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Basen/Shops Malaysia Kapalai
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Datenbank - Basen/Shops - Malaysia - 2 Berichte zu diesem Eintrag!
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Kapalai geschrieben am 11.04.2005 von Michael Köck [PADI DM, 280 TG]
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2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Ich war vom 11.-18.März im Kapalai Dive Resort und danach vom 18.-23.März bei den Smart Divers Mabul. Die Anreise von Wien aus war zwar lange, aber perfekt organisiert (d.h. keine Verspätungen oder verloren gegangenes Gepäck). Auch der Transfer von Tawau funktionierte einwandfrei (zuerst per Minibus ca 1 Std nach Semporna, danach ca 50 min per Speedboot nach Kapalai). Das Kapalai Dive Resort ist sehr schön und sauber, die Wasserbungalows sind einfach ein Traum (riesengroß, super Badezimmer und Terasse). Zum Trinken sind im Bungalow 2 Wasserflaschen und ein Teekocher. Im Restaurant gibt es 3x/Tag Essen (Fisch, Garnelen, Rind, Huhn, Lamm, Gemüse), man kann sich immer mit Keksen eindecken. Wasser, Saft, Kaffee und Tee gibt es auch immer. Extra zu bezahlen sind Softdrinks (ca.0,5 €) und Bier (ca. 1,6 €). So, nun zum Tauchen: Es werden vormittags 2 Bootstauchgänge in Sipadan angeboten (Fahrzeit ca. 15 Minuten), zwischen den beiden Tauchgängen gibt es auf Sipadan 1 Stunde Oberflächenpause. Man kann die Insel betreten, darf sich aber nur in einem sehr begrenzten Bereich aufhalten. Unter Wasser sieht man Fischschwärme (Jacks haben wir oft gesehen, den berühmten Barakudaschwarm leider nicht), massig Haie (Weisspitzenriffhaie bei jedem Tauchgang, manchmal Graue Riffhaie, 1 vereinzelten Hammerhai), wahnsinnig viele Schildkröten in allen Größen, 1 Manta. Die kleinen Dinge übersieht man in Anbetracht der Großfische gerne. Mit den Korallen sieht es in Sipadan leider nicht so gut aus, es ist sehr viel zerstört, auch von unachtsamen Tauchern könnte ich viel erzählen. Am Nachmittag wird dann noch vor Kapalai/Mabul ein Bootstauchgang angeboten. Weiters haben wir dann noch Hausrifftauchgänge gemacht (jederzeit bis 21 Uhr möglich). Das Hausriff ist sehr schön mit sehr viel Makrogetier (Nacktschnecken, Geisterfetzenfische, Sepien, Mandarinfische, Flamboyant Cuttlefish, Krokodilfische) ebenso wie alle Tauchplätze rund um Kapalai und Mabul. Die Sichtweiten betrugen in Sipadan bis 25 Meter (ab ca. 20 Meter Tiefe besser als darüber) und in Kapalai und Mabul ca. 10 Meter. Nach 7 Nächten in Kapalai sind wir dann für 5 Nächte zu den Smart Divers nach Mabul gewechselt: Das Resort ist nicht so luxeriös wie Kapalai, man hat aber dafür den Inselflair. Die 3 Bootstauchgänge werden ebenfalls angeboten, vom Hausriff hat man aber nach 1-2 TG genug. Als vierten Tauchgang machten wir Nachttauchgänge per Boot, die uns je 10 USD extra gekostet haben. Als Abwechslung zu Kapalai aber dennoch zu empfehlen. Zusammenfassung: Wer Großfisch sehen will, sollte umbedingt nach Sipadan, Makrotierchen sieht man in Kapalai und Mabul, nicht zuviel von den Korallen erwarten! Wohnen und Tauchen ist auf Kapalai perfekt-6 Flossen, Smart Divers Mabul haben leichte Abzüge (nicht so tolle Ausstattung wie Kapalai und schlechtes Hausriff)-5 Flossen. Zuletzt möchte ich nicht verschweigen, dass es rund um Sipadan schon sehr viele Taucher gibt, ja sogar zuviele. Es werden noch überall die Bettenkapazitäten erweitert, sodass sich rund 200 Taucher rund um Sipadan vergnügen. Tauchgefühl wie bei einer Safari kommt daher nicht auf!
