MY Liburan Geschrieben am 24.11.2011 von günter [**, 245 TG]
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Tauchreise auf der Liburan 2.11.-12.11.2011. Nach der langen Anreise endlich auf der Liburan angekommen.14 Taucher.
Wir wurden von einem Agenten begrüßt,nicht von Herrn Ring, wie abgesprochen,der uns zu Beginn darüber aufklärte, das statt der 3-4Tauchguids nur 2 zur Verfügung stünden. Dem entspechen die Größe der Tauchgruppen. 1 Gruppe 8 Taucher und die 2 Gruppe 6 Taucher. Bei solchen Gruppengrößen keine angenehmes Tauchen. Die Möglichkeit des Tauchens mit Nitrox nicht gegeben ist,weil die Anlage nicht mehr da sei.Gebucht hatten wir mit Nitrox. Die Toilettenspülung so funktionierte,dass man den Spülkasten durch Öffnen eines Ventils füllen durch Anheben des Spülkasteneckels dann die Toilettenspülung in gang bringen kann. Nach der Einweisung verließ der Agent das Schiff.
All so bezugen wir frohen Mutes die Kabinen, mit der nächsten Überraschung. In unserer Kabine war das Bullauge durchgebrochen und somit während der ganzen Zeit Seewasser in die Kabine eindrang. Bei unserer Toilettenspülung war ein Loch in den Kasten gebohrt, so das er nur halb befüllt werden kann.Bei mehr Befüllung spritze das Wasser in den Schlafraum. Wassersparmaßnahme ? Im Schlafbereich des Bettes war die Wandverkleidung lose und zeigte zum Bett, akute Verletzungsgefahr. Die Klimaanlage funktionierte zwar, ließ sich aber nicht regeln,bei Betrieb sehr kalt, nicht zu gebrauchen. In dem anderen Kabinen waren ebenfalls defekte Bullaugen und Klimaanlagen, wir hatten somit wohl nicht die schlechteste Kabine erhalten. Einmal viel eine Klimaanlage von der Wand ab und landete weich in einem Bett.Gut das es zu diesem Zeitpunkt leer war. Der Zustand des Schiffs ist nicht gerade als Vertrauenswürdig zu bezeuchnen. 24 Personen auf dem Boot. Eine Rettungsinsel für 10-12 Leute Feuerlöscher TÜV abgelaufen, funktion?? Zur Sauerstoffflasche,Ventil blies ab, keine Sauersoffmaske, angeschlossener Atemregler verschimmelt und verdreckt. Ein Taucher brauchte währent der Reise einmal das Teil,dadurch ist es aufgefallen Herr Ring ist als Eigner dafür verantwortlich, ich kann nur abraten bei Herrn Ring eine Reise mitzumachen. Noch eineAnmerkung:Einige der Bambusstühle auf dem Oberdeck lösen sich auf. Siebrachen auseinander und waren in einem herunter gekommen Zustand.
Ich stelle wirklich keine hohen Ansprüche,aber die beschriebene Zustände auf der Liburan sind nicht OK.
Positives gab es natürlich auch
Die Tauchplätze sind klasse,Pflanzen und Fische in allen Formen und Farben. Ebenso war die Crew sehr bemüht einen angenehmen Tauchurlaub zu bieten.
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MY Liburan Geschrieben am 04.06.2011 von Torsten Giebel [SSI AOWD, 333 TG]
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Indonesien 2011
Nach dem Flug von Frankfurt nach Singapur, dann mit dem Linienflug weiter nach Manado und zum Schluss noch einer fast zweistündigen Autofahrt, waren wir nach 30 Stunden endlich in Bitung, dem Hafen von Manado, mit seiner bekannten Lembeh Straight. Aber unser Ziel war die hier vor Anker liegende MY/Liburan unter dem Kommando von Rudi Ring, einem echten bayerischen Urgestein und Weltenbummler, den es jetzt hierher verschlagen hat. Zuerst waren wir von den Temperaturen um 32°C und der hohen Luftfeuchtigkeit von teilweise über 90% wie erschlagen. Nach ein paar Tagen hatte sich der Körper aber glücklicherweise daran gewöhnt und wir verbrachten die ruhigen Abende nach den wunderbaren Tauchgängen mit Rudi und seinen Geschichten an Deck und ließen uns das Dekobier richtig schmecken. Nach den ersten zwei Tauchgängen um die Ausrüstung zu checken, die es wegen der Strömung aber mächtig in sich hatten, ging es weiter mit Kurs auf die Molukken. Es war einfach beeindruckend, als wir am Morgen des zweiten Tages die Molukken erreichten. Überall kleine Vulkaninseln um uns herum, vollkommen mit Urwald bedeckt und im Hintergrund die aufgehenden Sonne, einfach großartig. Tauchboote oder Liveaboards gibt es dort auf Grund eines Übereinkommens mit dem Sultan von Halmahera noch keine und so waren wir immer die einzigen Taucher vor Ort, was man auch an den wundervollen Korallenriffen und den Fischbeständen vor Ort sehen konnte. Hier ist alles noch recht unberührt, über wie unter Wasser und ein wahres Eldorado für Fotografen. Die einzige Schwierigkeit für Fotografen besteht wohl darin die Fische dicht genug vor die Linse zu bekommen. Da es hier keine weiteren Taucher gibt, ist die Fluchtdistanz doch recht hoch. Wir haben hier vom Schwarzspitzenriffhai, Büffelkopfpapageifisch, Epaulettenhai (den es laut Biologen nur hier um die Molukken, Westpapua und Nordaustralien gibt), riesige Schulen von Barakudas bis zu großen Schwärmen von Drückerfischen fast alles gesehen. Das beeindruckenste waren wohl zwei große Mantas im Paarungstanz, die uns während eines Tauchgangs an zwei Seamounts eine Weile begleitet haben. Selbst am Tag stehen hier die vielen Federsterne die es gibt offen um Plankton zu fangen. Es gibt riesige Flächen von Steinkorallen und Tauchplätze von hunderten von bunten Weichkorallen, die, wenn sie einmal offen sind den Betrachter zum staunen bringen. Leider ist die örtliche Bevölkerung hier sehr arm und kümmert sich um