Hydra, Fetovaia (Elba) Geschrieben am 29.12.2006 von Nicole
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Hallöchen zusammen! Also ich hab mir eure Berichte, die ja nun schon alle etwas älter sind, mal durchgelesen und mich entschlossen, mal etwas neuere Infos zu geben! Ich habe dieses Jahr (Sept. 2006) in Fetovaia meinen Tauchschein gemacht und an einem meeresbiologischen Kurs teilgenommen und war begeistert! Die Qualität der Kurse hat also auf keinen Fall über die Jahre abgenommen! Nun bin ich über die Uni dazu gekommen und sicher dadurch schon etwas ´vorgeschädigt´, was das Interesse am marinen Leben betrifft, dennoch bin ich der Meinung, dass auch Menschen, die sich sonst vielleicht nicht so mit der Biologie, Ökologie und Geographie auseinandersetzen, bei HYDRA eine Menge über das Ökosystem Meer erfahren können. Auch war die Betreuung rund um super! Unsere Unterbringung war klasse und die Planung der gesamten 10 Tage war gut durchdacht. So hatte man dann jeden Tag ein bestimmtes Programm von Tauchen über Meeresbiokurs mit Mikroskopieren bis zur Tauchtheorie. Dazwischen hatte dann jeder Zeit für sich, um die Insel zu erkunden, einkaufen zu gehen oder auch um sich einfach auf die faule Haut zu legen. Die Tauchgänge waren meist vormittags oder mittags und waren gut organisiert. So traf man sich erst um die Ausrüstung fertig zu machen und zu prüfen und den anstehenden Tauchgang und neue Übungen zu besprechen. Dann wurde die Ausrüstung zum Strand gefahren und man nahm sie dort entgegen und watschelte dann los- entweder direkt ins Wasser, um die ersten Tauchgänge direkt in der Bucht zu absolvieren oder zu einem der Boote des Instituts, um zu anderen Tauchplätzen zu fahren. Ich kann nur sagen, dass dort jeder Tag ein Erlebnis war und ich mit dem Tauchfieber infiziert wurde. Ich habe mich selten irgendwo so wohl gefühlt!!! Ich fühlte mich zu jeder Zeit ob über oder unter Wasser sicher und gut betreut. Die Tauchgänge liefen in sehr entspannter Atmosphäre ab. In Gruppen von 3 bis 4 Leuten tauchten wir mit je einem Tauchlehrer, so dass man also jederzeit aufkommende Fragen klären konnte und man das Gefühl einer persönlichen Betreuung hatte. Auch an der Tauchbasis direkt herrschte immer ein ruhiges und angenehmes Klima. Die Ausrüstung war in einem sehr guten Zustand und wurde regelmäßig überprüft, alles war gut und übersichtlich gelagert. Jeder hatte für die Zeit des Kurses ´seine´ Ausrüstung, so dass nicht jeden Tag wieder probiert werden musste und bei den vielen Teilnehmern, die sich dort hin und wieder über den Weg liefen, nie ein Chaos entstand! Respekt vor der Organisation!!! Auch konnte man sich zu jeder Zeit mit Anliegen und Fragen an die Mitarbeiter des Instituts wenden! Also ich kann einen Kurs am HYDRA-Institut in Fetovaia nur empfehlen- für jeden-ob nun schon Sporttaucher oder noch Anfänger!!! Ich war mit Sicherheit nicht das letzte Mal da! Danke an das ganze HYDRA-Team für die schönen Tage auf der Insel und im Wasser!!!
Bucht von Fetovaia
Bucht von Fetovaia
Sonnenaufgang
Abend
Plathelminth
auf geht´s!
alles ok?!?
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Hydra, Fetovaia (Elba) Geschrieben am 15.09.2003 von Laetitia [PADI AOWD, ? TG]
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Ich habe nach dem Lesen der Berichte eines gewissen J. S. auf dieser Seite wirklich fast einen Anfall gekriegt!!!
