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Tauchboote Ägypten

M/Y Navigator

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 Datenbank - Tauchboote - Ägypten - 10 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 44506
M/Y Navigator
geschrieben am 19.07.2008 von Daniela Bertram [Padi Advanced, 320 TG]

Ich hatte mal wieder das Glück vom 19.06. bis 26.06.2008 an einer Tauch Safari in den Süden und zu den St. Jones teilzunehmen. Ich buchte Last Minute auf der Navigator direkt bei Cici und Ihrem Team der Seawolf.
Der (Mitternacht) Transport von Hurghada nach Marsa Alam war gut organisiert, obwohl der Flieger aus Frankfurt mit 4 Stunden Verspätung angekommen ist.
Obwohl die Safari nur von 10 Tauchern gebucht war, und die Navigator 16 Plätze hat, fand die Safari ohne Einschrnkungen statt.
Gut für uns, ich hatte das Glück auf eine eigene Kabine.
Ser Service an Bord war einwandfrei. Es gab reichlich Abwechslung beim Essen, das Essen selbst war immer ausreichend, lecker und sehr geschmacklich zubereitet.
Mein Lob an den Koch.
Der ´Kabinensteward´ hat uns jeden Wunsch von den Augen abgelesen. Das gewünschte Getränk statt zum Essen immer bereit. Sehr aufmerksam!
Mein ganz dickes Lob, es gab immer und viel frisches Obst!!!! Ich kann mich an Safaris erinnern, da hätte ich ein Vermögen für einen Apfel bezahlt.
Unser Guide Ahmed, ich hatte letztes Jahr schon das Glück mit ihm, ist einfach einen Sonnenschein. Er hat immer gute Laune und kann auch alle damit anstecken. Er hat ein super Gespür für Highlights, oder er zieht sie magisch an. Letztes Jahr waren es die Manta´s, dieses Jahr hatten wir die Haie in Hülle und Fülle. Er konnte super die Tauchgänge abstimmen, wenn noch andere Boote am Riff lagen. Wir sahen also hier auch Fisch nicht Taucher. Und obwohl alles erfahrene Taucher an Bord waren, hat er jeden Tauchgang mitgemacht bis auf die Nachttauchgänge, aber o.k. das steht im zu.
Wir haben die absolut maximale Zeit an den St. Johns verbracht. Die lange Fahrt dorthin hat sich also gelohnt und dafür haben wir einen Tauchgang weniger gerne in Kauf genommen, ich zumindest.
Wir hatten einmal etwas schlechte Luft in den Flaschen, obwohl der Filter zuvor gereinigt oder gewechselt wurde, wie auch immer, dies wurde aber umgehend geändert und zum nächsten Tauchgang war das Problem beseitigt. Das ist der Vorteil, wenn auch der Guide nicht nur tauchen kann, sondern auch mit der technischen Materie vertraut ist
Hier auch ein dickes Lob für den Guide Ahmed, er hat einen super super Job gemacht.
Wie bereits gesagt, waren wir nur 10 Taucher an Bord, und hatten 2 Zodiaks. Beide Zodiaks waren im Einsatz, sodaß es auch bei diesen Tauchgängen ganz entspannt zuging und es hier auch kein Gedränge gab. Vielen Dank auch dafür.
Die Crew an Bord war super nett, immer lustig, hatte immer eine helfende Hand ohne aufdringlich zu wirken. Hier ein Lob an den Käpten und sein Team.
Alles in allem war es mal wieder eine tolle Tour und ich konnte eine Woche der kostbaren Urlaubstage in vollen Zügen genießen und mich vollends entspannen.
Mich sieht das Seawolf Team im nächsten Jahr ganz ganz sicherlich wieder.
Mit freundlichen Grüßen

Daniela




    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 30067
M/Y Navigator
geschrieben am 25.09.2006 von Schaffel [AOWD, 126 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren vom 07.09.06 – 14.09.06 zu zweit mit der Navigator auf einer St.Johns-Tour unterwegs. Gebucht haben wir über Thiesen-Divers, weil Herr Thiesen als einziger unser Anliegen „Nitrox-Kurs“ gleich aufgenommen und sich darum gekümmert hat. Die Abwicklung war dann auch prima, die Organisation war hervorragend. Der Preis war 730,- Euro ohne Flug.
Nach einem entspannten Flug München – Marsa Alam trafen wir gegen 20.00 Uhr an Bord ein - da bisher nur zwei nette Schweizer anwesend waren, konnten wir uns in Ruhe eine Kabine aussuchen. Die restlichen Taucher trafen erst nach Mitternacht ein, es war eine Gruppe mit 11 Personen und eine mit 2 Personen – alle aus Berlin !
Am folgenden Tag dauerte es leider einige Stunden, bis wir vom Hafen in Marsa Alam wegkamen, so dass die beiden Tauchgänge des ersten Tages doch sehr spät stattfanden – der zweite an Shab Sharm leider erst kurz vor Beginn der Dämmerung.
Über Nacht ging es dann nach St. Johns, wo wir leider nur 1 ½ Tage blieben (offensichtlich schloss der Guide Tamer daraus, dass morgens grundsätzlich nur knapp die Hälfte der Mitreisenden die Tauchgänge bestritt, dass bei einigen Riffe mit hohen Wellen und Strömung nicht erwünscht waren, dabei waren nur einige seekrank oder wollten eh nur 2 – 3 Tauchgänge am Tag machen). Am Rückweg wurden dann Riffe wie Shab Claudio, Sataya, Malahi, Shab Sharm, Shab Marsa Alam, Abu Galawa Kebir etc. betaucht, nach eingängiger Diskussion mit den Mitreisenden wurde auch noch ein Early-Morning-Dive in Shab Maksur eingeschoben.
Insgesamt hat uns die Safari schon ganz gut gefallen (es war unsere erste Safari inÄgypten, wir hatten ansonsten nur Safari-Erfahrungen aus Asien), einige Dinge haben uns aber ziemlich missfallen:
- Bei der 11-Mann-Gruppe war eine Taucherin mit sage und schreibe 10 Tauchgängen an Bord. Das kann ich nicht nachvollziehen, das ist unfair gegenüber allen anderen Teilnehmern (auch wenn es keinerlei Probleme mit ihr gab, sie hat bei starker Strömung etc. halt nicht getaucht, aber das konnte man ja vorher nicht wissen). Wäre der Trip für alle beendet gewesen, wenn es hier Probleme gegeben hätte??? Darf das der Veranstalter zulassen?
- Nur ein Diveguide ist meiner Meinung nach für 16 Taucher zuwenig. Offensichtlich wurde auf den zweiten Diveguide nach Rücksprache mit der 11-Mann-Gruppe verzichtet (Trotz der oben beschriebenen Taucherin mit 10 Tauchgängen).
- Es hat ein zweites Zodiac gefehlt. Am zweiten Tauchtag ist unser Zodiac an Habili Ali umgekippt und ist nicht mehr angesprungen. Wir mussten 2 Stunden warten, bis wir unseren Tauchgang mit Hilfe des Zodiacs eines anderen Bootes machen konnten. Alle anderen Boote, die wir gesehen haben, hatten 2 Zodiacs.
- Wir waren 17 Personen an Bord, nicht wie geplant 16. Der Diveguide musste deshalb im Salon schlafen, weil seine Kabine belegt war.
- Die Planung der Tauchplätze: 1 ½ Tage St. Johns ist meines Erachtens auf eine St. Johns-Tour zuwenig. Am Anfang konnten wir uns entscheiden, ob wir 2 Tage St. Johns oder 1 Tag St. Johns und 1 Tag Elphinstone wollen – bekommen haben wir eigentlich beides nicht, nur einen zusätzlichen Early-Morning-Dive in St. Johns.
- Die bestellten Nitrox-Flaschen waren mit 36er Nitrox gefüllt, nicht wie bestellt mit 32er, was einige Tauchgänge weniger tief werden ließ. Am dritten Tauchtag wurden dann Flaschen von einem anderen Schiff übernommen, die leider mit schlechter Luft (Abgase!) gefüllt waren, was uns einen Tauchgang ziemlich vermiest hat. Gottseidank haben einige der Mitreisenden, die auch Nitrox bestellt hatten, nicht damit getaucht, so dass die anderen Flaschen dann gerade bis zum letzten Tag gereicht haben.