Bewertung :
( 6 von 6 Flossen ) Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer. |
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Kapalai geschrieben am 06.01.2005 von Jan [AOWD, 142 TG]
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3 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Eins vorweg: Meine Sea&Sea II Marine Unterwasserkamera hat gestreikt, nein, nicht daß ich es bemerkte, der Verschluß (Shutter) klemmte. Hat schon mal jemand durch die Kamera/ Objektiv geschaut beim Filmwechseln? Ich nicht, jedenfalls sind über 300 UW-Bilder inkl. Hammerhai Manta Markelenschwärme bestehend aus mehreren hundert Tieren Grauhaie unzählige Weißspitzenriffhaie riesengroße und Unmengen von Schildkröten große Barakudas Fledermausfischschwärme reichlich Froschfische sehr viele verschiedene Nacktschnecken Oktopusse Barsche Krabben alle nichts geworden weil die Filme halt dauerbelichtet wurde. Unsere Enttäuschung war RIESENGROß!!! Definitiv waren die Tauchplätze gemäß der Artenvielfalt an Tieren bislang das beeindruckenste, was wir bislang sehen durften. Unglaublich. Unglaublich waren aber auch die Heerscharen von Tauchern die in 10er Horden durch das Wasser geführt worden. Leider wurde auf die Meuten nicht besonders gut aufgepaßt, so daß nicht nur Japaner und Italiener (die üblichen Verdächtigen halt) unser Entsetzen hervorriefen, sondern auch deutsche - wo wir doch Ökoweltmeister sind - dachten wir jedenfalls. Ein wenig Strömung am Riff? Was solls, benutzen wir doch Flossen und beide Hände in voller Fläche (Handschuhe machen es möglich), um uns ein wenig auszuruhen. Wir hatten auch Handschuhe dabei.... brauchten sie aber nie.Es gibt viele Tauchberichte über Sipadan und Kapalai... einige sprechen die z.T. arg in mitleidenschaftgezogene Rifflandschaft an... in den Gewässern um Sipadan habe ich eine Zerstörungsbereitschaft gesehen, die wir noch nie irgendwo vorher erleben mußten. So wütend war ich selten. Ich habe bestimmt 20 Fotos geschossen von Leuten, die das Riff völlig ignorant mit allem was sie hatten ruinierten... und entsprechend schneidende Blicke später auf mich gezogen - warum tun die Guides nichts? Es ist deren Lebensgrundlage! Leider sind die Fotos eben alle nichts geworden - ich hatte eigentlich vor, eine seperate Page aufzuziehen, um diesem Anliegen ein öffentliches Forum zu geben. Es ist nicht zu fassen gewesen. Einmal hat ein ´lustiger´ Taucher, ca. 50 Jahre alt, einen Titan-Drücker mit seiner Taschenlampe tagsüber angeblinkt und ganz offensichtlich gereizt. Meine Frau, die ganz offensichtlich nichts davon mitbekommen hatte, wurde dementsprechend attackiert - zum Glück nur in die Flossen, sie hat sich ordentlich erschreckt. Japaner setzten sich neben Schildkröten von zwei Seiten kommend ins Riff, posierend zum Foto, die Flossen von vielen waren völlig zerkratzt aufgrund der vielen kraftvollen Begenungen mit dem Riff... Ich fotographiere auch - leidenschaftlich - doch wenn ich ein Foto nicht ohne Berührung nicht hinbekomme, dann laß ich es bleiben. Ich tauche natürlich nicht fehlerfrei - natürlich habe ich auch schon Mist gemacht - versehentlich - aber dieses offensive - Ich bin jetzt - 3 Monate später - noch immer super sauer!!! Ok. Doch nun zu Kapalai: Das Resort, auf dem wir im Oktober 2 Wochen waren, wird zur Zeit sehr erweitert. Die Kapazitäten, welche auf Sipadan per Gesetzt ausfallen, solllen u.a. auf Mabul und Kapalai z.T. offensichtlich ersetzt werden - was sicherlich den Charme einer Stelzen-Insel schmälert. Gleichwohl