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Datenbank - Tauchboote - Kroatien - M/S Nirvana, Split



Tauchboote Kroatien

M/S Nirvana, Split

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 Datenbank - Tauchboote - Kroatien - 5 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 4899
M/S Nirvana, Split
geschrieben am 26.09.2003 von Robby [PADI OWD , ? TG]

5 von 7 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 7 von 10 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hallo Tauchfreunde,

ich habe heute den Reisebericht über die Kreuzfahrt mit MS-Nirvana vom 11.08.2001 glesen.
Über das Schiff und der Besatzung kann ich nichts sagen bzw. berichten, da ich mit diesem noch nicht gereist bin.
Aber über Dietmar Uhlmann ( dem Diveguide dieser Reise ) kann ich einiges berichten.
Ich kann den Ausführungen in den Berichten nach meinen Erfahrungen mit Dietmar nicht folgen.
Seit 2002 im September habe ich über Herrn Uhlmann schon 4 Tauchreisen gebucht. Davon sind 2 Kreuzahrten in Kroatien dabei.

Angefangen hat alles im September 2002. Ich wollte mit einen Freund wieder mal kurzentschlosen in den Tauchurlaub. Durch einen Zufall habe ich die Werbung für eine Kreuzfahrt in der Kroatischen Adria von Dietmar gelesen.
Diese haben wir dann auh gebucht.
Die Reise wurde mit der MS- Poglet durchgeführt. Ich kann dazu nur sagen, die Manschaft, das Essen, die Tauchplätze und unsere Truppe ( viele kannten sich vorher nicht ) waren einfach super.
Am 4. Tag haben wir auf einer ehemaligen gefängnisinsel übernachtet und da ein Spanschwein auf offenen Feuer selbst gegrillt. Der Koch kam dann spät abends noch mit seinem Arkordeon und spielte Kroatische und Internat. Seemannslieder. Das war ein Abend der schon ziemlch romantisch und abenteuerlich zu gleich war.

Auch die ausgewählten Tauchplätze waren meist hervorragend. z.B. Grotten, Höhlen und das beste ein Kamin, der in ca. 14m Tiefe beginnt. Nach ca. 15 bis 20m geht es dann nach oben. man taucht in einen kleinen tümpel an Land wieder auf. Diesen kann man zwar so nicht velassen, da die Felsen zu hoch sind, aber der Weg uber den Eingang in 14m tiefe ist eh Interessanter.

Reise Nr. 2 ging im Februar 2003 nach Sharm El Sheik. Hier haben wir auf der Sundanc mit Dietmar sehr gute Tauchgänge und Ausflüge durchgeführt. Auch hier war die Besatzung, Essen, und Tauchgruppe super. Alles hat irgendwie zusammen gepasst.

Reise Nr. 3 ging im August 2003 mit meiner gesamten Fa. ( Frau und 3 Kinder ) nach Kugliza auf der Insel Uglian in Kroatzien, wo Dietmar Uhlmann eine Tauchbasis betreibt.
Die Anlage ist OK und für Familien bestens geeignet. Meine
Über die Tauchgänge mit Dietmar und seinen Basisleiter kann man nichts negatives sagen. Im Gegenteil, die Nachttauchgänge waren einfach mega geil. Soviel Leben und gekrabbel an den Steilwänden habe ich selbst in Ägypten nicht gesehen. Die Ausfahrten zu den Kornaten waren der absolute Höhepunkt

Ein Ereignis muss unbedingt erwähnt werden.
Am 5. Tauchtag haben wir ( 3 Tauchergruppe ) einen Tauchgang auf 35m geplant. Auf dieser Tiefe hat der 3. Mann auf einmal große Probleme mit seinen Atemregler bekommen und hat angefangen zu Hyperventilieren. Bei den Versuch Ihm zu beruhigen, sind wir noch auf 44m Tiefe abgerutscht.
Nur durch die Erfahrung und das umsichtige Verhalten von Dietmar Uhlmann ist es nicht zu einen schweren Tauchunfall gekommen. Unser verunfallte Partner hat dann bis zur Oberfläche ( wir haben einen kontrolierten Auftieg mit Sicherheitsstop durchgeführt )Dietmars und meine Flasche leer gesaugt. Trotzdem, wir ( Hauptsächlich Dietmar ) haben Ihn gesund und munter an die Oberfläche gebracht.
Hier hat man ganz deutlich merken können, das Dietmar Uhlman seinen Jop als Guide sowie Ausbilder bestens versteht!!! Ich kann nur jeden zureden mit Dietmar zu tauchen.

