|
|
|

Tauchboote Malediven MY Teate
Hier liegt eine Übersicht der vorhandenen Berichte zu diesem Eintrag. Hast du dort dasselbe erlebt? Oder wars etwa ganz anders? Wenn Du selbst einen Bericht hinzufügen möchtest, benutze bitte dieses Formular oder sende uns den Text (ggf.mit Bildern) per Mail. Ist dies Dein Safariboot? - dann verlinke diese Berichte! |

  
  Kontaktdaten dieses Eintrags:  |
| Kontaktdaten: |  | |  | |
| Eigneranschrift: | |  | |
| Telefon: | | Fax: | |  | |
| Schiffsklasse: | Komfortklasse | Baujahr: | |  | |
| Länge: | | Breite: | |  | |
| Kabinen: | - mit DU/WC | Max. Gäste: | 16 |  | |
| Motoren: | 2 x MTU 12 Zylinder (2 x 1000 PS) | Max. Geschwind.: | |  | |
| Generatoren: | | Kompressoren: | |  | |
| Treibstofftank: | | Wassertank: | |  | |
| Anz. Zodiaks: | 1 | Motorisierung Zodiaks: | 1 |  | |
| Anz. Besatzung: | | Anz. Guides/TLs: | 3 |  | |
| Anz. Flaschen: | | Flaschengrößen: | |  | |
| Flaschenanschluss: | DIN | Flaschenmaterial: | Aluminium |
 | |
| Ausstattung | Entsalz.Anlage | Klima Kabinen | Klima Salon | Sonnendeck | Taucherplatform | Salon | DVD / TV |  | |
| Tauchtechnik | Nitrox | Trimix | Rebreathersupport | Lademögl. 12V | Lademögl. 110V | Lademögl. 220V | Kameraverleih | Computerverleih |  | |
| Kommunikation | Bordfunk | Satelitentelefon | Satelitenfax |  | |
| Sicherheitsausstattung | | Sauerstoff: | | Erste Hilfe Ausr. | Rettungsinseln | Anz. Rettungswesten |  | |
| Technische Ausstattung | GPS | Radar | Echolot | Fishfinder |  | |
| Weitere Aktivitäten | Wasserski | Angeln/Fischen | Parasailing | Abendprogramm |  | |
| Letzte Änderung: 23.12.2007 | Hier klicken um die Daten zu ändern |
|
|
Datenbank - Tauchboote - Malediven - 7 Berichte zu diesem Eintrag!
 |
MY Teate geschrieben am 04.05.2008 von Silke [CMAS**, 180 TG] |
|
|
 |
 |
 |
MY Teate geschrieben am 11.04.2008 von Gunther [PADI Divemaster, 651 TG] |
|
|
 |
1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Die bisherigen Berichte der Teate kann ich in dieser Form nicht bestätigen. Ich war vom 22.3. bis 08.04.08 bereits zum 2. Mal auf der MY Teate und vorher schon 6x auf der Tombilli. Dort durfte ich stets traumhafte Urlaube verleben mit tollen Tauchgängen und habe mich dort stets sehr gut erholt. Es sollte vielleicht konstatiert werden, dass die Boote der Divers Heaven Fleet mit der Teate schlecht verglichen werden können, der Servicestandard und das Dienstleistungsbewusstsein zwischen Maledivern und Ägyptern ist einfach nicht vergleichbar. Jeder, der beide Länder kennt, wird das bestätigen. Bernd, der neue Tauchlehrer an Board ist ja auch u.a. von der Divers Heaven Fleet gekommen, um die maledivische Crew auf ein ähnliches Level wie in Ägypten zu trimmen, da muss man den Leuten auch etwas Zeit einräumen, das geht nicht von jetzt auf gleich. Ich kenne nur zwei andere Safariboote auf den Malediven, aber die stellen für mich keinen Vergleich zu Tombilli oder Teate dar. Sicherlich ist die Teate kein 5 Sterne Luxusboot, aber auf den Malediven sicherlich ganz weit vorne, gerade im Preis-Leistungsverhältnis. Da reichen die anderen Boote bei weitem nicht ran - also für die Malediven 2 wirklich schöne und gute Boote. Hier ein paar Stichpunkte zu den vorher von anderen Usern genannten Problemen: 1) Generatoren und Kompressoren laufen auf der Teate einwandfrei und die Flaschen waren stets mit 200 bis 210 Bar gefüllt. Ein einmaliger Ausreisser mit 180 Bar wurde auf dem Tauchdhoni ausgetauscht, Reserveflaschen waren verfügbar. Das Dhoni ist übrigens komplett neu seit Ende März und mit separater Dusche und WC sowie Sonnendeck versehen. Zudem hat die Teate auch ein neues Dinghi ! Flaschen wurden i.d.R. während der Tauchgänge gefüllt, so dass wir eigentlich vom Füllen nur wenig mitbekommen haben - sicherlich ist es auch vorgekommen, dass kurzzeitig noch gefüllt wurde, als wir nicht Tauchen waren, aber ein Kompressor macht nun einmal Lärm und es war durchaus nicht oft der Fall. zudem ist das Boot groß genug, um sich auf dem Vordeck oder Sonnendeck ausreichend zurückzuziehen. 2) Die Polster des Sonnendecks und der Sitzgarnituren sind mittlerweile wieder in Schuss und genäht, die Klimaanlage lief einwandfrei. 3) Die Zimmer waren rechtzeitig gemacht und stets sauber. Bei einem Mitreisenden war ein frisches Handtuch etwas schmutzig, das aber nach Reklamation umgehend ausgetauscht wurde. 4) Das Essen war durchwegs lecker und reichhaltig. Man sollte immer bedenken, dass ein Safariboot kein Restaurant ist. Pommes, Nudeln, Fisch, täglich frischer Salat, Hühnchen und sogar Fleisch wurden serviert. Hier schließe ich mich gerne meinen Vorschreibern an. 5) Je nach Distanz wurde mit einer oder beiden Maschinen gefahren, meist jedoch mit einer. Die Oberflächenpausen müssen ohnehin eingehalten werden zwischen den Tauchgängen, da kommt es m.E. nicht darauf an, ob man mit voller Kraft fährt und erst eine Stunde ankert, oder gleich nach Ankunft am neuen Tauchplatz auf das Dhoni umsteigt. Man muss ja ohnehin auf das Tauchdhoni warten bevor es wieder ins Wasser geht, was bringt es also wenn die Teate mit 17 Knoten vorausläuft und man dann trotzdem auf das Dhoni warten muss. Ich persönlich empfinde es als angenehm, wenn das ganze Tauchgerödel nicht immer hin- und hergeschleppt werden muss und wertvollen Platz auf dem eigentlichen Boot wegnimmt. 