß nur fragen) und beschreiben auch die entsprechenden TG. Wirklich sehr freundlich und kompetent!!! Laden Euch auch Tauchlampen auf 220V, da im Zimmer nur 110V verfügbar ist oder nimmt einen Stromwandler mit!!!

Unbedingt solltet Ihr mind.einen TG mit dem Boot machen, der nicht mit dem Auto erreichbar ist. Mushroom Forest!! In einer T-Zeitung, ich glaube ´UNTERWASSER´ als einer der Top-Tauchplatze dieser Erde benannt.

Das Hausriff beginnt nach ca 50 Meter (nur in diesen 50 M sind Sand, Geröll, Betoneimer, Ankerplätze und ähnliches!!!). Am tollen Hausriff wo UW-Fotografen t.w. ausschließlich auch nur hier tauchen und arbeiten. Ist alles voller Leben! und in wunderschönen Farben, (Grundton braun - Lampe nicht vergessen) Unbedingt auch einen Early-Morning Dive machen.

Ihr solltet Euch von zu Hause oder Vorort ein kleines Vorhängeschloß mitbringen, mann kann sein Equipment bedingt sicher dann abschließen und muß nichts mehr schleppen!!!

Also, uns hat es gefallen. Abend kann mann dann noch in die wunderschöne Stadt Willemstad fahren und sich wie in Amsterdam im Sommer fühlen. (Nur keine Coffeeshops u.ä. :-) verfügbar)Einfach tolle Atmosphäre auch hier!!!

Also, Hotel, Basis, Insel sehr zu empfehlen!!! Allerdings nichts für Anfänger, da in Eigenverantwortung meist vom Ufer getaucht wird, ohne TL-Begleitung und Händchenhalten!!!

Viel Spaß. Wenn Ihr mögt gerne per Mail mehr

offene Küche, l. u. r. ein Schlafzimmer
offene Küche, l. u. r. ein Schlafzimmer

Tauchschiff m. Basis
Tauchschiff m. Basis

Basis vom Steg
Basis vom Steg

Logo
Logo

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 28239
Habitat Curacao
geschrieben am 12.07.2006 von AntiSchnucki [AOWD, 90 TG]

1 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Leider muss man ja positive Bewertungen abgeben, wenn man kein Fax hat.... war aber nicht so positiv! (Anm.Red.: nun, der Bericht ist ja wohl nicht wirklich positiv, oder?)

Wir waren zuerst 1 Woche auf Bonaire, Bericht siehe hier.


Auf Curacao waren wir in Habitat Curacao untergebracht.
Wir waren sehr enttäuscht:
Kein Abhol- und Bringdienst zum Flughafen, das kostet nochmal 35 $ pro Fahrt extra.
Das Resort ist nicht ungepflegt aber wirkt sehr alt. Die Zimmer sind klein und leicht muffig. Die ‚teuer bezahlte Kitchennette’ war eine Face. Kühlschrank ohne Türenfächer für Flaschen (defekt) und ohne Eisfach. Auch die Ausstattung war minimal und es gab z.B. nicht mal nen Küchenmesser oder Kaffeelöffel.
Den angepriesenen Fitnessraum gab es nicht, die Massagen wahnwitzig überteuert.
Tauchen:
Wir hatten kein Tauchpaket gebucht. Das Tauchen ist non-limit Air für 25$ am Tag nicht günstig, tauchfreie Tage müssen am Tag zuvor angekündigt werden, sonst sind diese zu bezahlen. Nitrox kostet 8$ pro Tank zusätzlich.
Tauchen mit dem Tauchboot ist auf amerikanische Massentouris ausgelegt: das Boot ist recht klein+ eng, es werden viele Leute mitgenommen, die Tauchzeiten sind relativ kurz (da man ja in 3,5 Stunden 2 dives plus Anfahrt machen muss).
Die Bootsausfahrten (pro Ausfahrt 60 $) werden schlecht geplant, an der Tafel, an der die geplanten Tauchgänge stehen, werden leider nicht die verzeichneten Divespots angefahren.
Wir wollten zu einem bestimmten Tauchplatzmit dem Boot mitfahren, haben mehrfach nachgefragt, aber haben keine Fahrt angeboten bekommen. Auch auf der Tafel wurde dieser Divespot nicht aufgeführt.Also sind wir dann irgendwann mit dem Auto an diesen Platz gefahren und siehe, sowohl morgens als auch abends war das Boot mit amerikanischen Tauchern von Habitat Curacao dort vor Ort. Mieser Service vom Tauchshop.
Wir haben uns am ersten Tag nur aum Hausriff ausgetobt, was angeblich so schön sein sollte. Nun ja, wir waren nicht begeistert. Viele kaputte Korallen und Geröll…und von wegen überall Seepferdchen, die gibt es wohl schon lange nicht mehr bei Habitat Curacao.
Haben uns dann leider für viel Geld (50$ am Tag) einen winzigen Leihwagen genommen. In diesen haben wir dann alles reingeknäult+ sind mit der ‚Drive and Dive’ Map losgezogen.
Die Karte ist recht ungenau was die Lage der Tauchplätze angeht, so dass schon mal ne Stunde vergehen kann, bis man den Ort seiner Wahl gefunden hat.
Schönes Tauchplätze gibt es natürlich auch. Wir fanden Playa Kalki und die daneben liegenden Plätze. Sehr leckeres Essen (die Sateespieße sind klasse) und schönes Tauchen gabs bei Santa Mari, wo es, nebenbei bemerkt, das einzige Seepferdchen aller divespots gibt.

