Tauchboote Ägypten

M/Y Ghazala 1

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 Datenbank - Tauchboote - Ägypten - 9 Berichte zu diesem Eintrag!

 

Datenbankeintrag 70411
M/Y Ghazala 1
Geschrieben am 10.12.2011 von captainharry [CMAS **, 120 TG]

Nordtour (Sinai) mit der Ghazala 1, Ende November 2011:

Das Boot: Älteres Schiff, aber in gutem Zustand. Es git 2er und 3er Kabinen. Wir waren noch voll besetzt. Alle Kabinen waren mit 2 Personen belegt. Für 3 Personen in der 3er Kabine wäre es entschieden zu eng gewesen.
Duschen und Toilette war etwas eng, aber sonst OK.

Crew:
freundlich, gutgelaunt, hilfsbereit und extrem professionell in ihrer Arbeit: sehr gut!!!!

Essen und Trinken:
lecker, reichlich und abwechslungsreich (nur das Frühstück war immer gleich). Tee und Wasser war kostenlos. Preise für Drinks und Bier waren etwas happig. Keine Ahnung, warum in Ägypten ein Bier 3.- € kosten muß. Kalkulationsfaktor wahrscheinlich: EK x10.

Tauchen:
Briefings waren OK. Angesteuerte Tauchplätze waren meist sehr gut. Bis auf den Checkdive: fand in einer Geröllhalde gleich 300 Meter hinter dem Hafen statt – muß das sein?
Nitrox gabs kostenlos.

Guides:

Joan: absoluter Top-Mann – klares Briefing, extrem gut orientiert, immer auf Zack, hatte zu jeder Zeit den Überblick. Durch und durch professionell. War eine Freude mit ihm zu Tauchen. Besser geht‘s nicht!!!!

Tony: das krasse Gegenteil: grobe Selbstüberschätzung, oft desorientiert und unkonzentriert. War meistens mit sich selbst und seinem iPhone beschäftigt. War zwar seine erste Tour als Guide, aber gerade dann sollte man konzentriert bei der Arbeit sein. War zwar bei dieser Tour nicht schlimm, da nur erfahrene Taucher dabei waren. Wollte, daß alle in 2er-Reihen hinter ihm her tauchen (Kindergartentauchen). Er konnte nicht erkennen, auf wen er aufpassen mußte und wer selbstständig tauchen kann. Er selbst war auch nicht empfänglich für positiv gemeint Kritik. War auch sonst etwas geknickt, da es auch auf der vorherigen Tour Anlaß zur Kritik gab.

SinaiDivers:
haben sich gedacht, wenn man einem Neuling auf seiner ersten Tour einen erfahrenen Guide zu Seite stellt, wirds schon gutgehen. War leider nicht ganz so.

Veranstalter:
Ich hatte bei SinaiDivers direkt gebucht. Da ich erst eine Woche vor Reisebeginn gebucht hatte, gabs zwar einen ´last Minute Preis´, bei dem aber die ca. 60 € Ersparnis gleich danach wieder in Form von einer ´last Minute Buchungsgebühr von 60.- € dazukamen !!! Ist eigentlich nicht OK – da aber der Gesamtpreis und auch die Preise der angebotenen Flüge OK waren...Schwamm drüber.

Fazit:
Würde ich wieder mitfahren? Mit Joan als Guide auf jeden Fall. (Dann hätte es auch 5 Flossen gegeben) Bei Tony als Guide nicht – außer man steht auf Kindergartentauchen.

Davon abgesehen war es eine ganz entspannte Tour mit netten Leuten in einem schönen Tauchgebiet.

    Bewertung : ( 3 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 70356
M/Y Ghazala 1
Geschrieben am 07.12.2011 von dirty-hari [CMAS****, 950 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Meine Erfahrungen waren folgende:
Es handelt sich um ein recht altes Schiff, das teilweise noch 3 Bett Kabinen hat. Der Platz für die persönlichen Dinge ist in den 3 Bett Kabinen sehr begrenzt. Das Oberdeck ist leider nicht Windgeschützt wie bei neueren Booten. Leider konnte man sich hier dank des Windes kaum aufhalten. Schade.
Die Crew war durchschnittlich. Das Essen ausreichend aber nicht abwechslungsreich.
Ein Briefing des Tauchguide Sheriff der sehr lehrerhaft agierte dauerte teilweise 15min! davon erzählte man jeweils 5 min was alles nicht erlaubt ist. Es wurden Varianten A, B, C und D vorstellte je nach Strömung die man noch nicht kannte. Bei Abtauchen rief dann der Guide Toni „Ich glaube A“! No Comment!
Was den Guide Toni betrifft sollte der Veranstalter überlegen das dieser Ihn hier repräsentiert. Ok! wer will denn diesen Job schon machen wenn man nicht mal über eine eigene Kabine verfügt, sich im Essensraum umziehen und auf dem Deck schlafen muss. Ich nicht! Es handelt sich hierbei um einen sehr jungen Mann der immer Händy spielend rumrannte und die ständig die neusten deutschen Fußballergebnisse von sich gab. Auch die Tischmanieren suchen Ihres gleichen. Nach seinen Angaben hat er das Tauchen erst vor kurzen erlernt hat und noch nicht mal 150 TG! Qualifikation unbekannt! Mit einer Gruppenführung von 10 Tauchern ist er überfordert. Dies hatten wir auch nicht gebucht!