den Umweltschutz noch recht wenig. Da fliegen dann Tüten und weiterer Plastikmüll einfach ins Wasser, den man dann vereinzelt auch im Riff wieder findet. Hier muss das Bewusstsein der Menschen erst richtig aufgebaut werden, damit sie begreifen was sie da für Naturwunder vor der eigenen Haustür haben. Am fünften Tag unserer Reise wurden wir dann von einer Delegation des Sultans auf Halmahera empfangen. Nach einem Begrüßungstanz und dem Handschlag des örtlichen Gouverneurs wurden wir mit Rikschas über die Insel gefahren und besichtigten die Gebetsstätten der Sultansfamilie, ein portugiesisches Fort, eine Kautschukplantage und wurden zum Schluss von der Schwester des Sultans mit einer Erfrischung empfangen. Hier auf Halmahera und wohl in ganz Indonesien scheint jeder zweite ein Mofa zu besitzen. Der Strassenverkehr ist absolut chaotisch. Man sieht zwei, drei Mann auf den kleinen Mofas, teilweise noch einen riesigen Tunfisch oder einen Bauchladen quer über den Gepäckträger und Vorfahrt nimmt man sich hier einfach. Aber glücklicherweise wird hier Nachts mit Licht gefahren, was in Ägypten aus mir unerklärlichen Gründen nicht der Fall ist. Bevor wir Halmahera wieder verließen besichtigten wir noch den heimischen Gewürzmarkt, saßen dann am Ende des Tages mit gebackenen Bananen und einer Erfrischung in den Händen am Pier und sahen in den Sonnenuntergang. Dann ging es weiter mit der Liburan, um die wundervollen Tauchplätze zu erkunden. Während unserer Tauchsafari tauchten wir auch an drei Stellen, die bisher noch von keinem Menschen betaucht worden sind. Natürlich waren das nicht nur Spitzenplätze, es war leider auch ein Platz dabei, der durch Dynamitfischerei vollständig zerstört war. Hier ist wohl noch reichlich Aufklärung angesagt. Am Ende unserer Tauchsafari besuchten wir noch für einen Tag den Tangkoko Nationalpark, ein Wildschutzreservat mitten im Regenwald von Nordsulawesi. Hier gibt es schwarze Makaken und Koboldmakis, die wohl kleinsten Affen der Welt, die hier endemisch sind. Wenn abends die Sonne untergeht kommen die kleinen Äffchen mit ihren großen Augen aus ihrem Baum um auf ihre nächtliche Nahrungssuche zu gehen. Die kleinen Kerlchen werden insgesamt wohl nicht größer als 10cm. Die Leute denen wir hier, während unserer zweiwöchigen Tour begegnet sind, waren trotz ihrer Armut immer freundlich und aufgeschlossen. Wir wurden hier überall aufs herzlichste empfangen und das Essen ist zwar etwas scharf, aber immer sehr köstlich. Ich kann diese Reise, trotz des langen Flugs und des tropischen Klimas nur jedem empfehlen. Ich werde diesen wunderbaren Ort bestimmt noch einmal besuchen.
In diesem Sinne T. Giebel
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Tauchsafari mit der MS/MY Liburan 1 in Indonesien, Nord-Sulawesi – Sangihe Island 19.10.-30.10.2010, Gunung Ruang
Der Flug mit Singapur Air ging von Frankfurt über Singapur nach Manado. Dort wurden wir nach einem langen Flug von Rudi Ring in Manado am Flughafen empfangen. Die Tour startete in der Lembeh Strait und so wurden wir von Manado durch Nord Sulawesi mit Autos zum Hafen von Bitung gefahren. Die Nordtour dauerte 13 Tage (12 Tauchtage) und führte uns von der Lembeh Strait (2 Tage) über Banka, Biard, Runang, Siau bis zum faszinierenden Unterwasservulkan bei Mahangetang und Sangihe Island und zurück nach Manado. Die MS Liburan ist ein gutes und zweckmäßiges Stahlschiff mit 7 Kabinen, das für alle Taucherbedürfnisse ausgestattet ist. Die Liburan hat zwei starke Schiffsdieselmotoren, die bei jedem Wetter, gerade bei weiten Touren, zur Sicherheit beitragen. Oben an Deck ist es angenehm leise, die Stromgeneratoren und die Kompressoren sind wirklich nicht störend. Nur am Anfang hörte man die Dieselmotoren unten in den Kabinen, nach zwei Tagen haben wir die Maschinen dann kaum noch wahrgenommen. Die Kabinen waren einfach, aber gut ausgestattet. Jede Kabine verfügte über zwei Betten, einen Schrank und Stauraum für Koffer, eine regelbare Klimaanlage, ein kleines einfaches Bad mit Dusche, Toilette und ein Handwaschbecken. Das Wasser wurde elektrisch beheizt, man konnte die Temperatur auf Wunsch regulieren. In den Betten konnten selbst große Personen bequem liegen. Handtücher und Bettwäsche wurden regelmäßig gewechselt. Die Stromversorgung war 24 h in Betrieb, es gab Steckdosen in der Kabine und zum Laden von Tauch- und Fotoequipment in ausreichender Zahl auf dem Taucherdeck (220 V, deutsche Norm). Unsere Tour war mit 6 Kabinen a 2 Personen und zwei einzelbelegten Kabinen im vorderen Teil des Schiffes ausgebucht. Wir hatten alle genügend Platz an Board. Wer sich nicht auf dem Oberdeck aufhalten wollte, verweilte nach den Tauchgängen im Salon oder in der Kabine. Das Oberdeck war das Sonnendeck, welches teilweise überdacht war. An einigen Tagen spannte die Crew noch ein Sonnensegel auf, damit noch mehr Schattenplätze zur Verfügung standen. Das Essen in Buffetform war sehr gut und reichhaltig, für jeden Geschmack war etwas dabei. Als Vorspeise zu jeder Mahlzeit gab es eine Suppe, 2 Hauptgerichte mit Gemüse und als Nachspeise frische Früchte. An mehreren Abenden wurde auf der Taucherplattform fangfrischer Fisch gegrillt. Am Nachmittag wurde mehrmals selbstgebackener Kuchen angeboten. Wasser, Kaffee und Tee standen den ganzen Tag kostenlos bereit.