Alles in Allem kann man sich das viele Geld für das Resort, Tauchen und das Auto sparen. Um schönes Tauchen zu geniessen, ist ein Auto ein muss, bei der Wahl der Unterkunft ist es angeraten auf die Lage zu achten.
Besser ist es, sich ein günstiges Komplettpaket (Unterkunft-Tauchen-Auto) zu buchen.
Wir haben das Beste daraus gemacht, aber letzendlich das Doppelte für die Woche auf Curacao bezahlt, wie auf Bonaire…
Weitere Bilder in der Fotogalerie auf Taucher.Net

Hausriff Habitat
Hausriff Habitat

Riff beim Habitat
Riff beim Habitat

Leider manches nicht mehr so gut in Schuss
Leider manches nicht mehr so gut in Schuss

Batfish and Scorpionfish
Batfish and Scorpionfish

Blaue Leuchte :-)
Blaue Leuchte :-)

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 23161
Habitat Curacao
geschrieben am 22.01.2006 von OliS [200 TG]

2 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wie waren vom 06.01.06 - 20.01.06 im Habitat Curacao und bewohnten dort eine Lanai.

Als erstes zum Hotel und Restaurant: Das Hotel ist
alles in allem in Ordnung, allerdings merkt man ihm langsam an, das seit der Eröffnung vor 9 Jahren nicht mehr viel getan wurde.Das äussert sich zum Beispiel darin, das es in den Zimmern schon ein wenig modrig riecht und nicht nur in einem, da wir wegen einer defekten Klimaanlage das Zimmer wechseln mussten und es auch in diesem nicht viel besser war.
Wer zu viert eine Lanai bucht sollte wissen das es sich bei der in manchen Katalogen beschriebenen Küche lediglich um eine Kitchenette mit nur 2 Kochplatten handelt und somit eine Selbstversorgung für 4 Leute schwierig macht.
Auf jeden Fall sollte man schon von Zuhause etwas gegen Moskitos mitnehmen um nicht gleich am ersten Tag völlig zerstochen zu werden.
Noch kurz zum Restaurant, meines Erachtens ist es im Vergleich zu anderen Restaurants eher unterer Durchschnitt vor allem im Verhältniss zum Preis.
Ich finde 11 Dollar für ein eher lieblos gestaltetes Frühstücksbuffet doch ein wenig überzogen.An dieser Stelle möchte ich als Restaurant das Landhaus Daniel empfehlen , sehr guter Fisch und Menues zu einem angemessenen Preis.

Zur Tauchbasis : nettes hilfsbereites Personal,
alles sauber und in gutem Zustand.
Einziges Manko die Bootsausfahrten. Die Ausfahrten
sind morgens um 08:15 und mittags um 13:15 Uhr, pro Ausfahrt werden 2!!! TG gemacht, das heisst maximal eine Stunde Oberflächenpause zwischen den TGs was uns einfach zu kurz ist .