JUNGE, DIR HAT JA WOHL `NE SEEGURKE INS HIRN GESCH......!!!!!!!! (Entschuldigt die Ausdrucksweise... aber das musste ja mal einer sagen!)
Ich finde nicht, dass es jemandem, der vorher noch nicht einmal tauchen konnte, zusteht, in einer solch unverschämten Weise über Hydra und seine Mitarbeiter herzuziehen!
Wer also kein wirkliches biologisches Interesse hat und wohl auch nicht versteht, für welchen Zweck die Kurse bei Hydra gedacht sind, sollte gefälligst irgendwohin gehen, wo er 08/15-Tauchen konsumieren kann und ansonsten in Ruhe gelassen und von vorne bis hinten bedient wird!!!
Meiner Ansicht nach, ist Hydra ein klasse Institut: sowohl für Tauchschüler, als auch für bereits ausgebildete Taucher. Man bekommt nicht nur wunderschöne Tauchplätze geboten (und wird dort auch bestens eingewiesen und betreut) sondern lernt nebenbei noch einiges über die Flora und Fauna... auch wie man sich verhalten soll. Alle Teilnehmer können wirklich profitieren, wenn sie nur wollen, ob Bio-Student, Tauchschüler oder Hobbytaucher. Allein schon die Umgebung auf Elba war ein Traum (im Wasser und an Land) und hinzu kam die wirklich nette Atmosphäre bei Hydra: sehr familiär und spaßig, man mußte sich keiner Frage schämen und fühlte sich also auch außerhalb der Kurszeit wohl. Soviel also zu dem "unterkühlten" Verhältnis zu den Tauchlehrern!! Abgesehen davon hat jemand, der von einer "klobigen Ausrüstung" spricht, in Taucherkreisen eigentlich nichts verloren und sollte die Nase lieber über Wasser lassen. Ich für meinen Teil habe das ruhige, sichere und wunderschöne Tauchprogramm auf Elba sehr genossen einiges an Wissen mitgenommen und auch aufgefrischt, dank des Biokurses, der auch technisch auf neuestem Stand war. Zudem waren alle Teilnehmer unseres Kurses in der Lage, mit den kleineren Alltagsproblemen fertigzuwerden: es war keine große Sache, entweder mit dem Bus oder dem Auto eines der Teilnehmer einkaufen zu fahren und dabei auch ital. Toilettenpapier zu besorgen! Für jeden, der also ernsthaft an der Unterwasserwelt und den biologischen Hintergründen interessiert ist und dazu noch ins Vergnügen einiger wunderschöner Tauchgänge kommen will, kann ich Hydra 200%ig weiterempfehlen...
Alles Gute für das Hydra-Team und macht um Himmels willen weiter so!!!!
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Hydra, Fetovaia (Elba) Geschrieben am 25.06.2003 von Jan
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Ende Mai 2003 habe ich in dieser Basis das Tauchen gelernt. Die recht unterschiedlichen Kritiken meiner Vorgänger zu Hydra geben mir Anlass, auch als "Frischling" hier meine Meinung zum besten zu geben ohne die Basis mit anderen Basen aus meinen vorherigen Tauchgängen vergleichen zu können.
Eines ist jenseits aller Tauchfacts aber ganz besonders wichtig: Ich habe mich extrem gut betreut und in jedem Moment sicher gefühlt, und genau das ist doch DIE Voraussetzung für entspanntes Tauchen. Das Hydra- team hat schon bei der Buchung der Appartements logistische und psychologische Meisterleistungen vollbracht. Als Stichwort sei hier nur mal so das Wort "Babyphondistanz" angeführt... ;) Der Kurs mit 4 Tauchschülern lief in sehr entspannter Atmosphäre ab und ich habe den Eindruck, wirklich viel gelernt zu haben, sowohl theoretisch als auch praktisch. Es hat noch dazu richtig Spass gemacht und ich freu mich auf die nächsten Tauchgänge. Während und auch nach dem Kurs wurden unsere Wünsche - nicht nur nach Tauchzeiten und Plätzen- immer berücksichtigt. Das Equippement schien mir relativ neu und vollkommen ok zu sein, und man hat bei Hydra viel Zeit darauf verwendet, daß man sich in dem ganzen Kram auch wohl fühlt und daß alles passt. Alles in allem wars eine Supersache, und ich kann Hydra nur weiterempfehlen!
