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Tauchboote Sudan MS Royal Evolution
Hier liegt eine Übersicht der vorhandenen Berichte zu diesem Eintrag. Hast du dort dasselbe erlebt? Oder wars etwa ganz anders? Wenn Du selbst einen Bericht hinzufügen möchtest, benutze bitte dieses Formular oder sende uns den Text (ggf.mit Bildern) per Mail. Ist dies Dein Safariboot? - dann verlinke diese Berichte! |

  
  Kontaktdaten dieses Eintrags:  |
| Kontaktdaten: |  | |  | |
| Eigneranschrift: | Yasser El Moafi Managing Director talc Sea Paradise for Cruises S.A.E Aka Trading center, Build C3 Apart101 P.O box: 395 Hurghada talc Sea - Egypt Tel: +2 0103144194 fax: +2,065 3447366 |  | |
| Telefon: | +2 0103144194 | Fax: | +2 065 3447366 |  | |
| Schiffsklasse: | Luxusklasse | Baujahr: | 2006 |  | |
| Länge: | 39,00 m | Breite: | 8,60 m |  | |
| Kabinen: | 12 - mit DU/WC | Max. Gäste: | 24 |  | |
| Motoren: | 2x Cunnins KTA38 - M1 - 1100HP @ 1800 rpm | Max. Geschwind.: | 14 Knoten |  | |
| Generatoren: | 3 Stück 2x 75 KW und 1x 35 KW | Kompressoren: | 3 Luft und Nitrox |  | |
| Treibstofftank: | 6 Tanks | Wassertank: | 4 Tanks |  | |
| Anz. Zodiaks: | 3 | Motorisierung Zodiaks: | 1x 55 PS, 1X 40 PS, 1x 25 PS |  | |
| Anz. Besatzung: | 16 | Anz. Guides/TLs: | 2 / 3 |  | |
| Anz. Flaschen: | 57 | Flaschengrößen: | 12, 15, 10 |  | |
| Flaschenanschluss: | INT und DIN | Flaschenmaterial: | Stahl und Alu |
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| Ausstattung | Entsalz.Anlage | Klima Kabinen | Klima Salon | Sonnendeck | Taucherplatform | Salon | DVD / TV |  | |
| Tauchtechnik | Nitrox | Trimix | Rebreathersupport | Lademögl. 12V | Lademögl. 110V | Lademögl. 220V | Kameraverleih | Computerverleih |  | |
| Kommunikation | Bordfunk | Satelitentelefon | Satelitenfax |  | |
| Sicherheitsausstattung | | Sauerstoff: | Ja ausreichend | Erste Hilfe Ausr. | Rettungsinseln | 50 Anz. Rettungswesten |  | |
| Technische Ausstattung | GPS | Radar | Echolot | Fishfinder |  | |
| Weitere Aktivitäten | Wasserski | Angeln/Fischen | Parasailing | Abendprogramm |  | |
| Letzte Änderung: 02.04.2007 | Hier klicken um die Daten zu ändern |
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Datenbank - Tauchboote - Sudan - 8 Berichte zu diesem Eintrag!
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MS Royal Evolution geschrieben am 14.05.2007 von Ralf |
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1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Die Royal Evolution fährt im Frühjahr und im Herbst die Tour Port Ghalib-Sudan-Port Ghalib. Wer sich fragt, warum nicht gleich mit dem Flieger von Kairo nach Port Sudan, hier die Antwort, man muss mit Sudan Air fliegen, den dortigen Zoll über sich ergehen lassen, mit Unpünktlichkeiten der Fluggesellschaft rechnen, die zudem in europäischen Kreisen nicht den besten Ruf genießt usw. Vielleicht sind hier auch ein paar falsche Informationen mit im Spiel, aber warum ein Risiko wählen, wenn man über Port Ghalib einen bequemeren Weg wählen kann, zumal die Besatzung alle Formalitäten in Sachen Ausreise aus Ägypten, Einreise Sudan und Wiedereinreise in Ägypten abnimmt. Da die langen Fahrten fast ausschließlich in der Nacht stattfinden, geht auch kein Tauchtag verloren. Das Stahlschiff ist schon auf Grund seiner Größe eine Klasse für sich. Das Schiff hat zur Zeit für die Tour von Ägypten in den Sudan ein Monopol. Wir haben recherchiert und keinen anderen Anbieter feststellen können, der eine solche Tour anbietet. Das Schiff dürfte für alle zukünftigen Anbieter von „Liveaboards“ der gehobenen Kategorie die Maßstäbe setzen, die nach unserer Einschätzung nur schwer zu erreichen sein werden. Alle technischen Details können auf der Homepage www.royalevolution.com nachgelesen werden, weshalb wir uns hier nähere Ausführungen ersparen wollen. Alle Kabinen auf dem Schiff haben eine ansprechende Größe, keine Enge wie auf vielen anderen Schiffen. Die Kabinen laden zum Verweilen ein, ein kleiner Schreibtisch ist vorhanden, auf dem neben meinen Laptop, auf dem ich diese Zeilen gerade tippe, auch noch viele andere Dinge Platz finden. Wenn mal Unordnung ist, keine Sorge, nach jedem Tauchgang ist alles wieder aufgeräumt, das Bett auch nach dem Mittagsschlaf wieder gemacht. Wer mag, kann hier fernsehen oder DVD schauen oder sich die Musik aus der Anlage im Salon zuschalten. Die Verpflegung ist erstklassig: frischer Obstsalat und frisch gebackenen Brötchen zum Frühstück sowie eine gute Auswahl an Käse und Aufschnitt, erfrischende Getränke nach den Tauchgängen, warme Waffeln nach dem Nachmittagstauchgang, alternativ Kuchen oder Pizza, Salate und warmes Buffet am Mittag und Abend, uns hat es in diesen Tagen an nichts gemangelt. Um zu vermeiden, dass täglich diverse halb geleerte Wasserflaschen, die nicht mehr ihren Abnehmer finden, entsorgt werden müssen, findet jeder Gast zu Beginn der Reise in seiner Minibar eine 0,75-l-Wasserflasche vor, die er jederzeit an großen Wasserspendern mit kaltem Wasser wieder auffüllen kann. Ein Umweltgedanke, der uns positiv überrascht hat. Zumal sich eine kleine kühle Flasche natürlich auch angenehmer leeren lässt als eine lauwarme 1,5-l-Flasche. Heißes Wasser steht jederzeit für Kaffee und Tee bereit. Gegen Entgelt können Bier (Heineken), ägyptischer Wein oder auch ein Espresso (Nespresso-Maschine!) erworben werden. Das Schiff verfügt über zwei Decks mit ausreichend Sitz- und Liegegelegenheiten, so dass es auch möglich ist, sich aus dem Weg zu gehen. Die Möbel sind aus Teakholz und daher nicht nur hübsch anzuschauen, sondern auch überaus robust und bequem. Für sehr heiße oder auch kühle Tage ist auf dem 2. Oberdeck ein 4-Personen-Whirlpool vorhanden. Der Salon ist in Ess- und Sitzbereich unterteilt. Auch hier ist Platz für alle Gäste vorhanden. Auf dem großen Plasmabildschirm können DVD’s gesehen werden, aber auch die Briefings finden hier statt und auch die aktuelle GPS-Standortbestimmung wird eingespielt. Vorbei die Zeiten, wo jeder Tauchplatz eigenhändig auf eine Tafel gemalt wurde, es lebe der PC und die moderne Technik! Die gesamte Crew ist sehr aufmerksam und bei allen Dingen gerne behilflich. Verständigungssprache ist englisch, da das Schiff international belegt wird (bei uns NL/GB/D). Unsere Tauchguides Simon und Hesham standen als kompetente Ansprechpartner jederzeit zur Verfügung. Einen ausführlichen Bericht zu den Tauchplätzen haben wir unter www.meacasa.net ins Internet gestellt.
