Dieses Safariboot gibt es nach unseren Informationen nicht mehr, hat einen anderen Namen oder ist anderweitig nicht mehr verfügbar. Falls Du der Meinung bist dass dies nicht stimmt, so sende uns einfach eine Mail. Danke!
M/Y Ramadan Safaga 4 Geschrieben am 09.11.2005 von Feris [Rescue/CMAS**, 300 TG]
8 von 9 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 9 von 12 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Hallo Tauchfreunde!
Eigentlich wollte ich gar keinen Bericht schreiben, da hier ja eigentlich schon alles gesagt wurde. Wenn dann aber so ein Bericht von Nancy & Pete erscheint muss ich wohl doch mal in die Tasten greifen. Warum? Wir (2 Personen) waren exakt die Woche vor Nancy & Pete auf dem Boot und innerhalb von den paar Stunden schaffen nicht mal wir es ein Boot dermaßen abzuwracken ;-)
Natürlich gestehe ich jedem seine eigene Meinung zu. Aber auch Anneliese und Walter waren mit uns zusammen auf dem Boot und gaben ein anderes Urteil ab. Aber jetzt mal Butter bei die Fische:
Boot: Auch wir wurden von der Desire umgebucht, da wir unsere Route Brothers-Daedalus-Elphinston schon im März gebucht hatten. Allerdings war es bei uns nicht ein Zufallsereignis zu erfahren das die Desire nicht starten würde. Wir wurden von Aqua Active Agency darüber informiert und uns wurde ein Rücktrittsrecht eingeräumt. Es scheint also schon Unterschiede im Umgang mit den Kunden von Veranstalter zu Veranstalter zu geben. Für mich schon mal ein Grund einen Pluspunkt für den Veranstalter zu verteilen.
Das Boot selbst ist vom Platz her wirklich der Hammer. Dagegen fällt die MY Discovery, mit der ich zuletzt unterwegs war wie ein arme Leute Boot aus. Wir scherzten nach einer ersten Besichtigung des Salons das der nicht vollständig wäre. Da fehlte ohne Zweifel die Bowlingbahnen. Hineingepasst hätten da locker 4 Bahnen ohne das sie großartig Platz weggenommen hätten. Wir haben zum Essen nur ein Viertel des Salons belegt. Bei schlechtem Wetter im Winter hätte sich da jeder gemütlich lang machen können. Platzverhältnisse die man dann sehr zu schätzen lernt wenn man kleinere Boote kennt.
Das Boot selbst ist nicht fabrikneu. Aber wenn ein Boot im Oktober eine fast komplette Saison hinter sich hat dann sieht man Gebrauchsspuren, das ist eben so. Gebrauchspuren sind so Dinge wie abgeplatzte Farbe hier und da. Wenn man aber mal nachts auf das Deck kam war da auch gleich jemand am pinseln um. Das Boot wurde im Rahmen der Möglichkeiten gepflegt und zwar so, das es den Safaribetrieb nicht einschränkte.
Die Kabinen sind Klasse, allein das Bett mit ca. 1.20 m Breite weiß man zu schätzen wenn man andere Safariboote kennt. Und ich rede hier nicht von einem Doppelbett sondern von jedem einzelnen. DVD, Video, TV, Kühlschrank. Dabei hatten wir nur die Standardkabinen, es gibt auf dem Boot auch noch Suiten. Aber selbst unsere Zimmer verfügten über Klimaanlage mit IR-Fernbedienung.
Einziger Kritikpunkt ist für mich das Bad. Dort war man einfach nicht so clever den Abfluß am tiefsten Punkt anzubringen. Ich hätte gern auf die Multimediaecke und den Kühlschrank verzichtet und satt dessen getrenntes WC / Dusche gehabt. Ok, Verbesserungspotiential, aber wo gibt es das nicht? Geduscht habe ich sowieso lieber schnell oben in einer der vier WC auf der Taucherplattform. Warum erst trocknen und sich dann gleich wieder einweichen? Wasser gab es die Woche ja genug. Ja, unser Wasser war auch rot, wegen der Pipeline. Aber ok, solange die da nicht drin kochen oder ich es trinken muss, was soll’s. War nicht so toll, aber ich war ja auch nicht im Hilton sondern in Ägypten.
Aufgrund der Größe konnte man immer einen Sonnen- oder Schattenplatz finden. Auch nicht selbstverständlich. Auf diesem Dampfer aber ein Vorteil den wir alle schnell zu schätzen wussten. Die zusätzliche Bar auf dem Deck versorgt ideal mit Kaffee und Tee und abends mit Dekobierchen. Gemütliches zusammensitzen war so immer möglich, TV, Viedo & DVD für eine erste gemeinsame Sichtung der Foto- und Videoversuche vorhanden. Auch der Wasserspender in Reichweite ohne weit laufen zu müssen kam meiner Sportlernatur sehr entgegen ;-)
Essen: Ägypten wird sicher nie die Quelle für kulinarische Höhenflüge werden. Aber das man jetzt unbedingt mäkeln musste kann ich nicht behaupten. Das Essen war reichhaltig. Klar das es oft Huhn oder Fisch gab, auch Rindfleich stand auf der Tagesordnung. Besonders den frischen Fisch kann ich empfehlen, er wurde auch einfallsreich auf verschiedene Arten zubereitet. Also dem Essen würde ich die Note 3 verpassen. Wer oft in Ägypten ist: Man könnte auch eine 2 geben. Was den Durchfall oder Magenprobleme angeht: Wenn ich 2 Wochen in die Türkei fliege plane ich immer 3 Tage Margen/Darm ein. Ich habe somit nicht den „Allesverdauermagen“. Aber an Bord gab es keine Probleme und mir sind auch keine Fälle bekannt wo es jemanden die Safari verhagelt hätte. Und das obwohl es reichlich frischen Salat gab um dem man wohl auf dem einen oder anderen Boot besser einen Bogen machen sollte.
Tauchbetrieb: Der Platz ist der Joker beim Umziehen. Keine umherfliegenden Plastikkisten sonder eine Schöne Box in der Sitzbank im Tauchdeck integriert. Spitze! Nitrox wird in Speicherflaschen mitgeführt und somit zwangsläufig per Partialdruckmethode gefüllt. Generell wurde einem die Flasche direkt aus dem Jacket geklaut, aber eine neue ließ nicht lange auf sich warten. Ok, Jacket an der Flasche lassen ist noch einen Tick bequemer. Aber dafür war die Crew extrem umsichtig. War ja schon manchmal richtig peinlich. Da hatte ich mal den Arm nicht gleich im Ärmel schon hilft Dir einer beim Anziehen! Einfach eine Spitzencrew! Apropos Crew: Ich verstehe die negative Kritik nicht. Hängt aber auch von einem selber ab wie man auf die Jungens zugeht. Ich habe z.B. mit jemanden von der Crew in englisch geschatzt warum die meisten Deutschen immer so miesepetrig gucken. Aber auch zum Scherzen waren sie immer aufgelegt.
