Tauchboote Ägypten

M/Y AIDA-MOMO

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Kontaktdaten:  
Beschreibung:Die AIDA momo, 2004 in Alexandria gebaut, ist ideal für Fahrten im nördlichen Roten Meer, einschließlich des Nationalparks. Alle Bewilligungen sind vorhanden.

Das Schiff ist 27 m lang und 7 m breit. Die 4 x 3-Bett- und 2 x 1-Bett-Kabinen sind bestückt mit Bettwäsche, Handtüchern und Ventilatoren.
Fiberglas-Badezimmer mit Duschen und Hydrauliktoiletten befinden sich auf dem Mitteldeck.
Eine Warmwasserdusche befindet sich auf der geräumigen Taucherplattform.
Die Entsalzungsanlage garantiert eine reibungslose Wasserversorgung.
Der gemütliche Salon mit Ventilatoren und Klimaanlage, TV, DVD und Stereoanlage lädt zum Relaxen und Filme gucken ein.
Für die Sonnenhungrigen: großes Oberdeck mit Sitzbänken und zusätzlich ein Sonnendeck mit Liegepolstern.
Maschinell ist die AIDA Momo ausgerüstet mit 2 x CAT 580 PS.
Die Stromversorgung wird gewährleistet durch 2 CAT Generatoren mit je 60 kW und 17,5 kW, d. h. 24 Stunden 220 V.
2 Bauer Kompressoren sorgen für frische Atemluft und eine Membrananlage garantiert NITROX satt.
Für Eure Sicherheit ist auch genügend vorgesorgt:
Seefunk, Radar, Echolot, GPS, Raydata, Epirb, Satellitentelefon, 2 Rettungsinseln, Feuerlöscher, Rettungswesten und Rettungssignale sind an Bord.
Erste Hilfe Koffer, Wenoll-System und reichlich Sauerstoff sind vorhanden.
1 Zodiac sorgt für zusätzliche Sicherheit und begleitet euch bei Strömungstauchgängen.
"Last but not least"
Tauchen satt, 3 Tauchgänge am Tag sind selbstverständlich.
Besonders beliebt sind unsere Minisafaris - schon für Gruppen ab 10 Personen!
Letzte Änderung: 04.10.2011Hier klicken um die Daten zu ändern

 Datenbank - Tauchboote - Ägypten - 17 Berichte zu diesem Eintrag!

 

Bericht 1 bis 10, Seite 1 von 2:   [ 1 2 ]

Datenbankeintrag 63903
M/Y AIDA-MOMO
Geschrieben am 01.01.2011 von Divedoc [imix, 1423 TG]

2 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Danke Kapitän Moawd!

Seit 1989 tauchen wir auf Booten vom Jasmin diving Center. Damals war die Basis noch im Jasmin Village beheimatet. Deshalb denken wir, dass es Zeit wird ein paar Worte über Kapitän Moawd zu verlieren.

Die erste Safari machten wir mit Moawd auf der gerade fertig gestellten Jasmin 1, damals das Flaggschiff der Jasminflotte, heute bereits abgewrackt. Sie ging zu den Wracks im Norden und rüber auf den Sinai. Es war recht stürmisch, andere Safariboote mit dem gleichen Ziel drehten um. Moawd kam zu uns und fragte, ob wir auch wenden wollten. Viele von uns waren damals noch recht frisch bei der Taucherei und hatten auch noch keine Seebeine. Moawd erklärte uns, dass für das Schiff keine Gefahr bestehe. Er machte sich nur Sorgen um unser Wohlergehen. Wir beschlossen, die vorgesehene Route trotz des Seeganges fortzusetzen. mit herzlichem GrußDamit die Jasmin nicht so rollen sollte, machte der Kapitän Moawd einen großen Umweg und fuhr immer so, dass uns allen die Seekrankheit erspart blieb. Die Safari wurde ein voller Erfolg, wir waren begeistert!

In der Zwischenzeit sind viele Jahre vergangen, heute kommandiert Moawd die Aida Momo, das neue Flaggschiff der Jasminflotte. Diverse Safaris haben wir mit ihm erlebt. Sein seemännisches Geschick ist hervorragend, seine Aufmerksamkeit galt bei uns niemals der Kostenreduzierung, sondern unserer Zufriedenheit. Auch die vorletzte Safari, die wir mit der Aida Momo machten, ist erwähnenswert. Wir wollten zum Elphinstoneriff, dort wimmelte es aber schon von Safaribooten. Wir fanden keinen vernünftigen Liegeplatz. Unser nächstes Ziel lag weiter Norden, näher dem Heimathafen. Wir liefen es an, verbrachten den Tag dort. Nachts legte die Aida Momo wieder ab und Kapitän Moawd fuhr 3 h zurück zum Elphinstoneriff, dass wir im Morgengrauen erreichten. Es waren kaum andere Boote anwesend. Wir sahen dann die Longi manus Haie und unter Führung des Guides Magdy auch Regionen, die Sporttaucher üblicherweise nicht zu sehen bekommen. Es war hervorragend!

Über die Aida Momo ist schon so viel geschrieben worden, ich werde es nicht ergänzen. Natürlich gibt es jetzt die großen 38 m Safariboote. Aber dort sind immer mehr als 20 Taucher an Bord, es wird leicht eine Massenabfertigung. Die Aida Momo bietet Platz genug für 8-12 Taucher, individuelles Tauchen ist somit unter Captain Moawd immer möglich. Die Wünsche von mehr als 20 Tauchern unter einen Hut zu kriegen, ist manchmal fast unmöglich.

Ich erinnere den Tag, an dem wir von Hurghada ausgehend nach Umm gamar wollten. Wir hatten 3-4 Windstärken. Keine Schwierigkeit für die Aida Momo. Plötzlich kam Moawd zu uns und schlug vor nicht nach Umm gamar, sondern nach Carless reef zu schippern.´ Wenn Ihr Glück habt, ist heute eine Delphinschule da.´ Die Aida Momo machte als einziges Schiff fest, die Delphine waren da, sie begleiteten uns während des gesamten Tauchganges. Es war großartig! Doch jetzt kam das Unerwartete. Vier Taucher, die nicht zu uns gehörten, beschwerten sich darüber, dass es eine leichte Strömung gab. Sie bedrängten Moawd, nicht noch einen zweiten Tauchgang hier zu machen, sondern zurückzufahren zu einem Tauchplatz, weil sie noch Kompass - Übungen abhalten wollten. Außerdem beschwerten sie sich, dass man die Küste ja kaum noch sehen konnte. Captain Moawd war außerordentlich frustriert, aber man kann es eben nicht allen Recht machen. Wir machen den zweiten Tauchgang dann bei Umm gamar, die vier tauchten überm Sandgrund im Flachwasser. Wir anderen wurden mit dem Zodiak nördlich der Insel abgesetzt und machten einen herrlichen Drifttauchgang zurück zur Aida Momo. Moawd hatte sich wieder Mühe gegeben, es allen Recht zu machen, die vier waren trotzdem nicht zufrieden, jetzt räsonierten sie über den weiten Weg zurück zum Hafen.

