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Datenbank - Tauchboote - Ägypten - M/Y Admera



Tauchboote Ägypten

M/Y Admera

Hier liegt eine Übersicht der vorhandenen Berichte zu diesem Eintrag. Hast du dort dasselbe erlebt? Oder wars etwa ganz anders? Wenn Du selbst einen Bericht hinzufügen möchtest, benutze bitte dieses Formular oder sende uns den Text (ggf.mit Bildern) per Mail. Ist dies Dein Safariboot? - dann verlinke diese Berichte!



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 Datenbank - Tauchboote - Ägypten - 10 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 39131
M/Y Admera
geschrieben am 28.10.2007 von Winfried Kühn [Rescue, 296 TG]

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Vielen Dank an Yogi-Baer, Thomas und Bärbel, T.W. sowie Katja und Maik. Ihr habt in ausführlicher Weise die Zustände während der Safari vom 12.- 19.10.2007 beschrieben.
Auch ich wollte die schönsten Tauchgebiete der Südtour erleben und habe dafür eine Menge Geld ausgegeben. Unsere Tauchguides hatten von den Spots wenig Ahnung. Mohamed nervte nur einen Tag durch sein ständiges Klappern mit dem Shaker und Abdul war schnell für sein unprofessionelles Briefing bekannt. Strömungen wurden nicht ermittelt, falsch angegeben oder die Taucher an der falschen Stelle abgesetzt. Ich hatte das Gefühl, dass man nur momentan vorhandene Tauchplätze mitnahm, aber nicht die Highlights. Von deutscher Sprache waren nur Brocken zu hören.
Ich möchte an dieser Stelle meinen Dank an TW und viele andere Taucher aussprechen, die durch ihren Einsatz ein Überleben auf diesem Wrack ermöglichten.

Bitte fahrt auf keinen Fall nit diesem Schiff!!!

    Bewertung : ( 1 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 39128
M/Y Admera
geschrieben am 28.10.2007 von Norbert Krause (Octopus) [PADI DM/MSD, 440 TG]

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Bericht zur Tauchsafari 12.10.-19.10.2007
M/Y Admera

Auch ich war Teilnehmer zu o.g. Tauchsafari. Was auf dieser Reise zu erleben war, sollte es eigentlich garnicht geben. Siehe auch die anderen Berichte. Wiederholen will ich die ganzen Mängel nicht.
Eigentlich wollten wir eine Wracktauchtour im südlichen Roten Meer durchführen. Aber mit einem schwimmenden Wrack auf Tauchsafari gehen, das war nicht ausgemacht. Diese Tauchfahrt war meine vierte Tauchsafari im Roten Meer. Also kann man schon vergleichen mit anderen Tauchschiffen. Nicht nur fehlende Klimaanlage, mangelndes Essen, Kakalaken, defekte Zodiaks, unfähige Tauchguides und ein herunter gewirtschaftetes Schiff, nein auch unser Leben wurde täglich aufs Neue aufs Spiel gesetzt.
Gefährlich die gesamte Bordelektrik. Nur eine nutzbare Schuko-Steckdose auf Deck. Und diese, wie auch in den Kajüten ständig unter ´Spannung´. Wir haben es nicht mehr gezählt, wie oft wir einen elektrischen Schlag bekommen haben. Wir haben dann nur die Steckdosen und Schalter mit Handschuhen bedient. Stichflammen kamen des öfteren hinter der Rundfunkecke hervor. Nicht auszudenken, ein Elektrounfall mit Herzkammerflimmern an Bord auf hoher See! Von Beruf bin ich Elektriker und auch ein bischen ´Spannungsfest´. Aber das muß man ja nicht an Bord eines Safaribootes auf hoher See testen. Von FI-Schutz ganz zu schweigen. Naja, ägyptische 5-Sterne sind nicht gleich deutsche 5-Sterne. Ich glaube, da hat die M/Y Admera ein generelles Problem mit dem Stromgenerator (öfters Stromausfälle).
Ich weiß nicht, ob uns die Crew nicht mochte. Aber anders ist es nicht zu verstehen, das während eines Nachmittagtauchganges die Crew eine Haifischfütterung durchführte (die Haie waren echte, große Hochsee-Weißspitzen-Haie). Da kommt schon Freude auf beim Auftauchen. Also in Australien und in der Südsee waren die Haifischfütterungen anders organisiert.
Vielleicht hat der Eigner des Schiffes eine gute Versicherung. Anders ist es nicht zu erklären, ein Schiff auf hohe See zu schicken, ohne ausreichende Navigationsmittel, Seekarten und Seenot-Rettungsmittel. Naja, wir hatten ja unsere Jackets und Taucherbojen immer einsatzbereit.
Erste Hilfe-Koffer und Sauerstoff an Bord - ein Relikt aus längst vergangenen Zeiten.
Das uns die Schiffsschraube voran getrieben hat, ein Wunder. Denn sie war verbogen und stark deformiert. Ebenso zeigte die linke Bordwand tiefe Kratzer im Holz. Frühere Riffkontakte?
Also liebe Freunde des Tauchsports, wer ´Abenteuerurlaub der Extraklasse mit viel Adrenalin´ haben möchte, der kann gerne dieses Safariboot buchen. Wir, 16 Taucher der Reisegruppe, können dieses Schiff aber nicht weiter empfehlen.
Anmerkung: Bilder dürfen laut Eigner des Schiffes nicht veröffentlicht werden.

