Basen/Shops Malediven

Holiday Island - Villa Diving

Hier liegt eine Übersicht der vorhandenen Berichte zu diesem Eintrag. Hast du dasselbe erlebt? Oder wars etwa ganz anders? Wenn Du selbst einen Bericht hinzufügen möchtest, benutze bitte dieses Formular oder sende uns den Text (ggf.mit Bildern) per Mail. Natürlich kannst du auch einen einzelnen Tauchlehrer / Guide dieses Centers/Schiff/Club eingeben und ggf. bewerten! Ist dies Deine Basis/Shop? - dann verlinke diese Berichte!



Kontaktdaten dieses Eintrags:  
Nur 19.6 km entfernt befindet sich unser Premium-Partner
Rangali, SUB AQUA DiveCenter Conrad Maldives
Hier klicken für weitere Informationen zu diesem Premium-Anbieter...
Tauchziele in der näheren Umgebung:
2.3 kmDive Oceanus, Sun Island ..2.7 kmSun Island (Süd Ari Atoll)
3.5 kmVilla College Maldives, S..7.8 kmSüd Ari Atoll - Orimas Faru
8.2 kmDhiddhoofinolhu, Eurodive..12.2 kmSüd Ari-Atoll
14.3 kmVakarufalhi14.3 kmVakarufalhi
14.5 kmVakarufalhi / Süd-Ari-Atoll14.7 kmMachchafushi, Ari Atoll
Tauchfotos aus der Nähe: Sun Island (Süd Ari Atoll)
Weitere Fotoserien:Süd Ari-Atoll, Vakarufalhi / Süd-Ari-Atoll, Machchafushi, Ari Atoll, Süd Ari Atoll - Orimas Faru, Addu Atoll, Angaga / Ari Atoll, Vilamendhoo, Süd Ari Atoll - Reethi Thila, Filitheyo, Nord Nilande Atoll
Video(s) aus der Nähe:Süd Ari-Atoll, Addu Atoll
Die Top-Videos aus der Nähe:
Manta-Point
Süd Ari Atoll..
1 1/2 Stachel..
Adlerrochen
Die Haibande
Weisspitzenri..
Karte(n) aus der Nähe:Vakarufalhi / Süd-Ari-Atoll, Vilamendhoo

 Datenbank - Basen/Shops - Malediven - 26 Berichte zu diesem Eintrag!

 

Bericht 1 bis 10, Seite 1 von 3:   [ 1 2 3 ]

Datenbankeintrag 63707
Holiday Island - Villa Diving
Geschrieben am 18.12.2010 von relax-muc [Rescue, 150 TG]

Ich möchte hier meine Eindrücke möglichst sachlich wiedergeben, vorweggenommen hatte ich mit der Reise auf die Malediven eine gewisse Erwartungshaltung an die Insel, Resort, Dive Center & natürlich auch an das Personal. Leider bin ich hier etwas entäuscht wurden.

Nun ja kommen wir zu den Fakten.

Reisezeit:
Ende November - Mitte Dezember 2010

Insel & Resort:
Die Insel ist nett und übersichtlich, wenn da nicht der Bau des Flughafens währe, das wurde schon mehrfach angesprochen aus diesem Grund spare ich mir hierzu den Kommentar.
Alles wirkt recht lieblos und ungepflegt. Das Resort wird pracktisch abgelebt, kleinere (notwendige) Reparaturen finden nicht statt. Der Gang in das Spa ist wie der Gang in eine andere Welt, das Preisniveau dessen hat sich gewaschen, wesentlich höher als in Deutschland. Das Personal ist recht mundfaul es gibt natürlich auch Ausnahmen. Nähres auf Holidaycheck.


Basis:
Die Basis ist an der Spitze der Insel gelegen und hat keinen eigenen Besitzer sondern gehört zum Holiday Island dazu. Es gibt mehrere Angestellte, die sprachlich sehr bewandert sind, hier wird jeder verstanden. Die Öffnungszeiten der Basis stehen zwar im Aushang sind aber dennoch sehr variabel. Die Leihausrüstung macht einen sehr gepflegten Eindruck, beurteilen kann ich das leider nicht genau da ich meine eigene Ausrüstung verwendet habe. Es steht 2 Bauer Kopressoren in einem sehr guten Zustand zur Verfügung. Sofern man ein Nitrox Brevet hat, ist das for free, das Mischungsverhältnis ist von Flasche zu Flasche sehr variable.
An der Basis gibt es eine Aussendusche, WC, Reinigungsbecken für die Ausrüstung, einen abschließbaren Trockenraum für die Ausrüstung. Anzüge finden draußen einen Platz.
An der Basis selbst ist eine Karte mit den diversen Tauchplätzen vorzufinden.

Für die Tauchgänge kann man sich an zwei Tafeln (Vormittag & Nachmittag) eintragen. Je nach dem wird der angeschlagene Tauchplatz angefahren oder auch nicht, dazu später mehr.


Zur Anmeldung reicht ein lockerer Gang zur Bass zu den Öffnungszeiten und das vorzeigen eines Brevets, ins Logbuch wird kein Blick geworfen auch das Vorzeigen einer Tauchtauglichkeit ist nicht notwendig, fand ich etwas seltsam, da ich das anderst kenne.

Tauchen:
Es finden täglich zwei TG statt, einer am Vormittag einer am Nachmittag. Die Ausrüstung wird vom Personal auf das Boot geschaft. Die ausgehangenen Tauchplatz werden im Normalfal angefahren oder auch nicht, sodas es passieren kann das sich der Platz zwei drei mal ändert. Das Briefing findet aber in der Regel nur für den ersten Platz statt........
das fand ich für mich etwas verwirrend da man sich so nicht richtig darauf einstellen kann auf was man tifft.
Für den ersten TG hatte ich eingentlich einen Check Dive erwartet, wo vom Prinzip der Guide die Fähigkeiten des Tauchers noch einmal prüfen kann und so ggf. passende Buddie Teams zusammen stellt. Ein solcher Check findet aber nicht statt, somit springt alles was sich Taucher schimpft mehr oder weniger so ins Wasser, nach dem Motto wird schon passen und gut gehen.
Von den Tauchplätzen die ich sehen durfte war ´Kuda Rah Thila´ überragend, alle anderen waren eher langweilig und mehr oder minder Tauchgänge für das Logbuch..........
Um den Tauchplatz Kuda Rah Thila anzufahren musste mehrfach gebeten werden, der Platz liegt im Innenrief und ist mehr oder minder recht kompfortabel anzufahren, jedoch kamm man mir mit der Ausrede das dort eine starke Strömung herscht........ wir hatten jedenfalls keine.

Im normall Fall kenne ich es so das am Boot Handtücher und Getränke für kleines Geld zur Verfügung stehen, doch das ist man bei Villadiving an der falschen Adresse, für diese kleinen netten Annehmlichkeiten darf jeder selbst sorgen.

Tagestouren an dennen zwei oder drei Tauchgänge stattfinden sind nicht möglich generell macht die Plannung der Plätze eher einen sehr unflexiblen Eindruck und erweckt eine Art der Massenabfertigung.

Abrechnung:
Die Abrechnung erfolgt über die Rezeption, hier gibt es verschiedene Tauchpackete, der Preis ist von der Anzahl der TGs und der Verwendug von Leihausrüstung abhängig.
Die Rechungsstellung erfolgt in $, bei einem gutem Kurs ist das Tauchen recht preiswert.