Unsere Hamburger Gruppe ist im Laufe der Jahre auch mit vielen anderen Tauchbooten unterwegs gewesen: in Norwegen, an vielen Stellen der Ostsee und des Mittelmeeres. In unserer Gruppe sind zwischenzeitlich drei Tauchlehrer sowie drei voll Trimix zertifizierte Taucher. Ein Gruppenmitglied ist vor seinem Studium selbst als Nautiker zur See gefahren. Wir meinen beurteilen zu können, ob ein Kapitän gut ist oder nicht. Wie formulierte es Harald, Schraubes Bruder: „Captain Moawd ist einer der fähigsten Kapitäne, bei dem ich jemals an Bord war. Sein Einsatz für die Belange der Taucher und der Crew sind vorbildlich.“ Und die Belange der Taucher kann Moawd, der selbst taucht, wirklich einschätzen. Die Taucher werden dort abgesetzt, wo sich das Tauchen wirklich lohnt. Moawds Voraussagen über Strömung, Riffverhältnisse etc. waren immer zutreffend.

Wir werden wieder mit der Aida Momo unter Captain Moawd fahren!

Easy diver Crew Hamburg

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 62552
M/Y AIDA-MOMO
Geschrieben am 17.10.2010 von Eisbärchen [CMAS **, 140 TG]

5 von 5 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Ich bin zufällig auf die Einträge zur Aida Momo gestoßen und musste etwas schmunzeln. Es kam mir einiges so bekannt vor. Wir haben in den Jahren 2007 – 2009 4 Minisafaris (je 2 Tage) auf diesem Boot gemacht. Jetzt in 2010 noch mal eine 3-Tages-Safari.
Die Kabinen auf dem Boot sind wirklich nicht gut. Sehr eng und es gibt nur einen Ventilator, der die Außentemperaturen von 35 – 38 Grad umwälzt. Toiletten sind nicht in der Kabine. Dazu muss man dann eine Etage höher klettern. Das wussten wir aber und deshalb haben wir nur diese kurzen Safaris gemacht. Ein oder 2 Nächte kann man mal mit wenig Schlaf auskommen… Die Safaris waren in den letzten Jahren immer schön, wir hatten jeweils 7 Tauchgänge (in 2 Tagen) und haben tolle Sachen gesehen. Es war aber schon immer so, dass Moawd - angeblich wegen des Windes oder der Wellen - bestimmte Tauchplätze nicht aufgesucht hat (obwohl dort andere Boote standen). So ist es uns bei 2 Nordtouren nicht gelungen, zur „Twistlegorm“ zu kommen. Wir haben uns oft gefragt, ob er zu ängstlich ist, dort anzulegen, ob das Boot zerkratzen könnte oder ob es zu weit (und damit zu teuer) ist. Aber o.k., wir haben es immer hingenommen und es hat uns am Ende trotzdem gefallen.
Daher sollte es in 2010 wieder eine Minisafari sein, eigentlich für 4 Tage, aber zugunsten des Abreisetermins eines Mittauchers haben wir auf 3 Tage verkürzt. Diese Safari hatten wir schon im Januar (bereits mit 4 Personen) auf der Messe Boot gebucht. Im Internet stand bis dahin (auch noch bis September 2010), dass die Mindestteilnehmerzahl 8 Personen sei. Das hat man – als wir darauf hinwiesen- schnell geändert. Allerdings hat man wohl vergessen, den Eintrag bei Euch zu ändern. Da sind es immer noch 8 Personen.
Die Basis Jasmin-Diving machte anscheinend nicht viel Reklame für die Safari. Es waren immer noch 4 Personen, als wir schon in Ägypten waren. Also überredeten wir einige Taucher und so wurden wir schnell 10 Teilnehmer. 2 Tage vor Fahrtantritt musste allerdings ein Taucher aus gesundheitlichen Gründen absagen. Und da sollte die ganze Safari abgesagt werden, obwohl wir 9 Personen, also mehr als 8 waren. Der Grund war, man wollte die Aida Momo lieber als Tagesboot einsetzen. So entbrannte ein Streit und Kapitän Moawd entschied, wir fahren doch.
Hätten wir gewusst, dass es eine „Spar-Safari“ wird, hätten wir lieber ganz normale Tauchtage gewählt. Das wäre wesentlich preiswerter gewesen und wir hätten im Hotel besser gegessen und geschlafen!
Nur mal so in Kurzform, was jetzt passierte:
- Man konnte uns die ganzen Tage vorher nicht sagen, welcher Tauchlehrer uns begleitet. Wünsche wurden nicht berücksichtigt, obwohl alle 9 Taucher Stammgäste waren. Schließlich bekamen wir einen ägyptischen Guide mit, der neben Arabisch nur Englisch sprach! Danke! Und der arme Kerl erfuhr es auch erst am Abend vorher. So war es für alle unangenehm!
- Moawd war nur übel gelaunt, weil es Ärger zwischen ihm und der Basis gegeben haben muss. Er ließ sich die ganzen Tage kaum blicken, und wenn er mal unten an Bord war, sprach er nicht mit uns und drehte uns den Rücken zu. Die Crew wurde von ihm regelrecht gegängelt. Die Stimmung bei der Crew war daher auch nicht die beste…
- Die garantierte Tauchgangzahl (3 am Tag) wurde unterschritten. Trotz sehr kurzer Rückfahrt durften wir am 3. Tag nur 2 x ins Wasser. Am 2. Tag durften wir 3 x, aber zwischen Early-Morning und Nachttauchgang war ziemlich viel Zeit. Wir durften auch keinen Tauchgang extra bezahlen! Also mussten wir aus Langeweile schnorcheln gehen.
- Das Essen war gegenüber den Vorjahren weniger geworden. Es gab nur noch eine Sorte Fisch/Fleisch. Wer keinen Fisch mochte, hatte ja noch das Gemüse. Zum Frühstück gab es eine Karaffe O-Saft. Als wir ersten 5 Taucher den Saft ausgetrunken hatten, gab es für die dazukommenden 3 Taucher keinen Saft mehr! Und das Brot zum Frühstück war dermaßen trocken, dass es im Mund immer mehr wurde.
- Abends wurden uns nur 1x draußen Stühle aufgestellt. Am 2. Abend hat man nichts mehr für uns getan. Wir kannten es eigentlich, dass es abends eine Wasserpfeife gibt. Dieses Mal nicht.
- Die Klimaanlage im Salon wurde nicht eingeschaltet, obwohl es draußen 38 Grad waren. Vielleicht war sie auch kaputt. So wie die 2 Toiletten, die im Wechsel nicht gingen. War schon peinlich, wenn das Wasser nur hochstieg… Gerade nach dem morgendlichen Geschäft. Von den 2 Duschen war eine abmontiert. Also gab es nur eine. Und keinen Duschvorhang mehr.
- Es gab keinen Saft mehr nach Tauchgängen. Man konnte ja Softgetränke holen, die dieses Jahr auch erstmalig bezahlt werden mussten…
- Und dann mal zu den Tauchplätzen: Südtour: 2 x Abu Kafan, 2 x Panorama-Reef, 1 x Middle-Riff und 3x Abu Soma (direkt vor Land, Tagesbootplatz). Eigentlich wollten wir noch zur Salem Express und anderen südlichen Riffen und waren platt, als wir schon am 2. Tag so lange fuhren und plötzlich schon fast wieder in Hurghada waren! Wenn das nicht ein Sparmanöver war, dann weiß ich es auch nicht mehr.
- Die Stimmung der Taucher sank schließlich auf den Nullpunkt. Außer mir hat sich eine weitere Taucherin entsprechend im Gästebuch von Jasmin eingetragen, bei anderen steht es aus Zeitgründen noch aus.
Für uns war klar, dass wir bei Jasmin keine weitere Safari mehr buchen. Aber als es nach unserer Rückkehr niemanden interessierte, wie es war (sie wussten ja bereits durch den Tauchlehrer von unserem Frust ; also war es Feigheit, mit uns darüber zu reden!), haben wir uns entschieden, nicht mehr zu Jasmin-Diving zu fahren. Einige der Mitfahrer äußerten sich ähnlich. Schade eigentlich. Aber man wollte es nicht klären.
Weil wir auf der Safari zumindest 2 Schildkröten gesehen haben und die Crew sich bemüht hat, vergebe ich 2 Flossen für die Aida Momo.

