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Tauchboote Saudi-Arabien M/Y Dream Master
Hier liegt eine Übersicht der vorhandenen Berichte zu diesem Eintrag. Hast du dort dasselbe erlebt? Oder wars etwa ganz anders? Wenn Du selbst einen Bericht hinzufügen möchtest, benutze bitte dieses Formular oder sende uns den Text (ggf.mit Bildern) per Mail. Ist dies Dein Safariboot? - dann verlinke diese Berichte! |

  
  Kontaktdaten dieses Eintrags:  |
| Kontaktdaten: |  | |  | |
| Eigneranschrift: | |  | |
| Telefon: | | Fax: | |  | |
| Schiffsklasse: | Luxusklasse | Baujahr: | |  | |
| Länge: | | Breite: | |  | |
| Kabinen: | - mit DU/WC | Max. Gäste: | 18 |  | |
| Motoren: | 2 | Max. Geschwind.: | |  | |
| Generatoren: | 220V/60Hz | Kompressoren: | ja |  | |
| Treibstofftank: | | Wassertank: | |  | |
| Anz. Zodiaks: | 1 | Motorisierung Zodiaks: | 1 |  | |
| Anz. Besatzung: | 8 | Anz. Guides/TLs: | 1-3 |  | |
| Anz. Flaschen: | | Flaschengrößen: | 12 l |  | |
| Flaschenanschluss: | INT | Flaschenmaterial: | Aluminium |
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| Ausstattung | Entsalz.Anlage | Klima Kabinen | Klima Salon | Sonnendeck | Taucherplatform | Salon | DVD / TV |  | |
| Tauchtechnik | Nitrox | Trimix | Rebreathersupport | Lademögl. 12V | Lademögl. 110V | Lademögl. 220V | Kameraverleih | Computerverleih |  | |
| Kommunikation | Bordfunk | Satelitentelefon | Satelitenfax |  | |
| Sicherheitsausstattung | | Sauerstoff: | ja | Erste Hilfe Ausr. | Rettungsinseln | Anz. Rettungswesten |  | |
| Technische Ausstattung | GPS | Radar | Echolot | Fishfinder |  | |
| Weitere Aktivitäten | Wasserski | Angeln/Fischen | Parasailing | Abendprogramm |  | |
| Letzte Änderung: 17.06.2007 | Hier klicken um die Daten zu ändern |
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Datenbank - Tauchboote - Saudi-Arabien - 6 Berichte zu diesem Eintrag!
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M/Y Dream Master geschrieben am 11.02.2008 von scubaralf [PADI MSDT, ? TG] |
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Frankfurt Flughafen: Noch bin ich mir nicht sicher was mich erwarten wird. Nach dem einchecken bei Saudi Arabien Airlines geht alles ziemlich schnell. Boarding und dann geht es auch schon los. Ein toller Service an Bord! Die ersten Zweifel sind verflogen. So fängt ein Urlaub gut an! Am nächsten morgen kommen wir nach 6,5 Stunden Flugzeit in Jeddah an. Wir werden bereits von den Dream Divers erwartet. Transfer zum Boot nach Al Lith. Nach 3 stunden abwechslungsreicher Fahrt mit vielen Eindrücken kommen wir endlich am Hafen an. Das Einchecken an Bord verläuft schnell und noch bevor wir unsere Kabinen das erste mal gesehen haben sind wir auch schon unterwegs. Das Meer ist glatt wie ein Spiegel und die Sonne erinnert uns das erste mal daran, dass wir Sonnencreme im Gepäck haben. ´Farasan Banks´ sagt der Kapitän gelassen, ´ Only 3 hours!