Hier liegt eine Übersicht der vorhandenen Berichte zu diesem Eintrag. Hast du dort dasselbe erlebt? Oder wars etwa ganz anders? Wenn Du selbst einen Bericht hinzufügen möchtest, benutze bitte dieses Formular oder sende uns den Text (ggf.mit Bildern) per Mail. Ist dies Deine Basis/Shop? - dann verlinke diese Berichte!
Holiday Island/Dhiffushi, Ari Atoll geschrieben am 10.03.2007 von Gerold_Uder [500 TG]
Nachdem wir 2003 auf der Asmas im südlichen Ari-Atoll einige wirklich tolle Plätze betaucht hatten, wollten wir in diesem Jahr wieder ins Ari-Atoll und buchten bereits im August 06 das Resort auf Machchafushi. Dieses sollte bis Weihnachten 06 fertiggestellt sein.
War es aber nicht. Und dies erfuhren wir erst im Januar 07. Lapidar bot uns Neckermann zwei Alternativen an, eine davon war im Ari Atoll, nämlich Holiday Island (Dhiffushi). Ansonsten schien das gesamte Atoll ausgebucht. Das war umso ärgerlicher als wir beim Tauchen vor Machchafushi sahen, dass das Resort frühestens Ende 2007 fertig sein wird. Dann aber mit einem hervorragenden Hausriff (!) und einem schönen Wrack direkt vor der Insel, das wir auch zwei Mal betauchten.
Holiday Island hat uns dann aus mehreren Gründen nicht so gut gefallen - Grösse, Stil, Besucher, fehlendes Hausriff, Fluglärm, die Grossbaustelle in der Nähe - es kann einfach kein Malediven-typisches Robinson-Gefühl aufkommen. Und auch die Tauchbasis stellt sich gezwungenermassen auf die hauptsächlich aus Italien und nur für eine Woche kommenden Gäste ein, von denen viele Anfänger sind, und fährt oft die entsprechenden leichten Plätze an. Die Atmosphäre in der Basis ist allerdings sehr ungezwungen und nett, was wiederum angenehm ist. Vielen Dank an Dana, Cecilia, Daniel und Micky.
Trotzdem gab es natürlich einige schöne Thilas, das Hausriff und Wrack vor Machchafushi, und natürlich der Madivaru Manta Point, wo wir drei mal waren. Mamingili, das direkt vor unserer Haustür lag, geizte sehr mit Walhaien, anscheinend kommen die nun weniger im Februar, sondern eher gegen Ende des Jahres.
Fazit: erholend war´s schon, aber Holiday Island wird es wohl nicht mehr werden.
Machchafushi im März 2007
Machchafushi im März 2007
Bewertung :
( 4 von 6 Flossen )
Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer.
Holiday Island/Dhiffushi, Ari Atoll geschrieben am 24.09.2006 von Smoni [Padi OWD, 20 TG]
1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Wir waren von Ende August für 2 Wochen auf Holiday Island. Dies war unser 3 Malediven Aufenthalt. Nur knapp zur Insel: Sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis. Service war der Beste den wir bisher erlebt haben, alle super freundlich, zügig und immer gut gelaunt. Was die Kundenorientierung betrifft könnten sich Deutsche ´Hotelfachleute´ echt ne Scheibe abschneiden. Zur Basis: Sie war die dritte Tauchbasis die wir bisher in unserem kurzen Taucherleben erleben durften und ich muss sagen, sie war gut, aber an ein paar Punkten könnte noch gearbeitet werden. Besonders positiv möchte ich die Bootscrew hervorheben, die war echt Top und immer um uns besorgt und haben uns auf den Händen getragen. Die Maledivischen Guides waren auch immer freundlich und gut gelaunt. Was Dana die Basisleiterin betrifft, finde ich sie könnte noch an ihrer Flexibilität und Führungskompetenz arbeiten. Wir hatten zum Beispiel bei der Diversnight einen Schnorcheltrip(Wert 25 Dollar) gewonnen, da wir uns jedoch das tauchen im Vordergrund stand fragten wir sie ob man den Preis nicht in ein T-shirt (Wert 15 Dollar) umwandeln könnte, dies verneinte sie ohne uns eine vernünftige Erklärung zugeben, sie meinte lediglich wir könnten den Gutschein ja verschenken. Wir fanden das doch ein wenig unflexibel da wir immerhin ca. 900 Dollar beim tauchen gelassen haben. Auch wußte man nie wohin es den am nächsten Tag ging, wir mußten uns jedoch schon am Tag vorher in die aushängenden Listen eintragen. Das kannten wir von den anderen Basen nicht so. Auch gab es keine ausliegenden Tauchplatzbeschreibungen. Nun zu den positiven Dingen. Unser Diveguide Rilwan war echt super, als Tauchanfänger haben wir uns bei ihm immer gut und sicher aufgehoben gefühlt. Er hat uns an viele schöne Tauchplätze gebracht und wir hatten echt viel Glück. 3 Walhai Begenungen an einem Tag, wobei wir mit einem ca. 1,5 km über das Riffdach gemütlich geschnorchelt sind. War echt genial. Außerdem schöne Napoleons, Weißspitzenriffhaie, Leopardenhai, Adlerrochenschule und wunderschöne Rifffische on mass. Wir meinen nach 3 Jahren hintereinander Malediven das sich die Riffe wieder langsam erholen und es wird wieder bunter. Die Tauchbasis können wir ruhigen Gewissens weiter empfehlen.