Beim Shorediving sollte man beachten das an einigen Plätzen für den Strand Eintritt verlangt wird (ca 2,5 Dollar und das gleiche nochmal für eine Liege).Ein kleiner Tip: unter www.shorediving.com sind die Tauchplätze genau beschrieben.

Fazit : Alles in allem ein schöner Urlaub , wer allerdings mehr wert aufs Tauchen legt als auf schöne Strände ist auf Bonaire unseres Erachtens besser aufgehoben.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 21435
Habitat Curacao
geschrieben am 18.10.2005 von Aubrey [AOWD, 100 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Reisezeit 25.02.- 11.03.2005

Die komplette Reise wurde selbst übers Internet gebucht, zum damaligen Dollarkurs (ca. 1,33 US-Dollar für einen Euro) wesentlich günstiger als im Reisebüro.

Flug ab Nürnberg über Amsterdam nach Curacao mit KLM (Preis ca. 550 Euro p.P.). Eigentlich ganz okay nur hin und auch zurück einige Stunden Verspätung. Achtung Tauchgepäck kostet bis 15 kg 40 Euro Aufpreis pro Strecke. Allerdings ist KLM ziemlich kulant, wir hatten im normalen Gepäck ca. 22 kg pro Koffer und mussten nichts nachzahlen.

Das Taxi vom Flughafen zum Habitat kostete 35 Dollar, wir hätten aber wohl weiter runter handeln sollen. Das Hotel ist recht abgelegen und für das Shorediving und Ausflüge empfiehlt sich ein Auto. Wir haben dann die zweite Woche ein Auto vor Ort gemietet, die erste Woche waren wir im Hotel. Wie in den anderen Reiseberichten beschrieben gibt es den kostenlosen Hotelshuttle nach Willemstadt, den man auch zum Einkaufen im Supermarkt und einen Stadtbummel gut nutzen kann.

Ich will jetzt nicht alles wiederholen was in den anderen Berichten schon steht, diese Berichte sind aktuell immer noch gültig. Das Hotel erfüllt alle Erwartungen. Bei Direktbuchung für 2 Wochen OV kosten das Zimmer ca. 1800 Euro (Gardenview). Frühstück 11 Dollar p.P. haben wir nach Nutzung vor Ort gezahlt. Essen im Restaurant íst okay und preislich angemessen. Da wir auch in anderen Restaurants essen wollten haben wir auf die Buchung von HP verzichtet

Tauchbasis ebenfalls sehr gut. Das Motte „ Diving Freedom” ist wörtlich zu nehmen. Man zeigt sein Brevet vor, erhält eine Einweisung und dann kann man tun und lassen was man will. Kein Check-Dive und auch keine Buddy-Pflicht, wir haben auch viele Einzeltaucher dort gesehen. Dazu kann man stehen wie man will, aber jeder so wie er will. Man kann 24h am Tag am Hausriff tauchen so oft man will und das für ca. 22 Dollar pro Tag und Person, Tanks stehen immer zur Verfügung. Leider muß man für Nitrox 8 Dollar pro Tank extra zahlen (nimm 12 und zahle 10). Die Riffe sind sehr schön (Hausriff bis 40 m interessant), viel Kleinfisch, leider keine Großfische. In den zwei Wochen haben wir nur einen Rochen und einige Schildkröten gesehen. Dafür sind die Korallen und die Fische am Riff sehr zahlreich. Durch das selbständige Tauchen hat man wenig Kontakt zu andern Tauchern und zum Basispersonal, bei Bedarf stehen aber die Tauchlehrer im Rat und Tat zur Seite (nur Einer sprach zu unserer Zeit deutsch). Die Bootstouren haben wir nicht genutzt, deshalb kann ich Sie nicht bewerten.

Die Shorediveplätze auf der Insel sind gut gekennzeichnet und mit etwas Suche auch zu finden. Dabei kommt man an ganz entlegende Strände, wo man ganz allein ist. Leider wurde uns einmal das Auto aufgebrochen und ausgeräumt. Also nur das notwendigste mitnehmen und nicht im Auto lassen. Dabei wurde uns das Auto nicht an einem einsamen Strand ausgeräumt, sondern an einem großen Strand mit viel Besucherverkehr, ca. 30 Autos und rund 100 Leute am Strand. Trotz Alarmanlage hat keiner was gesehen. Polizei nimmt nur auf aber Ergebnis gleich Null. Hinterher erfährt man dann auch, das dass öfters passiert.