6) Ein Safariboot auf den Malediven ist sicherlich nicht unbedingt ideal für weniger erfahrene Taucher. Die Strömungstauchgänge sind jedoch ein wahrer Genuss und meist Großfisch satt garantiert, alle Plätze wurden vorher ausführlich gebrieft und auch auf ein zügiges Abtauchen wurde an manchen Thilas hingewiesen, wo es allerdings auch erforderlich ist. 7) Die Klimaanlage lief einwandfrei - jede Klima braucht Strom und ein Generator verursacht nunmal Geräusche. Auf jedem Boot. 8) Auch wir haben am Flughafen gewartet bis die Passagiere der Emirates Airlines angekommen sind. Das war allerdings lediglich max. 30 Minuten. Thomas und Ute haben uns zwar nicht mit einem Schild empfangen, aber vorher per Email geschrieben, an welcher Stelle wir Sie treffen werden. Beide sind übrigens sehr freundlich und hilfsbereit und ich habe immer die Erfahrung gemacht, dass wenn Umstände angesprochen wurden, diese auch erklärt und so gut als möglich beseitigt wurden. Dies galt übrigens auch für die zu fahrende Tour. Wir wurden vorher gefragt, ob wir eher Makro oder Großfisch sehen wollen. Entsprechend wurde die Tour geplant. Kompromisse gehören bei 16 Gästen an Board einfach dazu. Gunther Bauer, München
Bewertung :
( 6 von 6 Flossen ) Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer. |
|
 |
 |
MY Teate geschrieben am 23.03.2008 von Editta [AOWD, 330 TG] |
|
|
 |
Lieber Thomas, liebe(r) Nautilus Ich bin erst heute auf Eure Berichte über die MY Teate gestossen. Diese passen ja nicht nur zeitlich, sondern auch inhaltlich zu meinem Erlebnis mit der Teate: Mein Mann und ich haben aufgrund der tollen Medienberichte im Juli 2007 (!) die 14-Tage-Südtour vom 25. Februar bis 9. März 2008 (bis runter ins Addu Atoll) gebucht. Gross war unser Schreck, als am 25. Januar (also 30 Tage vor Abflug) via unser Reisebüro die Meldung kam, dass die Tour aufgrund der zu geringen Belegung annulliert worden sei und wir uns halt nach einem anderen Safariboot umsehen sollen. Wir haben schon einige Safaris erlebt, bei denen wir 4 oder 6 anstelle der möglichen 14 oder 16 Taucher waren. Diese Unternehmen sind jedoch ihren Verpflichtungen nachgekommen und haben ihre Kunden nicht einfach ´von Bord geworfen´. Nun ist ja die Welt bekanntlich klein: Auf dem einigermassen akzeptablen Safariboot, das wir in dieser kurzen Zeit noch fanden (und das wir aus verständlichen Gründen nicht namentlich nennen möchten), hatten wir einen erfahrenen, äusserst kompetenten und ebenso engagierten wie freundlichen Tauch- und Tourguide, der während kurzer Zeit auf der MY Teate gearbeitet hatte. Nach anfänglicher Zurückhaltung erzählte er uns einige unglaubliche Müsterchen. Das Hauptproblem scheint X zu sein. Denn er ist nicht nur besser als alle anderen Y, er weiss auch alles besser. Diese Selbstüberschätzung führte u.a. dazu, dass er die verdeckten Mängel der Teate nicht erkannte (am Heck bricht das Fiberglas, was zu kostenintensiven Reparaturen führen wird) und mangels Motorenkenntnisse die 2. Schraube beschädigte (der eigentliche Grund für die langsame Fahrt). Seine Überheblichkeit führte aber auch dazu, dass alle Tauchguides, die etwas Kontinuität und Qualität in den Betrieb gebracht hätten, nach kurzer Zeit das Schiff frustriert wieder verliessen. Unser Eindruck ist, dass Z und X nicht nur finanziell, sondern auch bezüglich A überfordert sind. Es ist halt schon ein Unterschied, ob man auf der günstigen XYZ einen entsprechenden Service bieten oder auf der in einer anderen Liga spielenden B anspruchsvolle Gäste betreuen muss. Wir vermuten übrigens, dass die MY Teate aus der 14-Tage-Südtour (25.2. bis 9.3.2008) zwei Einwochentouren gemacht hat, da das Schwesterschiff XYZ offensichtlich seit längerer Zeit mit Motorenschaden in Male liegt und Thomas nun die Gäste auf die Teate umbucht. Weiss jemand etwas mehr? Obwohl wir rückblickend froh sind, Eure Erlebnisse auf der Teate nicht teilen zu müssen, wäre es doch spannend, mehr über die Machenschaften von X zu erfahren.
Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer. |
|
 |
 |
|
 |
Tauchsafari auf der MY Teate vom 17. – 24. Februar 2008 Sowohl in der „Tauchen“ als auch in der „Unterwasser“ waren zum Jahreswechsel Berichte über die Teate – dem neuen Luxusschiff auf den Malediven. Das Schiff wird bei TUI, über die wir die Safari gebucht haben, da wir im Anschluss an die Safari auf der Teate noch eine Woche auf Kuramati blieben, als 5 Sterne Schiff gelistet und seit kurzem auch unter der Heavens-Fleet geführt, was eine gewisse Erwartungshaltung erzeugt, der die Teate leider nicht gerecht werden kann. Auf den Malediven habe ich keinen Vergleich, aber zu Schiffen auf dem Roten Meer schon, und da würde die MY Teate nie in eine solche Kategorie eingestuft werden. Vorab, die Reise war aufgrund einer sehr netten Truppe sehr lustig und hat viel Spaß gemacht. Die Gruppe war wild gewürfelt (2 Schweizer, 2 Luxemburger, eine Österreicherin und 7 Deutsche) im Alter von Ende 20 bis über 60 und verstand sich von Anfang an prima. Wir haben viel gelacht und trotz aller Probleme und Mängel war es eine schöne Zeit. Nach ziemlich langer Reise (insgesamt 11 Stunden Flug plus 4 Stunden Zwischenstopp in Dubai) kamen meine