Walhai White Sands
Bewertung :
( 5 von 6 Flossen )
Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer.
Holiday Island/Dhiffushi, Ari Atoll geschrieben am 05.09.2006 von Nacktschneckenfan [CMAS*+OWD, 150 TG]
Wir waren im August eine Woche auf Holiday Island. Es war mein zwetes Mal auf dieser Insel. Zur Basis ist nur Gutes zu sagen. Sie wird von Dana, einer Südtirolerin geleitet mit der Unterstüzung von Einheimischen Guides. Alle nett und hilfsbereit! Das Tauchdhoni war bestens in Schuss, die Bootscrew umsichtig und freundlich. Es werden zahlreiche Tauchplätze im Atoll und am Aussenriff ( SUPER WALHAICHANCE!!!!) angefahren. Die Unterwasserwelt hat meiner Meinung nach dort in den letzten 8 Jahren schon gelitten. Zerstörte Riffabschnitte, spärlicher Korallenbewuchs, so habe ich es 1998 nicht erlebt. Aber nichts desto trotz Fischsuppe satt, Haie,Napoleon,Schnapperschwärme..und...und... Die Insel mit der besten Chance auf einen Walhai...die ziehen da am Aussenkanal vorbei. Es gibt einen Morgentauchgang 8.30 und einen Nachmittags 14.30 Pro TG 44$ mit eigener Ausrüstung,ein fairer Maledivenpreis. Zur Insel ist noch kurz zu sagen, dass auf der Nachbar-Einheimischeninsel ein Flughafen gebaut wird. Ich habe von den einen gehört für Wasserflugzeuge, von anderen für kleine Jets mit denen Gäste möglichst nah an die Inseln im Süden gebracht werden sollen. Unser Bungalow war zur Aussenriffseite (Süden) uns wir blickten auf eine aufgeschüttete Landzunge mit Baggern...das hat mich wirklich gestört!!! Wenn der Flughafen fertig ist mal sehen... Die Basis bekommt von uns
Bewertung :
( 5 von 6 Flossen )
Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer.
Holiday Island/Dhiffushi, Ari Atoll geschrieben am 03.02.2006 von Helmut(Walhai)
Die 2 Helmut´s aus Wien (auf holiday-Island nickname:Whale-sharks)sind wohlbehalten zurück und danken für die überaus freundliche Betreuung durch das gesamte Team (ROBERTA- mia cara, Oliver, Nadeem und Rilwan).
Beste Qualität - hervorragender Service.
Wir trafen 4 sehr fleissige Schweizer Taucher, die bereits zum 6.mal dort waren - das spricht ja für sich und die gebotene Qualität.
Zu meinem 50 Geburtstag 2 Walhai-Sichtungen- Taucherherz was willst du mehr....
Macht weiter so.
Bewertung :
( 6 von 6 Flossen )
Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer.