Auch das Tauchen war genial und perfekt organisiert. Das Taucherdeck war recht geräumig. Die Tauchanzüge konnte man auf Bügel aufhängen. Jeder Taucher bekam einen Korb, indem man sein Equipment unter der Bank verstauen konnte. Für die Fotografen gab es eine praktische Ablage für ihre Kameras, sowie weitere Ablagen und Schränke zum Laden und Lagern von Blitzen und Lampen und sonstiges Equipment. Es wurde mit 12 Liter-Stahlflaschen getaucht. Nitrox war zum geringen Aufpreis verfügbar. Die Crew kümmerte sich vorbildlich um das Füllen der Tauchflaschen mit Druckluft oder Nitrox. Vor dem Anschließen der Tauchflaschen musste jeder Taucher seine Nitroxflasche testen und dafür unterschreiben. Wir wurden in 3 Gruppen aufgeteilt. Jede Tauchgruppe bekam ihren eigenen Guide, der während des ganzen Urlaubs die Gruppe führte. Vor jedem Tauchgang wurde das Briefing (in Englisch) anschaulich mit Hilfe von Kartenmaterial auf dem Oberdeck durchgeführt. Getaucht wurde 3 x täglich (etwa 7:30, 11:00, 15:00), zusätzlich wurden 2 Nachttauchgänge angeboten. Schon beim Anlegen der Ausrüstung stand die Crew zur Seite und bemerkte sofort, wenn irgendwo Hilfe gebraucht wurde. Die Gruppen machten sich nacheinander fertig. Wenn z.B. die erste Gruppe von der Taucherplattform ins Beiboot ging, machte sich die nächste Gruppe bereit, somit hatte man immer genügend Platz Die Wassertemperaturen waren durchgängig mit 28-30°C recht angenehm, gute Neoprenanzüge von 3 mm oder auch 5 mm Anzüge reichen vollkommen aus. Im Makrobereich konnte man bei jedem Tauchgang jede Menge entdecken: Garnelen, Schnecken, Krabben, Anglerfische, Seepferdchen in allen Größen. Großfisch gab es recht selten. An einem Tauchplatz sahen wir Haie in einer Höhle, dann Schildkröten, dann wieder riesige Barakudaschwärme oder einen Gruppe Pilotwale diese allerdings nur vom Schiff.
Alle angesteuerten, fast unberührten Tauchspots waren schön mit Hart- und Weichkorallen in enormer Artenvielfalt bewachsen. Die Steilwände, zum Teil bis in unendlichen Tiefen abfallend, waren eine Augenweide. Desto weiter man nach Norden kam, desto besser wurden die Sichtweiten. Dort oben im Norden am Lonly Rock oder am UW Vulkan hatte man Sichtweiten von 40-60m. Die Strömungsverhältnissen waren zuweilen recht stark, dann aber auch wieder kaum zu spüren (u.a.Gezeitenabhängig). Jeder Tauchgang war ein Erlebnis, die Guides entdeckten viele Marko-Highlights und führten einen sicher durch die UW-Welt. Der Unterwasservulkan Mahengetang bei Sangihe Island sollte man auch gesehen haben. Es strömte richtig heiß aus den Felsspalten. Überall sah man Luftblasen aufsteigen. Die UW Landschaft war im oberen Bereich mit Algen und Schwefel überzogen, im tieferen und näheren Umfeld dann aber mit einer Korallenlandschaft ausgestattet, die es schöner kaum zu sehen gibt, auch viele kleinere und größere Fischschwärme zogen durch das Korallenriff. Bei Ruang Island tauchten wir bei hervorragenden Lichtverhältnissen unter einem Pier. Die Säulen waren mit riesigen Gorgonien, schönen Korallen und großen bunten Schwämmen bewachsen. Es gab kleinere Fischschwärme und auch sonst jede Menge Makrozeug unter dem Pier. Bei einem Tag und Nachttauchgang über dunklen Lavasand an unserem Ankerplatz gab es, ähnlich wie in der Lembeh Strait viele seltene skurrile Tiere zu sehen. In der Nähe von Siau unternahmen wir einen Tauchgang, an einem unbekannten, erst vor kurzem von Rudi entdeckten Wrack. Das Wrack lag in zwischen 25 – 40 Meter Tiefe auf Sand, es war sehr schön mit einer Vielzahl von Korallen, Gorgonien und Schwämmen bewachsen. Auf der Rückfahrt zur Liburan vergnügten wir uns noch an einer heißen Quelle die am Ufer ins Meer mündete, bevor es dann zurück an Bord zum wohl verdienten Dekobier ging.
Vor der Insel Siau verzichteten wir auf unseren Earlymorning Tauchgang und unternahmen stattdessen einen Landgang, während die Liburan die Wasservorräte auffüllte. In dem Ort unterhalb eines der aktivsten Vulkane Indonesiens (Ausbruch August 2010 u. 11.März 2011) wurde auf dem örtlichen Markt u.a. frischer Fisch und Gemüse verkauft. Siau ist auch weltweit bekannt für seinen Muskatnussanbau. Direkt nach dem anschließendem Frühstück ging es weiter zum nächsten wunderschönen Tauchplatz.