Fazit:
Das Augenmerk liegt auf Massenabfertigung, auf Details wird keine Acht gegeben.
Der Basis fehlt es an Flexibilität und Motivation, hier sollte mehr auf Kundenwünsche eingegangen werden. Briefings sollte nur für den jeweiligen Tauchplatz gemacht werden, sofern sich der TP ändert muss ein neues Briefing erfolgen.

persönliches Fazit:
Ich habe schon wesentlich bessere Basen und vor allem Service für weniger Geld gesehen.
Für mich war es ein einmaliges Erlebnis auf dieser Insel.

    Bewertung : ( 3 von 6 Flossen )

Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer.

Datenbankeintrag 62622
Holiday Island - Villa Diving
Geschrieben am 19.10.2010 von Rainer [CMAS**, 777 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Gebucht haben wir die Reise beim Hamburger online-Reisebüro Hermes (www.hermes-touristik.de) ca. 3 Monate vor Abflug. Der Reisepreis betrug für Vollpension, Transfer mit dem Wasserflugzeug und 30 kg Tauchgepäck rund 1550 €/Person.

Die Anreise:
Der Condor Direktflug von Frankfurt nach Male dauerte knapp 10 h. In Male am Schalter von Holiday Island bekamen wir sofort die Tickets für das Wasserflugzeug. Einchecken und Transfer zum Wasserflughafen dauerte nur wenige Minuten, die Flugzeit zur Insel betrug eine halbe Stunde. Das Gepäck traf mit einer anderen Maschine erst ca. 3 h später ein.

Die Insel:
Holiday Island ist ungefähr 700 x 100 m groß und in einer halben Stunde locker zu umrunden. Die Insel ist dicht bewachsen und mit 142 Bungalows besetzt. Auf der Nordseite (mit Landungssteg) ist der Strand recht breit, das Wasser aber sehr flach und ohne Korallen. Dort landen und starten mehrmals am Tag die Wasserflugzeuge, teilweise sehr früh am Morgen. Auf der Südseite ist der Strand teilweise sehr schmal und aufgrund der vielen Korallenbruchstücke sind Badeschuhe sehr empfehlenswert. Außerdem wachsen Geweihkorallen bis dicht unter die Wasseroberfläche. Auf der südöstlich gelegenen Einheimischen Insel Maamigili entsteht seit 7 Jahren ein Flughafen, der im Dezember fertig sein soll (allerdings ist nicht klar, in welchem Jahr). Anstelle der startenden Wasserflugzeuge hört man hier die teils recht heftige Brandung am 700 m vorgelagerten Außenriff.

Die Bungalows:
Es handelt sich überwiegend um Einzelbungalows im Abstand von 3 bis 10 m, alle mit überdachter Terrasse und 2 recht unbequemen Holzliegestühlen mit Auflagen. Die Unterkunft bietet reichlich Platz, und unser Bungalow war mit 2 Queensize-Betten ausgestattet. Die Klimaanlage ist schön leise und sehr effizient. Sehr schön ist die private Außendusche mit kleinem Gärtchen und hoher Mauer drum herum. Zweimal am Tag kommt der Roomboy, Duschtücher werden täglich gewechselt, die Strandlaken und Bettwäsche alle 3 Tage.

Essen/Restaurant:
Im Hauptrestaurant werden Frühstück (8 bis 10 Uhr), Mittagessen (13 bis 14:30 Uhr) und Abendessen (19:30 bis 21 Uhr) in Buffetform serviert. Neben einheimischen Gerichten ist auch genügend Auswahl für europäische Mägen vorhanden. Dazu gibt es Salate, Pasta, Suppe, Obst und süße Desserts. Das Essen ist schmackhaft und auch zum Ende hin alles noch ausreichend vorhanden. Allerdings gibt es gerade zu Beginn der Essenszeiten längere Warteschlangen vor den Töpfen. Zwei Tage vor der Abreise hatte ich mir mit einer Reihe weiterer Gästen den Magen verdorben – sonst war die Qualität des Essen jedoch einwandfrei.

Freizeitangebote:
Die Insel ist in erster Linie für ruhesuchende Gäste geeignet, Animation sucht man vergebens. Neben 2 Tischtennisplatten und einem Snooker-Tisch gibt es noch ein Badminton- und Volleyballfeld sowie einen Tennisplatz und einen 5-Loch Pseudo-Golfplatz. Zudem gibt es einen wunderschönen Wellnessbereich mit Massagen und Ayurveda-Behandlungen. Vom Hotel werden Ausflüge zu Einheimischen- und unbewohnten Inseln sowie Tagesausflüge mit Barbecue angeboten, ebenso Nachtfischen und Schnorcheltouren. An der Wassersport-Station kann man Katamaran-Segeln, surfen und Jetski fahren (15 min für rund 55 US$). Es gibt 3 Internet-Plätze, die Verbindung ist jedoch sehr langsam. Kostenlos fährt mehrmals täglich ein Boot zur Nachbarinsel Sun-Island.

Die Tauchbasis:
Geleitet wird die Basis von einem Schweizer und einer Schwedin, Andy und Lena. Darüber hinaus gibt es 3 einheimische Guides. Die Ausfahrten finden morgens um 8:45 und nachmittags um 14:15 Uhr statt, gelegentlich werden Nachttauchgänge angeboten. Jeder Gast bekommt eine ausreichen große, nummerierte Kiste fürs Equipment und einen Kleiderbügel für den Anzug. In der Regel trägt man sich tags zuvor in eine Liste mit dem jeweiligen Tauchplatz ein. Um sein Equipment braucht man sich nicht zu kümmern, die Boxen werden von den Jungs an und von Bord getragen. Es gibt ein schnelles Glasfiberboot für 15 bis 20 Taucher sowie zwei kleinere Dhonis. Die gesamte Organisation hat reibungslos geklappt, die Boote haben immer pünktlich abgelegt. 2 Süßwasserbecken stehen zum Auswaschen der der Ausrüstung zur Verfügung.

Die Tauchplätze:
Die meisten Plätze sind innerhalb einer Stunde Bootsfahrt zu erreichen. Wer die Malediven aus den 1990er Jahren kennt, wird erschüttert über die vielen toten Korallen sein. Während man am Außenriff bis 10 m Tiefe noch schöne, intakte Tischkorallen findet, überwiegt in größeren Tiefen der Korallenschrott. Trotzdem sind die meisten Tauchplätze sehr fischreich. Vom Fahnenbarsch bis zum Walhai ist alles zu sehen, die größeren Kaliber sind aber fast nur am Außenriff anzutreffen. Weißspitzen-Riffhaie, Mantas, Mobulas, Schnapperschwärme, große Rochen, Napoleons, verschiedene Muränenarten und natürlich Walhaie. Auch Schildkröten sieht man häufig. Die Sichtweite ist recht unterschiedlich und lag zwischen 10 und 20 m. Teilweise ist die Strömung recht heftig. Für empfindliche Mägen empfiehlt es sich unbedingt Tabletten gegen Seekrankheit mitzunehmen (oder eie 10er Packung in der Apotheke auf Sun Island für 1 $ zu erstehen). 2 m-Wellen waren am Außenriff in der ersten Woche eher die Norm als die Ausnahme.

Die Preise:
Wer glaubt, auf den Malediven einen Billig-Urlaub verbringen zu können, wird schnell eines besseren belehrt. 1,5 l Wasser kosten 3, ein Bier 4,50, ein Glas Apfelsaft oder 0,3 l Cola 4 Spirituosen aus der Minibar 8 bis 12 $. Zu allen Preisen werden noch 10 % Service addiert. Ausflüge schlagen mit bis zu 60 $ zu Buche, eine 50 minütige Massage kostet ab 90 $. Ob sich 50 $ pro Person und Tag für ein Upgrade von Vollpension auf AI (entspricht rund 8 Bier und 3 Fl. Wasser), muss jeder für sich entscheiden.