Zu den Kabinen: Klein, aber sehr zweckmäßig eingerichtet mit einer anständigen Nasszelle, in der es allerdings ziemlich stark nach Ammoniak (WC-Reiniger) gerochen hat. Gute Matratzen, alle zwei Tage wurde alles gereinigt. Die Klimaanlage war durch einen Schieber zu regeln (wenn sie an war, was öfters der Fall hätte sein dürfen), leider konnte man so die Temperatur nicht regeln, es war entweder sehr kalt oder sehr warm..
Zum Essen: Das war wirklich gut, abwechslungsreich und in ausreichender Menge, da hat eigentlich nichts gefehlt, das war wirklich prima.
Zum Diveguide: Tamer hat sich sehr bemüht, es allen recht zu machen. Leider kam aufgrund der späten Ankunft der meisten Teilnehmer am ersten Abend keine Besprechung der Tauchplätze zustande, sonst hätten wir wohl den einen oder anderen Strömungstauchgang mit Grossfisch-Chance mehr machen können. Generell war er alleine eigentlich zu stark gefordert, er hatte eine völlig neue Crew an Bord, der Bootseigner war auch noch dabei, eine Taucherin, die nur mit ihm tauchen konnte, – dafür hat er es eigentlich prima hinbekommen, Respekt.

Zur Crew: Die Crew war komplett neu, was sich in den ersten Tagen durch einige Verspätungen bemerkbar gemacht hat. Es waren aber alle überaus hilfsbereit, gut gelaunt und sehr freundlich. Im Laufe der Tour hatten sie dann auch alles immer besser im Griff.

Das Schiff: War sehr zweckmäßig eingerichtet, der Platz zum Anrödeln war wie auf jedem Boot knapp, aber auf jeden Fall ausreichend. Lediglich die Sitzgelegenheiten im Mitteldeck wurden bei stärkerem Seegang ziemlich hin- und hergeschoben, da wären feste Bänke wohl besser.
Zum Tauchen: Eigenverantwortliches Tauchen an einigen wirklich sehr schönen Spots, wir haben zweimal einen Hai und einmal einen Manta gesehen, zweimal eine spanische Tänzerin beim Nachttauchen, eine große Schildkröte – das war wirklich spitze, mit insgesamt 19 Tauchgängen aber auch ziemlich anstrengend – aber dafür waren wir ja da. Über die Auswahl der Tauchplätze habe ich oben etwas geschrieben, da ist es aber sicher auch schwer, es allen recht zu machen.

Fazit: Die Tour war interessant, aufgrund des wenigen Schlafs (nachts wurde zumeist bei starker Strömung gefahren, geht aber halt nicht anders) war es aber auch ziemlich anstrengend. Die aufgeführten negativen Punkte dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass es im großen und ganzen ein schöner Urlaub war, auch wenn man von Seiten Seawolf schon noch so manches verbessern könnte. Wir werden uns für die nächste Safari auf jeden Fall für ein Boot mit Nitrox-Füllanlage entscheiden, da sich das als entscheidendes Kriterium herausgestellt hat. Wenn man die Kosten von 5,- pro Nitrox-Füllung rechnet, ist die Preisdifferenz zu den Luxusbooten, bei denen Nitrox for free ist, nicht mehr groß – ich werde daraus meine Lehren ziehen und mich beim nächsten Mal z.B. über die Seven Seas informieren. Auch ein Versuch, schon im Vorfeld mit den Mitreisenden E-Mail-Kontakt aufzunehmen, kann sicherlich nicht schaden, dann hätten wir die Missverständnisse bzgl. der Tauchplätze sicherlich schon vorher abstellen können.

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 29171
M/Y Navigator
geschrieben am 22.08.2006 von Willy [DLRG + VDST, 1000 TG]

Wir sind die DLRG Tauchgruppe aus Straelen, tauchen ganzjährig in unseren heimischen Baggerlöchern und Seeen sowie holländische Küste.
Alle 2 Jahre machen wir mit unserer Truppe eine 1 wöchige Tauchtour (und das schon seit 32 Jahren)
Bisherige Red Sea Safaris 1993/1997/2003

Die diesjährige Tauchsafari St John`s vom 16.03 - 23.3.2006 haben wir wieder mit Cici von Seawolf Diving organisiert, wir sind Alle super zufrieden und gibt hierzu nur Positives berichten.

Beschreibung M/Y Navigator unter
www.seawolf-diving.de

Tagebuch Tauchsafari St. John`s 2006 (Verfasser Heiner Manten)

15.03. Abreise Straelen-Köln
Der Bus ist bereits 30 Minuten zu früh da. Unterwegs nach Köln sterben bereits die ersten beiden Fässchen Köpi. Beim Einchecken gibt es kleine Differenzen wegen der Tauchlampe von Christian. Willy muss noch mal zum Schalter zurück , um das Ding aufzugeben. Im Sicherheitsbereich stirbt dann unser letztes Fässchen.

16.03. Ankunft Hurghada
Zuerst besuchen wir Cicis Tauchbasis. Wir werden mit Kaffee und Kuchen empfangen. Gegen 10.00 Uhr fahren wir Richtung Marsa Alam ab. In El Qesir machen wir eine kurze Pause und trinken einen Pfefferminztee. Die Luft im Auto ist warm und stickig (der Fahrer fährt ohne Cologne). Gegen 13.00 Uhr treffen wir am Schiff ein. Abends sehen wir endlich nach fast 3 Jahren den Film von unserer letzten Safari in 2003. Das hat Willy einfach klasse gemacht. Alle gehen früh schlafen; die Anreise war doch ganz schön anstrengend.

17.03. unser 1. Tauchtag
Nach einem hervorragenden Frühstück machen wir uns endlich für unseren 1. Tauchgang einem check-dive in relativ geringer Tiefe am Shaab Marsa Alam bereit. Bei den meisten passt alles von Anfang an es müssen nur kleinere Korrekturen am Blei vorgenommen werden. Allerdings gilt ganz allgemein: Wenn man eine Tauchlampe mitnimmt und diese auch benutzen will, sollte man auch die Birne nach dem Flug wieder einbauen. Vor dem Mittagessen machen wir noch einen drift-dive am Shaab Sharm. Nach dem Tauch Törn macht Willi S. noch einen „Bullen-Ritt“ auf dem Zodiac, den er für den Rest des Urlaubs nicht mehr vergisst. Nach einer ausgiebigen Dös-Pause machen fast alle noch einen kurzen Nacht-Tauchgang am Shaab Sharm. Anschließend erhalten wir wieder ein geniales Abendessen, diesmal mit Fisch. Nach dem Essen sitzen wir auf dem Oberdeck zusammen, hören eine Menge guter Musik und führen die klassischen Männergespräche. Währenddessen und auch die ganze Nacht über fährt unser Schiff Richtung St.John’s Riff.