Briefing / Guides: Wir waren mit Moni & Thorsten unterwegs. Ich kann nur sagen Spitze! Die Briefings haben alles enthalten was man wissen musste und wurden mit dem nötigen Humor vorgetragen ohne die Sicherheitsaspekte zu vernachlässigen. Nach dem Briefing habe ich von den beiden nicht mehr viel gesehen, was auch in meinem Sinne war. Die beiden kümmerten sich um den Teil der Taucher, die gern geführt tauchen und waren mit helfender Hand zur Stelle, so war die einhellige Meinung. Kann ich wie gesagt nicht beurteilen, da ich mit meinem Partner gern eigenverantwortlich tauche und auch in Deutschland keine Guide habe. Ein Briefing genügt mir völlig, danach möchte ich meine Freiheit unter Wasser genießen. Das war auch uneingeschränkt möglich, was auch nicht unbedingt selbstverständlich ist. Moni und Thorsten sind schon alte Hasen in dem Geschäft und können sehr gut einschätzen wer eine führende oder helfende Hand benötigt und drängen sich den anderen nicht unnötig auf. Für uns war das Tauchen Freiheit pur, so wie ich es mag. Wir hatten ausreichend Gelegenheit dort hin zu tauchen wo man im Roten mehr bei fast jedem Tauchgang noch Haie trifft, ihr wisst schon was ich meine. Thorsten schätze ich eigentlich nicht als frustiert von Ägypten ein. Wenn man ihm genauer zuhört erfährt man einfach eine Menge über Land & Leute und deren Einstellung. Das ist zwangsläufig keine deutsche Einstellung und ist wohl manchmal recht anstrengend wenn man auf sie angewiesen ist. Thorsten gleichgültig? Entschiedenes Nein! Er hat bei uns eigentlich sofort was unternommen, auch wenn wir kaum einen Grund hatten. Einmal wollte der Zodiacfahrer nicht so weit wie wir. Mit Torsten gesprochen, der mit dem Zodiacfahrer gesprochen und schon hatten wir das Kommando bis wo hin gefahren wird. Perfekt! Das Thorsten bei der nächsten Tour allein schuften musste, er hat mein Mitgefühl! 22 Touris allein bespaßen, Glückwunsch ;-) Tauchen als solches war auch Spitze, am letzten Tag konnten die Leute abhängig von Ihren Flügen am nächsten Tag noch bis zu 3 Tauchgänge machen obwohl maximal 2 in den Reiseunterlagen stehen. Der kleine aber feine Unterschied!
Routenplanung: Die hängt natürlich auch immer von Faktoren wie Wetter und Können der Gäste ab. Nach dem ersten Tag ging es direkt zu den Brothers. Am frühen morgen dann ein bißchen Rafting mit dem 4,5 m Zodiac in 4 m Welle. Ich denke es wird deutlich das hier nicht ubendingt Anfängertauchen angesagt ist. Jeder der auf den Brothers war weiß auch das es dort unter Wasser manchmal heftig windig ist. Wir hatten das Glück das wesentlich mehr erfahrene Taucher an Board waren als welche die noch viel Hilfe brauchten. Wäre das Verhältnis anders herum gewesen wäre es recht unverantwortlich gewesen die Brothers bei diesem Wetter anzufahren.
Leider trafen wir mit Roger-Tours zusammen. Die haben gerade die Tour gemacht wo Taucher mit zu viel Geld viel Geld ausgeben um an einer Werbeveranstaltung teilzunehmen und Equipment testen zu dürfen und diese Tour dem Equipmenthersteller auch noch finanzieren. Ok, jedem das seine ;-) Die waren dann mit reichlich Booten vor Ort am Daedalus. So wurde kurzfristig entschieden das wir nicht mit der ganzen Karawane zum Elphinston ziehen sondern noch 2 TG am Deadalus bleiben. Belohnung war: Einziges Boot und 3 um uns kreisende Longimanus. Vermutstropfen war das am Elphinstone so viele Boote waren als wir eintrafen das wir mit unserem großen Boot nicht mehr festmachen konnten. Da kann man sich jetzt drüber aufregen, aber den Longimanus-TG am Daedalus würde ich auch nicht missen wollen – und da waren wir exklusiv
Hmmm, noch jemand wach? So viel wollte ich gar nicht schreiben, aber ich habe gerade eine tolle Safari vor dem inneren Auge ablaufen gesehen, seufz!. Moni & Torsten & Ramadan Safaga IV? Jederzeit gern wieder ! Gruß, Jens
Gemütliches Zusammensein
Unendliche Weiten ... wir schreiben das Jahr ... :-)
Back to the deko beer ....
Darum waren wir hier ....
Und natürlich darum :-))))
Ciao Bella !
Nightdive - nicht immer nur Hai :-)
Eledile oder doch Krokofanten?
Batmen was here ...
So setzt Fisch sich in Szene :-)
Freßgemeinschaft oder Abstaubertor ? ;-)
Darf nicht fehlen ....
Wer nachts schwimmen geht muß mit Gesellschaft rechnen ...
Bis zum nächsten Urlaub ... seufz ....
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M/Y Ramadan Safaga 4 Geschrieben am 25.10.2005 von Marie-Lu [Padi Rescue, 192 TG]
2 von 5 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 6 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Ich möchte mich auch zu der Tauchsafari vom 06.-13.10.05 auf der Ramadan Safaga 4 äußern, zu der Nancy & Pete Stellung genommen haben. Die Umstände, wie zu spätes losfahren, Nitrox Ja/Nein, braunes Wasser, etc waren wohl vorhanden, aber daraus den Großen Schuh zu machen halte ich wohl für übertrieben. Die ´vielen´ Krankheitsfälle beschränkten sich meines Wissens auf 4 Personen, bei denen mindestens 1 Person eine eindeutige Dehydrierung aufzuweisen hatte, der andere sich mit schweren Bandscheibenproblemen herumplagen mußte, die dritte Person sich vorher einer Grippe Impfung unterzogen hatte und damit war ihr Immunsystem schon beschäftigt,und die letzte Person hatte, was ja wohl öfter mal in Ägypten vorkommt, Pharaos Rache !!! Ihr habt die ganze Zeit nicht geduscht, bzw Eure Nasskabine nicht benutzt ? Na, da haben Euch ja Eure mindestens 2 Outfits pro Tag vor der Verschmutzung bewahrt ! Wir waren zu 5 auf dem Boot und hatten sehr viel Spaß. Ich denke auf jeder Safari habe ich nicht den Standard eines Klasse Hotels, Ratten sind auf jedem Schiff !!! Übrigens mein sauberes Bett, wurde jeden Tag gemacht, ebenso die Nasszelle ( ich kann auch mal die Hand an den Wasserfeger legen ), hat mich immer gut schlafen lassen. Ich wünsche Euch bei Eurer nächsten Tauchsafari Euer Traumschiff !! Gruß Marie-Luise
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M/Y Ramadan Safaga 4 Geschrieben am 23.10.2005 von Walter + Anneliese [Padi / DM, 520 TG]
6 von 7 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 8 von 10 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Wir waren an Bord der Ramadan 4 von 29.09. bis 06.10.2005. Gebucht hatten wir die Reise bei AquaActiveAgency, mit der wir bestens zufrieden waren und jederzeit weiter empfehlen können. Auch wir wurden umgebucht von der MY Desire auf die Ramadan 4, wo wir zuerst etwas skeptisch waren. Diese Skeptik war aber sofort verflogen, als wir das Boot sahen.