    Bewertung : ( 1 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 39056
M/Y Admera
geschrieben am 25.10.2007 von Yogi-Baer [OWD, 127 TG]

3 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Tauchkreuzfahrt Rotes Meer 12.10. – 19.10.2007
M/Y Admera Marine Park Süd
Soeben habe ich die Berichte von den Tauchfreunden gelesen, mit welchen ich zusammen die Woche auf der M/Y Admera verbrachte. Leider werde ich mich in diesem Bericht in vielen Punkten wiederholen, aber ich hatte nun mal meinen Bericht auch schon fertig. Zu meiner Person möchte ich vorneweg noch sagen, dass ich eher zu den gemäßigt reagierenden Leuten dendiere, versuche, unsere europäisch verwöhnten Ansprüche mit der doch recht einfachen Lebensweise der Ägypter in Einklang zu bringen und hier und da Verständnis zu zeigen. Was uns allerdings in der betreffenden Woche auf einem sogenannten FÜNF STERNE Boot geboten wurde, ist bei allem Bemühen für Verständnis im hohen Maße ekelerregend und einfach eine Frechheit. Im Folgenden nun meine Impressionen dargestellt:

Zweimal nahm ich schon zuvor an einer Bootsafari teil und beide Male war ich sehr zufrieden, was Manschaft, Sicherheit und Verpflegung betraf. Die dritte und letzte Reise Anfang Oktober war jedoch der absolute Hammer – allerdings im negativen Sinn. Schon der Beginn hätte eigentlich alle Alarmglocken klingeln lassen sollen: Unser „Hafen“ war eine Mülldeponie ca. 60km südlich von Port Ghalib. Die „Fünf-Sterne Yacht“ total vermistet. Die Klimaanlage defekt (sie blieb auch so während der gesamten Fahrt). Der Check der Sicherheitsausrüstungen ergab: Völlig veralteten und unvollständigen Erste-Hilfe-Kasten, eine kleine Not-Sauerstofflasche, die leer war und mangels eines passenden Adapters auch nicht befüllt werden konnte, Feuermelder mit der Aufschrift „Out of Order“. Große Flaschen mit 73%-igem O2 waren zwar da, jedoch im total vergammelten Zustand.

Auf See stellten sich weitere Mängel heraus: Einige der Gäste bekamen beim Berühren der Schalter in ihrer Kabine ständig eine „gewischt“. Mitgebrachte DVDs konnten mangels Funktion des TV-Gerätes nicht wiedergegeben werden, des öfteren blitzte es mit knallenden Greäuschen aus dem Rack der „HiFi-Anlage“. Sämtliche Beleuchtungen an Bord waren unvollständig, von der Decke heraushängend, teilweise baumelten lose Kabel herum. Es waren nicht genügend Getränke an Bord, noch nichtmal Trinkwasser, die letzten Tage wurden mit von neben uns liegenden Booten Geborgtem überbrückt. Die hygienischen Bedingungen in der Küche waren katastrophal. Eine Herdplatte, Leute, so was habt Ihr noch nicht gesehen! In den Gefrierschränken lagerte alles Hineingeworfene zusammen: Getränke und Fleisch, Gemüse. Die nicht verbrauchten Speisen wurden zur „späteren Wiederverwendung“ in schimmelbefallenden, schmierigen Kühlschränken gelagert – ohne Folienabdeckung versteht sich! Führte ja in den letzten Tagen beim Großteil der Gäste zu „Flitzekacke“ – logisch oder? Übrigens hatten sich auch einige blinde Passagiere in unseren Kabinen einquartiert – sie gehörten alle einer Familie mit Namen Kakerlaken an.

Was das Tauchen an sich betrifft: Schon das Festmachen an einem Dive Point zeigte die Fehlbesetzung der Manschaft. Bis zu einer ¾ Stunde wurde herumgeeiert. Nach uns kommende Boote begannen mit dem Tauchen, da hing unser Boot noch nicht mal an der Leine. Das Tauch-Briefing dann war von Unkenntnis der Tauchplätze, mangelndem Beherrschen der deutschen als teilweise auch englischen Sprache sowie ständigen Falscheinschätzungen der Tauchgangsbedingungen geprägt. Strömungen wurden teilweise falsch eingeschätzt. Der Early Morning Dive, für gewöhnlich gegen 7:00 Uhr abgehalten, fand meist erst gegen 9:00 statt. Die Taucherflaschen waren zum großen Teil am Knebel beschädigt (überdreht). Das Füllen der Taucherflaschen erfolgte nach Gefühl, da Druckmanometer nicht vorhanden waren. Führte dazu, dass teilweise die Flaschen nur zu 160 bar oder versehentlich gar nicht gefüllt wurden, wie bei meiner - durch eben dem o.g. überdrehten Knebel, der nicht eindeutig sagte, ist die Flasche auf oder zu. Bei einem Zodiak pfiff die Luft ab, das andere hatte Probleme mit dem Motor.

