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Lighthouse (Dahab) Geschrieben am 30.12.2007 von OKG [SSI AOWD, 95 TG]
Am Lighthouse rechts herum geht es in das sogenannte ´Trash-Divers-Reef´ - Sieht aus wie eine riesige Müllkippe, aber uns wurde versichert, daß das meiste Zeugs dort wohl von einer Überschwemmung nach einem Starkregen ins Wasser geschwemmt wurde.
Wie dem auch sei, durch die vielen Amphoren unter Wasser mutet es an, als ob man mitten in der Antike tauchen würde - Genial !!!
Der Tauchgang war kaum zu beschreiben, wirklich sehr interessant und spannend. Aber ich denke, meine Fotos geben einen besseren Eindruck, als ich es schildern könnte.
Höhepunkt war dann die ca. 1,2m große Stachelmakrele, die vor unseren Augen einen Octopus verspeisen wollte - Wir scheinen sie dann aber doch gestört zu haben.
Hier würde ich jederzeit wieder ein paar Tauchgänge unternehmen, zumal diese direkt vom Ufer aus erreichbar und mit 15-25m nicht sonderlich tief sind. Da kann man gerne mal gemütlich eine Flasche aussaugen und den Fischen ein Stündchen zusehen.
Octopus zwischen den Amphoren
Ein Tanz, der keiner ist...
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Lighthouse (Dahab) Geschrieben am 30.12.2007 von OKG [SSI AOWD, 95 TG]
Unser erster Tauchgang am Lighthouse führte uns links herum um den großen Riffblock. Leicht zu betauchen, netter Platz mit vielen großen Korallenblöcken und reichlich Fisch. Sicht war ca. 15-20m, Tiefe für uns bei ca. 20-25, geht aber auch tiefer.
Nicht sonderlich spektakulär, aber durchaus mal einen Tauchgang wert. Wer den Blick für kleinere Lebewesen hat, der kann sich hier durchaus amüsieren.
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Urreptil am Tauchplatz Lighthouse in Dahab
Beim Tauchplatz Lighthouse rümpft manch ein Taucher die Nase. Langweilig uninteressant, öde sind die Kommentare. Grosse Sandflächen, Seegras und Müll. Alte Reifen, alte Metallkästen, das Shasy eines Jeepswracks und einen alten Flaschenkasten aus Plastik findet man dort. Wenn man jedoch genauer hinschaut leben dort viele außer gewöhnliche Tiere im Wohlstandsmüll. Müll als Obdach und Schutz für die vielen unterschiedlichen Lebewesen. Mein Tauchpartner Detlef und ich schweben gerade über den Sand und dort entdecken wir ein Pärchen Flügelrossfische gut getarnt auf dem Sandboden. Für Fotografen wegen der perfekten Tarnung vielleicht nicht gerade ein lohnendes Objekt. Für Videofilmer sicher. Sandtaucher schweben nahe über dem Grund. Das Männchen an der hohen Rückenflosse zu erkennen verschwindet mit seinem Harem in Sekundenbruchteilen im Boden. Und die allgegenwärtige Seenadel ist auch vor Ort. Kurz bevor wir das Seegras erreichen buddelt sich ein Himmelsgucker in den Sand. Gut getarnt, dazu mit giftigen Kiemenstacheln und elektrischen Organen am Kopf ist er gegenüber Feind und Beute perfekt ausgestattet. Auf 18 Meter erreichen wir den ersten Metallkasten, schön bewachsen mit Korallen. Im Innern stehen regungslos große Rotfeuerfische. Alles ist interessant aber eigentlich wollen wir unsere Lighthouseschildkröte besuchen, die wir schon so oft dort seelenruhig im Seegras liegend und fressend angetroffen haben. Vom Metallkasten aus schweben wir Richtung offenes Meer. Meist liegt unsere Freundin dort in etwa 20 Metern Tiefe. Wir nähern uns langsam und bedächtig und niemals von hinten sondern seitlich. Schon können wir ihren Rückenpanzer erkennen der von weitem aussieht wie ein Hügel Sand. Kurz schaut sie zu uns herüber und grast dann friedlich weiter. Seit Monaten ist sie nun schon dort dabei ist sie doch eigentlich ein Kosmopolit der die Weltmeere durchwandert immer auf der Suche nach guten Futterplätzen. Sie hat Zeit und warum auch nicht denn schließlich sollen diese Reptilien schon vor den Dinosauriern die Erde und das Wasser bevölkert haben. Wissenschaftler haben herausgefunden dass die Weibchen etwa alle zwei Jahre zu ihrem Geburtsort zurückkehren und dort ihre Eier am Strand in einer selbstgegrabenen Mulde im Sand ablegen. Nach dem sie das Gelege sorgfältig zugeschaufelt hat, kehrt sie ins Meer zurück und überlässt das