´ Genug Zeit also um sich das Boot mal genauer anzusehen: Die Dream Master: 28m lang und 6 m breit. Unter Deck befinden sich 7 Doppelkabinen und eine Masterkabine. Die Masterkabine verfügt über eine eigene Dusche mit WC. 2 Duschen mit WC befinden sich auch unter Deck. 2 Caterpillar Motoren mit jeweils 475 PS treiben die Dream Master ziemlich flott voran.. Der ganze Stolz des Maschinisten ist der Maschinenraum. So sauber das man dort vom Boden Essen könnte. Der L&W Kompressor füllt die 12 Liter Alu-Flaschen immer auf ca. 210 bar und so ist auch genügend Luft für schöne Tauchgänge vorhanden. Der erste Tauchgang: Nach einem kurzen Briefing auf Englisch durch unseren phillipinischen Guide Nelson geht es also das erste mal im Königreich Saudi Arabien unter Wasser. Wow, diese Korallenwand hat meine Vorstellungen bei weitem übertroffen. Fast senkrecht fällt sie auf über 200m ab. Korallen wohin das Auge blickt. Ein Paradies für Makrofotografen! Aber was ist das denn.... ein Hai? Tatsächlich ein Weißspitzenriffhai kreuzt unseren Weg... und das beim ersten Tauchgang. Napoleons, Muränen,Rotfeuerfische, Makrelen, Schildkröten und wahnsinnig viel Kleinzeug tummelt sich hier. So muß es vor 35 Jahren in Ägypten wohl auch ausgesehen haben.... Der zweite Tauchgang: Auch hier wieder eine Korallenwand. Sehr ähnlich der ersten, beim Briefing erwähnte Nelson das hier alle Tauchplätze Steilwände sind. Schon wieder ein Hai, aber diesmal ein Schwarzspitzenriffhai. Mein erster übringens... Die Schildkröte lässt sich nicht beim Fressen stören. Na kein Wunder... vielleicht sind wir die ersten Taucher die sie zu Gesicht bekommt? Der dritte Tauchgang: Am nächsten morgen um kurz vor sieben dann das magische Wort von Nelson:“ There will be some hammerhead-sharks, some whitetip and some grey sharks on the edge of the plateau“ Na hoffentlich hat er sich da mal nicht übernommen..... Doch auch hier werden unsere Erwartungen mehr als nur übertroffen. Kurz nach erreichen des Plateaus auf 30m der erste Weißspitzenriffhai. Der riesige Schwarm Blauklingendoktoren lenkt schon fast von einem grauen Riffhai ab der sich unbemerkt von hinten angeschlichen hat. Dann ist es endlich soweit.... ein Hammerhai! Direkt unter mir über dem Sandgrund. Als ich meinen Buddy darauf aufmerksam mache bemerke ich es: noch 3 große Hammerhaie kommen aus dem blau fast direkt auf uns zu. Wow was für ein Anblick.... Da vergisst man die 4 Weißspitzen die unten im Sand liegen ganz schnell. Als die Hammerhaie abgetaucht sind kehrt wieder Ruhe ein. Aber nur kurz denn unser Guide zeigt schon wieder ins blaue. Eine Gruppe Adlerrochen zieht ganz gemächlich vorbei. Was für ein Tauchgang. Wer nicht dabei war wird es kaum glauben..... An diesem Tag machen wir noch 3 Tauchgänge und allesamt waren nicht weniger spektakulär. Weißspitzenriffhaie wurden bei allen Tauchgängen von irgend einem der Buddyteam gesehen. Doch auch für unsere Makrofans war alles dabei. Es gibt Leute die haben 4 verschiedene Sorten Nacktschnecken in einem Tauchgang erblickt. Große Gruppen Büffelkopfpapageienfische, Zackenbarsche, Schnapper,Thunfische und riesige Barrakudaschulen waren ein überzeugendes Argument für Saudi Arabien! Am letzten Tag: Stadtführung in Jeddah. Nach 3 stunden fahrt von Al Lith nach Jeddah müssen die Frauen sich nun also in die „Al Baia“ hüllen und Ihre Kopftücher kommen zum Einsatz. Eigentlich sieht es gar nicht mal so übel aus ;o) Sehr Interessant ist die alte Stadt mit Ihrem Charme. Die Häuser scheinen schon seit hunderten von Jahren so zu stehen und es gibt laut unserem Reiseführer Gebäude die schon 400 Jahre alt sein sollen. Es gibt viel interessantes