Am letzten Abend an Board gab es eine Party mit Live-Musik. Die Crew gab ihr Bestes und sang indonesische und internationale Titel. Die Nord-Tour auf der MY/MS Liburan mit Rudi Ring und seiner Crew kann ich wirklich weiterempfehlen. Wer puren Luxus erwartet ist auf diesem Schiff sicherlich falsch. Die Liburan ist ein Liveboot von Taucher für Taucher gemacht. Ein Super Preis/Leistungsverhältnis, Top Tauchgänge mit viel Makro, super Steilwände, geniale Sichtweiten, unberührte Korallenlandschaften, tolle Crew, fantastisches Essen, großartiger Service. Wir haben uns schon für eine weitere Tour angemeldet.
Bis dann, Gaby & Wolfgang Büttner
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MY Liburan Geschrieben am 21.03.2011 von Olli [Padi AOWD, ? TG]
Hallo Zusammen
Ich möchte Euch von unserem Bootstour auf Liburan mit Rudi erzählen.
Zeitraum: 05.03 bis 15.03.2011 Nordtour
Nach dem ich vor ungefähr 6 Monaten in unserem Tauchtreff erfahren habe, das eine Tauchreise nach Indonesien stattfinden soll, mußte ich einfach dabei sein. Als Tauchanfäger mit OWD mußte gleich ein Nitroxschein her, um im Urlaub alles an Tauchgängen mitzunehmen und keinen auszulassen.
Nach einigen Reserchen wurde mir kurz vor Beginn des Urlaubs aber immer wieder bewußt, auf was ich mich so eingelassen hatte.
Tauchen am Ende der Welt, Tauchen an Stellen wo noch nie ihrgend ein Taucher wahr, jenseits der Zivilisation und die nächste Dekokammer sehr weit weg. Natürlich wurde mir bis zum eigentlichen Abflug aus Frankfurt Richtung Manado regelmäßig ganz anders und die Aufregung stieg in unermäßliche.
Dann war es soweit. Abflug am 04.03.2011 12 Uhr von Frankfurt mit Singapur Airlines nach Singapur und anschließend weiter mit Silk Air nach Manado. Echt eine weite Anreise ins Paradies. Am Flughafen in Manado wurde unsere Truppe bereits von Rudi am Flughafen herzlich empfangen. Unser Gepäck wurde verstaut und unser direkter Weg führte zum Hafen, wo die Libruan vor Anker lag. Diese Organisation war phantastisch. Ohne wirklich viel Zeit zu verbringen wurden wir mit den Beibooten abgeholt und auf die Libruan gebracht. Das immer freundliche und hilfsbereite Crewteam erwartete uns schon.
Nach einer kompletten Einführung an Bord konnten wir unsere Kabinen beziehen. Die Ausstattung der Kabinen war einfach, aber gemüdlich und zweckmäßig. Wer Luxus erwartet ist auf diesem Schiff sicherlich falsch. Die neue Liburan wird aber auch den luxusverwöhnten Tauchern gerecht. Luxus waren die Tauchplätze und der immer herzliche Service an Board und das ist das das was eigentlich zählt.
Dann legte Rudi mit seiner Crew ab und unser Urlaub begann. Keiner konnte bis dahin erahnen was uns während unserer Tauchsafari erwarten würde.
Am nächsten Morgen 07.30 begann der erste Tauchgang. In der Regel 3 Tauchgänge am Tag und 3 Nachtauchgänge während unserem Aufenthalt. Jeder Tauchgang wurde mit einem Briefing in Englisch geplant und feste Tauchgruppen von jeweils 4 bis 5 Tauchern eingeteilt. Jede Gruppe verfügte über einen erfahrenen Gaid. An dieser Stelle nocheinmal herzlichen Dank an alle Gaids für die tollen Erlebnisse unter Wasser. Unsere Fotographen sind euch zu Dank verpflichtet. Anschließend ging es ins 28 Grad warme Wasser. Die Ausrüstung wurde vor unserem Tauchgang von der Crew zusammen gebaut und nochmals kontrolliert. Bei den Nitroxfüllungen meißt ( 32) wurde mit dem jeweiligen Taucher gemessen und dokumentiert. Die Unterwasserwelt ist auf dieser Route einzigartig. Sehr gute Sichtweiten, viele Groß und Kleinfische, sehr viel Schwärme, Mantas, Schildgröten, Haie und wunderschöne Hard- und Weichkorallen in allen Farben. Ein Paradies und nicht mit den Malediven zu vergleichen. Fotos werden sicherlich noch nachgereicht, oder können über die Internetseite des Tauchtreffs Atlantis in Gelsenkirchen bestaunt werden. Aber nicht nur die Unterwasserwelt ist zu erwähnen, sondern auch die Natur, die einzelnen unberührten Inseln und Lagunen verzaubern jeden Naturliebhaber. Dieses kann man nicht mit einzelnen Fotos wiedergeben. Das muss man erlebt haben.
Ich könnte Euch die komplette Tour beschreiben, aber es würde sich immer wieder gleich anhören. Schaut euch die Fotos einfach an und laßt es auf euch wirken.
Diese letzten Zeilen gehören dem Team.