Reise Nr. 4 war wieder eine Kreuzfahrt in der Adria. Start war der 06.09.2003
Hier sind wir auch wie die Berichterstatter aus dem Bericht vom 11.08.2001 mit dem Schiff reingefallen. Der Kapitän ging nicht richtig auf unsere Wünsche zwecks Tauchplätze ein. Die Kabinen waren nicht Regenwasserdicht und auch sonst hat dieses Schiff ( Ich weiß den Namen schon gar nicht mehr ) niemand vom Hocker gerissen.
Aber dafür kann Dietmar Uhlmann nichts. Denn die Schiffe stellt dier Reederei "Katharina Line" zur Verfügung. Da weiß man vorher nicht genau was einen erwartet. Denn, ein Schiff was vor einen Jahr noch super war, kann im folgejahr schon ziemlich abgewrackt sein.
Dadurch das der Kapitän nicht auf die Wünsche von Dietmar und seiner Mitarbeiterin Kerstin ( die sich ständig mit dem Kapitän über unsere Tauchplätze unterhielt ) einging, aren die ersten Tauchgänge wirklich nicht nennenswert.

Abschliesend möchte ich nochmals bekräftigen, das die Reisen die ich mit Uhlmann Reisen durchgeführt habe allesamt sehr schön waren. Ich werde auch weiterhin Reisen mit und über Dietmar Uhlmann buchen.
Und zu Dietmar möchte ich sagen " weiter so!!! Der Erfolg gibt Dir recht."

Gruß an alle Taucher und Nichttaucher

Robby

PS: Meine Bewertung bezieht sich hier ausschlieslich auf Herrn Uhlmann. Nicht auf MS_ Nirvana. Wie oben schon geschrieben, kenne ich dieses Schiff nicht.


    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 780
M/S Nirvana, Split
geschrieben am 08.09.2001 von Michaela Wellisch u. Christian Fischl

6 von 7 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 10 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir gehören auch zu der Gruppe, die eine Woche Tauchurlaub auf der Nirvana gebucht haben. Wir müssen zu dem ganzen Ablauf nichts mehr schreiben, denn die unten aufgeführen Artikel sagen alles darüber. Wir können uns dem nur anschließen. Wir möchten nur die Internetadresse nennen, über die man solch "tolle Reisen" buchen kann: www.tek-diving.de und hoffen, dass es anderen nicht so ergeht wie uns. Fazit ist, dass man für das Geld, was uns diese eine Woche gekostet hat, erfahrungsgemäß woanders auf der Welt schönen Urlaub machen kann. Gerne könnt Ihr uns auch mailen, falls Ihr noch Fragen habt.

Michaela + Christian

    Bewertung : ( 1 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 762
M/S Nirvana, Split
geschrieben am 29.08.2001 von Jürgen Koller

10 von 15 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 5 von 12 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Die (alp-)traumhafte Tauchkreuzfahrt mit Dietmar Uhlemann (Tauchcenter Frankenberg) auf der M/S Nirvana in Kroatien Bei dem nun folgenden Reisebericht handelt es sich leider nicht um eine frei erfundene Tragödie, obwohl der Inhalt stark an eine solche erinnert.