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Hydra, Fetovaia (Elba) Geschrieben am 11.06.2003 von uli [cmas ***, 185 TG]
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Hallo, ich kann mich absolut dem letzten äusserst positiven Bericht über Tauchen bei "der" Hydra anschliessen. Wir (8 Taucher von PADI OW 25 TG bis ***-TL > 1500 TG) waren von 28.5. - 8.6. auf ELBA. Wer als Gruppe anreist und etwas flexibler ist, als ein Amboss auf dem Meeresgrund, der erlebt super Tauchgänge, Basisbetrieb auf extrem hohem Sicherheitsniveau, super Organisation und va echte Orientierung am Kunden. Das Andi der beste ist, wissen wir nun auch und ich kann allen das Bioseminar bei Silke empfehlen. Die negativen Dinge, über die berichtet wird, sind meines Erachtens Dinge, auf die jeder auf Auslandsreisen gefasst sein muss. Mein Tip: daheim bleiben oder zB im Ausland tauchen, wo man eine x-beliebige Ausschlusserklärung auf Englisch in totaler Unkenntnis unterschreibt und endlich lernen, dass man zum Sch....en halt eben auch Papier braucht :-). FAZIT: Betreuung einer Tauchgruppe habe ich so in dieser positiven Art noch nicht erlebt. Mein voller Respekt und Dank an das HYDRA-Team. PS: Was sollen die Berichte über weintrinkende Studenten und ähnliches. Ist das hier eine Seite für Kommentare zu Tauchbasen oder das national drug magazin oder was für weinende/betroffene Psychos ???
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Hydra, Fetovaia (Elba) Geschrieben am 01.06.2003 von Dirk
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Eigentlich bin ich von Natur aus faul und würde nie freiwillig einen Text schreiben, der länger ist als drei Zeilen, aber die Pamphlete des Schreiberlings "Jörg Schmid" über Hydra und die Hydra-Crew hätten mich fast davon abgehalten dort hinzufahren ... und das wäre ein riesen Fehler gewesen!
Ich war vom 14.05.2003 bis 28.05.2003 zum ersten Mal in der Tauchbasis von Hydra in Fetovaia.
Die Tauchbasis und die Quartiere liegen am Hang oberhalb von Fetovaia mit Blick über die gesamte Punta, wunderschön! Zu Fuss sind es circa 5 Minuten zum Strand, der zugegebener Massen nicht immer ganz leer ist ;-) Die Hydra-Crew vermittelt auf Anfrage die Ferienwohnungen rund um die Basis. Selbstverständlich wird man darauf hingewiesen dass man Klopapier, Handtücher etc. mitbringen sollte. Ich war mit meiner Frau und unseren zwei Kindern in einem 2 Zimmer, 2 Bäder plus Wohnküche Appartement untergebracht, das sauber und sehr angenehm war. Keine Ratten oder Mäuse wie bei Herr Schmid.
Auch einfach falsch sind die Aussagen bezüglich dem "Original der ärztlichen Tauglichkeitsbescheinigung" das Hydra einsammelt und "trotz gegenteiliger Zusicherung dem Eigentümer gegenüber, einbehalten" soll - Quatsch. Selbstverständlich haben wir alle unsere ärztlichen Bescheinigungen wiederbekommen.
