Tauchboote Ägypten

M/Y Rosetta

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 Datenbank - Tauchboote - Ägypten - 5 Berichte zu diesem Eintrag!

 

Datenbankeintrag 60973
M/Y Rosetta
Geschrieben am 11.08.2010 von DiveForFun [SSI DiveCon, 400 TG]

Wir waren bei unserer ersten Safari im Juni positiv überrascht:
Tolle Crew, sehr nette Guides und gutes Essen. Was will man mehr?
Sicherheit: steht an erster Stelle
Getränke: stehen stets genug zur Verfügung (von Kaffee/Tee über Wasser/Softgetränke bis hin zum kühlen Dekobier)
Sauberkeit: den südländischen Verhältnissen überlegen

Wir freuen uns auf die nächste Safari im September.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer.

Datenbankeintrag 56748
M/Y Rosetta
Geschrieben am 11.01.2010 von Kristina [TL, 450 TG]

0 von 0 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Im September des letzten Jahres waren wir mir einer Reisgruppe auf der M/Y Rosetta.

Ziel unserer Reise waren die Brother Islands.

Nach einer Anreise nach Hurgada, die etwas länger als geplant dauerte (air berlin hat gestreikt), kamen wir mit gut 24-stündiger Verspätung an. Das Boot hat gewartet und so konnte unsere Reise dann doch noch beginnen.

Die Aufregung der Hinreise war aber dann schon nach dem ersten Tauchgang vergessen und wir konnten eine tolle Woche auf der M/Y Rosetta verbringen.

Das Schiff ist urgemütlich und hat für alle Taucher einiges zu bieten. Die Unterbringung ist in Doppelkabinen, die alle WC und Dusche haben. Das Gepäck kann gut verstaut werden.

Auch für Kleinigkeiten ist ausreichend Ablagefläche in den Kabinen vorhanden.

Super sind die Liegeflächen auf dem Sonnendeck. Da kann man tagsüber zwischen den Tauchgängen wunderbar relaxen und mit Schlafsack kann man auch die Nacht an Deck verbringen.

Das Tauchdeck bietet ausreichend Platz für die Ausrüstung und auch Nitrox ist möglich.

Sicherheit wird auf der Rosetta groß geschrieben. Im Bootsbriefing wird die Sicherheitsausrüstung gezeigt (so eine Ausrüstung hab ich noch nicht auf einem Safarischiff gesehen, Top).

Die Briefings zu den Tauchgängen waren gut und ausführlich. Zwei Guides waren mit an Bord.

Zwei Zodiacs sind vorhanden und die Crew ist sehr freundlich und aufmerksam.

Die Verpflegung war gut, da gab es keinen Grund zur Klage :o)

Nichtalkoholische Getränke, Tee und Kaffee sind im Preis enthalten. Neben den Getränken stehen im Salon den ganzen Tag Kekse und andere Leckereien für die Taucher bereit.

Zu den Brothers selbst brauch ich ja gar nichts zu sagen, das ist der Platz wo man einfach mal gewesen sein sollte, Traumhaft!!!!

Nach einigen Tauchsafaris im Roten Meer kann ich die Rosetta nur empfehlen, wer einen entspannten Tauchurlaub mit super Tauchgängen haben möchte ist hier genau richtig.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 5470
M/Y Rosetta
Geschrieben am 13.11.2003 von Thomas Kühn [AOWD, 167 TG]

4 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Unsere wahrscheinlich vorerst letzte Reise in ägyptische Tauchgewässer fürten wir mit der MY Rosetta durch. Viel war im voraus nicht Über das Schiff zu erfahren, einzig ein Artikel in einer bekannten Tauchzeitschrift lobte das Schiff über alle Maße und eine Mail, die mir ein ehemaliger Gast zusandte versprach ebenfalls nichts schlechtes.

So machten wir uns dann Anfang September zu einem 2-Wochentörn auf. Das Schiff sollte in Hurghada starten und auch wieder dorthin zürückkehren und so verging der Hinflug von Hamburg über Luxor doch relativ schnell.

In Hurghada angekommen, wurden wir von Rohan abgeholt. Sie war, bzw. ist sicher noch, der Gute Geist, sprich Tauchguide, des Schiffes. Ein sehr herzlicher Empfang, doch dann kam erstmal die schlechte Nachricht: Die Rosetta hatte es bei der letzten Tour nicht mehr bis Hurghada geschafft und so mußten wir uns auf eine lange Busfahrt nach Marsa Alam einstellen.

Da wir schon Mittags gelandet waren und ein Taucher (Hallo Dietmar!) erst um 19:00 Uhr ankommen sollte, verbrachten wir den Nachmittag im Marriot Hotel.