zu entdecken und es ist beeindruckend wie gut sich Jahrhunderte alte Traditionen und neueste Technologie zusammenfügen können. Auf dem „Soukh“ dem Markt der Stadt kann man neben Gewürzen, Kleidung und Haushaltsbedarf auch eine ganze Menge Kitsch kaufen. Die Preise sind teilweise sehr günstig und teilweise mit den Preisen in Deutschland zu vergleichen. Handeln sollte man natürlich immer und dabei nichts unversucht lassen. Am späten Nachmittag wurden wir dann in unser Hotel gebracht. Das Golden Tulip in Jeddah ist eine gute Adresse um sich vor dem Rückflug nochmals so richtig zu entspannen. Hier kann man ein warmes Bad oder eine kühle Dusche genießen. Das Essen im Hotel lässt wieder einmal keine Wünsche offen. Ob Lachs, Erdbeeren, Fleisch, Salate oder eine von den vielen süßen Versuchungen. Hier wird man verwöhnt. Um 1 Uhr wurden wir dann für unseren Flug nach Frankfurt zurück am Hotel abgeholt und waren am Morgen gegen 08:15 Uhr wieder in Frankfurt. Erschöpft und müde aber voller schöner Erinnerungen. Ich hoffe ich werde bald wieder an den Riffen von Saudi Arabien tauchen gehen und diese großartigen Tauchplätze wieder sehen.
Bewertung :
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M/Y Dream Master geschrieben am 25.11.2007 von Divejunkie69 [AOWD, 656 TG] |
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0 von 0 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Vom 09.-23.11.2007 habe ich mit meinem Tauchkumpel Hoddel an einer Tauchexpedition auf der M/Y Dream Master teilgenommen. Die Expedition sollte erstmals zu den Farasan Islands führen. Auf dem Weg dorthin wurden sowohl auf dem Hin, als auch auf dem Rückweg die Farasan Banks betaucht. Der Veranstalter Extratour aus Göttingen hat diese Reise veranstaltet. Wie auch schon in anderen Berichten erwähnt gab es wieder einmal keinerlei Probleme beim gesamten Reiseablauf. Die Betreuung ist vorbildlich und die Preisgestaltung ungeschlagen. Hier gibt es wieder einmal 6 Flossen. Das Schiff gehört Prinz Abdullah Saud M.Al Saud und ist technisch absolut bestens ausgestattet. Es sollte aber jedem klar sein, dass dieses Boot nicht zum Tauchen konzipiert wurde, sondern eher für Ausflugsfahrten. Es wurde zu einem Tauchboot umfunktioniert. Wir waren mit 14 Tauchern an Bord, die Tauchplattform war dafür ausreichend groß, allerdings fehlen Ausrüstungskörbe und geeignete Ablageflächen für das Kameraequipment. Da ich nach einigen Tagen der einzige UW-Fotograf war (2 geflutete Kameras, ein gebrochenes Gehäuse) hatte ich allerdings keine Probleme. Platz ist ansonsten reichlich vorhanden, allerdings sollte der untere Bereich (Kabinen/Toiletten/Duschen) mal dringenst überholt werden. Als negativ ist auch zu betrachten, dass sich die Küche auch in diesem Bereich befindet und somit der Kochdunst speziell in den hinteren Kabinen allgegenwärtig ist. Das Boot ist aus Fiberglas gebaut und wird von der Crew recht ordentlich gepflegt. Wenn man es allerdings als Tauchboot mit den neuen Top-Schiffen in Ägypten vergleicht, kann ich für das Schiff maximal 4 Flossen vergeben. Die Crew besteht aus Philippinos, die einen außergewöhnlich guten Service bieten, hier gibt es keinerlei Beanstandungen. Der Käpt´n ist ebenso Philippino und beherrscht das Schiff hervorragend. Ich habe