Die Krönung aber erwartete uns bei der Rückfahrt. Abenteuer mit einem Hauch Titanic! Durch nachlässige Organisation des Tages erreichte das Boot bis zum Dunkelwerden sein Zielpunkt nicht und befand sich in stockschwarzer Nacht inmitten eines von Riffen wimmelnden Gebietes. Sonar? Seekarten? Nöö! Um nach Riffen Ausschau zu halten, die auf Kollisionskurs lagen, saßen wir Taucher selbst mit unseren Tauchlampen am Bug und beleuchteten das vor uns liegende Areal wie FLAK-Scheinwerfer den nächtlichen Himmel.

Fazit: Die guten Zeiten der M/Y Admera, wie sie weiter unten von Tauchfreunden im Jahre 2004 beschrieben wurden, sind wohl ein für allemal vorbei. Erschreckend empfinde ich, wie schnell ein stolzes Schiff innerhalb von nur DREI Jahren!!! dermaßen herunterkommen kann!

Zum Schluss jedoch noch ein lachendes Auge: 1. Wir haben alle überlebt und 2. Ihr wisst doch, wenn alles Sch… ist, die Natur ist allgegenwärtig und kann uns nicht enttäuschen. Die Tauchgründe waren teilweise von bemerkenswerter Schönheit und der Bewuchs üppig und bei weitem nicht so ramponiert wie in den Nordregionen der Red Sea.

P.S. Einen Special-Thanks an Thomas W., der sich bis zur totalen Erschöpfung aufopferte, um trotz der miserablen Umstände für alle das Beste herauszuholen: mit eigenem GPS Nachwache auf der Brücke stehen, Tachgründe zu erkunden, bevor alle ins Wasser gingen und organisatorische Dinge regeln, wie z.B. das eingermaßene Einhalten des Anlaufens der zugesagten Tauchspots (um nur einige zu nennen).

Michse und Eddy downunder
Michse und Eddy downunder

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Datenbankeintrag 39050
M/Y Admera
geschrieben am 25.10.2007 von Thomas und Bärbel (1100/400 TG) [TL/AOWD, ? TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir sind zwei weitere Taucher der Reise, die im Zeitraum vom 12.-19.10.2007 die Südtour auf der M/Y Admera gebucht hatten.
Wir möchten uns nicht wiederholen, denn in den beiden vorangegangenen Berichten von Katja, Maik und Thomas sind alle wesentlichen Fakten enthalten (gerne hätten wir Euch auch Bilder gezeigt, aber leider wurde uns das vom Eigner untersagt...).
Bärbel selber gehörte zu den Tauchern, über die das Zodiac hinweg fuhr. Eine Erfahrung, die man nicht machen muß.
Die Nachtfahrt, bei der im Dunkeln das Wasser mit den Taucherlampen der Gäste ausgeleuchtet wurde, damit das Schiff nicht aufs Riff fuhr, war einfach schrecklich. Keiner durfte sich unter Deck aufhalten, das Equipment wurde für ´alle Fälle´ vorbereitet. Bei Tageslicht betrachtet war uns allen klar, was hätte passieren können...Es waren Ängste, die uns bisher unbekannt waren.
Auch wir möchten uns bei Thomas für seinen besonderen Einsatz auf der Tour herzlich bedanken. Er war trotz allem darauf bedacht, dass die Stimmung innerhalb unserer Truppe ´den Umständen angemessen´ positiv blieb.

Thomas und Bärbel

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Datenbankeintrag 39008
M/Y Admera
geschrieben am 23.10.2007 von Katja und Maik [PADI Rescue, 120 TG]

3 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir (Katja und Maik) waren 2 von insgesamt 16 Tauchern, die im Zeitraum vom 12.10.07 bis 19.10.07 die Südtour auf der M/Y Admera gebucht hatten. Durch bisher sehr gute Erfahrungen bei Tauchkreuzfahrten freuten wir uns sehr auf diese Woche. Leider sollte es der bisher schrecklichste Urlaub werden, den wir je erlebten.

Anreise / Transfer:

Der Flug mit LTU nach Marsa Alam verlief problemlos und pünktlich. Am Flughafen in Marsa Alam empfingen uns die Bootseigner und begleiteten uns beim Bustransfer zum Schiff. Entgegen der Reisebeschreibung fuhr man uns nicht in den Port Galeb sondern in einen weiter südlichen Hafen. Nennen wir ihn: „Müllhalde“. Eine Unmenge von Müll, Schutt, Schrottresten und ein verrosteter Kran prägten das Bild am Ankerplatz. Vermutlich kostet der Liegeplatz hier nur ein Bruchteil von dem im Hafen von Galeb.

Schiff:

Es erwies sich als „schwimmendes Wrack“ – sehr sehr unsauber (und das ist noch äußerst positiv ausgedrückt), ungepflegt, stark heruntergekommen – kurz: sanierungsbedürftiger Zustand ! Es soll sich um ein 5-Sterne-Schiff handeln, tatsächlich sind es höchstens 2.

Bereits am ersten Tag kamen uns Kakerlaken entgegen, die aufgrund ihrer Größe schon geraume Zeit dort leben müssen und alles über die Sauberkeit des Schiffes aussagen.