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MS Royal Evolution geschrieben am 27.04.2007 von CarstenYvonne [cmas**, 270 TG] |
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1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Wir haben vom 09.03.2007 bis 20.03.2007 die Tour von Egypten in den Sudan gemacht. Zunächst: Die Tour war super, wir haben viele Haie und Fischschwärme gesehen. Boot: Super Luxus, ´Honeymoon´ Kabine mit drei Fenstern und Doppelbett. Vom Bett aus konnte man den Sonnenaufgang sehen. Ausreichend Platz ist vorhanden. Die Verpflegung war super, und für die Nicht-Fleisch-Esser gab es immer ein Extragericht. Das dieses Schiff besonders ruhig im Wasser liegt, können wir bestätigen. Die Tauchguides waren sehr kompetent, zu jedem Tauchgang hatte man die Möglichkeit, zusammen mit den Guides zu Tauchen. Dies wurde allerdings nicht immer von uns und den anderen Mitreisenden genutzt. Die Stimmung war entspannt und man hatte von Anfang an Urlaubsgefühle. Die Crew war freundlich und sehr hilfsbereit. Tauchen: Wir können den Bericht von Diana und Ralf nur bestätigen. Wir haben fast bei jedem Tauchgang Haie gesehen und für uns waren die Highlights die Hammerhaischulen in Sanganeb und Angarosh. Wir hatten vorher noch nie so große Barakudaschulen gesehen. Fazit: Empfehlenswert Yvonne & Carsten      
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MS Royal Evolution geschrieben am 01.04.2007 von Warmduscher |
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1 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Den Sudan einfach einmal anders erleben Wenn wir heute an den Sudan denken, verbinden wir dies oft mit den Begriffen: Dafour, Flüchtlinge, Hungersnot und Kriegsverbrechen. Taucher verbinden damit vielleicht noch Jaques Cousteau und Haie. Wir scheuen jedoch vor einer Reise dorthin, da die Ansreise umständlich und beschwerlich ist. Als uns eine 14-tägige Kreuzfahrt von Port Ghalib (Ägypten) in den Sudan angeboten wurde, haben wir sofort die Möglichkeit wahrgenommen. Am 8. März 2007 ging die Reise los. Nach einem angenehmen Flug mit der Condor sind wir in Marsa Alam gelandet. Dort sind wir dann herzlich empfangen worden und bevor wir uns versehen hatten, befanden wir uns schon an Bord der Royal Evolution. Die Royal Evolution ist ein Safariboot der gehobenen Klasse. Die Geräumigkeit, Ausstattung ist beeindruckend. Die Kabinen sind sehr geräumig und verfügen über einen Fernseher und eine Minibar. Sicherheit wird auf diesen Boot groß geschrieben. Die Tauchflaschen sind sicher befestigt. Die restliche Ausrüstung kann in Kästen verstaut werden. Das Einsteigen in das Sodiak ist von der Tauchplattform bequem möglich. Sollte es etwas wacklig zugehen, steht die Crew stets mit einer helfenden Hand zur Seite. Nun aber wieder zurück zur Reise. Nach dem wir also in Ägypten eingereist waren sind wir Abends auch wieder ausgereist. Bürokratie nimmt Zeit in Anspruch. Man kann sich darüber aufregen und sich den Urlaub vermiesen. Man kann es aber auch nutzen, um die anderen Gäste kennen zu lernen. Als sich dann alle Gäste im Tiefschlaf befanden, ging die Reise los. Wer sich die Weltkarte etwas genauer anschaut, wird sofort festellen, dass doch einige Seemeilen zwischen Port Ghalib und Port Sudan liegen. Die Überfahrt dauert ca. 2 Tage. Allerdings haben wir in diesem Zeitraum schon 3 Tauchgänge in Ägypten (Fury Shoals und Abu Fendera) absolviert. Es waren angenehme und schöne Eingewöhnungstauchgänge. Den Rest der Zeit konnte man entspannen und endlich alle Sorgen des Alltags hinter sich lassen. Am Sonntag morgen haben wir dann den Hafen von Port Sudan erreicht. Nach dem alle Formalitäten geklärt waren, konnte es nun los gehen. Als Erstes stand das Wrack der Umbria auf dem Plan. Dieses liegt in einer Tiefe von ca. 40m und kommt fast bis an die Oberfläche hoch. Das Wrack besticht durch seinen Bewuchs sowie den Fischreichtum. Aber auch für Taucher die gerne einmal in einem Wrack auf Entdeckungsreise gehen wollen, ist das kein Problem. Als Nächstes stand Sanganeb auf dem Fahrplan. Dort haben wir 2 Tauchgänge auf dem Nordplateau sowie 2 Tauchgänge am Südplateau absolviert. Das Nordplateau ist natürlich ein Muss. Hammerhaischulen, graue Riffhaie und gigantische Barrakudaschwärme konnten wir bestaunen. Dann führte uns die Reise zum Shaab Rumi. Bekannt ist das Südplateau von Shaab Rumi für seine grauen Riffhaie. Diese konnten wir dann auch zahlreich bestaunen. Hammerhaie, Barrakudas und große Büffelkopfpapageifische gesellten sich noch dazu. Selbst ein Tigerhai hat uns die Ehre erwiesen. Etwas für unsere kulturelle Bildung konnten wir bei einem Tauchgang an der ehemaligen Tauchstation von Jaques Cousteau - Precontinent II - tun. Nach 2 ½ Tagen an Shaab Rumi hieß es Leinen los und wir fuhren weiter zur Blue Belt auch Toyota Wrack genannt. Das Wrack liegt mit dem Rumpf nach oben dem Riff abwärts. Es ist schon beeindruckend, wenn man über den Rumpf in die Tiefe gleitet. Hier heißt es nicht den Tauchcomputer aus den Augen verlieren. Das klare Wasser und der schön bewachsene Rumpf lassen einen Zeit und Raum vergessen. Wieder in niedriger Tiefe angekommen, werden einige Taucher wieder zu Kindern. Nun geht es wieder Richtung Norden. Angarosh - die Mutter der Haie - steht an. Auch wenn sich die ersten Tauchgänge nicht unbedingt durch Haireichtum auszeichnen, so besticht doch das Riff durch seine Fischvielfalt sowie einer wunderschönen Korallenlandschaft. Bei dem dritten Tauchgang macht dann Angarosh seinem Namen alle Ehre. Wir treffen wieder graue Riffhaie, einen Hammerhai sowie zwei Seidenhaie an. Anschließend haben wir am Abington-Riff getaucht. Haie waren Mangelware. Dennoch konnte auch dieses Riff mit seinem Fischreichtum und seiner Korallenwelt glänzen. Beim anschließenden Tauchgang am Merlo-Riff konnten wir wieder Hammerhaie antreffen. Aber auch das Riffdach konnte durch seinen Fischreichtum überzeugen. Eine Schildkröte, Büffelkopfpapageifische sowie ein riesiger Schwarm Füselierfische brachten die Taucher in Verzückung. Bei der Rückkehr zum Boot konnten wir dann noch einen kleinen Manta bestaunen. Einige von uns sind nochmals zum Schnorcheln ins Wasser gesprungen. Andere haben das Treiben gemütlich vom Boot aus beobachtet. Dann mussten wir Abschied nehmen. Ein letzter Tauchgang an Angarosh stand an. Wir gleiten hinab in die Tiefe als uns der erste Hammerhai begegnet. Neugierig nähert er sich der Gruppe von Tauchern und verschwindet dann wieder im Blau. Geduldig warten wir. Plötzlich taucht eine riesige Schule von Hammerhaien auf und steuert direkt auf uns zu. Innerhalb kürzester Zeit befinden wir uns Mitten in der Hammerhaischule - einfach Gigantisch. Alles hat mal ein Ende und so treten wir den Rückweg an. In Ägypten wurden dann noch Tauchgänge an den St. Johns-Riffen Habili Ali und Habili Gafar sowie dem White Rock durchgeführt. Am Mittwoch morgen sind wir dann wieder im Hafen von Port Ghalib eingelaufen. Die Bürokratie nahm dann wieder etwas Zeit in Anspruch, da wir wieder Einreisen mussten. Die letzte Nacht verbrachten wir dann im Hotel Coral Beach. In einer gemütlichen Runde haben wir dann die Reise ausklingen lassen. Wir haben 2 wunderschöne Wochen am Bord der Royal Evolution erlebt. Dies lag nicht nur an den spektakulären Tauchgängen. Die Crew war freundlich und sehr hilfsbereit. Es ist schon erstaunlich, was die Küchenchefs in so einer kleinen Küche zaubern können. Die Guides Simon und Hesham haben ordentliche Briefings abgehalten und stets Ihre Begleitung angeboten. Da nur selten Gebrauch davon gemacht wurde, konnte Simon einen schönen und auch lustigen Videofilm über die Reise erstellen. Eine echte Erinnerung. Mit Hesham haben wir viele und sehr haireiche Blauwassertauchgänge erlebt. Falls der ein oder andere Lust bekommen hat, sollte er aber folgendes beachten: Die Royal Evolution ist ein internationales Boot. Es ist damit zu rechnen, dass an Bord überwiegend Englisch gesprochen wird. Aber ein bisschen Sprachunterricht hat bisher noch keinem geschadet. Die Überfahrt in den Sudan nimmt schon etwas Zeit in Anspruch. Man kann jedoch die Zeit nutzen einmal richtig abzuschalten und andere Leute kennzulernen. Bürokratie nimmt eben Zeit in Anspruch. Aber wir sind doch im Urlaub und nicht auf der Flucht. Trotz der vorgenannten Punkte können wir diese Reise aber uneingeschränkt empfehlen. Nun noch ein Wort zum Reiseveranstalter: Wir haben die Reise bei DropOff-Tauchreisen gebucht. Die Buchung und Reiseabwicklung verlief hervorragend. Alle unseren Fragen wurden von Frau Opitz schnell und ausführlich beantwortet. Fazit: Der Sudan ist in jedem Fall eine Reise wert. Wir wollen nochmal dorthin zurückkehren. Diana und Ralf