Frau und ich etwas müde früh morgens um 8 in Male an. und wurden von Thomas am Flughafen erwartet. Thomas brachte uns zu einem Cafe, wo wir warten sollten, da a) noch weitere Gäste in unserer Maschine seien und b) in 30 Minuten die Maschine aus Frankfurt lande, in der weitere Gäste seien. Die weiteren Gäste kam, die Maschine aus Frankfurt und dann noch zwei weitere Maschinen, in denen auch Gäste waren. Letztendlich wurden wir immer von Maschine zu Maschine vertröstet, in Summe warteten wir fast 4 Stunden bis wir endlich in Richtung Teate unterwegs waren, die etwa 15 Bootsminuten entfernt vom Flughafen ankerte. Warum das Beiboot nicht 2 oder 3 mal fahren konnte habe ich nicht begriffen und auch nicht wirklich eine Antwort bekommen. Während der Wartezeit versuchte Thomas schon einmal die Erwartungshaltung zu senken. Er ging von sich aus auf die Veröffentlichungen ein, auf die er keinerlei Einfluss hätte. Das Boot wäre schön, aber sicher kein Luxus-Schiff. Er berichtete von allerlei logistischen Problemen auf den Malediven, die eine Instandhaltung auch schwer machten. Leider bestätigte sich dies auf dem Boot. Die Polster sind einfach verschlissen, teilweise sind die Nähte offen oder die Bezüge fehlen ganz. Die Klimaanlage funktionierte – manchmal (in einigen Kabinen mehr, in anderen weniger). Die Pressluft-Kompressoren stellten zu Beginn der Reise ein erhebliches Problem dar, so dass das Befüllen der Flaschen a) sehr laut war und b) sehr langsam ging, was manchmal zu Verzögerungen im Tauchbetrieb führte, da noch nicht genügend Flaschen gefüllt waren. Von Sonntag bis Donnerstag befanden sich zwei Elektriker an Bord, die permanent Reparaturarbeiten durchführten. Auf dem Sonnendeck wehte in dieser Zeit öfter mal ein „angenehmer“ Lackfarben-Geruch. Das Licht, das Blaubaerlaw in seinem Bericht angesprochen hat, schwankt noch immer, so wie auch die anderen von Blaubaerlaw beschrieben Mängel noch nicht behoben sind. Diese Probleme hatten auch Auswirkungen auf unsere Route. Mittwoch-Abend lagen wir wieder in Sichtweite von Male, da die Elektriker am nächsten Morgen das Boot verließen und wir Ersatzteile für die Kompressoren aufnehmen mussten. Auch nicht die Erwartungshaltung, bei einem Boot, dass damit wirbt, dass es aufgrund seiner starken Motoren selbst bei einwöchigen Safaris weit abgelegene Spots anfahren kann. Auf unser Drängen hat Thomas am letzten Tag bei der Einfahrt nach Male auch mal 10 Minuten gezeigt, was die Teate laufen könnte, ansonsten fuhren wir immer mit kleiner Fahrt auf nur einer Maschine, da der Maledivische Kapitän „noch lernen müsse“. Der Tauchbetrieb lief am Anfang auch mehr als holprig. Ständig hatten wir leere oder schlecht gefüllte Flaschen (wobei man bei 180 bar schon gar nichts mehr gesagt hat). Bei einem Tauchgang musste dann z,B. unsere zweiter Tauchguide Bernd auf dem Dhoni bleiben, da eine Flasche 40 bar hatte und keine gefüllte Reserveflasche vorhanden war. Ute, unser Guide, ist eine schnelle und versierte Taucherin, was dazu führte, dass die meisten der Gruppe nach spätestens 3 Minuten den Anschluss verloren. Die Strömung war dann auch oft anders als vorausgesagt (was damit zu tun haben mag, dass die Strömung immer nur von der Oberfläche begutachtet wurde), so dass wir etliche Tauchgänge gegen nicht unerheblich Strömung hatten, nicht wirklich das reinste Vergnügen. In einem Tauchgang spitzte sich das dann so zu, dass meine Frau und ich Ute beim Abstieg gerade noch folgen konnte, der Rest (10 Taucher plus zweiter Guide) leider nicht mehr und aufgrund der schlechte Sicht auch das Riff nicht finden konnten, also nach 3 Minuten Suche in 25 Meter Tiefe den Versuch abbrachen und zurück zur Oberfläche gingen. Nachdem die Kommunikation mit uns Gästen wirklich sehr eingeschränkt war und auch die Sauberkeit zu wünschen übrig ließ haben wir Thomas dann Mittwoch-Abend zu einer Aussprache gebeten. Wirklich positiv anzumerken ist, dass dies auch Wirkung zeigte. Thomas und Ute waren von da an wirklich bemüht sich auch um uns zu kümmern, das Schiffsdeck war am Donnerstag-Morgen geputzt und auch die Kabinen wurde beim ersten Tauchgang gesäubert. Ute passte ihr Tempo der Gruppe besser an, und so kamen wir in den Genuss schöner Tauchgänge. Noch zwei Dinge sind zu erwähnen. Das Essen war durchweg gut und lecker. Es hätte abwechslungsreicher sein können (bei dieser Kategorie müssen), da es fast immer Hühnchen und Nudeln gab, wenn auch in verschiedenen Würzungen. Aber wie gesagt, lecker war es. Bernd, der zweite Guide, ist mit uns zusammen auf das Schiff gekommen und von der Heavens Fleet Ägypten gesandt. Tauchgänge mit ihm waren immer sehr angenehm und ich denke er wird der MY Teate in vielen Punkten gut tun. Fazit: Mein Eindruck war, dass Thomas und Ute mit den aktuellen Problemen auf dem Boot sehr gefordert waren und die Aufmerksamkeit für ihre Gäste dadurch verloren ging. Neben etlichen Dingen, die auf der Teate einfach in Schuss gebracht werden müssen waren es viele Kleinigkeiten, die die Reise unnötig belastet haben. Unsaubere Bettlacken oder Handtücher am Anfang einer Reise müssen nicht sein! Wenn Thomas und Ute sich dieser Dinge annehmen, dann wird die MY Teate zwar kein Luxusboot hat aber allemal das Potential im oberen Drittel mitfahren.