Über die Lehrmethoden kann ich nur soviel sagen, dass fünf Freunde von mir in dieser Zeit ihren VDTL-Taucher* gemacht haben und sie schienen mir alle sehr zufrieden zu sein ... ich habe also keine Klagen über "unterkühlte Tauchlehrer" gehört, eher das Gegenteil (Gruss an Markus!). Ich selbst bin schon fertiger Taucher und möchte mich nochmal für das Engagement bedanken mit dem mir Tauchgänge ermöglicht wurden (Zu wenig Taucher für eine Bootsausfahrt? Dann fährt halt der Chef selbst oder auch der Koch mit, Gruss an Andi). Die Basis ist gut ausgestattet: Anzüge (sind absolut o.k.), Westen, Lampen etc. An jeder Flasche sind zwei Ventile, so dass jeder Taucher nicht nur über zwei 2. Stufen sondern auch zwei 1. Stufen verfügt (was fürs Eistauchen sicher ist sollte im Mittelmeer passen). Sehr angenehm ist auch die Stimmung auf der Hydra-Basis, es geht hier nicht darum "wie Tief?" oder "wieviel Luft hast`de noch?" sondern eher um die Unterwasserwelt an sich und all Ihre Teilnehmer (weniger um den Mensch als super SPORTtaucher). Danke für die schöne Zeit an das Basis-Trio Christian, Boris und Stefan und vielleicht bis nächstes Jahr.
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Hydra, Fetovaia (Elba) Geschrieben am 28.10.2002 von Jens
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Schreibe hier, da ich die Reaktionen meiner Vorschreibenden nicht nachvollziehen kann. War im Oktober auf Elba und ein paar Mal mit den Leuten von Hydra draussen. Ich habe die Leute dort als sehr freundliche, auskunftsfreudige und vor allem auch sicherheitsbewußte Menschen/Tauchlehrer kennengelernt. Die angeblich nicht mehr auf der Basis verweilende Tauchlehrerin war doch sehr präsent, von daher hat sich schon einmal ein sachlicher Fehler eingeschlichen. Von unterkühlter Behandlung konnte ich auch nichts feststellen. Bei einem Aufenthalt von einer Woche mit hoher Wahrscheinlichkeit, das man nie wieder kommt, ist es auch leicht vermessen, spontane Verbrüderungsszenarien zu erwarten. Was besonders hervorgehoben werden muss ist das Engagement der Hydra-Leute. Das Wetter wollte den Tauchern so manchen Strich durch die Rechnung machen, so das die Taucher an einigen Tagen über die gesamte Insel gekarrt wurden, um an Stellen mit geringer Dünung und Strömung zu tauchen. Die Tauchreviere waren sehr schön, es konnte einem viel erklärt werden und es wurd deutlich, wie interessant ein Biokurs sein muss, der dann demnächst anstehen sollte. Man kann Hydra sicher nicht mit einer "normalen" Tauchbasis gleichsetzen, da die zugrundeliegenden Funktionen nicht allein auf das Tauchen und Tauchen-erlernen ausgelegt sind. Immerhin heisst es nicht umsonst "Lehr und Forschungsinstitut". Zusammenfassend fand ich den Aufenthalt dort wunderbar, hat Lust auf mehr gemacht. Vor allem die Flexibilität der "Hydranten" tat gut, nur muss man dann auch selbst etwas flexibler sein. Gruß an die Hydra Besatzung, falls die hier mitlesen.... Jens
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Hydra, Fetovaia (Elba) Geschrieben am 02.10.2001 von Jörg Schmid
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Hi Tauchfreund,