es selten erlebt, wie man ein 28m Schiff so butterweich an aufgetauchte Taucher heranführt. Für die Crew somit auch 6 Flossen. Begleitet wird die Tour von Eric Mason. Der Sohn einer Italienerin und eines Engländers, der in Nigeria seine Kindheit verbracht hat, befindet sich nun seit mehr als 30 Jahren in Saudi Arabien und ist ein halber Saudi. Er ist das Radio des Schiffes, lässt sich aber leider nicht auf Knopfdruck abstellen. Selbst unter Wasser ist er allgegenwärtig mit seinem Klopfer zu vernehmen. Eric ist ein Original, welches man selten in solcher Art antrifft. Der Sprücheklopfer wurde nicht von allen Teilnehmern als angenehm empfunden, Hoddel und ich allerdings kamen gut mit ihm zurecht. Der große Vorteil für einen Individualtaucher besteht schon alleine darin, dass er einen nach eigenem Geschmack tauchen lässt. Seinen Laptop stellte er mir für die ganze Reise zur Bildbearbeitung zur Verfügung. Das würde auch nicht jeder tun. Nun zum Tauchen: Ich kann mich den meisten Berichten hier anschließen. Die Farasan Banks sind als Riffe absolut top. Die Steilwände sind gigantisch. Bedingt urch die Wassertemperatur (32°C)allerdings sind uns viele Haisichtungen allerdings verwehrt geblieben. Großfisch stand nicht auf der ganzen Tour auf der Tagesordnung. Besonders die Farasan Islands boten uns viele langweilige TG. Hier dümpelten wir oft im 2-10m Bereich, da es tiefer nicht ging. Auch der Makrobereich zeigte nicht die erhofften Sichtungen. Zusammengefasst sei gesagt, das man die Farasan Islands, trotz einiger interessanter Sichtungen getrost aus der Tauchplanung streichen kann, die Farasan Banks allerdings sind eine Tauchreise wert. Beim Tauchen haben wir, 2 Seidenhaie, 2 Mantas, etliche Delphine und große Büffelköpfe, einige graue Riffhaie und Weißspitzenriffhaie, 2 Adlerrochen, einige Federschwanzrochen, Blaupunktrochen, Kuhl´s Stechrochen, Bullenrochen, marmorierte Stachelrochen etc. angetroffen. Die gesamte Ausbeute war sicherlich nicht schlecht. Fürs Tauchen vergebe ich 4,5 Flossen. Alles in allem sicherlich eine gelungene Safari, die ich mit knappen 5 Flossen bewerten kann.  Manta Manta Grauer Riffhai Suppenschildkröten bei der Paarung Sepias Barracudas Seidenhai Nacktschnecke Halgerda Willeyi Clarks Anemonenfische Riesenmuräne Spanische Tänzerin Spanische Tänzerin
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M/Y Dream Master geschrieben am 14.05.2007 von Uli [SSI AOWD, 48 TG] |
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2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Ende März 2007 sind wir aufgebrochen zu den Farasan Banks, Saudi Arabien. Hier nur kurz stichpunktartig meine Eindrücke: Boot: Dream Master, die 4er Kajüten wurden bei uns nur mit 2 Personen belegt. Das ist bereits eng, aber es lässt sich prima aushalten. Meine Meinung: max 14 Personen, sonst wird es zu eng. Toiletten und Duschen werden täglich gereinigt, man sieht aber, dass die Feuchtigkeit ihre Spuren hinterlässt. Eric Mason: Er war die ganze Woche mit an Bord und es hat alles reibungslos wie am Schnürchen funktioniert. Er ist wirklich ein Sprücheklopfer, aber ich fand seine Art sehr angenehm, sympatisch und ausserdem unterhaltsam. Crew: Phillipinisch. Stets sehr hilfsbereit und sehr professionell. Das Essen war immer lecker (besonders der geangelte Tunfisch, der abends dann als Sashimi auf dem Tablett lag). Tauchen: 3-4 Tauchgänge täglich. 