Das Publikum:
Den größten Teil stellen Deutsche und Schweizer, außerdem waren viele Russen dort, die meisten zwischen 30 und 50, einige auch deutlich jünger. Gelegentlich hat man Italienisch und Japanisch gehört. Die Gäste waren sehr angenehm und auch AI-Touristen sind niemals negativ aufgefallen.

Ein paar Tipps:
Wer einen empfindlichen Magen und nach einem 10-stündigen Flug keine Lust mehr hat, 3 h mit einem Speedboot zur Insel zu fahren, sollte sich für den Transfer mit dem Wasserflugzeug entscheiden (bei der Buchung in Deutschland haben wir 117 € pro Person für Hin- und Rückflug bezahlt, vor Ort kostet ein Flug 130 $). Die Malediven sind ein ganzjähriges Reiseziel, wobei das Winterhalbjahr sicher die trockenere Reisezeit ist. Im Oktober hatten wir 2 Regentage, ansonsten herrliches, aber teils recht windiges Wetter, davor gab es allerdings 2 Wochen Dauerregen. Wer das Trinkwasser geschmacklich etwas aufpeppen möchte, sollte Tritop o.Ä. oder zumindest Brausetabletten mitnehmen. Da es an der Rezeption keine Spiele und nur wenige von anderen Gästen zurückgelassene Bücher gibt, sollte Entsprechendes im Reisegepäck nicht fehlen. Insbesondere nach dem Regen gibt’s reichlich Moskitos. Da Autan angeblich nicht hilft, haben wir Antibrumm forte genommen (und sind trotzdem gebissen worden). Als Trinkgeld gibt es die Empfehlung 10 $Woche für den Roomboy, ebensoviel für den Kellner. Ansonsten wird kein Bargeld auf der Insel benötigt, alles geht auf die Zimmernummer. Ein Stromadapter für europäische Stecker ist in jedem Zimmer vorhanden.
Die Einfuhr von Alkohol ist generell verboten, das gesamte Gepäck wird bei der Einreise durchleuchtet. Es soll jedoch möglich sein, das eine oder andere kleine Fläschchen mitzunehmen, ohne aufzufallen. Für Raucher: Die Schachtel kostet im Souvenirshop 4 $, also bei Bedarf vorher im Duty free Shop eindecken (bei der Ankunft in Male gibt’s keine Einkaufsmöglichkeiten). Bei der Ausreise am Flughafen in Male kosten 2 Stangen in der rot-weißen Schachtel 38 $.

Fazit:
Holiday Island ist eine gemütliche, fast schon familiäre Insel – groß genug, manchmal keine Menschen zu sehen und so klein, dass die Wege nicht zu weit sind. Für Schnorchler sind die Möglichkeiten sehr eingeschränkt, das es kein Hausriff gibt. Aber Taucher und Erholungssuchende sind bestens aufgehoben. Vom Preis-Leistungs-Verhältnis, vom Service und der Sauberkeit ist Holiday Island absolut empfehlenswert.
Weitere Infos gibt’s unter www.villahotels.com, www.villadiving.com.mv oder bei mir unter rainerk2@web.de.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer.
Datenbankeintrag 61712
Holiday Island - Villa Diving
Geschrieben am 09.09.2010 von Snoopy [ANDI / SSI AOWD, 56 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hier mein Bericht zum gerade beendeten Tauchurlaub auf Sun Island im Süd-Ari-Atoll.

Zu allererst einmal muss ich sagen, dass die Mannschaft der Tauchbasis wirklich ausgesprochen nett und hilfsbereit ist. Insbesondere die Möglichkeit, Tauchpakete zu variieren und den Preis entsprechend den Umständen anzupassen, sind nicht überall selbstverständlich. Soweit möglich helfen die Leute auch jederzeit, wenn man Probleme mit der eigenen Ausrüstung hat, ohne gleich auf ihr Leihequipment zu verweisen. Das ist schon mal super!

Die angefahrenen Tauchplätze sind größtenteils sehr schön und gut zu tauchen. Die Riffe sind zwar hier und da in keinem guten Zustand, aber dafür kann die Tauchbasis nun wirklich nix. Na ja, zumindest nicht viel. Das bringt mich nämlich gleich zum ersten und für mich auch größten Kritikpunkt. Den Tauchern wird faktisch komplett freie Hand bei der Teilnahme an den Tauchgängen gelassen, ohne dass auf die Qualifikation geachtet wird. Prinzipiell könnte mir das egal sein, da ich ohnehin mit meiner Partnerin als Buddy tauche, aber für die Durchführung der Tauchgänge bringt das Ganze eben doch einige Nachteile mit sich. Da hängen Taucher, die gerade ihren OWD in der Basis gemacht haben, mit ihren Flossen in den Korallen, um sogleich wie wild mit der UW-Kamera irgendwelche Fotos zu machen. Beim Losschwimmen macht´s dann ´knack´, und die Koralle ist ab. Das Gleiche alternativ mit den Händen; Handschuhe sind zwar verboten, aber da wird sich überall mit den Griffeln in den Korallen festgehalten. Insgesamt verursacht das zwar nicht das riesige Korallensterben, aber hilfreich ist es für das Riff auch nicht gerade.

Insgesamt ist das Genannte ein generelles Problem; die Ausbildung vieler Taucher, mit denen wir dort unterwegs waren lässt mehr als zu wünschen übrig, aber die Basis akzeptiert dennoch alles. Gerade OWD gemacht und keine Ahnung vom Tarieren? Kein Problem, Du kannst trotzdem mit auf den Nachttauchgang, bei dem mit starker Strömung zumindest zu rechnen ist. DM oder AOWD, trotzdem keine gescheite Tarierung, Luftschnaufen ohne Ende und keinerlei Beachtung der angesetzten Tauchtiefen?? Macht nix, schwimm´ nur mit. Die Liste ließe sich noch lange fortführen, aber ich denke, es ist klar, was ich damit sagen will. Solang man seinen Buddy kennt, sollen die tauchen, wie sie wollen. Das Dumme ist nur, dass man dann u.U. seinen TG auch abbrechen muss, weil die anderen vom dauernden hoch-runter-links-rechts keine Luft mehr übrig haben.

Hier würde ich mir von der Tauchbasis ein strengeres Durchgreifen wünschen, denn die Guides (alles nette Jungs) sehen dieses Verhalten und finden es auch nicht gut. Wenn ein DM auf 30 m geht, um einen schlafenden Hai zu fotografieren, obwohl 20 m als Limit angesetzt wurden, dann sollte es schon mal einen Hinweis von den Guides geben. Passiert das mehrmals, dann halt eine Tauchsperre. Klingt zwar hart, ist aber für viele scheinbar der einzige Weg, den sie kappieren würden. Auf anderen Tauchbasen gibt´s das durchaus, insbesondere wenn Korallen vom Taucher beschädigt werden.

Aber zurück zur TB selbst; die Ausstattung ist gut, und die Leihausrüstung macht zumindest einen guten Eindruck. Es gibt ausreichend großte Becken zum Spülen der Ausrüstung, und einen Lagerraum dafür, der über Nacht abgeschlossen wird.

Das Bezahlen der TG geht ganz elegant über die Hotelrechnung. Das fanden wir super!

NITROX gibt es immer noch nicht, aber bei den getauchten Tiefen und einer max. Tauchzeit von 60 min, ist das eh nicht notwendig. Wenn man seinen TG selbst plant und dann beim Guide nur grob der Richtung hinterherschwimmt, dann kann man auch problemlos 3 TG am Tag machen, ohne sich wegen N2-Übersättigung müde zu fühlen.