Die Fahrt nach Marsa Alam dauerte rund 4 Stunden und dann konnten wir endlich auf das Schiff. Über einen äußerst dürftigen Steg ging es zum Zodiak, zunächst sollten wir unser Gepäck selbst schleppen, was uns dann aber doch abgenommen wurde, und nach ein paar Minuten betraten wir endlich die Rosetta.

Der erste Eindruck war: Groß! Dann sahen wir unsere Kabinen: Klein! Na ja, wir wollen nicht meckern, für zwei Wochen sollte der Platz ausreichen, wir waren schließlich zum Tauchen da. Daß es keine Erholungsreise war, merkten wir dann am Ende!

Wir lernten nun auch den zweiten Guide kennen, Ahmet (oder später auch Hammer-Joe genannt), der nur an Bord war, da er deutsch sprechen konnte. Zudem war noch Hisham anwesend, einer der Eigner des Schiffes. Taucher waren wir nur 12, machte also bei drei Guides (wenn man Hisham mitrechnet) und zwei Zodiaks sehr kleine Gruppen. Wir waren gespannt, doch dazu später mehr.

Unser erstes Essen an Bord war, ich sag mal, na ja... Sicher, wir waren in Ägypten, aber das Schiff sollte Luxusklasse sein. Es schmeckte zwar nicht schlecht, aber eine große Auswahl gab es nicht und umwerfend war es nun wirklich nicht.

Die Kabinen waren, wie schon angesprochen, recht klein aber das Tauchgerödel landete sofort auf der Taucherplattform und sehr viel mehr hatten wir eh nicht zum Verstauen dabei. Problem an den Kabinen, bzw. dem gesamten Innenbereich des Schiffes, daß es bei bewegtem Seegang zu sehr unangenehmen Gerüchen kam. Oder anders gesagt: es stank erbärmlich nach Sch****. Die ein, oder andere Nacht wurde dann doch lieber an Deck verbracht, was aber auch nicht immer ging (näheres dazu im Tourverlauf).

Noch mal zum Essen: Es gab zwar drei Mahlzeiten am Tag, diese wiederholten sich allerdings sehr schnell. Sollte man ja von einem Wochenrhytmus ausgehen, gab es am dritten Tag bereits wieder dasselbe. Die Butter schmeckte spätestens am dritten Tag schon ranzig, das wir aber nach einer Woche kurz in Marsa Alam stoppten, wurde neue Butter besorgt. Was wirklich sehr lecker war, war der Barrakuda, den einer der Crewmitglieder bei den Brothers unter dem Boot rauszog. Der war wirklich frisch wie es sein sollte.

Nun zu den Guides. Rohan war wirklich einsame Klasse. Nicht nur, daß man bei ihr das Gefühl hatte, daß sie sich um alles kümmert. Sie war mit Herz und Seele beim Tauchen. Jede noch so kleine Kleinigkeit machte ihr eine Freude. Es mußten nicht immer die Haie sein, auch Schnecken, Oktopusse und anderes Kleinzeug zeigte sie uns mit einem Lächeln. Nie war sie schlecht gelaunt, immer für einen Spaß zu haben. Achmet war da doch etwas anders. Er war als Freelancer auf dem Schiff, da man beschlossen hatte, einen deutschsprachigen Guide auf das Schiff zu nehmen. Es gab wohl mal eine deutsche Gruppe, wo kein einziger Englisch sprach! Er machte seinen Job, sonst nichts. Hammer-Joe, wie wir ihn später tauften, hatten diesen Nick aber nicht von sonstwo her. Nein, er hatte ihn sich wirklich verdient. Hisham war mehr der ruhige Typ. Tauchte ohne Neopren, ganz ruhig und ließ uns ebenfalls in Ruhe. Allgemein kann man sagen, daß das Tauchen recht entspannend war. Tiefenbeschränkung gab es in Hinblick auf Luftverbrauch (50 Bar oben). Dekotauchgänge sollten wir eigentlich auch nicht machen, Checktauchgang war ein begleiteter Tauchgang, sonst kein Zirkus unter Wasser. Dadurch, daß wir zwei Zodiaks hatten, konnte sich die Gruppe nochmal aufteilen, bestenfalls in drei, wenn von der Rosetta und von beiden Zodiaks getaucht werden konnte.

Tourverlauf:
Marsa Alam - Daedalus - St. Johns - Rockys - Zabargad - Elphinstone - Brothers - Hurghada

Zusammengefaßt: Schiff verdient seine Sterne nicht, Tauchen war aber allererste Sahne!

