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Tauchboote Sudan M/Y Royal Emperor
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  Kontaktdaten dieses Eintrags:  |
| Kontaktdaten: |  | |  | |
| Eigneranschrift: | |  | |
| Telefon: | | Fax: | |  | |
| Schiffsklasse: | Luxusklasse | Baujahr: | |  | |
| Länge: | | Breite: | |  | |
| Kabinen: | 8 - mit DU/WC | Max. Gäste: | 16 |  | |
| Motoren: | 2 | Max. Geschwind.: | 8 kn |  | |
| Generatoren: | 2 | Kompressoren: | 2 |  | |
| Treibstofftank: | ja | Wassertank: | |  | |
| Anz. Zodiaks: | 2 | Motorisierung Zodiaks: | 3 |  | |
| Anz. Besatzung: | 8 | Anz. Guides/TLs: | 1 |  | |
| Anz. Flaschen: | | Flaschengrößen: | 12, 15 l |  | |
| Flaschenanschluss: | INT und DIN | Flaschenmaterial: | Aluminium |
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| Ausstattung | Entsalz.Anlage | Klima Kabinen | Klima Salon | Sonnendeck | Taucherplatform | Salon | DVD / TV |  | |
| Tauchtechnik | Nitrox | Trimix | Rebreathersupport | Lademögl. 12V | Lademögl. 110V | Lademögl. 220V | Kameraverleih | Computerverleih |  | |
| Kommunikation | Bordfunk | Satelitentelefon | Satelitenfax |  | |
| Sicherheitsausstattung | | Sauerstoff: | ja | Erste Hilfe Ausr. | Rettungsinseln | Anz. Rettungswesten |  | |
| Technische Ausstattung | GPS | Radar | Echolot | Fishfinder |  | |
| Weitere Aktivitäten | Wasserski | Angeln/Fischen | Parasailing | Abendprogramm |  | |
| Letzte Änderung: 17.04.2008 | Hier klicken um die Daten zu ändern |
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Datenbank - Tauchboote - Sudan - 2 Berichte zu diesem Eintrag!
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M/Y Royal Emperor geschrieben am 17.04.2008 von jonaotte [CMAS ***, 600 TG] |
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0 von 0 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Wir fuhren vom 29.03.-05.04.08 eine Tauchsafari im Sudan mit der Royal Emperor. Normalerweise bin ich nicht so der Berichteschreiber, da wir aber außergewöhnlich positive Erfahrungen gemacht haben, möchte ich dies gern an andere Interessierte weitergeben. Gebucht haben wir die Reise über RedSeaEnterprise (redseaenterprise.com), alle Kontakte liefen über Email. Dies funktionierte bereits im Vorfeld reibungslos. Alle Visaangelegenheiten werden von den Mitarbeitern übernommen, so dass man sich selbst um nichts kümmern muss. Am Freitag flogen wir von München nach Kairo, wo wir direkt am Flughafen von Achmed empfangen wurden. Gleich die Visa in den Pass, durch die Kontrolle und ab ins Hotel. Am nächsten Morgen wurde uns von Achmed ein Auto mit Fahrer zur Verfügung gestellt und wir machten uns auf dem Weg zu den Pyramiden. Unterwegs pickten wir noch unseren Reiseführer auf, einen sehr netten deutschsprachigen Ägypter. Nach der Pyramidentour stand noch ein tolles Mittagessen auf dem Programm und eine kurze Runde durch den Basar. Dann gings zurück ins Hotel, wo wir noch eine Stunde am Pool relaxen konnten. Achmed holte uns dann für den Weiterflug nach Port Sudan ab. Der CheckIn wurde komplett von ihm durchgeführt, kein Anstehen, kein Ausfüllen, kein Übergepäck bezahlen!!! Weiter ging´s Richtung Sudan und auch Sudan Airways war bei weitem nicht so schlimm, wie ich erwartet hatte. Bei der Ankunft in Port Sudan wurden wir sofort von Uwe von RedSeaEnterprise empfangen und auch dort wurden alle Formalitäten für uns erledigt. Wir mussten nur noch selbst auf unser Gepäck warten;-) Die Fahrt vom Flughafen zum Hafen dauerte etwa 30 Minuten, dann ging´s auf die Royal Emperor. Das Schiff ist sehr geräumig, es gibt 8 Kabinen, alle mit eigenem Bad. Der Standard ist durchaus vergleichbar mit guten ägyptischen Kreuzfahrtschiffen, das hatten wir im