    Bewertung : ( 2 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 62484
M/Y AIDA-MOMO
Geschrieben am 13.10.2010 von flammenbaum [AOWD, 192 TG]

1 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

8 Jahre JDC! Was war diesmal nur los?
Voller Vorfreude reisten wir am 31.8. in Hurghada an. - Hatten wir doch auf der Boot 2010 im Januar Monika und Moawd gebeten, uns eine Tauchsafari über 4 Tage anzubieten, damit wir weitere, südlich des Panorama-Riffs liegende Riffe betauchen könnten. Die Safari sollte am 7.9. losgehen. Auf der Liste 3 Taucher und unser ´´Oberflächentaucher´´ Günter. Schnell aquirierten wir weitere 6 Taucher zur Mitfahrt, wobei wir aufgrund des Rückreisetermins eines Tauchers auf 3 Tagen kürzten, was der Basis sehr recht war. Obwohl Moawd signalisierte, er fahre auch vielleicht mit 6 Tauchern, führte die Absage eines Tauchers aus gesundheitlichen Gründen dazu, dass die Safari kurzerhand abgesagt wurde. Zwischenzeitlich flossen Tränen der Enttäuschung! - Moawd hierüber in Kenntnis gesetzt entschied: Wir fahren doch! In der Bootbeschreibung der AIDA MOMO wird damit geworben, dass man bereits mit 8 Tauchern die Safaris durchführen kann. Uns wurde jedoch nur ein englisch sprechender Tauchlehrer als Safari-Begleiter zugeteilt.
Der erste Tag war wunderschön. Abends saßen wir nach dem Nachttauchgang zusammen, doch keine Shisha, wie bei den 3 bereits erlebten Safaris üblich - und Moawd kehrte uns Tauchern nur noch den Rücken zu!
Von nun an wurde es eine Safari nicht mehr für langjährige zahlende Stammgäste, sondern man fühlte sich nur noch an Bord geduldet! Early-morning Tauchgang um 7.00 Uhr, ein weiterer gegen 10.00 Uhr und dann, kurzfristige Absprache mit unserem arabischen nur englisch sprechenden Guide, 2 Riffe zur Auswahl Sharp Sher oder Abu Soma - Entscheidung innerhalb Sekunden gewünscht - brachte uns nach Abu Soma. - Wie wir dann feststellen mussten, Richtung Heimat Hurghada und ein Tauchplatz für Tagesboote. Essen gab es dann endlich gegen 14.00 Uhr; es war nur noch der Nachttauchgang geplant. Wir hatten also noch jede Menge Zeit und erbaten einen weiteren Tauchgang. Obwohl wir extra Zahlung anboten, wurde uns der Tauchgang verwehrt. Wir schnorchelten zun Teil und beobachteten die Taucher der Tagesboote! Welch Erlebnis auf einer Safari!
Wir legten unseren letzten Tauchgang auf 16.00Uhr fest. Nach dem Abendessen gab es keine gemeinsame Abendrunde! Von Moawd sahen wir wieder nur den Rücken! Am 3.Tag hatten wir noch 2 Tauchgänge ebenfalls an Plätzen der Tagesboote.
Wie es uns gefallen hat, interessierte Euch nach unserer Rückkehr absolut überhaupt nicht! An einem signalisierten klärenden Gespräch bestand kein Interesse!
Die Erfahrung außerhalb der Safari mit der AIDA MOMO ist: ständig werden die nördlichen Riffe wegen ´zu viel Wind´ überhaupt nicht angefahren! Nach 8 Jahren Tauchen im Jasmin-Diving-Center haben wir es in dieser Zeit 1 mal geschafft, Umm Kamar und Carless Reef zu betauchen!
Jahrelang waren wir begeisterte zufriedene Taucher, gerne auf der AIDA MOMO. Doch nun herrscht auf diesem Schiff eine Stimmung zwischen Kapitän und Mannschaft, welche absolut nicht kundenorientiert und freudlich ist. Das war all die Jahre vorher anders!
Schade, dass wir diese Erfahrung machen mußten!