Akt I: Es begab sich im August 2001 eine Tauchgruppe von 27 Leuten zu einer einwöchigen Tauchkreuzfahrt auf die M/S Nirvana. Wir kamen am 11.08. um ca. 09.00 Uhr morgens in Split an. (Schließlich plant man bei so einer Reise in der Ferienzeit einen Stau ein!). Danach wollten wir auf das Schiff, das laut Vereinbarung ab spätestens 12.00 Uhr zu beziehen ist. Zu unserer Verwunderung mussten wir feststellen, dass nach einer Raverparty erst das hierfür notwendige Equipment von Bord geschafft werden musste. Nach 5 – 6 Stunden des Wartens auf unserem Gepäck (bei 35 – 40 ° C) bezogen wir gegen 15.00 Uhr endlich das Schiff und unsere Kabinen. Bis zu diesem Zeitpunkt, und wie sich herausstellen würde auch noch später, ignorierte uns die Besatzung der M/S Nirvana nahezu völlig. Eigentlich sollte es nun losgehen, doch unser Tauchguide Dietmar Uhlemann steckte angeblich im Stau fest. Gegen 20.00 Uhr beehrte er uns endlich mit seiner Erscheinung. Eine solche Unpünktlichkeit sollte einem Reiseveranstalter, der laut eigenem Bekunden solche Reisen seit über fünf Jahren anbietet, eigentlich nicht passieren. Mit dem Hinweis auf Verkehrsproblemen lässt sich meiner Meinung nach eine Verspätung von immerhin 8 – 9 Stunden allerdings nicht abtun! Vielmehr sollte man davon ausgehen, dass der Organisator einer solchen Reise vor der Reisegruppe an Bord ist. Damit erlebten wir bereits den ersten Akt der Episode "Fehlplanung und Verar...ung pur" und konnten so einen Tag Urlaub abschreiben.

Akt II: Nach der Regel "Denke positiv!" gingen wir davon aus, dass es eigentlich nur noch besser werden könnte. Pech gehabt! Denn Milan, Eigner der M/S Nirvana, hatte sieben „Freunde“ auf das Schiff eingeladen, obwohl uns zugesichert wurde, dass wir das Schiff ab 24 Reisenden für uns alleine haben. Nicht nur das damit der vorhandene Platz eingeschränkt, unsere Privatsphäre beschnitten, die Wartezeit an den (2!) Duschen und (3!) Toiletten verlängert wurde, sondern wir wurden auch noch von zwei der bereits sehr betrunkenen "Freunde" angepöbelt. Auf dem Schiff befanden sich nun 42 Personen und ein ausgewachsener Schäferhund, dessen Lieblingsaufenthaltsort der Speisesaal war. Von weiteren Details wie winzigen Kabinen ohne Bullauge bei denen die Lüftung nur bei Fahrt ging, der unhöflichen Besatzung, dem Frühstück erst um 10.00 Uhr, den fehlenden Liegen auf dem Sonnendeck, verdreckten Räumen, nassen Matratzen usw. will ich hier im Hinblick auf einen möglichen Wutanfall und Nervenzusammenbruch meinerseits nicht weiter berichten. )Zudem akzeptiert man als Taucher nun auch einmal widrigste Umstände!)