Wir werden auf jeden Fall wieder hin fahren, einziger Minuspunkt der Aufpreis für Nitrox! Für die Sache mit dem Auto kann weder Hotel noch Basis was.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 21007
Habitat Curacao
geschrieben am 01.10.2005 von Karlheinz [OWD, ? TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren Ende August/Anfang September 2005 für zehn Tage im Habitat Resort auf Curacao. Das Hotel ist ordentliche Mittelklasse, nicht neu aber gut gepflegt. Wir hatten eine der sog. Lanai Villas (2 Zimmer, 2 Bäder, eine kleine Kochnische und viel Platz zum Sitzen auf der überdachten Terrasse) auf der recht weitläufigen Anlage. Die ´Villa´ kostete nicht mehr als die Zimmer mit Meerblick, ist aber viel geräumiger, und auf der großen Terrasse kann man völlig ungestört den Tag vertrödeln und, auch nicht ganz unwichtig, am Urlaubsende den ganzen Tauchkrempel trocknen.

Man kann im Habitat wunderbar entspannen. Die Angestellten sind immer freundlich und hilfsbereit, mit ein wenig Englisch kommt man gut klar, spätestens am dritten oder vierten Tag wird man wie ein alter Bekannter begrüßt. Das Essen im Restaurant ist ok, keine Sterne-Küche, aber für die Karibik sogar recht preiswert. Der Pool ist klein aber wirklich toll, genial in den Hang gebaut mit Blick auf das Meer und abends auf den Sonnenuntergang.

Die Tauchbasis im Habitat gilt als eine der besten in der ganzen Karibik. Mir fällt auch wirklich nichts ein, was unbedingt verbessert werden sollte: Es gibt alles zu mieten und zu kaufen, was Taucher jemals brauchen könnten. Die Leihausrüstungen sind neuwertig und bestens gepflegt, die zwei Tauchboote sind geräumig, und das Hausriff ist völlig intakt und mit ein paar Flossenschlägen zu erreichen. Vom Boot aus haben wir fliegende Fische und Delfine gesehen, im Wasser Barrakudas, viele Muränen und Kofferfische, Seepferdchen, Schildkröten und jede Menge kleinere Fische in riesigen Schwärmen.

Zu Diving Freedom im Habitat haben Marcel und Rainer (siehe unten) bereits alles Wissenswerte beschrieben. Bei Ankunft wird das Brevet kontrolliert, und dann kann man tauchen, wann immer man Lust dazu hat. Bei meiner elfjährigen Tochter (JOWD) und mir (OWD) mit gerade drei Tage altem Brevet haben die Dive Masters diskret aber sehr genau hingesehen, wie die beiden Neulinge sich anstellen. Niemand hat sich mit Ratschlägen aufgedrängt, aber bei Fragen war immer sofort jemand zur Stelle. Bei den Bootstauchgängen bekamen wir sogar unser ganz persönliches Briefing für die besten Spots innerhalb der maximalen JOWD-Tiefengrenze.

Meine Tochter meint, dass Andhiela die beste und netteste Tauchlehrerin der Welt sei. Kompetent, nett und hilfsbereit sind aber auch alle anderen Divemasters im Habitat. Wir werden gerne wiederkommen.


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Datenbankeintrag 11241
Habitat Curacao
geschrieben am 01.10.2004 von marcel [AOWI, 400 TG]

8 von 9 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 6 von 6 Usern stimmten diesem Bericht zu.

war vom 11.09. - 26.09. in curacao auf tauchurlaub.
haben zwar nicht im habitat selbst gewohnt, sondern privat ganz in der nähe, aber als tauchbasis haben wir die habitat-anlage gewählt, da uns diese von freunden empfohlen wurde.

zur basis selbst gibt es nicht viel zu sagen! ich habe als tauchlehrer doch schon einige basen gesehen, aber die professionalität, mit der die habitat-basis geführt wird, war ganz unglaublich und nur klasse. die ausrüstungen in bestem zustand, alles super gepflegt und sauber.