Die Aufgabe des Tauchguide ist klar definiert Auswahl der Tauchplätze, Erläuterung des Tauchplatzes, Sicherheit des Tauchbetriebs. Kein Formationstauchen!

Die Tauchplätze waren leider eher unterdurchschnittlich.

    Bewertung : ( 3 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 62559
M/Y Ghazala 1
Geschrieben am 17.10.2010 von 42bar [PADI Rescue, 130 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Die Nordtour mit der Ghazala 1 im Oktober 2010 war meine dritte Tauchkreuzfahrt. Ich hatte früher schon zwei Touren im Süden mit Divers Heaven Fleet (Freedom-Klasse, also die ´einfachere´ der beiden Klassen von Divers Heaven) gemacht. Diese Schiffe dienen auch als Vergleichsmaßstab für die folgende Bewertung.

Schiff: Die Ghazala 1 ist mit (nach Umbau) 28 Metern eines der kleineren Liveaboards. Es gibt 2- und 3-Bett Kabinen, alle mit eigener Dusche/WC. Eine Kabine hat ein Doppelbett, alle anderen Einzelkojen.
Das Schiff ist nicht mehr ganz neu, aber gut erhalten und gepflegt. Sicherheitseinrichtungen waren, soweit erkennbar, in gutem Zustand. Ein kurzer Blick in die Maschinen- und Kompressorräume zeigte, dass diese gut aufgeräumt waren (dies lässt in der Regel auf das Sicherheitsbewusstsein der Schiffsführung schließen).
Das Schiff hat GPS mit elektronischer Seekarte, Echolot und UKW-Seefunk, jedoch kein Radar.

Leben an Bord: Die Verpflegung an Bord war gut und reichlich. Abwechslungsreichtum und Präsentation (Buffetform) habe ich auf anderen Schiffen aber auch schon besser erlebt.
Wasser (aus Flaschen), Kaffee und Tee ist kostenlos, so dass es keinen Grund gibt, nicht ausreichend hydriert ins Wasser zu gehen. Kosten für Softdrinks (1€-1,50€) und alkoholische Getränke (Bier 3€) empfand ich als OK.
Die Crew überschlägt sich nicht so vor Fürsorglichkeit, wie ich es auf anderen Schiffen erlebt habe. Ich finde das gut - die Ghazala 1 ist klar ein Schiff für Taucher, bei denen das Tauchen im Vordergrund steht, kein Wellnesstempel mit ´Meerblick´.

Tauchen: Nordtour heisst natürlich Wracks. Über Thistlegorm, Dunraven & Co. brauche ich hier nichts zu schreiben...
Die Briefings waren OK, allerdings wurden mehrere Tauchgänge dann anders als gebrieft durchgeführt, weil sich die Strömungsverhältnisse geändert hatten. Allerdings bestand auch niemand darauf, stur hinter dem Guide herzutauchen, so dass erfahrene Buddy-Teams ihren Tauchgang selbst gestalten konnten.

Die Organisation des Tauchbetriebs gefiel mir weniger gut. Es wurde zwar immer wieder seitens des (einen für 13 Taucher inkl. ein Taucher mit Handikap) Guides Sicherheit im Munde geführt, aber es wurden ´Buddy-Teams´ mit bis zu 5 Tauchern eingeteilt, die natürlich dann unter Wasser auch nicht optimal zusammenspielen konnten. Verwendung einer Dekoboje beim Sicherheitsstopp und Auftauchen wurde empfohlen (´bleibt bei einem Taucher, der eine Boje hat´), aber nicht zur Pflicht gemacht. Wo die Sauerstoff-Versorgung ist wurde erst auf Nachfrage mitgeteilt, eine Einweisung fand nicht statt (´die Crew weiss das´).
Sicherheit sollte eher durch strikte Tiefenregelung (30m maximal, keine Deko) ohne Unterscheidung nach Erfahrung und Tauchverhalten und Pünktlichkeit beim Briefing hergestellt werden als durch optimale Organisation, die auf den jeweiligen Tauchplatz einging.