Ich möchte mich für die tollen Erlebnisse bei Rudi Ring und seiner Crew bedanken. Den kleine Oddi möchte ich noch hervorheben. Ein junger Mann ( 20 ) der über einen Zeitraum von 3 Monaten versucht hat auf dieses Schiff zukommen, um seiner Familie ein angenehmeres Leben zu ermöglichen und durch seinen Arbeitseinsatz Rudi, die Crew und uns als Gäste überzeigt hat. Danke Rudi für deine immer ehrliche und absolut menschliche Art und für die zwei gemeinsamen Tauchgänge mit dir. Ich komme gerne wieder
Ein Lob möchte ich auch an unseren Daniel geben, der die komplette Oranisation für unsere Abenteuer übernommen und traumhafte Fotos gemacht hat. Wir sehen uns im Tauchtreff. Anregungen und Erlebnisaustausch ist auch über Facebook möglich
PS: Rechtschreibfehler sind gewollt
Gruss und herzlichen Dank Oliver Stolz
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MY Liburan Geschrieben am 02.02.2011 von Meerengel [900 TG]
Endlich... nach einem anstrengenden Flug gelandet. Gepäck abgeholt, verschwitzt, müde und gespannt auf unsere Reise suchen wir unseren Guide der uns zur MYLiburan bringen soll. Mein erster Blick fällt auf eine Statue von Mann der grinsend in der Ankunft steht und in beiden Händen ein kaltes Bier hält. Dies kann nur Rudi Ring sein.. persönlich werden wir von ihm abgeholt und alle Personen sind komfortable in Taxis verstaut auf der Fahrt zur Liburan. Obwohl wir von der Reise müde sind, stellen wir fest das auf uns ein besonderes Abendteuer mit unvergesslichen Tauchgängen wartet, Wir werden von der Crew begrüsst und schnell werden uns unsere Kabinen gezeigt. MY Liburan ist einfach und schlicht ausgestattet, Nassraum mit WC ( hier und da in diesem Bereich auch ein bischen rostig, lernte sehr schnell das ich das Wasser nach jedem Benutz auch wieder ausstellen muss),unsere Mahlzeiten nehmen wir in der Lounge ein, bequem und gemütlich gibt es die Atmosphäre die wir Taucher suchen. Schnell kommen wir zum Gespräch und so verbleibt es die ganze Zeit die wir an Board verbingen. Abends werden Erfahrungen getauscht, was haben wir gesehen und erlebt. Es gibt unvergessliche Momente, die Guides erforschen für uns jeden Tag etwas neues was das Herz bald still stehen lässt und mir vor Erstaunen mein Atemregler aus dem Mund fällt..(ja...bin blond). Es ist unbegreiflich wie schön die Wasserwelt uns hier trifft. Ich schreibe nicht meine einzelne Tauchgänge und Erfahrungen... eure Berichte die ihr schon vor mir geschrieben habt sind ausreichend und sehr inhaltlich um nur zu sagen, das wer sich nicht nur einmal diesen Trip zu der Liburan gönnt hat einiges verpasst... genau wie das Wrack das Rudi Ring entdeckt hat! Habt ihr es auch schon gesehen? Es wird mir schnell klar das das Herz der Liburan Jennifer ist, sie kümmert sich um die Crew, kein wunder das die Crew so glücklich, freundlich und ausgeglichen ist. Hilfsbereit ist ein Wort das ich auf der Liburan sehr schätzen gelernt habe, ein großes ´Danke Schön´ an Rudis Crew und Dive Guides, mein anderes Wort für MY Liburan ist auch ´ Professional ´ Die Küche ist etwas besonderes, jeden Tag gibt es frischen Fisch, alles liebevoll gezaubert und es schmeckt hervorragend. So manches 5 Stern Hotel kommt da nicht mit, und wenn man bedenkt das die Liburan ein einfach gebautes Schiff ist, hat man das Gefühl auf einem Luxusliner - nur schon wegen dem Essen zu sein. Es gibt doch noch frische Küche. Hiermit ist mein kurzer Bericht auch schon abgeschlossen, Mein Erlebniss mit dem Gebürtigen Uralt Getüm aus Straubingen mit seiner entzückenden Frau und Hilfsbereitem Team ist vorbei, aber er wird uns sehr bald wieder sehen, denn kein Taucher sollte sich dieses Erlebniss, und Erfahrungen die man auf dieser Tour sammelt entgehen lassen. Gern würde ich noch mehr berichten, aber wie ich schon gelesen habe sind wir alle mit unserem Abenteuer auf MY Liburan zufireden. Gern würde ich das was ich erlebt habe geheim halten, aber wer noch mehr über die einzelnen Tauchgänge und Erfahrungen wissen möchte kann sich gern bei mir noch erkundigen, oder ganz einfach... gönnt euch eine Reise zu Rudi, Jennifer, seiner Crew und der Liburan. Die MY Liburan hat schon ihre alten Ecken und Kanten ,genau wie das Urgetüm... aber dafür hat sie Herz und Zufriedenheit
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MY Liburan Geschrieben am 27.01.2011 von Patrick [MSDT, 2 TG]
Mein Bericht erfolgt etwas spaet, aber besser spaet als nie…
Wir, (Mike (OWSI) und ich) hatten uns entschieden, eine Nord Tour Safari vom 20.09. – 29.09.2010 mit der MY LiburanI zu den Sangihe Islands zu begleiten. Der bekannte Photgraph Herbert Frei hat mir diesen Tip gegeben. Vorab sei schon erwaehnt, dass sich dieser Entscheid wahrlich gelohnt hat. Wir durften waehrend der Safari viele schoene, aufregende (Vulkanausbruch aus der Ferne betrachten) und auch lustige Momente erleben. Gefehlt hat es uns bei dieser Tour an nichts und wir lernten Rudi als einen aufgestellten und witzigen Menschen kennen. Mit seinem bayrischen Dialekt und seiner lockeren Art hat er uns oft zum Lachen gebracht. Hierfuer nochmals recht herzlichen Dank fuer Deine Geschichten und die guten Gespraeche die wir hatten.