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MS Royal Evolution geschrieben am 15.03.2007 von Weltenbummler [AOWD, 550 TG] |
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1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Hier nun mein Bericht zur Sudan Tour mit der M/S Royal Evolution vom 22.02- bis 07.03.2007. 1. Allgemein Das Wetter während unserer Reise war gut und der Wind hielt sich in Grenzen, wir hatten meistens nur 3-4 bft, manchmal auch 4-5 bft. Leider hatte der Grossteil der Crew (incl. der beiden Dive-Guides) einen bronchialen Infekt und ein Grossteil der Reisenden wurde angesteckt. Dies führte zum Ausfall von einzelnen Tauchgängen (20-40%) bis zu mehreren Tauchtagen (je nach Grad der Erkrankung). Eine Taucherin musste sogar auf Bronchitis behandelt werden ein zweiter lag mit 39,5 Grad Fieber zwei Tage in der Koje. Auch der zweite Dive-Guide (Heshan) bekam 39 Grad Fieber und fiel für den zweiten Teil der Reise aus. Da die Crew bereits die Bestände der Bordapotheke geplündert hatten, bekam Heshan von einer Reisenden ein entsprechendes Antibiotikum – zum Ende der Reise war er wieder genesen. 2. Dive-Guides Es waren nur zwei Guides an Bord (statt der vorgeschriebenen drei) und diese hatten kaum bis gar keine Erfahrung (Heshan war das erste mal dabei) mit den Tauchplätzen. Die Briefings fielen auch sehr schwach aus (außerdem nur in Englisch, wie die ganze Kommunikation an Bord) und die Qualität der Tauchgänge hat entsprechend gelitten. Der frühere Dive-Guide (Ali Baba) hat die Tauchplätze noch auf einer großen Tafel gezeichnet (wie sonst überall üblich) – diesmal gab es nur Photos aus Büchern oder Internet.. Ab der zweiten Woche war nur noch ein Guide im Einsatz (siehe Punkt 1.). Auf Strömungscheck vor dem Tauchgang konnte verzichtet werden, da bei dem ruhigen Wetter keine bis schwache Strömungen vorhanden waren. 3. Schiff Die Royal Evolution ist sehr geräumig und so fand sich auf der zweiwöchigen Reise genügend Platz für alle. Die Sicherheit auf dem Schiff ist als vorbildlich zu bezeichnen, außer dem nicht funktionierenden Satelliten Telefon (die Pre-paid Karte war nicht aufgeladen!!). Weiters war der Whirlpool defekt und konnte während der ganzen Reise nicht genutzt werden. Auf dem Oberdeck und dem Tauchdeck waren aus Zeit-/Geldmangel nur billige Kunststoppteppiche und –platten verlegt, was nicht nur dem optischen Eindruck des Schiffes schadet, man hatte dadurch auch immer nasse Füße. In den Prospekten und im Promotion Video wird von einer Reisegeschwindigkeit (Cruising-speed) von 13 Knoten gesprochen, wir schipperten jedoch mit nur 7 bis 9 Knoten durch die Gegend – obwohl kaum Wind und Welle war. Auf der Rückfahrt (in Ägypten) hatte uns sogar ein kleines Safariboot überholt.. Die beiden Maschinen (2 x 1100 PS) wurden auch nur mit 1250 U/min betrieben – wahrscheinlich wollte man Sprit sparen. 4. Essen Das Essen war ausreichend, jedoch nur als mittelmäßig zu bezeichnen. Bei dieser Kategorie Schiff hätte man schon Besseres erwartet – wie es auch auf guten Tauchbooten in Ägypten serviert wird. Die Briten mit an Bord waren begeistert, da es reichlich Fisch & Chips gab. Auch war das Essen meistens lauwarm bis kalt (außer der Suppe am Abend), da das Essen in die kalten Speisenwärmer gefüllt wurde, unter denen sich keine Brennpaste oder Warmhalteplatte befand!! Dadurch schmeckte es auch noch fettiger als es war. Das mit den Sandwichs am Abend habe ich nicht verstehen können, denn die See war verhältnismäßig ruhig – während der ganzen Fahrt ist nie ein Glas gerutscht! Wasser, Säfte und Softdrinks waren gratis, für eine kleine Dose Bier musste man jedoch 3 Euro zahlen! 5. Crew Wenn sie nicht gerade hustend und schnupfend herumstanden, bemühten sie sich redlich um die Gäste. Eine Freundlichkeit und Fröhlichkeit - wie auf anderen Tauchbooten Ägyptens - vermisst man jedoch. Die Zodiakfahrer waren Sudan erfahren und hatten uns immer richtig abgesetzt. Weiters blieben die Zodiaks immer vor Ort, um eventuell abgetriebene Taucher schnellstens auffischen zu können – das würde ich mir bei den Safaris in Ägypten auch wünschen! 6. Reiseverlauf Tag 1: Anreise mit Condor und Transfer aufs Boot verliefen problemlos, lediglich das Ausklarieren in Port Ghaleb war ägyptisch bürokratisch. Gegen Mitternacht konnten wir dann die Fahrt Richtung Süden aufnehmen. Tag 2: Am Morgen erreichten wir die Fury Shoals und unternahmen „Ckeck-TG“ und zwei weiter Tauchgänge. Am Abend brachen wir nach Sudan auf. Tag 3: Die für heute geplanten Tauchgänge (Angorosh und Merlo Riff) fielen angeblich wegen fehlender Genehmigung aus – Fakt ist jedoch, dass wir gar nicht tauchen hätten können wegen Zeitmangels (die Strecke ist zu weit!). Erst um 16:40 passieren wir das Elba Riff (Grenze Ägypten/Sudan) und fahren weiter Richtung Port Sudan. Tag 4: Nach einer erneuten Nachtfahrt passieren wir um 08:00 den Leuchtturm von Sanganeb und machen in Port Sudan erst um 10:45 fest (nach 36 Stunden Fahrt!). Nahe der Hafeneinfahrt sahen wir die MV Sherazade, auf der sich Lotte und Hans Haas befanden, um an der Umbria zu tauchen. Nachdem das Klarieren in Port Sudan wieder einige Zeit in Anspruch nahm, erreichten wir die Umbria (Wingate Riff)erst am späten Nachmittag und die Sherazade war schon weg (Schade – wir hätten die beiden gerne getroffen). So wurden dann auch aus den vier für heute geplanten Tauchgängen nur zwei an der Umbria. Tag 5 bis 11: Nun endlich können wir die herrlichen Riffe des Sudans betauchen mit 3-4 Tauchgängen pro Tag – Näheres siehe Tauchplätze. Tag 12: Nach einem „Early morning“ am Merlo Riff treten wir bereits wieder die Rückreise an (heute sollte noch ein voller Tauchtag sein!) Tag 13: Aus den für heute geplanten vier Tauchgängen an St. Johns und White Rock wurden nur zwei, da wir frühzeitig Richtung Port Ghaleb aufbrechen mussten. Grund – einige Engländer (kurzfristig von einem anderen Safariboot umgebucht) hatten ihren Rückflug bereits am Mittwoch Nachmittag! Tag 14: Ankunft Port Ghaleb um 08:00, das Einklarieren dauerte insgesamt 6 Stunden – die Engländer erreichten ihr Flugzeug mit Müh und Not. Wir wurden dann ins Coral Beach Hotel gebracht zwecks Übernachtung. Das Hotel ist ganz nett, hat aber leider keinen Strand. Tag 15: Nachdem wir das Mittagessen im Hotel noch selbst bezahlen mussten, ging es am Nachmittag wieder Richtung Heimat. 7. Tauchplätze Sudan Die angefahrenen Tauchplätze waren gut gewählt (nicht wie bei der Jungfernfahrt): Wingate Riff (Wrack der Umbria) Sanganeb Riff Shaab Rumi (Südplateau und Precontinent) Shaab Suadi (Wrack der Blue Belt) Angorosh Riff Abington Riff Merlo Riff Die Riffe sind noch ziemlich fischreich und teilweise mit herrlichen Hart- und Weichkorallen bewachsen. Makrelen, Barrakudas, Tunas, Napoleons, Wimpelfische, Zachenbarsche, etc. begegneten uns bei fast jedem Tauchgang. Aber das absolute Highlight waren die verschiedenen Haiarten – Grauhaie, Weissspitzen und Hammerhaie traf man in größerer Menge an sowie einige Seidenhaie. Am Shaab Rumi wurde sogar ein Tigerhai gesichtet und wir hatten das Glück, zweimal einen Silberflossenhai zu sehen – beachtliche Kerle! Außer am Shaab Rumi mussten wir jedoch ziemlich weit ins Blauwasser schwimmen (nicht jedermanns/frau Sache), um die Haie anzutreffen. Grund dafür mag vielleicht die fehlende Strömung an den Riffen gewesen sein. FAZIT: Das Boot ist sehr geräumig und hat einen guten Sicherheitsstandard. Der Tauchbetrieb (Flaschenfüllung, Zodiaks, Tauchplätze) war einwandfrei. Das Essen war nur mittelmäßig und meistens lauwarm bis kalt. Die Briefings sind verbesserungsbedürftig. Es wird an Bord nur Englisch gesprochen. Der Reiseverlauf (Itinerary) stimmt nicht mit den tatsächlichen Gegebenheiten überein (es konnten wegen der langen Fahrtzeiten weit weniger Tauchgänge gemacht werden als geplant – acht netto Tauchtage im Sudan sind für diesen Preis viel zu wenig! Bei dem hohen Preis für die Reise und den extrem langen Warte- und Fahrtzeiten (und wir hatten noch Glück mit dem Wetter) wirft sich die Frage auf, ob man nicht doch vom Sudan aus fahren sollte. Gruß Weltenbummler
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MS Royal Evolution geschrieben am 13.03.2007 von Norbert [DM, 500 TG] |