nachfolgend Stimmen anderer Taucher. Eine Gruppe von Studenten war 1998 mit ihrem Professor auf der Tauchbasis. Im Bericht wird Ilka erwähnt. Sie wurde während meines Aufenthaltes durch eine andere Frau vertreten. Eine Ratte hatten wir nicht in der Küche, dafür eine Maus. Das ist ganz normal in der Region. Es maust, schlangt und mückensticht. http://neuro.bio.tu-darmstadt.de/newww/students/elba98/Texte/titel.htm
Ein sorgfältiger Bericht vom Hausrevier der Tauchbasis. Den flachen Teil der "Hausrunde" kann man auch schnorcheln. Ohne die klobige Tauchausrüstung lassen sich im Uferbereich die Schnecken besser beobachten. Am Rand der "Gorgonienrunde" bin ich getaucht. Das war mein schönster Tauchgang auf Elba. Die Punta ist (meiner Meinung) durch ihre besonderen Verhältnisse besonders reich an Arten und Menge an Lebewesen. Ich war zweimal schnorchelnd und einmal tauchend an der Punta. Jedesmal gab es eine schwache Strömung aus der Bucht heraus. Laut Sven kann die Strömung stark sein. Aufgrund der Strömung hat es viele Schwebstoffe und die Sicht ist trüber als sonst. Der Hydra-Führerin der Tauchausfahrt waren die Strömungsverhältnisse unbekannt. Ihr war auch nicht bekannt, daß an der Punta das warme Buchtwasser in kaltes Außenwasser strömt. Sie kannte nur die Sprungschicht. Der Anker lag in der Posidonia. Und bei der Abfahrt war ein Schnorchler vor dem Bug, der aufgefordert wurde sich zu entfernen, anstatt daß sie mit dem Boot ein kleines Stück rückwärts fuhr. Die kleinen Fehlerchen der Hydra darf man übersehen. http://home.t-online.de/home/svenlange/punta.htm
Abschließend ein Bericht über Schwämme. Christian Lott ist einer der Leiter des Hydra Instituts. Interessenten an einem Biokurs erhalten einen Einblick über die Tätigkeit und Interessen des Biologen. http://www.swr1.de/sonde/archiv/09-06-99/schwamm.html
Meinen Bericht möchte um ein paar Punkte ergänzen. Im August ist sehr viel Bootsverkehr und zudem sind viele Harpuniers unterwegs. Eine Harpunenspitze ging nur wenige Zentimeter am Bauch einer Teilnehmerin vorbei. Probleme unter den Teilnehmern gibt es gerade dann, wenn keine geschlossene Gruppe anreist, sondern sich junge Studenten lose zusammenfinden. Die Personen haben nur einen kleinen gemeinsamen Nenner und die soziale Kontrolle funktioniert schlecht. "Man sieht sich nach dem Kurs eh nicht mehr." Je näher der Abreisetag rückt, um so mehr fallen manche Personen aus der Rolle. Am letzten Tag herrscht der Egoismus. Im vorherigen Kurs wollte eine Gruppe am Abreisetag tauchen. "Freunde" meinten jedoch auch um 2:30 Uhr, was die "schon" schlafen wollten. Die "Freunde" feierten neben den Betten der Schläfer weiter, daß diese nur 4 Stunden zur Ruhe kamen. Die starken Alkoholkonsumenten machten in keiner Gruppe ein Problem. Eine Flasche Wein am Abend waren sie gewohnt. Anders die Gelegenheitstrinker, die nach dem Genuß von kleinen Mengen Alkohol hemmungs- bzw. rücksichtsloser wurden. Von einigen Teilnehmern sollte man sehr wenig erwarten, sonst überfordert man sie völlig.
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Hydra, Fetovaia (Elba) Geschrieben am 02.10.2001 von Jörg Schmid
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Erfahrungsbericht über die Tauchbasis des "Hydra Instituts für Meereswissenschaften" in Fetovaia auf Elba.