    Bewertung : ( 1 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 58884
M/Y AIDA-MOMO
Geschrieben am 11.05.2010 von Heinz [CMAS M2, 2300 TG]

2 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 5 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Seit 1988 organisieren wir, die IG Sporttaucher Schaffhausen, jährlich eine bis zwei Tauchsafariwochen auf dem Roten Meer. Mit den sehr grossen Booten der Heavensfleet, den Dolphin Touren sowie Seadancer und Seastar haben wir so unsere Erfahrungen gemacht. Die grossen Boote mit ihren Toiletten in der Schlafkoje und den Deutschen Küchen sind für uns kein Ferientraum. Wenn die Tauchsicherheit mangels Erfahrungen der Tauchguides oder der jugendlich-unerfahrenen Kapitäne nicht gegeben ist, ist die Ferienwoche kein Vergnügen.

Aus Gründen der Sicherheit und fürs Wohlbehagen aller Teilnehmer fahren wir bei Safaritouren nur noch in folgender Kombination: Kaptain Moawd, die AIDA momo (Baujahr 2004) mit Tourguide Magdy plus der sehr gut ausgebildeten Crew mit Koch, Maschinst, Service Boy und Matrosen. Kaptain Moawd ist einer der höchstausgezeichneten Kapitäne des Roten Meeres mit der Lizenz für Nachtfahrten. Moawd fährt sein eigenes HolzSchiff, die Aida Momo, auch ohne Verwendung des Echolot´s, (selbstverständlich neben GPS - Radar - Seefunk - Raydata - Epirb - Satelitentelefon - 2 Rettungsinseln + Feuerlöscher, Rettungswesten + Rettungssignale, durch Untiefen an den Riffen vorbei. Moawd fährt nach Sicht oder nach den Sternen. Seine Augen sind mit den Unserigen nicht zu vergleichen: ´Moawd weiss immer wo sich unsere Taucher aufhalten´. Als einziger sieht er die Luftblasen aus grösserer Entfernung. Tauchplätze fährt Moawd an, bevor anderen Schiffe ihre Taucher bringen. Meisten begrüssen wir diese Taucher dann beim wegfahren. Auch hier zeigt sich sein Erfahrungsschatz: ´60 Jahre alt - top fit - und das ganze Leben auf dem Roten Meer!´ Die Aida momo besteht aus sieben 2-3 Personen-Kojen. Alle werden immer mit nur zwei Personen belegt. Das 27 Meter Schiff ist mit zwei überdimensionierten starken Caterpillar-Motoren ausgerüstet. Es ist wendig und schnell genug um Situationen zu meistern, wo andere Schiffe auflaufen oder sich auf die Seite legen. Aida Momo kommt schneller vom Fleck, wenn sich die Winde drehen und man muss nicht in der eigenen Koje unter Deck, seine Notdurft verrichten und auch nicht im eigenen Zimmer duschen. WC´s und Duschen befinden sich an der frischen Luft auf dem Zwischendeck.
Tourenguide Magdy sagt uns die Strömung immer richtig voraus. Als ausgebildeter Tauchlehrer bringt er die Erfahrung vieler Tausend TG´s mit. Bei dieser Crew auf diesem Schiff sind wirklich angenehme und sichere Tauchferien, in kameradschaftlicher Atmosphäre, garantiert. Keine unberechenbare, fremde Taucher, wie bei den 24 Personen Schiffen, welche nur 3-4 Meter länger sind. Wir freuen uns auf die nächste Tour DAEDALUS/ELPHINSTONE im Oktober 2010. Captain Woawd führt ein strenges Zepter. Er hat seine Crew voll im Griff. Das ist sehr wichtig für die Tauchsicherheit, was manche Anfäger leider noch nicht begreifen.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 56288
M/Y AIDA-MOMO
Geschrieben am 22.12.2009 von josef-0605 [SSI Divecon, 410 TG]