die angestellten entsprachen dem ebenso. absolut alle dort waren sehr kompetent, hilfsbereit, immer nett, zuvorkommend aber nicht nervig und haben sich nicht wichtig gemacht. keiner drängte sich auf, hielt irgendwelche vorträge, ist aber auf fragen von unserer seite sofort mit rat und tat zur verfügung gestanden.
in diesem zusammenhang nochmals ´DANKE´, vor allem an KAREN (beste tauchplatz-tips) und DENNIS (kann fast alle regler dieser welt reparieren), sowie ANNE-MARIE und HARRY (den beiden gehört die basis).

allgemein kann man zum tauchen auf curacao nur sagen, dass es sensationell ist. wir sind mit einem pick-up die insel hoch und runter gefahren, sind wo wir wollten ins wasser, es gibt dort eigentlich keine bestimmungen, beschränkungen etc. es herrscht wirklich DIVING FREEDOM, jeder kann und soll machen was er will. eigenverantwortung steht über allem und das habe ich als absolut toll empfunden. keine wichtigmachereien auf irgendeiner basis (check-dive, logbuchkontrollen, attestkontrollen...). wir haben einmal unser brevet gezeigt und das wars. damit weist man sich als brevetierter taucher aus-und fertig! absolut angenehm.

die flaschen konnten wir uns 24 stunden jederzeit bei der basis abholen. wir haben jedesmal gleich 6 flaschen auf unseren pick-up geladen (für 3 tg), auch das war kein problem, da es flaschen in hülle und fülle gab. non-limit-tauchtag kostet 21 dollar, was auch im vergleich zu europa ein wahnsinn ist!!! allerdings muss man wirklich immer darauf achten, den tauchfreien tag zu melden, da dieser sonst verrechnet wird.

die tauchplätze sind ebenfalls unbeschreiblich schön. haben in 10 tagen fast 30 tg gemacht und hatten alleine beim habitat-hausriff mindestens 8 tauchgänge. haben aber immer noch nicht das gefühl gehabt, es würde langweilig...wir haben bei jedem einzelnen tg immer wieder neues entdeckt. fischvielfalt ist karibisch-gigantisch. grossfische haben wir allerdings keine gesehen, soll es aber geben. wassertemperatur nie unter 29 grad, also shorty reichte leicht.

also hinsichtlich dieser unkomplizierten taucherei und des preis-leistungsverhältnisses,fällt es schwer, einen tauchurlaub irgendwo in europa zu machen. wir werden auf jeden fall im märz schon wieder kommen und dafür halt einmal teures und überlaufenes mittelmeer auslassen.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 3655
Habitat Curacao
geschrieben am 11.05.2003 von Rainer

17 von 18 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 5 von 6 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Meine Frau Daniela und ich waren im Juni 2002 für ziemlich genau drei Wochen im Habitat Curacao. Die Basis ist noch immer ähnlich gut, wie sie auch im vorherigen Bericht beschrieben wird, bloß von den zwei deutschsprachigen Tauchlehrern war nur noch einer da. Mit Englisch kommt man aber wirklich gut durch.

Drei Wochen Aufenthalt... da hat man viel Zeit, sich das eine oder andere zu notieren. Deswegen
hab ich versucht, den Bericht ein wenig zu gliedern.

Hotel
=====
Die Gäste sind in Appartmenthäusern untergebracht. Im Erdgeschoss hat man eine Terrasse, ist man im 1. Stock untergebracht, dann hat man einen großen Balkon. Der Boden der Zimmer ist angenehm gefliest - Betreten mit nassen (auch tropfnassen) Sachen ist also kein Problem.

Die Zimmer sind mit zwei großen Betten, Bad (mit Wanne), Kochgelegenheit (Topf, Pfanne, Geschirr f. 4 Personen), Fernseher, Telefon und kleinem Schreibtisch ausgestattet. Auf der Terasse stehen ein flacher Tisch und ein Esstisch sowie Gartenmöbel für 4 Personen.

Im Gelände ist ein kleiner Shop. Dort gibt`s eine kleine Auswahl an Fertiggerichten, Eis und Getränken. Besser man nutzt einen der Shuttlebusse und lässt sich unterwegs vom Fahrer beim Piscadeira Supermarkt absetzen und am Rückweg wieder abholen (ergibt 20-30 Minuten Zeit zum Einkaufen). Die Auswahl im Supermarkt ist reichlich - die Preise sind OK.

