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Tauchplätze Deutschland - Sachsen

Kulkwitzer See/Göhrenz

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  Kulkwitzer See ( Leipzig ) (149 Meldungen - zuletzt vom 11.10.2008)

 Datenbank - Tauchplätze - Deutschland - Sachsen - 6 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 44114
Kulkwitzer See/Göhrenz
geschrieben am 01.07.2008 von shaz [Padi MSDT , 1200 TG]

0 von 0 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Da es mich für ein paar Tage nach Sachsen verschlagen hatte, planten wir, dem berühmten Kulkwitzer See einen Besuch abzustatten. Also Tauchzeugs in Auto und los. Das erste Problem war, den See überhaupt zu finden, aber mit Hilfe von den netten Schrebergärtnern vom Verein ´Zur Petersilie´ bekamen wir die genauen Adressen von allen drei Einstiegstellen. Wir schauten uns die Einstiege Göhrenz und Lausen an. Da wir an einem Montag spontan dort waren, waren leider die Basen geschlossen. Wäre ja nicht weiter schlimm gewesen, wenn es irgendwo eine Seekarte mit den Unterwasserkoordinaten gegeben hätte...wir haben keine gefunden.

Wir entschieden uns aus dem Bauchgefühl heraus nach Göhrenz zu fahren
Auch dort haben wir keine Seekarte gefunden, schade!
Die Parkgebühr dort ist sehr preiswert, 3 Stunden 2 Euro, wäre hübsche wenn davon mal ein Säckchen Split für die tiefen Schlaglöcher gekauft würde.

Die sanitären Einrichtungen....nun ja, es war Montag ich war die einzige Frau weit und breit, da war es nicht schlimm, dass von 8 Toiletten nur 3 benutzbar war. Wichtig: Für die Toilette 2 x 5 cent stücke dabei haben!

Der Weg zum See war ca 150 Meter lang, also kein großer Akt.
Der See allsolches ist sehr schön! Baumstümpfe und viele grüne Wasserpflanzen zaubern eine mystische Stimmung. Die Sicht war schön klar. Viele juvenile Fische in Schwärmen und auch etliches größeres Flossengetier. Wir fanden eine sehr stabil aussehende Ausbildungsplattform auf ca. 10 Metern.
Kurzum: Ein sehr schöner, sehr einfach betauchender See.

Dann begingen wir allerdings den Fehler und tauchten auf. Wir tauchten ca. 5 Meter rechts neben dem Baum am Strand auf, den wir als Referenz festgesetzt hatten. Wir hörten ein fürchterliches Gebrüll und Gepöbel einen offensichtlich angetrunkenen Menschens. Im ersten Augenblick war uns gar nicht klar, das wir gemeint waren. Als wir dann aber die Worte ´Dreckstaucher´ und ähnliches hörten fühlten wir uns dann doch angesprochen. Es war ein Angler, der gut 40 Meter von uns weg war. Er schrie rum, wir sollten gefälligst auf die karte gucken und verschwinden etc. Mein Buddy und ich sahen zu, dass wir so schnell wie´s geht aus dem Wasser und vom Strand verschwanden, weil das Aggropotential des Mannes doch recht hoch war.
Später kamen wir noch mit zwei ´Einheimischen´ ins Gespräch, die das Geschrei mitbekommen hatten. Diese erzählten uns, das es wohl eine Anglerzone gibt, diese aber am Westufer sei. Da er jedoch am südlichen Ufer stand....was soll man dazu sagen??? Diese beiden erzählten uns weiter, dass es wohl am gesamten See ab und an zu schrägen Verhalten zwischen Tauchern und Nichttauchern kommen würde und das wohl die Taucher an diesem See weniger würden.

Flossenabzug gibts für die fehlende Unterwasserkarte, die sanitären Anlagen und die Schlaglöcher auf dem Parkplatz. Den Angler speichere ich unter persönlichem Pech ab.

