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Datenbank - Tauchboote - Indonesien - MY LIBURAN Liveaboard, Manado, Nordsulawesi



Tauchboote Indonesien

MY LIBURAN Liveaboard, Manado, Nordsulawesi

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 Datenbank - Tauchboote - Indonesien - 9 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 39463
MY LIBURAN Liveaboard, Manado, Nordsulawesi
geschrieben am 11.11.2007 von Karin Mitschke [CMAS 4*, 1950 TG]

Hallo,

wir sind zurück von unserer Fototauchsafari auf der Liburan mit Herbert Frei.

Die Reise führte von Manado über Bunaken, Lembeh Street nach Bangga Island.

Wir tauchten bereits vor 10 Jahren dort und waren überrascht, wie gut die Tauchplätze trotz der vielen neuen Resorts erhalten sind. Rudy plante die Tauchgänge so, daß wir den Tauchern der anderen Basen aus dem Weg gehen konnten (vor dem Frühstück etc).

Critters, Steilwände und gut erhaltene Riffe,Tauchen, was das Herz begehrt.

Über das Schiff, die aufmerksame und hilfsbereite Besatzung und Rudy als Mutter für alles zu berichten, hieße, Eulen nach Athen tragen (siehe frühere Berichte).

Wir haben uns sehr wohl gefühlt und bereits die nächste Tour auf der Liburan gebucht.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 36334
MY LIBURAN Liveaboard, Manado, Nordsulawesi
geschrieben am 17.07.2007 von Beatrice und Urs

0 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Einige Klarstellungen zum Netten Bericht von Jost.

Auch wir waren im Mai 2007 als Wiederholungstäter auf der neuen Liburan bei Rudi Ring.

Dem Bericht von Jost, wenn auch im Forum über die alte Liburan veröffentlicht, möchten wir einige Ergänzungen und Berichtigungen hinzufügen.

Die Serenade fährt nur bis nach Ruang, wenn sie nicht gerade ein technisches Problem hat, also nicht wirklich in den Norden, und kann in keiner Weise als Alternative bezeichnet werden.

Der Unterwasserberg bei Dugon Bay (im Bericht von Jost fälschlicherweise als Lonely Rock bezeichnet), wurde leider wirklich nicht gefunden, da die am Vorabend mit dem Inselhäuptling gesetzte Markierungsboje (Plastikkanister) über Nacht wohl einen neuen Besitzer gefunden hatte. Alternativ wurde dann ein TG in der Bucht bei Dugon Bay gemacht, dabei haben alle Beteiligten, wohl ausgenommen Jost durch seine Kameralinse, Dugons gesehen. Im Übrigen bestand mehrfach die Möglichkeit in der Bucht zu Schnorcheln, was meist die effektivere Variante ist um die scheuen Tiere zu sehen.
Am Nachmittag als der Inselhäuptling dann etwas verspätet auftauchte (in diesem Teil der Welt hat Zeit eine etwas andere Bedeutung) und uns als Alternative zum bereits bekannten Unterwasserberg vor Dugon Bay einen etwas weiter draussen gelegenen Nappo zu Betauchen vorschlug, haben wir gemeinsam beschlossen auf das Angebot des Inselhäuptlings einzugehen und dass hat sich sehr wohl gelohnt. Neben Schildkröten, Barracudas, Seekobras, Napoleons usw. begegnete uns zum Ende des Tauchganges noch ein richtig grosser Eagelray mit einer Spannweite von ca. 2,5m bis 3m.