Ach so, das ist noch ein kleiner Kritikpunkt an der Basis; die Briefings dürften ruhig etwas ausführlicher ausfallen. Da die TG aber sehr größtenteils einfach sind, ist das m.M.n. nicht so dramatisch.

Zu den Preisen; ein Unlimited Tauchpaket fängt bei 550 US$ an. Das sind dann 6 Tauchtage, die innerhalb einer Woche genommen werden müssen. Darin sind sämtliche Kosten enthalten; lediglich spezielle Leihausrüstung, z.B. Tauchlampe, muss extra bezahlt werden. Da es pro Tag 3 TG gibt (zwei von der Früh´ bis Mittag, einer Nachmittag), sowie mind. einen ´Early morning dive´ und einen Nacht-TG gibt, sind das etwa 28 US$ pro TG. Das geht vollkommen in Ordnung, finde ich. Ohne das Paket kommt man deutlich teurer. Man muss dann mit etwa 36...41 US$ pro TG, und zusätzlich 18 US$ Bootszuschlag rechnen. Nur am Hausriff zu tauchen, um den Bootszuschlag zu sparen, lohnt sich nicht. Das Riff ist in keinem guten Zustand.

Insgesamt eine gute TB, wenn man selbst einigermaßen Erfahrung hat, und nicht ständig auf die Guides oder fremde Buddies angewiesen ist. Ich würde dort wieder hinfliegen.
Die zwei Flossen Abzug gibt´s für den m.M.n. zu lockeren Umgang mit dem Tauchverhalten der Teilnehmer und das fehlende NITROX. Da es keine halben Punkte gibt, geht die Tendenz aber eher in Richtung 5 Flossen.

Vielen Dank für die schönen Tage auch nochmal an das nette Team der Tauchbasis und die tolle Bootscrew!!

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer.
Datenbankeintrag 56212
Holiday Island - Villa Diving
Geschrieben am 13.12.2009 von Oliver1966 [PADI DM, 200 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Als erstes möchten wir gleich festhalten, dass unsere Bewertung von 6 Flossen ausschließlich für das Team von Villa Diving während unseres Urlaubs vom 17.11.09 - 08.12.09 auf Holiday Island gilt. Das waren: Als Baseleader Nicole und Danilo, Tauchlehrer Midhu und Divemaster Zaid, sowie an der Basis Minhaj (Kompressor) und Sameer (Schnorchelguide).

Wie einige Vorschreiber schon erwähnt haben, tut sich bei der Basis im Moment so einiges. Als wir ankamen war die Hälfte der Mannschaft entweder bei der Abreise (Tom und Barbara) oder krank. Dementsprechend war es etwas schwierig, den Basisbetrieb störungsfrei am Laufen zu halten.

Wir finden aber, dass das den Umständen entsprechend sehr gut gelungen ist. Alle haben die Zähne zusammengebissen und professionell und mit großem Engagement ihr Bestes gegeben. Vor allen aber Nicole, Danilo und Mihdu (kennt alle Tauchplätze aus dem FF).

Zu Holiday Island generell - es ist eher eine Taucher-, als eine Sterneinsel. Die Insel ist mittlerweile gut 15 Jahre alt und an einigen Ecken merkt man das eben auch (z.B. mehrfacher Ausfall der Klimaanlage im Zimmer, was aber immer umgehend repariert wurde, Zimmer etwas abgewohnt - allerdings die besten Matratzen seit Jahren im Urlaub, keine Rückenschmerzen, juhu, und wenn man bereit ist darüber etwas hinwegzusehen, macht das der Roomboy zweimal (!) am Tag wieder wett, Sauberkeit ist definitiv gegeben). Uns wurde auch das Essen nach 3 Wochen noch nicht langweilig, ganz im Gegenteil, das reichhaltige Dessertbuffet fehlt hier schmerzlich (hat allerdings auch etwas ´Übergepäck´ verursacht ;-)). Bei großem Durst nach einem Nachmittagstauchgang (Deko-Bier), ist der persönliche Gang zur Bar empfehlenswert, da maledivische Kellner Durstige Taucher nicht zu erkennen vermögen.

Generell hakt es momentan etwas zwischen Basisbetrieb und Hotelmanagement, das ist aber den letzten Berichten unserer Vorschreiber recht ausführlich zu entnehmen. Beispiele sind die sehr knapp bemessenen Zeiten für Frühstück und Mittagessen für die Taucher, sowie das teilweise Fehlen von genügend Dhonis für die Tauch- und Schnorchelausfahrten, weil einige Boote derzeit defekt sind und erst repariert werden müssen.

Zur Tauchbasis - wie es weitergeht, wissen wir nicht genau, deswegen hierüber auch keine Bewertung oder Spekulationen. Stand an unserer Abreise war, dass Nicole und Danilo vor Weihnachten abreisen, ein neuer europäischer Basisleiter kommt und auch 2 neue europäische Tauchlehrer kommen. Die Basis ist aber nach wie vor zum Hotel gehörend und dieses ist unter maledivischem Management.

Trotz der schwierigen Lage und nicht genügend Personal müssen wir den Mitarbeitern ein großes Kompliment machen. Der super Service, das Equipment aufs Boot und wieder zurück zu bringen, zu waschen, zu trocknen und zu verräumen wurde weiterhin aufrecht erhalten. Nur Anzug schnappen, aufs Boot und gut. Das haben wir sehr selten erlebt und garantiert nicht bei so einem Preis-Leistungsverhältnis. Es war immer ein Ansprechpartner zu finden, wenn Fragen aufgetaucht sind. Die Bootscrews waren spitze, haben sich richtig Mühe gegeben und sogar auf Kosten ihrer Mittagspause noch eine Extra-Wahlhai-Suchrunde gedreht. Wenn etwas gefehlt hat (mal eine leere Flasche auf dem Boot, fehlende Kiste oder ähnliches, kann immer mal passieren) wurde ohne motzen sofort Abhilfe geschaffen.

Zu den Tauchplätzen: Ehrlich gesagt, verstehen wir die Kritik einer Vorschreiberin nicht so recht, wir hatten zwar auch den ein oder anderen Tauchplatz, der vielleicht rein korallenmäßig gesehen nicht so der Hit war oder an dem fischmäßig nicht die Hölle los war, auf der anderen Seite haben wir das auf den Malediven schon viel schlimmer gesehen und die Unterwasserwelt hat sich in den letzten Jahren schon wirklich deutlich erholt - El Nino und der Tsunami haben hier eben ihre Spuren hinterlassen. Wir hatten (bis auf Mantas) wirklich alles, was das Herz begehrt. Von Schnecken und Garnelen über Schildkröten zu insgesamt 8 Walhaien, Leopardenhaien, einem großen Gitarrenrochen (2,5 m) am Wrack, Manta Mobulas, etc. pp. Die selben Tauchplätze werden auch von vielen anderen und allen umliegenden Basen im Atoll (teilweise sogar mit großer Anfahrtszeit) angefahren, unter anderem von Subaqua und auch vom Hilton Rangali (Conrad). So schlecht können sie also wohl nicht sein... Wer nur bunte Korallengärten und Makro möchte, ist auf den Malediven vielleicht generell nicht ganz richtig.

Unser Fazit: Tausend Dank an Nicole und Danilo. Sobald wir wissen, wo auf der großen weiten Welt die beiden landen, werden wir nicht zögern, uns in den Flieger zu setzen und auch dort wieder mit ihnen zu tauchen.

