Tauchboote Ägypten M/Y Blue Waves

  
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| Eigneranschrift: | Christine Sinnet
(Geschäftsführerin)
Ocean Window GmbH
Postfach
CH-8953 Dietikon
Schweiz
Schweiz (Mobil):
+41 79 2180443
Ägypten (Mobil):
+20 16 4071935 |  | |
| Telefon: | +41 43 3211610 | Fax: | |  | |
| Schiffsklasse: | Komfortklasse | Baujahr: | 2005 |  | |
| Länge: | 29.6 m | Breite: | 7,10 m |  | |
| Kabinen: | 8 - mit DU/WC | Max. Gäste: | 16 |  | |
| Motoren: | 2x 500 PS Daewoo | Max. Geschwind.: | 12 Knoten |  | |
| Generatoren: | 1x 60 KVA, 1x 40 KVA | Kompressoren: | 2x Bauer Mariner, je 200 l/Min. |  | |
| Treibstofftank: | 12000 l | Wassertank: | 10000 l |  | |
| Anz. Zodiaks: | 2 | Motorisierung Zodiaks: | 25 PS |  | |
| Anz. Besatzung: | 8 - 10 | Anz. Guides/TLs: | 1 - 2 |  | |
| Anz. Flaschen: | 20 | Flaschengrößen: | 12 l |  | |
| Flaschenanschluss: | INT und DIN | Flaschenmaterial: | Aluminium |
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| Ausstattung | Entsalz.Anlage | Klima Kabinen | Klima Salon | Sonnendeck | Taucherplatform | Salon | DVD / TV |  | |
| Tauchtechnik | Nitrox | Trimix | Rebreathersupport | Lademögl. 12V | Lademögl. 110V | Lademögl. 220V | Kameraverleih | Computerverleih |  | |
| Kommunikation | Bordfunk | Satelitentelefon | Satelitenfax |  | |
| Sicherheitsausstattung | | Sauerstoff: | 3x 50 Liter-Sauerstoffflasche | Erste Hilfe Ausr. | Rettungsinseln | 30 Anz. Rettungswesten |  | |
| Technische Ausstattung | GPS | Radar | Echolot | Fishfinder |  | |
| Weitere Aktivitäten | Wasserski | Angeln/Fischen | Parasailing | Abendprogramm |  | |
| Letzte Änderung: 25.03.2011 | Hier klicken um die Daten zu ändern |
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Datenbank - Tauchboote - Ägypten - 14 Berichte zu diesem Eintrag! Bericht 11 bis 14, Seite 2 von 2: [ 1 2 ]
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M/Y Blue Waves Geschrieben am 11.04.2006 von Fred |
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2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Ich habe kürzlich den Bericht von „Peter, der mit dem Hai tanz“ über seine Tour auf der Blue Waves gelesen. Ich habe die gleiche Tour vom 27.10. – 03.11.2005 mitgemacht, es war meine 5. (immer auf anderen Booten), komme aber größtenteils zu einer völlig anderen Bewertung der Reise.
Ja, es ist richtig, dass das Boot, obwohl relativ neu, bereits einige unübersehbare Gebrauchsspuren aufwies. Hierzu sollte man berücksichtigen, dass das Wasser des Roten Meeres wegen seines hohen Salzgehaltes sehr aggressiv ist und schnell sichtbare Arbeit leistet. Die Fertigung der Inneneinrichtung erfolgte, genauso wie der Bau des gesamten Bootes, in Ägypten, und hier gelten nun einmal andere Qualitätsnormen als in Mitteleuropa. Es kommt hinzu, dass so manche der mitfahrenden Gäste die Einrichtungen an Bord nicht so sorgsam behandeln, wie sie es täten, wenn es ihr Eigentum wäre. Fazit: Der Zustand des Bootes war nicht besser oder schlechter als bei anderen vergleichbaren auch.
Die Behauptung, dass ALLE Gäste wegen der angeblich mangelnden Hygiene an Bord krank wurden, entspricht nicht den Tatsachen. Ich z.B. hatte keinerlei Beschwerden! Ein Tropenmediziner hat mir mal erläutert, dass Magen-/Darmerkrankungen häufig nicht auf mangelnde Hygiene zurückzuführen sind, obwohl das natürlich auch ein Faktor ist, genauso wie der Genuss von nicht behandeltem Leitungswasser, sondern eher darauf beruhen, dass unser Metabolismus keine Antikörper gegen in solchen Ländern vorhandene Krankheitserreger entwickeln konnte. Da helfen auch gelegentlich durchgeführte Fernreisen nicht. Zu wenig oder zu kaltes Trinken, Hitze und zu langer Aufenthalt in der Sonne tun dann ihr Übriges.