Ich hätte mir hier eine klare Buddy-Einteilung (zwei, maximal drei Taucher als Buddyteam), ein umfassenderes Bootsbriefing (Sauerstoff, Notausgänge, Verhalten wenn man abgetrieben wird...) und Zeit- und Tiefengrenzen abhängig vom Tauchplatz gewünscht.
Nitrox (29%-32%) wurde für entsprechend brevetierte Taucher kostenlos angeboten.

Positiv ist die sehr gute Atmosphäre an Bord hervorzuheben. Alle (Crew und Gäste) haben sich bemüht, die Woche für alle angenehm zu machen.

Würde ich noch einmal auf der Ghazala 1 fahren? Ja, wenn ich meinen eigenen Buddy mitbringe, auf jeden Fall.

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 56757
M/Y Ghazala 1
Geschrieben am 12.01.2010 von **-diver

Auch mich hat es vom 12.-19.November 2009 zu den Sinai-Divers und auf die Ghazala I verschlagen. Allerdings hatte ich dabei keine große Wahl, denn ich hatte mich einer Tauchgruppe angeschlossen, die als ´Wiederholungstäter´ die Ghazala gebucht hatte.

An Bord konnte ich dann davon überzeugen, weshalb man mehr als einmal mit diesem Boot fahren kann. Zugegeben, das Alter der ´Legende´ hat mich zunächst etwas ´abgeschreckt´ - andererseits, was sich in diesem Geschäft sooo lange halten kann, muss auch positive Seiten und innere Qualitäten haben.

Und so war es dann auch - das Boot ist nun mal keine ´Hochglanz-Luxusyacht´ mit sämtlichem Schnickschnack in den Kabinen, aber es ist ein solides Boot mit einer soliden Crew, die jederzeit wusste, was sie tat und die sich eine Woche lang nicht nur bemüht hat, alles für die Taucher/-innen an Bord zu tun, sondern das auch geschafft hat.

Die älteren Berichte hier -die ich zur Vorbereitung natürlich verschlungen(und auch kritisch hinterfragt) habe- kann ich voll unterschreiben, vom knoblauch-affinen Koch bis hin zu den subjektiven Eindrücken. Klar, dass man es nicht allen Recht machen kann, was Härte der Betten, Ruhe im Schiff oder Geschmack des Essens anbetrifft.

Da aber das Tauchen eindeutig im Vordergrund (ohne den Wohlfühlfaktor zu vernachlässigen) steht, lege ich darauf auch deutlich mehr Wert. Die Tauchplatzwahl von Silvia war ausgezeichnet, besonders in Kombination mit der Zeitwahl, auch wenn es teilweise schon mächtig früh war. Die Briefings waren stets informativ und umfassend, besonders gut hat mir gefallen, dass nicht geduldet wurde, dass jemand dem Briefing fernblieb (also nicht nach dem Motto: ´..einer vom Buddyeam reicht..´)

Die technischen u. sicherheitstechnischen Einrichtungen waren auf jeden Fall in Ordnung, zwei Zodiacs an den Riffen u. Wracks angemessen.

Was man auf jeden Fall überdenken sollte, ist die Unterbringung von 3 Personen in der Kabine (was uns insgesamt auf dieser Tour nicht betraf), dann wird´s sicherlich ziemlich eng ... zu eng.

o.k. der U-Rumpf der Ghazala verkraftet etwas raueres Wetter nicht ganz so .. oder sagen wir besser ein Teil der Mitreisenden ;-)

5 Flossen ist das Ganze auf jeden Wert (natürlich rein subjektiv für mich)

Der ganze Bericht (mit Fotos) würde hier den Rahmen sprengen und ist hier zu finden:

http://www.justmypix.de/html/safari_2009.html

Also - ´alf shukr´ an die gesamte Crew mit Silvia, auch ich könnte
zum Wiederholungstäter werden


    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 52982
M/Y Ghazala 1
Geschrieben am 11.08.2009 von 2308




Das war meine zweite Tour auf der Ghazala I ,eigentlich wurde schon alles geschrieben.

Das Boot ist schon etwas älter aber in einem guten zustand,die Grösse der Kabienen ist ausreichend und sauber.Der Saloon ist Klimatisiert und 16 Gäste haben genug Platz,das Essen war Abwechslungreich und reichlich vorhanden.

Nitrox ist for Free und immer 32% +- 0,5 es sind überwiegend 12L Tanks,es gibt aber auch einpaar 15er.Notfall Sauerstoff ist vorhanden.

Die Crew ist immer hilfsbereit,mir gefiel es besonders gut,wenn man wie ich ne Videoausrüstung in der Hand hat,dann auf dem Taucherplattform die Flossen angezogen bekommt.

Über die Tour wurde auch schon alles gschrieben,wie gesagt war meine zweite Nordtour und ich werde sie irgendwann sicherlich nochmal machen.