Zum Schiff
Durch die imposante Größe und Motorenleistung des Bootes, waren die Überfahrten sehr Entspannend und schnell, trotz des teilweise starken Seegangs. Es gibt reichlich Platz an Bord, wo man sich auch einmal problemlos zurückziehen kann, wenn man will. Das Boot verfügt über mehrere großzügige Sonnendecks mit genügend Liegemöglichkeiten und einem Pool der jedoch nicht benutzt wird. Auf dem Oberdeck gibt es eine kleine Kaffeebar und genügend Sitzmöglichkeit für das „Dekobier“ nach den Tauchgängen. Die Kabinen sind gemütlich eingerichtet und es ist alles vorhaben was man braucht (Kühlschrank, Klimaanlage), wobei wir finden, dass es übertrieben ist, dass jede Kabine über TV, Video und DVD verfügt. Jede Kabine besitzt eine eigene Nasszelle mit WC mit fließend heißen und kalten Wasser. Das Essen an Bord war sehr gut und abwechslungsreich.
Zum Taucherdeck
Da nur max. 24 Taucher an Bord sind, hat man beim anziehen seines Equipment jede menge Platz, dadurch kommt nie Gedränge oder Stress auf. Die Crew steht immer zur Hilfe bereit. Nach dem Tauchgang wird die Flasche demontiert und eine neue Flasche steht schon auf deinen Platz für den nächsten Tauchgang bereit. Bevor man ausgezogen ist, wird man schon mit einem Getränk versorgt, was sehr gut tut. Die Tauchflaschen werden von 2 Kompressoren die durch ihre Lautstärke nicht stören wieder gefüllt.
Zum Tauchen:
Wenn man sich an die Briefings von Moni und Thorsten hielt, die sehr detailliert und genau waren, hatte man keine Probleme die Highlights der Tauchplätze zu finden. Bei der Planung der Tauchgänge wurde teilweise auch Individuell geplant und sie versuchten, wenn es möglich war, auf die Wünsche der Taucher einzugehen. Von zwei eingesetzten Zodiacs war immer 1 als Sicherheitsposten in der Nähe der Taucher, was nicht bei allen Safaribooten üblich ist.
Wie in einem Vorbericht, können wir nur bestätigen, dass Moni den erfahrenen Tauchern innerhalb der Spielregeln einen großen Freiraum ließ, dass sehr angenehm war.
Fazit
Eigentlich waren wir überrascht, über den Bericht von Nancy + Pete, da wir die negativen Punkte bei unserer Tour „Gott sei Dank“ nicht bestätigen können. Natürlich gibt es immer etwas zu verbessern und zu ändern, aber wir hatten Dank Moni, Thorsten und der Crew eine tolle Woche auf der Ramadan Safaga 4. Unsere nächste Safari buchen wir ganz bestimmt wieder bei bluewavesafari und können sie mit ruhigen Gewissen weiter empfehlen. Außerdem sollte man Bedenken, die Ägypter haben eine andere Mentalität und man muss damit rechnen, dass nicht immer alles so funktioniert, wie man es in Deutschland gewohnt ist.
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M/Y Ramadan Safaga 4 Geschrieben am 15.10.2005 von Nancy & Pete [PADI Rescue, 150 TG]
3 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 10 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Wir, eine Gruppe von 12 Personen, waren vom 6-13.10.2005 auf der Südtour „Deeper St. John’s“ auf der M/Y Ramadan Safaga 4 mit dem Veranstalter Blue Wave Safari (www.bluewavesafari.de) unterwegs. Aufgrund der Länge des Berichtes (es gibt leider viel zu erzählen) habe ich ihn in folgende Segmente unterteilt: 1.) Rahmenbedingungen / Organisation 2.) Schiff 3.) Verpflegung 4.) Tauchen 5.) Fazit. Anmerkung: Der Bericht gibt die Meinung von zwei Personen der o.g. Gruppe wieder.