18.03. St.John’s I Gota Soraja
Endlich sind wir am südlichsten Punkt unserer Reise angekommen. Nachdem unser Boot zwischen 2 anderen Booten angelegt hat, machen wir uns unmittelbar fertig für unseren 1.Tauchgang. Die Gruppe um Willy, Karl-Heinz Wilfried und Jürgen sehen die 1.Gruppe von Haien. Nach Aussage von Dive-Guide Lutz handelt es sich um Graue- und Weißspitzenriffhaie. Nach einem ausgiebigen Frühstück starten wir erneut, der 2.Tauchgang am Gota Soraja ist angesagt. Die meisten von uns starten vom Tauchboot aus und umrunden das gesamte Riff. Nach unserer Rückkehr sind die beiden anderen Tauchboote abgerückt. Für uns ist die Zeit fürs Mittagessen gekommen. Danach geht es unter furchtbarem Geschwanke
(Dünung) zum nächsten Riff der St.John’s namens Habbili Gafar, ein winziges Archipel,
welches wir gemeinsam unter Wasser spiralförmig von unten nach oben viermal umrunden.
Nach dem Tauchgang ist die Zeit zum Abrücken gekommen. Wir fahren zu unserem Nachtplatz Basrala St.John’s VI , was übersetzt wohl soviel wie Zwiebelköpfe heißt. Ein wunderbarer Platz zum Schlafen ohne jede Dünung. Kurz nach unserer Ankunft bekommen wir Besuch von einer Delphin-Schule, die in kurzer Entfernung zu unserem Boot umher schwimmt. Einige der Tiere zeigen uns ihre komplette Größe bei ein paar Luftsprüngen. Nach einem kurzen Nachttauchgang und einem erneut vorzüglichen Abendessen hält unser Dive-Guide Lutz einen interessanten Vortrag über die Entstehung des Roten Meeres und dessen Flora und Fauna. So ziemlich alle sind total kaputt und gehen daher früh schlafen.


19.03. St. John`s
Unmittelbar zum Sonnenaufgang verlassen wir unseren Schlafplatz und rücken zu unserem 1.Tagestauchplatz ab. Dieser heißt Habilli Kebir oder Habilli Ali, welchen wohl keiner von uns so schnell vergessen wird. Nach dem Fertigmachen gehen wir in zwei 4er Gruppen mit dem Zodiac auf die Nordseite des Riffs und tauchen dort ab. Nach ca. 10 Minuten sichten wir auf einer Tiefe von ca. 30-35 Meter einen 2-3 Meter großen Manta-Rochen, welchem wir eine Weile folgen. Nachdem wir bereits den Eindruck gewinnen das Tier zu verlieren, steigt er plötzlich auf eine Höhe von 15 Metern, wendet, kommt zurück in unsere Richtung und zieht dann in unmittelbarer Nähe an uns vorbei ins Blau-Wasser. Manni fällt vor lauter Grinsen fast der Automat aus dem Gebiss. Auf dem Rüchweg wecken wir in einer Höhle noch einen Weißspitzenriffhai auf. Dieser dreht eine kleine Runde vor uns im Gegenlicht, so das wir ihn besonders gut betrachten können, um dann zu seinem Schlafplatz zurückzukehren. Nach dem Tauchgang reißen die Gespräche rund um das Gesehene nicht ab. Nur die Glocke zum Essenfassen kann unseren Freudentaumel bremsen. Nach dem Frühstück sehen wir vom Boot aus erneut eine große Gruppe von Tümmlern. Nach einer kurzen Pause wollen wir uns erneut fertigmachen (2.Tauchgang wir können es kaum abwarten). Wir müssen aber eine kurze Zwangspause einlegen, weil unser Kompressor nicht richtig funktioniert hat. Die Crew hat einige Flaschen auf dem Nachbarkutter füllen lassen. Jetzt kann es endlich wieder losgehen. Wir gehen alle gemeinsam vom Boot aus Richtung Westspitze des Riffs und richtig dort finden wir erneut eine Menge Großfische (Barrakudas, Thunfisch, Graue- und Weißspitzenriffhaie). Diese verleiten uns zu ein paar Deko-Minuten. Kaum auf dem Boot zurück, können wir schon wieder Essen fassen. Das ist einfach perfekt organisiert. Nach dem Essen fahren wir zum nächsten Tauchplatz Namens Gota Kebir ein ziemlich rundes Riff an dessen Südseite wir anlegen. Nach einer kurzen Pause von 1 Stunde erhalten wir ein erneutes Briefing durch Lutz. Er erklärt, dass auf der Südseite ein Plateau von 30 Meter Breite in einer Tiefe zwischen 15 und 30 Meter Breite an das Riff grenzt. An seinem östlichen Rand befinden sich zwei Höhlen, die wir beim Tauchen auch suchen und finden. Von oben fällt Tageslicht durch zwei Öffnungen, was ein kurioses Lichtspiel entwickelt. Von Manni aufgeweckt, sucht ein kleiner Riffhai das Weite. Nachdem wir durch die Höhle durchgetaucht sind, können wir beobachten, wie der Hai erneut seinen Schlafplatz aufsucht.. Bei unserer Weiterreise Richtung Osten entdeckt Willy noch einen Grauen Riffhai in ca . 10 Meter Tiefe (Höhe). Dieser haut leider vor uns ab und somit treten wir den Rückweg an. Nach einem weiteren Nachttauchgang steht das Abendessen bereit.
Da heute Sonntag ist, ist Karl-Heinz total nervös, weil er nichts über das heutige Formel-Eins Rennen in Malaysia in Erfahrung bringen kann. Hier gibt es halt weder Fernsehen- noch Handy-Empfang, über welchen ein Kontakt zur Außenwelt möglich ist. Jeden Abend, so auch heute, freuen wir uns bereits vor dem Nachttauchgang auf den Rotwein beim Abendessen.