9 von 11 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 6 von 8 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Eigentlich wollte ich es auf sich beruhen lassen, aber neuerliche Erkenntnisse, haben mich zum schreiben bewegt. Nun ist es schon mehr als ein Jahr her, dass wir versucht haben eine Safari mit Jasmin Diving auf der Aida Momo, mit Kapitän Moawd und Guide Magdy zu unternehmen. Schon bei unserem Eintreffen am Airport Hurghada wurden wir von Magdy mit den Worten "er wisse nicht ob wir zu den Brother Island fahren würden. Es ist viel Wind angesagt" empfangen. Leicht enttäuscht, aber immer noch voller Hoffnung haben wir auf der Aida Momo eingecheckt und sind am nächsten Morgen in aller Früh in Richtung Süden aufgebrochen. Unseren Checktauchgang hatten wir am Ras Abu Soma, allerdings ohne Tauchguide Magdy, der hatte um diese Zeit wohl noch keine Lust zum Tauchen. Insgesamt war er während der ganzen Tour auch nur 3-4-mal im Wasser. Den Tag haben wir dann am Panorama Riff und zum Nachttauchgang am Middle Reef verbracht. Dort wurde dann lange und viel diskutiert, warum wir nicht zu den Brothers fahren sollten. Magdy hat uns versichert, dass es bei den Brother Islands unmöglich wäre zu tauchen, wenn viel Wind ist und nichts schlimmer ist dort hin zu fahren und nicht tauchen zu können. Als Angebot vom Kapitän, wenn wir uns sofort entscheiden würden, nächsten Tag Richtung Norden bis zur Thistlegorm zufahren, fand bei einigen an Bord als Alternative gefallen. Nun war es bereits Mitternacht und ein Safaribot, welches ebenfalls am Middle Reef einen Nachttauchgang gemacht hatte, schmiss seine Motoren an und fuhr in die schwarze Nacht. Nachgefragt beim Kompressor Boy, welche Richtung das Schiff fährt, sagte der uns ganz klar, zu den Brothers. Der Wind ließ nachts wie üblich nach und so konfrontierten wir am nächsten Morgen unseren Guide mit den Ereignissen aus der Nacht, dass das andere Safariboot Richtung Brother Islands aufgebrochen sei. Sturm an den Brothers, Tauchen nicht möglich, der Kapitän kann es nicht verantworten waren seine Worte. Da wir ja nun mal nicht der ägyptische Wetterdienst waren, haben wir dann dem zugestimmt, Richtung Norden aufzubrechen. So dackelten wir tauchender Weise an Riffen die man mit Tagestouren anfährt in den Norden. Trotz täglicher Absprachen, was die Tauchplätze für den nächsten Tag angeht, fanden wir uns immer wieder an Tauchplätzen, die nicht besprochen waren. Wer Kapitän Moawd kennt, der weiß, dass er keinen Tauchplatz ansteuert, an dem er nicht mit seiner Momo alleine an der Leine liegen kann. Torfa Shedwan, wo wir am vierten Tag unseren Nachttauchgang absolvierten und nächtigten, bevor es nächsten Tag an die Thistlegorm gehen sollte, haben wir uns mal ein bisschen die Kannte gegeben, denn schließlich musste ja auch das mitgebrachte Tröpfchen entsorgt werden. Für uns war zu fortgeschrittener Stunde klar, dass der Early Morning Tauchgang für uns alle ausfallen würde. Da sich unser Guide abends nie zu uns gesellte, konnten wir auch niemandem Bescheid geben. So standen am nächsten Morgen außer Kapitän Moawd, Magdy und einige Mitglieder der Crew, niemand auf der Tauchplattform. Wir standen dann alle so pö a pö um 9 Uhr zum Frühstück auf und fanden einen mies gelaunten Kapitän vor - aber wenn wir mal ehrlich sind, hatte er die ganze Zeit über keine gute. Nun wollte er abermals seinen Dickkopf durchsetzen und ließ über Magdy mitteilen, dass er die Thistlegorm aus zweierlei Gründen nicht anfahren wird: zu viel Wind, hahaha nun wären wir ja fast vom Hocker gefallen, Windstärke 3 Stark abnehmend und wir hätten am Vorabend zu viel Alkohol getrunken. Alle waren wir erfahren genug um auf den Early zu verzichten, einige hatten für sich schon beschlossen, auch den zweiten Tauchgang auszulassen, weil man ja kein Suizid Taucher ist. Und da kommt "Ey, ich bin der beste Kapitän des Roten Meeres" daher und will uns bestrafen? Große Meuterei, 2 Möglichkeiten haben wir dieser zauberhaften Besatzung offeriert, entweder er setzt seinen Kutter sofort in Bewegung und fährt das Wrack der Thistlegorm an oder er kann sofort nach Hurghada zurückkehren, die Safari ist für uns beendet und wir verlangen ein Teil unseres Geldes zurück. Griesgrämig gab er mürrisch nach und fuhr zum Wrack. Dort angekommen machten einige von uns einen Tauchgang und wir stellten eine sehr starke Strömung fest. Das Wrack selbst, einfach Klasse. Nun kam Magdy wieder auf den Plan mit der nächsten Botschaft vom Kapitän. Da wir zum Wrack wollten, werden auch hier noch 2 Tauchgänge, das heißt auch einen Nachttauchgang absolviert. Noch ein Tauchgang war OK aber bei dem Gedanken einen Nachttauchgang an einem Wrack welches bei 15 m tiefe beginnt, mit diversen Verletzungsmöglichkeiten bei starker Strömung, mit Leihlampen von Jasmin, die keine 3 m weit strahlen durchzuführen, standen mir die Nackenhaare hoch. Kriegen die Guides bei Jasmin Diving ihr DM Brevet zum Geburtstag? Und dieser Kapitän war um unsere Sicherheit besorgt und ist mit uns nicht zu den Brothers gefahren???? Zurück in Hurghada kamen Monika und Bianca an Bord und wollten mal lauschen, warum es uns missfallen hat. Nach einigen Ausführungen unserer Meinung, war Monika an der Reihe. Wir trauten unseren Ohren nicht, als wir uns einer lautstark gestikulierenden Chefin einer bis dahin, so glaubten wir, kundenfreundlichen Tauchbasis gegenübersahen. Es reichte, wir gingen von Bord und ließen die beiden Damen mit ihrer Laune alleine, denn wir hatten schließlich Urlaub. Am Flughafen trafen wir bekannte Taucher die in der gleichen Woche mit der 7Seas und andere, die mit Seawolf Safari an den Brothers waren. Alle berichteten von einer unvergesslichen Woche bei gutem Wetter an den Brothers. Komisch? Und nun, was hat mich bewegt nach über einem Jahr einen Bericht zu verfassen? Aus einer glaubwürdigen Quelle haben wir jetzt erfahren, dass sich in der Woche vom 15.05 - 22.05.2008 übermäßig viele Safariboote für die Brother Islands registrieren ließen und die Momo nicht hingefahren wäre. Wie wir nun wissen, mag es dieser Kapitän nicht, wenn man seinem Bootslack zu nahe kommt. Letztendlich haben wir einen Safaripreis bezahlt und eine Unterland Kaffeetauchtour bekommen.
Schade nur für das Image der Tauchbasis Jasmin Diving, die ein durchweg professionelles Tagesgeschäft am laufen hatten. Woran liegt es, dass die Safaritouren mit Kapitän Moawd sich keiner großen Beliebtheit erfreuen?

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Datenbankeintrag 55561
M/Y AIDA-MOMO
Geschrieben am 13.11.2009 von Cathy [CMAS**, 300 TG]

1 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Daedalus- und Elphinstone- Tour auf der Aida- Momo vom 15.-22.10.2009

Nach Nord- 2008, Brothers- 2007 und St. Johns-Tour 2006 (siehe Berichte) war die Aida Momo wieder zweimal eine Woche mit Gruppen der Tauchschule Schaffhausen (http://www.tauchen-sh.ch, Susy und Heinz Hübscher wieder herzlichen Dank für die prima Organisation!) belegt.
Den vorherigen Berichten ist nicht viel hinzuzufügen. Das Schiff ist in unverändert gutem Zustand, wieder wurden einige kleinere Veränderungen im Trockendock gemacht. Es ist offensichtlich, dass versucht wird das Schiff immer weiter zu verbessern. Einzig Probleme der Toiletten mit dem Abpumpen waren teils lästig- allerdings bin ich überzeugt, dass dies schnellstens behoben werden wird. Das Schiff ist sehr sauber und aufgeräumt.
Service und Stimmung waren wieder bestens, Moawd war häufig am Scherzen- vielleicht auch weil er mehr Zeit hatte. Sein Sohn und ausgebildeter Kapitän Hany war ebenfalls an Bord...
Sonderwünsche (z.B. wenig Zodiac- Fahrten) wurden umgesetzt, Sicherheit spielte eine grosse Rolle. Die Crew ist wenn Taucher im Wasser sind sehr aufmerksam. Dies sollte zwar selbstverständlich sein, ist es aber wohl keineswegs…
Wieder einmal hatten wir eine tolle Tauchwoche mit Longimanus und Co. Ganz herzlichen Dank für die tolle Woche an Moawd, Magdi und die Crew!

Katrin

Die Schweizer am Daedalus- Riff!
Die Schweizer am Daedalus- Riff!