4. Tauchgang = Night-DIVE. Wir hatten viele Drifttauchgänge. Überwiegend Drop-Off-Tauchgänge, abfallend auf weit (!) über 100m. Sehr eigenverantwortliches Tauchen im Buddy-Team. Boje empfehlenswert, da wir manchmal sehr weit weg vom Boot aufgetaucht sind. Flora und Fauna: Die Riffe sind der Wahnsinn. Korallen, Schwämme usw. ohne Ende und alles intakt. Viele Unterwasser-Bummies (senkrechte Säulen, 3m im Durchmesser und 15m hoch) Wenig große Schwärme gesehen. Ansonsten alles was das Herz begehrt: Delphinschule mit über 100 Tieren, Grauhai, Grauhai-Eier, Weißspitzenriffhaie, Bullenrochen, Feuerfisch, Krokodilsfisch, Makrelen, Tunfisch, Muränen, Schilkröten, Baracudas, Büffelkopfherden, eine Gruppe ist mit Walhaien geschnorchelt. Alles in allem: Uneingeschränkt zu empfehlen.  Farasan Banks, viele kleine Inseln Salon Dream Master Achtern Büffelkopfherde Delfinschule, nur ein Auschnitt große Schildkröte Steilwände Tagesablauf viele Bummies Korallen
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M/Y Dream Master geschrieben am 04.12.2006 von Martin Bauer [PADI AOWD, 500 TG] |
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2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Aufgrund der vielen sehr guten Berichte sind wir mit hochgesteckten Erwartungen nach Saudi-Arabien gefahren. Unsere Tour ging vom 24.11. bis zum 01.12.2006 und ebenfalls zu den Farasan-Banks. Zum Schiff, zur Crew und zur organisatorischen Seite des Tauchens kann ich dem Bericht von Ratz zustimmen. Wir haben in 5 Tagen ebenfalls 21 TG geschafft, und das ganz entspannt. Den Managing Director des Safari-Unternehmens, Herrn Eric Mason, haben wir am Abschlußtag kennengelernt - wie Ratz schon sagt kommt er als ziemlicher Sprücheklopfer rüber. Doch nun zum Tauchen selbst: Die Riffe sind sehr schön bewachsen - Hart- und Weichkorallen. Wer Steilwandtauchen mag kommt ganz bestimmt auf seine Kosten. An einigen Plätzen waren die Steilwände auch durchbrochen mit Einschnitten und kleinen Höhlen - nicht schlecht. Die meist vorhandenen Plateaus in 20-50m Tiefe haben häufig Strömung, so daß auch der sportliche Aspekt nicht zu kurz kommt. Aber: Wir haben selten so wenig Fisch gesehen wie während dieser Safari! Und das betrifft sowohl Großfisch als auch die Schwärme von Riffbewohnern, die nach den Berichten eigentlich zu erwarten waren. Auch bei dan Nácht-TG gab es kaum was an Krebsen, Schnecken und Co. zu sehen. Wir haben gerätselt, woran das liegt: -War unsere Reisezeit einfach falsch? -War das Wasser zu warm? (wir hatten 30 Grad bis 50m Tiefe - das würde das Fehlen der Großfische erklären, aber wo waren die Riffbewohner?) -Waren unsere Erwartungen aufgrund der verschiedenen Berichte einfach zu hoch? -hatten wir einach nur Pech? -Wird heimlich mit Dynamit gefischt? Wir meinen mindesten einen Zünder gefunden zu haben und an einigen Stellen gibt es Zerstörungen im Riff, deren Herkunft natürlich oder künstlich sein kann. Ich würde mich sehr über weitere Berichte freuen, auch um herauszubekommen, ob uns unsere Erwartungen hier einen Streich gespielt haben. Nach eigenem Erleben kann ich das Tauchgebiet höchsten mit 3 Flossen bewerten.