1.) Rahmenbedingungen / Organisation Bereits im Rahmen der Reiseorganisation – von unserer Seite optimal und mit der gewohnte Souveränität durch unseren lieben Horst (nochmals vielen Dank!) durchgeführt - ergaben sich erste Unwägbarkeiten. Dies sollte auch den weiteren Verlauf der Reise kennzeichnen. Die „Highlights“ habe ich im folgenden kurz dargestellt: - Gebucht hatten wir bereits Ende Januar über Spillmann Reisen und zwar das Schiff M/Y Desire, welche Ende März 2005 vom Stapel laufen sollte. Per Zufall entdeckte unser Organisator, dass das Schiff plötzlich nicht mehr auf der Homepage des Safari Veranstalters aufzufinden war. Auf Nachfrage und nach einigem hin und her war zu erfahren, dass das Schiff keine Safarigenehmigung erhalten habe und wir jetzt eben auf der Ramadan Safaga 4 seien. - Abgehen sollten wir vom Hafen in Hamata nach 2,5-stündigem Bustransfer. Zu unserer großen Überraschung und ohne vorherige Information standen wir nach 15-minütigem Transfer vom Flughafen Marsa Alam an unserem Boot in einem Hafen nahe dem Flughafen – so weit so gut. - Auf dem Boot waren noch einige Gäste der Vorwoche und man sagte uns, dass die Kabinen in ca. zwei Stunden bezugsfähig wären. Während auf den Nachbarbooten eifrige Betriebsamkeit herrschte, sprang bei uns in dieser Zeit ein Ägypter mit einem Lappen und einer Spraydose durch die Kabinen und tauschte die Bettwäsche aus – von einer gründlichen Reinigung keine Spur. - Die nächste Überraschung war, dass man uns verkündete, dass Chefin „Moni“, die die Vorjahrestour super geleitet hat und mit der Grund dafür war, erneut Blue Wave Safari zu buchen, erst einmal eine Woche aussetzen würde und wir (insg. 24 Taucher) von nur einem Guide – Torsten – begleitet würden. Torsten, ein erfahrener Guide mit hervorragenden Briefings, selbst jedoch hochgradig frustriert über die ägyptischen Zustände und auf dem Sprung nach Thailand hat diese Frustration resigniert mit uns geteilt und selbst nichts unternommen, um zu retten, was vielleicht zu retten gewesen wäre. - So hatten wir Nitrox gegen einen Aufpreis von 65 Euro bereits im Vorfeld gebucht. Nach dem Nitrox Briefing rief man uns dann nochmals zusammen, um uns darüber zu informieren, dass es kein Nitrox gäbe, weil es nicht gelungen sei, Sauerstoff aufzutreiben – der ägyptische Lieferant hätte eben versagt. Ein Bemühen, doch noch etwas aufzutreiben (alle Zeit der Welt war ja – s.u.) war nicht zu erkennen. - Für die Delfinfreaks hatten wir Shaab Samadai in die Tour einbauen lassen und dies wurde uns auch schriftlich so bestätigt. Auf dem Boot erklärte man uns, dass der Spot seit zwei Jahren nicht mehr von Safaribooten angefahren werden darf, obwohl er noch heute auf der Homepage von Blue Wave Safari ausdrücklich angeboten wird. - Das Wasser war die ganze Woche rostrot. Man erzählte uns die Geschichte von einem Leck in der Pipeline. Auf Nachfrage bei andern Booten wurden wir belehrt, dass man dort entsprechenden Filteranlagen einsetzt und somit diese Problem nicht hat. - Am nächsten, ersten Tag sollten wir zwischen 7 und 10 Uhr auslaufen. Durch selbstverursachte Formfehler (zwei Guides in den Schiffspapieren angegeben und nur einer an Bord) verzögerte sich die Abfahrt bis 14:30 Uhr >> d.h. 27 Stunden nach unserer Ankunft auf dem Schiff und aus den geplanten drei TG wurde ein Dämmerungstauchgang. Der Nachttauchgang musste ebenfalls ausfallen, da wir ja die weite Fahrt nach Süden vor uns hatten. Der einzige Vorteil der späten Abfahrt war, dass uns der Sauerstoff noch erreichte und somit Nitrox TG doch möglich waren.
2.) Schiff Das Schiff ist riesig, allerdings völlig unsinnig konzipiert, ist einem bestenfalls mittelmäßigen Zustand, obwohl als Baujahr 2003 angeben wird. In einem oberflächlichen Vergleich mit den anderen Schiffen im Hafen war es eindeutig unter den letzten 10%. Die Kabinen insb. der Dusch/WC Bereich waren in schlechten Zustand. Ohne je in der Kabine geduscht zu haben, hatten wir WC-bedingt einen permanenten Wasserpegel von 1-2 cm in unserem Bad. Dementsprechend roch es im ganzen Kabinenbereich. Wir hatten mehrere Kakerlaken und ein Mitreisender entdeckte (zum Glück) am letzten Tag eine Ratte, die hinter der Klimaanlage in der Wand verschwand. Aufgrund der schlechten hygienischen Bedingungen hatten wir eine dementsprechend hohe Krankheitsrate an Bord. Geschlafen haben wir während der ganzen Woche in eigenen Schlafsäcken auf Deck. Am vierten Tag wurde das Taucherdeck frisch gestrichen und somit zu einer spiegelglatten Angelegenheit verwandelt. Die Folge waren einige Stürze, die zum Glück mit blauen Flecken und Prellungen abgingen.
3.) Verpflegung Die Verpflegung war während der ganzen Zeit in Ordnung. An einem Abend gar es sogar ein Candle Light Dinner, bei dem sich die Crew mächtig ins Zeug gelegt hatte und stolz den Applaus der Gäste entgegen nahm.
4.) Tauchen Aufgrund des anfangs starken Wellenganges konnten wir nicht wie geplant ganz in den Süden fahren, sondern nur bis St. Johns. Es wurden durchwegs gute Tauchplätze angefahren. Das TG Management erfolgte routiniert und zuverlässig. Die Briefings waren hervorragend und ausgesprochen detailliert, so dass alle TG trotz der teilweise vielen Boote reibungslos verliefen. So entschädigte das Tauchen zumindest zum Teil für die o.g. Unwägbarkeiten. Wir hatten auf der Tour fast alles, was man sich erhoffen konnte vom Manta über die spanische Tänzerin, Schildkröten, graue Riffhaie, Hochsee Weißspitzenhaie („Longimanus“) und Delphine. Das Highlight war das stark frequentierte Elphinstone Reef.
5.) Fazit Kurz gesagt: das Tauchen war gut, Boot und Management seitens des Veranstalters schlecht. Wir sind der Meinung und haben die Erfahrung auch mehrfach gemacht, dass man mit etwas mehr Engagement und Einsatz auch die als Ausrede vielzitierte „ägyptische Mentalität“ durchaus beherrschbar machen kann. Für das gleiche Geld (ca. 1.100 Euro) oder etwas mehr bekommt man Boote, die einen angemessenen hygienischen Standard haben. Verglichen mit den krankheitsbedingten Ausfällen, die wir zu verzeichnen hatten, sind ein paar Euro mehr gut angelegtes Geld. Dies haben wir auch ausführlich in unseren Feedbackfragebögen angegeben – ob sich dadurch etwas ändert, bleibt abzuwarten.
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M/Y Ramadan Safaga 4 Geschrieben am 15.07.2005 von JHG [PADI AOWD, 94 TG]
6 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 6 Usern stimmten diesem Bericht zu.
St. John’s Tour mit der M/Y Ramadan Safaga 4
Wir waren mit einer Gruppe von insgesamt 13 Tauchern aus Österreich von 7. bis 14. Juli 2005 mit der M/Y Ramadan Safaga 4 auf St. John’s Tauchsafari im Roten Meer.
Zur Organisation
Gebucht hatten wir Österreicher unsere Gruppenreise bei AquaActiveAgency http://www.aquaactive.de/ in Deutschland, da einige von uns schon beste Erfahrungen mit der Agentur gemacht hatten. Das Angebot passte auch diesmal von Beginn an inhaltlich und preislich.
Bei der Planung und Organisation der Reise haben sich die Besitzer der Agentur sehr persönlich um alle organisatorischen Angelegenheiten und Fragen der Teilnehmer gekümmert.