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1 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Ich möchte kurz über unsere Sudan Tour mit der MS Royal Evolution vom 22.02. – 08.03.2007 berichten. Zunächst darf ich erinnern, dass „Drop Off Reisen“ bereits eine solche Sudan Tour mit dem Boot MY Blue Seas angeboten hat und diese nie statt fand. Somit war ich bis zum Reiseantritt sehr skeptisch ob diese Tour wohl statt finden wird … hat geklappt.-) Die Organisation, Boot, Essen, Crew, Tauchplätze waren wirklich alles „mehr als perfekt“. Die Fahrten sind lange und zeitraubend, dem muss man sich bewusst sein. Die Behörden in Ägypten sind Bürokraten durch und durch und das wird in Zukunft auch nicht besser! Auf dem Boot angekommen wurden wir vom Manager freundlich begrüßt und der Abend wurde besprochen. Man will sobald wie möglich Auslaufen, allerdings müssen die Pässe erst zum Flughafen, nur dort gibt es den Ausreise Stempel. Gegen 22.00h werden wir gebeten mit Handgebäck, man muss so tun als verreise man, uns in das neue Hafengebäude zu begeben um Auszureisen. Kurz vor dem Gebäude wurden wir zurück gepfiffen … das ganze dauert noch. Dann gegen 23.00h ein neuer Versuch und um 23.45 reisen wir aus. Es stehen etwa 10 Ägypter rum, die den Ausreisestempel im Pass und was weis ich alles kontrollieren und uns zurück auf das Schiff zu scheuchen. Ab diesem Zeitpunkt dürfen wir das Schiff nicht mehr verlassen und es geht um 0.30h los in Richtung St. Johnes. Am Morgen (Freitag) kommen wir in Fury Shools an und absolvieren dort unseren Check Dive und im laufe des Tages noch 2 weitere Tauchgänge. Gegen 17.00h brechen wir auf mit Ziel Port Sudan, getaucht wird erst wenn die Genehmigung aus Sudan vorliegt und nicht bereits auf dem Weg dorthin. Am Sonntag kommen wir gegen 09.30.00h in Port Sudan an und warten dort auf unser Visum. Gegen 15.30h tauchen wir dann das erste mal im Sudan an der nahen gelegenen Umbria. Die Crew ist auf dem Tauchdeck, Zodiac, Salon und eigentlich immer und überall super hilfsbereit. Für mich fast schon zuviel da ich der Meinung bin das man als Mann seine Flasche vom Tauchdeck bis zum Platz selber tragen kann. Die Flaschen waren immer gut und pünktlich gefüllt egal ob Luft oder Nitrox. Die Fahrten im Zodiac sind teilweise sehr lange und zeitraubend aber die Crew hat uns immer Punktgenau ins Wasser gelassen. Aufgefallen ist mir bei der Crew nur, dass diese sehr steif und nicht, wie in Ägypten eigentlich üblich, lustig und fröhlich sind. Wir betauchten im Sudan alle Riffe so wie es der Reiseverlauf vorgesehen hatte und hatten immer Hammerhaie, Grau Riffhaie, Weisspitzen Haie, Seidenhaie, Longimanus und am Shaab Rumi sogar einen Tigerhai. Auch große Schulen Barakudas, Büffelköpfe und rissige Zackenbarsche konnten wir bewundern. Alles in allem hatten wir super viel Fisch, ganz anders als in Ägypten. Die Rückfahrt dauert genauso lange wie die Hinfahrt. Auch wir hatten einen Abend dabei, an dem es wegen rauer See und langer Fahrt nur leckere belegte Brötchen in ausreichender Menge gab. Ansonsten war das Essen immer super lecker mit viel frischen Obst, Salate, Fleisch, Fisch & Chips (mir zu viel) sowie leckere Dessert in ausreichender Menge. Endlich wieder in Port Ghalib angekommen dauerte unsere Einreise nach Ägypten dann noch einmal 6 Stunden und am Hafen wurden sogar unsere Koffer noch einmal durchleuchtet obwohl wir ja kein fremdes Land betreten haben. Die Bürokratie in Ägypten wird immer schlimmer und hier kann das Management nun wirklich nichts dafür. Bei der ganzen Tour ist aufgefallen, dass unsere Guides, Simon (Engländer) und Hasham (Alibaba ist nicht mehr auf dem Boot), kein einziges mal die Strömung gecheckt haben und auch sonst ist alles sehr britisch (Es wird nur Englisch gesprochen). So wurde nur die Musik von Simon gespielt, alle Witze am Boot waren britisch steif und die Nachrichten von Bush vor jeden Briefing lächerlich. Alles in allem drehte der Guide Simon lieber seine Videos, die er für 65.-€ dann verkauft, anstelle sich um seine Aufgaben zu kümmern. Einzige Verbindung zur Außenwelt (Und im Falle eines Unfalles) ist ein am Board befindliches Satellitentelefon, dass man laut Preisliste (2€ in der Minute) benutzen kann. In der Mitte der Tour nachgefragt, erhielt ich die Antwort das das Kreditlimit der Karte bereits beim start abgelaufen ist … Uppppsss hat da der Guide versäumt die Karte zu laden? Alles in allem bin ich der Meinung sollte der Eigner, Management und die Veranstalter aus solchen Berichten lernen und nicht versuchen die Kritik zu schmälern. Hierbei sollte man auch nicht außer acht lassen, dass die schreibende Presse wie auch viele Veranstalter so eine Reise kostenlos bekommen und ein zahlender Gast die Reise deshalb doch etwas anders bewertet. Immer gut Luft Norbert D.
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MS Royal Evolution geschrieben am 04.03.2007 von AndreasHess [MasterDiver SSI, 260 TG] |
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MS Royal Evolution geschrieben am 22.02.2007 von Thore [VDST TL 2, ? TG] |
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1 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Jungfernfahrt der Royal Evolution in den Sudan vom 21.12.2006 – 04.01.2007 Ich war ebenfalls auf der o.g. Tour und möchte den Reisebericht von Grandturk16 daher nur kommentieren anstatt einen komplett Neuen zu schreiben. Kurz noch zu meiner Person: ca. 850 Tauchgänge, 15-20 Tauchsafaris im Roten Meer auf verschiedensten Schiffen. Zum Schiff: Die Royal Evolution ist ein Schiff, das im Roten Meer neue Maßstäbe setzt. Vom Luxus gibt es sicherlich Vergleichbares wie z.B. die Seven Seas. Allerdings hat die R.E. einige Vorteile dadurch, dass sie aus Stahl gebaut wurde. Allein die Rumpfbauweise sorgt dafür, dass das Schiff auch bei rauer See viel ruhiger liegt als ein Holzschiff. Dies macht sich besonders bemerkbar, wenn das Schiff abends vor Anker liegt. Holzschiffe schaukeln sich auch bei glatter See z.B. hinter einem Riff durch den Wind auf. Dies geschieht bei der R.E. durch die Rumpfbauweise nicht. Das Schiff liegt auch bei starkem Wind ruhig und schaukelfrei im Wasser. Das Schiff ist sehr luxuriös und verfügt über viel Platz für alle. Die Crew: Aufgrund internationalen Seerechts musste ein Teil der Crew gegen neue Leute ausgetauscht werden, da jedes Mitglied über entsprechende internationale Papiere verfügen muss. Die Meinung meines „Vorschreibers“ über die Qualität der Crew kann ich jedoch nicht teilen! Die Crew machte ihren Job sehr gut und war stets hilfsbereit. In den ersten Tagen musste sich die Crew noch einspielen, was aber recht schnell und gut funktionierte. Die Zodiakfahrer waren erfahren und keine Neulinge. Die Geräte wurden so gestapelt wie es üblich ist. Eine schlechte oder unsachgemäße Behandlung der Ausrüstung konnte ich nicht feststellen. Auch dass die obere Bar dauernd von Crewmitgliedern belagert war und dass die Gäste dort eher gestört haben stimmt meiner Meinung nach nicht. Es war immer Crew an der Bar um die Gäste zu bedienen bzw. einer der Tauchguides und der Kapitän um sich auch mit den Gästen zu unterhalten, was ich als sehr angenehm empfand. Die Crew war stets überaus freundlich und hilfsbereit! Die beiden Mustafas im Salon waren erfahren, eingespielt, stets freundlich und haben jeden Wunsch der Gäste sehr gerne entgegen genommen und erfüllt. Das alte Sprichwort ´Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus´, trifft hier wohl den Kern der Sache. Jedes Crewmitglied hat für seine Arbeit Respekt verdient… leider gibt es Gäste, für die die Crew anscheinend Menschen zweiter Klasse sind. Natürlich muss man sich dann nicht wundern, wenn die Crewmitglieder sich höflich distanzieren… Die Fahrt nach Port Sudan: Aufgrund der Tatsache, dass es die erste Fahrt der R.E. in den Sudan war, musste das Schiff, bevor wir in sudanesischen Gewässern tauchen konnten, in Port Sudan registriert werden. Dadurch konnte auf der Hinfahrt nur in ägyptischen Gewässern getaucht werden. Dies war jedoch nur bei der ersten Tour der Fall und war vorher bekannt. Bereits bei der zweiten Tour (die kurz nach unserer stattfand) konnte auf dem Hinweg getaucht werden. Dies verkürzt natürlich entsprechend auch die Fahrtzeiten, was sich insgesamt positiv auswirkt. Die Tauchguides: Ali Baba, Ägypter mit ca. 12.000 Tauchgängen, spricht arabisch und englisch. Simon, Engländer oder besser Waliser ;o), Anzahl der Tauchgänge ist mir nicht bekannt, spricht englisch. Beide Tauchguides waren sehr freundlich und hilfsbereit und erfahren. Der dritte Tauchguide musste augrund familiärer Probleme leider kurzfristig abgesagen. Ali Baba und Simon waren vorher nicht im Sudan. Ihre mangelnde eigene Erfahrung im Sudan