Die Farbe blätterte überall ab. Eine Unmenge von Holzabsplitterungen waren erkennbar. Tauchboxen waren kaputt. Lebensgefahr bestand durch elektrische Stromschläge an Steckdosen und Lichtschaltern. Zudem waren hinter der Rundfunkanlage mehrmals Stichflammen sichtbar.

Die Klimaanlage war komplett defekt. Zwei Tage fiel die komplette Wasserversorgung aus, nur Toilettenspülung funktionierte.

Sicherheitsvorkehrungen waren eine absolute Katastrophe. Brandmeldeanlage außer Betrieb; Schiffselektronik defekt, dadurch Navigation auf offener See unmöglich; Seekarte fehlte; GPS veraltert; Radar nicht einsatzbereit; Seenotruf durch fehlende Signalboje nicht möglich; kein Fernglas. Mittels Taucherlampen wurde im Dunkeln das Wasser ausgeleuchtet, damit das Schiff nicht aufs Riff fuhr.

Beim ersten Tauchgang waren erhebliche Beschädigungen an Schiffsrumpf und Schraube ersichtlich.

Verpflegung:

Diese war völlig ungenügend. Getränke mussten sich „erbettelt“ werden, obwohl Vollpension gebucht war. Essen war eintönig, kalt und viel zu wenig, Wir können uns an keinen vorherigen Urlaub erinnern, in dem wir jemals Hunger hatten. Die Essenszeiten gestalteten sich als sehr variabel. Frühstück teilweise erst um 9.30 Uhr, Mittag um 16.00 Uhr. Oft musste die Crew daran erinnert werden, dass sie etwas zu essen machen sollte.

Zudem gingen nach und nach die Vorräte aus (ab 4. Tag kein Brot mehr, ab 5. Tag keine Softdrinks (Cola, Fanta) mehr). Wasser war am letzten Tag alle.

Crew:

Einzelne Crewmitglieder konnten bisher nicht auf einem Tauchboot tätig gewesen sein, da der korrekte Umgang mit Tauchequipment völlig unbekannt war. Dazu zwei Beispiele:
1. ungesicherte Tauchflaschen führten zum Herunterfallen auf die erste Stufe.
2. Anhand eines Kompasses wurde einem Mit-Taucher der Flaschendruck erklärt !!!!

Zudem fuhr das Zodiak mehrfach über Taucher hinweg. Zweimalige notwendige Hilfe wegen starker Strömung erfolgte erst nach geraumer Zeit und zudem nur auf Anweisung anderer Mit-Taucher.

Während Taucher im Wasser waren, wurde ein Weißspitzenhochseehai von der Crew angefüttert.

Tauchguides / Tauchplätze:

Beide Tauchguides (Abdul und Mohammed) waren völlig planlos. Es existierte keine Reiseplanung, kein Tagesablauf, nichts. Die Briefings waren komplett nutzlos und entsprachen keineswegs den örtlichen Gegebenheiten. Die Riffskizzen wurden aus mitgebrachten Büchern der Taucher an Bord abgemalt. Keine Informationen zu Besonderheiten, immer falsche Angaben zu Strömung. Aussagen und Absprachen wurden ständig geändert. Beide Guides widersprachen sich untereinander und gegenüber uns Tauchern. Außerdem begann meist immer der Tauchgang an einer anderen Stelle, als im Briefing genannt wurde. Nach unserer Einschätzung kannte keiner der beiden Guides einen der Tauchplätze.

Ab dem 4.Tag wurden die Briefings von unserem Reisebegleiter Thomas durchgeführt, der fortan an jedem Riff ins Wasser sprang und Erkundigungen einholte.

Gemäß unserer Reiseunterlagen sollten Tauchplätze, wie Daedalus Riff, Insel Zabargad, Rocky Island, St. Johns, Shab Maxur, Shab Sharm und Elphinstone Riff angefahren werden. Lediglich die Hälfte wurde betaucht. Hinzu kam, dass durch das katastrophale Tauchmanagement der beiden Guides diese tollen Tauchplätze völlig unter Wert gebrieft wurden und die Besonderheiten in keinster Weise zur Geltung kamen. Es ist schon erstaunlich, wie solch einzigartige Tauchplätze durch völliges Missmanagement der Guides so abgewertet werden können.

Rückreise:

Wir haben uns noch nie über das Ende eines Urlaubs gefreut, aber als wir die „Müllhalde“ am letzten Tag wieder erreichten, atmeten alle auf. Unser Reisebegleiter Thomas bedankte sich bei allen, dass wir überlebt haben.

Der Transfer zum Flughafen erfolgte pünktlich, der Flug ebenfalls. Dass im LTU-Flieger beim Rückflug das Bordprogramm defekt war, störte uns nun wahrlich nicht mehr.

Anmerkungen zum Schluss:

Nur dem besonderen Verhalten und der Taucherfahrung aller Taucher an Bord ist es zu verdanken, dass wir das Schiff lebend verlassen haben. Zudem sei an dieser Stelle der besonnene Einsatz unseres Reisebegleiters Thomas erwähnt, der sich mehrere Nächte mit der Navigation des Schiffes um die Ohren schlug, damit alle gesund zurückkehrten.

Erholsamer und zudem teuer bezahlter Urlaub sieht anders aus und kennen wir auch ganz anders.