Die räumliche Distanz zwischen Reisebüro in Deutschland und Teilnehmern in Österreich war niemals ein Problem und wurde durch stete Erreichbarkeit und nette Telefonate sowie regen E-Mail-Verkehr mehr als wettgemacht.
Besser geht’s nicht! Wir werden daher auch bei der nächsten Safari auf AquaActiveAgency zurückkommen.
Zum Flug
Zum Flug mit FlyNiki/Air Berlin ab Wien um 4 Uhr Früh (!) gibt es nicht viel zu sagen.
Die Crew war offensichtlich genauso unausgeschlafen und optisch angekratzt, wie die meisten Gäste. Nur die einen zahlten eben für den Flug und die anderen wurden dafür bezahlt.
Aber was soll’s: 30 kg zusätzliches Tauchgepäck pro Person gratis, pünktlich geflogen, Essen halbwegs genießbar, sicher gelandet – was will man mehr.
Zum Transfer
Frühmorgens und noch immer verschlafen in Hurghada angekommen, war es sehr beruhigend, dass wir sofort beim Eingang ins Flughafengebäude das „M/Y Ramadan Safaga“-Schild und unsere Kontaktperson vorfanden.
Alles pünktlich, Visa für uns vorbereitet, ohne Wartezeit – auch das gesamte Gruppengepäck ist angekommen – haben wir das Gebäude verlassen und uns in Richtung Transfer-Bus aufgemacht, der auch schon auf uns wartete.
Der Bus brachte uns in den Süden nach Port Ghaleb, wo wir unsere Safari mit dem Boot starten sollten.
Die Fahrt dauerte inklusive Pause ca. vier Stunden. Bus-Zustand und Fahrweise des Fahrers kann man für ägyptische Verhältnisse als gut zu bezeichnen. Für ängstliche Führerschein-Neulinge, Verkherspolizisten und TÜV-Prüfer wäre es aber wohl sehr spannend gewesen.
Wir wurden gratis mit Mineralwasser versorgt und bei einem Zwischenstopp an einer „Jausen-Station“ durften wir auch nicht bezahlen, da wir ja die Gruppe von „Monika“ waren. Monika, die wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht kannten, war unser Tauchguide – und war uns somit schon vorab und unbekannterweise sehr sympathisch.
Zum Schiff
Auch aufgrund der durchwegs „dynamischen“ Fahrweise unseres Busfahrers, waren wir schon kurz vor unserem Schiff im Hafen von Ghaleb angekommen. (Eine unglaublich riesige Großbaustelle, die wahrscheinlich in ein bis zwei Jahren zum Top-Ressort erstrahlen wird. Jedenfalls aber eine der wenigen Baustellen, die wir sahen, an denen tatsächlich heftig gearbeitet wird.)
Schon nach kurzer Wartezeit sahen wir dann ein – im Vergleich zu den anderen Tauchbooten – einfach (wirklich) unglaublich großes Schiff in den Hafen einfahren.
Hier auf Taucher.net gibt es bereits einige Berichte über das Schiff. Daher halte ich mich kurz:
Platz und Komfort ohne Ende. Sehr gemütlich. Chrom und Messing braucht man ohnehin nicht und die paar Rostspuren außen am Rumpf sieht man ja auch nicht, wenn man AUF dem Schiff ist.
Die Kabinen und Gemeinschaftsräume sind alle in Top-Zustand. Immer wieselt jemand herum, der reinigt – vorzugsweise dann, wenn die Gäste unter Wasser sind und es nicht stört.
JEDE Kabine verfügt über Klima, Du/WC, TV, Video, DVD, wobei wir die elektronischen Spielereien kaum nutzten. War waren die meiste Zeit am Sonnendeck, oder eben unter Wasser.
Natürlich kann man auch bei einem so großen, tollen Schiff immer Kleinigkeiten finden, die man besser machen kann, oder schon besser gesehen hat. Auch das soll hier neben dem sonst durchgängigen, verdienten großen Lob erwähnt werden:
In manchen Duschen sind die Abflüsse auf den falschen Seiten der geneigten Böden installiert. Man muss daher mit einem Gummischieber, der aber in jeder Dusche steht, etwas nachhelfen.
Aus technischen und Sicherheits-Gründen werden die Klimaanlagen in den Kabinen täglich mehrmals vom Strom genommen – aber eigentlich nur dann, wenn die meisten Gäste Essen oder unter Wasser sind.
(Das wäre also kein Problem, sie werden aber leider nicht automatisch wieder an den Strom gehängt. Man muss dann jemand von der Crew fragen, damit die Sicherung wieder reingedreht wird. Das wird zwischendurch lästig, dauert und es ist auch vorgekommen, dass man bei 25 Grad gut gekühlt in der Kabine einschläft und bei über 40 Grad schwitzend und schon ziemlich benommen wieder munter wird, weil zwischendurch die Klimaanlage abgedreht wurde.)
Viel wichtiger bei den hohen Temperaturen war aber, dass es überhaupt diese Luxus-Klimaanlage gab und dass sie so toll funktioniert hat (wenn der Strom an war.)
Zum Tauchdeck
Das Tauchdeck ist riesengroß und bestes organisiert. Grundsätzlich kann man sagen, dass das gesamte Schiff nur zur Hälfte verwendet wird, wenn ca. 20 Taucher an Bord sind. Z.B. gibt es sechs (!) öffentliche WCs mit Duschen auf der Ebene des Tauchdecks. Da gibt es keinen Streß.
Zwei Kompressoren sind im Betrieb und ein vollwertiger dritter (!) ist sicherheitshalber schön verpackt als Reserve vorhanden. Sauerstoff für Notfälle und Reserve-Reglerset waren an Bord.
Nitrox ist gegen Aufpreis verfügbar und wird meist zwischen 30 und 32% gefüllt. Der O2-Test wird immer gemeinsam mit dem Abfüller gemacht.
Die Füllschläuche der Kompressoren sind aber leider nicht lang genug (bzw. ist wahrscheinlich das Deck zu groß), um die Flaschen – wie heute schon oft üblich – direkt bei den Plätzen am Jacket zu füllen.
Sonst alles Tip-Top. Das Demontieren der Flaschen übernimmt aber die Crew gleich beim Ausstieg nach dem TG. Montieren muss man dann wieder vor jedem Tauchgang selbst.
Verwendet werden die in Ägypten auf Safaribooten üblichen 12L-Aluflaschen mit DIN-Anschluß. 15L- und auch Stahlflaschen können vorbestellt werden – sind aber für die Zodiac-Fahrten und die Rücken der Crew nicht zu empfehlen. Div. Adapter sind am Schiff vorhanden.