20.03.
Die Schiffsmotoren werden bereits angeworfen, da ist es draußen noch stockdunkel. Wir fahren erneut zum Tauchplatz von gestern zurück. Nach dem Anrödeln lassen wir uns zu siebt mit dem Schlauchboot zur Westspitze des Riffs bringen, wo wir gestern morgen die Haie gesichtet haben. Bereits 5 Minuten nach dem Abtauchen finden wir eine große Gruppe grauer Riffhaie von mindestens 10 Tieren. Einige schmeißen alles was sie an Sicherheitsregeln gelernt haben über Bord und tauchen ins Blaue zwischen Haie, Hammerhaie und Thunfische, fast so groß wie Haie. Auch eine Gruppe von Barrakudas ist zum Frühstück gekommen. Willi schwimmt soweit ins Blauwasser, dass er das Riff nicht mehr sehen kann. Über den Kompass findet er jedoch zu uns zurück. Leider treiben uns unsere Tauchcomputer nach oben, weg von diesem grandiosen „Hailight“. Auf dem Heimweg zum Schiff sehen wir in einiger Entfernung eine kleine Gruppe Delphine. Am Boot angekommen nehmen wir unser Frühstück ein. Manchmal ist O2 einfach gut. Nach dem Frühstück verlassen die St.John’s Riffe in Richtung Norden. Unser nächster Stopp ist Eshara ein wunderschöner Korallengarten in allen Formen und Farben. Manni unser „Hai-Flüsterer“ findet nach einigen Minuten Paulchen den einzigen Weißspitzenriffhai dieses kleinen Archipels. Wir finden einen unwahrscheinlich erscheinenden Reichtum der unterschiedlichsten Fischarten vor. Ein riesiger Napoleon verabschiedet sich von uns beim Aufstieg. Nach dem Tauchgang nehmen wir unser Mittagessen während der Fahrt Richtung Norden zum Dolphin Riff ein. Es kommt Wind auf und die See gerät in Bewegung , so dass unser Boot sehr heftig zu schlagen beginnt. Dort angekommen machen wir einen weiteren Tauchgang, bei dem wir einen großen Federschwanz-Rochen sichten. Zu einem Nachttauchgang kann sich heute niemand aufrappeln. So sitzen wir noch vor und nach dem Essen gemütlich zusammen, erzählen viel Blödsinn und wenig Gescheites und lassen den Abend so gemächlich ausklingen.

21.03.
Nach einer geruhsamen Nacht am Dolphin Riff fahren wir zu unserem nächsten Tauchziel Shaab Claudia. Ein verworrenes Höhlensystem mit Gängen und „Kathedralen“ erwartet uns. Dive Guide Lutz führt uns sicher und zielstrebig durch ein System von Gängen und Röhren. Der ein oder andere hat mehr oder weniger Schwierigkeiten beim Durchtauchen der teilweise wirklich engen Passagen. Dennoch bietet auch dieser Tauchgang seinen ganz speziellen, einzigartigen Reiz. Nach dem Frühstück machen wir uns erneut auf den Weg weiter Richtung Norden. Die Fahrt ist relativ rau, da es weiterhin ziemlich windig ist. Nach 3-4 Stunden treffen wir am Wadi Gamal ein. Das Tauchrevier ist ziemlich flach. Uns erwartet ein riesiger Korallengarten, der in den unterschiedlichsten Farbtönen leuchtet. Erneut beeindruckt uns der Reichtum der unterschiedlichen Tierarten. Man spürt leider deutlich, dass das Wasser hier im Norden entschieden kälter ist, als im Süden bei den St. John’s Riffen. Es folgt der schönste Nachttauchgang der gesamten Tour.Wir sehen eine Spanische Tänzerin, Drachekopf-, Rotfeuer-Fische und eine Mini-Moräne. Nach dem Abendessen sitzen wir noch in gemütlicher Runde und lassen den Tag ausklingen. Beim Anblick des Captain entfacht eine Diskussion um Shit, Sinn oder Unsinn einer Legalisierung. Endlich, nachdem wir das Stück „sympathy for the devil“ von den Stones eingeschoben haben, kommen die Boys von der Crew nach oben und die Abschiedsparty beginnt. Nach viel ausgelassenem Tanzen, Trinken und Singen endet die Party mit einem gemeinsamen Bad im Roten Meer.

22.03.
Nach einer geruhsamen Nacht (auch die Crew schläft ziemlich ausgiebig), machen wir uns auf den Weg. Die letzte Etappe der Reise wird eingeleitet durch einen erneuten Stopp am Shab Sharm, einem Drop Off Dive, bei welchem wir uns ein letztes Mal auf 40 Meter Tiefe versenken. Zum krönenden Abschluss dieses Tauchgangs findet Willi auf dem Plateau am Ende des Riffs einen schlafenden Weißspitzenriffhai, welchen wir aus geringer Distanz betrachten, bis er verärgert das Weite sucht. Den letzten Tauchgang der Tour machen wir am Habili Rhadir einem zerklüfteten Korallenriff, welches einem Canyon allerdings unter Wasser ähnelt. Nach einem letzten wehmütigen Blick ins tiefe Blau des Roten Meeres beschliessen wir unseren Tauchtörn. An Board zurück beginnt die Zeit des Packens und Aufräumens. In der Heimatbucht angekommen, werden wie bereits bei der Ankunft unsere Klamotten mit dem Schlauchboot an Land gebracht. Unsere Taschen werden erneut auf das Dach eines Kleinbusses gepackt und festgerödelt. Nach dem herzlichen Abschied von der Crew, beginnt unsere ungemütliche, enge und warme Rückfahrt nach Hurgada. Man kommt sich vor wie Ölsardinen in der Dose, heiß und eng. In El Quesir machen wir erneut einen Zwischenstopp und trinken noch einen Minztee. Nachdem wir den langen Lutz in Safaga abgesetzt und uns von ihm verabschiedet haben, erreichen wir nach kurzer Zeit den letzten Stopp unserer Reise, das Hotel „Cub Golden 5“ in Hurghada. Unter der Dusche wird die Salzkruste der letzten 5 Tage abgewaschen. Nach einem wirklich miesen Abendessen in dem mit „All Inclusive“ Russen übervollen Speisesaal (alle vermissen den Schiffskoch Harkim, besser bekannt als Mister „Guten Appetit“), treffen wir uns mit Jürgen in Hurghada-City. Nach einem Bummel durch die Stadt und ein paar Bierchen in Papa’s I (Man vergesse auch nicht unseren kurzen Abstecher im Keller des „Diver’s Pub“), kehren wir zum Hotel zurück, wo wir in der fast leeren Disco noch ein letztes Bier zu uns nehmen. Mit einem kurzen Hüpfer beenden wir den Tag in den frühen Morgenstunden.

23.03. Rückflug Hurghada - Köln

Einige Gedanken und Kommentare der Tourteilnehmer

Gute Tauchplätze, viele Haie, 1. Hammerhai gesehen, Essen gut, Bier Scheiße, bisher das beste Schiff, Tauch-Guide sehr umgänglich.

Hammerhai, gutes Boot, gutes Essen ,tolle Riffs, -> schlechtes Bier <-

Am besten hat mir die gute Stimmung an Bord gefallen.
Die Tauchgänge (bis auf einen) waren alle super und gut vorbeireitet.
Die Crew war äußerst hilfsbereit (1x zu rabiat mit meinem Aladin).

(best off (AdR.)) Haie, Fische, die Gruppe, Freundlichkeit der Crew, der Flug

Die ganze Woche war aus meiner Sicht hervorragend. Das Boot, die Crew und der Guide waren alle sehr um unser Wohl bemüht. Wir hatten super Tauchgänge und haben viele sehr schöne Riffe gesehen. Der Reichtum an Fischen, besonders an Großfischen war enorm. Das Beste war die Begegnung mit dem Manta.

Essen-ok. Haie-ok. Manta-ok. Kacken-ok. Bier-Scheiße. Wetter-ok.