Wir müssen uns sicherlich den Vorwurf gefallen lassen, jemals mit diesem Schiff gefahren zu sein, aber viele genannte Ereignisse stellten sich erst während der Fahrt ein.

Abschließend bleibt uns zu sagen, dass jeder, dem sein Leben lieb ist, dieses Schiff meiden sollte und alles dafür zu tun ist, das solchen Betreibern das Handwerk gelegt wird. Leider hat dieser Urlaub dazu beigetragen, dass wir in naher Zukunft von Tauchsafaris großen Abstand nehmen werden.

Bewertung:

0 von 6 Flossen, aber eine müssen wir vergeben.

    Bewertung : ( 1 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 38991
M/Y Admera
geschrieben am 22.10.2007 von T. Werner - Action Sport Berlin [TL, 2830 TG]

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hallo liebe Tauchsportfreunde!

Das Action Sport Berlin Tauchteam war mal wieder auf einer Safari im Roten Meer unterwegs gewesen (Reisezeitaraum 12.10.07 - 19.10.07).
Wir buchten das 5 Sterne Tauchschiff ´Admera´ und freuten uns auf die schönen Tauchgänge im Süden!!!
Wir sind mit dem Schiff und der Mannschaft nicht zufrieden gewesen!

Hier nun die harten Fakten:

Schiff sehr unsauber - besonders die Küche, Schiff nicht hochseetüchtig, keine See - und Tauchplatzkarten vorhanden, Schiffselektronik desolat, Stromgenerator regelmäßig ausgefallen, Klimaanlage auf der gesamten Tour defekt, oft kein Wasser zum Duschen, Schädlingsbefall (Schaben), Schimmel in den Kühlschränken und Duschen, Getränke wurden knapp, Zodiacs nur bedingt einsatzfähig, kein 100% iger Sauerstoff vorhanden, ungenügende Bordapotheke, Personal schlecht ausgebildet und keine konkrete Planung der Bord - und Tauchaktivitäten.
Diese Liste könnte noch verlängert werden!
Sie zeigt leider, dass die guten Zeiten der MY ´Admera´ vorbei sind.
Es wurde uns durch den neuen Eigner des Schiffes untersagt, die Bilder ins Netz zu stellen, die die o.g. Fakten zusätzlich belegen würden.
Wer Informationen haben möchte, kann sich direkt an uns wenden, wir helfen gerne weiter.
Wir haben 1 Woche voller Stress, Durchfall, wenig Schlaf und zweitklassiger Tauchplätze hinter uns.

Wir können das Schiff nicht weiterempfehlen!

Allen Tauchern einen schönen Urlaub und erlebnisreiche Tauchgänge im In - und Ausland.
Im Auftrag des Tauchteams von AS Berlin

T. Werner

    Bewertung : ( 1 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 14993
M/Y Admera
geschrieben am 17.08.2004 von rasmusth [padi, 30 TG]

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Tauchsfari: MY/Admera „ „ –Südtour Marinepark

Vorweg kann ich sagen, dass es einer der schönsten und unvergesslichsten Tauchurlaube war, die wir jemals mitgemacht haben und wir tauchen schon seid 8 Jahren.

Die Reise war durch eine organisierte und freundliche Betreuung geprägt.

Es fing an mit einer freundlichen Betreuung bei der Firma „Admera-Tauchreisen“ in Ahaus, wo wir unsere Reise buchten.
Wir (4 Freunde und begeisterte Taucher aus der Umgebung Düsseldorf) haben eine Woche auf der M/Y Admera gebucht, wir entschlossen uns nach einer Beratung durch Herrn Dessouky zu einer Marinepark Südtour

Als wir dann schließlich nach einer stressfreien Hinreise, die auch noch relativ kurz war, am Hafen von Marsa Alam ankamen, lag dort schon das Tauchschiff, die Admera. Das erste Erscheinugsbild von außen ließ nicht zu wünschen übrig, es machte alles einen sehr gepflegten Eindruck. Wir hofften, dass sich dieser Eindruck im Inneren des Schiffes widerspiegelte.
Als wir freundlich auf dem Boot von der Besatzung empfangen wurden, bestätigte sich unser erster Eindruck. Alles war sehr sauber und gepflegt, die Kabinen waren geräumig. Alle Doppelkabinen waren mit DU/WC ausgestattet. Obendrein war das Boot noch angenehm klimatisiert.

Wo alles so gut anfing, hofften wir natürlich auf einen weiterhin perfekten Ablauf der Reise.
Am nächsten Morgen verließen wir dann den Hafen und erreichten nach einiger Zeit unser erstes Tauchziel. Unterwegs fuhren wir an zahlreichen Tauchbooten vorbei und hatten schon Sorgen, das die Tauchplätze sehr überlaufen sein werden. Doch wir waren durchweg überrascht von unserem Kapitän, der uns immer wieder zu atemberaubenden Tauchplätzen brachte wo wir höchstens zwei Tauchboote als Nachbarn hatten, oft waren wir sogar allein und konnten die Riffe und Wracks in Ruhe und in kleiner Gesellschaft erkunden. - Das zu den Tauchgängen…

An Bord hat eigentlich immer eine gute, relaxte Stimmung geherrscht. Abends wurden wir von unserm Koch verwöhnt, die Speisen waren weitgehend ägyptisch, nur manchmal ein bisschen scharf aber trotzdem vorzüglich. Hier noch mal ein großer Dank an unseren Koch. Den Abend nutzen wir oft um den traumhaften Sonnenuntergang zu beobachten und Kontakt mit anderen Tauchern zu Knüpfen, die mit uns an Bord waren.