Zur Verpflegung
Das Essen auf Safaribooten hat einen für Ägypten sehr hohen Standard und kann meist durchaus mit der Verpflegung von ägyptischen 4-Stern-Hotels mithalten. So war es auch auf der Ramada Safaga 4. Alles OK. Trotz vier Tauchgängen am Tag haben viele zugenommen.
Das Buffet wurde jeden Tag ratzeputz geräumt und es gab auch meist noch genügend Nachschlag (... aber erst, wenn die Platten auch wirklich ganz, ganz leer waren. Da sind wir aber schnell draufgekommen).
Der Koch war äußerst nett und ging flexibel auf unsere Wünsche ein (z. B. Nachspeise erst nach dem Nachttauchgang servieren etc.). Er zauberte aus seiner kleinen Schiffsküche immer wieder erstaunliche Dinge.
Um hundertprozentig zufrieden zu sein, muss man aber als Gast in einem fremden Land auch bereit sein, die ägyptischen Eigenheiten wie kühlere Temperatur der Speisen, viele Speisen in Saucenform und andere Gewürzintensitäten zu akzeptieren. Besser geht’s immer, aber insgesamt bekommt die Bord-Küche kulinarisch ein gut und vom Preis-Leistungsverhältnis sowieso ein sehr gut.
Zur Crew / Zum Guide
Das Schiff wird vor Ort von der Deutschen Monika Neumann mit ihrer BlueWaveSafari gemanaged. Moni war während der ganzen Safari als Tauchguide an Bord, was sich sicherlich sehr positiv ausgewirkt hat. Sie spricht auch arabisch und hat die gesamte Organisation und ihre Crew somit bestens im Griff.
Die gesamte Crew kann man nur ausnahmslos loben. Gut eingespielt, sehr hilfsbereit, jeder schwerere Handgriff wird einem ohne Aufforderung abgenommen. Sehr dezent und zurückhaltend, was vor allem jene Frauen an Bord sehr schätzten, die schon andere Erfahrungen auf Tauchbooten gemacht haben. Gegen Ende der Woche hat man der Crew die harte Arbeit rund um die Uhr und die Freude auf eine Pause aber schon angesehen.
Moni hat vor jedem TG ein ausführliches Briefing mit genauer Skizze des Tauchplatzes gemacht und kennt sich einfach aus.
Sie ist seit acht Jahren am Roten Meer und sehr kompetent, ohne sich dabei – wie es so manchem Guide liegt – in den Vordergrund zu drängen. Sie bleibt immer ruhig und beantwortet alle Fragen freundlich, auch wenn sie ihr schon zum fünfzigsten Mal gestellt wurden.
Monika konnte die Fähigkeiten der Taucher an Bord sofort nach dem Check-Dive sehr gut einschätzen. Sie war die ganze Woche für die Anfänger und jene, die gerne mit Guide tauchen, immer zur Stelle. Auch dann, als ihr Ohr nicht mehr ganz mitspielen wollte.
Den erfahreneren Tauchern ließ sie innerhalb der klaren Spielregeln großen Freiraum, was von allen sehr geschätzt wurde.
Zu den Tauchgebieten
Die Deep South/St. John’s Tour ist sehr abwechslungsreich und für fortgeschrittenere Taucher jedenfalls zu empfehlen. Viel besser geht es im Roten Meer nicht mehr.
Viele Drop-offs, tolle Korallen- und Fischvielfalt – auch wenn jene, die vor 10 Jahren schon mal da waren, über die gute alte Zeit jammerten. Jedenfalls kein Vergleich mit den Riffen rund um Hurghada – hier blüht das Leben.
Wir hatten Glück mit dem Wetter, daher kaum Strömungen und sahen im Laufe der Woche beinahe alles, was das Tauchherz begehrt: Mantas, Hammerhaie, Weißspitzenriffhaie, Longimanus bei Elphinstone beim Schnorcheln ums Boot, Büffelköpfe, riesige Napoleons etc. etc. und ein/zwei kleinere Wracks machten wir auch noch mit.
Weil das Schiff mit seinen 2 x 1100 PS so schnell ist, konnten wir auch Elphinstone in die St. John’s Tour einbauen.
Und da wir alle erst am nächsten Tag spät abends flogen, hat uns Moni am letzten Tauchtag noch einen zusätzlichen dritten TG gratis ermöglicht.
Vielen Dank!
Zusammenfassung
Alles in allem haben insgesamt 23 glückliche Taucher/innen das Schiff nach einer Woche verlassen und ausnahmslos alle haben davon gesprochen, dass sie sicher wieder einmal auf dieses tolle, großzügige Schiff kommen wollen.
Die Planungen dafür laufen bereits. Mehr muss man eigentlich nicht sagen.
Vielen Dank an das Team von AquaActiveAgency und Moni mit ihrer gesamten Crew von der M/Y Ramadan 4.
Bewertung :
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M/Y Ramadan Safaga 4 Geschrieben am 02.07.2005 von Fluse [CMAS**, 400 TG]
6 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 6 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Liebe Tauchgemeinde! Nachdem ich mittlerweile viele E-Mails mit Fragen zu unserer Erfahrung mit der Ramadan Safaga 4 von euch bekomme, habe ich mich doch entschlossen, diese kurz zu posten.
Wir waren vom 2.-9. Juni 2005 mit diesem Schiff unterwegs. Ziel waren die Riffe um St. John´s. Tja, was soll ich sagen - die Safari mit der Ramadan war einfach super. Alles hat hervorragend gepasst. Wir hatten unsere Reise über aqua active agency (www.aquaactive.de)gebucht. Unsere Reisekoordinatorin Marion Buske konnte uns für diese Tour nicht nur gut beraten, sondern auch noch alles zu einem wirklich guten Kurs verkaufen. Sie hat außerdem für alle Fragen und Anregungen stets ein offenes Ohr und hilft unkompliziert und schnell - auch über ihren Feierabend hinaus. Wo findet man so viel Engagement noch? (Marion, wir werden wieder bei dir buchen!!)