Durchzählen!! 10 ½ Taucher wollten Tauchen gehen... Viele bunte Fische sehen...
Nach Waller und Hecht... hatten sie auch auf Haie ein Anrecht... nach einem guten Dutzend Hai war die Safari auch schon bald vorbei...
Sie versuchten die Zeit zurückzudrehen... um noch mehr Großfisch zu sehen. Die Taucher 1-9 werden sich mit Sicherheit auf die nächste Tour freuen.
They are born to dive and forced to work!!!
Allzeit saubere Luft und Dekobier
Euer Guide Lutz

Die Besatzung:
Eigner - Hassan
Captain - Mohamed
Cook - Harkim
Zodiac - Salam
Mechanic - Garbel
Salon - Montassa
Deckhand - Ramadan
Deckhand - Alah
Deckhand - Achmed
Guide - Lutz(Lutzdive@web.de)0102852246
Organizer - Cici (0127461076)
seawolf-diving.de


Die Navigator Crew
Die Navigator Crew

DLRG Tauchgruppe Straelen
DLRG Tauchgruppe Straelen

Gruppenfoto mit Cici
Gruppenfoto mit Cici

T-Shirts für unsere Crew
T-Shirts für unsere Crew

Gruppenfoto mit Crew
Gruppenfoto mit Crew

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 27239
M/Y Navigator
geschrieben am 31.05.2006 von Feris [PADI RESCUE, 340 TG]

0 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hallo,

nach einer schönen Woche vom 18.05.-25.05.06 hier nun mein Bericht :-) Ich bin zum siebenten Mal in Ägypten gewesen, kenne somit ein paar paar Höhen und Tiefen.

Organisatorisches:
Gebucht habe ich über Aqua Active Agency, http://www.aquaactive.de
Die Gründe dafür waren neben natürlich dem Preis eine hohe Flexibilität und Durchhaltewillen des Reiseveranstalters, denn meist habe ich recht genaue Vorstellungen von dem was ich gern möchte.
Leider finde ich das seltem als Standardangebot und Marion Buske und Achim Goldman haben schon einmal für mich die benötigte Flexibilität bewiesen.

Die Safari sollte in den Süden gehen, womit dann meist der Zeilflughafen Marsa Alam feststeht. Da ich gern ab Hannover fliege steht man vor dem Problem das es keine Direktflüge von Hannover nach Marsa Alam gibt. Mein Wunsch lieber nach Hughada zu fliegen und von dort aus per Bus in den Süden gebracht zu werden stellte für den Veranstalter kein Problem dar. Ganz im Gegenteil: Ich habe nach dem Fiehlmannprinzip keinen Cent dazu bezahlt :-)
Die erste große Hürde war also gemeistert, mein Wunsch erfüllt. Der Transfer klappte auch 1a, ich wurde am Flughafen problemlos und zügig eingesammelt. Noch zu bemerken wäre das dieser Service kein Problem war obwohl ich als Single unterwegs war und somot eine Solo-Transfer von ca. 3.5 Stunden quer durch Ägypten verursacht habe.


Am Ende der Safari hat es sich ergeben das Achim Goldmann aus organisatorischen Gründen eine Stippvisite im Hafen abhielt. Er ließ es sich nicht nehmen auch Zeit für uns einzuplanen und sich nach dem Pro- und Contra der vergangenen Safari zu erkundigen.

Im Gespräch kam dazu noch herraus das Aqua Active Agency mein Problem mit dem Fliegen ab Norden schon häufiger hatte und eine weitere Lösung anbietet: Übernachtung in einem Hotel in der Nähe des Flughafen Frankfurt zu zivilen Preisen sowie eine Shuttleservice zum Flughafen. Das Auto könne beim Hotel verbleiben, Extrakosten fallen nicht an. Eine durchweg positive Sache, die zeigt wie nahe man hier am Kunden ist.

Das Boot:
Die Navigator ist ein Boot der 30 m Klasse, top gepflegt bzw. fast neu. Alles ist in einem guten bis sher gutem Zusatand und wird emsig von der Manschaft gepflegt, was mir Hoffnung gibt das dieses Boot auf Jahre den sehr guten Standard halten kann.

Die Kabinen sind mit max. 2 Betten zweckmäßig ausgestattet. Keine Etagenbetten, Breite normal.
Schnickschnack wie Fernseher oder DVD findet man in den Kabinen nicht. Selbstverständlich ist so etwas im Salon vorhanden. Die Kabinen wurden täglich gesäubert, das Bett in Ordnung gebracht und das Badezimmer gesäubert. Sehr angenehm empfand ich auch die Größe des Badezimmers. Hier ist es möglich mal zu Duschen ohne gleich die WC Brille mit zu duschen. Angenehme Größe also.

Einziges Manko ist die zentral geregelte Klimaanlage. An sich nicht einmal die, eher das man die Ägypter regelen mußte damit sie dann die Anlage regeln. Da ein Ägypter meist einen zweiten braucht der dann einen kennt der die Anlage anwerfen kann braucht man etwas Geduld ;-)
Sollte es gelingen die Anlage öfter in Betrieb zu nehmen und könnte man dann noch verstellbare Klappen vor die Öffnungen in den Kabinen montieren wäre das Boot fast perfekt.

Das Boot verfügt über 8 Doppelkabinen. Somit ist Rudeltauchen nicht angesagt wie auf vielen anderen Booten die mit 20-26 Tauchern unterwegs sind. Wir hatten das Glück nur mit 11 Leuten an Bord zu sein.

Für sonnenhungrige Gäste steht das komplette Dach zur Verfügung. Mehr als genug Platz. Schattige Plätze könnte es etwas mehr geben, da ich unger auf die beiden Salons ausweiche. Wäre vielleicht eine gute Maßnahme das Boot dahingehend etwas umzubauen bzw. auf dem Oberdeck noch mit einem Sonnensegel zu versehen.

Der Rest vom Boot ist gut durchdacht, die Flaschen werden am Jacket befüllt, Automat montiert jeder wieder selbst am Tank. Nitrox steht auf Anfrage zur Verfügung. Ich hatte stets gefüllte Flaschen in Richweite, konstant mit 34% Sauerstoffanteil.
Klappte also prima.

Crew:
Selten so eine gute Crew gehabt. Immer gut drauf die Jungens, vergessen aber vor lauter Spaß die Arbeit nicht. Irgendwie hatte man schon fast das Gefühl man hätte eigene Diener, was mir fast schon wieder peinlich war. Aber vorsicht, man gewöhnt sich auch daran ;-)
Nicht nur der Tauchbetrieb klappte Klasse, eine helfende Hand war immer zur Stelle. Ausrüstung vom Zodiac auf´s Bott war 100% Crewsache und meine Kamera wurde mir auch immer gereicht - vorbildlich!

Essen:
Hier vielleicht vorab die Info das der Koch gewechselt wurde und wir das Glück hatten mit jemanden zu fahren der sein Handwerk verstand. Das Essen war schmackhaft und äußerst abwechselungsreich. Nicht wie auf vielen anderen Booten wo egal was es auch immer gibt es immer ein bißchen undefiniert nach Gulasch aussieht ;-) Erfahrenen Safarigänger wissen was ich meine. Nein, Abwechselung war Trumpf. Das Essen war reichlich vorhanden.