    Bewertung : ( 3 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 27180
Kulkwitzer See/Göhrenz
geschrieben am 29.05.2006 von Veela

Kalt ist es noch im Kulki, in 10m hatten wir 8 Grad. Sicht über der Sprungschicht ca. 3-5m, darunter 5-7.
Viele Spiegel- und Silberkarpfen!

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 15169
Kulkwitzer See/Göhrenz
geschrieben am 05.10.2004 von Robster [SSI-AOWD, 54 TG]

1 von 5 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren am WE 2./3.10 zum ersten Mal am Kulkwitzer See. Vorab schon alles recherchiert und untergebracht auf dem Campingplatz starteten wir Samstag morgen unsere Aktivitäten.

Den Samstag verbrachten wir auf der Göhrenzer Seite. Flugs war der Pavillon aufgebaut (die Wetteraussichten waren nicht besonders) und der Kram fertig gemacht. Jetzt mussten wir nur noch warten, das in der TB des Tauchshop ´Florian´ jemand eintrudelt. Wie auch bei den ´Delphinen´ in Lausen öffnen sich die Türen erst um 10 Uhr. Fanden wir gerade am Wochenende recht spät, aber gut. Wir wußten nicht, ob auch eine ´nachträgliche´ Anmeldung gereicht hätte, sicher ist besser. Und außerdem brauchten wir noch 2 Flaschen. Immerhin bekamen wir hier die Auskunft, daß eine Vorbestellung von Flaschen auf Grund der Kapazitäten nicht nötig sei. Das hörte sich bei den ´Delphinen´ ganz anders an, eher so wie: ´wer zuerst kommt, mahlt zuerst und Vorbestellungen nur gegen Vorkasse´. Ansonsten kann ich zu den Basen wenig sagen, da wir sie nur zum Füllen bzw. Einschreiben besucht haben. Das Befüllen lief prima, trotz des bescheidenen Wetters wartete man noch auf uns, damit wir am nächsten Morgen gleich volle Flaschen hatten. Das Toilettenproblem hat sich inzwischen insofern verschärft, als das die Türen verschlossen waren. Die sanitären Anlagen gehören nicht zu TB und wir haben uns nicht die Mühe gemacht, nach den verantwortlichen Stellen zu fahnden. Es ist uns nicht ganz klar, warum die Toiletten anscheinend verwahrlosen und nicht der TB oder dem ´Bratstübl´ übereignet werden. Es hat bestimmt keiner ein Problem, eine entsprechende Gebühr zu entrichten.

Doch zurück zum Wasser. Der Weg von der Basis zum Strand ist lang und beschwerlich, daher machen sich die meisten schon am Parkplatz klar zum Tauchen. Wir hatten uns allerdings die Mühe gemacht, unser Zeug runter zu schaffen, um den tag am Strand zu verbringen. Dieser ist reichlich groß und so haben genug Leute auch im Sommer Platz zum Baden Tauchen und Sonnen. Die Seegraswiese bis gut 5m Tiefe erstreckt sich ca. 100m in den See, danach geht es abwärts. Geplant war ein TG an der Abbruchkante in 10-15m Tiefe in östl. Richtung in 2 Buddyteams. Probleme bei meiner Freundin schon beim Einstieg: als zusätzl. Kälteschutz hat sie sich noch einen Shorty unter den 7mm gezogen. Das erfordert natürlich mehr Blei, also Flossen wieder aus und den Strand hoch. Neu bebleit und schon etwas genervt dann den anderen hinterher. Keine 3 min. später die nächste Überraschung: plötzlich hängt meine Freundin 2 m über mir an der Wasseroberfläche. Beim Versuch, den Karabiner von der Kamera zu lösen, zog sie an ihrer Bleitasche. Noch bevor sie das registriert, ist die Bleitasche (älteres Modell, nur Klettverschluß) schon weg und meine Freundin um 2 kg leichter (in nur 2 sek ;-)). Schöner Mist. Ich mache noch ein paar halbherzige Versuche, das Teil wiederzfinden, aber wie ich entdecken muß, ist der Grund gut einem halben Meter unter dichtem Seegras und die Aussichten daher gering. Also Abbruch und wieder den Strand hoch.