Gruss an die Crew,Diveguide Sheriff und besonders an die Silvia


gruss Kerem



    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 51295
M/Y Ghazala 1
Geschrieben am 02.06.2009 von nurfs [PADI AOWD, 557 TG]

Als Gruppe mit 12 Personen, davon 11 Taucher, hatten wir eigentlich die Ghazala II über extratour bei den Sinai Divers, vom 2.-9.4.09, gebucht. Der Transfer zur Tauchbasis der Sinai Divers klappte problemlos. Hier lernten wir dann auch sogleich unseren Guide die Silvia kennen. Hier wurden dann auch unsere Pässe kopiert und für die Hafenbehörde zusammengestellt. Zu unserer großen Überraschung bekamen wir dann das etwas größere Schiff, die Ghazala I. Nach kurzem Aufenthalt auf der Basis wurden wir dann in den Hafen von Sharm el Sheikh aufs Schiff gebracht.

Nach kurzem Einchecken an Bord haben wir sogleich ausgepackt und unsere Ausrüstung tauchbereit gemacht. Hierbei ist mir leider die Schnalle vom Flaschengurt gebrochen. Nach kurzer Info an Silvia erhielt ich ohne Probleme einen anderen Flaschengurt, leihweise. Sogleich sind wir dann aus dem Hafen ausgelaufen und haben dann, nach kurzer Bürokratie (Tauchtauglichkeits- und Brevet check) kurz vor der Dämmerung unseren Checkdive absolviert.

Anschließend gab es dann ein leckeres Abendessen und es wurde über die gewünschte Reiseroute gesprochen. Hierbei konnten wir unsere Wünsche ohne Probleme einfließen lassen. Die Route war letztlich für uns alle super gewählt. Anfänger wie Fortgeschrittene kamen voll auf ihre Kosten.

Die Reise führte über Ras Muhammad in den Golf von Suez zur versunkenen Thistlegorm, wieder zurück in die Strasse von Tiran und anschließen zurück in den Hafen von Sharm el Sheikh. Auf unserer Reise konnten wir problemlos bis zu 3 Tauchgänge am Tag und einen Nachttauchgang genießen. Wir betauchten Ras Cathy, Ras Gozlani, Ras Zatar, Last Alternative, Shark und Jolanda Reef, die Wracks Dunraven und Thistlegorm, Small Crack, Lonely Mushroom, Anemone City, Stingray Station, Jackfish Alley, South Lagoon, Jackson Reef, Woodhouse, South Lagoon, Thomas Reef und Ras Umsidd.
Die angefahrenen Tauchgründe und Wracks waren top und in der Regel in einem guten Zustand, auch wenn man mal Pech hatte nicht viel zu sehen. Die Thistlegorm hatten wir, trotz zweier anderer Safariboote, zu dieser Jahreszeit an drei Tauchgängen für uns allein. Herrlich !!!!
Insgesamt konnte ich auf dieser herrlichen Tour 24 Tauchgänge in mein Logbuch eintragen.

Silvia, unser Guide, hatte uns als Gruppe gut im Griff. Sie war super kompetent (kannte die Riffe aus dem FF), fröhlich, freundlich und hilfsbereit. Echt eine Klasse für sich, sehr gerne wieder !

Nun zum Schiff Ghazalla 1 :
Das Schiff war in einem recht guten Zustand, sehr sauber und geräumig. Die 3-Bett-Kabinen waren mit eigenen WC und Dusche ausgerüstet. Die Betten wurden jedoch von einigen Gästen als zu hart moniert. Der Nassbereich war geräumig und zweckmäßig hergerichtet. Das Schiff selbst war erst vor kurzem grundlegend überholt worden.
Aufgrund der Schiffsgröße konnte man sich bei Bedarf auch ohne weiteres einmal aus dem Wege gehen.
Die Crew war klasse, äußerst hilfsbereit, zuvorkommend und bemüht uns einen schönen Aufenthalt zu bereiten.
Das Taucherische war professionell aufgezogen, wurde Anfängern und Fortgeschrittenen gleichermaßen gerecht.

Alles in allem : Eine absolut gelungene Woche, die ich so gern wiederholen würde. Ich kann mit bestem Gewissen das Schiff, die Crew und Silvia weiterempfehlen. Wir haben viel gesehen, elebt und eine Menge Spaß miteinander gehabt. Auch die Erholung kam nicht zu kurz. Die Nord-Tour war ein voller Erfolg.

Die Ghazala I
Die Ghazala I

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 49883
M/Y Ghazala 1
Geschrieben am 30.03.2009 von quan [CMAS**, 130 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Relativ kurzfristig hatte ich mit Partnerin die Ghazala I im Nov/Dez 2008 gebucht, um der Kälte zuhause ein bisschen zu entfliehen und noch etwas Tauchen gehen zu können.