Akt III: Die Erwartung von schönen Tauchplätzen half uns dabei, auch diese Kröten zu schlucken. Allerdings ahnten wir zu diesem Zeitpunkt nicht, dass unser Tauchguide Dietmar Uhlemann nur einen einzigen Tauchplatz kennt! Es gab weder ein Briefing, noch einen Strömungscheck, noch Hilfe beim Ausstieg aus dem Wasser (ca. 3 m hohe Leiter!). Na ja, was soll´s, dann geht es eben nach dem Motto "Dived with Dietmar and survived" weiter. Nach einem Gewöhnungs- und einem netten Wracktauchgang (Ankerung erfolgt ca. 300 m entfernt!) am ersten Reisetag stellte sich bei unser wieder ein gewisses Gefühl der Vorfreude ein. Allerdings hielt diese wieder einmal nicht sehr lange. So mussten wir am nächsten Tag die Hilfsbereitschaft der Bootsbesatzung testen. Nachdem wir uns an einem Ankerplatz (Als Tauchplätze konnte man fast alle die von uns angefahren Stellen nicht bezeichnen, da oftmals außer Seegras nichts zu sehen war!) angekommen waren, begaben wir uns mit dem Hinweis des Tauchguides ins Wasser, dass hier keine Strömung herrscht. Vielleicht war bei seinem letzten Tauchgang an diesem Platz keine Strömung, heute jedoch fanden wir eine Strömung vor, die selbst von sportlichen Tauchern kaum zu bewältigen war. So kam es auch dass ein vom Tauchguide mitgebrachter Gast Kreislaufprobleme hatte und gerettet werden musste. Im Rahmen dieser Rettungsaktion trieben einige Leute einige hundert Meter ins offene Meer und hatten keine Chance mehr aus eigener Kraft zurückzukommen. Vier beherzte Flossenschwimmer unserer Gruppe (teilweise Rettungsschwimmer der Wasserwacht) schafften es dann mit letzter Kraft die Abgetriebenen zum Boot zu bringen. Während dieser Rettungsaktion stand die Besatzung der M/S Nirvana an Deck und amüsierten sich köstlich, anstatt uns mit dem Beiboot zur Hilfe zu kommen. (Wie wir später feststellen mussten wird dieses nur für Spazierfahrten mit dem Schäferhund in Betrieb gesetzt!) Nachdem wir auch diesen Fehler unseres Tauchguides überlebt hatten, freuten wir uns auf hervorragende Tauchgänge bei der Insel Korcula (vgl. Zeitschrift "Tauchen" 8/2001). Was wir dann an Tauchgängen erleben mussten stimmte vielleicht jede Seekuh glücklich jedoch keinen Taucher. Anstatt Höhlen, Überhängen, Wracks usw. fanden wir unter Wasser nur Seegras vor! Auf diesen Sachverhalt hingewiesen entgegnete unser Tauchguide Dietmar Uhlemann Sprüche wie "Ihr müsst ein Auge für Seegras entwickeln!", "Um Korcula gibt es nun mal nur Seegras!" usw. Von den 13 gemachten Tauchgängen waren bei der Schlussabrechnung nur vier Tauchgänge wirklich interessant. Diesen Sachverhalt spiegelt auch die Tatsache wieder, dass an manchen Tagen nicht einmal die Hälfte der Gäste zum Tauchen ging bzw. einige Taucher mit einem Restdruck von 130 bar zurück ans Boot kamen. Für Unverständnis führte bei mir weiterhin die Tatsache, dass wegen zu spätem Auslaufens (meist ca. 10.00 Uhr) dann oft erst um 14.00 Uhr unser erster und um ca. 18.00 Uhr unser zweiter Tauchgang gemacht werden konnte. Mittagessen gab es dann allerdings bereits immerhin schon zwischen 14.00 und 16.00 Uhr. So hatten wir bis auf eine Ausnahme nie Zeit in einer schönen Bucht zu baden. (Hinweis: Selbstverständlich wurde die Missstände öfters an den Tauchguide bzw. den Bootseigner herangetragen, aber wirklich geändert hat sich dadurch nichts!) Sicherlich habe ich nicht alle negativen Ereignisse aufgezählt, aber um eine weitere Depression zu vermeiden, werde ich meinen Reisebericht jetzt abschließen. Obwohl ich und viele der Mitreisenden schon sehr viel gereist sind, so etwas haben wir zum Glück noch nicht durchmachen müssen. Was dieses Abenteuer dann wirklich noch einigermaßen erträglich gemacht hat war die gute Küche, die idyllischen Häfen und die Tauchkreuzfahrtteilnehmer, die trotz der Umstände das Beste aus der Situation gemacht haben (Hierfür möchte ich mich bei ihnen in diesem Rahmen nochmals ausdrücklich bedanken!) Nach diesem Reisebericht sollte sich jeder die Frage stellen, ob er mit Herrn Dietmar Uhlemann oder der M/S Nirvana eine Reise unternimmt. Weiterhin drängt sich die Vermutung auf, dass Herr Uhlemann sein Tauchcenter Frankenberg in Deutschland und seine Tauchbasis "Tauchertreff Kornaten" in Kukljica (Insel Uglijan) an der Appartmentanlage "Zelena Punta" ebenso professionell betreibt. Sollte eventuell auch hier das Motto "Dived and Survived" gelten?!? Sollte ihr als Leser noch Fragen haben oder einige schöne UW-Bilder von Seegras wünschen, scheut euch nicht mich anzumailen.