Crew: Der ganzen Crew muss hier ein dickes Lob geschenkt werden! Die Jungs haben sich wirklich ins Zeug gelegt und uns den Aufenthalt auf dem Boot so angenehm wie moeglich gemacht. Besonders aufgefallen ist uns dabei, dass das „Maedchen fuer alles“ (Edo) wirklich ueberall anzutreffen war, egal ob beim Kabine sauber machen, oder auch beim Equipment ab und anlegen, Bier holen etc.. Cooler Typ und sicher Gold wert auf diesem Boot. Natuerlich waren auch die uebrigen Crewmitglieder immer zur Stelle wenns noetig war und haben ihren Job ohne Tadel erledigt! Service wird im allgemeinen gross geschrieben auf diesem Schiff. Kueche: Habe selber auch schon Safaris Geguided und es ist immer wieder bemerkenswert was die Koeche in der kleinen Kueche so alles herzaubern koennen. Uns hat das Essen auch hier ausgezeichnet geschmeckt, (fast zu gut und die 3 Tauchgaenge pro Tag waren noetig um den Anzug nicht zusaetzlich zu strapazieren) und es war zudem auch abwechslungsreich und genuegend vorhanden. Auf Wunsch wurde auch versucht frischen Fisch bei Fischern zu kaufen welcher anschliessend entweder als Sashimi oder frisch grilliert serviert wurde. Lecker lecker... Guides: Unsere 3 Dive Guides Charles, Adri und Harris haben einen tollen Job gemacht, und jeder von Ihnen zeichnet sich durch gutes Auge und auch viel Erfahrung aus. On Top of it sind die Jungs stehts bemueht, dem Gast so viel als moeglich zu zeigen und das Herz des Tauchers hoeher schlagen zu lassen. Mir hat auch gefallen, dass sich die Jungs bei den Breifings abgewechselt haben und stets gut gelaunt auftraten. Tauchbetrieb: Mit 3 Tauchgaengen und wenn moeglich sogar einem zusaetzlichen Nachttauchgang waren die Wuensche der Gaeste gedeckt und keiner kam zu kurz. Gut geplant waren meiner Ansicht nach die Oberflaechenpausen zwischen den einzelnen Tauchgaengen, was dem Gast ermoeglichte, sich genuegend auszuruhen, um den Rythmus auch ueber die ganze Safari durchzuziehen. Mit entsprechender Ausbildung und gegen Aufpreis kann auch mit Nitrox 32% getaucht werden was sicherlich ein angenehmer Aspekt ist. Ebenfalls als angenehm empfanden wir die Tasache, dass z.Bsp. Gruppe1 nicht jedesmal als erste ins Wasser sprang, sondern es wurde nach jedem Tauchgang rotiert unter den Gruppen. Boote: Die MY Liburan steht in ihrer Einrichtung und Ausstattung eigentlich in nichts nach und wir fuehlten uns sehr wohl auf dem Boot. Einen kleinen Punkt den ich persoenlich aendern wuerde ist der Bereich Treppe zu den Kabinen. Ist man mit nassen Fuessen unterwegs sollte man vorsichtig runter steigen, da es rutschig werden kann mit dem versiegelten Holz. Nimmt man sich aber die Zeit ist hiervon nicht von einer Gefahr auszugehen. Ein Antirutschbelag koennte hier gute Dienste leisten. Ansonsten ist uns nichts aufgefallen was wir als stoerend empfinden mussten. Funktionierte mal was nicht, war wieder Edo zur Stelle und hat sich dem Problem sogleich angenommen. Der Equipmentbereich ist genuegend gross und ermoeglicht sogar den Photgraphen ihre Kamera dort bereit zu machen. Die beiden Beiboote, die uns dann zu den Tauchspots fuehrten waren fuer den Einsatz ausreichend geeignet.
Zum Schluss noch eine Anmerkung zur neuen Tour nach HALMAHERA die ab Maerz diesen Jahres, mit einem brandneuen und noch groesseren und moderneren Schiff MY LiburanII, startet. Nach ausgiebigem Gespraech und gezeigten Bildern wurde mir klar, dass diese Tour etwas ganz besonderes ist (im Moment sogar noch ein Geheimtipp – aber dies aendert sich rasant schnell – den alle wollen nun da hin seit sie den Bericht in der Zeitschrift „Tauchen“ gelesen haben). Halmahera wird sich in den naechsten Jahren ganz bestimmt einen grossen Namen machen und viele Taucher an diesen Ort ziehen. Obwohl selber noch nicht da gewesen, bin ich der Meinung, dass sich dieses zum Teil noch unendeckte Gebiet mindestens auf gleicher Ebene messen kann wie das beruehmte Raja Ampat! Zu finden gibt es dort auch all die besonderen Unterwasserlebewesen wie sie in Raja Ampat vorzufinden sind. Es sei hier jedoch erwaehnt, dass sich in Halmahera wohl keine ca. 32 Safariboote wie in Raja Ampat finden werden. Zudem hat Rudi nach seinen Angaben einen „Exklusivvertrag“ mit dem Sultan von Halmahera abschliessen koennen, welches ihm das Recht gibt, in den naechsten 10 Jahren, als einziges Liveaboard in diesem Gewaesser zu operieren. Den Vertag habe ich zwar nicht gesehen, aber die Bilder dass die 2 dicke Freunde zu sein scheinen aber schon...also kann diesem Aspekt in meinen Augen auch Glaube geschenkt werden. Exklusivvertrag hin oder her, das Gebiet birgt noch ungeahnte „Schaetze“ und eine vor allem noch unberuehrte Unterwasserwelt! Als Tauchlehrer auf den Philippinen ist man leider zeitlich und finanziell limitiert, aber sollte sich bei mir die Moeglichkeit ergeben an dieser Safari teilzunehmen...Rudi ich bin dabei!
Abschliessend ist zu sagen, dass ich/wir die MY Liburan mit ihrer Crew guten Gewissens jedem weiter Empfehlen koennen, der eine abwechslungs- und erlebnisreiche Safari erleben will, wo auch immer die Tour hinfuehrt.
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MY Liburan Geschrieben am 03.11.2010 von tauchfuzzi [padi rsc, 550 TG]
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Hallo,
wir hatten das Vergnügen von 21.9.10-1.10.10 auf der Liburan unseren Urlaub zu verbringen. Langer Rede kurzer Sinn, es war super. Wir haben doch schon die halbe Welt gesehen, jedoch so eine zuvorkommende Crew wie bei Rudi Ring muss man wirklich suchen. Jeder Wunsch wird einem von den Lippen abgelesen und wenn möglich auch erfüllt. Vom Tauchgebiet ist es für Muk und Makrotauchen, wahrscheinlich das beste was es gibt. Zusätzlich betauchten wir im Norden die Unterirdischen Vulkane-echt sehenswert. Ich kann die Liburan mit Rudi und seiner Crew wirklich nur weiter empfehlen.