Nun zu den Dive Guides Birga und Tobias. Es heißt nicht umsonst „Dive Guide“ und nicht „Animateur“. Natürlich ist es auch Aufgabe eines Dive Guides, das tägliche Miteinander an Bord angenehm und harmonisch zu gestalten, in erster Linie haben sie aber durch gute und gründliche Briefings, Unterstützung bei Ausrüstungs- und sonstigen logistischen Problemen und aufmerksame Tauchgangsbegleitung sicherzustellen, dass die angebotenen Tauchgänge interessant und sicher absolviert werden können. Diesem sind die beiden kompetent, stets ansprechbar und freundlich sowie sehr engagiert nachgekommen. Eine gewisse Ermüdung und Desinteresse, wie ich sie bei anderen Dive Guides schon beobachten konnte, war hier nicht festzustellen.
Peter hat sich in seinem Bericht sehr umfangreich und negativ über von ihm beobachtetes Fehlverhalten anderer Taucher ausgelassen. Hier sollte man berücksichtigen, dass eine Tauchercrew an Bord, vom OWDler bis zum Tauchlehrer, sehr unterschiedliche Ausbildungskenntnisse und Erfahrung mitbringt. Obwohl man vermeiden sollte, unnötig Sediment aufzuwirbeln, sich zur Vermeidung von Hyperventilation an Felsen (nicht Korallen!) bei Strömungstauchgängen festzuhalten, etwas anzufassen oder gar versehentlich eine Koralle zu beschädigen, kommt dies leider doch das eine oder andere Mal vor. Zwar ärgerlich, ist es jedoch blanker Unsinn, hier als selbsternannter Richter sofort nach einem Tauchverbot zu schreien.
Wer andere kritisiert muss sich auch selber Kritik gefallen lassen.
Peter, selbst ein sicher sehr erfahrener Taucher, kam als Einzelbucher an Bord. D.h. er war darauf angewiesen, für seine Tauchgänge jeweils einen Buddy zu finden. Da die meisten anderen bereits als Team an Bord gekommen waren, blieb ihm nichts weiter übrig, als häufig mit einem weiteren, relativ unerfahrenen Einzelbucher zu tauchen.
In der Praxis sah das wie folgt aus:
Peter tauchte meistens relativ lange in einer Tiefe um oder jenseits der 30 Meter (Dafür hatte er wohl auch eine eigene 20er aus Deutschland mit an Bord gebracht?). Sein Partner hing die meiste Zeit um die 10 bis 15 Meter über ihm, da er erstens nur mit einer 12er ausgerüstet war und nach eigener Aussage kein Freund tiefer Tauchgänge war. Von einem Buddy-Team konnte hier wohl nicht mehr die Rede sein. In einem solchen Team sollte m.E. der Erfahrenere die Führung übernehmen und sich nach den Fähigkeiten des Unerfahreneren richten.
Bei einer anderen Gelegenheit, wir hatten einen Longimanus unter dem Boot, sprang Peter mit Schnorchelausrüstung ins Wasser, und ihm gelangen einige recht interessante Fotos aus kurzer Entfernung. Ob es allerdings sinnvoll war, dem abdrehenden Hai nachzuschwimmen und ihn kurz an der Schwanzflosse zu ziehen, mag zu bezweifeln sein. Daher wohl auch der unrühmliche Titel: „der mit dem Hai tanzt“.
Wenn man während der Tour über ein Tauchverbot oder eine Taucheinschränkung hätte nachdenken wollen, wären die beiden letzten genannten Verhaltensweisen wohl eher ein Grund gewesen!
Abschließend bewerte ich speziell die Tauchgänge am Elphinstone und am Daedalus als die schönsten und interessantesten von meinen ca. 100 im Roten Meer. Die Stimmung an Bord, das schließt auch die Besatzung ein, war harmonisch und kameradschaftlich. Die Dive Guides waren „erste Sahne“. Einziges Manko war aus meiner Sicht das für die Zahl der Mitreisenden etwas zu klein dimensionierte überdachte Sonnendeck. Aber wen stört´s, wenn die Chemie stimmt. Man kann ja etwas näher zusammenrücken.