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Datenbankeintrag 752
M/S Nirvana, Split
geschrieben am 23.08.2001 von Stefan Weber

7 von 10 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 11 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Auch ich war auf dieser Kreuzfahrt mit dabei und habe diesen Alptraum von Urlaub miterlebt.

Eigentlich hat Max schon alles erzählt, aber einige Anmerkungen kann ich mir nicht verkneifen.

Am Anreisetag wurde ja noch viel verhandelt. Da wir das Schiff, wie uns versprochen war, nicht für uns allein hatten (eine Person mußte sich sogar ihre Kabine mit einer Kroatin teilen) und der erste Urlaubstag für die Katz war, waren wir nicht bereit, den vollen Reisepreis zu zahlen. Unser Tauchguide u. Reiseveranstalter Dietmar war auf diesem Ohr nicht nur Taub, sondern er ignorierte uns völlig. Wir hörten nichts als Ausreden und wenn ihm die Worte ausgingen und er sich in seine Lügengeschichten verstrickte, drehte er sich um und ließ uns einfach stehen. Auf die Forderung mit geringerer Reisepreis ging er also nicht ein. Er stellte uns das Ultimatum: Entweder voller Reisepreis oder das Boot läuft nicht aus. Es wurden uns auch noch viele andere Versprechen gemacht, um unsere erhitzten Gemüter zu beruhigen. So wurde uns ein kostenloser Grillabend oder verbilligte Getränke zugesagt, von denen wir natürlich nichts gesehen haben. Auch mind. 2 Nachttauchgänge waren gebucht. Wir hatten aber nur 1. So kann man eigentlich nur kurz sagen, daß alles was uns versprochen wurde mit Sicherheit nicht eingehalten wurde.

Wie mein Kumpel Max in seinem Bericht bereits erwähnte, lief das Boot immer erst viel zu spät aus. Auf unsere Frage, weshalb wir denn nicht schon früher (so um 8.00 wie es auch auf dem Plan stand) auslaufen könnten, wurde wir darauf hingewiesen, daß nicht alle unserer Gruppe zum Frühstück da waren und das Boot erst nach dem Frühstücken ausläuft. So saßen wir dann am nächsten Morgen alle brav um 7.30 am Frühstückstisch, doch es gab noch kein Frühstück. Frühstück wurde dann um 8.30 serviert, und wir liefen wieder erst um 10.00 aus.--->Toll

Auch zur Rettungsaktion des Tauchers mit Kreislaufproblemen muß noch einiges gesagt werden. Auf unsere Forderung das Beiboot einzusetzen, bekamen wir zur Antwort, es sei kaputt. Ich zog mit einem weiteren Taucher den Verunfallten eine geschlagene halbe Stunde gegen diese extrem starke Strömung. Aber 2 Tage nach diesem "Erlebnis" wurde der Schäferhund, der mit dabei war, mit dem vermeintlich kaputten Schlauchboot auf hoher See spazierengefahren.

Die Stimmung an Bord besserte sich nicht, und Tauchguide Dietmar goß immer noch mehr Öl ins Feuer. Ich habe noch nie soviel Seegras gesehen, wie in diesem Tauchurlaub. Habe mir schon fast gedacht, ich mache Urlaub auf dem Bauernhof. Aktuelle Informationen über das jeweilige Tauchgebiet holte sich unser lieber Tauchguide kurz vorher aus der Seekarte. Doch mit dem Lesen der Tiefen haperte es anscheinend auch. Wenn er sagte, da hat es 40- 50 Meter, dann wäre man nach 20 Meter auf dem Boden aufgeschlagen. Aber naja.