Holiday Island/Dhiffushi, Ari Atoll geschrieben am 29.01.2006 von elaidhoo [cmas**, 252 TG]
Tauchreise vom 11.01.06 bis zum 18.01.06; südliches Ari-Atoll, Holiday Island (Dhiffushi)
Wir sind am Mittwoch den 11.1. mit dem Speed-Boot gegen 17.00 Uhr Ortszeit auf der Insel angekom-men. Nach der Ankunft im Gästebungalow haben wir uns gleich auf den Weg zur Basis (ca. 200m entfernt) gemacht, wo wir kurz nach 18.00 Uhr ankamen. Wir wurden sehr freundlich empfangen (englischsprachig) und in die Basis eingewiesen. Unser erster TG sollte am nächsten Tag nachmit-tags stattfinden, einschl. eines Checks unserer Fertigkeiten. Zu den Tauchplätzen: Vereinzelt ließen sich noch Folgen des Tsunamis ausmachen in Form von Unrat und abgebrochenen Korallenblöcken im Wasser. Auf einer Insel (den Namen weiß ich leider nicht mehr) sind auch einige zerstörte Gästebungalows zu sehen gewesen. Von der Korallenbleiche scheint sich die Unterwas-serwelt aber wieder zu erholen, soweit ich das beurteilen kann. Die Sichtweiten waren geringer als bei meinen Tauchgängen im Roten Meer aber besser als im Mittelmeer. Ganz außergewöhnlich fand ich die Fischschwärme in den strömungsreichen Gewässern der Riffe. Außerdem begegneten uns fast auf jedem Tauchgang Weißspitzenriffhaie, einmal sogar sechs Stück auf einmal. Ebenso ließen sich recht oft Wasserschild-kröten bestaunen. Auf die Spezialitäten der Malediven mußten wir fast drehbuchgerecht bis zum allerletzten TG warten. Während des Tauchgangs flogen Adlerrochen im weiten Blau vorbei und auf der Rückfahrt mit dem Dhoni machten wir sage und schreibe drei mal Halt um jeweils mit einem Manta, mehreren Pilot-walen und last but not least einem ca. sechs Me-ter langen Walhai zu schnorcheln. Das Taucher-glück war perfekt... Und damit komme ich auch zu den großen Vorzügen der Tauchbasis Villa Diving: Ich fand es außerordentlich kundenfreundlich, daß sich die Crew soviel Zeit nahm, uns die Möglich- keit zu geben o.a. Highlights ausgiebig zu bestaunen. Schließlich sind wir dadurch reichlich spät wieder zur Basis zurückgekehrt. Weiterhin finde ich das tolle Preis-Leistungs-Verhältnis bemerkenswert. 10 TG kosteten 400,--US-Dollar. Im Service inbegriffen ist der Transport des Equip-ments von der Basis zum Boot und zurück sowie das Spülen der Ausrüstung im Süßwasserbecken der Ba-sis. Die Guides sind durchweg sehr freundlich, viel-sprachig und gewissenhaft. Auch die Bootscrew ist sehr hilfsbereit und immer ansprechbar. Zum Hotel: Die Gästebungalows sind außergewöhn-lich geräumig. Das Bad hat eine Wanne mit Brause sowie eine Dusche im Freien. Der Fitneßraum ist sehr empfehlenswert weil klimatisiert und sehr gut ausgestattet. Sogar ein Laufband ist vorhanden. Im Cybercafe kann man surfen, mailen sowie Daten auf CD-Rom brennen. Abends gibt es diverse Unterhaltungsangebote, hier möchte ich besonders die Live-Band hervorhe-ben, die wirklich ein Erlebnis war. Ein besonderes Bonbon hielt dann noch das Hotel am Abreisetag für uns parat: Unser Speed-Boot ging bereits morgens um 6.00 Uhr, unser Flug jedoch erst um 15.05 Uhr. Deshalb durften wir kulanterweise ohne Aufpreis um 12.30 Uhr mit dem Wasserflugzeug nach Male zurückfliegen: Eine wirk-lich aufregende Aussicht bot sich uns... Einziger kleiner Wermutstropfen war das Wetter. Es hat immer mal wieder z.T. recht heftig gereg-net, für die Jahreszeit offenbar eher ungewöhnlich. Möglicherweise Indizien für einen Klimawandel? Es war dabei aber trotzdem immer angenehm warm. Ansonsten ein wirklich perfekter Urlaub...
Bewertung :
( 6 von 6 Flossen )
Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer.
Holiday Island/Dhiffushi, Ari Atoll geschrieben am 20.04.2005 von Manta-Fan [PADI AOWD, 180 TG]
3 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Holiday Island (Dhiffushi), Villa Diving, Süd Ari Atoll, Malediven
Tauchreise 28.03. - 6.04.2005; 180 TG
Kurz für die geneigte Leserschaft mit optimiertem Zeitmanagement:
Im Bereich Großfisch und Reptilien bot eine Woche Tauchen Anfang April 2005 auf Holiday Island (Dhiffushi, Süd-Ari-Atoll, Malediven) 7 Mantas, 5 Walhaie, je 2 Ammenhaie, Schildkröten und Oktopusse sowie mehrere Riffhaie zu beobachten.
