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nach einem sehr angenehmen Flug mit Malaysia Airlines von Zürich nach Kualalumpur, ging`s 2 Stunden später ebenfalls mit Malaysia weiter via Kota Kinabalu ( Sabah / Borneo ) nach Manado, der Hauptstadt Nordsulawesi`s. dort wurden wir bei der Einreise von einem freudlichen Securitymitarbeiter aufgefordert den Bankschalter aufzusuchen. Ich hab ihn dann freundlich darauf aufmerksam gemacht, dass ich in der Schweiz schon Geld gewechselt hab und somit die Dienste des Bankschalters nicht benötige. Er hat mich dann nochmals aufgefordert ( wie gesagt, wirklich sehr, sehr freundlich )mich zum Bankschalter zu begeben. Ok, dacht ich mir, er kann halt nicht so gut englisch, ich zeig Ihm halt, dass ich bereits im Besitz von indonesischen Rupien bin. Gedacht, getan. Ich zeig Ihm mein Bündel Knete und er fordert mich abermals auf zum Bankschalter zu treten . Nun gut, Anita sollte schon lange auf`s Klo und ich wollte auch schon lange wieder mal ne Zigarette rauchen. Also wechseln wir halt noch mal ein paar Dollar, wenn die netten ( sie waren wirklich alle sehr nett ) Leute drauf bestehen. Die nette Dame am Bankschalter lächelt mich an und sagt: " y am sorry Sir, you dont have to change Money, you have to pay your Arrival Visa here" Ok, nach allgemeinem Gelächter und dem restlichen bürokratischen Kram hatte Anita Ihr Klo und ich meine Zigarette WELCOME IN INDONESIA 1. Station - Murex Dive Resort kaum aus dem Flughafen raus, wurden wir schon von einem Vertreter des Murex dive Resort`s erwartet. Schnell das Gepäck im Auto verstaut, ging`s los quer durch die Stadt Manado, Richtung Murex. Was mich echt erfreute, war die Tatsache dass hier praktisch nur Geländewagen zu sehen waren. Freuten wir, insbesondere ich als Geländewagen-Freak, uns doch schon sehr auf unser eigenes Auto dass wir mieten wollten, um die Gegend auf eigene Faust zu erkunden. Nach einem Kilometer Fahrt stellte ich dann fest, dass hier eigentlich Linksverkehr herrscht Nach zwei Kilometer Fahrt begruben wir den Plan mit dem eigenen Auto............ so ein Verkehrschaos und agressive Fahrweise hab ich noch nirgends auf diesem Planeten erlebt Das Murex Resort ist ein kleines, aber mit unglaublich viel Liebe gestaltetes Resort. Bächlein, Teiche, Dschungel, Palmen, Orchideen und überall dazwischen Cottages ( Bungi`s ). Ein absoluter Traum. Ein kleines Restaurant, daneben das Office und vorne am Strand noch ein kleiner Pavillon wo das Frühstück gereicht wird. Daneben die Tauchbasis. Gerödel wird in einem Holzverschlag untergeracht und zwar immer 1 grosser " Spint " für zwei Personen. Genügend Aufhängemöglichkeiten für nasses Equipement ist auch vorhanden. + spühlbecken für Anzüge und Jackets, daneben 1 Becken für Lampen Fotoausrüstung etc. Deni, der Schwiegersohn von Dr. Batuna, welcher das Resort aufgebaut, und die Erste Druckkammer nach Manado brachte, gab uns gleich ein erstes Briefing bez. Hausordnung und so. Was mir besonders imponiert hat, ist der Umweltgedanke dieses Resort`s. Du kaufst 1 Petflasche Mineral ( sind im Bungi schon im Kühlschrank ) und den Rest des Urlaubs kannst du diese vorn im Restaurant immer wieder auffüllen....... Gratis!! Preis: ca. 10 Cent Das Essen ich sag nur eins: WELTKLASSE Buffetform 3 mal täglich, abwechslungsreich, von Fisch bis Spanferkel alles gehabt , viel Gemüse ( immer schön knackig), viel Früchte. ein echt kulinarisches Erlebnis. Getränke gabs; Mineral ,Cola, Sprite, Fanta, Bier ( überigens ganz gut, vergleichbar mit schweizer Bier) und Wein aus Bali ( der Rosè ist ähnlich dem californischen Zinfandel). Nur wer hier eine Bar sucht, ist fehl am Platze. Brandy`s etc. gibt`s im Resort nicht, kann man aber in Manado im