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M/Y Dream Master geschrieben am 06.04.2006 von RATZ [PADI MSD, 680 TG] |
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0 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Seit etwas mehr als einem Jahr werden über einige Reiseveranstalter in Europa diese Tauchsafaris zu den abgelegenen Farasan Banks angeboten und dieses Tauchgebiet reizt wohl jeden, der sich in Ägypten schon mal über tolle, aber völlig überlaufene Riffe geärgert hat. Der Preis ist natürlich etwas höher, als die üblichen Süd- oder Nordtouren, doch nach kurzem Zögern entschloss ich mich Anfang des Jahres, eine der Safaris zu buchen, um herauszufinden, wie es auf der anderen Seite des Roten Meeres unter Wasser aussieht. Erst musste eines der seltenen Visa beantragt werden (angeblich nur 500 pro Jahr an westliche Touristen), aber dann verlief die Anreise von Frankfurt über Genf nach Jeddah problemlos und bei der Einreise wurde niemand besonders gefilzt, obwohl strenge Regeln über die Einfuhr von z.B. Schweinefleisch oder Alkohol herrschen. Der vom Veranstalter organisierte Transfer per Kleinbus zum Hafen und Ausgangspunkt der Safari Al Lith zog sich mit 4 Stunden dann noch ordentlich und die 16 Urlauber staunten ganz schön über den ziemlich dichten und chaotischen Verkehr in der Wüste. Als wir mitten in der Nacht endlich die ‚Dream Master’, unser Zuhause für die nächsten Tage erreichten (die baugleiche ‚Dream Voyager’ wartete mit italienischen Gästen auch aufs Auslaufen), gab es noch einen kleinen Snack und jeder wurde angehalten, auf dem Tauchdeck gleich sein Equipment vorzubereiten, um auszuschließen, dass etwas vergessen wurde, denn Ersatz gab es an Bord keinen. Das gab mit all den großen Taschen und übermüdeten Tauchern noch mal ein ganz schönes Knäuel, bevor man sich nach und nach noch für einige Stündchen in die zugeteilten Kojen verzog, um für den ersten Tauchtag halbwegs fit zu sein. Diese werden zum Glück nur mit 2 Leuten belegt, obwohl sie eigentlich für 4 vorgesehen sind, was eindeutig zu eng wäre. Da die beiden Schiffe speziell für Tauchsafaris gebaut wurden - und zwar für sehr viel Geld - muss man schon kritisieren, dass sie von der Aufteilung her nicht besonders gut durchdacht sind, obwohl alles noch relativ neu und auch edel ist. Der Manager Eric Mason (der sich uns allerdings als Gabriel vorstellte!?) fuhr bei den Italienern mit, worüber aber keiner von uns sonderlich böse war, denn er kam allen als rechter Sprücheklopfer vor und die restliche Crew - alles Philippinos- hatten die Sache auf angenehmste Art voll im Griff. Doch das Wichtigste ist natürlich auf so einer Safari das Tauchen und auf das freute sich schon jeder ungeduldig! Nachdem das Boot am anderen Morgen bei Sonnenaufgang Richtung Farasan Banks (die auf der Höhe von Port Sudan liegen) aufgebrochen war, sprangen wir gegen 9 Uhr am Canyon Reef zum ersten Mal ins glasklare und 27° warme Wasser und waren alle sofort begeistert: Unglaublich, wie sehr man es den herrlichen Korallenriffen anmerkt, dass hier kaum jemals zuvor getaucht wurde! Wegen ungünstiger Flugzeiten waren nur 5 Tauchtage mit je 4 Tauchgängen vorgesehen, die auf 40m und 60 Minuten begrenzt wurden, aber die Zeit wurde des öfteren von vielen überschritten, weil man einfach nicht aus dem Wasser wollte und am letzten Tag zogen einige von uns sogar 5 Tauchgänge durch, so dass ich trotz der wenigen Tage auf 21 Dives kam, von denen jeder super war und einige ganz locker in meine `Top 20´ einstiegen. Obwohl das Meer sehr ruhig war und wenig Strömung herrschte, wodurch uns z.B. keine Hammer- oder Tigerhaie beschert waren, die auch ab und zu hier gesichtet werden, konnten wir wirklich nicht klagen: Mantas, Riffhaie, Adlerrochen, Barrakudas, unzählige Schildkröten, Delphine, Schulen mit bis zu 50 fetten