Bei 20 Tauchgängen ließen sich über 40 Fischfamilien bestimmen, all die Weichtiere, Borstenwürmer, Gliederfüßler und Stachelhäuter noch gar nicht gezählt.
Reiseziel Malediven
„Wunderschöne Palmenoasen mit weißen Puderzuckerstränden, umgeben von türkisfarbenem Meer mit einer farbenprächtigen Unterwasserwelt – die Malediven sind nach wie vor ein Urlaubsparadies. Aber es ist ruhiger geworden im Reich der Atolle. Der Ozean, der diese Trauminseln erschaffen hat und so viele Gäste ins Land brachte, hat viele Ende letzten Jahres vertrieben. Ein Alptraum für die Bewohner der Malediven, denn der Zauber der Tropeninseln ist ihr einziges Kapital: 80 Prozent der Malediver leben vom Tourismus Mehr als jede Spende hilft jetzt die Rückkehr der Gäste: Die Malediven sind wunderschön.“ Das LTU-Magazin hat Recht.
Dank http://www.taucher.net lässt sich der wirkliche Zustand jeder Insel in den 20 Atollen der Malediven schnell prüfen. Tsunami: Schäden konnte ich keine feststellen. Die südlichen und westlichen Inseln des Süd Ari Atolls blieben mit einer Ausnahme ganz unberührt (http://www.malediven.at). Als das Fernsehen Ende März 2005 von einem zweiten Beben im fernen Indonesien berichtete, telefonierte der Basisleiter Oli rührend jedem Tauchgast in den Strandbungalow, informierte und beruhigte; ich habe keinen Erdstoß gespürt. Jedoch hat eine katastrophale Berichterstattung die Weltgegend pauschal als tot dargestellt. Erst diese BILD-Manier verschaffte den Maledivern ein Existenzproblem. Die sinnlos erschreckten Gäste bleiben aus. Man genießt bei einer Belegung unter 30 % das zwiespältige Privileg, dass fast eine Arbeitskraft allein den Gast bedient und man über last-minute für 9 Tage Halbpension mit 932 € sehr preiswert wohnte. Holiday Island ist sicher eine Reise wert; vernünftigerweise sollte man die Tauchreisezeit gemäß dem Monsun planen.
Villa Diving auf Holiday Island
Viele Grüße an den Basisleiter Oli und seine Crew.
Die Tauchbasis Villa Diving liegt nahe bei genialen Tauchplätzen im südlichen Ari-Atoll. Sie werden mit Halbtages-, 2-Tank- oder Ganztagestouren angefahren (Fahrtzeit 10 – 60 min.). Eins der beiden Tauchboote (Dhoni) verfügt über Toilette und Dusche; die Crews lesen ihren Tauchgästen die Wünsche von den Augen ab, noch bevor sie selbst sie bemerken.
Oli hält die frisch gestrichene Basis mit ihrer hochwertigen Leihausrüstung, gutem Kompressor und sauberen Tanks auf einem sehr vertrauenswürdigen Stand.
Seine netten Tauchguides, z.B. Nadeem und Rilwan, kennen das Gebiet bestens, briefen gründlich und haben scharfe Augen sowohl für Großfische als auch für Kleintiere. Roberta beendet ihren Instructor und schließt beim Guiden weiter auf.
Ein Hausriff habe ich gar nicht vermisst. Nach dem feinen Sandstrand liegen im Flachwasser Korallenblöcke, die oft Picassodrückerfische beherbergen. Es fehlen nur mehr TaucherInnen, derzeit noch Nitrox und eine akzeptable Tauchwerbung bei der maledivischen Villa Hotel Gruppe http://www.villahotels.de. Die Reiseberichte über die Holiday Island z.B. auf http://www.taucher.net oder http://www.malediven.net sind aussagekräftiger und aktueller.
Topspots
Es folgt das Menü für die Tagestour am Sonntag, den 3. April 2005:
Als Vorspeise begleiten Delfine unser Tauch-Dhoni ein Stück zum Madivaru (Manta Point, Süd-Ari-Atoll). Madi heißt in Dhivehi - der Landessprache – Mantarochen.