Supermarkt ohne Probleme kaufen, und zwar alles! ( ist halt eine Preisfrage, 1 Flasche Jack Daniel`s ca 30. Euro ) Cottages ( Bungi`s ) es gibt 3 verschiedene Arten Reihenbungi`s Haus mit 4 Zimmern ( eher was für die asiatischen Tauchfreunde , sind sie doch eher die Herdentiere) und ein einzelnes Cottage ( welches ich natürlich gebucht hatte, schon wegen des balinesischen Bades ) allesamt ausgerüstet mit AC, Kühlschrank. Alles bitzsauber, Handtücher werden täglich gewechselt, Bettwäsche alle 2 Tage. alle Gebäude sind im landestypischen indonesischen Stil gebaut. Tauchen WOW............. KLASSE.......... EINMALIG........ der Bunaken Marine Park, ein Unterwasser-naturschutzgebiet, ist grandios. Klar sieht man hie und da noch die spuren von früherer Dynamitfischerei, aber die Artenvielfalt, welche wir untewasser antrafen, ist gewaltig. ( ich hätte mir nicht träumen lassen, schon beim ersten TG Pygmäen-Seepferdchen, Geistermuränen etc. zu sehen). Für Makrofans ist Nordsulawesi ein absoluter Traum. 4 Boote sorgen für einen reibungslosen Tauchbetrieb und bei über 200 anzufahrenden Tauchplätzen ist für Abwechslung gesorgt. Die Diveguides von Murex sind allesamt Top Taucher mit exelenten Kenntnissen der Tauchgebiete. wir kamen zum Teil gar nicht nach mit schauen, es gab so viel zu sehen........ und sie haben uns ALLES gezeigt . hier nochmal ein ganz herzliches Dankeschön an Kennedy, Opo und Del!! Shopping in Manado eigentlich dachte ich dass es in Manado vielleicht eine Strasse gäbe, an der einige Geschäfte stehen, in denen man ein T-shirt kaufen kann. Weit gefehlt Stehen doch da 2 riesen Shopping Mall`s, in denen man ALLES bekommt. Pizza Hut, Kentucky fried Chicken, alles da........ Natürlich gibt`s auch einen traditional Market der auf jedenfall ein Besuch wert ist ( achtung, genug zu trinken mitnemen! Temeratur in dem überdachten Markt ca. 45° Celsius bei ca 85 % Luftfeuchtikeit) 2. Station Murex Liveaboard ( 1 Woche Tauchsafari auf der MV Serenade ) vom Murex Resort aus begaben wir uns nach einer Woche auf die MV SERENADE, einem dem Murex Resort gehörenden 30 m langen Tauchschiff. Wer sich jetzt eine Weisse Traumjacht mit allem Luxus vorstellt, hat weit gefehlt Das Teil ist in einem ziemlich eigenwilligen Stil gebaut, verfügt über 6 Doppelkabinen für max. 12 Gäste. 9 Mann Besatzung und 1 Schlauchboot war dann aber schon ziemlich heftig für uns 6 Gäste auf obiger Karte sieht man die Inseln, welche wir in der Woche anliefen und vor Ort tauchten. Nachts wurde gefahren und am nächsten morgen war`s immer ein tolles Erlebnis, wenn du aus der Kabine kamst und eine neue Traumbucht vor Augen hattest Die Taucherei auf der Serenade verlief in etwa so: 6.00 Tagwache Kaffee, Tee und Kuchen 7.00 Briefing 7.30 early morning Dive 9.00 Frühstück 10.30 Briefing 11.00 Dive 12.30 Mittagessen 15.00 Briefing 15.30 Dive danach Kaffee und Kuchen 18.00 Briefing 18.30 Nightdive 19.30 Nachtessen die Tauchplätze waren einer schöner als der andere. Stellvertretend möchte ich die Insel Siau erwähnen, welche mit ihren "Hot springs" ein riesen Erlebnis war. Vor allem nach dem 3. Tauchgang, wenn der Körper langsam ausgekühlt ist, danach ein Bad zu nehmen in einer kleinen Bucht mit, durch vulkanische aktivität, 40° warmen Wasser, ist einfach spitzenmässig. Siau selber war die ganze Reise schon wert. Ein kleines Hafennest mit einem kleinen Pier und einer Kneipe daneben (so richtig Piratenmässig ) und oben auf der Bergspitze siehst Du nachts die Lava rot schimmern. Echt klasse diese Tauchwoche werde ich so schnell nicht vergessen. Das Schiff ist zwar alt und klapperig ( sollte mal dringend ins Trockendock) aber hat unglaublich viel Charme. Mit Kennedy und seiner Crew hat es eine Mannschaft, welche