Die Tauchplätze um Sangihe Talaud sind unberührt und bis heute grösstenteils noch nie betaucht worden, somit haben die Touren jedes Mal Expeditions-Charakter. Wie Herbert Frei in seinem Bericht richtig schreibt, Zitat: Explorertouren sind nichts für Menschen, die alles vorgekaut haben wollen, wegen eines Insektenstiches hektisch nach dem Chefarzt rufen und genau wissen wollen wo dieser oder jener Drachenkopf gerade lieg. Das Tauchen auf der Liburan ist gut organisiert, die Guides verstehen ihr Handwerk sehr gut und man geniest eine Freiheit die es in dieser Form wohl nicht gerade auf einem Safariboot gibt. So werden die Ideen und Wünsche der einzelnen Taucher wenn immer möglich berücksichtigt und es ist ein sehr individuelles Tauchen möglich. Der Fischreichtum ist sicher nicht mit den Malediven zu vergleichen, aber unserer Ansicht nach sehr gut. Die Vielfältigkeit der Plätze ist einmalig, von blanken Granitfelsen über fantastische Hartkorallen bis zu wogenden Weichkorallenfeldern ist alles vertreten. Im Mai 07 wurden wir bei Dugon Bay während eines ganzen Tauchganges von einer Herde Papagei Büffelköpfen (28 Stk.) begleitet. Oder am selben Tag an einem anderen Platz trafen wir auf einen Kreis von ca. 30 grossen Stechrochen von einem Durchmesser der Tiere ca. 2m, alle Schwänze nach Aussen gerichtet, ein fantastisches Bild.

Die Behauptung die Bilder in den Berichten seien nicht von der Nordtour sondern aus der Lembeth Streat, empfinde ich als etwas haltlos. So waren wir im 2006 auf der ersten Nordtour (Explorertour) dabei, auf dem Schiff mit uns waren 9 teils Profi-Fotografen und Video-Filmer mit Namen wie Herbert Frei und Gerhard Arnold, die auf der Tour gemachten Fotos sind auch in den jeweiligen Berichten enthalten. Ob noch andere Berichte existieren, in denen Fotos der Lembeth verwendet worden sind, kann ich nicht ausschliessen, aber bei denen auf der Homepage von Rudi gelinkten Berichten über die Nordtour, sind die Bilder mit Sicherheit von der Nordtour 2006. Wer nur Makro sehen will, ist sicher mit der Lembeth besser bedient, wer aber Abwechslung und Vielfalt sucht und die Annehmlichkeiten eines Safaribootes beim Tauchen zu schätzen weiss, ist mit der Liburan auf der Nordtour sicherlich um einiges besser dran (Noch anzumerken ist, dass die Liburan auch Touren nur in der Lembeth anbietet!).

Die Liburan ist nicht nach Deutscher Industrienorm gebaut, aber das in Zentralsulawesi auf Kiel gelegte Schiff entspricht den gehobenen Indonesischen Verhältnissen. Sie ist massiv gebaut und wurde von Rudi und Jennifer mit viel Liebe ausgebaut. Zwei zuverlässige Dieselmotoren, zwei Generatoren, zwei Wasser-Aufbereitungsanlagen sowie mit zwei Bauerkompressoren, ist sie Technisch gut bestückt.
Die Nitroxanlage ist wirklich ein Sorgenkind, die L&W Membrane ist wohl nicht das Gelbe vom Ei und funktionierte 2006 bereits nicht richtig. L&W bastelt laut Rudi bereits seit dem Einbau 2006 daran rum, es bleibt also zu hoffen, dass das Problem demnächst endgültig gelöst wird. Damit die Nitrox- Versorgung in Zukunft sichergestellt ist. Anzumerken bleibt hier, dass Nitrox auf der Liburan leider nicht gratis abgegeben wird. Die Tour ist aber mit Luft problemlos zu betauchen und aus meiner Sicht stellt das Fehlen von Nitrox kein Problem dar.
Die Sache mit dem Schatten auf dem Sonnendeck ist Teils richtig, 2006 mit 14 Gästen hatten wir keine Probleme, waren aber an der Grenze der Schattenplätze angelangt, etwas mehr Schatten wäre sicherlich von Vorteil. Das sollte sich aber in diesem Jahr noch ändern, so sagte uns Rudi im Mai 07, dass ein Sonnensegel bereits geplant sei.
Was das Laden der Lampen und Akkus angeht, wüste ich nicht wo das Problem liegt. Selbst bei 9 Profi-Fotografen 2006, alle mit mehreren Kameras, gab es keine Probleme. Die 9 Boxen auf dem Tauchdeck mit jeweils 3 Steckdosen bieten meiner Ansicht nach genügend Möglichkeiten, so dass jeder seine Akkus laden kann. Zusätzlich darf auch in den Kabinen geladen werden, 220V und 110V Steckdosen sind vorhanden.
Auf dem Tauchdeck bietet die Liburan seit 2007 komfortable Ablagen für Kameras und Kästen für Fotoapparate und Zubehör, im Vergleich zu anderen Safaribooten z.B. der Heaven Fleet im roten Meer, aus meiner Sicht mehr als Komfortabel.
Was unser lieber Jost mit Festlandtauchgängen meint ist mir nicht klar, erstens würde ich Sulawesi als Insel bezeichnen, zum zweiten tauchten wir alle Tauchgänge von der Liburan aus, also vom Boot und zu guter letzt fanden die Ersten und Letzten TG an den vorgelagerten Inseln von Nord Sulawesi statt.