P.S. Ich habe einige meiner Tauchfotos im Tauchernet in der Datenbank unter Ägypten/Südtour eingestellt. Nicht alle von dieser Tour, aber viele.
Bewertung :
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0 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Vom 27.10. - 03.11. ging die Tour von Port Galib, nach Deadalus, Rocky Island Zabargad und Elphinstone Reef. Dies war meine erste Tour im Roten Meer. Gleich zu Beginn wurden wir darauf aufmerksam gemacht, das die B.W. das einfachste Schiff der Flotte war hinsichtlich Größe Ausstattung und Futter... In der Tat war das Schiff nicht gerade in einem Zustand, der auf das junge Alter von 6-7 Monaten schließen lassen könnte: ausgerissene Türgriffe, nicht verschließbare Badezimmertür, rissige Decken im Salon und anderen Stellen. Die Hygiene ließ in der Form zu wünschen übrig, das ALLE Gäste, egal wie resistent sie auch durch Asien- oder Ägyptenurlaube gewesen sind ,krank wurden. Den Vogel hat ein Gast abgeschossen, der volle drei Tage unter Deck in seiner Koje verbrachte, weil Durchfall und dauernder Brechreiz ihn dahin gerafft hat....
Einer der Gäste hatte erhebliche Probleme mit seiner Tarierung. Dies äußerte sich durch Festhalten mit den Händen in den Korallen und verkeilen der Flossen in den selben. Nach der Darstellung der Situation (Beschwerde) bei den Guides blieb es bei einem Lächeln und nach Rücksprache mit den Guides bei einer Belehrung des entsprechenden Tauchers. Beim nächsten Tauchgang am darauffolgenden Tag, kratert der entsprechende Taucher bei Anwesenheit der Guides in den Korallengrund (ungebremst) ein und zerstörte mit seiner Flasche die entsprechende Koralle. Spätestens zu diesem Zeitpunkt hätte entweder ein Tauchverbot ausgesprochen werden müssen, oder aber der Taucher hätte zum mindest bei den verbleibenden Tauchgängen begleitet werden müssen. Am letzten Tauchtag schließlich bei Querung der Seegraswiese wühlte sich der Taucher durch den Boden als ob der Befehl ´Stellung´ oder ´Eingraben´ gegeben wurde. Alles ohne Folgen..... Bei einem Strömungstauchgang bei dem verhältnismäßig starke Strömung vorhanden war, hatten einige Taucher Probleme und vermochten die Haie, die von den Guides gesichtet wurden, nicht zu sehen, da die Taucher mit sich selbst und ihrem Ziel beschäftigt waren. An Bord wurde die eigene Leistung in prahlerischer Art hervorgehoben und die gesichteten Haie beschrieben. Mit verachtendem Unterton wurde das Unvermögen, gegen die Strömung zu tauchen, kritisiert. Am letzten Tag wurde einer der Guides von mir ins Gebet genommen und auf den Mangel hingewiesen, mit der Entgegnung, das der Kollege bereits 7 Wochen auf See war etc. Ich bin aber der Meinung, das ein Guide nicht nur Tauchguide mit den entsprechenden Basisqualitäten sein sollte, sondern auch Animateur, der unter den Gästen nicht Negativstimmung verbreiten sollte, sondern auch gute Laune und Spaß verbreiten sollte. Ich denke für den gezahlten Preis kann man das erwarten... Im Übrigen waren die Tauchspots stark frequentiert und überlaufen, was sich auch negativ auf die Sicht auswirkte.... Der beste Spot allerdings war Deadlusreef und der Longimanus, der mich mehrfach frontal angeschwommen hat und bis auf Probebissnähe herankam...(Daher auch der mir zugeteilte Name).. Die Crew war stets hilfsbereit und freundlich. Trotzdem war ich nicht traurig, die Tour gemacht zu haben, würde aber wahrscheinlich ein anderes Boot buchen...  
Bewertung :
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M/Y Blue Waves Geschrieben am 15.10.2005 von Aquanaut71 [PADI Instructor, ? TG] |
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3 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Zeit: 6. bis 13. Oktober 2005 Route: St. Johns
Wir flogen von München nach Marsa Alam - die Abwicklung am Flughafen in Marsa Alam war wieder sensationell schnell. Nicht einmal eine halbe Stunde dauerte es, bis wir aus dem Flughafengelände draußen waren.