man erst mal finden muss. Da hat alles geklappt und gefunzt, wir haben manchmal nur noch gestaunt. Essen brauch ich nicht mehr zu erwähnen, wie gesagt: WELTKLASSE nur leider immer viel zu viel 3. Station Tasik Ria Resort nach den "Strapazen" der ersten 2 Wochen ( ja, Tauchen kann ganz schön schlauchen) wollten wir uns in der letzten Woche noch so richtig verwöhnen lassen und sind desshalb ins Tasik Ria Resort, das liegt etwa 30 km. südlich von Manado, gefahren. Ein recht edles Resort, dass keine Wünsche offen lässt. http://www.tasikria.com/index.html das Essen wie gewöhnlich aber die eigentliche Atraktion war die Poolbar und die Jettybar ( zu letzterer komme ich später). da konnte man den ganzen Tag am Pool abhängen, leckere Cocktai`s schlürfen, kleine Snaks zu sich nehmen und brauchte dafür nicht mal aus dem Wasser zu steigen. Die Sitze sind im Pool integriert Tja, was soll ich sagen....... wir haben`s ausgenützt Um 16.00 gab`s dann im Sea View Cottage ( unser Bungi) eine feine Indonesische Massage ( unglaublich wie viel Kraft so zierliche, weibliche indonesische Hände entwickeln können). Danach ging`s dann meistens noch auf ne Runde zum Schnorcheln. Wärend des Tages schnorcheln war uns zu gefährlich ( sonneneinstrahlung direkt am Äquator ist ziemlich derb ). Den Sundowner gab`s dann in der Jettybar. Ferry, der Barman ( eigentlich ist er "nur" der Hilfsbarman, aber ich hab bis jetzt noch keinen besseren gefunden, weltweit ) überraschte immer wieder mit superleckeren Cocktail`s und vorallem mit seinen selbstgerösteten Erdnüssen. Ich bin kein Erdnuss-Fan, aber diese Dinger waren tierisch gut. Mit Knoblauch geröstet und immer noch irgendwelchen exotischen Gewürzen drinn. *LECKER* Jetzt noch ein Wort zur ansässigen Tauchbasis von "Eco Divers Manado" welche im Hotel integriert ist. Es gibt ja in jedem Urlaub einen Punkt, welcher halt nicht so toll ist. Und eben dieser Punkt ist diese Tauchbasis. gleich vorn weg ist zu sagen, dass sie dieselben Punkte anfahren wie Murex, also von demher war's nicht so tragisch, dass wir nicht mehr getaucht sind Am Samstagmorgen wollten wir da einchecken. Da sass eine ziemlich gelangweilte Dame am Tresen: "Wollt ihr tauchen?" Also nix mit "hallo zusammen, ich bin........Blabalbla und arbeite als ....blablabla hier in der Basis" Irgenein typ kam dann und packte unser Gerödel in eine Kiste und diese verschwand.....irgendwohin. Man sagte uns dann, es wären zu wenig Guide's da, sie müsse erst abwarten bis die Schiffe zurück sind am Abend, dann könne man uns sagen ob's Platz hat. sie würden sich mittels Zettel unter der Bungitür melden. Ok, mir kam's irgendwie komisch vor, vorallem der erste Eindruck war bei mir schon.......... Nach zwei weiteren Tagen hatten wir immer noch nicht gehört und wollten eigentlich auch gar nicht mehr tauchen, also holten wir unser Gerödel und verstauten es wieder im Bungi. Jetzt kommt der Hammer: wir sitzen am Pool und im wasser sitzt ein Typ, so richtig vollfetter Kerl, hängt an der Poolbar rum, lässt sich's so richtig gut gehn. Das war der Basisleiter von wegen sie hätten zuweig Guide's!! An diesem Tag kam dann eine Truppe ( 18 Pers.) aus Südafrika mit dem Flieger an und wollten auch gleich tauchen. ( 5 Stunden nach der Landung) 6 Stunden nach der Landung lieferten sie dann die erste Person im spital von Manado in die Druckkammer ein............ wir sind froh, nicht mit dieser Basis getaucht zu haben. Tja, so vergingen die Tage und unser Ferienende nahte. Nach einem wieder sehr angenehmen Rückflug sind wir wieder zu Haus und werden diese Ferien bestimmt nicht vergessen. Es war traumhaft schön und eines Tages werden wir sicher wieder mal dahin
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