Tauchboote Ägypten M/Y King Snefro 4

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Datenbank - Tauchboote - Ägypten - 9 Berichte zu diesem Eintrag!
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M/Y King Snefro 4 Geschrieben am 14.10.2005 von Oli E. [PADI AOWD, 42 TG] |
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Ich war von 4.08.05 bis 11.08.05 auf der King Snefro IV zu Gast. Als Anfänger (<50 Tauchgänge) wird einem eigentlich immer von einer Tauchsafari abgeraten, aber King Snefro stellt diesbezüglich keine Mindestanforderungen. Im nachhinein muß ich sagen, daß ich die Forderung mit den 50 TG bei den geradezu traumhaften Tauchbedingungen im Roten Meer auch nicht ganz nachvollziehen kann... Ein AOWD ist aber wegen der tieferen Tauchgänge (max. 33 m) vielleicht sinnvoll.
Die King Snefro IV bietet Platz für maximal 10 Gäste und 5 Besatzungsmitglieder, wobei in meinem Fall nur 6 Gäste an Bord waren. Hier ein ganz, ganz dickes Lob an Petra: Die äußerst internationale Truppe (Frankreich, Spanien, Norwegen, Brasilien und Deutschland) war einfach klasse! Mit diesen Leuten hätte ich wahrscheinlich Monate auf dem kleinen Boot ausgehalten...
Die Besatzung war dagegen rein ägyptisch und in ihrer Hilfsbereitschaft kaum noch zu übertreffen. Über dive guide Hani kann man eigentlich nur noch sagen, daß er seinen Job perfekt macht. Wer nach 5000 Tauchgängen noch privat zum Schnorcheln ins Wasser springt, der liebt seinen Beruf einfach...
Das Boot machte ansonsten einen sehr ordentlichen Eindruck, das Essen war, nimmt man die beengten Platzverhältnisse in der Kombüse in Betracht, exzellent, von der Qualität der Notfallausrüstung mußte ich mir zum Glück keinen Eindruck verschaffen. Insgesamt machte die Truppe einen sehr eingespielten Eindruck, auch nach drift dives war sofort nach dem Auftauchen das Boot/Zodiak zur Stelle. Soll ja Gruppen geben, die in einer Woche das halbe Rote Meer durchschwommen haben...
Zu den Tauchplätzen sei nur soviel gesagt, daß aus meiner Sicht Thistlegorm und Shark Reef (vor allem auch wegen der Korallen) Pflicht sind.
Insgesamt war´s also ein sehr gelungener Urlaub: nette Gäste, gutes Essen, Erholung pur, eine tolle Crew und ein guide, der professionell und auch als Mensch wohl kaum noch zu toppen ist.
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M/Y King Snefro 4 Geschrieben am 02.08.2005 von Lumpi [PADI DM, 600 TG] |
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M/Y King Snefro 4 Geschrieben am 22.06.2005 von Marianne [Padi rescue, 650 TG] |
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So wie meine Tauchfreunde Elisabeth, David, Jürg, Fredi,... habe ich zwar auf dem Roten Meer schon mehrere ´Seafaris´ mitgemacht, darunter mit so vornehmer Flotte wie Diver´s Heaven und mit Nobelschiffen wie Ghazala I,etc., aber im Gegensatz zu ihnen noch nie mit King Snefro. Sie hatten ihre Törns auf diesen Booten mir gegenüber in den höchsten Tönen gelobt - und das zu Recht. Zwei Wochen waren mir vergönnt, die 1. auf der King Snefro IV (die den etwas besseren Koch hat :-)), die 2. auf der King Snefro 6, beide in der Gesellschaft von guten Freunden und Bekannten und unter der Leitung des berühmten Hani, der seinem guten ihm vorauseileneden Ruf zu 100% gerecht wird! Die Boote - Ausstattung, Crew, Essen, Kabinen,... - vereinen ägyptisches Flair (das ich als ´alte Ägyptenreisende´ außerordentlich schätze) mit europäischem Komfort - eine seltene und sehr überzeugende Mischung - und das alles, ohne - wie leider anderswo manchmal der Fall - ständig bei jeder Handreichung oder Hilfestellung Dollarzeichen in den Augäpfeln der Besatzung rollen zu sehen. Man fühlt sich als ´Gast´ im ursprünglichen orientalischen Sinn! Und wer´s nicht glaubt - entsprechende Zertifikate von uns sind in den Salons ausgehängt. Obwohl ich - mangels Kondition - während der ganzen 2 Wochen nicht unbedingt auf der höchsten Höhe meines taucherischen Könnens war und viele Tauchgänge ausließ, habe ich die Törns sehr genossen. (...und die Leitern, die es, im Gegensatz zu Flossenleitern, auch Nicht-Schwerathleten erlauben, halbwegs elegant die Plattform zu erklimmen, vor allen mit dem kräftigem ´Zug´ von oben durch die die bereits erwähnten hilfreichen Hände.) Stundenlang könnte ich nun schwärmen über die Schönheiten des Roten Meers, doch haben das schon so viele andere gemacht, dass ich es mir schenke und mein Loblied nun beende. Marianne PS.: Ein dickes Lob auch für Petra, die nicht nur ihre ´Männer´ auf den Booten fest im Griff hat, sondern auch den Gästen so manchen Sonderwunsch erfüllt. (Z. B. Picknick in der Wüste!)