Die Buchung und Kommunikation im Voraus funktionierte problemlos, die Abholung am Flughafen und der Transfer in die Tauchbasis der Sinai-Divers war unkompliziert. In der Basis angekommen hätte man die Möglichkeit gehabt, sich noch Leihausrüstung mit an Bord zu nehmen und durchlief einen kurzen Check-In-Vorgang.

Danach ging es mit einem weiteren Gast (wir waren für die Woche nur zu dritt als Taucher auf diesem Boot) per Bus in den Hafen, wo durch den Tauchguide noch die Papierlage soweit fertig gemacht wurde, dass wir auf das Boot konnten.

Am Boot angekommen mussten wir den ersten Abend fast komplett im Hafen verbringen, da die Genehmigung zum Auslaufen sehr spät erst erteilt wurde. Hier erging es anderen Booten aber auch nicht besser.

An Bord wurden die letzten Papiere (u.a. ärztl. Attest) gecheckt, es gab eine kurze EInweisung in die Sicherheitsvorrichtungen und die Kabinen konnten bezogen werden. Bis auf zwei Kabinen gibt es ausschließlich Dreibettkabinen an Bord. Die Kabinen sind recht eng und klein - alle ausgestattet mit Dusche/WC. Da man die meiste Zeit eh nur schlief oder am Sonnendeck oder beim Tauchen oder Essen verbringt, ist das verschmerzbar. Der Zustand der Kabinen in Punkto Sauberkeit und Zustand war für das Boot OK, hätte aber besser sein können.

Das Tauchen fand max. 4 mal pro Tag statt. Bei der Route nahm der Tauchguide Rücksicht. Um die Gäste wurde sich gut gekümmert. Da wir auch kein Problem hatten ohne Guide zu tauchen war auch tauchen nur zu zweit möglich. Ein kleiner Check-Dive zu Beginn wurde durchgeführt.
Gesehene Tiere und Riffe waren top - ich denke die Routen im Roten Meer bedürfen keiner Erklärung mehr... Diese kann man genug im Netz nachlesen.
Auf dem Boot gab es Nitrox for Free, was wir auch rege in Anspruch genommen hatten.
Die Tauchgänge waren zeitlich nicht beschränkt, hier war aufgrund der kleine Gruppe sowieso eine hohe Flexibilität vorhanden.
Die Tauchgänge zum Ende hin konnten auch noch gut ausgenutzt werden, so dass man Dank Nitrox und etwas Rechnen doch noch genügend getaucht werden konnte, bevor es wieder mit dem Flugzeug zurück ging.. Hier ist man nicht so strikt und streng wie auf manch andren Booten.

Das Essen an Bord war sehr, wirklich sehr gut. Die Affinität des Kochs zu Knoblauch ist sicherlich nicht der Geschmack eines Jeden aber wir waren extrem zufrieden ;-)

Die restliche Crew war sehr hilfsbereit und freundlich, so wurde einem auch stets in die Tauchausrüstung geholfen und auch bei allen andren Belangen der Gäste versuchte man diesen zur Hand zu gehen.

In Bezug auf Tauchgangsplanung (Route, Anzahl, Länge) passte man sich den Gästen gut an.

Die Ghazala I ist aktuell das älteste Tauchboot im Roten Meer. Das Boot jedoch wurde öfter überholt und renoviert, so dass das Alter kein Problem war. Leider sind die Generatoren für Strom & Co nicht die leisesten, so dass man Nachts nicht immer die Ruhe hatte, die man sich wünschen würde - aber nachdem diese dann jedes Mal heruntergefahren wurde, war das auch kein wirkliches Problem mehr.

Alles in allem war die Woche auf der Ghazala ein voller Erfolg und der Urlaub sehr schön gewesen. Das Boot kann ich mit ruhigem Gewissen weiterempfehlen und würde es, wenn es eine andere Route fahren würde, auch gern nochmal besuchen.

Danke hier an die Crew und v.a. auch Silvia, unseren Tauchguide... [Ich hoffe, die Tauchlampe geht noch :-) ] Wir hatten die Woche viel Spaß und eine schöne Zeit.

Lepardenhai
Lepardenhai

Im Wrack der Thistlegorm
Im Wrack der Thistlegorm

Die Ghazala I
Die Ghazala I

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 38116
M/Y Ghazala 1
Geschrieben am 20.09.2007 von Roberto [TL 2 VDST/CMAS, ? TG]

Tauchsafari 06.09.-13.09.2007
Nordtour mit der Ghazala 1

Buchung:
Die Buchung erfolgte aufgrund einer Empfehlung eines unserer Reiseteilnehmer über Roscher Reisen aus Frechen. Wir hatten eine Vollcharter gebucht. Da sich unser Reiseteam aber erst in einem Zeitraum von ca. 6 Monaten komplett gefunden hatte, wurden zwischen Roscher und mir diverse mails geschrieben. Die Abwicklung war sehr gut. Auch Sonderwünsche (...Sischa an Bord?)wurden von Roscher organisiert. Gern wieder mit Roscher Reisen.