Ich kann nur allen raten, bucht niemals eine Reise über Dietmar auf der MS Nirvana. Eine Reise in den Süden Kroatiens kann ich allerdings getrost empfehlen, denn landschaftlich ist es dort wirklich Top. Die Abende in den Hafenstädten waren auch super, und da wurden wir im Gegensatz zur Bootsbesatzung freundlich und Nett behandelt.

Sollte jemand noch weitere Fragen haben, so kann er sich gerne per Email an mich wenden Stefan.Weber@bnv-regen.de

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Datenbankeintrag 745
M/S Nirvana, Split
geschrieben am 23.08.2001 von Max Kernbichl

6 von 10 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 5 von 10 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir (Tauchgruppe von 27 Leuten) hatten eine einwöchige Tauchkreuzfahrt auf der M/S Nirvana gebucht und mit diesem Bericht möchte ich alle Taucher, die diese Seiten lesen, davor warnen, den gleichen Fehler wie wir zu begehen und auf dieses Schiff zu gehen.

Aber nun einmal in chronologischer Reihenfolge:

Wir kamen am 11.08. um ca. 09.00 Uhr morgens in Split an. Danach wollten wir auf das Schiff, da geplant war, mittags bzw. spätestens nachmittags abzulegen. Zu unserer Verwunderung mußten wir feststellen, daß auf der M/S Nirvana offensichtlich Ravepartys stattfinden. Denn es mußten erst einmal die Boxentürme, Scheinwerfer und alles andere technische Equipment abgebaut werden. Nach 4 bis 5 Stunden warten im Hafen, „enterten“ wir gegen Mittag das Schiff. Die Besatzung kümmerte sich eigentlich nicht um uns. Es stellte sich niemand vor und es zeigt uns auch keiner das Schiff. Das Wort Ignoration trifft am ehesten das Verhalten der Crew, das sich durch die ganze Woche zog. Eigentlich sollte es losgehen, doch unser Tauchguide Dietmar steckte im Stau fest. Nach vielen Vertröstungen kam er gegen 20.00 Uhr an. Wenn ich als Reiseveranstalter seit 5 Jahren solche Reisen anbiete, müßten mir eigentlich die Verkehrsprobleme bekannt sein. Weiterhin sollte man auch davon ausgehen, als Organisator einer solchen Reise vor der Reisegruppe an Bord zu sein. Wir dachten es könnte eigentlich nur noch besser werden – Fehlgedacht. Wir lagen also im Hafen von Split fest, unser Tauchguide sagte er wäre im Stau gestanden – das war´s. Uns wurde zugesichert, ab 24 Personen das Schiff für uns alleine zu haben, von dem wir auch ausgingen. Doch Besitzer Milan lud 7 „Special Guests“ auf das Schiff ein, was nicht nur den sowieso kaum vorhanden Platz einschränkte, sondern auch die Wartezeiten beim Duschen oder auf der Toilette verlängerte. Mit der Crew waren dann ca. 42 Personen an Bord, die sich 3 Toiletten und 2 Duschen teilen durften. Ach ja, einen ausgewachsenen Schäferhund hatten wir auch noch an Bord. Die Stimmung schon etwas angeheizt, hofften wir, daß uns wenigstens die Tauchplätze entschädigen würden. Aber jetzt kommt´s erst noch: Unser Tauchguide kannte keinen einzigen Platz. Es gab weder ein Briefing (wie auch), noch einen Strömungscheck, noch half einem jemand beim raufklettern auf das Boot. Das ist nicht angenehm, mit einer 15 Liter Flasche und Blei eine ca. 3 Meter hohe Leiter ins Boot raufzuklettern. Beim zweiten Tauchgang betauchten wir ein Wrack und man muß sagen, daß dieser Tauchgang gut war. Dann kam Tauchgang drei: Laut unserem Tauchguide war an diesem Platz keine Strömung. Also rein ins Wasser. Danach zog es einem beinahe die Flossen aus, so stark war die Strömung. Einer aus der Tauchgruppe bekam Kreislaufprobleme und mußte gerettet werden. Im Zuge dieser Rettungsaktion trieben mindesten 6 Leute einige hundert Meter ins offene Meer und hatten keine Chance mehr zurückzukommen. Hier ging es um Leben und Tod und unsere Crew stand an Deck und lachte und winkte den Abgetriebenen zu. Das Beiboot wurde nicht zu Wasser gelassen – nur einmal als der Schäferhund spazieren gefahren wurde. Man muß schließlich Prioritäten setzen!?! L Diese Situation zeigte uns sehr deutlich, wie gerne wir auf diesem Schiff gesehen wurden. Letztendlich fuhren wir mit dem Schiff los und sammelten die Leute wieder ein. Die Stimmung war auf dem Tiefpunkt. Was dann folgte war die nächste Frechheit. Durch einen sehr positiven Artikel in der Tauchen freuten wir uns auf die Tauchgänge rund um Korcula. Bei den nun folgenden vier Tauchgängen sahen wir außer Seegras nichts – keine Höhle, keine Überhänge, keine Wracks, lediglich Seegras. Auf diese Situation angesprochen, meinte unser Tauchguide: „Auch im Seegras gibt es interessante Dinge zu entdecken“. Auf das Tauchen möchte ich nun nicht weiter eingehen, denn wir hatten in dieeser Woche ca. 3-4 gute Tauchgänge und der Rest war Scheiße. Es sagt ja wohl alles, wenn die Leute mit 120 oder 130 bar Restdruck wieder aus dem Wasser steigen oder gar nicht mehr tauchen gehen.