Immer eine helfende Hand der Crew...
Immer eine helfende Hand der Crew...

Tauchguide Magdi
Tauchguide Magdi

Deutlich erkennbar-
Deutlich erkennbar-

- das richtige Schiff wurde wiedergefunden!
- das richtige Schiff wurde wiedergefunden!

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Datenbankeintrag 43291
M/Y AIDA-MOMO
Geschrieben am 27.05.2008 von Andre [TL-Assi, ? TG]

1 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren nun schon mehrfach in den letzten Jahren auf der Aida -Momo, sowohl zu Tagefahrten als auch auf Safari.
Die Aussagen von Schraube und seinen Tourpartner können wir nur bestätigen.
Die Momo ist ein klasse Schiff und hat uns immer sicher und zügig zu unseren gewünschten Zielen gebracht. Sauberkeit und Funktionfähigkeit aller Schiffseinrichtungen waren immer 100%, was in Ägypten nicht unbedingt immer normal ist. Dies liegt sicher zu größten Teil an der klaren und straffen Führung durch Rais Moawd. Dies ist auf einem Schiff nunmal absolut notwendig.
Jeder der schon mal zur See gefahren ist weis dass aber auch. Eine solche Führung wird wohl nur jemand ernsthaft kritisieren, der von Seefahrt keine Ahnung hat.
Außerdem wirkt die arabische Sprache auf europäische Ohren durchaus etwas heftiger obwohl dies oftmals garnicht so ist.
Ja, Moawd ist Stolz aber dazu hat er auch allen Grund!!! Wer von uns kann schon ein solches Schiff sein eigen nennen??
Aber ein Stimmungkiller?? Nein das ist Moawd sicher nicht. Wir haben ihn immer als perfekten Gastgeber kennen gelernt. Der sich gerne auch mal zu uns gesetzt hat und uns immer wieder zusätzlich Informationen insbesondere zu den Wracks gab.

Auch wir hatten schon dass Problem, dass ein Tauchplatz nicht angefahren werden konnte aber diese Entscheidung wurde erst dann getroffen, als wir es ausprobiert hatten und klar war, das zwar die Crew und das Schiff mit dem Seegang kein Problem haben würden, sehr wohl aber einige der Tourteilnehmer dann nicht mehr tauchen würden.

Moawd ist einer der erfahrensten Kapitäne im Roten Meer und wir wären dumm gewesen uns bei der Auswahl der Tauchplätze nicht auf seine Erfahrung zu verlassen. Was machbar wahr wurde auch gemacht.

Außerdem hat es sehr viel Charme, wenn man vom Nachttauchgang kommt und einem der Duft von frisch gegrilltem um die Nase weht sobald man die Maske abnimmt. Aber auch die sonstige Verpflegung an Board war immer klasse!!
Auch der sonstige Service an Board war immer vom Feinsten. Die crew hat uns immer mehr als herzlich begrüßt und uns jeden Wunsch von de Augen abgelesen.
Wir freuen uns auf jeden Fall schon wieder auf unsere diesjährige Safari und auf Moawd, Monika und die Crew!!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 35356
M/Y AIDA-MOMO
Geschrieben am 09.06.2007 von Cathy [CMAS**, 200 TG]

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Brothers- Tour auf der Aida Momo vom 22.-29.4.2007

Nach der Südtour vom 22.-29.3.2006 (siehe Bericht vom 2.4.2006) war die Truppe der Tauchschule Schaffhausen (http://www.tauchen-sh.ch, Susy und Heinz Hübscher herzlichen Dank für die prima Organisation!) diesmal mit dem Boot von Monika und Moawd auf Brothers- Tour.
Nach den Erfahrungen im Vorjahr, dass 14 Personen die Obergrenze für die Kabinenbelegung darstellen, waren wir diesmal 12 Personen, was aufgrund zweier „Deckschläfer“ problemlos war. Damit waren die Dreierkabinen mit 2 und die Doppelkabinen einzeln (ggf. plus Deckschläfergepäck) belegt, was räumlich so sehr komfortabel war.
Im Vergleich zum letzten Jahr fiel sofort sehr positiv auf, dass das Schiff im Trockendock war und deutlich im Ausbau verändert wurde. Diese Punkte fand ich besonders positiv:
+ eine zusätzliche Toilette (zu den zwei geräumigen Bädern mit Toilette und Dusche), mittlerweile 4 Warmwasserduschen auf dem Tauchdeck
+ sehr vorteilhafter Umbau des Salons, mehr Bänke auch zum Liegen und mehr gemütlicher Platz zum Essen

Insgesamt ist das Schiff in einem absolut super Zustand, nichts ist irgendwie abgenutzt, zerschlissen oder dreckig. Viele Details sind sogar noch liebevoller gestaltet, so z.B. sicherlich praktische aber auch optisch ansprechende Abdeckungen für den Notsauerstoff, den Ersatz- Aussenborder etc.!
1A, Moawd, Monika, absolute Spitze, nicht nur für ein Boot in Ägypten!

Die Crew war dieses Jahr auch ein absoluter Pluspunkt. So einen Service habe ich noch nie erlebt, eher musste man sich des Helfens erwehren als Hilfe zu erbitten. Zwei Mal wollte ich alleine meine Flasche 5m weit tragen- unmöglich! Blitzschnell war von irgendwo eine helfende Hand in Sicht!
Die Stimmung unter der Crew und mit Kapitän Moawd war super, der immer lustige und tanzende Achmed und dem immer grinsenden und lachenden Koch Eid und nicht zuletzt dem immer souveränen, freundlichen und zu auch Scherzen aufgelegten Rais Moawd sei Dank!
Last but not least: ich hatte mich darauf eingestellt wie letztes Jahr einige Kilos abzunehmen… Schlechte Planung! Das Essen war dermassen Klasse, angefangen beim Frühstück mit Omelette, gekochten Eiern, manchmal Pfannkuchen, Toast, leckerem Fladenbrot, Käse diversester Art… Die Hauptgerichte am Mittag und Abend waren sehr vielseitig und super zubereitet. Der Schwerpunkt lag bei Huhn, jedes Mal anders zubereitet und immer lecker, ich glaube in unserer Truppe wurde dessen niemand überdrüssig (gut, die eine Vegetarierin, die aber immer genug wohlschmeckende Aufläufe, Gemüse, Kartoffel-, Reis- und Nudelspeisen und Salate vorfand…)! Zwei (!) Grillabende, an denen Moawd selbst den Grillrost schwang rundeten dieses Bild zusammen mit teils absolut köstlichen Kuchen und Gebäck ab.
Da braucht man schon die vier Tauchgänge am Tag, um nicht zuzulegen ;-)