Gut 45 min. später geht es dann doch noch los, wie geplant, nachdem von den anderen das Jacket übernommen wurde. Vom Ufer geradeaus bis auf 4-5m Tiefe, dann geht es abwärts. Ab 12m wird die Sicht allerdings so bescheiden, daß wir im Bereich zw. 9 und 11m geblieben sind. Hier tummelten sich denn auch die fetten Karpfen, die sich allerdings recht scheu zeigten. Wenn man sie schon von ferne angeleuchtet hat, suchten sie schon das Weite. Besser war es da, sich in ihrer Nähe auf den Grund zu setzen und zu warten, bis sie rangeschwommen kamen.
Nach der Umkehr ging es dann wieder über die Abbruchkante und in 4-5m kam´ja fast schon Rot-Meer-Feeling auf, was den Fischreichtum betrat. Plötzen, Hechte, Barsche usw. ohne Ende. Das war ja ddie reinste Fischsuppe. Also noch ordentlich Fotos verknipst und dann ging es wieder raus.

Nachdem wir wegen des Wetters auf einen Nacht-TG verzichteten, dehnten wir die Pause etwas aus. Es machte schon Spaß, den zahlreichen Neoprenfetischisten zuzusehen. Ich stelle es mir alledings schon belastend vor, mit dem ganzen Zeuges erst runter und dann wieder hoch zu tigern.

Der 2. TG ging dann in die linke Richtung (Westen). Die Besonderheit ist, daß man dort nicht höher als 4m tauchen darf, denn hier ist Anglers Revier. Wir stellten alsbald fest, daß es hier nicht so interessant war. Zwar sah die Seegraswiese in der Sonne (ja, es gab sie doch) klasse aus, und auch die UW-Wälder haben immer wieder etwas unheimliches, aber es gab kaum Fisch und die Sicht schien hier auch schlechter. Also wieder zurück zur alten Stelle und den Hechten bei der Jagd zugeschaut.

Alles in allem ein etwas nerviger (Wetter, ´Bleiprobleme´), aber sehr interessanter und ruhiger Tauchtag. 1 Flosse Abzug wegen der Buckelei und der Toilettensituation.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 15046
Kulkwitzer See/Göhrenz
geschrieben am 30.08.2004 von Doris [**, ? TG]

3 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Auch ich war seit langem wieder einmal auf dieser Seite des Sees.
Was mir zu allererst auffiel war die erstaunliche Freundlichkeit der Basismitarbeiter, die man beim Delfin vergeblich sucht. Ohne großartig rumzubohren haben wir im Rahmen eines netten Pläuschchens einen Berg interessanter Sachen erzählt bekommen obwohl die Basis ziemlich ausgebucht war mit zahlenden Gästen und wir NICHT zu diesen gehörten, sondern lediglich die Flaschen füllen liesen.

Das nächste positive Erleben war die überall in großen Schwärmen vorhandene Fischpopulation, die es wahrscheinlich wegen der Tauchermassen auf der anderen Seeseite so nicht mehr gibt.

Zu den Sichtweiten schließe ich mich dem Vorbeitrag an: je eher desto schlechter, wobei schlecht 1,5 m im Bereich des Einstieges waren.

Das einzige Manko sind die Toiletten: im WC Damen gibt es immerhin noch drei (von acht) funktionstüchtige Klos, bei den Jungs gabs garkeine mehr, weswegen einer der Ärmsten sich hochroten Hauptes ins Damen WC verdrücken musste. Die Pissoires sind aber wohl okay :-). Hierfür habe ich die eine Flosse abgezogen.

Fazit: Ein sehr schöner Tag

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 15016
Kulkwitzer See/Göhrenz
geschrieben am 23.08.2004 von Bulette

4 von 5 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren gestern nach längerer Zeit mal wieder am ´Kulki´ (Einstieg Göhrenz / Tauchbasis Florian) und ich möchte kurz ein paar aktuelle Eindrücke wiedergeben.