Nachttauchgänge während der Nordtour sind aus Sicherheitsgründen nicht immer möglich, Strömung und Abgeschiedenheit sind an den Aussenriffen nachts ein Risiko. Ich verstehe deshalb Rudi, wenn er Nachttauchen in den ruhigen Gewässern vor Banka vorzieht. Mit vermehrten Touren in den Norden bleibt die Hoffnung, dass der eine oder andere Platz der geeignet ist für Nachttauchgänge, noch gefunden wird.

Gesamthaft gesehen ist die Liburan sicher jedem Tauchsafari erfahrenen Taucher zu empfehlen.
Wir hatten beide Male super Tauchgänge und unvergessliche Ferien. Wer mehr Luxus und Platz braucht als auf einem normalen Safariboot vorhanden ist, sollte sich wirklich besser ein nettes Hotel suchen. Oder als Alternative auf einen Anbieter wie die doppelt so teure Aggressor ausweichen, die aber nur Lembeth, Banka, Bunaken fährt. Natürlich kriegt ihr da nach dem Tauchgang dann auch den vorgewärmten Bademantel gereicht.

Zu guter letzt, es gibt auch unter den Tauchern immer wieder welche die eine Hotelbar brauchen um jeden Abend zu erzählen wie gut sie Filmen, Tauchen oder dass sie nicht verstehen können, dass ihr beim letzten Wettbewerb eingesandter Film nicht an erster Stelle platziert wurde.
Dieselben die mit einer neuen Kamera ins Meer steigen und glauben dass die Fische aufgrund ihrer neuen Errungenschaft wie Models auf dem Laufsteg auf sie warten. Manchmal hilft es, mal nicht durch den Sucher zu kucken und sich an dem zu erfreuen was Mutter Natur alles zu bieten hat. Und was gibt es Schöneres, als nach dem letzten Tauchgang ganz gemütlich auf dem Sonnendeck ein Decobier, natürlich Bintang, zu geniessen und in den Sonnenuntergang zu gucken.

Noch zu erwähnen ist, dass dies unsere 10 Schiffsafari in den letzten 5 Jahren war, wir haben also genug Möglichkeiten gehabt um Vergleiche zu ziehen. Jedoch ist noch zu sagen, dass wir noch nie einen so unangenehmen Zeitgenossen mit auf dem Schiff gehabt haben, wie es Jost war! Er kann einem nur Leid tun und wenn jemand anhand des Berichtes von Jost sich abhalten lässt, die Liburan zu buchen, ist er selber Schuld!

Wir können die Liburan nur empfehlen, nicht ohne Grund waren wir das zweite Mal mit von der Partie und es war auch bestimmt nicht das letzte Mal!!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 35940
MY LIBURAN Liveaboard, Manado, Nordsulawesi
geschrieben am 01.07.2007 von Jost und Gabi [Divemaster, 1300 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir haben heute die Einträge zu der Liburan im Tauchernet vom April 07 und Juni 07 gelesen. Wir waren im Mai 07 auf der Liburan.