Als wir uns nach einer Woche eingelebt hatten, war diese Reise dann leider auch schon wieder vorbei. Sie war viel zu schnell vorüber gegangen, nach de Verabschiedung von der Crew wurden wir dann auch sehr schnell zum Flughafen gebracht und konnten unsere Heimreise in Richtung München antreten.

Abschließend können ich und meine Tauchfreunde sagen, dass es keineswegs die letzte Fahrt gewesen ist und dass diese Reise mit der Admera wirklich weiter zu empfehlen ist.
Macht weiter so!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 14302
M/Y Admera
geschrieben am 22.09.2003 von Wolfgang [CMAS*, 70 TG]

8 von 8 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 5 von 5 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Tauchsafari "See it all"- Südtour mit Marinepark
Süd auf der M/Y Admera vom 18.8.03 bis 1.9.03

Die zwei Wochen waren ein Taucherlebnis der besonderen Klasse, und ist für alle empfehlenswert, die 3-4 mal am Tag ins (warme) Wasser springen möchten.
Die Highlights u.a. waren: Brother Islands, Rocky Island, Daedalus, Zabargad, St. John´s, Elphinstone u.a.

Flug
Bei der Südtour ist es empfehlenswert, direkt nach Marsa Alam (montags von München ab) zu fliegen, der neue Hafen liegt nur 5 min mit dem Bus entfernt, das ist vor allem beim Rückflug richtig angenehm. Bei Flügen von/ab Hurghada ist ein Tranfer von ca.3 Std zusätzlich einzurechnen, dazu ein Baraufenthalt, wenn der Bus nicht rechtzeitig kommt.

Boot/Organisation
Das Boot war früher über ORCA zu buchen, läuft jetzt aber im Direktvertrieb über www.admera-reisen.de oder bei worldwidediving.de, die Organisation in Ahaus/D über Hr. A. Dessouky bzw.
dem Büro in Ägypten lief absolut reibungslos und klasse (die ägyptische Bürokratie ist schon sehr speziell, insbesondere was die verschiedenen Visa für uns Touris angeht) alles war im Preis inclusive und wurde vorab geregelt.
Das Boot ist optisch mit das schönste Boot, verglichen mit den anderen, die wir gesehen hatten.
Die sanitären Anlagen sind soweit auch o.k. (jede 2-er Kabine hat seine eigene Du/WC), die auch von Ghalib täglich gereinigt wurden, (die Crew quält sich dagegen auf ein einziges WC!) Die Räume sind klimatisiert, allerdings kommt die kalte Luft in den Kabinen unten raus, statt oben, (Tip: die Lüftungslamellen lassen sich manuell verstellen).
Beim nächsten Trockendock wird wohl auch die Bar entfernt, die keiner braucht, und dafür ein Foto-Tisch installiert, vielleicht denkt dann auch einer daran, die Klimaanlage zu erneuern. Das
Sonnendeck oben ist absolute spitze, mit großem Sonnensegel ist hier ständiger Aufenthalt angesagt. Das Essen war überwiegend ägyptisch geprägt, manchmal ein bisschen scharf, und immer
gut und ausreichend. Es ist schon klasse, was Mohammed in der kleinen Kombüse für uns zusammenbrachte. Wasser, Kaffee bzw. Tee ist kostenlos, (Dosen-)Bier kostet 2.-€, Soft-Drinks
0,50 €.
Die bordeigene Ausrüstung ist soweit in Ordnung, Nitrox und Rebreather wird angeboten, auch als Kurs. Ich hatte nur das Pech einen Lungenautomaten ausleihen zu müssen, und beide Leih-Automaten waren unzureichend (einer sog Wasser, der zweite blies ständig aus), die sich auch nicht vollständig reparieren ließen, sodass mir Claudi (Diveguide) ihren eigenen(!) zur Verfügung gestellt hatte! Hier nochmals Claudi herzlichen Dank dafür!
Die Versorgung mit frischem Essen und Sauerstoff (für uns Nitroxtaucher) war selbst nach einer
Woche auf See kein Problem, hier wurde für Nachschub durch ein Schwesterschiff
gesorgt. Die Crew kümmerte sich überaus zuvorkommend um uns und die Ausrüstung. Videofilmer kommen voll auf ihre Kosten, ein TV-Gerät lädt abends zum Anschauen der Bilder ein.
Ein DVD-Spieler ist an Bord, hat uns auch so manche Stunde verkürzt, da Bernd die neusten Streifen auf CD mitgebracht hatte.