Apropos Shuttle: Die fahren dreimal täglich nach Willemstadt und zurück. Die Haltestelle in Willemstadt ist direkt an der Swinging Emma in Ottrobanda - also sehr zentral. Der erste Bus geht um 9:00 h nach Willemstadt - der letzte fährt um 19:00 h in Willemstadt zurück. Wer später nach Hause möchte, muss sich ein Taxi nehmen (ca. 30,- $).

Einziges "Manko" am Hotel, das wir entdeckt haben: Es gibt keine öffentliche Waschmaschine d.h. Handwäsche ist angesagt. Der typische Gast scheint vom Typ "amerikanischer 8-Tages-Urlauber" zu sein, der alles dabei hat und nix waschen muss. Handwäsche ist aber kein Problem und einen Wäschetrockner hat man in Form des ständigen Windes sowieso.

Restaurant
==========
Zum Hotel gehört ein (unserer Meinung nach) ziemlich gutes Restaurant mit Bar. Gegessen wird à la Carte wobei 2-3 mal die Woche auch AYCE-Buffets angeboten werden (kostet 21,- $). Alle Preise sind (wie überall im Habitat) in USD angegeben und auf den ersten Blick recht teuer (es kommen noch Steuer und Servicegebühr dazu). Vergleicht man sie aber mit anderen Restaurants auf Curacao, dann relativiert sich das wieder. Außerdem muss man nirgends extra hinfahren, Kleiderordnung gibt`s auch keine und man hat einen schönen Blich auf`s Meer.

Frühstück gibt`s als Buffet für 11,- $ - billiger geht`s evtl., wenn man das gleich über`s Reisebüro bucht.

Das Wasser im Hotel ist (wie überall auf Curacao) trinkbar, schmeckt wirklich gut und ist bei allen Essen in beliebiger Menge gratis dabei. Wir haben größtenteils das Leitungswasser getrunken - teils mit etwas Saft dazu.

Tauchbasis
==========
Man geht im Hotel davon aus, dass die Leute zum Tauchen (und nur zum Tauchen) kommen - dementsprechend ist die Ausstattung und auch die Abrechnung. Sofern man nichts anderes sagt, wird jeder Tag als Non-Limit-Tauchtag gewertet. Am An- und Abreisetag herrscht Tauchverbot. Wer an einem Tag nicht tauchen will, der füllt einen Zettel "Non-Diving-Day" im Tauchshop aus und bekommt den Tag dann nicht berechnet. Tage mit Bootstauchgängen werden ebenfalls nicht berechnet da im Bootstauchgang bereits das Non-Limit-Tauchen von Land aus d`rin ist.

Direkt am Einstieg ist ein halbschattiger Platz mit Tisch und Bänken zum Auf- und Abrödeln. Auf dem Tisch steht immer ein Container mit gekühltem Trinkwasser und Einwegbechern. Spülbecken für die Ausrüstung sind vorhanden und werden 2x am Tag ausgeleert und sauber gemacht. Ein weiterer Spültrog für Kameras ist vorhanden und es wird gut darauf geachtet, dass dieser auch nur für Kameras benutzt wird. Gleich hier am Strand befindet sich auch eine Süsswasserdusche.

Schließfächer für die Ausrüstung sind ausreichend vorhanden - ebenso Bügel für die Wetsuits. Für die Schließfächer bringt man am besten ein kleines Vorhängeschloss mit - ansonsten kann man sich auch für 1$ eines vor Ort kaufen (das aber nicht viel taugt). Gleich bei den Schließfächern ist auch ein Raum mit den Flaschen. Luft ist immer reichlich vorhanden - Nitrox wird bei Bedarf gemischt - muss man sich also ggf. für die Nacht vorbestellen. Das Flaschenlager und der Raum mit den Schließfächern sind rund um die Uhr geöffnet.

Zur Basis gehört ein kleiner Tauchshop, der tagsüber besetzt sein sollte - es aber oft nicht ist. Bei Bedarf Mitarbeiterin suchen und es wird sofort aufgesperrt. Eine gewisse Auswahl an üblichem Zubehör ist vorhanden - auch einige gute Tier-Bestimmungsbücher. Insgesamt ist der Shop aber uninteressant, da die Preise einfach deutlich über europäischem Niveau liegen.

Der Verleih von Tauchausrüstung ist schweineteuer - mit drei Wochen wären wir für Daniela auf 1/3 des Neupreises gekommen. Wenn Sachen auszuleihen sind, dann besser hier in Deutschland leihen und mitnehmen.