ist es noch immer ein Traum, morgens von der Sonne geweckt zu werden und ansonsten nur den Klang des Meeres und des leichten Windes zu hören. Wunderbar und wunderschön. Essen, Frühstück, Lunch und Dinner - alles sehr schmackhaft und ein netter Mix zwischen japanisch, europäisch und lokaler Küche. Wein und Bier gabs natürlich auch dazu - gegen entsprechendes Endgeld, was ja verständlich ist! Die Bungalows waren Erste Klasse, Warm-Wasser, großzügig geschnitten, schön eingerichtet, sehr schönes Bad mit heiß und kalt Wasser - kurz alles was das Herz begehrt (ohne TV, AC, Radio... was auch alles unnötig gewesen wäre, obwohl ich schon eher ein Nachrichten-Junkie bin). Der Tauchalltag: Einteilung in Gruppen von 10-14 Personen inkl. Tauchguide. Vormittags 2 Tauchgänge bei Sipadan, Transfer mit Speedboot (bis 400PS), zwischen den Tauchgängen 1,5h Pause auf Sipadan, kostenfrei Softdrinks und Liegestühle (s. Fotos). Abtauchen an ausschließlich Drop-Offs (bis 700m), oft mit mittlerer bis starker horrizontaler Strömung. Danach Transfer zurück und Lunch auf Kapalai. Nachmittags Tauchgang um Kapalai oder Mabul. Zusätzlich auf eigenen Wunsch hin im Buddyteam (ohne Guide) Nachttauchen (inkl. im No-Limit-Diving-Paket). Die Gruppen werden von der Crew eingeteilt, das ganze Gerödel montiert morgens und die Flaschen entsprechend gewechselt. Ich bin mir nicht sicher, wie es mit Tauchkursen aussah, aber m.E. waren lediglich Dive-Master auf der Basis beschäftigt. Kein Nitrox übrigens. Die Gruppen wurden unterwasser nicht ständig zusammen getrieben und es gab auch keinen Aufstand, wenn es bedingt durch Strömung etc. zu Trennungen kam - was passieren konnte. Tiefenlimit 30-40m je nach Tauchgang. Die Briefings waren eher so: ´Different Reef, different Fishes, same Procedure. Current like this, we follow current if current changes, we change too´. Das wars. Z.T, etwas dürftig, z.T. sind wir (insbes. beim Barakuda-Point) dann weiter in einen Channel getaucht, verpaßte man den Aufstieg, dann wurde man schnell von heftiger Strömung erfaßt und von der Insel weggetrieben. Naja. Oft konnte man auch andere Tauchgruppen sehen, die z.T. mittels Hammerhead-Horn und anderen akustischen ´Streßsignalen´ miteinander kommunizierten. Wir genossen die ruhigen Nachttauchgänge, wo mein keine Boote hörte und kein nerviges ´tictic´ von kleinen Aluminium-Stäben, die permanent gegen die Flaschen geschlagen wurden. Ein Wunder, daß es soviele Tiere da noch gibt. Mal davon ab: ein Zwischenstop in Kuala Lumpur lohnt sich allemal - und hat die Stadt weit besser gefallen, als Singapore! Zur Bewertung: Tiere: 6 Flossen Korallen: 4 Basis: 4 (sie war dem Ansturm von auch Tauchgästen nicht immer gewachsen) Briefings: 2 Tauchdurchführung: 3 (zu große Gruppen und zu viele Menschen pro Boot) Ressort: 5 (kleiner Abstrich, weil Handtücher nicht unbedingt up-to-date und Essen bedingt durch nicht gewärmtes Buffett oft etwas ´kühl´ - alles am Preis gemessen) Wertung: 5 - Tiere und Resort überwiegen einfach! Faszit: Strong buy  Kapalai Sunset (mehr Bilder auf www.bjulrich.de) eins der wenigen Unterwasserbilder
Bewertung :
( 5 von 6 Flossen ) Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer. |
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TIPP: | Wer steckt eigentlich hinter Taucher.Net? Unsere Redaktion stellt sich vor. |
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25.07.2008 13:15 Taucher Online : 184 Heute 8274, ges. 27752545 Besucher
 
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