Zum Tauchen ist nicht viel zu sagen, ausser dass Moawd trotz recht windigen Wetters einen Brothers- Versuch mit uns wagte, der zu immerhin 3 (bei einigen Verwegeneren 4) superschönen Tauchgängen dort führte. Über die Rückfahrt bei schwerer See, die Moawd mit geschicktem Kurs zu den Wellen so schonend wie möglich gestaltete, decke ich lieber den Mantel des Schweigens… Nur eines sei gesagt: auch in solchen Situationen waren die Toiletten ausreichend und die Crew helfend zur Hand, wenn es um die schnelle Überbrückung der schwankenden Meter zur Toilette ging ;-(
Auch die Tauchplätze waren prima ausgewählt und unseren Wünschen angepasst. Als ein Mal eine die Hälfte der Taucher das Riff nach dem Sprung vom fahrenden Schiff nicht erreichte war trotz ruppiger See und noch nicht einmal gesetzten Bojen sofort das Zodiac da, um und aufzusammeln.

In Summe kann ich nur sagen, dass diese Tour ein absoluter Glückstreffer war (vom Boot, der Crew und unserer Truppe). Ganz herzlichen Dank für die tolle Woche an Moawd, Magdi, den Achmeds, Eid, Hani und den Rest der Crew, wir kommen wieder!

Katrin

Abendliche Runde- Achmed macht Wind zum Anfeuern der Wasserpfeife!
Abendliche Runde- Achmed macht Wind zum Anfeuern der Wasserpfeife!

Eindeutiges Zeichen: das richtige Schiff wurde wiedergefunden 
Eindeutiges Zeichen: das richtige Schiff wurde wiedergefunden 

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 34861
M/Y AIDA-MOMO
Geschrieben am 21.05.2007 von ASSY [cmas**, 250 TG]

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Zusammen mit 12 anderen Mtgliedern des Sub-Aqua-Sport-Dudelange aus Luxembourg habe ich vom 12.05.07 bis 19.05.07 auf der AIDA-MOMO die St-John´s Tour gemacht. Ich bin kein Freund vieler Worte darum fasse ich mich kurz. Die AIDA-MOMO ist ein Schiff auf dem man alles findet um eine tolle Safari-Woche zu erleben. Dass aber auch das beste Schiff nur funktioniert wenn es fachkundig bedient wird das weiss auch Kapitän Moawd, der das Rote Meer so gut kennt wie das Mundstück seiner Wasserpfeife. Für unsere Woche hatte er jedenfalls eine Crew der Spitzenklasse angeheuert. Man wundert sich jedenfalls wie es einer fertig bringt in einer verhältnismässig kleinen Küche immer abwechselungsreich und lecker zu kochen und zu backen. Man wundert sich auch wie es die anderen Crewmitglieder fertig bringen immer dort zu sein wo man sie gerade braucht. Die Tauchplätze die Kapitän Moawd für uns ausgesucht hat waren allesamt sehr gut und die Breefings von Tauchguide Magdy immer sehr aufschlussreich so dass alle Tauchgänge reibungslos verliefen. Ich wünche mir jedenfalls dass ich es bald wieder auf die AIDA-MOMO schaffe.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 30876
M/Y AIDA-MOMO
Geschrieben am 27.10.2006 von Schraubes Bruder [FT-Ausbilder, ? TG]

4 von 5 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Tauchsafari AIDA-MOMO 12.10.-19.10.2006 (Südtour)