Bewertung :
( 3 von 6 Flossen ) Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer. |
|
 |
 |
MY Teate geschrieben am 05.03.2008 von Nautilus63 [CMAS, 320 TG] |
|
|
 |
0 von 0 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Ich war vom 17. bis 23.02.2008 auf der Teate die ich bewußt ausgewählt hatte. Zum einen hatte ich das Boot im ersten Jahr nach Stapellauf in Ägypten gesehen, zum anderen wollte ich eine erstklassiges Boot buchen. Nachdem ich erfolgreich einen Condorflug finden konnte, ging es los. Ich kann Condor oder LTU empfehlen, da hier sehr viel Freigepäck im Flugpreis enthalten ist (20 + 30 kg Tauchgepäck). Als UW-Filmer von großem Vorteil. Die Ankunft lief exakt so ab wie bereits in den anderen Beurteilungen beschrieben. Daher spare ich mir hier eine Auflistung. Einziger Wehmutstropfen war, dass keine da war um mich einzusammeln. Nach kurzer Fragerei konnte Thomas ausfindig gemacht werden. Langsam sammelte sich unsere Gruppe von 12 Tauchern und es ging auf zur Teate. Nun erfolgte eine deutliche Ernüchterung! Wie bereits von ´Balubaerlaw´ beschrieben befindet sich das Boot immernoch in einem suboptimalem Zustand. Während der ersten Tage waren noch zwei deutsche handwerker an Bord, die versuchten das Schiff auf Vordermann zu bringen. In den ersten Tagen roch es in den Kabinen sehr stark nach Lackfarbe. Platz ist reichlich vorhanden. Die beschriebenen Mängel sind alle noch nicht behoben. Hinzu kamen folgende Unanehmlichkeiten: 1. Die Klimaanlage viel häufig aus, gerne auch in der Nacht, so dass es brütend heiß in den Kabinen wurde. Hier Empfehlung: Schlafsack mitbringen und auf Deck schlafen. 2. Der zweite Füllkompressor lief zunächst nicht, so dass eine längere Lärmbelästigung die Folge war. Das Licht flackert beim laden immer noch! 3. An Reinlichkeit fehlt es deutlich! Die Kabinen wurden selten gereinigt, einige Tage wurden die Kojen nicht hergerichtet, das Bad wurde von der Crew nie gesäubert.Handtücher und ein kleiner Läufer vor dem Bad wurden während der einen Woche nicht gewechselt. Wir haben Thomas darauf angesprochen. Dieser war entsetzt, da wohl reichlich Handtücher an Bord sind. Nun war es zu spät. 4) Die Aussenpolster und die Sonnensegel sind teilweise zerrissen, bzw. die Näht überwiegend kaputt. Auch wenn als Grund das Klima genannt wurde kann hier mehr Sorgfalt geübt werden. 5) Die Crew war sehr oberflächig. So fiel es nicht auf, dass ständig für 13 Taucher gedeckt wurde, wir aber nur 12 waren! Somit war der unsichtbare Harvey immer mit dabei. Einzig die beiden Jungs auf dem Dohni leisteten einen guten Job. Das Boot selbst macht keinen Top-Eindruck. Vielfach fehlt Pflege. 6) Das Essen war o.k. aber nicht sehr abwechsungsreich! Immer Nudeln und Huhn, mal Reis, immer grüner Salat aber kein Fisch! Erst am letzten Tag hat Thomas in Male Fisch gekauft, der allerdings nicht besonders gut schmeckte! Tauch war strömungsreich aber im ganzen gut. Leider ging Ute häufig Ihre eigenen Wege und scheamm schnell vorran! Ich viel daher meist zurück und ging mehr oder weniger mit meinem Buddy eigene Wege. Dies ist der Tribut eines Filmers oder Fotographen. Da Briefing war o.k., allerding sind wir 2 mal von der Strömung verweht worden, so dass wir das Thila nicht getroffen haben. Als weiterer Guide war Bernd an Bord, der allerdings erst seit einigen Tage im Lande war und somit nur ein perfekter egleiter war. Ich möchte dass Boot, die Crew und das Bestreben von Ute und Thomas nicht mies machen, aber mit der Teate spielen alle in einer hohen Liga! Um dort nicht abzusteigen muß einiges passieren. Ich schließe für mich eine weitere Tour mit den Schiff nicht aus, das das Raumangebot und die Möglichkeiten des Bootes perfekt sind. Dies war min 9tes Boot, und ich habe schon anderes erlebt. Hier sind Thomas und Ute gefordert. Übrigens: Die Tombilli liegt mit Motorschaden seit einiger Zeit im Hafen! Nach dem Artikel von Andreas scheinbar wohl schon seit Anfang November. Alle Buchungen von der Tombilli werden auf die Teate umgebucht! Ohne Mehrkosten! Also fragen ob die Tombilli überhaupt betriebsbereit ist! Derzeit auf keinen Fall. Wann die Reparatur erfolgt weis keiner, wohl auch Thomas nicht! Ich wünsche Ute und Thomas Kraft den Weg zu gehen den sie sich vorgenommen haben. Gerne komme ich wieder, aber nur zu einem moderten Preis. Denn 1300 € für eine Woche die von den Reiseveranstaltern verlangt werden sind derzeit viel zu viel! Meine Beurteilung möchte ich gerne aufteilen: Tauchen: 5 Flossen (gute Plätze, kein Guide) Essen: 3 Flossen (wenig Abwechslung) Crew: 3 Flossen (wirkt müde, fehlt Führung) Boot: 3 Flossen (viel Potenzial aber derzeit viel zu viele Mängel, 6 Flossen sind möglich) Daher Gesamt 3,5 Flossen!
Bewertung :
( 4 von 6 Flossen ) Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer. |
|
 |
 |
MY Teate geschrieben am 14.11.2007 von Andreas |
|
|
 |
2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Klar kennt Ute sich hier aus...... Wir waren vom 5.-12.November auf der MY Teate, dem „neuen“ Safariboot von Ute und Thomas Gehrke. Geplant war eigentlich eine Safari auf der Tombilli, die uns im letzten Jahr soviel Freude gemacht hat. Da diese aus technischen Gründen leider ausfallen mußte sind wir auf die Teate umgebucht worden. Wir waren sehr gespannt. Alles größer? Ja Alles schöner? Vielleicht, ist wirklich Geschmacksache Alles besser? Bestimmt nicht Aber ich will hier nicht die Tombilli lobpreisen, sondern die Teate beurteilen: Es ist ein schönes (weiß, schnittig, italienisch designed) Schiff, selbst mit 12 Gästen fanden sich immer Plätze auf den vielen Decks um sich zurückzuziehen, manchmal wurden mir die Wege zu weit: wenn man auf dem Vorderdeck sitzt und mal eben sein Handtuch holen will, das auf dem Oberdeck zum Trocknen hängt, sind das bei maledivischen 32 Grad schon gefühlte 3-4 km. Die Salons sind klimatisiert, die Kabinen sehr groß und auch mit separat steuerbarer Klimaanlage ausgestattet, irre viel Stauraum fürs Gepäck und genug großen Badezimmern. Die