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MY Liburan Geschrieben am 18.10.2010 von Igelray [AOWD, 676 TG]
Meine Frau und ich waren auf der selben Tour wie der Markus (Bericht vom 19.09.10) dabei und möchten seinem Bericht zu 100% zustimmen. Desweiteren wollen wir noch die top Reiseorganiation durch Wirodive incl. Aufenthalt auf Gangga Island hervorheben. Wir werden mit hoher Wahrscheinlichkeit eine weitere Tour (Nord- oder Halmahera) auf der Liburan mitmachen.
Immer genug Luft Regina und Horst
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MY Liburan Geschrieben am 19.09.2010 von Markus Wegmair [Padi OWSI, 1000 TG]
Unterwegs mit der Liburan in Nordulawesi vom 08.09 - 15.09.2010
Anfangs war ich ja sehr skeptisch was ich da gebucht habe als ich den Artikel von Sabine gelesen habe, aber es war bereits zu spät den ich habe ja schon gebucht.
Hier meine Erfahrung mit der MS Liburan.
Am Flughafen wurden wir persönlich von Rudy einen Bayer mit einem herzlichen Servus was mir sehr entgegenkam für mich als Tiroler abgeholt.
Ab diesen Zeitpunkt war Urlaub, das Gepäck wurde ruck zuck verladen und los ging´s in Richtung Hafen wo wir bereits von der sehr freundlichen Crew und den beiden Beibooten empfangen wurden.
Das Gepäck wurde umgeladen und 5 Minuten später ging es an Board der Liburan.
Die Zimmereinteilung war rasch erledigt und unser Gepäck wurde verstaut, für das Tauchequipment gab es große Boxen wo alles problemlos reinpasste.
Ab jetzt brauchte man sich um das Equipment nicht mehr kümmern, die komplette Ausrüstung wurde vor jedem Tauchgang von der Crew einwandfrei montiert sowie nach dem tauchen wieder umgesattelt auf eine neue Flasche.
Jeder Tauchplatz sowie Tauchgang war mit den 3 Guides die meiner Meinung alle Adleraugen haben jedes Mal ein Erlebnis.
Bei Fragen wie gibt´s hier irgendwo ein Pygmy Seahorse oder andere Spezialitäten antworte Guide Harris ja klar wann soll es sein Tauchgang 1, 2 oder 3 Tag.
Die Verpflegung an Board könnte nicht besser sein, Fisch, Fleisch, Nudeln, Reis und Gemüse Jedes Gericht war sehr gut zubereitet und in ausreichender menge vorhanden so dass keiner Hungern musste(Ich glaub ich hab 2 Kg zugenommen)
Zum Schiff selbst.
Ich war alleine unterwegs und hatte ein Doppelzimmer für mich alleine.
Die Betten waren absolut sauber, die Handtücher waren neu und wurden jeden 2 Tag gegen frische getauscht.
Auch die restliche Ausstattung war einwandfrei, ich habe mir nur gedacht was man mit gezielten Makroaufnahmen alles schlechtmachen kann.
Mit guten Auge sowie geschickten Aufnahmen kann ich auch ein 5 Sterne Hotel schlecht darstellen.
Ein DVD Player ist ebenfalls vorhanden wo wir uns geniale Filme über Sulawesi ansehen konnten
Mein Fazit: Rudy ich komme wieder und freue mich bereits schon jetzt auf die Halmahera Tour mit der liburan
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MY Liburan Geschrieben am 14.08.2010 von Sabine [PADI OWSI, 350 TG]
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Ergänzende Informationen durch den Veranstalter am Ende des Originalberichts
Die “If-you-are-lucky Molukken-doch-nicht-Tour”
Die geplante Molukken-Entdecker-Tour mit der MY Liburan begann mit abenteuerlichen Begebenheiten, wurde unter anderem wegen diesen zu einer abgespeckten, aber dennoch ereignisreichen Nord-Sulawesi-Tour und endete mit einem dumpfen Paukenschlag, der in einer feucht-fröhlichen Poolparty im Tasik Ria Resort ausklang.
Wie auch immer. Hier die wichtigsten Fakten von der eigentlichen Safari-Zeit:
Das Essen war immer sehr gut. Der Koch sorgte für Abwechslung und kam jedem individuellen Wunsch sofort nach. Egal was man wollte, wenn der Koch es möglich machen konnte, tat er es auch. Selbst dem Wunsch einzelner Gäste nach bestimmten Früchten wurde entsprochen. Es wurde sogar mehrmals gegrillt – frischer Fisch in köstlicher Marinade, einfach lecker!
Die Crew war immer freundlich, immer lachend, immer in höflicher Distanz (fast schon schüchtern) und immer hilfsbereit. Im Vergleich zu den Schiffsbesatzungen bei Tauchsafaris auf dem Roten Meer, war die Crew auf der Liburan erfrischend normal und unaufdringlich. Egal was man brauchte, man musste es nur denken oder ansatzweise äußern und schon sprang einer der Crewmitglieder auf und erledigte es. Einerseits nahmen sie uns alles ab, andererseits wahrten sie immer genügend Distanz, dass vor allem die weiblichen Gäste sich nicht bedrängt fühlten. Wenn jemand von uns zu einem Strand schwimmen wollte, wurde es ermöglicht und wenn wir dann nicht wieder zurück schwimmen wollten, wurden wir mit dem Beiboot abgeholt. Erwähnten wir, dass wir gerne ein bisschen von Land und Leuten sehen würden, organisierte die Crew einen Ausflug und fragte bei ohnehin fälligen Besuchen auf einer Insel immer ob jemand von uns sie begleiten wolle. Wollten wir lieber Korallen als Sand sehen, wurde kurzfristig die Tauchgangsplanung umsortiert.