Das Boot:
Über das Boot hat mein Vorschreiber in 2005 sich schon sehr detailiert ausgelassen. Wesentlich neueres ist auch in 2007 nicht hinzu zufügen. Hier und da sind schon ein paar Schrammen oder Dellen hinzugekommen. Der Komfort auf dem Schiff ist aber sehr hoch. Die Betten in den Kajüten wurden täglich gemacht.Die Hebel für die Duschen sind unglücklich angebracht. Beim Öffnen der Tür kommt ganz unfreiwillig zu einer kleinen Erfrischung. Die Sitzgelegenheiten auf dem Mitteldeck sind so bequem, dass die förmlich zu einer Siesta nach dem Essen einladen. Das Tauchdeck ist super organisiert. Der Platz ist auch dann groß genug, wenn alle Taucher sich gleichzeitig fertig machen. Das Sonnendeck hat auch sehr bequeme Sitze und Matratzen die auch zum übernachten gern genutzt wurden. Das Zodiac hatte eine paar mal Probleme mit dem Motor die sich aber glücklicherweise immer regulieren ließen. Hier ist allerdings anzumerken, das der Ghazala1 ein zweites Zodiac gut zu Gesicht stehen würde. Bei 16 Tauchern wäre die Nutzung garantiert.

Die Tour:
Nach unserer Ankunft am Abend legte die Ghazala 1 ab um außerhalb des Hafens den Liegeplatz für unseren Checktauchgang am Ras Cathy anzusteuern.
1. Tauchtag
Ras Cathy - Checktauchgang begleitet von einem Schwarm Stachelmakrelen. Sonst eher unspektakulär.
Der zweite Tauchgang erfolgte am Ras Guzlani. Schöner Korallenbewuchs, viel Schwarmfisch.
Der dritte Tauchgang erfolgte am Last Alternative. Ein mit Korallen bewachsener Felsen der innerhalb von 30-40 Minuten umrundet ist. Praktischerweise erfolgte der vierte Tauchgang als Nachttauchgang auch dort.
2. Tauchtag
Da am Ras Mohamed hohe Wellen angesagt waren nutzte der Käpitän die Gelegenheit unseren Wunsch nach Shaab Abu Nuhas zu fahren zu ermöglichen. Dort hatten wir die Möglichkeit die Giannis D. 2 x und die Carnatic 1 x zu betauchen. Ein Nachttauchgang am Ankerplatz beendete den Tauchtag.
3. Tauchtag
Aufgrund der anhaltend hohen Wellen ging es dann zurück Richtung Ras Mohamed. Die Tauchgänge wurden an der Dunraven und am Small Crack gemacht. Anschließend führen wir zum Shaab Ali um dort einen Nachttauchgang durchzuführen um am nächsten Tag schnell bei der Thistlegorm zu sein.
4. Tauchtag
Die ersten beiden Tauchgänge wurden bei der Thistlegorm gemacht. Immer noch ein Hotspot im roten Meer! Anschließend ging es zum Yolanda Reef/ Shark Reef am Ras Mohamed. Schöner Tauchplatz mit viel Fisch und Bewuchs und satter Strömung. Der Nachttauchgang erfolgte am Lonlely Mushroom (eher unbedeutender Spot)
5. Tauchgang
Nach dem ersten Tauchgang am Shark Reef (mit Turtle und Barakuda und sogar ein Leopardenhai wurde gesichtet!)in Ras Mohamed ging es dann in Richtung Strasse von Tiran. Der zweite Tauchgang am Jackson Reef erfüllte alle Erwartungen. 1 Milliarde Fahnenbarsche und ein Korallenbewuchs den ich bisher noch nie in der Form gesehen hatte. Fantastisch. Der dritte Tauchgang wurde dann am Jackson Lara durchgeführt. Ein Abstieg ins Blaue mit Drift. Meine Gruppe hatte dann auch Glück und sichtete den Hammerhai. Der Nachttauchgang erfolgte dann am South Tiran.
6. Tauchtag
Die Nitroxtaucher wollten am letzten Tauchtag nochmal alles geben und 3 Tauchgänge durchführen.
Woodhouse Reef ( auch sehr schön)für 2 Tauchgänge und zu guter letzt Thomas Reef.