Midhu wünschen wir, dass er wie versprochen stellvertretender Basisleiter wird. Mit seiner jahrelangen Erfahrung und freundlichen, professionellen Art ist er goldrichtig für den Job.

Nochmal Hut ab vor der großartigen Leistung!

Vielen Dank für einen tollen Urlaub und die genialen Tauchgänge mit Euch!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer.
Datenbankeintrag 55812
Holiday Island - Villa Diving
Geschrieben am 24.11.2009 von MantaZH

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Im November waren wir für 2 Wochen auf Holiday Island, vorallem um zu Tauchen, aber auch um ein paar Stunden am Strand ´unproduktiv´ rumzuliegen...

Bei der auf der Insel ansässige Tauchbasis ´Villa Diving´ ist im Moment einiges im Umbruch. Die Leiter der Basis, Tom und Barabara, hatten während unserem Ferien ihren Arbeitsvertrag entäuscht aufgelöst. Im Moment übernimmt für kurze Zeit Danilo und Nicole die Führung der Basis, aber soweit ich mitbekommen haben, haben auch sie das Arbeitsverhältnis aufgelöst und sind nur noch kurze Zeit auf der Insel. Es scheint mir, als ist dort irgendwie der Wurm drin zwischen der Leitung der Tauchbasis und dem Besitzer der Tauchbasis. Dies hatte auch erhebliche Auswirkungen auf den Tauchbetrieb und unsere Ferien:
Wir hätten gerne zwei Tauchgänge pro Tag gemacht UND vielleicht noch etwas am Strand rumliegen wollen, um etwas von der Insel mitzubekommen. Man sollte meinen, mit nur zwei Tauchgänge pro Tag sollte dies wohl möglich sein. Dem war leider nicht so, wegen der Unflexibilität der Tauchbasis, die zwar eigentlich auf die Wünsche der Gäste eingehen wollte, aber nicht konnte, da das Manegment der Insel nicht Interesse hatte auf die Bedürfnisse der Taucher einzugehen.
Das Problem ist folgendes:
Holliday Island hat kein eigenes Hausriff. Somit muss man zum rausfahren zum Tauchplatz mit dem Boot in der Regel zwischen 30 bis 60 Minuten pro Weg gerechnet werden.
Wenn man pro Tag zwei Tauchgänge machen will und man dazwischen jedesmal zur Insel zurückfährt um das Mittag zu essen, so verdoppelt sich die Fahrzeit, welche man auf dem Boot unterwegs zum Tauchplatz ist. Dass heisst man ist pro Tag bis zu zwei Stunden mehr unterwegs, Zeit welche ich lieber am Strand gelegen hätte...
Die Lösung wäre gewesen, dass man pro Ausfahrt zwei Tauchgänge draussen gemacht hätte, mit einem kleinen Snack dazwischen, so wäre man zwischen 13 und 14 Uhr zurück gewesen und man hätte noch ein wenig sonneln und mehr machen können. Die Basisleitung hätte dies auch machen wollen, wurde aber durch die unflexibilität des Managment gebremst.
Somit hat der Tag jedesmal mit Stress angefangen: Frühster Termin für Frühstück war Punkt 8 Uhr, bei der Tauchbasis musste man 8.40 Uhr sein. Da man für den Weg zur Tauchbasis 5 Minuten Fussmarsch einplanen musste und man sich vorher noch die Zähneputzen wollte, hatte man 25 bis 30 Minuten zum Frühstücken. Also von einem gemütlichen Tagesanfang in den Ferien, wo man noch in aller Ruhe ein Kaffee trinken durfte, konnte keine Rede sein. Die Minuten waren knapp und ich hatte das Gefühl wie zuhause, wo man morgen´s noch rechtzeitig auf den Bus kommen musste, damit man rechtzeitig zur Arbeit erscheint und dass sind nun wircklich keine Ferien. Bedingt durch diesen Ablauf und den langen Anfahrtswegen kam man abends zwischen 16.30 und 17.00 Uhr vom zweiten Tauchgang zurück und um 18.00 Uhr ging die Sonnen unter, also nichts mit Ferien am Strand.

Zu den Tauchplätzen:
Ich weiss nicht, ob ich eine ´verwöhnte Göre´ bin. Vielleicht hatten wir auch die Messlatte für die Malediven zu hoch gesteckt, aber die Tauchplätze hatten uns nicht vom Sockel gehauen. Ein paar wenige waren einigermassen ok, andere waren wir sehr entäuscht. Zum Beispiel war ein Wand, welche mit Sand überzogen war mit fast keinen Korallen, nur blanken Fels und wenig Fischen, Einöde pur...
Andere Taucher haben uns aber dann beruhigt, dass sie schon mehr auf den Malediven unterwegs waren und es bessere Tauchplätze gibt, als welche wir angefahren haben.

Zum Hotelbetrieb auf der Insel selber hab ich einen separaten Bericht auf holidaycheck eingestellt.

Ich bin sonst nicht Eine, die an allem rum nörgel und ich hab auch noch nie hier einen Bericht im Tauchernet reingeschrieben, aber diesmal hatte ich das Bedürfnis meine Meinung anderen kunt zu tun, den schliesslich sind die Ferien auf den Malediven nicht gerade billig und man spart lange darauf und wir hatten auch Gewisse Erwartungen. Vielleicht waren unsere zu hoch...

    Bewertung : ( 3 von 6 Flossen )

Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer.
Datenbankeintrag 55799
Holiday Island - Villa Diving
Geschrieben am 23.11.2009 von warmwassertaucher [OWD, 175 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Liebes Taucher.net,

da ich bisher sehr von Eurer liebevoll gepflegten Datenbank profitiert habe, hier aus meiner Sicht relevante Information zu Holiday Island.
Wir hatten für 11/2009 2 Wochen Urlaub auf Holiday island gebucht, auch aufgrund von Bewertungen und Informationen von hier bei taucher.net. Es ging uns primär um das Tauchen, nicht um Hotelsterne.
Wir wurden dann allerdings bei der Anreise in Male Airport informiert , dass man uns up-gegradet habe und wir jetzt auf eine andere Insel fliegen, nämlich Royal Island.
Holiday Island sei überbucht und voll.

Achtung: auf Royal Island haben wir, ohne danach zu suchen , mindestens noch 15 Leute gesprochen, die auch alle auf Holiday Island gebucht waren. Alle anderen wurden 1 (eine!) Woche vor Abreise zumindest durch Ihren Veranstalter informiert, dass Holiday Island überbucht sei und hatten dann die Wahl, die gesamtbuchung / den Vertrag zu stornieren, oder eben Royal Island als Alternativziel zu akzeptieren.

Royal Island liegt etwa 300 km von Holiday Island entfernt in einem ganz anderen Atoll (Baa), nördlich vom Nord Male Atoll.

Royal Island, Holiday und Paradise Island und bestimmt noch ein paar andere gehören einem maledivischen Resort-Betreiber. Uns drängt sich der Eindruck auf, dass das eher kein Versehen war, sondern dass Holiday Island gezielt überbucht wird. Royal Island scheint aufgrund des höheren Preises nicht genung Direktbuchungen mehr zu bekommen.
Für Bade-Urlauber kein Problem, da Royal Island für einen Badeurlaub sehr schön und gut geeignet ist, für primär Tauchinteressierte schon je nach Jahreszeit und Saison.

Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer.
Datenbankeintrag 55056
Holiday Island - Villa Diving
Geschrieben am 24.10.2009 von HKey [CMAS**, 111 TG]

0 von 0 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir haben die letzten zwei Wochen auf Holiday Island verbracht und den Urlaub sehr genossen.
Das Wetter ist im Oktober gut (32 C). Es gab vielleicht drei mal einen kurzen Regenschauer. Störte uns aber nicht weiter. Die UV Strahlung ist auf den Malediven sehr stark. Deshalb sollte man täglich nicht mehr als zwei Stunden Sonne abbekommen und zum Schnorcheln ein T-Shirt tragen. Moskito Probleme gibt es auf der Insel keine mehr (Hatte in anderen Foren gegenteiliges gelesen).

Zum Hotel:
- Das Essen war sehr gut. Wir konnten wirklich nichts finden was nicht geschmeckt hat. Und ich bin verwöhnt ;-) Wer länger als zwei Wochen bleibt dem fehlt vielleicht etwas die Abwechslung.
- Die Bungalows sind ok, aber schon etwas in die Jahre gekommen. Klimaanlage, TV, Minibar etc. funktionierte alles einwandfrei. Die Außen-dusche ist sehr cool. Wir haben eigentlich nur im freien geduscht.
- Alle Rechnungen (auch Tauchen, Arzt) wird in Hotel bezahlt. Wir hatten einen Teil Bar (US Dollar) und den Rest mit Kreditkarte bezahlt.
- Wir hatten Vollpension. AI lohnt sich nicht.
- Eine 1,5 L Flasche Wasser kostet 3 US Dollar und ein 0,3 L Bier 4,50 US Dollar. Das ist fair. Vorallem bei dem aktuellen Wechselkurs.
- Es ist täglich ein Arzt vor Ort (pendelt zwischen Sun Island und Holiday Island). Antibiotikum, Cortision etc. ist alles vorrätig.
- Das Hotel hat ein Hausriff das aber nicht zum Schnorcheln geeignet ist. Wer nur Schnorcheln möchte sollte sich ein andere Insel aussuchen. Die Nachbar Insel Sun Island (5 Sterne, gehört auch zu Villa Hotels) kann kostenlos alle drei Stunden per Boot (10 Min. Fahrt) erreicht werden. Dort gibt es ein Hausriff. Der Einstieg erfolgt über das Italienische Restaurant am Pier. Man schnorchelt seine Runde und trinkt dann noch einen Cappuccino bevor es zurück geht nach Holiday Island. Sun Island hat doppelt so viele Bungalows wie Holiday Island und das Publikum ist mehr auf Schicki Micki ausgerichtet.
- Nach dem Abendessen pilgert man auf den Pier raus. Dort sind abends mehrere Scheinwerfer an. Das lockt Schwarzspitzen Riffhaie und viele Rochen an. Wir hatten sogar einen Leopardenhai gesehen.
- Auf der Nachbarinsel wird ein Regionalflughafen gebaut. Der Tower und die Landebahn sind schon fertig. Eröffnet ist der Flughafen noch nicht. Uns hat es nicht gestört da man vom Baulärm etc. nichts mitbekommt. Weiß nicht ob das ein Problem ist wenn in Zukunft Flugzeuge landen und starten. Aktuell starten und landen auch mehrmals täglich die Wasserflugzeuge. Das ist eher ein Hingucker.
- Das Personal spricht Englisch und wenig Deutsch.
- Die Insel ist nicht überfüllt. Manchmal steht man am Strand und fragt sich wo eigentlich die ganzen Gäste sind?
- Nehmt eine Taschenlampe mit. Dann könnt Ihr nachts am Strand die tausend Krabben bewundern.
- Tagsüber wandern Hunderte von Einsiedlerkrebsen den Strand entlang. Lustige Sache.
- Aktuell wird im Insel inneren ein größeres Gebäude ausgebaut. Vermutlich eine Wellness Anlage. Die Kreissäge war leider manchmal nicht zu überhören. Aber auf einer Insel geht das wohl nicht anders.
- Der Transfer vom Flughafen Male zum Hotel erfolgt per Speed Boot. Dauert fast 3 Stunden. Nehmt Gehörschutz mit! Für 130 USD Aufpreis (pro Weg) kann man ein Wasserflugzeug buchen. Denke aber das lohnt sich nicht.

Zur Tauchbasis:
- Die Basis ist sehr gut organisiert.
- Jeder bekommt seine Kiste für die Ausrüstung. Man muss sich dann aber um nichts mehr kümmern. Das Waschen der Ausrüstung übernimmt die Basis. Man muss vor dem Tauchen lediglich seinen vom Staff aufgehängten Neoprenanzug (inzwischen wieder trocken) schnappen und zum Boot gehen. Auf dem Boot sind die Kisten schon bereitgestellt. Man baut seine Ausrüstung zusammen und dann findet ein Briefing (Deutsch oder Englisch) statt. Nach dem Tauchen kommt alles wieder in die Kiste und man kann einfach gehen.
- Die Boote sind nicht überfüllt. Die Anfahrt zu den Tauchplätzen dauert im Schnitt 30 Minuten.
- Die Leihausrüstung ist gut.
- Es werden immer Drift Tauchgänge (mal mehr oder weniger Strömung) gemacht. D.h. das Boot Ankert nicht. Man taucht in eine Richtung und steigt dann einfach mit Boje auf. Dann kommt das Boot einen abholen. Bojen werden kostenlos verteilt.
- Es gibt morgens und nachmittags jeweils eine Ausfahrt. Zum Essen ist man immer wieder pünktlich im Hotel. 2-3 mal die Woche findet ein 2 Tank dive statt. D.h. Vormittags wird eine Ausfahrt gemacht (etwas früher als normal) aber zweimal getaucht. Das nennt sich dann z.B. Whaleshark search. Leider wird etwas zu viel Wert auf die Waalhaie gelegt. Die Außenriffe mit Waalhaien haben nämlich keine so schönen Unterwasserlandschaften.
- Es gibt keinen Zwang für einen Guide. D.h. auch als Anfänger mit wenig Tauchgängen kann man mit seinem mitgebrachten Buddy tauchen. Vorausgesetzt der Checkdive war ok und man macht eine vernünftige Figur ;-) Sicherheit geht natürlich vor.
- Das Wasser ist trüber als in Ägypten. Hängt aber stark vom Tauchplatz ab. Dafür ist die Unterwasserwelt besser.
- In meinen 16 Tauchgängen hab ich Mantas, Adlerrochen, andere Rochen, ca. 30 Muränen, zwei Waalhaie, einen großen Anglerfisch, Steinfische, Skorpionsfische und viele wirklich tolle und große Korallen gesehen. Was will man mehr.
- Vom Boot aus sahen wir Delphine und fliegende Fische.
- Es werden auch Schnorcheltouren angeboten.
- Laut Tom (Basisleitung) sind ca. 70% der Gäste deutschsprachig. Konnten wir auch bestätigen.

Vom Flughafen Male aus kann man alle 10 Minuten per Boot auf die Insel Male wechseln. Kostet einen USD. Wer genug Zeit hat (Unser Rückflug hatte sich um 6 Stunden verspätet) sollte da einen kurzen Abstecher machen. Male ist nicht unbedingt sehenswert aber ganz interessant.

Preis/Leistung war gut. Wir haben insgesamt für 15 Tage mit Flug ab Frankfurt a.M., Hotel, VP, Getränken und Tauchen (16 TG) ca. 2200 Euro bezahlt. Dafür haben wir auch viel geboten bekommen. Wir können die Insel nur empfehlen.

Anglerfisch
Anglerfisch

Wo ist der Fisch?
Wo ist der Fisch?

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer.
Datenbankeintrag 55048
Holiday Island - Villa Diving
Geschrieben am 23.10.2009 von Micha [PADI AOWD, 150 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hallo zusammen!