Leider können wir uns diesen Meinungen nicht anschliessen was das Tauchen angeht. Wir waren schon dreimal in Sulawesi und haben dort schon viele Tauchgänge gemacht. Vor 4 Jahren haben wir eine ähnliche Tour auf der Serenade gemacht, so dass uns diese Tauchplätze bekannt sind ( u.a. auch Nordtour). Da uns diese Tauchplätze damals so gut gefallen haben, wollten wir dies noch einmal wiederholen, und zwar auf einem besseren Schiff ( die Senenade hatte damals technische Probleme, so dass die Tour nicht vollständig gefahren werden konnte. Das Tauchen auf der Serenade war jedenfalls sehr gut.Auf der Liburan hat uns das Tauchen sehr enttäuscht, da wir unserer Meinung nach die besten Plätze nicht angefahren sind.
Der Platz ´Lonely Rock´ wurde bei unserer Tour leider nicht gefunden. Die von Rudi als 100-% sicher zu sehenden Dugons wurden leider auch nicht gesehen, weil wir nur einen Tauchgang an diesem Platz gemacht haben, der eigentlich gar nicht geplant war (geplant war Lonely-Rock, der nicht gefunden wurde, 30 minütige Suche in kompletter Ausrüstung bei prüdender Hitze ). Sicherlich stimmt es, dass die Natur im Norden von Sulawesi
( Sangihe) unberührt ist und keine anderen Taucher dort sind. Die Tauchplätze konnten uns aber leider nicht überzeugen , da wir von dem grossen Fischreichtum und der Artenvielfalt dort nichts gesehen haben.

Die Bilder, wie in den Berichten gezeigt, sind auch nicht von der Nordtour, sondern aus Lembeth.
Unserer Meinung nach, kann man Lembeth vom Hotel aus besser, bequemer und individueller betauchen.
Schöne Korallen kann man auf den Bunaken vom Hotel aus ebenfalls günstiger und bequemer haben.

Zu der Liburan möchten wir noch folgendes anmerken:

Die Crew und die Tauchguide sind sehr nett und hilfsbereit. Der Service auf dem Schiff war gut.
Beim ersten Anblick des Schiffs ( was damals 1 Jahr alt war) sind wir erschrocken!!?? ( Da muss jeder seine Meinung sich selbst bilden ). Da wir Glück hatten und nur 6 Gäste auf dem Schiff waren,
war das Platzangebot ausreichend, was das Sonnendeck angeht. Wenn mehr Gäst an Bord gewesen wären, hätten diese in der Sonne sitzen müssen.

Was das Laden von Kameras und Lampen angeht, so mussten wir feststellen, dass dies bei mehr als
4 Leuten mit Kameras und Fotos ein Platzproblem gegeben hätte.

Die angebotenen 3 Nachttauchgänge konnten, nach mehrmaligem Bitten, erst an den letzten 3 Tagen gemacht werden.

Am ersten Tag und letzten Tag konnten auch nur Festlandtauchgänge gemacht werden.

Fazit: Dies war bisher unsere teuerste und schlechteste Erfahrung einer Tauchreise.

Die angebotene Nitroxanlage stand nicht zur Verfügung.

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Datenbankeintrag 30827
MY LIBURAN Liveaboard, Manado, Nordsulawesi
geschrieben am 24.10.2006 von Armin

0 von 0 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Die Liburan in Manado/ Indonesien gibt es nicht mehr.

Die ´alte´ Liburan gibt es unter einem neuen Namen und neuem Eigentümer. Hat jedoch keine Besatzung.

Die ´neue´ Liburan ist ganz anders als die alte. Berichte hierzu sind zu finden unter:

Hier klicken

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Datenbankeintrag 23178
MY LIBURAN Liveaboard, Manado, Nordsulawesi
geschrieben am 23.01.2006 von Lynda Gröchenig [CMAS ***, 820 TG]

Wir haben im November 2005 die letzte Fahrt auf der ´alten´ Liburan mit Rudi Ring gemacht. Das Tauchen in der Lembeh Strait ist umwerfend - Muck Diving vom Feinsten, skurile Kreaturen satt und auch an vielen anderen Stellen in der Strait gibt es Wände mit schönem Korallenbewuchs. Die Tauchguides sind mit ´Röntgen-Augen´ ausgestattet und wissen auch die Standorte der einzelnen Tiere - sei es Fische, Nudibranchs oder Krabben verschiedenster Art. Die Verpflegung an Bord war erstklassig und die Mannschaft zeigte eine Hilfsbereitschaft, die weit über das normale Maß hinausgeht.