Die Orga vor Ort managt Moni von der Blue Wave Safari. Sie hat alles - sprich Boots-Crew und Tauchgangsplanung - voll im Griff. Moni wählt nach Möglichkeit Tauchplätze, an denen nicht so viele Schiffe liegen und die zudem wirklich schön sind. Die Ramadan selbst ist - weil Stahlschiff - zumindest optisch auf den ersten Blick nicht so besonders hübsch. Stahl rostet nun einmal schnell. Aber dies ist wirklich nebensächlich. Das Boot ist aufgrund seiner Größe einfach ideal - zumal es nur zur Hälfte mit Reisenden belegt wird. Überall ist ausreichend Platz - im Schatten (sehr gemütliche Einrichtung auf dem Deck), in der Sonne (jede Menge bequeme Matten auf dem Sonnendeck), im Salon (auch sehr nett) und auf der Taucherplattform sowie dem Taucherdeck. Dort kannst du dein Equipment perfekt verstauen. Die Kabinen sind geräumig, sauber und hervorragend ausgestattet: DVD-/CD-/Video-Player, Fernsehen (braucht man aber alles gar nicht), Kühlschrank, zwei bequeme Betten und ordentliche Nasszellen. Ein weiterer Vorteil bei diesem Boot: Es liegt auch bei hohem Wellengang immer noch viel besser im Wasser als jede andere Holzyacht. Die Crew ist hilfsbereit und zuvorkommend. Das Essen lässt sich auch nicht bemängeln. Es war sehr schmackhaft und ausreichend. Wir hatten allerdings insofern Pech als dass eine ´Buffet-Fräse´ mit an Bord war. Er war der erste am Napf und hat sich dann gnadenlos den Teller vollgeschaufelt. Einige andere eiferten ihm dann nach. Man hatte also nur die Chance, Schnitzel oder auch mal eine Portion Pommes mehr abzubekommen, wenn man schnell genug war. Aber diese Nummer hatten wir dann auch schnell drauf. Außerdem sage ich mir immer: Man muss auch gönnen können (auch die zusätzlichen Pfunde unter dem Neopren!!!:)).
Alles in allem war die Reise wirklich ein Erfolg. Ich werde sie deshalb mit 6 Flossen bewerten. Ach ja, eins noch, Moni hat eine kleine, ganz liebe Katze an Bord. Wenn ihr also hinfliegt - nehmt doch ein paar Tüten oder Dosen Futter und vielleicht ein Katzenspielzeug mit. Die Kleene wird es euch bestimmt danken, alternativ zum Hühnchen oder Fisch mal ein wenig mit Whiskas oder Felix verwöhnt zu werden.
Viele Grüße, Marion alias Fluse
Tauchgangs-Nachlese
Bordkatze Kleo
Ramadan Safaga 4
Tauchdeck
Sonnendeck
Salon
Briefing mit Moni
´Umzingelt´
Seegang
Bewertung :
( 6 von 6 Flossen )
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M/Y Ramadan Safaga 4 Geschrieben am 27.05.2005 von Clemens [PADI OWSI, 860 TG]
5 von 5 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 5 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Tauchsafari auf der Ramadan 4 vom 11.04.-18.04. Nordtour
Wow was für ein Schiff!!! Ich habe mit meinen Tauchgruppen aus der Uni schon viele Safaris gemacht bestimmt so an die 14-15, aber was wir da im Hafen sahen war einfach gigantisch und übertraf unsere kühnsten Erwartungen! Das Schiff ist sagenhafte 45m lang und 10m breit und in allen Berreichen mit so reichlich Platz vershen, das wir schon an morgendliches joggen dachten und mir ruschte nach der ersten Besichtigung raus: ´schei... aufs Tauchen, lass uns einfach eine Kreuzfahrt machen´
Wir betraten als erstes die Tauchplatform, so groß, das wirklich mal ein paar mehr Leute als nur die üblichen 5-6 darauf platz haben, ohne dem Tank des Nachbarn gefährlich nahe zu kommen, einige wissen wovon ich hier spreche.
Dann gings weiter zum Tauchdeck mein lieber Schwan für uns 22 Leute unendlich viel Platz zum umziehen. Immer genug Platz für den eigenen Tank mit Jacket und nicht das übliche gefrickel nach dem tauchen um das Equipment zwischen die anderen Jackets zu klemmen. Keine Boxen die hin und her fliegen sondern vor den Tanks eine Bank zum sitzen und siehe da man konnte den Sitz hoch klappen und ein großer Stauraum fürs Equipment tat sich auf - mitgedacht! Ganz viel Platz für die Anzüge zum aufhängen und alles so weit weg, das einem bei Wind nicht ständig die nassen Anzüge treffen, wer das schon mal erlebt hat, weiß wie schmerzhaft das ist! Tja auf dem Tauchdeck befanden sich dann noch 2 Flaschen Sauerstoff für den Notfall, die auch so aussahen, das man sie wirklich benutzen könnte, 3 Kompressoren, große Ladestation mit unzähligen Fächern für die Lampen, 4 Toiletten!!! für das üblich Bedürfnis nach dem Tauchgang und ca. 50 Pressluftflaschen, Luft satt sage ich nur :-)
Als wir den Salon sahen, dachten wir, das wir uns auf einem Kreuzfahrtschiff befinden, alles in edlem Holz, schicke Sessel, aber auch Bänke zum hinlegen, ewig viele Tische und die Bar am Ende, wo das Essen auf einen extra Tisch angerichtet war. Essen war immer ausreichend, ägyptentypisch liebevoll angerichtet und abwechslungsreich, danke dem unermüdlichen Koch.
Als ich das erste mal in den Flur zu den unteren Kabinen kam, dachte ich das wie so oft ein Spiegel am Ende befestigt war um alles größer aussehen zu lassen - Irrtum es war wirklich so groß. Die diversen Kabinen unten und oben (da gab es nämlich auch noch 5 oder 6) sind für Safarischiffverhältnisse geradezu verschwenderisch groß und luxeriös eingerichtet. Keine Betten übereinander sondern durch den Mittelgang getrennt nebeneinander, Dusche/WC für jede Kabine, Klimaanlage die auch funktionierte und die man per Fernbedinung steuern konnte (bedarfte immer einiger Debatten mit meiner Freundin welche Temperatur den nun angenehm ist, na wie zuhaus eben :-), ausserdem Kühlschrank, DVD-Player, Videorecorder und TV in jeder Kabine, somit ein sofortiges anschauen der U/W Bilder im Zimmer möglich, bevor man sie den anderen zeigen möchte, den TV, Video und DVD-Player befanden sich zusätzlich auf dem ersten Sonnendeck und natürlich im Salon. Durch die große Anzahl an Kabinen, aber einer maximalen Belegung von 24 Personen konnten sodar einige auf Wunsch Einzelkabinen beziehen.
Sonnendecks gab es diverse, immer mit Matten ausgelegt und grünem Rasenteppich als Bodenbelag (wieder mitgedacht: kein ausrutschen mit nassen Füßen, weiß gar nicht wie oft ich selber schon gestürzt oder fast gestürzt bin) Auf dem obersten Sonnendeck ist auch noch ein Pool eingelassen!!! War aber leider leer, wäre noch das i-Tüpfelchen gewesen nach dem Nachttauchgang in einen warmen Pool zu liegen... na wir wollen ja auch nicht zu verweichlichen. Das untere Sonnendeck vor den oberen Kabinen hat ausserdem noch eine richtig große überdachte Sitzgelegenheit mit Bar wo wir alle in großer Runde sitzen konnten und auch die Briefings abgehalten würden. Ich habe diese große Runde sehr begrüßt, da sich an vielen kleinen Tischen zwangsläufig Grüppchen bilden.