Fetovaia liegt in einer gut geschützten Bucht im Südwesten von Elba. Das Wasser der Bucht ist erheblich wärmer als an der sonstigen Küste. Der Ort und speziell der kleine Strand ist im August völlig überlaufen. Nur das Wasser ist noch frei. Dort ankern einige Segel- und Motoryachten. Die Tauchbasis ist am Berghang oberhalb der Bucht. Durch die Lage am Südhang heizt die Sonne gut ein. In der Nacht kühlt die Luft durch die heißen Steine und den Schutz der Berge kaum ab. Auf der anderen Seite des Monte Agaciaccio war die Luft bedeutend kühler. Das Leitungswasser im Haus ist (zumindest im August) salzig, stark Chlorhaltig und etwas rostig. Hydra verkauft stilles Mineralwasser in Kästen mit 0,9 l Flaschen. Die Sicht im Meer ist gut. Die Meeresfauna ist reichhaltig. Allerdings war das Verhalten der Fische im Vergleich zu denen in Sardinien scheuer und (meiner Ansicht) unnatürlicher. Einfluß des Massentourismus? Ich war im August für 12 Tage auf der Tauchbasis und habe als Anfänger eine 7-tägige Ausbildung VDTL-Bronze (* Taucher) gemacht. Die Tauchausrüstung war sauber geordnet und bis auf kleine Mängel in Ordnung. Defekte wurden vom Tauchlehrer Boris nach dem Tauchgang gleich repariert. Hydra bietet einzelne Tauchgänge, 10-tägige Tauchaufenthalte mit Unterbringung, sowie Kurse an. Als Kurse gibt es Schnorcheln, Tauchausbildungen, Unterwasserfotografie und Meeresbiologie. Nach Auskunft von Hydra kommen keine höheren Stufen als Bronze-Kurse zustande, mangels Nachfrage. Die praktische Ausbildung erfolgte durch zwei Tauchlehrer in Schülergruppen zu vier Personen. Die Schüler waren mit der Tauchlehrerin zufrieden. Sie hat aber anschließend die Tauchbasis verlassen. Ich war bei Boris und er hat gut gelehrt. Allerdings kam mit seiner kühlen Art nicht jeder Schüler zurecht. Personen, die eine psychologisch einfühlsame Betreuung wünschen, waren unzufrieden. Der Theorieunterricht bei der Tauchlehrerin war sehr gut. Die Ausbildung ist grundsätzlich tauglich. Wie gut/schlecht man Tauchen lernt hing in großem Maß von einem selbst ab. In der Ausbildung wurde mal etwas weggelassen oder wenig vermittelt. Ich hatte den Biokurs weggelassen und dafür mit dem Buch "Praxis des Tauchens" von Kromp/Roggenbach/Bredebusch gelernt und im Wasser geschnorchelt. Die Theorieprüfung war besonders einfach, weil die meisten Fragen und deren Antworten im Unterricht behandelt worden waren. Zwei Prüflinge sind trotzdem durchgefallen und haben dennoch den Tauchschein erhalten. Bei einem späteren Tauchgang an einem Wrack, wären neue 1-Stern-Hydra-Taucher hineingetaucht, wenn es Ihnen nicht verboten worden wäre. Sie waren sich der Gefahren nicht bewußt. Bei dem nächsten Tauchgang, konnte mein neuer Tauchpartner seinen Aufstieg nicht kontrollieren. Er stieg sehr schnell an die Wasseroberfläche auf. In der Nacht sorgte er sich wegen Kribbeln in den Fingern. Zum Glück war wegen Tauchzeit und -tiefe ein Dekounfall sehr unwahrscheinlich.
Der Biologiekurs bietet sich Biologen an. Zum Beispiel werden Algen unter dem Mikroskop bestimmt. Der Kurs sei gut, urteilten die Teilnehmer. Allerdings gingen von Tag zu Tag zunehmend mehr Teilnehmer aus dem Kurs heraus, um sich anders die Zeit zu vertreiben. Am letzten Unterrichtstag blieben 40 Prozent der Teilnehmer dem Unterricht fern. Der Unterricht sensibilisierte die Teilnehmer nicht. Die Uni-Biologie-Studenten pflügten über den Meeresboden und fassten alle Lebewesen an.