Sudan nicht erwartet. Die Crew war von Anfang an sehr zuvorkommend, hilfsbereit und immer aufmerksam. Es kam nie vor, dass ich meinen Anzug selbst zumachen musste oder mir nicht jemand ins Jacket half. Bereits nach dem ersten Tag wissen die Jungs genau, wo dein Platz ist und welche Flossen dir gehören. Das ist mit Sicherheit nicht selbstverständlich, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Auch alle Schiffsmanöver waren schnell und professionell erledigt, das Anlegen an den Ankerplätzen dauerte keine 10 Minuten. Bei weiter entfernten Zodiactauchplätzen kam unser der Kapitän nach dem letzten Tauchgang mit dem Schiff schon entgegen!!! Der Salonjunge bemühte sich außerordentlich um die Zufriedenheit der Gäste und auch in den Kabinen passte immer alles. Das Essen war hervorragend und wenn man schon von Urlauben bei der Heavenfleet verwöhnt ist, ist der Maßstab doch relativ hoch. Was der Koch hier zauberte, steht dem jedoch in nichts nach. Kaum zu glauben, da passte wirklich alles. Zu den Tauchplätzen möchte ich hier nicht viel schreiben, da ich schon einen Bericht in der entsprechenden Rubrik verfasst habe. Nur so viel, alle Tauchplätze waren spitze, einige gehören ab sofort zu meinen persönlichen TopTen!Besonders hervorzuheben ist noch die Anzahl der möglichen Tauchgänge: Während auf manch anderen Booten nur 2 TG/Tag + 1Nacht TG/Woche angeboten wurden, garantiert die Royal Emperor 3 TG/Tag + Nacht TG an jedem Abend (außer An- und Abreisetag). Zu schnell war der Urlaub vorbei, doch auch bei der Rückreise profitierten wir erneut von dem sehr persönlichen und professionellen Service von RedSeaEnterprise. Vor allem erwähnen möchte ich, dass der Preis, den man bei diesem Veranstalter bezahlt auch wirklich der Endpreis ist. Alle Visagebühren, Ausreisegebühren, Hotel, Ausflüge, Mittagessen, Transfers usw. sind inbegriffen. Das das nicht überall so ist, haben wir von einigen anderen Reisenden zur Genüge erfahren, den die wurden oft gleich mehrfach zu Kasse gebeten, ohne darauf vorbereitet zu sein. Ich weiß, es hört sich an wie ein Werbebericht für den Reiseveranstalter, aber ich arbeite nicht für die, sondern finde es einfach nur lobens- und erwähnenswert in der heutigen Zeit eine so perfekte Dienstleistung anzubieten. Birgit
Bewertung :
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4 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Hallo Tauchsportfreunde und alle anderen Interessierten. Hier ist der Bericht meiner TAUCHSAFARI SUDAN 10.03.2007 - 17.03.2007 Nachdem beim letzten Mal die pünktliche Anreise nach Kairo gescheitert ist, bin ich diesmal zwei Tage vorher nach Ägypten geflogen, um das Flugzeug der Sudan Air nicht wieder zu verpassen. 10.03. Anreise: 9.00 Uhr Abfahrt von El Gouna Bus Station in Hurghada Aka nach Kairo. Der Bus fährt pünktlich und die Fahrt soll sechs Stunden dauern. 15.00 Uhr Ankunft in Kairo. Nun noch ca. 20 Minuten mit dem Taxi zum Flughafen. Um 17.00 Uhr soll ich mit Mr. Atif , den Agenten von Blue Sky Travel, vor dem Schalter der Egyt Air im Terminal 1 treffen, um von ihm das Flugticket für die Sudan Air zu bekommen. Mit einer Stunde Verspätung hebt die Maschine um 20.00 Uhr ab. Ankunft in Port Sudan 23.00 Uhr Ortszeit ( eine Stunde Zeitdifferenz). Bei der Einreise müssen alle Gepäckstücke geöffnet werden. Alles in allem dauert dies 1,5 Stunden. Nach 20 Minuten mit einem Minnibus erreichen wir endlich unser Schiff. Im Hafen liegen vier Safariboote, die alle ausgebucht sind. Wir gehen auf die: Schiff: M/Y Royal Emperor Kapitän: Shazli Assistent Chef: Ahmed Koch: Nebil Steward: Abdul Boot Boys: Aiman, Ahmed, Seemans: Sahdalla, Haithum, Hussein Engineer: Ahmed Diveguide: James; Australien Gäste: Dieter, Bernd, Österreich Christian, Carolin, Deutschland Robert, David, Österreich, Niederlande Herwarth, Christian G., Deutschland Sergey, Galina, Russland Stephen, James, England Martin, Arno, Österreich, Deutschland Abdul, Chris, Saudi Arabien, England 1. Tag: Nachdem wir in der Nacht noch unsere Ausrüstung zusammen gebaut haben ,laufen wir um 06.30 aus dem Hafen von Port Sudan. Die nächsten drei Tage werden wir immer Richtung Norden fahren, um so die schönsten Tauchgebiete des Sudans , wahrscheinlich des Roten Meeres, zu betauchen. Die Sonne scheint, keine Wolken am Himmel und die See ist ruhig.Nach dem Frühstück geht es um 9 Uhr ins Wasser zum Checktauchgang. 1. Tauchgang (Tg.) Shaab Saudi: Die Sicht ist bescheiden, wenig Fische aber schöne große Tischkorallen und große schwarze Korallen. Hier scheint die Unterwasserwelt noch intakt zu sein. Sonst nichts besonders. Der erste Tauchgang (TG) ist halt nur ein Checktauchgang. 15.00 Uhr 2. TG Shaab Saudi, Wreck of tue Blue Belt (das Toyota-Wrack). Das Schiff wurde 1950 in Hamburg gebaut und verließ 1977 mit LKWs PKWs und Ersatzteilen beladen den Hafen von Jeddah (Saudi Arabien) mit dem Ziel Port Sudan. Bis heute ist ungeklärt warum das Schiff soweit nach Norden von seinem Kurs abkam und an dieser Stelle strandete. Auf dem Riffdach markieren die Reste eines LKWs die Untergangs stelle. Das Wrack liegt Kieloben und beginnt auf 15 Metern, fällt dann steil ab und endet bei 70 Metern mit der Schiffsschraube. Oben liegen um das Wrack sechs Toyota PKW und drei LKW. Tauchen an den Autos vorbei und in einer Tiefe von 37 Metern in das Schiff und oben bei 20 wieder heraus. Tauchen dann am Riff entlang. Schöne Korallen, eine große Tischkoralle zur einen hälfte blau und den anderen Teil teilen sich gelb und braun. Um uns herum ein Schwarm Makrelen, Rotmeerfahnenbarsche, ein schöner arabischer Kaiserfisch und viele andere bunte Fische. 19.30 Uhr 3. TG Nachttauchgang. Gehe mit Abdul alleine ins Wasser, da die keine Lust haben. Ein paar runde Seesterne, schlafende Papageienfische und ein Fledermausfisch unter dem Schiff beim auftauchen. 2. Tag: 07.30 Uhr 4. TG Fahren mit den Beibooten noch mal zum Toyota Wrack. Gehe diesmal mit unserem Guide James und Robert. Tauchen bis auf 49 Meter hinab. Dort unten liegen auch noch einige Autos. Schauen uns oben auf 15 Metern die LKWs an. Sie sind schön mit Korallen Bewachsen und in einem hat es sich eine grüne Riesenmuräne gemütlich gemacht. Auf der Rückfahrt mit dem Zodiak begleitet uns ein Delfin nebenher und spielt in den Wellen von unserem Boot. Während des Frühstücks Leinen los und dreieinhalb stunden Weiterfahrt nach Norden. 12.30 Uhr 5. TG Qita el Bana. Zwei kleine Weißspitzenriffhaie, wovon einer in In einer kleinen Höhle schläft und ein paar Barrakudas 15.30 Uhr 6. TG Merlo Riff. Tauchplatz mit schönen Korallen und viel Fisch ,ua. Rotfeuerfische, Muränen, Blaupunktrochen, Zackenbarschen und Wimpelfischen. Papageienfischen ,Soldatenfischen und Riffbarschen. 19.30 Uhr 7. Tg. Nachttauchgang, mit dem Beiboot fahren wir ans Außenriff vom Nachtankerplatz. Zwei Muränen, eine davon freischwimmend, ein paar Kebse und eine schöne spanische Tänzerin. Nach 45 Minuten tauchen wir auf und fahren mit den Beibooten zurück zum Schiff. Abendessen. 