Kombüse ist mit allem ausgestattet, was Koch sich wünscht, und dank einem großen Kühlraum gibt es auch am letzten Safaritag noch frischen Salat. Der größte Vorteil der Teate aber ist wohl ihre Bauweise und die starke Motorisierung, da kann man eben mal in 2,5 Std. rüber ins Ari-Atoll fahren und muß sich auf Grund der Kielbauweise keine Sorgen bei Schlechtwetterfahrten über die Kanäle machen.Alles in allem ein empfehlenswertes Schiff, das jetzt direkt nach der Überführung aus Hurghada seine erste Saison fährt, aber nach der nächsten Trockendockpause, in der vor allem Schönheitsreparaturen zu erledigen sind, bestimmt die Nr.1 auf dem maledivischen Safarimarkt werden kann. Aber warum waren wir eigentlich auf dem Boot? Richtig, zum tauchen. Kurz, wir haben fast alles gesehen was die Malediven so hergeben. Mantas, Graue- und Weißspitzen-riffhaie oder umgekehrt, Stachel- und Adlerrochen sowieso, dazu aber auch Hammerhaie, einen Schwarzspitzenhai, Delpfine und sogar eine Schule Grind- oder Pilotwale neben dem Boot. Nur der von einer amerikanisch-bayrischen Dame so sehnlichst herbeigewünschte Walhai hat sich nicht sehen lassen. Man muß ja auch einen Grund haben, wiederzukommen. Diese wirklich großartigen Tauchgänge hatten aber nichts mit dem Boot, der Saison oder gar dem Wetter zu tun, wir hatten einfach das Glück, mit Ute Gehrke zu tauchen, die immer weiß, wann Sie wo ins Wasser springt, ach ja, ich sagte ja schon eingangs: Klar kennt Ute sich hier aus.......... Also zu den Flossen: Für das Tauchen: 6 Für das Essen : 5 Für das Boot : im Moment leider nur 4-5, aber nach den noch ausstehenden Schönheitsreparaturen auf jeden Fall klare 6 Flossen 
Bewertung :
( 5 von 6 Flossen ) Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer. |
|
 |
 |
MY Teate geschrieben am 07.01.2007 von Blaubaerlaw [AOWD, 417 TG] |
|
|
 |
1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Reisebericht Malediven – M/Y Teate – 02.12.07-16.12.07 Vorgeschichte Seit mehreren Jahren buchen wir unsere Tauchurlaube zum großen Teil und nur mit wenig Ausnahmen bei Schöner-Tauchen. Auch wenn dieser Bericht hauptsächlich die „TEATE“ bewerten wird, so sei es mir an dieser Stelle erlaubt, den Mitarbeitern (auch den ehemaligen) von Schöner-Tauchen, für den hervorragenden Service in den vergangenen Jahren zu danken. Durch einen Bericht des Tauchmagazins „Unterwasser“ wurden wir auf die TEATE aufmerksam. Mit Spannung verfolgte ich die Berichterstattung, welche die Überführung von Ägypten auf die Malediven abenteuerlich schilderte. Von diesen Schilderungen und den Beschreibungen der TEATE durch verschiedene Quellen, haben wir dieses „Liveaboard“-Angebot auch bei Schöner-Tauchen im Programm vorgefunden. Eine Buchung für den genannten Zeitraum war eigentlich nur noch Formsache. Quelle: www.orca.de : „Die luxuriöse Motoryacht MY Teate ist das derzeit wohl beste Tauchschiff der Malediven! Unter Leitung der Maledivenspezialisten Ute und Thomas Gehrke bietet die schnittige MY Teate Tauchkreuzfahrten für Kenner! Quelle: www.schoener-tauchen.de : „Ute und Thomas Gehrke, die Eigner der Pretty Tombilli, haben sich mit der Motoryacht Teate ein neues komfortables Tauchkreuzfahrtschiff zugelegt. Ab August 2007 wird das in Ägypten gebaute Schiff Kreuzfahrten auf den Malediven anbieten. Die Touren werden, wenn immer möglich, entweder von Ute oder Thomas geleitet.“ Hinzu kommt, dass die TEATE in Zukunft für die „Heaven-Fleet“ fahren soll, bzw. Bestandteil dieser Flotte wird. Ob der hohe Standard der Heaven-Fleet“ hier schon jetzt erreicht wird, soll dieser Bericht aufklären. (Quelle: http://www.divers-travel-guide.com/Divers_Heaven_Fleet_Malediven.htm ) Die Reise wurde uns mit einem Sonderpreis von 2495,- € pro Kopf (14 Tage Safari - ohne Flug) verkauft. Den Sonderpreis haben wir auf die Saison zurückgeführt. Auch andere Anbieter geben zu dieser Jahreszeit etwas Nachlass auf ihre Standardpreise. Die besagten Standardpreise liegen bei der TEATE ab dem kommenden Jahr (Hauptsaison) bei ca. 3100,- € pro Kopf – ohne Flug- 14 Tage Safari (Quelle: Schoener Tauchen) Hinzu kommen dann noch 10,-€ Treibstoffzuschlag pro Tag, wenn sogenannte „Remote-Areas“ angefahren werden. Mit zwei Personen + Flüge ist man dann schnell bei ca. 7600,- € - ohne Trinkgeld. Die Preise der Flüge variieren stark, sodass möglicherweise auch weniger zu berappen ist. Nach oben ist ja die Preisskala bekanntlich offen – man kann natürlich auch mehr für Urlaub ausgeben. Man stößt hier also in ein Preissegment vor, wo der Gast evtl. auch genauer hinschaut und die Ansprüche gehoben sind. Insbesondere Gäste, welchen den hohen Standard der Heaven-Fleet (oder ähnlicher Standard) gewöhnt sind, werden dieses Safari – Angebot an ihren Erfahrungen messen. Auch andere Flotten, wie z.B. „Agressor“ bürgen durch einheitliche Standards weltweit für höchsten Komfort, Sicherheit und Service. Auch wir sind und waren in der Vergangenheit bereit, ein „paar Euro mehr“ für Tauchurlaube auszugeben. Insbesondere, wenn wir 14 Tage, oder länger auf einem Safari-Boot zubringen, genießen wir ein Mehr an Komfort, Platz und Service. Anreise Die Anreise erfolgte bei uns via Dubai mit „Emirates“. Der int. Airport Dubai ist seit längerer Zeit hoffnungsvoll überlastet und kostet echt Nerven. Flugverspätungen in beide Richtungen sind „NORMAL“. Hier kann man nur auf die Fertigstellung des neuen Terminals hoffen, welches sich schon seit längerer Zeit im Bau befindet und sicher für eine Entschärfung der Situation sorgen wird. Bis dahin wären Direktflüge (z.B. Condor) wohl eine Alternative, wenn man in der Economy-Class schlechteren Service und weniger Platz in Kauf nimmt. Ankunft Die Ankunft und der Transfer vom Airport Male zum Safariboot ist bei allen Anbietern recht unkompliziert. Man wird in der Regel am Ausgang des Airports von einem Mitarbeiter des jeweiligen Anbieters empfangen und dann nur ein paar Schritte weiter zum Dhoni eskortiert, welches die Gäste zum jeweiligen Safariboot fährt. In unserem Fall hat diesen