Tauchen
Claudi als Tauchguide zu haben, ist ein Glücksgriff, sie kennt sicher alle (Hai-)Fische beim Vornamen, und weiß wo sie zu finden sind, auch die ganz kleinen Baby-Haie! Die Briefings waren kompetent und ausreichend, wer die Sachen nicht gesehen hatte, war selber schuld, denn sie
hatte alles perfekt beschrieben (und gezeichnet). Anfänger sollten sich aber eher andere Reviere suchen, denn die Strömung ist z.T. nicht ohne
und kann einen schon mal abtreiben, (auch nach unten, wenn´s dumm kommt), also immer eine
Strömungsboje dabei haben!), aber die Crew war auch in 2 Zodiaks ständig in Bereitschaft.
Die Wassertemperatur im August glich eher der einer Badewanne, sodass sich Grossfische oft tiefer (ab 40m) aufhielten, aber es war auch darüber noch genug zu erleben, wurden wir doch mit Steinfisch, Drachenkopf, Schildkröten, Barrakudas, Napoleons, Riesen-Muränen und Delphinen verwöhnt. Den „Langnasen-Büschelbarsch“ hatten wir (Walter und ich) aber leider vergeblich gesucht.
Die Safari lag im Wesentlichen außerhalb der Reichweite der unzähligen Tagesboote der Hotelanlagen, sodass wir glücklich waren, nie mehr als zwei „Nachbarn“ zu haben.
Wegen der N-S-Strömung wird in der Regel im Norden gestartet, morgens Ost- /nachmittags Westseite betaucht, damit man genügend Sonnenlicht hat, und wem die Luft reichte, der kam meist am Boot, an der Südspitze des Riffs liegend, an.
Die Drop offs der Brother Islands waren spektakulär, hier auch mit der stärksten Strömung und den interessantesten Wracks (Aida und Numidia), mein spezielles Highlight waren eigentlich die Höhlengänge bei Sha´ab Claudio im Süden. Nicht unbedingt tief (8-12m), dafür aber mit unvergesslichen Lichtspielen war dies ein fast mystischer Tauchgang. Nicht verpassen, wer in die Nähe kommt! Auf der Rückfahrt in den Norden wurde die Tour entlang der Küste gewählt, hier aber waren die Riffs weit weniger spektakulär, als zuvor.
Zum Abschluss hatten wir noch ein Fußballspiel Deutschland-Ägypten (Gäste gegen Crew) auf einer Sandbank ausgetragen, das wir dank des hervorragenden Einsatzes unseres Frontmannes Walter und des Liberos Bernd überlegen 4:2 gewannen.

Fazit
Es hatte alles gepasst: Wetter, Wind, Boot, Tauchen, was will man mehr! Dazu hatte ich das Glück, auf einen Spitzen-Buddy zu treffen, mit dem ich dann zusammen 34 schöne TG hatte, als Alleinreisender ist das nicht immer gewährleistet. Es gibt zudem immer einige (wenige) Angeber oder (notorisch)Unzufriedene, die die Stimmung verderben können(und die sitzen meist am Backbord-Tisch...).

Admera
Admera

Sonnendeck der Admera
Sonnendeck der Admera

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 2623
M/Y Admera
geschrieben am 03.11.2002 von Gunter

6 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 15 von 17 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren mit einer Gruppe von 14 Tauchern in der Zeit vom 24.09.02 bis 01.10.02 auf Südtour mit der Admera. Ich kann nur sagen, es war einfach toll!!!

Die Anreise war hierbei der einzige Stress der ganzen Woche. 6:00h Abflug in Frankfurt, Ankunft gegen 18:30h im Hafen von Hamata.

Das Boot hat ein geräumiges Tauchdeck. Jeder hat seinen eigenen Platz für das Gerödel. Dieser bleibt die ganze Woche gleich, was nerviges Suchen von Ausrüstung verhindert. Das Jacket bleibt während der gesamten Safari an der Flasche. Als Ergebnis lief der Tauchbetrieb wirklich völlig entspannt und reibungslos. Das Tauchdeck ist übrigens mit Teakholz ausgelegt.

Der Salon ist ebenfals sehr geräumig und gemütlich eingerichtet. Wer sich also abends oder zwischen den Tauchgängen nicht auf dem Sonnendeck aufhalten möchte, hat hier die Möglichkeit es sich gemütlich zu machen. In dem Salon werden auch die Mahlzeiten eingenommen. Das Essen war sehr lecker und (mit Ausnahme des Mövenpick) das Beste was ich bisher auf meinen 10 Ägyptenreisen bekommen habe. Das dann sämtliche Magenprobleme ausbleiben ist ja fast selbstverständlich.

Das Tauchen verlief wie gesagt super entspannend. Besonders möchte ich an dieser Stelle den Guide Khaled und die gesamte Crew erwähnen, die immer mit einer Vielzahl an helfenden Händen zur Stelle waren. Von den St. Johns Riffen, habe ich persönlich mir mehr vorgestellt. Die Großfische haben sich (wie immer wenn ich wo hinfahre:-) rar gemacht. Das Ergebnis: Ein Weißspitzenriffhai. Dies lag wohl auch an den hohen Wassertemperaturen von 28 Grad auf 40m. Trotzdem waren es sehr schöne Tauchgänge.