Die Crew:
Begrüsst wurden wir am ersten Tag vom Diveguide Silvia. Silvia kommt aus der Schweiz und hat viel Humor.Die Briefings waren sehr ausführlich (auch wenn sich manchmal die Strömungsrichtung anders darstellte wie im Briefing angegeben). Eine durchaus kompetente Tauchlehrerin.
Der Kapitän Abu Karim ist ein echter Seebar der schon über 30 Jahre als Kapitän zur See fährt. Ein angenehmes Schlitzohr der immer den Schalk im Nacken hat. Die Köche Hamad & Adel hielten sich ein wenig im Hintergrund. Waren aber immer mit einem lächeln im Gesicht zu sehen. Auch der Steward Ahmed und der Engineer Mahmood waren eher höflich distanziert. Der Deckhand Reda, den wir nach dem italienischen Goalshooter des FC Bayern Luca Toni tauften, war immer zur Stelle und immer zum Scherzen aufgelegt. Auch der Zodiacfahrer Ahmed wurde bescheinigt das er ´ das Tier ´ im Zodiacfahren war. Unglaublich wie im in diversen Wellentälern das Zodiac mit aller Ruhe steuerte.
Der Crew merkt mann an, dass Sie das was Sie tun, lieben. Der Umgang untereinander wirkte auf uns harmonisch.

Fazit:
Ein, mit ein paar kleinen Abstrichen, gutes Safariboot. Zumeist schöne Tauchplätze. Eine sehr angenehme Crew. Was erwartet man mehr!

Die Gruppe vom TCVolksdorf
Die Gruppe vom TCVolksdorf

Die abendliche Sischa
Die abendliche Sischa

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer.
Datenbankeintrag 21640
M/Y Ghazala 1
Geschrieben am 28.10.2005 von Jens Ratzlaff [CMAS***, 850 TG]