Hausriff
========
Von den Anrödelplätzen führt ein Steg so weit raus, dass man bequem in ausreichend tiefes Wasser springen kann. Wer nicht springen will, kommt über eine breite Treppe (für zwei Taucher nebeneinander - mit Mittelgeländer) bequem ins Wasser. Rauswärts geht`s ähnlich leicht, gleich am Ausstieg sind nochmal Bänke zum An- und Abrödeln.

Der Einstieg ist an einer gut geschützten Stelle - von den normalerweise sowieso recht niedrigen Wellen ist hier fast gar nichts mehr zu spüren. Vom Einstieg ist ein Seil direkt zum Riff (und dort bis auf ca. 30m) gespannt, an dem man in wenigen Minuten direkt zum Riff gelangt. Umgekehrt macht das Ding Navigation nahezu unnötig - immer am Riff entlang und man landet unweigerlich am Seil zum Ausstieg.

Das Riff ist ab ca. 6 bis 9 Metern ziemlich intakt - an kleineren und mittleren Fischen ist so ziemlich alles vorhanden, was man so auf Curacao findet. Bloss Haie haben wir keine gesehen. Dafür gibt`s jede Menge Muränen (auch die großen grünen), viele Schwärme, intakte Korallen und einen Tiefenbereich (6 - >30m) in dem für jeden was dabei ist. Lediglich der Schnorchelbereich ist nicht so der Hit, da vor einigen Jahren ein Hurrikan die Insel erwischt und viele Korallen im Flachwasser zerstört hat.

Wir waren garantiert 25 Tauchgänge in dem Riff unterwegs und selbst die letzten Male gab`s immer wieder neues zu entdecken.

Bootstauchgänge
===============
Das Habitat bietet je nach Nachfrage täglich um 08:30 und 14:00 Uhr Bootstauchgänge mit ein bis zwei Booten an. Die Fahrten sind zwar etwas schaukelig und wegen der kurzen Pause zwischen den Tauchgängen ist`s auch etwas anstrengend - lohnt sich aber auf jeden Fall.

Die Guides wissen, wo man bei der jeweiligen Strömung und Wellenhöhe gut tauchen kann und bringen einen gut dort hin. Jeder TG wird von einem Guide begleitet, der die Gruppe unter Wasser führt und interessante Dinge zeigt - wer möchte kann aber auch auf eigene Faust starten.

Das Habitat verfügt über zwei verschiedene Boote - das größere der beiden ist mit einer kleinen Toilette ausgerüstet - das kleinere hat leider keine. Auf beiden Booten steht kaltes Trinkwasser und ein Tank zum Spülen von Kameras zur Verfügung.

Die angegebenen Ziele der Boote werden leider nicht immer eingehalten (bei uns würde ich mal sagen zu ca. 50%). Teils sind die Änderungen durch`s Wetter bedingt - teils scheint es aber auch ein wenig von der Laune der Besatzung ab zu hängen, wo man landet. Dabei ist die Chance das zuerst angegebene Ziel einer Tour wirklich zu erreichen noch recht hoch - das zweite Ziel variiert aber doch sehr stark und wird meist unterwegs entschieden.

Tauchen auf eigene Faust
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Wer auf eigene Faust mit dem Auto losziehen möchte, sollte sich auf jeden Fall die Karte Drive + Dive besorgen. In dieser sind alle markierten Tauchplätze auf Curacao eingezeichnet - ein zugehöriges Buch mit den Beschreibungen war zu unserer Zeit leider vergriffen - sollte aber eigentlich in der Tourist-Info zu bekommen sein.

Mietwagen kann man sich bei diversen Anbieter leihen - wir haben uns für einen Billiganbieter entschieden - aber auch Budget ist im Habitat mit Prospekten vertreten. Wer leicht zu schocken ist, sollte besser zu einem renommierten Anbieter wie Budget greifen - wer etwas mehr Nerven hat, kann auch einen Billiganbieter nehmen. Die Kisten werden sicher nicht geklaut und fahren auch. Wer entlegenere Strände oder den Christoffel-Nationalpark besuchen möchte, sollte sich einen Jeep (Suzukis sind ausreichend) oder Pickup nehmen.