In der Basis waren wir nur zum Flaschenfüllen (das Betreiben eines eigenen Kompressors ist am See verboten), sie machte aber einen guten Eindruck. Positiv (oder für uns negativ), dass bei den Flaschen vor dem Füllen der aktuelle TÜV-Stempel geprüft wurde. Bei uns war (dussliger Weise) ein Flasche mit abgelaufenem TÜV dabei. Diese wurde daher auch korrekterweise nicht befüllt. Wir bekamen aber Leihflaschen.

Neben der Basis befindet sich ein Imbiss und auch Toiletten (wenngleich auch alter DDR-Standard, aber wenigstens einigermaßen sauber). Manch einem reichen diese aber wahrscheinlich nicht aus und so sind die Sträucher um den See mit Vorsicht vor ´Tretminen´ besser zu meiden.

Am Einstieg selbst ist die Sauberkeit erstaunlich im Vergleich zu anderen Seen. Die vorhandenen Mülltonnen werden regelmäßig geleert.
Es lohnt sich daher, jetzt im Sommer für einen Tauchausflug den ganzen Tag einzuplanen und am See zu ´Picknicken´. Auch Radfahren oder Joggen um den See ist möglich (vielleicht als Ausgleich für nichttauchende Familienangehörige... ;-) )

Im Wasser herrschen z.Zt. ´karibische Verhältnisse´ - Fischschwärme ohne Ende - von Mini bis Maxi. Große Karpfen und Hechte, Schwärme von Barschen und Rotaugen, Aale und schöne Fotomotive zwischen versunkenen Bäumen. Außerdem ist die Vegetation unter Wasser gerade in voller Pracht. Für Makrofotografen gibts auch Motive.

Wassertemperatur oben z.Zt. ca. 22°C /
Sprungschicht bei ca. 8m - darunter wird´s ´schattig´ / Sichtweiten bis zur Sprungschicht ca. 8-10m, darunter ist´s trüber (ca. 4-5m).

Kleiner Tipp: ´Nur der frühe Vogel...´ - will sagen, rechtzeitiges Erscheinen sichert gute Sichtweiten. Wir waren am Sonntag gegen 9:00 Uhr da und waren bei weitem nicht die ersten im Wasser. Nach dem Mittag waren es dann ´Heerscharen´ von Tauchern. Dementsprechend sanken auch die Sichtweiten schnell.

Fazit: Der Kulkwitzer See ist noch immer einen Tagesausflug wert.

PS: Das Einzige, was sich nicht geändert hat, ist die äußerst miserable Einfahrt auf den Parkplatz neben der Tauchbasis. Dafür, das fürs Parken Geld genommen wird, könnten irgenwann die vielen Schlaglöcher verschwinden.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 13725
Kulkwitzer See/Göhrenz
geschrieben am 07.10.2002 von Robert [owd, 30 TG]

2 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 9 von 11 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Im August 2002 waren wir nun schon zum dritten Mal bei der Tauchbasis Florian. Mam erreicht sie, wenn man der Ausschilderung ab der abfahrt A 38
Richtung Göhrenz folgt. Am Wochenende ist immer sehr viel los, wie im gesamten Kulkwitzer See. Sehr angenehm ist die noch relativ familiäre Atmosphäre bei Florian im Gegensatz zur Tauchbasis Delphin, die nur noch auf Profit aus sind.
Nachdem man sich angezogen hat, muss man einen etwas beschwerlichen Fußmarsch auf teilweise abschüssigen Weg zurücklegen, danach kann man jedoch sehr schön abtauchen. Zuerst über einen Kiesstreifen und dann rechts rum , immer an der Kante der Seegraswiese entlang. Dort sieht man dann schöne Karfen, Hecht, Barsch und alles bei sehr guten Sichtweiten.Auch soll es einen Wels von ca. 1,30 mtr. geben, den ich selbst aber noch nicht gesehen habe.
Dieser Tauchplatz ist insgesamt sehr empfehlenswert, da er sich vom anderen Einstieg doch noch !! unterscheidet. Aber auch hier ist der Wochenendtourismus mit seinen Folgen nicht zu übersehen.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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