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M/Y King Snefro 4 Geschrieben am 05.09.2004 von Franz |
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3 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Waren vom 22.bis 29. auf der King Snefro4 zu Gast, Das Service an Bord und alles andere am Schiff war absolut gut, seltsam war die Methode des Tauchens. Nur in der gesamten Gruppe (10 Taucher) tauchen. Ich meine eine ´Karawane´ , keine Buddyteams. Zuerst dachte ich, es wäre so Vorschrift am Sinai, nachdem mich der Tourbegleiter aber nach dem zweiten Tauchgang bei 28 Grad Wassertemperatur ohne Shorty zu ´Shortyzwang´ verdonnern wollte, merkte ich, daß es sich eher um eine Profilierungsneurose des 26-jährigen Ägypters handelt. Um mir die Woche nicht verderben zu lassen, habe ich mich allem gefügt. Bei Annäherung des ´Guides´ unter Wasser bereits meinen Computer vom Arm genommen und ihm entgegengehalten und ihm immer wieder versichert: I follow you like your shade. Die Gruppe Italiener (8 Erwachsene, 1 9-jähriger Junge)haben sich normal benommen, und tauchten sogar bis zu 30 Metern vom Guide, was er aber durch stehenbleiben und ´Böse sein´ bestrafte.Als am letzten Tag ernsthaft der Plan war, am Jetty von Sharm, an dem etwa 50-80 Schiffe mit laufenden Generatoren und Kompressoren liegen, zu Übernachten, hatte auch ich langsam die Nase voll. Als am Abreisetag meine Tochter und ich einen kurzen Spaziergang im ´Hafen´ machen wollten, meinte der inzwischen von den Gästen ´Führer´ genannte Guide, ich (54 Jahre, meine Tochter 26) sollten an Bord bleiben, auch tagsüber wäre es am Jetty gefährlich und hektisch.
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M/Y King Snefro 4 Geschrieben am 04.05.2003 von Marco [PADI RD, 61 TG] |
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M/Y King Snefro 4 Geschrieben am 20.04.2003 von Heino |
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Tauchkreuzfahrt mit King Snefro 4 Ja, was soll ich sagen? Es hat einfach alles gepasst! Unser Tauchguide Hany hat mich am Flughafen abgeholt. Nach einer schnellen Fahrt, sind wir im Hafen von Sharm el-Sheikh angekommen. Die Managerin Petra hat mich auf dem Boot herzlich begrüßt. Die übrigen Gäste sind eine Stunde später angekommen. Und dann ging es los: Eine Woche nur Tauchen, Essen und Schlafen. Das hat mir wirklich gut gefallen – insbesondere weil dies meine erste Safari war. Nach den üblichen Formalitäten ging es am Nachmittag zu einem Checktauchgang am Temple. Es ist kälter als ich gedacht habe: 21° (Ich hatte wahrscheinlich noch die 25° vom letzten November im Gefühl). Aber deutlich wärmer als mein letzter Tauchgang mit Michael und Olaf im Waidsee.
Das Tauchen Ich will hier nicht jeden Tauchgang beschreiben. Das Tauchen mit Hany ist super. Er ist sehr ruhig und sehr sicher. Hany kennt die Tauchplätze wie seine Westentasche. Und wenn die Strömung mal nicht aus der vorgesehenen Richtung kommt, wird halt umgeplant. Seiner Gruppenführung kann man sich blind anvertrauen. Zu keiner Zeit ist unterwasser Stress oder Hektik aufgekommen oder es ist anstrengend gewesen. Vor dem Tauchen gibt es ein Briefing mit sehr guten 3D-Tauchplatzabbildungen aus dem Sharm el-Sheikh Diving Guide.