Büffelkopfpapageifischen, bei Nachttauchgängen Spanische Tänzerinnen, Steilwände mit Schwarzen Korallen so weit das Auge reicht und und und... Und das Beste: Keine Rudel von anderen Tauchern, wir teilten uns jedesmal in kleine Grüppchen auf und waren so praktisch zu dritt oder viert alleine an den Riffen. Dem anderen Schiff mit den Italienern begegneten wir nur 2x beim Ankern an einer der unbewohnten und kargen Inseln der Farasan Banks, wie z.B. Marmar Island. Kurz: Das Tauchen war absolut genial und Plätze, wie Shi´b Ammar Reef, Danak oder Jabbara Island werde ich nie vergessen! So dachten auch die meisten anderen Gäste an Bord, die meist wie ich schon viel von der Welt gesehen haben. Neben der Taucherei konnte man ab und zu mit dem Begleit-Zodiac mal einige der Sandinselchen erkunden und sonst vergingen die Tage wie üblich mit essen, Logbuch schreiben, Fotos (oder mal `ne DVD) ansehen, fischen und schlafen. Abends wurde es meist schnell ruhig, denn nach 4-5 Dives ist man müde und auf das Dekobierchen muss in Saudi Arabien verzichtet werden, auch wenn es von vielen schmerzlich vermisst wurde :-). Wohl auch besser so, dass sich jeder dafür an viel Wasser hielt, denn angeblich hat der König des Landes verfügt, dass die Safaris eingestellt werden, falls mal ein Dekounfall passiert. Nichtsdestotrotz sind angeblich schon weitere Schiffe im Bau und so werden die ruhigen Zeiten wohl auch hier bald Vergangenheit sein. Wer also diese herrlichen Tauchspots noch so unberührt erleben will, wie wir, der sollte sich möglichst schnell zu dieser Reise durchringen. Am letzten Tag stand noch eine Stadtbesichtigung mit Guide in Jeddah an, die ganz interessant war. Allerdings mussten sich die anwesenden Frauen dabei nach Landessitte verschleiern, denn hier ist alles streng islamisch. Viel zu schnell war dieser Trip wieder vorbei und als Fazit gebe ich für die Tauchspots 6 Flossen und für das Schiff (Platzaufteilung und viele geplatzte O-Ringe negativ / Dafür gutes Essen und sehr nette Crew) und die Anreise 4 Flossen, was insgesamt 5 Flossen ergibt. RATZ (PADI Master Scuba Diver / 680 Tauchgänge)  Adlerrochen Büffelköpfe Büschelbarsch Dream Master - unser Schiff
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M/Y Dream Master geschrieben am 05.04.2006 von Kathrin [**, 450 TG] |
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3 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Die ´Luxusyacht´ des Saudiprinzen hielt nicht ganz, was sie auf den ersten Blick versprach.(Im Jakuzzi wurde das Brauchwasser in einem Plastiksack gebunkert, die Eismaschine ging nur im Hafen, die Nespressomaschine hatte keine Kapseln, die Schischa keine Kohle.. also nichts mit Luxus). Eine schöne Yacht, aber kein Tauchschiff. Mit geringem Umbau und ein paar praktischeren Einrichtungen (z.B. Gerödel-Boxen, Trockenplatz, Liegemöglichkeiten auf dem Sonnendeck, etwas durchdachtere Verpflegung) kann aus dem Schiff etwas werden. Die sehr nette Philippino-Crew beherrscht Nautik und Tauchservice, aber keine ´Hauswirtschaft´. Ladenfrische, daher stinkende Handtücher, die nicht trockneten, versteckter Toaster, keine Messer, keine festen Becher/Tassen (nur abfallintensive Plastik- und Styroporbecher), Warmduschen nur auf Anfrage für 20 min... aber sie sind bestimmt lernfähig. Doch man übersieht die leichten Mängeln, sobald man den Kopf in das fantastische 1*** Tauchrevier der Farasan Banks steckt. Unberührt, voller Leben, knallbunt, jungfräulich - einfach toll!!  Dinner Dream Master
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TIPP: | Tauchshops gibt es viele, aber wie finde ich den richtigen? Unsere Tauchshop-Datenbank hilft. |
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24.07.2008 13:00 Taucher Online : 205 Heute 7982, ges. 27731378 Besucher
 
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