machten die Guides durch eine sehr gute Vorbereitung wett. Unter anderem führten sie lange Gespräche mit den Guides und dem Skipper auf der ´Royal Emperor´, die seit längerem im Sudan operiert, und ließen sich die Tauchplätze und die Bedingungen an den einzelnen Plätzen detailliert erklären. Darüber hinaus hatten sie Riffkarten und Literatur zur Hand. Port Sudan: Im Morgengrauen liefen wir in Port Sudan ein. Die Zollformalitäten dauerten in der Tat eine Weile, was aber nicht im Einflussbereich der Crew sondern an den Behörden vor Ort lag. Dass wir nicht von Bord gehen konnten war allerdings logisch. Wie sollten wir ohne Pässe und gültiges Visum Land betreten dürfen? Erst als die Papiere wieder da waren, hätten wir das Schiff verlassen können, verzichteten aber zugunsten des Tauchens darauf. Wrack der Umbria: Für mich das schönste Wrack im Roten Meer und als Wrackliebhaber die schönsten Tauchgänge auf dieser Tour. Super schön bewachsen wie die Numidia an den Brother Islands und noch voll mit Ladung und vielen Instrumenten wie Maschinentelegraphen, Manometer, Bullaugen sogar ein Wandtelefon war noch zu finden. Dieses Wrack wurde eben noch nicht geplündert und es gibt unglaublich viel zu sehen. Ich hätte leicht mehrere Tage nur an diesem Wrack verbringen können… nach diesem Wrack kann man sich wirklich die Finger lecken. Einkopierter Absatz meines Vorschreibers: Montag, 25.12.2006 – Sanganeb Reef Der Early Morning findet noch einmal an der Umbria, allerdings erst um 7:14h, statt. Nach dem Frühstück fahren wir zum Sanganeb Reef – weitere 3 Stunden Fahrt. Erstes Unverständnis macht sich breit, denn selbst wenn dem Kapitän ein Navigieren und Ablegen in der Nacht zu gefährlich ist, hätte man wohl etwas früher abtauchen können und gleich nach dem Tauchgang ablegen können. Weitere Hintergründe kommen erst später zu Tage: Da die Mannschaft keine Ahnung vom ordnungsgemäßen Vertäuen des Schiffes am Riff hat, muss der ursprüngliche Kapitän des Schiffes, der mangels internationalem Schifffahrtspatent zum Skipper degradiert wurde, nicht nur weiterhin das Schiff steuern, sondern auch die niederen Arbeiten wie Herauf- und Herablassen der Zodiaks, Vertäuen des Schiffes am Riff etc. selbst erledigen – und das mit äußerst mürrischer Miene. So lautet denn auch die oberste Maxime: „The ship comes first“, bevor man sich besinnt, dass es sich um eine Tauchkreuzfahrt handelt. Hier schreibt mein Vorgänger von Dingen, von denen Ihm offensichtlich die Erfahrung fehlt. Die Seekarten im Sudan sind auch in der heutigen Zeit noch sehr ungenau und unvollständig. Die Gefahr auf ein Riff zu laufen ist daher sehr groß und es wurde daher in diesem Gebiet nur bei Tageslicht gefahren. Saftey first! Dass man nicht direkt nach dem Tauchen abgelegt hat, lag an der Tatsache, dass bei schwerem Seegang schlecht zu Frühstücken ist. Dass die Mannschaft keine Ahnung vom Vertäuen des Schiffes hat ist Unsinn - im Gegenteil. Ich war teilweise erstaunt wie gut das trotz der teilweise wirklich schweren See funktioniert hat. Das habe ich auf anderen Touren schon ganz anders erlebt. Dass ein Tau reißt, liegt nicht an der Crew. Der Skipper hat dabei vieles selbst erledigt. Das er das allerdings getan hat, weil er es hätte müssen, bezweifele ich. Auch eine mürrische Mine kann ich dabei nicht bestätigen. Im Gegenteil. Der letzte Satz meines Vorschreibers ist eine Meinung aber keine Tatsache und eine Meinung, die ich nicht teile! Saftey first trifft die Sache wohl eher. Einkopierter Absatz meines Vorschreibers: Die Abläufe auf dem Tauchdeck klappen nicht so recht. Einige Taucher müssen ihre Flaschen wechseln, da die Mannschaft es nicht geschafft hat, alle 23 Flaschen seit dem ersten Tauchgang neu zu füllen und auf Hilfe beim Anziehen warten wir vergeblich – die Mannschaft steht uns mehr oder weniger hilflos in den Füßen herum und weiß auch nicht so recht, wie sie das Equipment nach den Tauchgängen wieder verstauen soll. So landen alle Jackets erst mal auf der Plattform und die Taucher schleppen ihre Ausrüstung vermehrt selbst zu ihren Plätzen. Der Vorschreiber hat wohl nicht bedacht, dass wir im Dezember sehr kurze Tage hatten und dass trotzdem täglich vier Tauchgänge angeboten wurden. Dies verkürzte die Oberflächenpausen erheblich und damit auch die Zeit zum Füllen. Hinzu kommt, dass es auf dem Boot vier verschiedene Gase zu Auswahl gibt: Luft, EAN 32, EAN 36 und EAN 40. Dass das Füllen recht lange gedauert hat, lag an zwei Gründen: 1. Mit dem Füllen wurde stets erst dann begonnen, wenn alle Gäste das Tauchdeck verlassen hatten. Dies hat den Hintergrund, dass es trotz Wartung und regelmäßiger Erneuerung vorkommen kann, dass ein Füllschlauch platzen und somit schwere Verletzungen verursachen kann. (Sicherheit!) 2. Die vier verschiedenen Gase verlangsamten den Füllvorgang, weil eben immer nur ein Teil der Flaschen mit dem jeweiligen Gasgemisch gefüllt werden konnte und danach erst die Anlage auf ein anderes Gemisch umgestellt werden musste. Entsprechend stand immer eine gewisse Anzahl vorgefüllter Flaschen bereit, die bei Bedarf eingetauscht wurden (Service!). Im Übrigen mussten die Taucher ihre Flaschen nicht selbst wechseln sondern sie wurden von der Crew gewechselt. Es sei denn, der Taucher wollte dies selbst machen. Dass man auf Hilfe beim Anziehen verzichten musste, kann ich nicht bestätigen. Mir wurde stets geholfen, wenn diese Hilfe erwünscht war. Hat man diese Hilfe allerdings mehrfach ausgeschlagen, wurde man auch in Ruhe gelassen. Mir hat während des Tauchbetriebs jedenfalls kein Crewmitglied „in den Füßen herumgestanden“. Dass nach dem Tauchgang alle Geräte erst mal vom Schlauchboot auf die Tauchplattform entladen werden ist völlig normal. Danach wurden die Geräte nach und nach von der Crew zu den Plätzen getragen. Dass dies ein paar Minuten dauert, ist doch wohl klar. Dass einige Leute ihre Sachen selbst trugen, war meiner Meinung nach nicht notwendig sondern gewollt. Zu den Nachttauchgängen kann ich generell nicht viel sagen, da ich nicht so der Nightdive-Fan bin. Bezüglich des Nachttauchgangs in der Lagune machte sich das Unverständnis scheinbar nur bei meinem Vorschreiber breit. Da die Einfahrt in die Lagune nur sehr schmal ist, war ein sicheres Passieren selbst mit den Schlauchbooten nur schwer möglich. Man hat also aus Sicherheitsgründen auf eine Durchfahrt verzichtet, was mir völlig einleuchtet und für meine Begriffe die richtige Entscheidung war. Und diese Meinung teilten auch andere Gäste an Bord. Dass mein Vorschreiber es so hinstellt, als ob die Guides versucht hätten die Leute vom Nachttauchen abzubringen, halte ich für eine unfaire Unterstellung. Angorosh Einkopiert von meinem Vorschreiber: Nach der starken Strömung am vorangegangenen Tag entschließen sich die Tauchguides erstmals einen Strömungs- und Tauchplatzcheck vor dem Tauchgang zu machen. Sie kommen zurück mit der Nachricht: „kaum bis sehr schwache Strömung am Südostplateau“. Die fehlende Erfahrung mit dem Tauchplatz hätte auch hier sehr gefährlich werden können, denn als wir abtauchen, reißt uns ab 15m Tiefe eine starke Strömung vom Plateau weg. Mühsam schaffen wir es abzutauchen und hangeln uns zur Ecke des Plateaus. Der Strömungscheck verlief ganz normal. Dass in der Tiefe die Strömung zunahm war nicht absehbar, sollte für geübte Taucher aber auch kein Problem darstellen. Die Strömung war übrigens moderat und stellte zu keiner Zeit eine Gefahr für die Taucher dar. Ob Kenntnisse des Tauchplatzes hier weitergeholfen hätten ist fraglich, da Strömungen oft sehr unberechenbar sind und nicht regelmäßig auftreten müssen. Sobald man unter die Riffkante des Plateaus tauchte (ca. 30 m), war man im Strömungsschatten und konnte gemütlich um die nächste Ecke tauchen. Auf der anderen Seite des Plateaus fehlte die Strömung völlig, sodass man hier ganz normal aus- und zum Schiff zurücktauchen konnte. Die richtige Einschätzung dieser Situation setzt allerdings eine gewisse Erfahrung voraus. Unsere Tauchgruppe hat hier übrigens eine Schule Hammerhaie gesehen. Tolle Sache! Aber Natur ist halt nicht berechenbar und die Tiere nehmen natürlich keine Rücksicht darauf, dass auch der letzte Taucher sie noch sehen möchte… Insgesamt ein sehr schöner Tauchplatz! Es lohnt sich in jedem Fall hier zu tauchen. Saab Qumeira Einkopiert von meinem Vorschreiber: Den Rest des Tages geht es 22 h nach Norden. Der Wind hat immer noch nicht abgeflaut und das Schiff schafft gegen die Welle zwischen 6-7 Knoten. Die Küche ist leider nicht vorbereitet und so gibt es an diesem Tag nur lieblos belegte