Der ersten (Tauch-)Gang wird eröffnet, indem nach dem Abtauchen Adlerrochen vorbeiziehen und dann vier Mantas rasant über unsere Köpfe hinwegrauschen. Ich lasse mich auf das Riffdach sinken, atme gleichmäßig und warte. Zuerst nähert sich ein Manta und verdreht mir den Kopf. Er kreist so nahe, dass er mich oft nicht mehr sieht, aber offenbar genau spürt, wo ich bin. Vorsichtig wende ich meine Kamera unter seinem Bauch, und ganz sachte folgt er mit seiner Bewegung in Zentimeternähe. Seine präzisen Bewegungen lassen kaum einen Zentimeter zwischen unseren Körpern. Sein Leib scheint nicht bloß ein kräftiger Nur-Flügel, sondern bildet ein einziges hochsensibles Sinnesorgan mit 4 m Spannweite, das uns umfassend abtastet, ohne eine Berührung zu benötigen. Ein zweiter Manta schließt sich an. Beide tanzen 40 Minuten anmutig um uns herum und direkt über unseren Köpfen. Manchmal schütteln sie sich, ziehen mit einem Rauschen kurz steil hoch und öffnen danach ihr Maul zu einem weiten Rechteck. Anscheinend lassen sie sich von Putzerfischen frisieren, die sie auch von Parasiten erlösen, und fressen daneben Plankton. Die Natur beschert den Mantas ein energiesparendes, multifunktionelles Vergnügen an ihrer Putzerstation. Sie versprühen unglaubliche Leichtigkeit und Freude. Wir müssen mehr Biologen ins Meer hinunterschicken, die Mantas erleben und beschreiben; es reicht nicht, tote Körper zu zählen, zu messen und zu wiegen. Und bitte nie die Geschöpfe berühren, das würde die Schutzschicht ihrer Haut zerstören, sie krank machen oder töten.
Als Zwischengang schwimmt auf der Fahrt ein 6 - 7 m großer Walhai knapp unter den Wellen heran. Wir schnorcheln ihm nach, so gut seine Geschwindigkeit es zuläßt. Zweimal taucht er ab und hält beim Wiederauftauchen auf die Schiffschraube zu, die zum Glück stillsteht. Nach einer kleinen Strecke kreuzt ein zweiter Walhai unseren Weg. Wieder ins Wasser. Diesmal beobachtet uns ein 2 m kleinerer Walhai, der eine Weile in unserer Nähe bleibt.
Zum zweiten (Tauch-)Gang liegt ein kleiner Weißspitzen-Riffhai auf dem Sandboden bei Bodufinolhu Tila bereit. Tila heißt auf Dhivehi ein fleckenförmiges Riff, dessen Korallen wenige Meter unter die Meeresoberfläche ragen; ein Giri reicht noch ein Stück höher. Der Tauchguide Nadeem führt uns weiter zu einem Überhang. In dessen Verbreiterung zieht eine kräftige Strömung und ruht ein Ammenhai.
Zum dritten (Nachmittagstauch-)Gang gibt es eine Schildkröte und gelbe Trompetenfische unter einem Überhang bei Maamigili Caves zu bestaunen.
Am folgenden Tag flog wieder ein Manta zu uns am Madivaru. Die Sicht war durch das Plankton auf ca. 20 m begrenzt.
Zuvor hatten am 31. März 2005 zwischen Bodufinolhu Tila und den Maamagili Caves bereits zwei Walhaie bei uns Runden gedreht. Wir konnten sie schnorchelnd beobachten. Während wir uns eine Stunde später beim Tauchen an der Steilwand der Caves gemütlich an Napoleons und Hummer vorbeitreiben ließen, zog ein dritter, etwa 8 m langer Walhai an uns vorbei.
Während ich die Korallen am Broken Rock bewunderte, wurden zwei andere Buddys etwas verdriftet. Oli folgte und zeigte ihnen das nächste Tila, an dem sie Riffhaie besuchten.