Das Habitat hat ein zweites Flaschenlager direkt am Parkplatz. Das ist normalerweise aus verständlichen Gründen zugesperrt - aber Guides zu besorgen, die einem aufsperren, ist tagsüber gar kein Problem und man spart sich auf diese Weise die Schlepperei der Flaschen vom Strand nach oben.

Was fällt mir sonst noch ein?
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Vor dem Anschluss von europäischen und amerikanischen Elektrogeräten wird ausdrücklich gewarnt. Die Steckdosen haben zwar 110-120V, aber wohl eine recht schwankende und von den üblichen Normen abweichende Netzfrequenz. Einige Ladegeräte und Notebook-Netzteile müssen da wohl schon zum Opfer gefallen sein. Im Tauchshop steht angeblich ein stabilisierter 220 V-Anschluss zur Verfügung, aber das haben wir nicht ausprobiert.

Das Personal ist karibisch freundlich - meist cool drauf und bemüht, jedes auch noch so unmögliche Problem zu lösen. Bedingt durch die Größe der Basis - aber auch durch das Konzept "diving freedom" sind die Kontakte der Taucher untereinander und auch mit dem Personal eher rar. Wenn man nichts braucht und die Leute nicht anspricht, dann halten sie sich ziemlich raus (was nicht heisst, dass sie nicht helfen, wenn sie den Eindruck haben, dass man Hilfe braucht).

Man kann im Endeffekt (sofern man ein Brevet hat) machen, was man will. Wie das aussieht, wenn man ohne Buddy kommt, das weiss ich nicht - ich vermute, `nen Buddy zu finden dürfte schwierig sein. Wir fanden das recht angenehm - hatten wir Fragen, dann wurde uns geholfen - hatten wir keine und wollten einfach tauchen, dann war das auch OK.

OK - Viel Text zum Lesen. Hope it helps. Wir werden auf jeden Fall mal wieder hier her kommen. Schliesslich meinte meine Frau, alle Fische hätten ihr beim letzten Tauchgang zum Abschied zugewunken.

Allzeit gut Luft und einen schönen Urlaub,

Rainer

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 425
Habitat Curacao
geschrieben am 18.01.2001 von Thomas & Julietta Schaffer

8 von 11 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 5 von 7 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Aufenthalt Mai/Juni 2000

Die Basis liegt direkt am kleinen Privatstrand des Hotels Habitat Curacao.
Sie erstreckt sich über 3 Stockwerke und ist sehr gut ausgestattet.
2 CFM Bauer Kompressoren. Bei unserem Aufenthalt waren beide defekt, der Ersatz über eine nahegelegene Basis funktionierte aber perfekt. Es
waren immer ausreichend 10-Ltr. bzw. 12-Ltr. Aluflaschen vorhanden.

Auch sonst sind alle sehr hilfbereit und freundlich. Zwei deutsch sprechende
Tauchlehrer. Das Hausriff ist fantastisch, etwa mit dem Panorama Riff in Ägypten zu vergleichen, und über einen Steg zu erreichen. Tauchen dort ist zu jeder Tages -und Nachtzeit möglich. Es herrscht FREE DIVING, d. h. Flasche nehmen, anrödeln und wann immer man möchte ab
in die Tiefe.

Berechnet wird das dann nicht nach Tauchgang sondern nach Tauchtag. Möchte man einen Tag nicht tauchen, füllt man ein Formular aus ("NON DIVING DAY").

Zusätzlich morgens und mittags jeweils eine Boots-fahrt mit je 2 Tauchgängen, ist aber etwas stressig, da nur sehr kurze Oberflächenpausen und keine Toiletten auf den Booten sind. Zudem ist es ziemlich teuer. Lohnt sich aber durchaus, diese "Strapazen" durchzustehen.

Wir haben in 2 Wochen 16 Tauchgänge gemacht, die meisten davon am Hausriff, oder bei einem Ausflug per gemietetem Pick-up - irgendwo, wo es uns gefiel.

Oft waren wir dort ganz alleine. Die Unterwasserwelt bietet in Hülle und Fülle bis auf Grossfische alles, was das Taucherherz begehrt,
bzw. in unzerstörter Vielfalt. Die Riffe sind intakt, die Korallen gigantisch, die Fische in grosser Anzahl vorhanden. Auch für Schnorchler
sehr empfehlenswert!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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