Die neue Liburan geht im März 2006 in Dienst und wird die Lembeh Strait, Bunaken N.P. und Bangka sowie die Sangihe Inseln anfahren. Wenn alles so passt, wie auf der ´alten´, dann kann eine Mitfahrt nur empfohlen werden.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 15243
MY LIBURAN Liveaboard, Manado, Nordsulawesi
geschrieben am 04.11.2004 von Hicki [AOWD, 150 TG]

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir hatten zu zweit eine Woche auf der Liburan gebucht. Bei der Buchung (über SubAqua) wurde uns mitgeteilt, wir seien in dieser Zeit nur in der Lembeh Strait.

Wir wurden vom Besiter des Bootes, Rudi in unserem Resort (Mapia) abgeholt. Dort erfuhren wir, dass wir die einzigen Gästen waren - wir hatten das gesamte Boot für uns!

Rudi stimmte die Route mit uns ab, so dass wir auch in den Genuss von Banggka kamen.

Das Boot selbst ist sehr einfach. Alle Passagiere teilen sich ein Bad. Wenn man nicht taucht hält man sich meistens an Deck auf und sonnt dort oder liest und döst im Schatten.

Der Service an Board ist allerdings Luxus: die freundliche Crew überschlägt sich bei der Hilfe beim An- und Ablegen der Ausrüstung. So viel Aufmerksamkeit hatten wir bisher noch nie erfahren. Erstklassig ist auch die Indonesisch-chinesische Küche an Bord, wobei man auch wieder auf die Wünsche der Gäste eingeht (meine Freundin ist Vegetarierin und bekam jeden Tag ein anderes Gericht als ich!).

Absoluter Höhepunkt sind allerdings die Tauchgänge - obwohl wir schon etwas rumgekommen sind (Rotes Meer, Malediven, Similans), hatten wir noch nie soviel in unsere Logbücher zu schreiben: Insbesondere die sogenannten ´Critters´ in der Lembeh Strait hatten uns fasziniert. Diese Tauchgänge finden zwar meistens über dem schwarzen Sand statt, aber es gab auch viele (intakte) Korallenplätze. Die Dive-Guides gaben sich bei jedem Tauchgang unheimlich Mühe auch noch so kleine und seltene Tiere für uns zu entdecken. Soviele Schnecken, Seepferde, Shrimps, Anglerfische und,und,und werden wir wohl so schnell nicht wieder zu sehen bekommen.

Fazit: Die LIBURAN ist für alle Taucher, die das Besondere suchen und dabei für einige Tage auf Hotelkomfort verzichten können absolut zu empfehlen! Deshalb von uns 6 Flossen!!!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 11462
MY LIBURAN Liveaboard, Manado, Nordsulawesi
geschrieben am 11.10.2004 von Alfred Jakoblich [cmas, 2000 TG]