Blumentiere
Korallen sind Blumentiere. So betrachtet sind die Malediven Blumeninseln. Zwischen den Palmen leuchten überall violette Bougainvillea (Drillingsblume) sowie roter und gelber Hibiskus. Darüber kreisen ab und zu Glanzkrähen und Flughunde. Über den Strand huschen Strandläufer und kleine Krabben. Am Jetty lugt ein Reiher in die salzige Brandung. Unter ihrer türkisfarbenen Oberfläche geht es dann erst richtig los: Über das Riffdach des Madivaru fliegen Mantas und Adlerrochen, über die pastellfarbenen Weich- und grelleren Hartkorallen beim Broken Rock huschen Kugelfischverwandte sowie Barsche aller Stämme, aus dem Überhang der Maamigili Caves lugt eine Schildkröte bewegungslos in die Steilwand. Abgesehen von dem fotogenen Machchafushi Wrack ist rund um Holiday Island eher Strömungstauchen angesagt. Dabei wird auch im Makrobereich einiges geboten. So etwa kann man sich auf jedem Tauchgang an bunten Nacktkiemenschnecken freuen.
Putz- und Wohnsymbiosen
Beim Tauchen in Kundadhoo Corner und Dhidhoo Beru fielen mir rotweiße Scherengarnelen auf. Als ich sie fotografieren wollte, schoss an fünf verschiedenen Stellen je eine Muräne aus dem dunklen Hintergrund und verteidigte mit Scheinbissen ihre Garnelen vor der vermeintlichen Belästigung - oder gegen Vordrängeln beim Putzen? Oli bestätigt, dass die Wohngemeinschaft zwischen Muränen und Scherengarnelen üblich sei. Über die Putzsymbiose hinaus scheint mit Muränen eine stabile Wohnsymbiose zu bestehen auf der Grundlage „Putzen für Verteidigen“.
Holiday Island
liegt im südlichen Ari-Atoll, ist 700 m lang und 140 m breit. Die 97 km Anreise ab dem Flughafen Male dauern ca. 2,5 h mit dem Speedboat, für 100 US-$ mehr gibt es ein Wasserflugzeug. Die Insel ist wunderschön bewachsen. An ihrem einen Ende liegt ein Wassersport-Zentrum, am anderen die Tauchbasis. Das Holiday Resort versorgt 142 Strandbungalows. Sie verfügen über Bad mit Wanne, Dusche und Bidet, Klimaanlage, Telefon, Musikkanal, Deckenventilator, TV, Minibar sowie Terrasse. Zweimal täglich werden die Zimmer von den superfreundlichen Einheimischen tiptop gereinigt, selbst der Sand neben den Wegen wird gefegt. Auch Nichtauchgäste können sich am weißen, feinen Sandstrand erholen; wer shoppen will, kann auf die Nachbarinsel mit dem Shuttle-Boat fahren. Im Haupthaus sind die Rezeption, verschiedene Bars, Internet und Karaoke, wer es braucht. Frühstück und Abendessen werden abwechslungsreich und hervorragend als Menü zubereitet. Tauchenden reicht Halbpension völlig. 1,5 l Wasser kosten 3 US-$. Drinks usw. werden bei der Abreise in US-$ oder Euro beglichen.
And we lived beneath the waves We live a life of ease Everyone of us has all we need Sky of blue And Sea of green.
Lesetipps: - Gerd Haegele, „Korallenriffe – ein Lebensraum und seine Bewohner“, Habitat-Verlag 2004, CD-ROM vernetzt Bildbeschreibungen für über 1.000 Tier- und Pflanzenarten - Udo Kefrig / Christian Mietz / C. Peter Stoll: Tauchreiseführer Malediven, 240 S., Naturbuch Verlag 1998 (nicht mehr aufgelegt, antiquarisch besorgen z.B. http://www.sfb.at/) - Sam Harwood / Bob Bryning: Malediven / The Dive Sites of the Maldives 176 S. Delius Klasing 2. Auflage 2004
Manta, drei Remoras und Putzerfische am Madivaru
Walhai bei Maamagili Caves
Kugelfisch, Maamigili Caves
Wohnsymbiose rotweiße Scherengarnele mit Muräne
Strandbungalow
Sandmeer
Wassersport-Center
Olis Briefing in der Basis
Tauch-Dhoni
Tauchbasis Villa Diving
Noch ein Walhai, Maamigili Caves
Bewertung :
( 6 von 6 Flossen )
Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer.