Ich war mit meiner Frau vom 01.10.2009 bis 13.10.2009 auf Holiday Island und kann die guten Kritiken hier voll unterstützen. Allerdings könnte sich das in naher Zukunft ändern. Warum, erfahrt ihr weiter unten! Zunächst zu dem aktuellen Stand auf der Basis:

Wie schon gesagt, treffen alle positiven Berichte insofern zu, dass der Service rundherum nahezu perfekt ist. Noch nirgends habe ich bisher erlebt, dass man meine Sachen für mich auswäscht und wir haben diesen Service gerne in Anspruch genommen.

Lediglich bei der Begrüßung gab es einen ´kleinen Patzer´, da unsere Tauchtauglichkeitsbescheinigungen nicht überprüft wurden. Allerdings war die Basisleitung zum Zeitpunkt unseres Eincheckens auch nicht präsent. Wir haben Tom und Barbara erst Tage später kennengelernt, nachdem wir bereits mehrere TG absolviert hatten.

Die gesamte Crew ist sehr zuvorkommend und hilfsbereit, insbesondere muss ich hier Midhoo und Nadeem hervorheben, die wir richtig in Herz geschlossen haben.

Es gibt zwei Bootscrews, die sehr gut geschult und kompetent sind. Sie unterstützen die Taucher mit Spüli für die Masken, Jacke anziehen, und ausziehen und demontieren.
Leider kam auch eine unerfahrene Crew während unseres Urlaubs zum Einsatz, die nicht so zuverlässig ist.

Ihr wisst vielleicht, dass die Gegend und insbesondere Holiday Island für ihre Walhai-Sichtungen bekannt ist. Der Spiegel Online schrieb sogar von einer Garantie, die beinahe gegeben werden kann. Dies gilt zur Zeit so nicht mehr. Die Basis führt seit 2006 eine Statistik und es gab in den letzten Monaten durchschnittlich 15-20 Sichtungen. Seit September 2009 hat sich das Bild drastisch geändert. Es gab nur 4 Sichtungen im September und nur eine bis zum 13. Oktober (auf einem Schnorchelausflug).

Die Tauchgebiete sind allgemein in einem guten Zustand. Insbesondere der Bestand an Großfischen war im Vergleich zu unseren vorausgegangenen Malediven-Reisen höher. Wir konnten neben zahlreichen Riffhaien auch Adlerrochen, große Thuns und Makrelen, Mantas und einige Napoleons beobachten. Zum Ende des Jahres tritt endlich ein Exportverbot von Haifischflossen auf den Malediven in Kraft. So besteht die Hoffnung, dass sich zukünftig auch wieder Hammerhaie an den Malediven niederlassen können.

Nur eine Katastrophe haben wir am Machafushi Wreck erlebt. Das Wrack selbst ist zwar sehenswert, aber die Insel Machafushi wird zur Zeit komplett renoviert und mit Beton zugebaut. Baumüll wird dabei einfach in das Riff geworfen. Von Nachhaltigkeit kann da keine Rede sein. Allerdings soll das Riff anschließend wieder aufgeräumt werden, einige Jahre wird ein Riffabschnitt dort aber zerstört sein.

Doch nun zu den möglicherweise bevorstehenden Änderungen auf der Basis. Diese Informationen haben wir teilweise aus erster Hand von Beschäftigten des Hotels und der Basis und teilweise von Freunden und Mit-Urlaubern, die diese wiederum aus erster Hand haben.

Auf der Insel entsteht zur Zeit ein umfangreicher Spa-Bereich. Da der Hoteleigentümer Villa Hotels u.a. aufgrund zurückgegangener Urlauberzahlen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckt, wird die Fertigstellung der Spa immer wieder hinausgeschoben. Während unseres Urlaubs wurde aber dort gearbeitet, was uns dazu zwang, den Bungalow in ein lärmärmeres Gebiet zu verlegen.

Die Folgen dieser wirtschaftlichen Schwierigkeiten wirken sich vielfältig aus. Zuvorderst ist zu erwähnen, dass die Angestellten von Villa-Hotels seit Monaten nicht vernünftig bezahlt werden. Teilweise werden Überstunden nicht vergütet, teilweise ganze Monate nicht bezahlt. Dies betrifft sowohl Büromitarbeiter als auch das Dienstpersonal. Die Folge ist eine starke Abwanderung guter Leute.

Villa-Hotels versucht auch weitere ´Einsparmaßnahmen´ auf der Tauchbasis durchzusetzen. So soll z.B. Treibstoff bei Bootstouren eingespart werden, in dem weiter entfernte Tauchspots nicht mehr, oder nicht mehr so oft angefahren werden sollen. Dies würde sicherlich die Topspots Kuda Rah Tila, Five Rocks oder Manta Point betreffen.

Auf der Tauchbasis hat man zwar versucht, sich nichts anmerken zu lassen, aber wer ein bisschen sensibel ist, konnte eine merkwürdige Stimmung unter der Crew spüren. Fakt ist aber, dass die Basis in der zweiten Woche personell unterbesetzt war, weil die Auslastung vom Villa Hotelmanagement falsch kalkuliert wurde. So konnten z.B. eine niederländisches Pärchen seinen Scubadiver Kurs erst einen Tag später abschließen, als geplant, was sich wiederum auf die geplanten freien TG der beiden auswirkte.

Danilo hat die Basis während unseres Urlaubs verlassen, Tom und Barbara (die Basisleitung) wollen die Basis noch im November verlassen!!!

Dementsprechend möchte ich hier auch keine offizielle Flossen-Wertung vergeben. Die vorangegangenen Wertungen sind möglicherweise demnächst auch hinfällig.

Noch eine Bitte zum Schluss: Bitte denkt dran, das die Angestellten gerade zur Zeit auf eure Trinkgelder angewiesen sind. Also plant bitte von vorne herein einen Dollar pro Tag und Person bzw. Boot ein. Bei 40$ pro TG sollte das wirklich kein Therma sein.

Wer weitere Infos zu der Entwicklung auf Holiday Island hat, kann mir gerne eine Mail schicken.

Snapper meets Muräne
Snapper meets Muräne

eins der Dhonis (mit dem Speedboot spart man pro Strecke 15 min)
eins der Dhonis (mit dem Speedboot spart man pro Strecke 15 min)

Leopardenhai überholte uns rechts
Leopardenhai überholte uns rechts

viele Fledermausfische belagern das Machafushi Wrack
viele Fledermausfische belagern das Machafushi Wrack

so wird auf Machafushi der Baumüll entsorgt!
so wird auf Machafushi der Baumüll entsorgt!

Warzenschnecken sind recht häufig, andere Schnecken leider nicht
Warzenschnecken sind recht häufig, andere Schnecken leider nicht

Farnkoralle?
Farnkoralle?

Nadeem erklärt die Divesite Arches auf englisch
Nadeem erklärt die Divesite Arches auf englisch

Midhoo schaut auf Holiday Island
Midhoo schaut auf Holiday Island

Schwarzspitzenriffhai an der Tauchbasis
Schwarzspitzenriffhai an der Tauchbasis

Junger Igelfisch versteckt sich beim Wellenbrecher an der Tauchbasis
Junger Igelfisch versteckt sich beim Wellenbrecher an der Tauchbasis

Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer.
Datenbankeintrag 54092
Holiday Island - Villa Diving
Geschrieben am 19.09.2009 von Wiggerl  [PADI OWSI, 202 TG]

Die Tauchbasis geführt von Thomas Weber hat uns sehr nett empfangen wir wurden durch
ein kurzes Briefing der Basis eingewiesen. Kompressorraum war oft offen so dass sich jeder selbst ein Bild über Geräte und Flaschen machen konnte. Top!!!!