3 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Nach rund 4 Jahrzehnten Erfahrung mit UW-Fotografie u. Tauchen allgemein, habe ich auf der
Liburan eine Möglichkeit gefunden meiner Foto-Leidenschaft frönen zu können, wie es all die
vielen Jahre vorher nicht möglich war. Was ist in
der Lembeh-Strait (dort operiert die Liburan) anders? Zum einen ist es die unglaubliche Vielfalt mariner Tierarten. Ich kenne kein- Tauchern zugängliches-Gebiet mit ähnlicher faunistischer Reichhaltigkeit auf so kleinem Raum. Genau darauf zielt die Tauchphilosophie von Liburan-Eigner Rudi Ring. Er bietet mit seinem Liveaboard eine einfache Unterkunft ohne teuer zu bezahlender Bequemlichkeit, dafür aber praktisch fast genau über den Divesites. Die Tauchabläufe sind perfekt an die Tauchplätze u. Begleitumstände angepasst.(Wievielter Tauchgang, Flut, Ebbe, Strömungen etc.). Ganz entscheidend auch die Kenntnisse seiner Guides, die genau wissen wo u. wann welche Tierart am ehesten zu sichten ist. Sollte man jetzt meinen, hier völlig starre Tauchregeln vorzufinden, grosser Irrtum. Wenn es Gastwunsch ist, etwa an einem Platz mehrere Tauchgänge hintereinander zu machen, alles kein Problem, Rudi versucht alles um Fotografenwünsche zu ermöglichen. Auch die Crew ist vom selben Geist beseelt und rund um die Uhr um den Gast bemüht. Einzig die Gäste sollten sich einig sein, aber da die Liburan max. 8 Taucher aufnehmen kann (meist sind es weniger) auch kein Problem. Allgemeine Einschränkung für den taucherischen Interessenskreis: man sollte wirklich sein Hauptinteresse im Bereich Foto oder Video haben, dann deckt sich alles punktgenau mit der ´Liburan-Philosophie´. Sporttaucher sind anderswo besser bedient als in der Lembeh-Strait. (Teilweise geringe Sichtweiten, Muckdiving und sehr viel Geduld beim Aufspüren der Critters).
Wenn die Liburan auch gerade kein Komfort-Schiff darstellt, so bietet sie doch wirklich alles was zu einer erfolgreichen UW-Fotoreise nötig ist.
Da das Leben auf einem Liveaboard ausser Tauchen nicht allzuviel Abwechslung bietet, freut man sich umso mehr über eine gute Verpflegung. Die Liburan-Küche ist mit einem Wort einfach Spitze!
In diesem Sinne ein herzliches Danke an Rudi und Crew, ich gehe jedesmal mit Freude an Bord.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 10616
MY LIBURAN Liveaboard, Manado, Nordsulawesi
geschrieben am 27.08.2004 von Michaela [AOWD, 333 TG]

5 von 5 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Anfang August verbrachten wir 5 wundervolle Tauchtage bei Rudi auf der Liburan. Da wir die einzigen beiden Taucher an Bord waren, prügelte sich die supernette Crew regelrecht darum, wer uns beim An- und Auskleiden sowie bei allen kleinen und großen Handgriffen behilflich sein durfte. Also schon mal 6 Flossen (mindestens!) für den Service, ebenso für´s Essen, zubereitet vom 4*-Koch (kein Witz- der Koch hat wirklich im 4-Sterne-Restaurant gelernt...). Die Unterkunft auf dem Schiff war zwar einfach, die Kabine recht klein, aber alles war immer tipptopp sauber und gemütlich - und viel Zeit haben wir unter Deck sowieso nicht zugebracht. Dafür boten Rudi und seine zwei Guides Deddy und Nonsix uns atemberaubende Lembeh-Tauchgänge vom Feinsten! Muck-Diving im schwarzen Sand der Lembeh-Stait mit außergewöhnlichen Kreaturen - Makromotive in Hülle und Fülle! Viel zu schnell war unsere Zeit schon wieder um und wir ärgerten uns, nicht länger eingeplant zu haben. Es gibt noch so Vieles, was wir nicht gesehen haben! Unter anderem die Banka-Stait, wo es sehr schöne Korallentauchplätze geben soll. Leider machten Wind und Wellen uns da einen Strich durch die Rechnung. Aber allein die Lembeh-Strait bot viel mehr Tauchplätze, als wir in 3 Tauchgängen pro Tag und einem (atemberaubenden!) Nachttauchgang bewältigen konnten.
Also viele gute Gründe, noch mal wiederzukommen...