Der Tauchservice war ebenfalls unschlagbar. Die Flaschen wurden immer wieder überprüft, defekte O-Ringe sofort ausgetauscht und um das Umsatteln der Jacketts mussten wir uns ebenfalls nicht kümmern. Kurz vor dem Tauchgang wurden die Flaschen aufgedreht und der Druckstand von einem der Crewmitglieder überprüft. Bei Bedarf wurde schnell noch die Flasche ausgetauscht, die von dem Crewmitglied als nicht voll genug deklariert wurde. Die Crew war äußerst flexibel, reagierte schnell und lautlos und blieb trotz der vielen Probleme an Bord immer gut gelaunt. Sie tat alles in ihrer Macht stehende, um uns glücklich zu machen.
Sehr angenehm wurde der Bodenbelag der Taucherplattform empfunden. Er war relativ weich, rutschfest, temperaturneutral, ließ Wasser abfließen und garantierte auch feucht sicheren Halt. Das gleiche gilt für den Belag auf den Schränken in der Mitte der Taucherplattform, der aus dem gleichen Material zu bestehen schien. Er war immer ´trocken´ und die Gegenstände lagen rutschfest und sicher, selbst bei Wellengang und stürmischer Fahrt. Das ist eine Lösung, die durchaus Schule machen könnte.
Ein absoluter Pluspunkt ist die umfangreiche Bibliothek. Wir konnten alles, was wir während dem Tauchgang gesehen hatten, mithilfe der vielen Bestimmungsbücher finden und korrekt in unseren Logbüchern oder Reiseberichten notieren. Für die Hobby-Unterwasser-Fotografen stehen mehrere Bücher zum Thema Fotografie zur Verfügung. Spricht jemand kein Deutsch ist das auch kein Problem, denn es sind Bücher in mehreren Sprachen vorhanden. Sollte der von Zuhause mitgebrachte Lesestoff schneller durch sein, als geplant, wird der lesefreudige Gast definitiv im zweiten Regal fündig. Hier gibt es sowohl deutsche als auch englische Romane.
Die Ausstattung des Salons ist ausreichend. Den Fernseher gibt es noch. Man könnte also seine Bilder auch mal im Großformat begutachten. Der DVD-Player ist jedoch nicht mehr vorhanden. Schlechtwettertage könnten also momentan nicht mit einer mitgebrachten DVD überbrückt werden. Aber das ist ein eher geringes Manko, weil die meisten gerade im Urlaub nichts mit Fernsehen zu tun haben wollen und auch bei schlechtem Wetter lieber unter Wasser ihre Zeit verbringen.
Die Tauchgänge waren vor allem für die Makrofotografen das Non-Plus-Ultra. Ein Highlight jagte das andere. Die drei einheimischen Guides durchsuchten emsig die UW-Landschaft, um uns auch die winzigsten Bewohner im Sand, auf den Korallen oder im leider viel zu häufig anzutreffenden entsorgten Müll präsentieren zu können. Und wer auf Flaschengehämmer hören und reagieren würde, hätte auch das Glück gehabt, der Vorstellung eines Mimic-Octopus beizuwohnen. Der Indopazifik bietet eine unglaubliche Artenvielfalt, die von uns in aller Ruhe betrachtet werden konnte, da wir eigentlich fast immer allein am Tauchplatz waren. Was für ein Genuss! Hin und wieder waren auch mal größere Fische bereit sich vor die Maske oder Linse zu stellen bzw. unter den Flossen hindurch zu huschen. Am Anfang wurden wir von Riesen-Schildkröten begrüßt, die sich auch beim Körpermaßnehmen durch Taucher nicht stören ließen und schon mal seelenruhig Buddy spielten. Der Abschluss mit drei Hammerhaien für die geduldigeren und einem riesigen, in der Strömung stehenden Barrakuda-Schwarm für alle Taucher war ein schönes Auf-Wiedersehen-und-bis-zum-nächsten-Mal.
Zum Schiff selbst wollen wir lieber nichts schreiben, sonder eher die Bilder, d.h. die Fakten sprechen lassen.
Ergänzungs-Infos durch den Veranstalter
Die angesprochenen Unzulänglichkeiten bzw. fälligen Reparaturen (Bildmaterial) an der MS Liburan werden gerade in der Werft behoben. Das Schiff ist ab Ende August wieder in ausgezeichnetem Zustand für seine Gäste verfügbar. Die Gäste der genannten Tour wurden gem. EU Reiserecht entsprechend entschädigt.
Ergänzung Ende August: Die in den nachfolgenden Bildern von Sabine dargestellten Mängel wurden ergänzt durch Bildmaterial nach dem Werftaufenthalt. Das Schiff befindet sich jetzt wieder in einem 1A Zustand.
Ende ergänzende Informationen.
Ergänzungsinfo durch den Original-Berichts-Autor (10.9.09)
Hier zeigt sich wieder einmal eindrucksvoll, dass es sich durchaus lohnen kann, Mängel auf Tauchschiffen, -basen oder anderen mit dem Tauchgeschäft verbundenen Einrichtungen auch öffentlich anzusprechen.
Ende ergänzende Informationen.
Leckeres Essen 1
Jackfruit
Leckeres Essen 2
Crew Liburan
Fetzengeisterfisch
Mimic Octopus
Waschbecken
Bilddokumentation nach Werftaufenthalt
Das neue Waschbecken nach Werftaufenthalt
Waschbecken, Unterbau, etc. nach Werftaufenthalt
Schrank?
Bilddokumentation nach Werftaufenthalt
Schrank nach Werftaufenthalt
Kissen mit Schwarzschimmel
Frisches Handtuch?
Bilddokumentation nach Werftaufenthalt
Komplett frische Kissen/Decken/Überzüge nach Werftaufenthalt
Komplett frische Handtücher/Bettbezüge nach Werftaufenthalt
Wasserspender
Bilddokumentation nach Werftaufenthalt
Der neue Wasserspender
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Tauchplatzkarten in Hülle und Fülle - aus der ganzen Welt gibt es auf unserer Kartenseite. Hier sind viele in- und ausländische Tauchplätze verzeichnet, und mit unseren Karten kann man sich prima auf den Tauchgang vorbereiten.
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