Guide Lutz: Was soll ich sagen - Bombentyp. Mit Ihm würde ich eine Weltumsegelung machen. Er hat einige wenige Regeln, auf die er besteht. Es geht hier aber nicht um Gängelung. Dazu gehört auch ein verantwortungsvoller Umgang mit der Tiefe. Hat man das drauf geht was. Meint man aber über die Stränge schlagen zu müssen: Tiefenjäger um jeden Preis werden sich an ihm sicher die Zähne ausbeißen. Ein Bier bedeutet Du hast den Tauchtag abgeschlossen und 40 Bar das Minimum in der Flasche. Das klingt erst mal strenger als es ist, jedoch mag er es ebensowenig wenn es ihm ´warm am Bein runterläuft´ wie wie Du und ich.
Das waren dann aber auch schon alle wesentliche Regeln. Kriegt man hin, oder?

Organisatorisch läßt er immer die Gäste entscheiden. Er gibt Alternativen der Tauchplätze vor und man kann sich dann festlegen. Die Tauchplatzbeschreibungen sind erstklassig. Wer fotografiert ist beim Ihm immer an der richtigen Tippquelle. Ich habe viel von Ihm gelernt!

Der Spaß kommt bei Ihm auch nicht zu kurz, wir haben so manchen Abend lachend an Deck verbracht. Genau genommen eigentlich jeden Abend.

Wie im anderen Bericht erwähnt hatten wir eine einfache Südsafari gebucht und konnten vor Ort auf St Johns umschwenken. Wer beide Routen kennt weiß das er damit offene Türen einrannte. Die Differenz haben wir nachgezahlt, 50 sehr gut angelegt Euro. Auch diese Flexibilität hat nicht jeder Guide/Veranstalter/Kapitän!

Auf der Rücktour gab es noch einen Bonus vom Kapitän / Crew: Wir habe kurzerhand noch das Elphinstone mit in die Strecke eingebaut. Ja, es ging uns richtig gut :-)))

Ok, zu St. Johns will ich nicht viel sagen. Wer es kennt weiß das man von Großfisch bis zum Makro auf seine Kosten kommt.

Alles in allem hat diese Safari für mich bisher das beste Gesamtpaket abgeliefert. Daher die Bestnote: 6 Flossen - September / Oktober wird sich das Boot wohl noch mal auf mich vorbereiten müssen ;-)

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 27121
M/Y Navigator
geschrieben am 27.05.2006 von Zuzi [PADI AOWD, 60 TG]

Der Guide Lutz und die Crew, waren einsame Spitze.
Als wir alle am Boot waren traten wir unsere kurzer Hand geänderte Safari ´St. Jones inkl. Elphinstone an.
Das Essen an Board war sehr abwechslungsreich und Gut.
So eine Crew hatte ich noch nie erlebt, obwohl sie immer am arbeiten und eher selten zu sehen waren, brauchte man sich um nichts kümmern.
So bald ich nur in die Nähe meines Jackett kam um es anzulegen war schon einer der Crew zur Stelle um zu helfen, ob beim Anzug oder der Flossen, irgendwie war immer einer da und half.

Zu unserem Guide Lutz kann ich nur sagen, einfach die Navigator buchen, und schauen das Lutz an Board ist, dann habt Ihr einen der schönsten Taucherurlaube die man sich vorstellen kann.
Wenn du dich nach Absprache der Regeln mit Lutz zusammenredest, kannst du deine Tauchgänge von bis zu 40 Meter und mehr genießen, und deine Tauchzeit errechnet sich nach deinen Luftverbrauch und nicht nach einem Guide der dich nach 60 Min. raufholt!
Es ist ganz einfach, so wie man in einen Guide hineinruft so schallt es heraus ;-)
Das Boot hält was es verspricht, und ist sehr sauber, es gab nur zwei Mängel, die Klimaanlage wurde meines Erachtens falsch bedient, und das Süßwasser zum duschen war rostig, wobei nach kurzem Gespräch die Filter getauscht wurden.

Ich werde die Navigator bestimmt wieder Buchen, aber nur wenn Lutz der Guide ist!

lg
Robert

zum Abschluss das Schrecken.
zum Abschluss das Schrecken.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 26125
M/Y Navigator
geschrieben am 14.04.2006 von FrankH [AOWD, 130 TG]

Hallo zusammen,
ich habe meinen Geburtstag auf der Navigator verbracht & es nicht bereut.(30.3.-04.2006)
Guide Osama und die Crew haben uns (8) eine schöne Zeit ermöglicht. Das Boot ist gut, könnte alleridngs wirklich eine Beschattung auf dem riesigen Oberdeck
gebrauchen. Das Essen hätte etwas mehr abwechslung vertragen können, war aber stets Landestypisch lecker. Die Tour hat meiner Frau und mir großen Spaß gemacht, das Schiff ist empfehlenswert.Grüße an alle Mitreisenden und zukünftigen Gäste.


Ergänzung des Berichtes durch Heiner (5.5.06):

Ich möchte mich hier eigendlich nur den Ausführungen von FrankH anschliessen und das Ganze noch mit ein paar Bilder garnieren.

Osamas  Briefing war immer sehr gut
Osamas Briefing war immer sehr gut

Nina am Shaab Sharm
Nina am Shaab Sharm

01.04.2006 Habili Gafaar, Saint John´s Riffe.Mein erster Longi
01.04.2006 Habili Gafaar, Saint John´s Riffe.Mein erster Longi

Für mich mein bestes Bild von diesem Longimanus
Für mich mein bestes Bild von diesem Longimanus

Einen Moment machten wir uns Sorgen um Osama,
Einen Moment machten wir uns Sorgen um Osama,

Habili Gafaar, Saint John´s Riffe.
Habili Gafaar, Saint John´s Riffe.

Abtauchen am Shaab Satayh
Abtauchen am Shaab Satayh

Nina und der Napoleon, Saint John´s
Nina und der Napoleon, Saint John´s

In den Höhlen von Shaab Claude
In den Höhlen von Shaab Claude

Shaab Claude
Shaab Claude

Nina am Elphinstone
Nina am Elphinstone

In der Bucht von Marsa Alam
In der Bucht von Marsa Alam

In der Bucht von Marsa Alam
In der Bucht von Marsa Alam

Franks Geburtstag, es darf getanzt werden.
Franks Geburtstag, es darf getanzt werden.

Alle Mitreisenden und der Guide
Alle Mitreisenden und der Guide

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 25863
M/Y Navigator
geschrieben am 01.04.2006 von Zystsche [CMAS**, 341 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren vom 23.03.-30.03.2006 mit der MY Navigator auf St.Johns Tour.

Es war meine 2. und die 4. Tauchsafari meines Kumpels Wolfi-Bastscho.

Das Boot ist in einem sehr guten Zustand die Kabinen und die Naßzelle sind großzügig bemessen.

Die Bestuhlung auf dem Sonnendeck hat uns nicht gestört- ist halt Geschmacksache.

Die Crew war sehr zuvorkommend und immer zur Stelle aber niemals nervend.

Das Essen war immer sehr reichlich, ich würde sagen dass für jeden Geschmack etwas dabei war.

Unser Guide Lutz hat uns während der gesamten Fahrt, auch über das normale Maß hinaus, mit vielen Informationen rund ums Tauchen versorgt.

Die Flaschen waren immer über 210 bar gefüllt.

Alles in allem eine gelungene Tour auf einem Boot dass wir gerne wieder buchen würden.

Da das Boot in Marsa Alam vor Anker liegt würde ich jedem empfehlen auch den dortigen Flughafen auszuwählen.Der Transfer dauert dann ca. 45 min.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 25636
M/Y Navigator
geschrieben am 21.03.2006 von Linuskoeln [CMAS***, 500 TG]

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.