In Port Ghalib angekommen machten wir uns erstmal auf die Suche nach der M/Y Blue Waves - ist ja beinahe ein Versteckspiel mit den unzähligen Safaribooten im neuen Hafen.
Der Hafen gleicht einer riesengroßen Baustelle, dafür ist das Hafenbecken fertig und erscheint wohl durchdacht und sehr funktionell.
Als wir am Boot ankamen machten wir uns erstmal mit allem an Bord vertraut. Das Boot ist ja erst wenige Monate im Einsatz - daher waren wir ein wenig überrascht über die bereits vorhandenen Blessuren am Anstrich des Bootes.
Die Decks, an denen sich die Passagiere hauptsächlich aufhalten sind allesamt mit Teakboden ausgestattet - sehr angenem um barfuss zu laufen (ist ja auf den Safaribooten vorgeschrieben). Auffallend ist, dass in allen Kabinen keine Stockbetten, sondern 2 separate Betten vorhanden waren. Die Klimaanlagen funktionieren tadellos und sind in jeder Kabine individuell regelbar. Die Nasszelle erscheint auf den ersten Blick recht klein und spartanisch, erweist sich allerdings im Laufe der Woche als absolut ausreichend.
Die Stauräume in den Kabinen sind gerade mal ausreichend, ein Koffer findet allerdings nirgendwo Platz und steht die ganze Woche zwischen den Betten. Das nächste Mal fliege ich lieber mit einer großen Reisetasche - diese kann bequem in einem Fach unter einem der Betten verstaut werden.
Für jeden Gast steht ein großes Liegetuch und ein kleines Handtuch zur Verfügung. Diese werden während der Woche nicht gewechselt.
Auf den Decks stehen einige Matratzen zum Sonnenbaden (oder Schlafen an Deck) zur Verfügung. Der beschattete Bereich ist nicht für alle Mitreisenden ausgelegt, dazu reicht der Platz keinesfalls aus - es sei denn man sitzt die ganze Zeit. Da allerdings immer wieder einige Leute in der Sonne liegen, verteilt sich die ganze Meute schön auf den Decks, sodass absolut kein Platzmangel aufkommt.
Der Salon ist gemütlich und ausreichend groß. Es steht eine moderne AV-Anlage zur Verfügung. Sogar DVDs können angesehen werden - der Sound kommt über eine Surround-Anlage.
Das Essen ist viel - täglich gibt es viel frisches Obst (zum Glück). Die Küche an sich ist nicht mein Fall, da ich der orientalischen Kost - insbesondere den Gewürzen nicht viel abgewinnen kann. Andere Mitreisende haben das Essen allerdings gelobt. Mehrmals gab es Huhn, was wirklich sehr lecker war. Am letzten Abend gab es einen ganzen Truthahn - köstlich. Das Frühstück könnte etwas abwechslungsreicher sein und ein Toaster würde die Qualität noch erheblich steigern.
Die Guides wechseln, also möchte ich dazu gar nichs berichten - wir waren mit Pia jedoch zufrieden.
Das Service war in Ordnung - nicht überragend, aber durchaus O.K. Die Crew verhielt sich stets distanziert - die sonst häufig vorhandene Herzlichkeit vermissten wir ein wenig. Toll finde ich, dass nach jedem Tauchgang der Salon-Boy allen Tauchern einen Becher Softdrink reicht.
Für die Ausrüstung ist genügend Platz. Die Platform ist ebenso groß genug. Zum Ausstieg aus dem Wasser steht jedoch nur eine Leiter zur Verfügung - eine zweite würde nicht schaden.
Zusammenfassend ist die M/Y Blue Waves durchaus empfehlenswert. Die Crew ist freundlich und es fehlt einem an nichts. Kritik wäre nicht gerechtfertigt.  Kabine Nasszelle Die Blue Waves im Hafen Raubtierfütterung Taucherdeck mit Plattform Das beschattete Deck - am Boden eine der Matratzen. Der Salon Taucherdeck ´Balkon´ Flybridge Cpt. Hamada (der kann fahren!!!)
Bewertung :
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25.05.2012 15:08 Taucher Online : 198 Heute 13066, ges. 61671149 Besucher
 
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