Holiday Island/Dhiffushi, Ari Atoll geschrieben am 29.12.2004 von marion [CMAS*, 115 TG]
2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Waren von 29.11.04 bis 13.12.04 auf Holiday Island. Es war unsere 4. und größte MaledivenInsel (nach HakuraHura, Athuruga und Angaga) und die 3. auf der wir getaucht haben. Zunächst waren wir wegen der Größe und dem fehlenden Hausriff skeptisch (aber bei Last Minute hat man halt nicht mehr viel Auswahl)- di eMenschen auf der Insel haben aber alles wett gemacht. Bislang haben wir überall auf den Malediven nette Leutekennengelernt und das Personal war überall freundlich - Holiday ist in dem Punkt aber der Hit. Insbesondere die Jungs auf der Tauchbasis um Oli (schöne Grüße an der Stelle übrigens) haben uns einen wunderschönen Urlaub verschafft. Und besonders hervorzuhaben ist auch die Besatzung des Tauchschiffes. Nicht nur dass uns der Kaptiän dank seines ´Weitblicks´ zu 3 Walhaisichtungen verholfen hat - die Jungs waren unaufringlich hilfsbereit wo´s nur ging! Hätte die Insel ein Hausriff und würden die die Betonwege im Inneren der Insel durch Sandwege ersetzen - es wäre wohl nicht auszuhalten!!!! Für Taucher ist das fehlende Hausriff m.E. kein Problem, ich tauch eh lieber vom Schiff aus. Nur beim Schnorcheln stört es - ich persönlich schnorchel nicht gern nach Zeitplan. Das Inselmanagenment ist aber am überlegen da Abhilfe zu schaffen. als Ideen gibt es : künstliches Riff in der Lagunge oder Verländerung des Jettys bis zur Hausriffkante an der Atoll Innenseite. Alles in allem: wir hatten eine sehr schönen Urlaub und waren heilfroh als wir im Internet gelesen haben, dass diese schrecklich Tsunami zumindest auf Holiday keine größeren Schäden angerichtet hat.
Bewertung :
( 6 von 6 Flossen )
Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer.
Holiday Island/Dhiffushi, Ari Atoll geschrieben am 30.11.2004 von Frank [Rescue, 250 TG]
3 von 5 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.
waren vom 15.10.04 für 3 wochen haben 29 TG gemacht der hauptgrund das wir auf holiday fuhren war die hoffnung auf walhaie hatten 4 sichtungen. die tauchbases ist o.k.leider wird kein nitrox angeboten u. es fehlt ein hausriff.die tauchlehrer sind alle sehr nett und hilfsbereit nur achten sie das die 60 min. tauchzeit nicht überschritten wird.dies war unser 4 malediven urlaub cocopalm,ihuru,mirihi kann die insel empfelen nur wie gesagt es fehlt ein hausriff zum schnorcheln wird man mit dem doni in 5 min.ans hausriff gebracht
Bewertung :
( 5 von 6 Flossen )
Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer.
Holiday Island/Dhiffushi, Ari Atoll geschrieben am 21.10.2004 von Sibylle, Thomas und Nadja [PADI OWD, 31 TG]
3 von 5 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 5 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Wir waren vom 9.10. bis 17.10. auf der Insel. An dieser Stelle möchten wir uns dem Bericht von Marina und Dieter voll und ganz anschließen. Wir hatten wunder schöne Tauchgänge mit einer professionellen Begleitung und Führung durch die Tauchbasis. Die Zeilen wollen wir jedoch vor allem an die Tauchergemeinde richten, weil Olli etwas geschafft hat, was gute Basen in Thailand, der Karibik und in Ägypten nicht geschafft haben: Er konnte Sibylle endlich die Angst vorm Tauchen nehmen und so entspannte Tauchgänge auch zu dritt ermöglichen! Wenn der Urlaub etwas länger gewesen wäre, hätten wir jetzt sicher einen weiteren OWD unter uns, aber der nächste Urlaub kommt bestimmt und ab Januar ist Manta Zeit!!!
Bewertung :
( 6 von 6 Flossen )
Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer.
Holiday Island/Dhiffushi, Ari Atoll geschrieben am 04.09.2004 von Marina & Dieter [PADI AWOD, 60 TG]
5 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Hallo Tauchgemeinde! Wir sind in der letzten Woche von Holiday Island zurückgekommen. Der berichtete Basisleitungswechsel hat der Basis mehr als gutgetan. Die Kombination aus Oliver, Vivian, Naweed,... ist für den Kunden sehr zufriedenstellend. Der Standardcheck (Maske ausblasen, Oktopuscheck,..) wird gewissenhaft durchgeführt, ebenso die Unterlagen (medical, TG, letzter TG, Brevets, Logbuch) und der Hinweis auf die Tiefenbegrenzungen durch das jeweilige Brevet. Er ist ebenso kostenfrei. Das haben wir auf den Malediven schon anders erlebt... (45 $ für 90 bar...)