Wir hatten zu siebt das Vergnügen, die Navigator vom 09.03 bis zum 16.03 während einer Nordtour für uns alleine zu haben. Das Schiff ist noch recht neu und zur Komfortklasse zu zählen, Länge 29 Meter, Breite 7,5 Meter, max. Personen 16.
Da das unsere neunte Safari war, geb ich die persönliche Bewertung in Relation zu ähnlichen Booten ab:

Positiv:

+ Dusche/WC/Aircondition in jeder der recht grossen Kabinen (AC nicht individuell regelbar)
+ Gute Platzverhältnisse an Bord
+ 2 Sonnendecks
+ günstig zu buchen (Seawolf Diving)
+ Boot ist recht schnell
+ geräumiges Tauchdeck
+ grosse Plattform
+ Boot liegt ziemlich ruhig im Wasser
+ sehr sauber und gepflegt
+ TV/DVD/HiFi sehr gut
+ leistungsstarke Kompressoren, Luft immer über 200bar
+ geschmackvoller Salon und Kabinen
+ sehr guter Guide auf unserer Tour (Lutz)

Negativ:

- Liegen auf den Sonnendecks ohne Sonnensegel
- ´Schattenbereich´ nur mit Korbstühlen ausgestattet
- relativ laute Generatoren
- Verpflegung maximal Durchschnitt

Abgesehen vom derzeitigen Koch ein eigentlich rundum empfehlenswertes Boot, das wir jederzeit gerne wieder buchen würden!

Linus

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 22728
M/Y Navigator
geschrieben am 27.12.2005 von aboarm

1 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Meine erste Tauchsafari vom 12.11.2005 bis zum 19.11.2005 - gemeinsam mit den Seawolf Divers / Hurghada im Roten Meer.

Mein Fazit vorweg:
Ein unglaubliches Urlaubserlebnis, dass ich jedem Tauchfan nur empfehlen kann:
- das Boot war ein Traum: http://www.seawolf-safari.com/upload_gross/1332037238_Navigator2.jpg
- die Crew war einfach nur gut, immer da, immer gut drauf, immer hilfsbereit und meistens schneller als ich: all meine Wünsche waren ausgeführt, bevor ich diese überhaupt denken geschweige denn äussern konnte
- zwei supercoole Tauchguides - Rambo und Wolfgang Müller - die immer einen guten Tipp auf Lager hatten
- fantastische Organisation: alles war vorbereitet, vorhanden, perfekt geplant und lief wie am Schnürrchen - danke Seawolf Divers und Cici!

Die Safari - von Elphinstone (Marsa Alam) nach Hurghada:
12.11.2005. Endlich - 6:00 Uhr morgens! Aufstehen zum Abtauchen! Auf zum Flughafen in München und ab nach Ägypten ans Rote Meer.
In Hurghada angekommen wartete Olli "The Buddy" aus Frankfurt bereits am Flughafen auf mich und hatte schon zwei neue Bekanntschaften im Gepäck: Christian und Patrick, die die gleiche Tauchsafari wie wir gebucht hatten und in der folgenden Woche zwei supernette Kollegen werden sollten - sowohl unter als auch über Wasser.
Vom Flughafen ging es ohne Zeitverzögerung direkt zur Tauchbasis. Dort wurde Cici kurz begrüßt, schnell die letzten notwendigen Ausrüstungsgegenstände anprobiert und schon ging es per Minibus auf dem Landweg nach Marsa Alam. Ursprünglich hatten wir die Tour von Hurghada nach Elphinstone und zurück auf dem Safariboot Seawolf II gebucht. Da Cici aber das neu gecharterte Boot Navigator gerade zur Verfügung und frei hatte, hat sie uns dieses als kostenloses Upgrade angeboten ? mit dem angenehmen Vorteil, dass wir mit 9 Tauchgästen auf einem Boot, dass für bis zu 16 Taucher ausgelegt ist, eine Menge Platz hatten, wir unsere eigene Dusche und WC hatten (das wäre auf der Seawolf II nicht der Fall gewesen) und einfach viel mehr Platz und Komfort geniessen konnten. Dadurch, dass wir ab Marsa Alam gestartet sind, mussten wir per Boot auch nur den Weg von Marsa Alam nach Hurghada zurücklegen, was so manche Nachtfahrt eingespart hat - auch kein Nachteil. :)
Abends in Marsa Alam angekommen wartete auch schon das Boot, die Crew und das Abendessen auf uns. Unser ganzes Gepäck als auch wir wurden innerhalb kürzester Zeit auf das Boot verladen, was gut war, denn dann konnte ich mich direkt den wichtigen Sachen widmen: Dem Abendessen mit einem gepflegten und abschliessenden "Rum-Cola-Gute-Nacht-Trunk".

Shaab Alm - Der erste (Check)Tauchgang:
Ganz entspannt ging es dann am nächsten Morgen nach Shaab Alm bei Marsa Alam zum Checktauchgang. Ein sehr feiner Platz, der mit seinen Canyons und Swim-Throughs ganz tolle Lichtstimmungen zu bieten hatte.

Elphinstone:
Beim Checktauchgang lief alles cool, so dass wir anschliessend dirket nach Elphinstone gefahren sind. Dort angekommen wurden wir auch direkt mit mehreren Weisspitzen-Hochseehaien (Longimanus) belohnt und konnten mit diesen fast auf Tuchfühlung gehen. Ist schon ein cooles Erlebnis für mich gewesen. Das ganze musste ich natürlich auch fotografisch festhalten (für alle Interessierten: die Fotos sind mit der digitalen Kompaktkamera Canon Powershot S70 entstanden. Als Gehäuse habe ich das Canon WP-DC 40 verwendet. Als Blitz habe ich den kamerainternen Blitz verwendet).




Der erste Nachttauchgang:
Noch am selben Tag gab es dann den ersten Nachttauchgang in El Nabia (nur ein paar Minuten von Elphinstone entfernt). In El Nabia gibt es sehr viele Rotfeuerfische. Was ich vor dem Nachttauchgang noch nicht wusste (man hat mich aber zum Glück vorgewarnt): Rotfeuerfische sind insbesondere nachts aktiv und lieben es, auf die Lampen der Taucher zu zu schwimmen (ein einfaches Ausrichten der Lampe auf den Grund bringt Abhilfe, da die Rotfeuerfische dann dem Lichtkegel nach unten folgen ? und dabei manchmal einen kleinen Fisch verschlingen :) ). Auf jeden Fall waren wir ständig von unzähligen Rotfeuerfischen umzingelt und ich kam mir vor wie in einer Mischung aus dem Computerspiel Pac Man und einem schlechten Zombiefilm: Halt dauernd verfolgt von den Rotfeuerfischen. :)



Abu Dabab Elbaar - Turtle Bay:
Nachdem wir insgesamt 2 volle Tauchtage und 7 Tauchgänge rund um Elphinstone und El Nabia verbringen konnten, ging es dann Richtung Norden zu unserem nächsten Ziel: Abu Dabab Elbaar ? auch bekannt als Turtle Bay. Hier hieß es früh Aufstehen, da wir pünktlich zum Sonnenaufgang abgetaucht sind um auf "Turtle-Suche" zu gehen - und wir wurden neben einem Gitarrenrochen mit dem folgenden Exemplar belohnt:



Junge Junge war das ein Riesenviech-? und kein Stück von uns beeindruckt. Es war schon witzig, mir vor Augen zu führen, dass diese Schildkröte wahrscheinlich schon lange gelebt hat, bevor die ersten Taucher das Rote Meer unsicher gemacht haben.