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 5128
M/Y Rosetta
Geschrieben am 13.10.2003 von Wolf [Naui Rescue, 180 TG]

4 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Meine Tauchsafari startete von Hurgada Ende September 2003. Abholung Einschiffung alles tip top. Schiff sauber. Crew eher distanziert (im Vergleich mit 5 früheren Safaries), was ich auf die wohl sonst eher unübliche Gegenwart des ägyptischen Eigners zurückführe und nicht als Kritik gemeint wisse will.
Essen Spitze. So weit so gut.
Für die Überfahrt hätte ich mir bei der Schaukelei in der Nacht irgeneine minimale Barriere zwischen der Absturzkante (Bett oben ca. 60cm breit)gewünscht aber ich bin oben geblieben.
Weshalb ich dieses Boot aber nur eingeschränkt Empfehlen kann liegt an der Routenplanung, die völlig unter Ausschluss der zahlenden Gäste stattfindet. Bis 22:00 des 2.Tages hieß es wir setzen über, dann war das Wetter doch zu schlecht. Eigenartiger Weise waren allerdings 4 andere Boote bereits anwesend als wir damm am 3. Tag kamen. Das gleiche Spiel auf dem zurück. Kurzfristig wurde der Rückweg einen halben Tag vorverlegt, was für uns noch einen TG weniger an den Brothers bedeutete. Am Ende wurden uns mehr TG an zumindestens zweifelhaften Locations in unmittelbarer Nähe von Hurghada angeboten (i.w. ABU RAMADA) als an den Brothers und dies bei meines Erachtens sehr moderaten Wetterbedingungen.
Es war meine 6.Safari und in keiner wurde ich so gezielt von Wellen und Drift abgeschirmt, wie in dieser. Gut für Rentner mit viel Respekt vor Wind und Welle etwas frustig für uns 4 vom Tauchclub Spandau04.
Ein kleines Schankerl von unserem Luxusboot möchte ich nicht zurückhalten.
Auf dem folgemdem Link ist die Zwangsentluftung des Maschinenraums (via Ventilator) und das Ansaugrohr der Kompressoranlage abgebildet. Je nach Luftqualität im Maschinenraum schmeckte die Pressluft etwas eigentümlich, was nach Ansage des Eigeners seit 4 Jahren niemand gestört hat. Naja -
Der Ansaugstutzen der gegenüberliegende Nitroxanlage (auf dem Foto auch sichtbar) wurde cleverer vom Maschinenraum weggeführt.

    Bewertung : ( 3 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 3572
M/Y Rosetta
Geschrieben am 02.05.2003 von Carsten [CMAS***, 200 TG]

5 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 5 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Allgemeines:
Anreise erfolgte über München nach Marsa Alam. Vom Flughafen aus ca. 40 min Busfahrt zum Anleger. Im Zweifel würde ich als Reiseroute Direktflug nach Hurghada und anschließende Busfahrt von ca. 3,5 h vorziehen gegenüber dem Zubringerflug nach München, warten und Weiterflug nach Marsa Alam.

Die Rosetta ist ein aktuell 4 Jahre altes Schiff und befindet sich in einem guten Zustand. Kabinen wie üblich mit einer breiten und einer oben liegenden schmaleren Koje ausgerüstet. Für zwei Mann ausreichend, eine Dreierbelegung kann ich mir in dieser Enge kaum vorstellen. Einziges Manko: Da die Naßzelle keine Zwangsentlüftung hat, bleibt es trotz offenem Bullauge nach dem Duschen relativ lange feucht.
Die Crew ist freundlich und hilfsbereit.
Die Verpflegung an Bord ist sehr gut.

Route:
Unsere Reise begann in Marsa Alam und ging in den Süden bis zum St. Johns Reef. Nach zwei Tagen, in denen wir langsam Richtung Süden fuhren, nutzten wir eine Nacht ohne Seegang zu einer 10 Std langen Fahrt zum St Johns Reef. Anschließend ging es dann in den folgenden 3 Tagen Stück für Stück zurück in Marsa Alam.

Riffe/Tauchplätze:
Besonders St Johns ist beeindruckend, speziell wegen der Begegnungen mit Großfischen. Während eines Tg am Morgen ein Schwarm von 15 grauen Riffhaien und anschließend nacheinander 2 Longimanus.
Aber auch ansonsten tolle Plätze mit allem, was das Herz begehrt (Korallen in allen Farben und Formen, das gesamte Spektrum bunter Korallenfische und viel Kleines nebenbei, Krebse und bunte Nacktschnecken)

Tauchgänge/Briefing:
Es wurdem 3 TG pro Tag gemacht, der letzte z. T. Nachttauchgang. Besonderes Lob für das Briefing. Tauchguide Rowen kannte die Plätze sehr gut und machte in tollen Zeichnungen und Erläuterungen alles klar.

Zusammenfassung:
Wir hatten viel Spaß, genossen bei unterschiedlichem Seegang die Fahrt und konnten sehr schöne Tauchgänge genießen. Im Vergleich zu einer Safari auf der Heaven Explorer vor einem Jahr würde ich die Heaven Flotte vorziehen, aber die Unterschiede sind Kleinigkeiten. Rundum sehr zufrieden.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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