Sandwiches, nachdem sich einige Passagiere in der Küche selbst bedient haben. Es scheint, dass mit Losfahren des Schiffes, die Mannschaft die Passagiere vergessen hat. – Kein Wunder angesichts der ausgegebenen Devise „The ship comes first“. Also, die Entscheidung sofort weiterzufahren war richtig und erfolgte spontan nach dem ersten Tauchgang. Entsprechend hatte die Küchenmannschaft gar keine Chance, vor dem Ablegen etwas vorzubereiten. Während der Fahrt konnte man der Crew aufgrund des schweren Seeganges wirklich nicht zumuten, ein komplettes Menü zu kochen. Abgesehen davon hätte auch niemand regulär am Tisch sitzend essen können, da das Geschirr samt Essen sich unversehens auf dem Boden wiedergefunden hätte. Die Sandwiches und anderen Kleinigkeiten wie Pommes lagen innerhalb des Möglichen. Den Rückschluss, die Mannschaft hätte die Passagiere vergessen, kann ich in keinster Weise teilen! Im Übrigen war das Essen an Bord hervorragend. Täglich frisch gebackene Brötchen und Teilchen, mittags und abends ein vollständiges Menü, viel Obst und Gemüse, viel Abwechslung… einfach klasse! Fazit: Eine gelungene Reise. Super Schiff. Sehr gute Crew, die ihre zum Teil mangelnde Erfahrung durch besonderes Engagement ausglich. Hervorragende Sicherheitsstandards. Essen, Technik… alles klasse. Zum Teil spektakulär schöne, zum Teil enttäuschende Tauchplätze. Allerdings werden einige der Tauchplätze wie Gurna und Qumeira auf kommenden Touren nicht mehr angefahren. Zudem mussten wir auch dem Wetter Tribut zollen und waren wegen der permanent rauen See in den Möglichkeiten eingeschränkt (so konnten wir zum Beispiel kein einziges Nordplateau betauchen). Wir hätten sicherlich noch mehr Großfisch erwartet, obwohl wir mit unseren Manta- und Haibegegnungen echte Highlights erlebt haben. Aber wie schon geschrieben: Natur lässt sich nicht kontrollieren oder berechnen und das muss man halt akzeptieren…
Bewertung :
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MS Royal Evolution geschrieben am 22.01.2007 von Grandturk16 [Master Diver, 170 TG] |
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2 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Jungfernfahrt der Royal Evolution von Ägypten in den Sudan Vom 21.12.2006 bis zum 04.01.2007 ging es mit der Royal Evolution erstmals von Ägypten aus in den Sudan. Die Erwartungen waren hoch – die wenig betauchten Riffe des Sudan sind seit Cousteau und Hans Hass als eines der Topgebiete weltweit bekannt und wir freuten uns auf intakte Riffe und viel Großfisch. Erstmals wurde diese Destination ohne den Stress einer Fluganreise über Kairo, Karthoum und Jeepfahrt nach Port Sudan angeboten, vielmehr sollte Port Sudan, direkt von Port Ghalib mit Zwischenstopps an verschiedenen Riffen angefahren werden. Da der Bericht sehr lange geworden ist, hier die Zusammenfassung mit Bewertung vorneweg für alle die keine Lust haben, die gesamten – immer auch subjektiv geprägten Ergüsse zu lesen: 1. Schiff: Luxus Schiff: Großzügiger Salon, Sitzgruppen auf dem 1. Oberdeck, Sonnendeck auf dem 2. Oberdeck, großzügige Kabinen – 4 Kabinen im Erdgeschoss sogar mit Tageslicht in Kabine und Bad, Bad mit richtiger Dusche und richtiger Toilette Bewertung: 6 Flossen 2. Essen: Reichhaltig, Obst, frische Eier und Buffet zum Frühstück, Salatbuffet, Suppe und Buffet mittags und abends, einziger Kritikpunkt: vieles schwamm in Fett + auf der Rückfahrt 1 Tag kalte Küche mangels Vorbereitungen für raue See Bewertung: 5 Flossen 3. Tauchplattform/ Tauchdeck: Nummerierte Plätze, Unpraktische und schwer zugängliche Klappkisten unter den Jackets, großer Kameratisch, kein Platz für Handtücher oder Bademäntel, große und niedrige Plattform mit gutem Zugang zu den Zodiaks, 2 Süßwasserbecken und Süßwasserdusche, Großes Manko: Kein „Service“ auf dem Tauchdeck: Befüllungszeit der Flaschen zu lang, keine Hilfe beim Anziehen, wenig Hilfe beim Ausladen, unerfahrene Zodiakfahrer und unachtsamer Umgang mit dem Equipment Bewertung Tauchdeck/ Plattform: 5 Flossen Bewertung Service Tauchen: 3 Flossen, stark verbesserungswürdig 4. Service gesamt: 11 Mitglieder der Crew mit internationalem Schifffahrtspatent (Schweißer, Elektriker etc. von Cargo Schiff) ohne Erfahrung mit Passagieren generell und Tauchern im Besonderen (siehe Tauchplattform), Service Salon/ Kabinen: Die zwei Mustafas haben sich insgesamt kein „Bein ausgerissen“. Insgesamt gab es Crew intern wohl eine Reihe von Grabenkämpfen zwischen „Alt-Besatzung“ und „Neu-Besatzung“ Bewertung Service: 4 Flossen 5. Tauchen: 3 Top-Tauchplätze mit 7 Flossen (Umbria, Shaab Rumi und Angarosh), aber auch zerstörte Riffe ohne Fisch – Überfischung, insgesamt wenig Großfisch, enttäuschende Riffe und kein Vergleich zu den Brothers oder St. Johns. Nicht mehr das was es wohl mal gewesen ist. Bewertung: 5 Flossen gesamt 6. Organisation: An- und Abreise, aber auch Zollformalitäten gut organisiert, obwohl diese sehr zeitraubend waren Bewertung: 6 Flossen 7. Organisation Trip: Stark verbesserungswürdig, lange Fahrtzeiten bei Tag, Tauchplatzauswahl verbesserungswürdig Bewertung: 4 Flossen 8. Sicherheit: Boot nach internationalen Standards ausgerüstet, allerdings Nitrox kostenpflichtig: Gesamt 6 Flossen 9. Briefings: Da keiner der Guides die Tauchplätze kannte und auch kaum Tauchplatzkarten vorhanden waren, sehr dürftige Briefings in Englisch. Die Hälfte der Briefings wurde von Ali Baba durchgeführt, der aufgrund seiner Taubheit in Englisch nur schwer verständlich ist Bewertung: 4 Flossen 10. Preis-Leistungs-Verhältnis: Kosten des Trips ohne Flug pro Person: 2680 Euro + Nitrox 150 Euro + Tauchgenehmigungen/ Visa Sudan 280 Euro (365 US-Dollar) = 3.110 Euro pro Person ohne Flug zzgl Getränke und Trinkgeld für Volle Tauchtage mit 4 angebotenen Tauchgängen (davon 1 Nacht-TG): 7 Tauchtage Volle Tauchtage mit 3 angebotenen Tauchgängen (davon 1 Nacht-TG): 2 Tauchtage 2 Tauchtage mit 2 angebotenen Tauchgängen 1 voller Tag Schifffahrt ohne Tauchgang 1 voller Tag Schiffahrt mit einem Morgentauchgang 2 Tage Ein- und Auschecken Bewertung: 4 Flossen GESAMTBEWERTUNG: gerade noch 5 FLOSSEN Der Trip: Donnerstag, 21.12.2006 – Einchecken und Zoll Ankunft am Flughafen. Wir werden zügig zum Schiff transportiert und können dort in Ruhe einchecken. Nach Ankunft der letzten Gäste und Zollausreise am Hafen soll es dann auch gleich losgehen. Leider kommen die letzten Gäste aus London (wegen Nebel) verspätet erst um Mitternacht an. Um 0:30h werden wir in das krachneue Zollgebäude am Hafen von Port Ghalib verfrachtet, während unsere Pässe zum Flughafen gefahren werden, da der Hafenzoll bislang weder Computerzugang noch Stempel hat. Um 3:30h ist es geschafft, wir reisen aus Ägypten wieder aus und etwa eine Stunde später läuft das Schiff endlich aus. Freitag, 22.12.2006 – Checkdive und Fahrt Aufgrund der späten Abfahrt sind die Fury Shoals, die ursprünglich als erstes Tauchgebiet geplant waren, nicht mehr zu normalen Tauchzeiten zu erreichen. Nach 6 Stunden Fahrt erreichen wir Wadi Gamel Island und absolvieren dort um 10:51h unseren Check Dive. Nach weiteren 3 Stunden Fahrt erreichen wir Gota Bakr und absolvieren dort um 16:12h einen zweiten, unspektakulären Tauchgang. Um 18:30h brechen wir auf Richtung Sudan –Fahrtzeit: Weitere 35 h bis Port Sudan. Samstag, 23.12.2006 - Fahrt Keine Tauchgänge heute – das Schiff fährt weiter mit 9 Knoten nach Süden und die Strecken sind sehr weit. An diesem Tag findet das große Sicherheitsbriefing statt: Da die Royal Evolution die ägyptischen Landesgrenzen überschreitet, ist sie nach internationalen Sicherheitsstandards ausgerüstet: Rettungsboote, Rettungsringe, Schwimmwesten, Feuerlöscher in jedem Raum, Rauchmelder, GPS, das von der Brücke auf den Fernseher in der Lounge übertragen wird, Sonar und was sonst noch so dazugehört. Sauerstoff ist in verschiedenen Systemen verfügbar und die Schwimmwesten werden sogar von allen anprobiert und deren Funktionsweise wird erklärt. Zu den internationalen Standards gehört auch, dass 11 Mitglieder der Crew über ein internationalen Seeschifffahrtspatent verfügen müssen, mit der Folge, dass der Großteil der Crew weder mit Passagieren noch mit Tauchern erfahren ist – die meisten haben vorher als Elektriker oder Schweißer auf großen Cargoschiffen gearbeitet und wussten weder, wie man Tauchern beim Anziehen zur Hilfe kommt, im Zodiak das Tauchgerät stapelt noch wie zurück an Bord das Tauchgerät zu transportieren oder zu verstauen ist. Einige waren allerdings zumindest bemüht. Die mangelnde Erfahrung im Umgang mit den Passagieren führte dann auch