Auf diesem Wege ein DICKES Dankeschön an Rudi und Crew, die uns nicht nur unvergessliche Taucherlebnisse beschert, sondern die mir auch nach Beendigung unseres Liveabords noch superschnell geholfen und meine vergessene Kamera nachträglich nach Manado gebracht haben.

haariger Anglerfisch
haariger Anglerfisch

Banggai-Kardinalbarsch
Banggai-Kardinalbarsch

´big froggie´
´big froggie´

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 7942
MY LIBURAN Liveaboard, Manado, Nordsulawesi
geschrieben am 11.07.2004 von Joachim Scherer

6 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 5 von 6 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Nach etwa 15 Tauchurlauben in Indonesien, verwandschaftsbedingt fast immer in Manado/Nordsulawesi, wollten wir (meine Frau und ich) nicht mehr in eines der inzwischen (leider) zahlreichen Resorts. Mittlerweile geht es ja auch in Nordsulawesi vom Liveaboard aus...
In der kleinen Hafenstadt Bitung, gelegen in der Lembeh-Strait, sind wir an Board der MS LIBURAN gegangen. Die LIBURAN wird geführt von Rudi (aus Bayern) und seiner indonesischen Frau Jennifer.

Das Schiff ist keine Luxusyacht (will es auch nicht sein) aber in punkto Sauberkeit, Komfort und Verpflegung wirklich hervorragend. Einen Salon gibt es in dem Sinn nicht. Außer der 2er-Kabine hat man noch das großflächige teilüberdachte Deck als Aufenthaltsraum, wo auch gegessen wird. Da normalerweise maximal nur sechs Gäste aufgenommen werden, kann auch kein Engegefühl aufkommen. Wir hatten das Glück nur zu zweit als Gäste an Bord zu sein - schöner geht´s nicht mehr.

Der Tauchbetrieb ist professionell organisiert und die Bordcrew (in Summe 7 Indonesier) bestens eingespielt. Die Tauchguides kennen die Tauchgebiete wie unsereins seine Westentasche, ordentliches Briefing vor jedem TG ist selbstverständlich.
Gerätezusammenbau, säubern usw. wird alles perfekt erledigt. Eigenes Tauchequipmentist aber erforderlich.
An Bord stimmt die Technik. Der Schnorchel des Bauerkompressors für stets reine Ansaugluft ist pfiffig verlegt, die Filterpatrone wird frühzeitig getauscht und nicht bis zur letzten Reserve ausgenutzt. 220V Stromversorgung gibt es rund um die Uhr, was keinesfalls auf jeden Liveaboard selbstverständlich ist, für Fotografen aber absolutes Muß. Und die belegen die LIBURAN laut Gästebuch häufig - alles was in der Szene Rang und Namen hat! Die Lembeh-Strait mit ihren zumeist endemischen Mini-Monstern zieht Fotografen an wie ein Magnet.
Mein Tip für Nicht-Fotografen: Gästeliste vor Buchung mit Rudi durchgehen (email), damit nicht die lieben Fotokünstler mit ihren klaren Motiverwartungen das Tauchgeschehen bestimmen. Denn die für die Makrofotografie weniger geeigneten Divespots sind einmalig schön, aber eben nicht das Hauptinteresse der Fotografen.
Besonders hervorzuheben ist, daß die LIBURAN als einziges Tauchschiff jetzt auch das Gebiet um Pacolor Island (vor Buchung vereinbaren) anfährt und man dort absolut allein und ungestört ist. Wir sind 5 Tage dort geblieben - Robinson läßt grüssen!

Gesprochen wird Deutsch, Englisch und natürlich Indonesisch.
Eigene Homepage in Deutsch und Englisch ist unter www.diveliburan.com zu finden.

Fazit:
Jeder, der bei entspannten und unkomplizierten Liveaboard-Tauchen Wert auf Sicherheit und Professionalität legt und gleichzeitig eine einzigartige UW-Welt genießen möchte, ist auf der LIBURAN bestens aufgehoben.

In´s Deutsche übersetzt bedeutet ´LIBURAN´ soviel wie ´Erholung,Ferien,Urlaub´ - und das stimmt: der Name ist das Konzept!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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