3. Tag: 07.15 Uhr 8. TG Angarosh South Plateau. Heute soll uns mal was größeres vor die Masken kommen. Tauchen auf 30 Meter ab und weiter unten an der Steilwand tauchen sie dann auf 15 große Hammerhaie. Lassen uns noch 10 Meter tiefer fallen und können sie schön beobachten.Ein Weißspitzen- riffhai ist auch noch dazwischen. An der Riffwand hält sich ein Schwarm Barrakudas auf. Die wollen den großen Burschen wohl nicht in die quere kommen. Als wir so langsam in die dekophase kommen, müssen wir uns leider von diesen wunderbaren Tieren wieder verabschieden. Beim Aufstieg kommt uns noch ein grauer Riffhai entgegen. Das Riff selber ist sehr schön mit Hart und Weichkorallen bewachsen. Fische in allen Farben tummeln sich um die Korallen. Beim Sicherheitsstopp sehen wir noch ein großes Anemonenfeld mit Cpt. Nemo. Taucherherz was willst du mehr? Frühstück 10.30 Uhr 9. TG Angarosh South Plateau. Machen den zweiten Tauchgang noch einmal an diesem schönen Platz.Tauchen diesmal bis zum Ende des Plateaus. Jetzt sind es fünf Hammerhaie und ein grauer Riffhai. Klasse. Langsam wieder hoch Richtung Hauptriff und an der Steilwand vorbei zurück zum Schiff. Das waren zwei richtig tolle Tauchgänge. Jetzt erstmal Mittagessen Und dann ein bisschen Pause. 15.00 Uhr 10. TG Abington. Hier sind wir am nördlichsten Punkt unsrer Tauchsafari angekommen. Schöne Steilwand die in einem Plateau endet. Zwei große Annemonen Felder, Zackenbarsche, Rotfeuerfische, Muränen usw. Hatten das erste Mal Taucher von einem anderen Boot mit uns im Wasser. Waren sonst immer das einzigste Boot ... 19.15 Uhr 11. TG Nachttauchgang. Fahren mit dem Beiboot wieder zum Riff. Ein Blaupunktrochen einige Krebse und Nacktschnecken. Abendessen. Danach sehen wir uns alle einen Unterwasserfilm von Jacques Cousteau über seine Unterwasserstation Precontinent II + III an, die er 1963 errichtet hat, die wir morgen betauchen wollen. Werden heute Nacht um 0.00 Uhr die Anker lichten und in einer sieben stunden dauernden Nachtfahrt, zu einem weiteren Highlight unserer Reise aufbrechen. 4. Tag: 07.30 Uhr 12. TG Shaab Rumi South Plateau. Schon beim abtauchen begegnen wir dem Ersten grauen Riffhai und einigen großen Büffelkopfpapageifischen. Tauchen rechts entlang zur Spitze des Plateaus und begegnen 4 grauen Riffhaien. (siehe Foto) Auf 35 Metern tauchen wir ins Freiwasser um nach Hammerhaien Ausschau zu halten. Nach kurzer Zeit lässt sich ein schönes großes Exemplar Blicken. Auf dem Weg zurück zum Riff kreuzen uns immer wieder die Riffhaie. Unter der Wasseroberfläche schwebt eine große Schule Büffelkopfpapageifische vorbei. So um die 60-70 Exemplare. Davon habe bei meinen nun über 800 Tauchgängen zuvor erst zwei Stück gesehen! Schon Klasse . Zwei große Barrakudas patroulieren am Riff. Muränen,Blaupunktrochen und Makrelen sind auch vor Ort. Halten noch weiter ausschau nach einem Tigerhai der hier öfter durch die Gegend streifen soll. Ist aber heute nicht der Fall. Zurück mit den Beibooten zum Schiff ,das inzwischen an der Nordspitze fest gemacht hat und erstmal Frühstück. 11.30 Uhr 13. TG Shaab Rumi South Plateau. Fahren mit den Beibooten ca.10 Minuten zum Tauchplatz. Da beim ersten Tauchgang kaum Strömung war, tauchen wir diesmal mitten über dem Plateau ab. Und da schwebt er dann, mein erster Tigerhai, ein ganz schöner Brummer. Kurz darauf, rechts vom Plateau ,ein kleinerer direkt an uns vorbei (siehe Foto). Sehen wieder Graue Riffhaie, nur sind es jetzt fünf. Ein großer Schwarm kleinere Barrakudas und fünf große. Schwärme von Großaugen Schnappern, Wimpelfischen, Blaustreifen Schnappern und Doktor Fischen. Ein Schwarm Makrelen und ein Napoleon. Hier ist richtig was los, man weiß gar nicht wo man zuerst hingucken soll. Ein klasse Tauchplatz, nicht umsonst hat Jacques Costeau hier am Nord Plateau 1963 seine Unterwasserstation Precontinent, die wir heute Nachmittag betauchen, aufgebaut. Zurück zum schiff Mittagessen und Pause. 