Part Ute Gehrke höchstpersönlich übernommen. Schon auf der Überfahrt zur TEATE hat sie ersten Kontakt zu den Gästen aufgenommen und schon mal erste Infos von den Gästen erfragt, aber auch gegeben. Die TEATE – von außen Die Erwartungen waren angesichts des Reisepreises und der kursierenden Beschreibungen der Anbieter recht hoch. Der erste Anblick der TEATE von außen offenbart dem geschulten Blick des Betrachters jedoch sofort, dass die TEATE ganz schön „gelitten“ hat. Ob die lange Hochseeüberfahrt von Ägypten in Richtung Malediven hier ihre Spuren hinterlassen hat, der Zahn der Zeit nagt, oder einfach das veränderte Klima der Region dazu beiträgt, kann man nur vermuten. Vielleicht ist es eine Mixtur aus allem. Schäden und Risse in den Decksaufbauten offenbaren sich dem Gast. Dass diese Schäden und Risse nicht nur äußerliche Schönheitsfehler sind, wird noch Erwähnung finden. Die TEATE – an Board Erstmal gab es einen Erfrischungsdrink. Die Verteilung der Kabinen war unkompliziert und ging recht schnell über die Bühne. Es waren von 16 möglichen Gästen nur 7 an Board. Schon beim ersten Betreten der TEATE ist uns das reichhaltige Platzangebot aufgefallen. Als unkundiger Gast muss man sich erstmal zurecht finden. Dabei half ein geführter Rundgang von Ute. Die Kabinen sind sehr großzügig. Es gibt mehr als ausreichend Stauraum. Trotz der Tatsache, dass meine Frau gern etwas „mehr“ einpackt, konnten wir den Stauraum nicht auslasten. Es gibt Leselampen und eine regelbare Klimaanlage. Die Kabinen sind mit „Bulleyes“ ausgestattet, welche man öffnen kann. Sollte man nicht an Board, bzw. in der Kabine sein, so ist es zu empfehlen, die Bulleyes zu schließen, da es sonst bei unruhiger See schon einmal passieren kann, dass „Einer reinschaut“. So nennen Seefahrer das, wenn Wasser durch geöffnete Bulleyes eindringt. Klingt lustig, ist es aber nicht. Es gibt Leselampen über den Kojen, welche aber durch ein fehlerhaftes Bauteil in der Bordelektrik (automatische Spannungsregulierung) nur mit schwankendem Licht arbeiten. Diese Lichtschwankungen waren während der gesamten Zeit an Bord und in allen Bereichen wahrnehmbar. (Reparatur soll nach der Safari erfolgen) Die Kabine war nicht ordnungsgemäß hergerichtet. Im Bereich der Klimaanlage fanden sich über ein recht großen Bereich riesige Staubflocken vor, die manchen Betrachter ekeln lassen. Insbesondere Gäste mit einer chronischen Stauballergie könnten hier Probleme bekommen. Die Elektroinstallation im Sanitärbereich war haarsträubend. An einem Deckenventilator, welcher originär für die Luftzirkulation im Sanitärbereich ( insbesondere bei geschlossenem Bulleye) sorgen soll, fehlte die Abdeckung. Zwei Kabelenden hingen frei fliegend in der Luft. Durch die zuvor geschilderten Risse in den Decksaufbauten (oder andere Stellen) drang bei Regen massenhaft Wasser durch den Ventilator ein und überströmte direkt den frei liegenden E-Anschluss, was zur Funkenbildung führte. Unglücklicherweise hatten wir die ersten Tage schlechtes Wetter, sodass an mehreren Stellen der TEATE Regenwasser eindrang. Dieser Umstand führt dazu, dass u.a. auch im Treppenbereich zu den Kabinen eine Seenlandschaft entstand, was auf dem lackierten Holzfußboden zu einer exponentiellen Unfallgefahr beitrug. Das ausgelegte Tuch war recht schnell vollgesaugt und schafft kaum Abhilfe. Die durch den Wassereinbruch entstandenen Schäden an den Holzaufbauten im Innenbereich sind bereits großflächig sichtbar. Neben dem optischen – oder Schönheitsmangel bleibt hier die Frage, welche gesundheitlichen Risiken faulendes Holz birgt. (Hinweis: Ein deutscher Fachmann kam zum Ende der Safari an Bord, um die Schäden zu beseitigen) Die Decksaufbauten bieten ausreichend Platz zum Sonnen, Lesen und natürlich Schlafen. Unschön ist nur, dass auf Grund des Fehlens eines Trockners die Wäsche grundsätzlich auf einem Teil des Sonnendecks aufgehängt wird. Ein leistungsfähige Waschmaschine/Trockner könnte hier Abhilfe schaffen. Die Sitzgelegenheiten bzw. Sonne – und Liegematratzen sehen mehrheitlich dreckig und schlecht gepflegt aus. Unabhängig von der Tatsache, ob der Gast sich dort ein Handtuch drauflegen sollte, um diese Sachen auch pfleglich zu behandeln, laden diese Möbel nicht unbedingt zum Verweilen ein. Auch die Stoffbezüge im großzügigen Salon sind angeschmuddelt und bedürfen der Reinigung, oder Erneuerung. Die beworbene Videoanlage war während unseres Aufenthaltes leider aufgrund eines defekten DVD-Players ohne Funktion. Zum Ende unserer Reise wurde von THOMAS eine neuer bereitgestellt, sodass in Zukunft bei schlechtem Wetter auch mal für Leute, die es mögen, ein Movie über den Beamer flimmern kann. Küche – Essen Wir sind Liebhaber der regional angebotenen Küche. Das Essen ist einfach und besteht oft aus Thunfisch oder Huhn in Begleitung von Pasta, oder Reis. Es werden regelmäßig Salate gereicht. Zum Abend gibt es noch eine Vorsuppe, welche in der Regel nur mittelmäßig war und wahrscheinlich extra für die europäischen Gäste gekocht wird? Ist man kein Fischliebhaber, oder mag keine scharfen Speisen, so sollte man das ansprechen. Es wird Rücksicht genommen, was den Speiseplan aber noch einfältiger werden lässt. Mir persönlich hat es fast immer geschmeckt und ich bin satt geworden. Das ist aber bekanntlich Geschmacksfrage. Außer Frage steht jedoch für mich, dass in diesem Preisegment mehr Variation der Küche gefragt sein wird. Auch wenn es oft Fisch gibt, kann man kann diesen auf tausend Arten zubereiten. Als Beilagen sollten immer Pasta und Reis angeboten werden. Neben Fisch sollte immer Huhn angeboten werden. Ob man das Essen serviert, oder einfach vom Buffet nimmt? – Hier sind die Geschmäcker unterschiedlich. Mir persönlich ist das Buffet lieber. Service Die Crew ist aus meiner Sicht nicht immer bemüht und es fehlt an Schulung. Oft fehlt es auch an der Distanz zum Gast. Bei den teilweise erheblichen Mängeln im Kabinenbereich und im Service fällt dies umso mehr auf. Ein wenig mehr auf Zack waren die „Jungs“, als