Das Schiff hat Sauerstoff an Bord und ein funktionierendes(!) Zodiac bringt uns –wenn nötig - raus und wieder zurück. Auf dem Achterdeck haben 10 Leute (die Maximalbelegung) viel Platz, um sich umzuziehen. Wenn getaucht wird, ist immer eine helfende Hand auf dem Tauchdeck, um z.B. beim Anziehen zu helfen oder den auftauchenden Tauchern Leinen zuzuwerfen. Luft liefern 2(!) Bauer-Kompressoren, die beide sehr gepflegt aussehen. Nitrox wäre noch was für die Zukunft. Es gibt außer Blei und 12l-Alutanks keine Ausrüstung an Bord – außer man hat nette Tauchkumpels dabei, die einem aushelfen. Ich empfehle angesichts der vielen Tauchgänge (max. 22) einen Computer und eine Lampe für die Nachttauchgänge. Hier eine Liste der Tauchplätze (alles was fett ist, ist fast eine eigene Reise Wert):
20.3. Temple 21.3. Jackfish Alley, Alternatives, Stingray Station, El Daharra 22.3. Thistlegorm, El Negesh, Small Crack, Small Crack inside 23.3. Dunraven, Shark Reef/Jolanda Reef, Laguna Reef North 24.3. Jackson Reef West, Jackson Reef Ost, Lagoon Reef Süd, North Lagoon inside 25.3. Thomas Reef, Tower, Sharm el Maya 26.3. Ras Umm Sid, Ras Kati, Temple 27.3. Tauchfrei Das absolute Highlight ist die Thistlegorm. Deswegen habe ich dazu auch einen extra Bericht geschrieben. Aber auch die anderen Tauchgänge sind sehenswert – mit das Beste was ich bis jetzt im Roten Meer gesehen habe. Die Ras Mohammed, Gubal und Tiran Tauchplätze sind alle sehr gut erhalten. Und bis auf Wracks gibt es kaum Unrat.
Gesehen hat man viel: Alle Arten von Korallen und Gorgonien, bunte Nacktschnecken, Kegelschnecken mit schönen Gehäusen, Seenadeln, Glasfische in Mengen, die übrigen Rifffische (auch in Mengen), Putzerstationen, Zwergnasenbüschelbarsche (3!), ein Oktopus, Napoleons, Schulen von Thunfischen und Drückern, Barakudas, Schildkröten und ein Hai, den ich natürlich wieder nicht gesehen habe.
Das Schiff Die King Snefro 4 ist ein komfortables Schiff mit einer durchdachten Einrichtung. Es ist 18m lang. Im Unterdeck wird geschlafen. Hier gibt es 5 Zweibettkabinen und 2 Duschen (warmes Wasser!) mit Toilette. Ich habe eine Nacht gebraucht, um mich an das Schaukeln zu gewöhnen. Dann habe ich geschlafen wie ein Bär. Im Hochsommer kann man natürlich auch mit seinem Schlafsack auf dem Oberdeck schlafen. Auf dem Hauptdeck ist hinten die Tauchplattform mit 2 Leitern zum Einsteigen und 4 Möglichkeiten, um ins Wasser zu gelangen. Vom Tauchdeck geht es in den Salon mit vielen Sitzmöglichkeiten, Fernseher (arabische Sender), Funkgerät, Lampenladestation (Schnellladegeräte sind von Vorteil, da das Aggregat von ca. 17.30 bis 22.30 läuft), Cassettendeck, CD-Spieler wird demnächst eingebaut (Cassetten und CD’s sollte man von zu Hause mitbringen). Zum Bug hin kommt die Bar und die Kombüse. Und ganz vorne das Highlight: der Essbereich: genügend Platz für die Gäste und eine Rundumsicht auf die See. Der Skipper hat seinen Platz dafür auf dem Sonnendeck. Das Sonnendeck geht über die gesamte Schiffslänge; der größte Teil ist abgeschattet. Und auch hier können sich 10 Leute gleichzeitig aufhalten und sogar Cassetten hören.
Das Wichtigste ist natürlich die Besatzung. Die King Snefro 4 hat eine Besatzung von 5 Leuten. Bei uns war der Skipper Hodir. Der ist sehr erfahren und findet auch bei Sandstürmen mit einer Sicht von 100m in den Hafen. Hany unseren Tauchguide kennt ihr schon. In der Küche steht Bassim, der immer sehr leckere Sachen gezaubert hat. Ich kann mich noch gut an die Lammkeule erinnern und das Foul jeden morgen war ausgezeichnet. Und last not least der Decksjunge und der Barmann, der auch mal zum Bierholen an Land geht.
Alles in allem ist die King Snefro 4 ein tolles Safariboot. Sehr gutes Essen und Wohnen. Tolles Tauchen. Endlich mal wieder geführt werden (unqualifizierte persönliche Bemerkung des Verfassers). Und eine sympathische und erfahrene Besatzung. Ich kann diese Safari nur empfehlen.    
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M/Y King Snefro 4 Geschrieben am 13.03.2003 von Nick [AOWD, 100 TG] |
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M/Y King Snefro 4 Geschrieben am 10.10.2002 von Juergen und Susi [PADI DM, 450 TG] |
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25.05.2012 15:41 Taucher Online : 188 Heute 13850, ges. 61671933 Besucher
 
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Alle Infos zum Tauchen in Ägypten
Zwei Videos aus Ägypten: |
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