Nun zum Schiff: Das komplette Vordeck war mit Tauchgerödel voll und unter dem einzigen Schatten auf diesem Kahn standen die Kompressoren. Auf dem Sonnendeck gab es weder Schatten noch Auflagen, lediglich drei kaputte Liegen. Der Service war auch vom allerfeinsten. Es war einem beinahe peinlich jemanden von der Crew was zu fragen, denn man wurde mit regelmäßiger Nichtbeachtung bedacht. Wenn man nach einem Tauchgang ein Bierchen trinken wollte, ging das oft nicht, weil die Frau vom Bootsbesitzer den Zapfhahn abgeschraubt hatte. Warum ? – Keine Ahnung. Außer die 7 „Special Guests“ – denen ging´s richtig gut. Ich habe schon viele Reisen unternommen, aber ich wurde noch in keinem Ort auf der Welt von Angestellten so behandelt wie auf der M/S Nirvana.

Zwei positive Sachen möchte ich auch nicht unterschlagen:

1. Der Koch bzw. das Essen. Es war zwar nicht immer viel, aber sehr gut. Auch der Koch und der Bootsjunge waren nette Kerle. Die paßten gar nicht auf diesen Kahn. 2. Die Tatsache, daß wir abends immer einen kleinen Hafen anliefen und so die Möglichkeit hatten, uns im Dorf umzuschauen und uns an die Promenade zu setzen. Es war richtig idyllisch. Und Getränke konnte bzw. mußte man in einem Supermarkt ja auch kaufen, da es am Schiff zeitweise nichts gab.

Was uns auch verwunderte, war das Auslaufen jeden Tag. Wir liefen um 10 Uhr aus, schipperten 2-3 Stunden, gingen dann so um 13.00 oder 14.00 Uhr tauchen und bekamen um 16.00 Uhr Mittagessen ?!? Wir hatten aufgrund dieser Verspätungen bis auf ein Mal nie die Möglichkeit mal in einer Bucht zu baden und Spaß zu haben.

Ich weiß jetzt gar nicht, ob ich alle Sachen, die negativ waren aufgezählt habe, aber ich möchte mit diesem Bericht nur erreichen, daß andere Tauchkollegen nicht den gleichen Fehler machen und bei Dietmar eine Tauchkreuzfahrt auf der M/S Nirvana buchen.

Sollte es noch Fragen geben, stehe ich unter der angegebenen e-Mail Adresse gerne zur Verfügung.

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