Keine Überedungskünste hinsichtlich irgendwelcher Kurse und Buchungen. Abrechnet wird am Ende mit der für den Kunden günstigsten Lösung. Einfach super! Das gilt auch für die Guides, die sehr bemüht sind. Das Dhoni ist etwas größer als normal und der Schiffsführer sehr bemüht.
Leider, leider: Das Hausriff ist aufgrund der Größe der Insel relativ weit weg (500 - 700m)und nur mit dem Boot gegeb 5 $ zu erreichen. Das ist nervig und Abzocke; hat aber mit der Tauchbasis nichts zu tun. Hier sollte die Villa Gruppe(als Eigner nicht nur dieser Insel) nicht kleinlich sein.
Deswegen leider nur 5 Flossen.
Von dem Tauchrevier gilt es wie für alle Maledivien: Willst Du Fische sehn, mußt Du auf die Malediven geht; willst Du Korallen sehn, ab ins rote Meer mit Dir.
Insgesamt kein schlechter Tip
Bewertung :
( 5 von 6 Flossen )
Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer.
TIPP:
Du möchtest einen Banner von Taucher.Net auf Deine Homepage integrieren? Danke - hier steht wies geht.
Julian Rocks, Byron Bay (16.05.2008) Im Januar 2007 war ich in Byron Bay und habe mit Sundive drei Tauchgänge im Julian Rocks Marine Park gemacht. Die gestellte Ausrüstung war sehr gut und das Team hat sich Zeit genommen jedem die (mehr) Wracks Emily und Water Lily .. (15.05.2008) Im März haben wir uns den Luxus einer 11-tägigen Mauritius-Reise gegönnt. Einen Tag haben wir mit dem Dive Dream Diving Center in Trou aux Biches im Nord-Westen der Insel verbracht (siehe separater (mehr) Wrack Stella Maru in Trou au.. (15.05.2008) Im März haben wir uns den Luxus einer 11-tägigen Mauritius-Reise gegönnt. Einen Tag haben wir mit dem Dive Dream Diving Center in Trou aux Biches im Nord-Westen der Insel verbracht (siehe separater (mehr)
Auszug aus diesem Forum: solo tauchen vom 09.07.2005 : hi
wer kann mir ein buch über solotauchen empfhelen
in dem schwerpunktmäßig auf ausrüstung eingegangen wird?
gibt es verbände ... [mehr] Anzug bei 1,79m und 52kg vom 09.07.2005 : Hallo,
gibt es "annähernd" einen Anzugtypen, der - ohne Maßanfertigung - o.g. Maßen entspricht??
1,79m
52kg
Anzug 5-7mm
... [mehr] Zeit(zonen)-Problem bei Aladin Prime vom 09.07.2005 : Hallo miteinander! :-)
Nachdem ich schon ewig passiv das Forum hier verfolge, habe ich mich heute angemeldet, da ich auch mal ... [mehr]
Drei zufällige Tauchlinks: Rincon de Arona, Tenarife The Diving Club ‘Rincón de Arona’ gives you welcome to our website. We are in the South of Tenerife, in the Canary Islands, which are known for their beauty and spring-like weather throughout the year. Tauchschule Divepoint-Berlin Der Divepoint Berlin ist eine Tauchschule in Berlin-Neukölln. Wir führen PADI & CMAS Tauchkurse durch, organisieren Tauchfahrten und Tauchreisen. Erleben sie einen Einblick in die Unterwasserwelt. Scripps Institution of Oceanograp.. Scripps Institution of Oceanography today is world renowned for its preeminence inscientific disciplines relating to biology, physics, chemistry, climatology, geosciences, and geophysics.
Thailand (20.06.2007) Das Königreich Thailand liegt in Südostasien und grenzt im Nordwesten mit seiner längsten Landgrenze von 1.800km an Burma, im Nordosten mit 1.754km an Laos, im Südwesten mit 803km an Kambodscha,im (mehr) Österreich (19.02.2007) Österreich befindet sich mitten in Europa und grenzt auf insgesamt
2.562 Kilometern im Nordosten an die Tschechische Republik, im Osten an
die Slowakei und Ungarn, im Süden an Slowenien und Italien (mehr) Oman (02.09.2006) Im Norden und Nordwesten des Landes liegt die erst Ende des 20.Jhd. festgelegte Grenze zu den Vereinigten Arabischen Emiraten. Im Nordosten liegt der Golf von Oman, das arabische Meer begrenzt das (mehr)