Fazit: Leider hat Orca die Admera, aufgrund von finanz. Differenzen mit dem Eigner, aus dem Programm genommen. Uns hat es auf dem Boot aber so gut gefallen, dass wir überlegen im nächten Jahr die Admera direkt zu buchen und Anreise etc. selbst zu organisieren. Das sagt wohl alles über die Qualität des Schiffes und der Crew aus. Wir haben im Verlauf der Safari einige andere Safariboote (auch welche von Orca) gesehen und waren uns immer einig: Gott sei dank sind wir auf der Admera gelandet.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 2613
M/Y Admera
geschrieben am 01.11.2002 von Andreas Jede

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Eine Woche Tauchkreuzfahrt gebucht über Orca auf der Admera.

Abflug in Berlin kurz nach 06:00h nach München, von dort direkt nach Marsa Alam. Auf dem Flughafen eine für ägyptische Verhältnisse rasche und reibungslose Abfertigung. Umsteigen in Kleinbusse und ab nach Hamata, dem Liegeplatz der Admera.

Die Fahrt dauert knapp drei Stunden durch die Wüste. Auf Wunsch der Mehrheit der Taucher bleibt die Klimaanlage abgeschaltet, um Erkältungen zu vermeiden (wer will schon von den kostbaren Tagen etwas verlieren?). Damit kommt man dann wahrhaft geschlaucht um kurz nach 18h auf der Admera an. Hätte im Prospekt ein Hinweis auf die Transferzeit gestanden, hätte ich wohl nicht gebucht. Denn mit zwölf Stunden Reisezeit ist das Ziel nicht mehr so reizvoll; für sehr viel weniger Geld wären in der gleichen Zeit auch andere atraktive Ziele erreichbar gewesen.

Die erste Nacht wird im Hafen (Naturhafen) neben etlichen anderen Tauchschiffen verbracht. Am nächsten Tag ging es dann endlich los.

Nach drei Tagen war die Hälfte der Gäste mit Durchfallerkrankungen unter Deck, die meisten mit Fieber. Das Essen war alles andere als reizvoll (dabei kann die ägyptische Küche wahrlich Gaumenfreuden bieten), der Service war hervorragend.

St. Johns hat mich nicht begeistert, das ist aber sehr subjektiv. Mir schienen die Ziele nicht besser als anderwo im Roten Meer. Entsetzlich fanden wir es jedoch, daß an jedem zu betauchenden Riff bereits mehrere andere Tauchkreuzfahrtschiffe festgemacht hatten, darunter auch bis zu drei von Orca in Vollcharta gebuchte Schiffe, jedenfalls von Orca als Orcafleet bezeichnete Schiffe. An einem Ort habe ich mich auf den Sand gelegt und nach dem vierzigsten vorbeiziehenden Taucher aufgehört zu zählen!

Die Organisation ist ägyptisch und von Orca in dem "offenen Wort" zutreffend als nicht mit europäischen Maßstäben vergleichbar beschrieben. Warum dann allerdings bei ausschließlich deutscher Belegung der Admera nicht der versprochene deutschsprachige Tauchguide vorhanden ist, wird seine Ursache eher in deutchem Mißmanagement haben. Der Tauichguide war nebnbei bemerkt exzellent und sprach vorzügliches Englisch mit Oxford-Akzent, quite British! Daran, daß der Fäkalientank nicht während der Fahrt gelenzt wird, sondern kurz vor oder während des Tauchganges, daran muß man sich wohl gewöhnen.

Überhaupt ist das arabische Bedürfnis nach Gesellschaft für uns schwierig nachzuvollziehen. Wir hätten es vorgezogen, an irgendeiner Stelle einsam zu ankern; tatsächlich wurde jede Nacht direkt neben einem anderen Schiff festgemacht, teilweise waren es fünf oder sechs Schiffe im Umkreis von höchstens zweihundert Metern. Wer eine Nacht neben einem Schiff verbracht hat, dessen Generatoren die ganze Nacht laufen und bei denen die Schalldämpfer defekt sind, der weiß, wie wir geflucht haben und wie dankbar wir waren, nicht auf dem anderen Schiff jede Nacht verbringen zu nüssen.

Auch die letzte Nacht wird im Hafen verbracht. Wir verbrachten nicht nur die letzte Nacht dort, sondern trafen bereits zur Mittagszeit dort ein. Alle anderen Schiffe waren auch schon da. Wir warteten dann bis zum nächsten Tag darauf, um 09:30h abgeholt zu werden. Noch nicht einmal im Hafenbecken schwimmen kann man (siehe oben unter: "Lenzen des Fäkalientankes"). Unsere Idee, den Abend im nahegelegenen Hotel Zarbaghad zu verbringen, scheiterte trotz intensiver Bemühungen des Tauchguides und der Basisleitung des Hotels an den Militärposten, die einen Transfer nicht gestatteten.

Wir wurden dann tatsächlich am nächsten Tag kurz nach 10h abgeholt und mit defekter Klimaanlage zum Flughafen gefahren. Mitreisende, die eine weitere Woche in einem Hotel am Wegesrand blieben, wurden bereits um 06:30h abgeholt. (Ob die wohl vor 12h einchecken durften, haben wir nicht mehr erfahren können.)

Alles in allem nur denjenigen zu empfehlen, die unbedingt im südlichen Roten Meer tauchen wollen. Wert ist es das jedenfalls nach unserer Ansicht nicht. Für den Preis kann man bessere Ziele in der gleichen Zeit erreichen.

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