dazu, dass die Bar auf dem 1. Oberdeck mehr oder weniger von der Crew übernommen wurde und Passagiere dort eher störten. In Port Sudan kamen dann noch 3 Sudanesen hinzu, von denen zumindest einer die Gebiete kannte und somit wenigstens eines der Zodiaks von einem Ortskundigen gesteuert wurde. Insgesamt waren 17 Mann Besatzung bei 23 Passagieren an Bord. 2 Tauchguides, Ali Baba und Simon begleiten die Tour. Beide sind noch niemals im Sudan gewesen –der dritte geplante, Sudan erfahrene, Guide hat wohl 14 Tage vorher ohne Ersatz seine Teilnahme abgesagt. Dementsprechend lautet die Devise: Wir sind alle auf Entdeckungstour und wollen unberührte Riffe betauchen – der erste Wehrmutstropfen und im Nachhinein ein frommer Wunsch. Sonntag, 24.12.2006 – Zoll Sudan + Umbria Bei Sonnenaufgang laufen wir endlich in den Hafen von Port Sudan ein. Unsere Pässe haben wir wieder abgegeben und dürfen das Schiff nicht verlassen. Nach 5 Stunden sind auch die Zollformalitäten in Port Sudan erledigt und endlich, endlich – nach mehr oder weniger 3 Tagen Schifffahren, beginnt unser eigentlicher Tauchurlaub. Wir laufen um 13 Uhr aus Port Sudan aus und tauchen um 14:30h ab zum Wrack der Umbria. Das Wrack ist atemberaubend schön bewachsen, in sehr niedriger Tiefe (max 35 m) und kann sogar innen betaucht werden, wo sich immer noch Teile der Ladung (Fiats, Weinflaschen, aber auch Kriegsmaterial) finden lassen. Die Sicht ist leider mäßig. Die Umbria liegt mitten in der Schiffahrtsstraße nach Port Sudan und dementsprechend ist sehr viel Sediment aufgewirbelt. Für einen zweiten Tagestauchgang reicht das Licht nicht mehr, die Sonne geht kurz nach 5 unter, aber der Nachttauchgang führt wieder unter großer Begeisterung zur Umbria. Das Schiff bleibt in dieser Nacht in der Nähe der Umbria liegen. Montag, 25.12.2006 – Sanganeb Reef Der Early Morning findet noch einmal an der Umbria, allerdings erst um 7:14h, statt. Nach dem Frühstück fahren wir zum Sanganeb Reef – weitere 3 Stunden Fahrt. Erstes Unverständnis macht sich breit, denn selbst wenn dem Kapitän ein Navigieren und Ablegen in der Nacht zu gefährlich ist, hätte man wohl etwas früher abtauchen können und gleich nach dem Tauchgang ablegen können. Weitere Hintergründe kommen erst später zu Tage: Da die Mannschaft keine Ahnung vom ordnungsgemäßen Vertäuen des Schiffes am Riff hat, muss der ursprüngliche Kapitän des Schiffes, der mangels internationalem Schifffahrtspatent zum Skipper degradiert wurde, nicht nur weiterhin das Schiff steuern, sondern auch die niederen Arbeiten wie Herauf- und Herablassen der Zodiaks, Vertäuen des Schiffes am Riff etc. selbst erledigen – und das mit äußerst mürrischer Miene. So lautet denn auch die oberste Maxime: „The ship comes first“, bevor man sich besinnt, dass es sich um eine Tauchkreuzfahrt handelt. So erreichen wir erst gegen 11:30 h Sanganeb und startet unseren zweiten Tauchgang des Tages um 11:44h ans Südplateau von Sanganeb. Die Sicht ist auch hier nicht berauschend, Bewuchs und Fischreichtum mittelmäßig. Der dritte Tauchgang führt uns um 15:41h zur Westwand von Sanganeb, die schön bewachsen und herrlich zerklüftet ist. Die Abläufe auf dem Tauchdeck klappen nicht so recht. Einige Taucher müssen ihre Flaschen wechseln, da die Mannschaft es nicht geschafft hat, alle 23 Flaschen seit dem ersten Tauchgang neu zu füllen und auf Hilfe beim Anziehen warten wir vergeblich – die Mannschaft steht uns mehr oder weniger hilflos in den Füßen herum und weiß auch nicht so recht, wie sie das Equipment nach den Tauchgängen wieder verstauen soll. So landen alle Jackets erst mal auf der Plattform und die Taucher schleppen ihre Ausrüstung vermehrt selbst zu ihren Plätzen. Gemessen am Schiffsstandard – das Schiff ist von Ausstattung, Kabinen und Sonnendecks wirklich ein Traum, fällt der Service beim Tauchen leider sehr ab. Der Nachttauchgang wird zwangsläufig in der Lagune von Sanganeb absolviert, da das Schiff dort auch ankert. Nach dem tollen Nachttauchgang an der Umbria ist die Teilnahme groß. Fast die Hälfte der Passagiere taucht mit und dann mit langen Gesichtern wieder auf. In der Lagune gibt es außer Sand nichts zu sehen. Zwei oder drei Fische haben sich verirrt, das war’s. Am Abend des 25.12. gibt es ein großes Weihnachtsbuffet. Die Küche hat sich super viel Arbeit gemacht und insgesamt haben wir die Weihnachtsbäume, Kerzen auf den Tischen und ein Weihnachtsfest auf einem ägyptischen Schiff auch nicht erwartet. Dienstag, 26.12.2006 – Sanganeb Reef + Shaab Rumi Am nächsten Morgen führt der erste Tauchgang zum Nordplateau. Aus der Lagune fahren wir über 25 anstrengende Minuten mit dem Zodiak nach Norden und tauchen erst um 8:00h ab. Hier erwartet uns ein riesiger Schwarm Barracudas und ein paar Waghalsige entdecken unterhalb von 60 m auch einen Rudel Hammerhaie, der wir auf dem Plateau (40m) leider verpassen. Auch der zweite Tauchgang um 12:44h –wiederum viel zu spät - führt zum Nordplateau – nach der beschwerlichen ersten Anfahrt beschließt der Kapitän uns „auf dem Weg nach Shaab Rumi“ am Nordplateau abzusetzen und wir springen direkt vom Boot am Nordplateau ab. Zwei graue Riffhaie belohnen uns für diesen zweiten Tauchgang und zufrieden machen wir uns auf die Weiterfahrt nach Shaab Rumi. Nach 2,5 h Fahrt erreichen wir Shaab Rumi, das Riff, an dem Jacques Cousteau sein Experiment Precontinent II startete. Aufgrund des schlechten Zeitmanagements tauchen wir erst um 16:58h in der Dämmerung ab zur Precontinent II. Erstmals verstehen wir, wo der legendäre Ruf der Tauchplätze im Sudan herstammt. Herrlicher Korallenbewuchs, Unmengen an Fischen und dazu die fast mystisch anmutenden Überreste der Precontinent II erst in der Dämmerung und dann in der beginnenden Nacht, begeistern. Der Nachttauchgang führt in die Lagune von Shaab Rumi, wo wir auch ankern. Unverständnis macht sich unter den Gästen breit – hat man doch gerade einen halben, supertollen Nachttauchgang an der Precontinent II absolviert. Warum dieser nicht wiederholt wird, liegt wieder an der schlechten Koordination und Abstimmung. Dieselbe Enttäuschung wie in der Lagune von Sanganeb – viel Sand und kaum Fisch und von Krabbelgetier keine Spur. Mittwoch, 27.12.2006 - Shaab Rumi Wir bleiben an Shaab Rumi. Es ist der schönste Tag der Tour. Am Morgen erleben wir totale Windstille, es ist warm und statt zu fahren können wir endlich den ganzen Tag tauchen. Wir betauchen zweimal das Südplateau und am Nachmittag noch einmal die Precontinent II. Am Südplateau treffen wir auf 30 m an der SW Seite, aber auch auf dem Plateau zweimal auf 8-10 Riffhaie, die unbeirrt ihre Kreise um uns ziehen und sich neugierig, aber niemals agressiv den Tauchern nähern. Dieser Tauchplatz erfüllt sämtliche Versprechungen in ihren Superlativen. Am Abend frischt der Wind auf und der Nachttauchgang findet wieder in der Lagune statt. Inzwischen ist die Teilnehmerzahl an den höchst unattraktiven Nachttauchgängen auf eine Person geschrumpft. Es wird bereits gemunkelt, das hätte System. Den Guides zum Trotz findet sich jedoch immer mindestens ein Gast zum Nachttauchgang ein und so muss Guide Simon, nicht gerade begeistert – mit ins Wasser. Wir bleiben über Nacht in Shaab Rumi. Donnerstag, 28.12.2006 – Shaab Rumi + Shaab Suedi Am nächsten Morgen soll das Nordplateau von Shaab Rumi betaucht werden. Windstärken zw. 6-7 machen eine Anfahrt mit dem Zodiak jedoch unmöglich, so dass wir um 7:00h noch einmal zum Südplateau und den vielen Riffhaien aufbrechen. Nach dem Frühstück fahren wir weiter Richtung Shaab Suedi. Der Wind sowie die Fahrt nach Norden gegen die Welle lassen das Schiff noch mit maximal 6 Knoten bei rauer See vorwärts kommen, so dass wir Shaab Suedi erst nach 3,5 h Fahrt erreichen. Um 13:00h tauchen wir ab zum Wrack der Blue Belt. Die Sicht ist mäßig, in Oberflächennähe herrscht starke Dünung. Das Schiff liegt kieloberst, so dass am spannendsten die herumliegenden Autowracks sind. Dritter und vierter Tauchgang (Nacht) werden an der wenig spektakulären Westseite von Shaab Suedi absolviert. Freitag, 29.12.2006 Shaab Suedi Süd und Gurna Reef Am Morgen tauchen wir um 7:13h nochmals zur Blue Belt ab und fahren danach wieder 1 Stunde nach Süden, um die Südostseite von Shaab Suedi (Gota Suedi) zu betauchen. Bei Abtauchen sehen wir einen Teufelsrochen, doch danach erwartet uns ein ehemals wohl wunderschöner Korallengarten, der nunmehr jedoch völlig zerstört ist. Wir wissen nicht was hier passiert ist und so reichen die Vermutungen von Korallenbleiche durch El Nino über starke Überfischung bis hin zu Dynamitfischerei. Deprimierend! Wir