15.30 Uhr 14. TG Precontinent II. Auf den Spuren von Jacques Costeau. Fahren mit den Beibooten bis zur Unterwasserstation von Jacques Costeau und tauchen direkt an der Garage ab ,wo Costeau sein zwei Mann Unterwasserseeboot geparkt hat. Um den Tauchplatz sind viele Hart und Weichkorallen. Einige Barrakudas schwimmen immer wieder direkt vor die Kameras.Blaupunktrochen, Rot- und Schwarzfeuerfische kreuzen unseren Weg. 5. Tag: 07.20 Uhr 15 TG Shaab Rumi South Plateau. Schon beim abtauchen mitten über dem Plateau begegnen wir vier grauen Riffhaien, tauchen dann wieder auf der rechten Seite ins Freiwasser, in der Hoffnung , was großes vor die Masken zu bekommen. Sind so auf gut 30 Metern und plötzlich tauchen zwei große Hammerhaie aus dem tiefen Blau des Meeres herauf. Auf dem Rückweg zur Riffwand sehen wir viele Büffelkopfpapageienfische und dicht unter der Oberfläche gleiten zwei Delfine durchs Wasser, die sich vorher schon durch ihr piepen angekündigt haben. Wieder große Fischschwärme und ein Schwarm kleiner Barrakudas. Klasse. 10.45 Uhr 16. TG Sanganeb Nordspitze. Beim Briefing erzählt uns James, wir sollen uns auf 25 Metern tiefe in einen Sandstreifen knien, dann kommen graue Riffhaie dicht an uns heran und würden über unsere Köpfe hinwegschweben. Also gesagt getan, abgetaucht und gewartet. Tatsächlich kommen die Haie ganz dicht an uns heran, ohne dabei aggressiv zu wirken. Haben tolle Fotos gemacht. Dazu noch ein großer kamera-freundlicher Zackenbarsch und ein Schwarm Flötenfische. Das Riff ist wunderschön mit Hart- und Weichkorallen bewachsen. Flötenfische, Schwärme von Makrelen und Großaugenschnappern. 15.00 Uhr 17. TG Sanganeb Nordspitze. Das gleiche Programm wie beim Tauchgang zuvor, nur zusätzlich noch ein Bogenstirn Torpedorochen, ein Steinfisch eine Pyjamer Nacktschnecke, Kofferfische und Soldatenfische. 18.30 Uhr 18. TG Wingate Riff - Umbria. Die Umbria ist ein italienisches Kriegsschiff, was in Hamburg gebaut wurde und das der Kapitän am 10.06 1940 als der Krieg zwischen Italien und England ausbrach, selbst versenkt hat, damit die Ladung nicht in Feindeshand geriet. Zur Ladung gehörten 360000 Bomben und Schuss Munition, welche heute noch auf dem Meeresgrund schlummern , etliche Weinflaschen und einige Topolinos ( Fiats). Das Schiff ist 154 Meter lang und 18 Meter breit. Die mächtige Schiffsschraube misst etwa 4 Meter im Durchmesser. Tauchen an der Schiffsschraube ab und betauchen das komplette Wrack. Es ist wunderschön mit Korallen und Muscheln bewachsen und jede Menge Fische haben hier ein neues zu Hause gefunden. 6.Tag: 07.30 Uhr 19. TG Wingate Riff - Umbria. Sehen uns nun die Laderäume mit der Munition und den Weinflaschen genauer an. Tauchen an der Reling vorbei durch die Brücke vom Kapitän. Klasse 11.00 Uhr 20. TG Wingate Riff - Umbra . Sehen uns jetzt den Maschinenraum und die Topolinos in einem der Laderäume an. Die Umbria ist wohl das schönste Wrack was ich jemals betaucht habe. Fazit: Trotz der relativ umständlichen An- und Abreise, auf dem Hinweg eine und auf dem Rückweg drei Stunden Verspätung der Sudan Air, ist jeweils eine Zwischenübernachtung in Kairo einzuplanen. Dazu die zeitraubende Ein und Ausreise ( alle Gepäckstücke werden geöffnet) ist der Sudan allemal ein Besuch auf einer Wochensafari wert. Eine sehr kompetente Reiseleitung auf dem Flughafen in Kairo alles sehr gut von Spiro Sub aus München organisiert (Visa, Flugtickets Sudan Air und Transfers), da macht sich die langjährige Erfahrung mit Tauchsafaris von Spiro Sub im Sudan bezahlt. Eine klasse Woche, auf einem guten Schiff mit gutem Essen, die Gäste waren eine tolle Gruppe. Schöne Tauchplätze mit teilweise fantastischen Tauchgängen (Angarosh und Shaab Rumi). Ich komme auf jeden Fall wieder. Christian Garbe Berlin
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20.07.2008 11:47 Taucher Online : 141 Heute 4417, ges. 27639062 Besucher
 
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