Nachttauchgang in Shaab Sheer:
Im weiteren Verlauf der Safari haben wir dann die Tauchplätze El Shona (ein fantastisches Riff und sicherlich die größten Fledermausfische, die ich je gesehen habe) und Abu El Kifan (Delphine und Zitterrochen) besucht, bevor dann ein weiterer Nachttauchgang in Shaab Sheer anstand, den ich so schnell nicht vergessen werde: Es fing mit einem kleinen Wrack an, dass in der Dunkelheit und dem Licht der Taucherlampen ein ganz eigenes Flair hatte. Und kaum waren wir über die Kante des Wracks getaucht, tummelten sich vor unseren Augen zwei riesige Moränen, die wir uns eine Weile lang angeschaut haben bis uns die anderen Taucher eine neue Entdeckung signalisierten: Ein richtig feines Exemplar einer spanischen Tänzerin.



Und dies sollte nicht die einzige während dieses Tauchgangs bleiben: Insgesamt 4 Stück haben wir entdeckt. Dazu kamen die üblichen Rotfeuerfische und auch ein ziemlich entspannter Drachenkopf, der sich ganz gelassen die ganze Situation mit uns Tauchern angeschaut hat.



Panorama Reef:
Am nächsten Tag ging es dann zum Panorama Reef, welches Anemonen samt der dazugehörigen Clownfische in einer Hülle und Fülle zu bieten hatte, wie ich es vorher noch nicht gesehen habe. Leider bedeutete der Besuch des Panorama Reefs auch, dass wir uns so langsam dem Ende der Tauchsafari näherten. Die letzten Tauchgänge haben wir dann rund um Hurghada gemacht und auch hier wieder viele feine Sachen zu sehen bekommen, wie zum Beispiel einen Adlerrochen oder einen riesigen Barrakudaschwarm:



Der letzte Tauchgang:
Den letzten Tauchgang haben Olli ?The Buddy? und ich für uns alleine am Tauchspot Shaab Talata absolviert. Hier haben wir uns mit dem Zodiac ein paar Meter vom Boot wegfahren lassen (ein kurzes Fragen hat ausgereicht und selbstverständlich hat man das für uns gemacht) um an der vom Tauchguide Wolfgang Müller empfohlenen Stelle abzutauchen. Und es hat sich echt gelohnt. Olli und ich haben unsere Hintern in etwa 7 Meter Tiefe auf dem Grund geparkt und uns dann für 5 Minuten oder so das Geschehen rund um das Riff angeschaut.



Das war richtig fein und eine Art des Tauchens, die ich leider viel zu selten mache (und machen kann). Anschliessend haben wir uns dann ganz entspannt den Rest des Riffs angeschaut, ein paar Anemonenfische geärgert und sind dann in aller Ruhe zum Boot zurück getaucht, um hier die letzten paar Stunden auf dem Deck zu geniessen. Besser hätte der Abschluß nicht sein können.



Insgesamt habe ich satte 20 Tauchgänge absolviert, davon 5 Nachttauchgänge, und kann auf eine rundum gelungene Tauchsafari zurückblicken. Zu keinem Zeitpunkt hat es an irgendetwas gefehlt und alles war perfekt organisiert. Die Crew war immer für uns da, das Essen war gut, üppig und abwechslungsreich. Die Tauchguides waren zu jedem Zeitpunkt mit guten Tipps zur Stelle und das Boot war ein Traum.

Ich freue mich schon jetzt auf die nächste Safari mit Cici und den Seawolf Divers!!!

In diesem Sinne. Weiterrocken! :)

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 22378
M/Y Navigator
geschrieben am 06.12.2005 von Andy [AOWD, 111 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Vom 27.10. - 03.11.05 befanden wir uns auf der St. Johns Tour mit der MY Navigator.
Das Boot war sehr gut, da auch fast neu. Kleine Einschränkung, man konnte die Klimaanlage nicht in den einzelnen Kabinen regeln, entweder sie lief, oder eben nicht und da jeder ein anderes Wärmegefühl hat, ist es eben schwierig jedem recht zu machen, deshalb jede Kabine einen Regler und jeder ist zufrieden. Noch ein kleiner Verbesserungsvorschlag, an Bord keine Gläser, sondern lieber Plastikbecher benützen, es sind doch einige Gläser kaputt gegangen und mit Glasscherben ist, wenn man Barfuß unterwegs ist nicht zu spassen... Die Mannschaft war sehr nett und hilfsbereit, Essen war, wie mittlerweile üblich gut, wenn es für meinen Geschmack auch etwas abwechslungsreicher hätte sein können, gab leider nur einmal Fisch. Kabinen sind nicht gerade groß, aber das ist ja auch normal. Getränke waren immer in ausreichender und gekühlter Menge da, großes LOB ! Die beiden Tauchguides Lutz und Helga waren auch nett und gingen auf unsere Wünsche und Bedürfnisse ein. Die Tauchplätze waren alles in allem sehr schön, gut intakt und einfach zu betauchen, hätte zwar gerne mehr Großfische gesehen, dies war uns aber leider nur am letzten Tag so richtig vergönnt, als wir einen außerplanmässigen Abstecher zum Elphinestone gemacht haben, hier waren die Longimanuse sehr zutraulich, was wohl daran liegt, dass hier immer wieder was von den Booten ins Wasser fliegt, ob mit, oder ohne Absicht, lasse ich mal dahingestellt. Auch sonst war unsere Ausbeute von ´Sehenswürdigkeiten´ nicht sooooooo besonders, viele Blaupunktrochen, nur eine Schildkröte, 2 kurze Begegnungen mit Delfinen und die nur vom Boot aus und nur 1 - 2 Minuten, ein paar Riffdackel (Weissspitzenriffhaie) Die Stimmung an Board war o.k. war eine nette und bunt gemischte Truppe. Organisatorisch hat auch alles gut geklaptt, danke an Marion Buske von der Aqua Active Agency. Die Koordination vor Ort wurde von Orca Diving übernommen, hier hat auch alles gut geklappt, 2 kleine Anmerkungen, bzw. Kritikpunkte, wir wurden nich informiert, wann wir vom Hotel abgeholt werden sollten, dies erfuhren wir erst nach Rückfrage unsererseits und die letzte Übernachtung, wenn man sie nicht auf dem Boot verbringt, muß man selber zahlen, ist zwar günstig, sollte aber meiner Meinung im Preis inbegriffen sein. In großem ganzen eine schöne und gute Tour mit kleinen ´Mängeln´ die man ohne große Probleme abstellen kann, aber genau die sind es ja, die es manchmal so reizvoll machen und einem das Gefühl des Abenteuers geben.
Wir werden wieder eine Tour machen !!!

Bogenstirntorpedorochen
Bogenstirntorpedorochen

Blaupunktrochen
Blaupunktrochen

Weissspitzenriffhai
Weissspitzenriffhai

Zacki
Zacki

Turtle
Turtle

Wimpel und Tabakfalterfisch
Wimpel und Tabakfalterfisch

Muränsche
Muränsche

Spielerei
Spielerei

Flying Blue
Flying Blue

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