fahren wieder 1,5 h nach Norden zum Gurna Reef an der Nordostseite von Shaab Suedi. Auch hier ist alles kaputt, abgebrochene, ausgebleichte Korallen, kaum Fisch. Das Schiff ankert hier und auch der Nachttauchgang findet wiederum zwangsläufig am ausgestorbenen Gurna Reef statt. Samstag, 30.12.2006 – Quitta El Banna + Merlo Reef Am nächsten Morgen geht es zunächst wieder 3 Stunden bei heftigem Seegang und immer noch Windstärke 6-7 nach Norden Richtung Quitta El Banna. Beim Tauchgang Hier um 9:00h gibt es wieder etwas mehr Fisch und eine schöne Steilwand, aber Großfisch wird keiner gesichtet. Danach fahren wir 1 h weiter nach Norden zum Merlo Reef und tauchen dort um 14:00h zum zweiten Tauchgang ab. Die Strömung ist stark und der Kompass spielt verrückt und weicht ab. Auch hier finden wir eine schöne Steilwand, aber keinen Großfisch. Der Nachttauchgang am Merlo Reef entschädigt für die vorangegangenen Lagunentauchgänge. Ein riesiger Napoleon, mehrere große Zackenbarsche und sogar eine spanische Tänzerin lassen sich blicken. Sonntag, 31.12.2006 – Angorosh Reef Am nächsten Morgen erreichen wir nach 1 Stunde Fahrt nach Norden Angarosh – die „Mutter der Haie“. Nach der starken Strömung am vorangegangenen Tag entschließen sich die Tauchguides erstmals einen Strömungs- und Tauchplatzcheck vor dem Tauchgang zu machen. Sie kommen zurück mit der Nachricht: „kaum bis sehr schwache Strömung am Südostplateau“. Die fehlende Erfahrung mit dem Tauchplatz hätte auch hier sehr gefährlich werden können, denn als wir abtauchen, reißt uns ab 15m Tiefe eine starke Strömung vom Plateau weg. Mühsam schaffen wir es abzutauchen und hangeln uns zur Ecke des Plateaus. Etwas entfernt sehen wir zwei Riffhaie, die aber anders als ihre Artgenossen in Shaab Rumi bei unserem Anblick nicht näher kommen, sondern in der Tiefe verschwinden. Auch der zweite Tauchgang geht zum SO-Plateau – jetzt sind wir allerdings strömungstechnisch vorgewarnt. Der dritte Tauchgang geht zur südlichen Wand von Angarosh, wo einige von uns ein paar Baby Haie entdecken. Der Nachttauchgang findet wieder am Merlo Riff (wieder eine Stunde Fahrt nach Süden) statt, wo wir auch über Nacht ankern. Montag, 01.01.2007 Abington Reef Am morgen führt uns eine ausnahmsweise kurze Fahrt nach Abington. Auch dort erwartet uns trotz Strömungscheck mit erneutem Briefing „keine bis sehr schwache Strömung“ wiederum starke Strömung in der Tiefe, allerdings keinerlei Großfisch. Alle 4 TG des Tages incl. Nacht finden am Abington Reef statt. Dienstag, 02.01.2007 – Shaab Quemeira + Rückfahrt Kurz vor Sonnenaufgang fahren wir 4 Stunden nach Norden und machen unseren ersten Tauchgang um 8:30h am Shaab Quemeira. Hier erwartet uns dieselbe Trümmerlandschaft wie bei Shaab Suedi – kaputte abgestorbene Korallen, wenig Fische. Nach einer Abstimmung wird einstimmig beschlossen, sofort weiterzufahren, um am nächsten Tag zumindest noch 2 Tauchgänge bei St. Johns machen zu können – denn dort weiß man was man hat. Den Rest des Tages geht es 22 h nach Norden. Der Wind hat immer noch nicht abgeflaut und das Schiff schafft gegen die Welle zwischen 6-7 Knoten. Die Küche ist leider nicht vorbereitet und so gibt es an diesem Tag nur lieblos belegte Sandwiches, nachdem sich einige Passagiere in der Küche selbst bedient haben. Es scheint, dass mit Losfahren des Schiffes, die Mannschaft die Passagiere vergessen hat. – Kein Wunder angesichts der ausgegebenen Devise „The ship comes first“. Mittwoch, 03.01.2007 - St. Johns Der Wind hat abgeflaut, die Riffe sind schön und fischreich und entschädigen uns für die teilweise deprimierenden Erlebnisse an Sudan’s Gebieten. Hier sichten wir zwar wieder mehr Boote, aber die Erkenntnis wächst, dass der Tauchtourismus mit Fischereiverbot und aktivem Riffschutz eher zum Erhalt als zur Zerstörung der Riffe beiträgt. Da wir an vielen Tagen so wenig getaucht sind, entschließen sich viele der Passagiere trotz früher Abflugzeiten am nächsten Tag noch am letzten Tauchgang um 16:00h am White Rock, nördlich von St. Johns teilzunehmen. Am Abend verabschiedet sich der Eigner von den Passagieren und geht in seiner Ansprache auf die allgemeine Enttäuschung ein. Er bittet uns, die Tauchgebiete des Sudan’s nicht nach einer einmaligen Erfahrung zu beurteilen und verspricht, dass sich bei den nächsten Touren in Punkto Tauchplatzplanung, Briefings und Ausbildung der Crew vieles verbessern wird. Uns nützt das leider nichts mehr und auch eine bessere Planung wird an den extrem langen Fahrzeiten wenig ändern können, insbesondere weil auch das zwischenzeitlich überarbeitete Itinery weiterhin keine Nachtfahrten, sondern Schifffahrt zur besten Tauchzeit, nämlich vormittags, vorsieht. Auch entschuldigte der Eigner sich für den Stress der Crew und die mangelnde Erfahrung der Tauchguides im Sudan, was angesichts von Preis und angekündigtem Standard der Reise von vielen mit Unverständnis und Frustration aufgenommen wurde. Insgesamt war’s schön, wenn auch leider nicht das, was wir – und viele andere Passagiere – uns erwartet hatten. Ob die langen Anfahrtszeiten mit dem Schiff sowie die trotzdem umfangreichen Zollformalitäten (3 mal 5 Stunden Wartezeiten) weniger stressig sind als die Fluganreise über Kairo und Karthoum, muss jeder anhand seiner Seefestigkeit (über 90 Stunden Fahrtzeit) selbst beurteilen. Die beiden Schiffe, die parallel zu uns von Port Sudan ausliefen, haben wir nach Shaab Rumi nicht mehr gesichtet. Weiter nördlich gab es außer Angarosh aber auch neben vielen Enttäuschungen nicht mehr viel zu sehen, was die weite Fahrt gerechtfertigt hätte. GESAMTBEWERTUNG: Gerade noch 5 Flossen
Bewertung :
( 5 von 6 Flossen ) Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer. |
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24.07.2008 13:19 Taucher Online : 191 Heute 8447, ges. 27731843 Besucher
 
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 Auszug aus diesem Forum:
 Wo sind nur die Krebse hin????? vom 03.06.2001 : Hi Tauchers,
folgendes ist mir in den letzten Wochen in verschiedenen Seen aufgefallen.
Die Krebse sind komplett verschwunden ... [mehr]
 Haben Fische soetwas wie Sonar??????? vom 06.07.2001 : Hi Tauchers,
bin gestern mal wieder im See gewesen und habe im Freiwasser auf ca. 4 m einen alten Freund den Welz getroffen. ... [mehr]
 Fisch-Datenbank vom 30.07.2001 : Meine Frage: Kennt jemand eine Fisch-Datenbank, in der man seine gesichteten Fische führen kann? Mir schwebt da etwas vor in der ... [mehr] |
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 Drei zufällige Tauchlinks:
 West LA Dive Club The West LA Dive Club is an independent recreational SCUBA diving club based in West Los Angeles in Southern California.
 The Cichlid Room Companion The Internet center for information about the freshwater fish family Cichlidae. A whealth of information; articles, disscussions, books, wallpapers, Cichlid news magazine index, links, and more...
 Malta-Online.de Infos zum Tauchen in Malta und Gozo

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 M/Y Firebird (21.07.2008) Vom 03. - 10.07.08 unternahm ich meine erste Tauchsafari. Nach ausführlicher und freundlicher Beratung durch ´Tourmare´ hatte ich mich für die St. John´s-Tour auf der ´Firebird´ entschieden, eine (mehr)
 M/Y Independence II (20.07.2008) Mein Mann und ich waren vom 19.06. - 26.06.2008 auf der ´Indi´ und es war unsere schönste Tauchsafari am Roten Meer! Von Tobi, dem Praktikant auf dem Boot, in Empfang genommen, waren wir von dem (mehr)
 M/Y Navigator (19.07.2008) Ich hatte mal wieder das Glück vom 19.06. bis 26.06.2008 an einer Tauch Safari in den Süden und zu den St. Jones teilzunehmen. Ich buchte Last Minute auf der Navigator direkt bei Cici und Ihrem Team (mehr)

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 Clownfish Travel, Philippine.. (18.07.2008) Harry, großes Dankeschön an Dich! Erst hat Harry dafür gesorgt, dass mein Freund und ich letztes Jahr einen traumhaften Urlaub auf den Philippinen erlebt haben und dann hat er mir sogar nen (mehr)
 Bluewater Safaris 86438 Kiss.. (13.07.2008) Dem vorhergehenden Bericht kann ich nur zustimmen. Ich habe vom 16.06.08 bis 23.06.08 an einer Marinepark-Tour von Bluewater-Safais teilgenommen. Start und Endpunkt der Tour war Port Ghalib. Die (mehr)
 Tauchertraum.com (23.06.2008) Unsere Erfahrungen mit dem Reiseveranstalter www.tauchertraum.com Wir waren vom 06.05. bis 31.05.2008 auf YAP und Palau (Peleliu und Korror). Da es unsere Hochzeitsreise war sollte es natürlich (mehr)

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