3 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Ghazala1, die Legende unter den Safarischiffen
Vor dem Beginn unserer Reise hab ich hier gestöbert und sie gesucht, die Legende unter den Tauchschiffen. Ich dachte, das gibt’s nicht, noch kein Bericht über dieses Schiff. Nun, so werde ich wohl mal den Anfang machen müssen. Entschuldigt, wenn’s ein wenig länger wird:
Sie gehört zur Basis der Sinai Divers und wurde schon 1987 von ihrem Eigner Rolf Schmidt in Dienst gestellt. Zwischenzeitlich wurde sie bereits zweimal umgebaut, hat aber ihren Charme nicht verloren. Ich kann das behaupten, denn ich kenne sie von Anfang an. Sie ist Petra und Rolfs Baby und genau das merkt man auch. Jedes Jahr ins Dock zum Überholen, alles gepflegt und in Ordnung. Die Crew ist handverlesen, mit besten Referenzen. Wenn man sie anschaut, sieht man ihre elegante Linie und deshalb erkennt man sie sofort unter all den „Affenfelsen´, welche den Versuch, sie zu kopieren leider nie ganz geschafft haben. Alles ist zweckmäßig mit einem Hauch von Luxus. Dies merkt man insbesondere nach dem letzten Umbau 2004. Rolf meinte, es sei nicht mehr zeitgemäß, wenn nicht jede Kabine ein eigenes Bad hätte. Nun ja, mag sein. Mir hätten die Gemeinschaftsduschen und Toiletten gereicht.
Das Schiff ist ein Dreidecker. Unten im Rumpf befinden sich 6 Kabinen in hübschem Ambiente, jetzt also auch mit eigenem Bad. Dahinter der Maschinenraum mit den Dieseln und Generatoren und dahinter Räume für die Crew und die Kompressoren. Vorne im Bug sind auch noch Crewräume. Das Mitteldeck ist das wichtigste. Hier liegt vorne die Brücke, dahinter, ganz wichtig, die Küche. Dann ein großer Salon mit allem Komfort und hinten das Tauchdeck, mit viel Platz für das Gerödel und in der Mitte, die Fotografen werden jubeln, ein richtig großer Arbeitstisch, wo man an seinen Kameras schräubeln kann. Vom Tauchdeck geht’s ein paar Stufen hinunter auf die Badeplattform. Von hieraus wird getaucht, oder ins Zodiac umgestiegen, um Ziele zu erreichen, die für das große Schiff zu gefährlich sind. Vom Tauchdeck geht’s eine Treppe hinauf, aufs Oberdeck. Hier ist riesig Platz zum sonnen, klönen oder abhängen, ganz nach Belieben. Nachts verwandelt es sich öfter in einen Schlafsaal, weil dort reichlich Polster vorhanden sind und es sich unter dem Sternenhimmel des Sinai einfach vortrefflich schlafen lässt. Im vorderen Bereich des Decks liegt auch die Flybridge, von wo aus das Schiff meistens gesteuert wird.
Alles in allem kann man sich hier wohlfühlen. Hierzu trägt natürlich auch die Crew bei. Jeder hat seine Aufgabe, die er hervorragend beherrscht. Hierbei ist insbesondere der Koch zu erwähnen. Was der in seiner Küche zaubert, ist schon beachtlich. Er gehört schon seit 10 Jahren zur Crew und beherrscht das gesamte Wohlfühlprogramm von Muttis Küche über ägyptische Spezialitäten bis zum butterzarten Truthahn (jawohl, ein ganzer Truthahn gebacken in 4 std. im Backofen) und gegrilltem Barrakuda. Es ist immer das gleiche. Jedes Mal, wenn ich nach Hause komme, schiebe ich die Waage in hinterste Ecke, weil ich weiß, sie wird ächzen.
Das Tauchen auf dem Schiff hat eine gewisse Genialität. Leider gibt es schon zu viele Tauchschiffe dort und noch mehr Tagesboote, die die Ziele der Ghazala 1 auch anfahren. Um möglichst alleine zu tauchen, beginnt der Tag an Bord schon sehr früh, meist gegen 6 Uhr morgens mit Sonnenaufgang. Ein kurzer Snack und schon heißt es anrödeln. Der erste Tauchgang also gegen 7.00. Da schlafen die anderen noch. Wenn die endlich aufstehen sitzen wir schon beim opulenten Frühstück, wo für jeden Geschmack was dabei ist. Nach dem Vomittagsschläfchen, so gegen 10.30 der nächste TG, die anderen Schiffe haben nun ihre Pause. Wieder nur mit wenigen rein ins Wasser. Gegen 12.00 dann Mittagessen, während die anderen tauchen. Den dritten TG gibt’s dann gegen 15.30 vor dem Kaffeetrinken. Wer mag und noch kann, nimmt sich dann gegen 18.00 den Nacht-TG vor, bevor, man ahnt es bereits, gegen 20.00 die Schiffsglocke zum Abendessen ruft. 3 Gänge mit allem was dazugehört. Also, das Bordleben, besteht eigentlich nur aus Essen, Tauchen und Schlafen. (hier versteht man auch das Ächzen der Waage)
Die Törns des Schiffs, sind im wesentlichen immer gleich, aber natürlich vom Wetter abhängig. Meist werden Ras Mohammed, 4-5 TG, die Dunraven, die Kingston und die Thistlegorm, auch 2-3 TG, wenn’s gut läuft, wie bei uns, sogar mit Nacht-TG, sowie einige wunderschöne andere Plätze in der Straße von Suez betaucht. Dann geht’s in den Golf von Akaba, wo die 4 Tiranriffe, Thomas, Gordon, Jackson und Woodhouse, in Angriff genommen werden. Jedes für sich ein Juwel, ja wirklich immer noch, auch nach all den Jahren. Es ist kein TG wie der andere. Immer wieder gibt’s Interessantes, einfach super.
Die Sicherheit wird allgemein großgeschrieben. Ein Superbiefing gibt’s vor jedem Tauchgang. Es ist immer ein Guide dabei, einen schlechten habe ich noch nie erlebt. Das vielbesungene Tiefenlimit gibt’s natürlich, aber da Nitrox auf dem Schiff frei verfügbar ist, regelt sich das von alleine. Und... für besondere Fälle steigt man dann eben auf Pressluft um. Die Vielluftbraucher kriegen auch eine 15l Buddel, alles kein Problem. Kurz um alles easy.
So, genug der Lobhudelei, es gibt auch noch den einen oder anderen kleinen Haken, den ich fairerweise nicht unerwähnt lassen möchte. Es handelt sich hierbei ausschließlich um meinen persönlichen Eindruck. Ich hätte mir vorstellen können, dass der Silentgenerator für die Nacht seinem Namen auch Ehre gemacht hätte. Tat er leider nicht, so dass ich Ohropax zu Hilfe nehmen musste. Frührer lief nachts kein Generator und es war still im Schiff. Besonders die Kabinen 1 u. 2 direkt am Maschinenraum sind davon betroffen. Empfindliche Seelen sollen daher weiter vorne versuchen unterzukommen. Die Klimaanlage (wegen der der Generator laufen muss) ist mit dem Temperaturen im Moment leicht überfordert, wer gerne kühl schläft, weicht also besser aufs Oberdeck aus. Aber ich denke, dass das Problem bereits in Arbeit ist. Ja, und als letztes, hat sich der Einkäufer der Matratzen beim letzten Refit vergriffen. Aber wer gerne in einer Mulde liegt, den störts nicht. Alle Probleme sind Rolf und Petra bekannt und werden abgestellt. Unterm Strich, nach Abzügen für die Matratzen und ziemlich vielen Zuschlägen unter anderem für die hervorragende Küche,
mein Fazit: sie ist eine Legende und hat sich diesen Namen und damit auch 6 Flossen verdient!
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Jens

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