Habe natürlich ein bisschen meine Augen offen gehalten und egal ob Kompressor oder Ausrüstung haben einen Top Eindruck gemacht.

Boote wurden normalerweise nicht vollgepackt sondern es wurde zugemietet.
Bootscrew ist wirklich erwähnenswert hilft beim an- und ausziehen und vor allem die
Crew baut evtl. auch mal Regler und Jacket runter, aber ich habe nicht gesehen dass von der Crew eine Ausrüstung aufgebaut wurde.

Dass hat mir imponiert da ich meine Ausrüstng selbst anbaue.Tauchguides haben immer
ein ausführliches Briefing gemacht und nach Erfahrung wurde im Buddyteam selbständig getaucht. Bei wünschen von Tauchplätzen wurde wenn möglich nach unseren Wünschen gehandelt. Fahrzeiten waren max bei 1 Stunde.

Auf dem Tauchboot ist Toilette und Frischwasser Dusche enthalten. Ausrüstung wird von der Crew aufs Boot und wieder zurück gebracht.----> Super
Notfallausrüstung war sichtbar und gut zugänglich auf dem Boot verstaut.


Also möchte hier nochmal ein kurzes Fazit abgeben. Ich war schon auf einigen Tauchbasen dieser Welt aber diese gehört auf allle Fälle zu denen die wir auf alle Fälle
wieder besuchen werden.


Also Grüße an Tom, Barbara, Danielle und die Gudies sowie die Crew es war sehr angenehm mit Euch zu tauchen.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer.
Datenbankeintrag 51229
Holiday Island - Villa Diving
Geschrieben am 01.06.2009 von Ralph [AOWD, ? TG]

Nachdem wir im Mai 2008 auf der Nachbarinsel Sun Island Urlaub gemacht hatten und die dortige Tauchbasis (Little Mermaid) in jeglicher Hinsicht inakzeptabel gewesen ist haben
wir in diesem Jahr in der Zeit vom 15.05.-30.05.2009 Urlaub auf Holiday Island gemacht.

Gleich am ersten Tag haben wir dann den Tauchcenter ´Villadiving´ aufgesucht. Wir wurden sehr herzlich begrüsst und es folgte sofort eine ausführliche Einweisung und ein Rundgang in durch die Tauchbasis.

Die Tauchbasis ist in einem Top Zustand und macht einen absolut professionellen Eindruck.

Es finden am Tag in der Regel zwei Tauchausfahrten statt, eine am Morgen und eine am Nachmittag. Mehrmals die Woche wird jedoch auch morgens ein ´Two Tank Dive´ angeboten. Nachttauchgänge werden auf Anfrage auch angeboten. Die Auflüge finden in gut ausgestatteten Tauchbooten mit sehr freundlichen und hilfsbereiten Bootscrews statt. An Bord gibt es eine Süßwasserdusche und eine Toilette.
Die Briefings sind sehr ausführlich und gehen weit über das normale Maß hinaus. Die Tauchzeit beträgt pro Tauchgang 60 min/ 50 bar. Maximale Tiefe ist 30 m (ab AOWD) und ein Sicherheitstopp für 3 Minuten auf 5 Metern ist ebenfalls standard. Alle erforderlichen Sicherheitsstandards werden genauestens eingehalten.

Die Mitarbeiter der Basis sind ohne Ausnahme einfach supernett, sehr zuvorkommend, herzlich und professionell.

Meine Freundin hat während des Urlaubs bei Barbara ihren AOWD gemacht, auch hierfür geben wir die Note ´Sehr gut´.

Nachdem aufgrund starker Strömung unser geplanter Nachttauchgang abgesagt werden musste und die Zeit für uns knapp wurde, hat Tom (der Basisleiter) einfach und unkompliziert einen neuen Termin gefunden und uns auch dieses unvergessliche Erlebnis doch noch möglich gemacht.

Bezüglich der Unterwasserwelt bedarf es weniger Worte, einfach traumhaft. Hierzu geben sich wirklich alle grösste Mühe um dir auch das Erlebnis, mit einem Walhai zu schnorcheln/ tauchen, zu ermöglichen.

Fazit:
Wer auf der Suche nach einer professionellen, familiären und gemütlichen Tauchbasis ist, ist hier absolut richtig. Einzige Voraussetzung die man mitbringen sollte: Gerne und viel Lachen können !!!

Auf diesem Weg ein besonderer Dank an Nicole, Nadeem, Barbara, Danilo, und Tom für den unvergesslichen Tauchurlaub.


Katja & Ralph

Ein letzter Tipp:
Fragt Tom nach seinem wirklich superinteressanten 1 1/2 stündigen Vortrag über Haie. Einfach Spitze!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer.
Bericht 1 bis 10, Seite 1 von 3:   [ 1 2 3 ]

Infos

Scapa Flow. Wracktauchen vom Feinsten. Was dort passierte und was man dort betauchen kann - steht in unserem Scapa-Führer. Reich bebildert und mit vielen Infos zum Geschehen vor Scapa Flow findet man hier alles rund um dieses tolle Tauchgebiet.


25.05.2012 07:05 Taucher Online : 90
Heute 1993, ges. 61660076 Besucher
Login:  Autologin: 
Passwort:  
Gast : Registrieren - zur Login-Seite


Deine Bookmarks:
Taucher-News - Kalender - Sichtweiten - Postkarten

Alle Infos zum Tauchen auf den
Malediven


Zwei Videos aus Malediven:
North Ari Atoll
Manta
 

Unsere Produkt-Datenbank!
Über 2800 Tauchartikel mit detaillierten Daten!
Vergleichen lohnt sich!




Umfrage - Ägypten als Tauchziel

Revolution, Sicherheit, nachhaltiger Tourismus, politische Lage, medizinische Faktoren - viele Punkte beeinflussen die aktuelle Wahl von Ägypten als diesjähriges Tauchziel. Wie sieht das bei dir aus?

  Ägypten bleibt mein Tauchziel No 1.
  Die politische Lage ist mir momentan zu unsicher.
  Ich habe Bedenken, fahre aber trotzdem hin.
  Egal - ich fahre dort sowieso nicht hin.
  Ich habe mich aus anderen Gründen gegen Ägypten entschieden.


Nur Ergebnisse anzeigen

Aktuelle Bootsberichte:

Black Pearl
(23.05.2012) War im Januar für eine Woche auf der Black Pearl und hab einen kleinen Abriss der Reise auf meiner Webseite www.World2Visit.net hochgeladen.(Anmerkung Redaktion: In englischer Sprache) Kann mich dem (mehr)

M/Y Seven7Seas
(19.05.2012) St. Johns Safari Mai 2012 Einfach perfekt. Boot, Crew, Guides verdienen die volle Flossenzahl. Besonderen Dank an Wolfi für die gelungene Wahl der Tauchplätze. Gruß Kaleun (mehr)

M/Y Firebird
(19.05.2012) Ich war vom 19. - 26.04.12 auf der Firebird( 2. Mal).Hurghda bis Tiran. Kein neues Boot aber gut und zweckmäßig ausgerüstet. Genügend (!) Ablageplatz für Ausrüstung und die Kleinteile wie Lampen (mehr)

Aus unserem Onlineshop


Rubrik : Videos / Software

Tauchfilm ´Sphere´ auf DVD


Rubrik : Merchandising

Taucher.Net Maskenbandschutz


*Preis incl. MwSt, zzgl. Versandkosten




MountainBIKE RoadBIKE UrbanBIKING outdoor klettern CAVALLO AnglerNetz taucher.net planetSNOW