Ach ja wir hatten auch eine eigene Discothek auf dem Schiff, unglaublich, aber wir haben sie wirklich einige male benutzt und der Kapitän hat selber aufgelegt, der Hammer!
Das Schiff selber (ein Stahlschiff hat leider immer ein paar unschöne Rostflecken, die man auf dem schönen weißen Grund besonders gut sieht), hat durch seine Größe und Schnelligkeit (wir sind immer allen anderen Schiffen davon gefahren) den unschätzbaren Vorteil, das es auch bei rauherem Seegang absolut ruhig im Wasser liegt, was eingen von uns glaube ich sehr recht waren, da sie auf die üblich Medikament verzichten konnten. Zusätzlich hatten wir durch diese ruhige Lage die Möglichkeit an speziellen Tauchplätzen, die im offenen Meer liegen, nachts zu ankern, damit waren wir morgens die ersten und allein, oder wir konnten einen richtigen supi 1a Nachttauchgang an der Thistlegorm machen na usw.. 100 Tonnen Wasser an Bord sollte auch bei ausgiebigster Körperpflege reichen, wenn ich da so an die Zeit mit 3 Tonnen Wasser zurück denke und unseren künstlichen Duschen aus Barakaflaschen... Dann natürlich diverses Sicherheitsequipment, ausser den erwähnten Sauerstoffflaschen auch Sicherheitsinseln, Rettungswesten usw.
Aber so ein Schiff kann noch so schön sein, wenn die Crew und die Guides nichts sind, dann taugts auch nichts. Moni die Chefguidin glänste mit absoluter Kompetens, man merkt das sie schon 8 Jahre Safaris macht. Ich glaube wir hätten ihr auch die Augen verbinden können und sie hätte immer noch alles auf anhieb gefunden. Entsprechend waren auch die Briefings, die Tauchplätze und die Führung sofern notwendig. Sie hat auch nicht in Eigenregie die Tauchplätze bestimmt, sondern oft alternative Vorschläge gemacht, so das wir, wenn uns ein Tauchplatz wie z.B. das Wrack der ´Rosalie Möller´ besonders gefiel einfach noch einen oder auch zwei Tauchgänge mehr dort machen konnten, ganz wie wir wollten. Besonders von Vorteil fand ich, das Moni sich super mit dem Kapitän versteht, habe schon oft genug erlebt, das das nicht so war, was damit endete, das wir eben nur die Tauchplätze die der Käpten als angenehm empfand anfuhren. Da unsere Guidin auch arabisch spricht und ein super Verhältnis zur Crew hat erleichtert uns oft auch die absurdesten Wünsche zu erfüllen :-) Vielen vielen Dank Moni!!!
Die Crew selber war absolut spitze, immer hilfsbereit und sofort zur Stelle, ich weiß bis heute nicht wieviele Mitglieder die Crew hatte auf jeden Fall war immer wenn man jemanden brauchte einer da. Ganz besonderes Lob an Sahib einem unserer Sodiak Fahrer und zuständig für unsere diversen Nitrox Wünsche. Ich wäre glaube ich manchmal wahnsinnig geworden, nicht so Sahib, mit kurzen knappen Worten sagte er dem einen oder anderem Crewmitglied was zu tun ist und dann hat es auch geklappt, nie ist einer ungeduldig geworden oder hat sich über zusätzlichen Aufwand beschwert. Noch nie habe ich so gerne die 30.- Euro Trinkgeld für die Woche bezahlt wie hier auf der Ramadan und es war mir/uns einfach mal ein Bedurfnis dies hier zu schreiben, obwohl es ja nun doch viel länger geworden ist als geplant.
Abschließend ist noch zu sagen, das es das schönste Schiff, eigentlich sogar eine der schönsten Safaris überhaupt war und das zu einem Preis für den man sonst bei weitem nicht ein Schiff dieser Klasse bekommt, sondern nur Standart. Die nächste Safarie wird auf alle Fälle wieder auf der Ramadan 4 sein, schade das es nicht mehr Flossen gibt
Bewertung :
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M/Y Ramadan Safaga 4 Geschrieben am 27.05.2005 von Regine + Boris [PADI rescue, 200 TG]
3 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 5 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Die Ramadan Safaga 4 ist ein mit 45 m Länge sehr üppig ausgefallenes Safariboot. Ausmaße, Gewicht (Stahlboot)und Reisegeschwindigkeit machen sie auch für nicht so seefeste Taucher zu einem sehr komfortablem Safariboot. Damit sind auch weite Touren in den tiefen Süden möglich ohne eine schlaflose oder gar über der Reling hängende Nacht verbringen zu müssen. Wer das Rote Meer kennt, weis wovon ich rede. Selbst bei Vollbesetzung gibt es ein üppiges Platzangebot. Liegeplätze sind sowohl im Schatten wie auch in der Sonne mehr als ausreichend vorhanden. die Kabinen sind alle fast schon etwas übertechnisiert. Jede hat eine eigene Klimaanalge, TV, DVD-Player, Kühlschrank und natürlich Dusche/WC und alles funktioniert bestes. So kann der eine im Kühlschrank und der andere im Windkanal schlafen, ganz nach belieben. Auch das Tachdeck und Unterbringungsmöglichkeiten für das Equipment sind sehr großzügig - sehr gut beim an- und abrödeln. Wir haben im April die Nordtour und Mai die St. Jones Tour mitgemacht und fandens einfach klasse.
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Forum Diverses
Auszug aus diesem Forum:
suche Ausbildungsunterlagen - vermeidung von Tauchunfällen vom 09.05.2012 : Hallo Taucher,
ich suche zum Thema "Vermeidung von Tauchunfällen" Unterlagen, Infos, bzw. PDFs...
ich hoffe ihr könnt mir ... [mehr] Freiwilligenarbeit/Praktikum vom 08.05.2012 : Hallo ihr Lieben!
Ich hab folgendes Problem:
Und zwar mach ich nächstes Jahr Abitur nd möchte danch erstmal ins Ausland und da ... [mehr] Albert Falco gestorben vom 07.05.2012 : Bin leider erst gestern darauf gestoßen
http://www. seashepherd. de/news- and-media/news-120423-1.html
nachdem ich mal wieder ... [mehr]