Ich habe ebenfalls an der von „Schraube“ beschriebenen Tauchsafari mit der M/Y AIDA-MOMO teilgenommen und kann seine Reisebeschreibung ohne Einschränkung bestätigen. Wiederholungen will ich daher weitgehend vermeiden. Wir hatten eine hervorragende Woche mit herrlichen Tauchgängen, diversen Haisichtungen und einer Superstimmung an Bord. Das lag zum einen an der Ägypten-erfahrenen Tauchergruppe, die mit einer entsprechenden positiven Grundeinstellung angereist war und innerhalb der eine Forschungstaucherin mit 120 Ostsee-Boots-/Schiffs-TG die geringste Taucherfahrung aufwies. Zum anderen lag das aber auch ganz wesentlich an der Besatzung der AIDA-MOMO, die stets freundlich, unaufdringlich-hilfsbereit vor und nach, aber vor allem wachsam während der Tauchgänge war. Besonders zu spüren war das bei den vom Zodiac begleiteten Drift-Tauchgängen, bei denen der Schlauchbootbesatzung außerordentliche Verantwortung zukommt. Bei benachbarten Safarischiffen waren da z. T. wesentlich unachtsamere Schiffsbesatzungen zu beobachten.
Dank der Membran-Füllanlage stand Nitrox 32 uneingeschränkt zur Verfügung, die 12l-Aluflaschen sowohl für Nitrox als auch für Pressluft befanden sich in einem tadellosen Zustand. 15l-Flaschen standen auf Wunsch ebenfalls zur Verfügung.
Das Schiff befindet sich technisch in einem ausgezeichneten und gepflegten Zustand, besonders deutlich wurde dies bei einem Blick in den sauberen lackierten und aufgeräumten Maschinenraum, der sich auf anderen Schiffen häufig als ölverschmierte Rumpelkammer erweist. Kurz: ein schönes, ein stolzes Schiff, das sich auch in der Farbgebung von dem üblichen weißen Einheitsbrei abhebt.
Jeder, der ein wenig mehr in der Seefahrt zu Hause ist, sollte wissen, dass der Zustand eines Schiffes ganz wesentlich von der Einstellung seines Kapitäns abhängig ist. Insofern kann ich die Kritik, die auf diesen Seiten an Kapitän/Rais Moawd geäußert wurde, in keiner Weise nachvollziehen. Für mich, der als Forschungstaucher z. T. mit zusätzlicher Funktion als stellvertretender bzw. verantwortlicher Taucheinsatzleiter im direkten Kontakt mit dem jeweiligen Kapitän an diversen Expeditionen mit deutschen Forschungsschiffen teilgenommen hat, ist es selbstverständlich, dass auf einem Schiff - sei es nun auf einer Safari vor Ägypten oder einer Forschungsausfahrt vor der deutschen Küste - der Kapitän immer das letzte Wort hat. Er allein trägt am Ende die volle Verantwortung für Schiff und für die Menschen an Bord, niemand kann oder wird ihm diese im Zweifelsfall abnehmen. Und auch auf deutschen Forschungsschiffen ist es selbstverständlich, dass der Kapitän eine besondere Kabine bewohnt.
Moawd habe ich im Abstand mehrerer Jahre nun zum dritten Mal als Kapitän (zuvor auf Mehr-Tages-Ausfahrten mit Jasmin I und II) erleben können und es ist auch dieses Mal so gewesen, wie Schraube es bereits beschrieben hat. Er führt das Schiff umsichtig mit sicherer Hand, gibt klare und eindeutige Kommandos, wird ohne Zweifel von seiner Mannschaft respektiert und angehört. Das war beim Besuch von Besatzungsmitgliedern anderer Safarischiffe oder beim abendlichen Beisammensein mit traditioneller Wasserpfeife deutlich zu spüren. Pöbeleien habe ich selbst zu keinem Zeitpunkt vernommen, vielleicht mag hier für den einen oder anderen Europäer die ungewohnte arabische Sprachmelodie befremdlich klingen.
Gegenüber seinen Gästen ist Moawd in meiner Gegenwart immer freundlich aufgetreten, sicher auch als stolzer Rais – aber das zu recht, denn wir sind zu Gast in seinem Land und wir leben nicht mehr in der Kolonialzeit. Moawd war uns gegenüber stets bemüht, die an ihn herangetragenen Wünsche der Taucher soweit möglich und verantwortbar auch umzusetzen. So ist es auch bei unserer diesjährigen Safari gewesen, die anfänglich bei weitem nicht so ruhig gewesen ist wie von Schraube beschrieben. Geplant war eine Südtour mit Daedalus- und Elphinstone-Reef als Fixpunkte. Bereits bei Ankunft in Port Ghalib zeichnete sich aber ab, dass die für den zweiten oder dritten Tag geplante Überfahrt zum Daedalus-Reef aufgrund angekündigter Windzunahme problematisch werden könnte.
Kurz entschlossen änderte Moawd deshalb entgegen der vorherigen Absprache den Routenplan und nahm bereits nach dem Eingewöhnungstauchgang bei Abu Dabab am ersten Tag Kurs auf das Daedalus-Reef, welches er kurz vor Sonnenuntergang erreichte und einigen von uns damit noch einen Dämmerungstauchgang auf dem Südplateau ermöglichte. Die Wind- und Wellenverhältnisse am nächsten Tag zeigten, dass seine Entscheidung absolut richtig gewesen war, denn zu diesem Zeitpunkt wäre eine Überfahrt nicht mehr möglich gewesen. Die AIDA-MOMO lag aber bereits windgeschützt auf der Südseite des Riffes und wir konnten zwei phantastische Tauchtage an diesem herrlichen Ort genießen.
Nach zwei Tagen hatte der Wind zur Nacht so weit nachgelassen, dass wieder an ein Ablaufen Richtung Küste zu denken war. Nachts um drei wurden die Leinen losgemacht. Bemerkenswert war auch hier, wie Moawd durch geschicktes Manövrieren versuchte, die durch den starken Seegang verursachten Rollbewegungen des Schiffes nach Möglichkeit zu minimieren. Letztlich ist er mit Kurs Südwest einen großen Umweg mit den Wellen gefahren, um den weniger Seefesten unter uns unnötiges Leiden zu ersparen. Einige von uns werden diese Rückfahrt dennoch nicht in guter Erinnerung behalten haben. Erst in ruhigeren Gewässern unter Land wurde dann wieder Kurs nach Norden zum nächsten Tauchziel Godda Sharm genommen, wo sich überraschend alle wieder fit zum Tauchen meldeten ;-). Es folgten weitere schöne Tauchgänge und zum Abschluss wie bereits beschrieben entgegen des ursprünglichen Routenplanes ein zweites Anlaufen des Elphinstone-Reefs am Morgen des letzten Tauchtages.
Diese etwas ausführlichere Beschreibung soll zeigen, dass sich Moawd als verantwortlicher Schiffsführer bei unserer Tour mit Sicherheit nicht als „kleinlicher Dieselsparer“ aufgeführt hat, sondern die kleine vorhandene Chance genutzt hat, um seinen Gästen deren Wünsche zu erfüllen. Bei ein wenig mehr Wind bereits am ersten Tag wäre das nicht möglich gewesen, was dann aber sicher nicht an ihm gelegen hätte. Da ich ihn auch in früheren Jahren stets als engagierten Kapitän erlebt habe, kann ich mir auch nicht vorstellen, dass er sich bei anderen Safaris anders verhalten haben soll.
Ich kann durchaus verstehen, dass bei Manchem der Frust tief sitzt, wenn das schlechte Wetter einem die erhoffte Reiseroute nicht ermöglicht. Ähnliches habe ich auch schon auf der Ostsee während Forschungsausfahrten erlebt, als wir unser Arbeitsprogramm nicht wie geplant durchführen konnten. Dafür kann man aber nicht dem Kapitän und seiner Mannschaft die Schuld geben, sie leiden unter dem Nicht-Erreichen eines Ziels sicher ebenso.
Letztendlich ist es so, wie es auch auf der Internetseite zu lesen ist: Sicherheit geht vor – und die Verantwortung dafür hat der Kapitän. Deshalb obliegt auch ihm die letzte Entscheidung, egal auf welchem Gewässer er zu Hause oder welcher Nationalität er ist.
Ich würde mich jedenfalls sehr freuen, wenn ich bei der von Schraube angekündigten Nordtour im nächsten Jahr wieder mit dabei sein kann und wenn Moawd und seine Crew wieder unsere Gastgeber in einem gastfreundlichen Ägypten wären. Deshalb jetzt auch von mir die sechs Flossen!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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 Attersee/Kohlbauernaufsatz, ..
(29.12.2005, 11 Fotos)

   

 Attersee/Kohlbauernaufsatz, ..
(30.12.2005, 6 Fotos)

   

 Traunsee , Oberösterreich
(30.12.2005, 4 Fotos)

   

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Tauchclub Neuhengstett
(25.01.2012) Der Tauchclub Neuhengstett ist ein Familienfreundlicher Verein und neue Mitglieder sind jederzeit Willkommen. Gegründet wurde der Verein in Juli 1997. Interessenten können an unserer Trainingsabende (mehr)

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Taucher Kamp-Lintfort e.V.
(31.01.2012) Die Taucher Kamp-Lintfort e.V. sind ein Tauchverein mit (Stand 31.12.2011) ca. 350 Mitgliedern. Davon sind ca. 50 Jugendliche in der Jugendabteilung organisiert. Ausgebildet wird nach VDST Standard. (mehr)




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