Die Hydra-Tauchbasis hat etliche Konflikte. (Hinweis: Die Kursverträge werden nach deutschem und EU-Recht abgeschlossen.) Für die Kurse mit Unterbringung ist Hydra gesetzlich verpflichtet, die Teilnehmer vor Verlust ihres eingezahlten Geldes im Konkursfall zu versichern. Die Hydra bezahlt diese Versicherung nicht und die Kunden erhalten keinen Sicherungsschein. Auf der Tauchbasis muß der Kunde nochmals die AGB von Hydra unterschreiben. Hydra verlangt zum Beispiel, daß Tauchausrüstung vom Kunden zum Neupreis (!) zu ersetzen ist, wenn diese trotz pfleglicher Behandlung (!) kaputt geht. Einzelne Füßlinge waren an der Sohle schon durchgebrochen und an allen Neopren-Anzügen war der Oberstoff so brüchig, daß er abblätterte. Die AGB sind insgesamt einseitig zugunsten von Hydra. Sie könnten daher insgesamt nichtig sein. Das Original der ärztlichen Tauglichkeitsbescheinigung hat Hydra eingesammelt und trotz gegenteiliger Zusicherung dem Eigentümer gegenüber, einbehalten. Ich war anschließend auf Sardinien, hatte ein Tauch-Brevet, aber keine medizinische Bescheinigung mehr. Gegenüber Hydra sollte man aufpassen was man sagt. Bei den Hydra-Leuten gibt es speziell drei Personen, die problematisch sind. Wenn es um Pflichten von Hydra und Rechte von Kunden geht, reagieren sie extrem empfindlich. Achtung Rauswurf droht! Zum Tauchen vertritt Hydra eigene Ansichten. Tauchlehrer: Übermüdet sei OK. Das würden sie immer so machen. Eine Gruppe hat Hydra vor dem Tauchgang aufmerksam gemacht, daß einer der Tauchschüler alkoholisiert ist. Antwort: "Geht mich nichts an!" In der Unterkunft von Hydra gibt es beispielsweise weder Klopapier noch Müllsäcke. Der nächste Laden ist im Nachbarort. Ein Kunde schlug Hydra vor, dies doch bitte vor Reiseantritt mitzuteilen. Antwort von Hydra: Dann bringen die Kunden deutsches Toilettenpapier mit und das verstopft unsere Toiletten." Ich meine, so teuer sind Toilettenpapier und Müllsäcke nicht. Damit Hydra nicht arm wird, hätte ich als Kunde eine Mark übrig. Für die Benutzung einer Waschmaschine hätte ich auch Geld übrig. Hydra ist damit ausgestattet, "privat". Einige Teilnehmer kamen nicht von oder fuhren nicht unmittelbar nach Hause. Hydra wünschte, daß Wasser gespart wird. Eine gemeinsame Waschmaschinenladung hätte die Handwäschen der Kunden erspart. Der Nachbar und auch der Parkplatzbetreiber am Strand waren nicht gut auf Hydra zu sprechen. Da hatten gewisse Kunden von Hydra auch ihren Anteil daran.
Die Besucher der Tauchbasis waren bis auf drei Ausnahmen nur Studenten der Biologie, ein Universitätsangehöriger und eine Schulklasse. Bei den Studenten gab es wenig umgängliche Personen. Drei Kostproben: Ein Paar beanspruchte ein Zimmer für sich, weil es einen Biologiekurs gebucht habe. Ausserdem mußten nachts die Fensterläden des Raumes geschlossen werden, weil sonst die Photonen eindrängen und freie Radikale erzeugten. Eine Studentin wurden von Ihren Eltern besucht. Die Tochter herrschte ihre Eltern an: "So Kinder hört mal zu!" Und dann schrieb sie den Eltern vor, was sie zu tun hatten. Vor der Abreise mußten die Räume (incl. Bad/Toilette und Küche) gereinigt werden. Ein paar Studenten haben sich gedrückt und mit falschen Behauptungen Kameraden ausgespielt. Bei der vorherigen Kursgruppe, die ich noch kennengelernt hatte, fasste eine Teilnehmerin, ihre Erfahrung so zusammen: "Das sind also die angeblichen Freunde!" In meinem Kurs meinte eine Teilnehmerin: "Zum Glück habe ich nach dem Kurs noch 1 1/2 Wochen frei und kann mich erholen."
Mein Fazit: Einzelne Tauchgänge bei Hydra sind OK. Ein Kurs ist nur für eine bestimmte Klientel geeignet. Mit den gegebenen Infos hast Du eine Entscheidungsgrundlage für Dich.
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Wir wünschen euch allen ein ruhiges und besinnliches
Weihnachtsfest und natürlich einen guten Rutsch in ein
fantastisches und vor allem gesundes Jahr 2012!
Wir bedanken uns ganz herzlich (mehr) Zahlenjubiläum auf Taucher.N.. (06.02.2011)
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