der Chef, Herr Gehrke, zum Ende der Safari an Bord kam. Diesen Respekt sollte die Crew auch dem Gast entgegen bringen, der ihren Lebensunterhalt bedeutet. Ich würde das nicht ansprechen, wenn ich es nicht schon oft anders erlebt hätte. Der unverfrorene Blick eines Mannes in den Genitalbereich einer Frau, die sich auf dem Vordeck sonnt, mag dem Naturell eines Mannes entsprechen. Ein Crewmitglied sollte sich dann jedoch nicht in der Landessprache lauthals darüber mit seinen Kollegen unterhalten und diese ebenfalls zum Hinschauen animieren. Und das schon gar nicht, wenn ein Gast das mitbekommt, oder mitbekommen könnte. Mehrfach kam es vor, dass die Crew im Gästebereich saß, oder auch während der Nacht schlief. Ich gönne diese Annehmlichkeiten jedem Erdenbürger, jedoch sind sie auf einem Safariboot dieser Größe und Preisklasse unüblich. Der Crewbereich ist von den Gästen in der Regel abgetrennt und dort haben die Gäste auch nichts zu suchen. Umgedreht sollte es ähnlich sein. Es kam kein einziges Mal vor, dass ich von Seiten der Crew gefragt worden wäre, ob alles in Ordnung wäre, oder ob ich was bräuchte. Ute Gehrke hat ab und an mal gesagt, dass wir Bescheid sagen sollen, wenn etwas ist. Hier muss die Crew aufmerksamer werden und dem Chef zuarbeiten. Im Rahmen eines Gespräches über Probleme und Mängel mit UTE GEHRKE wurde ich auf THOMAS GEHRKE verwiesen, der zu diesem Zeitpunkt nicht an Bord war. UTE verwies darauf, dass sie eigentlich nur für die TOMBILLI zuständig sei. Blöd war daran, dass sie aber vor Ort quasi als Tourdirektor für mich Hauptansprechpartner war. Die Servicesituation hat sich geändert, als Axel, ein neuer Tauchinstructor, an Bord kam. Axel kam direkt auf die Gäste zu und fragte auch direkt nach, was nicht in Ordnung sei. Fakt ist wohl auch, dass UTE nun maßgeblich entlastet wird. Einer allein kann das auf so einem großen Kahn auch nur schwer handhaben. Tauchen Bis zur Ankunft von Axel gab es auf der TEATE einen (1) echten Tauchinstructor mit Schulung (UTE GEHRKE). Geworben wird offiziell mit der Zahl 3. Die Schulung bzw. Brevetierung von HASSAN, einem einheimischen Guide, blieb offen bzw. unbenannt. Die Qualifizierung wurde zudem von anderen Gästen in Frage gestellt. Sicher kann HASSAN tauchen. Ob das zur verantwortlichen Begleitung von Gästen unter Wasser genügt, mag ich nicht beurteilen. Die Gäste sind ja alle brevetiert und sollten eigenverantwortlich tauchen können. Dass jedoch der Erfahrungsgrad der Gäste und die Schwierigkeit der Tauchplätze manchmal stark auseinander driften, wird jedem Safarigast schon mal begegnet sein. Zwischen erfahrenen Tauchern, die oft sehr selbständig unterwegs sind, gibt es immer auch Gäste, die sich gern mal guiden lassen. Bei 16 Gästen (wir waren nur 7) wird das umso wichtiger. Das Eingangsbriefung bei Ankunft auf der TEATE enthielt die üblichen Prozedere und Sicherheitshinweise, die einfach sein müssen. Und sei es auch noch so albern: Gefehlt hat der int. übliche Hinweis auf die Rettungsmittel und wie diese im Fall des Falles zu handhaben sind. So ist es z.B. auf Booten dieser Größe üblich, den Gästen eindeutig zu sagen, wo sie sich im Schadensfall (Feuer, Wassereinbruch etc.) einzufinden haben. Die Tauchgänge wurden von UTE vorbildlich gebrieft und waren zu 99% ein Erfolg. Für den Rest unberechenbarer Strömung kann keiner was. Die Ortkenntnis von UTE schlägt sich direkt in den Briefings nieder. Das gezeichnete Bild entspricht oft haargenau den Gegebenheiten unter Wasser. Sollte Jemand Strömungsbojen benötigen, so gibt es die ebenfalls unentgeltlich für die Dauer der Safari zur Verfügung gestellt. Meine eigene ist zum Beispiel irgendwann mal kaputt gegangen. Leihausrüstung soll ausreichend zur Verfügung stehen. Ich konnte mir vom Zustand dieser Ausrüstung leider keinen Eindruck machen. (Hab ich vergessen zu fragen). Leihcomputer gab es jedenfalls, diese konnte ich bei Gästen sehen. Die Nitroxanlage hat in der Zeit unserer Anwesenheit fehlerfrei gearbeitet. (Membran) Die schlechte Schulung der Crew wird z.B. deutlich, wenn direkt an der Füllanlage geraucht wird. Axel hat dem sofort Einhalt geboten. Sinn oder Unsinn eines Rauchverbotes in der Nähe von Füllanlagen, egal welcher Art, stehen nicht zur Diskussion. Die Flaschenventile auf der TEATE sind entgegen der von den Agenturen oft verbreiteten Hinweise nicht INT sondern DIN! Die Flaschenventile benötigen mehrheitlich eine Wartung und lassen sich teilweise von ausgewachsenen Kerlen nur schwer öffnen. Ich hab zwar schon schlechtere Ventile erlebt, aber auch bessere. Einige Flaschen ließen etwas Luft (bei geschlossenem Ventil), sodass es über Nacht schon mal dazu kommen konnte, dass eine Flasche beim ersten TG nur 186 bar anzeigte. Bei einer einzelne Flasche muss deromaßen Dreck drinnen gewesen sein, dass mir der Sinterfilter vom Automaten danach aussah, als wenn er 10 Jahre alt gewesen wäre. Sicherheit Feuerlöscher und Seenotrettungsmittel sind auf den Kabinen und an Deck großzügig verteilt. Die angesprochenen Rutschbahnen durch eindringendes Regenwasser gehören hoffentlich in Zukunft der Vergangenheit an. An den Elektroinstallationen muss es entsprechend nachgebessert werden, damit diese nicht zum Brand oder Kurzschluss führen, wenn doch mal Regenwasser eindringt. Das Dhoni ist mehrfach aufgrund eines Getriebe-Problems „liegen geblieben“ und war zeitweise nicht manövrierfähig. Zum Glück geschah das nicht in den Momenten, als wir z.B kurz nach dem Auftauen eine eklatante Wetter- und Sichtverschlechterung hatten. Undenkbar, wenn das Dhoni nicht manövrierfähig ist und Taucher durch die Strömung abgetrieben werden und außer Sicht geraten. Man hat zwischendurch versucht, den Fehler zu beheben, was natürlich auf den Malediven kurzfristig an Unmachbarkeit grenzt und einfach mehr Zeit bedarf. Aufgrund der Konstruktion der TEATE, legt das Dhoni nicht längs (Backbord oder Steuerbord) an, sondern quer Achtern. Das führt dazu, dass bei etwas unruhiger See das An- und Ablegen und auch das Aus – und Einsteigen auf das Dhoni unter Umständen zum riskanten Unterfangen werden, bei dem oft Schäden an beiden Wasserfahrzeugen entstehen. (trotz Fender) Ein Patent, oder absolvierte int. gültige Zertifikate des Kapitäns hingen auf der Brücke nicht aus. Vielleicht hab ich auch nicht genau geschaut. Gerade wenn mit hohen und höchsten Sicherheitsstandards geworben wird und dies nicht nur Worthülsen bleiben sollen, müssen solche Schulungen und Patente für den Gast sichtbar gemacht werden. Entweder auf der Homepage, oder auf der Brücke / Steuerhaus direkt. Der Kapitän scheint mir dennoch sehr erfahren und auch sehr freundlich. Er hat nichts dagegen, wenn die Gäste mal im Steuerraum, oder auf dem Flight-Deck schmulen. Letzteres möchte ich allen zukünftigen Gästen empfehlen, da hier ein Panoramablick geboten wird, der einfach nur Spaß macht. Fazit Ich und meine Ehefrau haben uns trotz des anfänglich schlechten Wetters und der Ungereimtheiten gut erholt. Wir haben tolle Tauchgänge erlebt. Den derzeitigen Standard der TEATE würde ich nach meinen bisherigen Erfahrung nicht als luxuriös bezeichnen. Hier kann man zur Zeit allenfalls von gehobenen Standard reden, der größtenteils auf das massige Platzangebot zurückzuführen ist. Dem Leser sei hier versichert, dass wir auch schon kürzere Liveaboards /Safaris absolviert haben, die um einiges teurer waren, aber wo wir nicht ein bisschen zu beanstanden hatten und auch keinen Cent bereut haben. Für einwöchige Trips reicht sicher auch ein einfacheres Boot, wie zum Beispiel die TOMBILLI. Jedoch wird beim Anfahren von Remote-Areas über längere Zeit, wie z.B. 2- oder 3-Wochen Touren der Platz und Komfort bedeutsamer. Insbesondere bei schlechtem Wetter oder längeren Touren, wird jeder Gast die großzügigen Rückzugsbereiche auf der TEATE schätzen lernen. Von Herrn GEHRKE wurde uns eine Ermäßigung des Reisepreises zugesagt, welche diesen in Zusammenschau aller Fakten auf ein angemessenes Maß schrumpfen lässt und mich in die Lage versetzt, hier 3 von 6 Flossen zu verteilen. Diese Flossen beruhen hauptsächlich auf dem angebotenen Platz und der Ortskenntnis von UTE. Herr GEHRKE versicherte mir, dass an der Beseitigung der Mängel und Schäden gearbeitet wird und diese recht kostenintensiv sind. Beide, sowohl UTE, als auch THOMAS gaben mir die Auskunft, dass es wohl besser gewesen wäre, diese Safari unter den genannten Bedingungen im Vorfeld abzusagen. Meinem Vorredner möchte ich beipflichten, dass nach einem Werftaufenthalt und der Beseitigung der Mängel, unter Umständen durchaus der angestrebte Platz im oberen Segment der Safarianbieter auf den Malediven möglich ist. Mit einer Empfehlung möchte ich mich dennoch zurückhalten. Hier würde ich auf zukünftige Berichte warten, die vielleicht den Zeitraum der Heaven-Fleet betreffen. Die Aufnahme des Safaribootes in die Heaven- Fleet wird zwangsläufig zu einem gehobenen Standard führen. Mit dem Adjektiv „luxuriös“ würde ich in diesem Sachzusammenhang vorsichtig umgehen. Wenn ich obdachlos bin und jahrelang unter der Brücke schlafe und plötzlich ein Zelt zur Verfügung habe, dann mag das im Auge des Betrachters Luxus sein. Mein Bericht ist also nur ein Schnappschuss, der helfen soll, die TEATE jetzt und in Zukunft einzuordnen. Ich hoffe, dass dieser Bericht für einige Leser ausreichend informativ war. Für Fragen stehe ich per E-Mail zur Verfügung. (Fotos vorhanden) Sascha Hürst
Bewertung :
( 3 von 6 Flossen ) Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer. |
|
 |
| |

05.07.2008 05:04 Taucher Online : 31 Heute 1274, ges. 27316588 Besucher
 
|
|




 Zu unserer Kooperationsseite...

 Kurzbewertungen in der Produ.. (22.05.2008) Ab sofort ist es möglich in unserer Produkt-Datenbank Kurzbewertungen zu Ausrüstungsgegenständen abzugeben. Es würde uns freuen wenn möglichst viele unserer User ihre eigene Ausrüstung hier kurz (mehr)
 DiveInside mit Rekordauflage! (10.04.2008) DiveInside mit Rekordstart! Der Frühling beflügelt nicht nur Taucher und deren Hormone, er sorgt auch dafür, dass DiveInside – das authentische Onlinemagazin von Taucher.Net – mit einer (mehr)
 Tauchsportschein Binnen: Tau.. (01.04.2008)
Wie viele schon vermuteten handelte es sich bei dieser Meldung natürlich um einen Aprilscherz. Viele Anrufe erreichten Barakuda, SSI und unsere Hotline, viele Mails trudelten zu diesem Thema (mehr)

|
|
 


Herbstferien 2008:z.B.: 03.10.-14.10.0811 Tage Kultur und Tauchen ab Köln1 Tage Kairo-Sightseeing und 10 Tage Tropitel Dahab Oasis799,- Euro Infos hier klicken
 |
 Flinke-Flosse e.V. Rudersberg (30.06.2008) Ich habe einen Tauchclub gesucht um einen Tauchkurs PADI OWD zu absolvieren. Nach längerer Recherche im Internet nach Tauchclubs oder -Vereinen in meiner Umgebung bin ich auf den Tauchclub Flinke (mehr)
 Dive in Essen (24.06.2008) Dieses mal ging es mit 29 Tauchern nach PANHEEL in di Niederlande. Ein echter Urlaubstag für alle. Spass, Sicherheit und gute Laune, sowie eine Riesenportion Glück mit dem Wetter. Fazit wir kommen (mehr)
 Flinke-Flosse e.V. Rudersberg (22.06.2008) Die Flinke-Flosse Rudersberg Ein Kleiner unabhängiger eingetragener Verein die Mitglieder haben erst ihren neuen Vereinsraum ( Füllhütte ) den sie in Eigenleistung ausgebaut haben bezogen. Die (mehr)

|
|

 Aktueller Tauchlink:
 AQUA DIVING & TRAVEL MADAGASCAR scuola di diving in madagascar, organizzazione corsi, escursioni e viaggi.
 Ein "Sponsored Link":
 Zakynthos - Diving Center Turtle .. Zakynthos: Das Diving Center Turtle Beach ist der ideale Platz um Urlaub fuer die ganze Familie zu machen. Erleben Sie einen unbeschwerten Tauchurlaub auf der wunderschönen Insel Zakynthos, in griech. Atmosphaere. Ein Urlaub, den man sich noch leisten kann.
 und einer unserer Toplinks:
 Diving Akassia, El Qusier Seit nunmehr über sechs Jahren ein Synonym für traumhaftes Tauchen am südlichen Roten Meer.
Wir laden Euch ein uns zu besuchen - das traumhafte 5 Sterne Akassia Swiss Ressort und das Team von diving AKASSIA
Andi, Mirko, Tim und Werner

|
|
|
|
|