ausbrüten ihrer lederartigen Eier der Sonne. Ihren Geburtsstrand findet sie mit Hilfe der Erdmagnetstrahlen und einige Kilometer bevor sie ihre Kinderwiege besucht wohl auch am typischen Geruch der Insel oder des Festlandes. Unsere Freundin ist eine Suppenschildkröte, ein Weibchen am kurzen Schwanz zu erkennen. Wie lange sie wohl noch dort sein wird bevor sie sich auf die lange und auch gefährliche Reise begibt wissen wir nicht. Sie hat einige wenige Feinde, z. B. den Hai aber vor allem ist sie durch den Menschen bedroht. Umweltverschmutzung die ihre Seegraswiesen bedroht, Netze in die sich verfängt und ertrinkt, als Lungenatmer muss sie immer wieder an die Wasseroberfläche. Plastiktüten die sie für Quallen ihre Lieblingsspeise hält und danach an Darmproblemen elendig zugrunde geht oder als Dosensuppe irgendwo in einem Teller landet. Unsere Schildkröte weiß Gott sei Dank von alle dem nichts. Für sie ist ihre Heimat das Meer in Ordnung. Langsam erhebt sich sie sich vom Seegras. Büschel und Sand fallen rings um sie zu Boden und schon rudert sie elegant durchs Wasser. Wir begleiten sie noch kurz, denn unsere Finimeter mahnen uns zur Rückkehr. Wir blicken ihr nach und wenig später ist sie im Blau des Roten Meeres verschwunden. Mit Wehmut kehren wir zurück ans Land so gerne hätten wir sie ein Stück auf ihrer Reise begleitet.
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Lighthouse (Dahab) Geschrieben am 03.09.2005 von Jürgen [PADI DM, 203 TG]
Die letzte Augustwoche 2005 verbrachten wir weitgehend mit TG im Lighthouse Reef Dahab, da wir dort ein Non-Limit Paket gebucht hatten. Grundsätzlich herrscht dort ein Taucher-Massenbetrieb, offensichtlich auch bestimmt durch diverse Ausbildungsangebote bis hin zum Tek-Diving.Im Riff selbst, je weiter man sich von dem Slope beim Einstieg entfernt, ist das Gedränge nicht mehr so heftig, und man kann durchaus entspannte TG ohne Taucherbegegnung machen, wenn man die Tagesrandzeiten wählt. An Highlights hatten wir 3 Begegnungen mit der offensichtlich immer gleichen großen Seeschildkröte, einem großen Malabar-Zacki, diversen Riffkraken und schönen Nacktschnecken. Wer über ausreichend Atemluft verfügt und weit über die Lagune in Richtung Nord hinaustauchen kann, der wird den schönsten Teil des Lighthouse Riffs entdecken. Dort ist der Korallenbewuchs zerklüfteter und das Leben dort vielfältiger. Man erreicht eine Sandfläche mit Sandaalen und sehr schönen Tischkorallen. Wir haben es als angenehm empfunden, direkt am Lighthouse Reef zu wohnen und nicht wie die ´Teppichtaucher´ aus der Umgebung unsere Sachen an der Promenade ausbreiten zu müssen, ohne Chance auf Dusche etc. nach dem TG. Das sehr einfache, aber für Taucher eben ideal gelegene Hotel Sirtaki, ist daher gute Ausgangsbasis zur Erkundung des Dahab - Lighthouse.
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Lighthouse (Dahab) Geschrieben am 01.09.2004 von Robster [SSI-AOWD, 46 TG]
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Mitten in Masbat, dem alten Kern von Dahab, liegt dieser Tauchplatz unterhalb des alten Leuchtturmes. Vorbei an den Restaurants breitet man seine Decke am schmalen Uferstreifen aus, um erst den Tauchkram und dann sich selbst fertig zu machen.
Wir waren hier zum Check-TG, da sich der Spot durch seinen problemlosen Einstieg und den recht sanft abfallenden Sandgrund ganz gut für derlei Übungen eignet. Aber auch sonst hat das Lighthouse einiges zu bieten, seien es nun schöne Korallenformationen, jede Menge Feuerfische oder ein üppiges Riffleben.
Derart angetan, haben wir uns auch beim Nachttauchgang für diesen Ort entschieden. Hier ging es dann zur so genannten Trash Area, die ihren Namen dem sorglosen Umgang der Einheimischen mit diversem Unrat verdankt. Aber es ist schon witzig im Licht der Lampe zu sehen, wie die vielen kleinen und größeren Lebewesen olle Reifen, Bierkisten, Benzinfässer u.ä. für sich erobern. Hier hätten wir weit mehr als die vereinbarten 45 min. Tauchzeit gebraucht, um all die interessanten Sachen anzuschauen und auf Fotos festzuhalten.
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