M/Y Seawolf Galaxy Geschrieben am 26.11.2011 von maniknox [CMAS**, 137 TG]
Wir machten vom 13.10 - 20.10.2011 die Süd-Tour St. Johns auf der M/Y Seawolf Galaxy. In Summe wurden unsere Erwartungen von der Tauchsafari absolut erfüllt bzw. teilweise sogar übertroffen. Wir machten auch alle 20 mögliche TGs mit. Es gab Drop off, Höhlentauchgänge, Wracktauchgänge, Nachttauchgänge und Rifftauchgänge - alles was das Taucherherz erfüllt. Auch von der Fischvielfalt her wurde uns einiges präsentiert: Allen voran Hammerhaie, Weißspitzenriffhaie, Schildkröten, Barracudaschwärme, Napoleons........etc. Auch die Korallenformationen und Schwärme von Kleinfischen waren ein Traum. Nun zu den Details.
Transfer: Verlässlich wurden wir vom Flughafen Marsa Alam abgeholt. Auto und Straßen entsprechen halt ägyptischen Verhältnissen - hat aber ganz gut geklappt. Leider mussten wir am Tag der Abreise feststellen, dass wir bzw. andere Safariteilnehmer, die auch in unserem Bus saßen bestohlen wurden (Vermutlicher Hergang: Bei Eintreffen des Buses im Hafen war die Galaxy noch nicht im Hafen. Wir wurden zu einem anderem Schiff, zu unserem Guide gebracht, wo wir außerhalb des Buses die weitere Vorgehensweise besprachen und auf das Schiff warteten. Kurz darauf traf es ein - wir betrachteten es - und fuhren anschließend mit dem Bus zur Anlegestelle. Der Busfahrer nutzte offensichtlich den kurzen Moment, in dem wir außerhalb des Buses waren - Beute: Insg. EUR 400,00 und ein I-Phone.) Der Veranstalter kümmert sich aber um die Sache. Als Tip: Aufpassen beim Transfer!
Schiff: Die Galaxy war das größte und schönste Schiff im Hafen, bietet viel Platz und ist in einem guten Zustand. Obwohl die Galaxy ein 5*Schiff ist, lassen sich kleine Mängel natürlich nicht vermeiden, was auch nicht schlimm ist, da wir uns ja mitten auf hoher See befinden und nicht auf Land im Hotel. Zudem befinden sich ja mehrere Taucher an Bord, die nicht immer ganz trocken sind. In Summe fühlten wir uns sehr wohl und genossen auch die unterschiedlichsten Räumlichkeiten an Board.
Crew: Sehr engagiert und hilfsbereit. Die Jungs der Crew bewältigten die teilweise anstrengenden Herausforderungen (hoher Wellengang, Zodiac, usw.) hervorragend und waren auch für Späße zu haben. Auch auf Wünsche der Gäste wurde eingegangen.
Guides: Tamer: Ist ein etwas ruhigerer Typ. Sprach deutsch, was beim Briefing oft hilfreich war und war was das Tauchen betrifft sehr kompetent. Easy (Eslam): Wir tauchten hauptsächlich mit ihm, waren sehr zufrieden und fühlten uns an seiner Seite immer sicher. Er ist sehr kompetent und man kann ihm absolut vertrauen. Easy ging auf die unterschiedlichen Fähigkeiten der Taucher ein und sorgte für tolle, interessante und entspannende Tauchgänge.
Essen: Koch Abdul überraschte uns Tag für Tag mit einem köstlichen, mit Liebe zubereiteten Buffet.
Im Großen und Ganzen können wir eine Tauchsafari auf diesem Schiff samt Crew und Guides mit ruhigem Gewissen weiterempfehlen. Wir hoffen, dass die nächste Safari von der Professionalität her, wie diese abläuft.
Leider können wir nur 5 von 6 möglichen Flossen, wegen des kleinen Zwischenfalls (Diebstahl im Bus) geben, da das doch eine gewisse Stresssituation war.
Bewertung :
( 5 von 6 Flossen )
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M/Y Seawolf Galaxy Geschrieben am 25.10.2011 von buschi.ch [AOWD, 110 TG]
Südtour 13-20. Oktober, 2011
Boot: - kein First Class Boot! - keine Kakerlaken gesehen, aber dreckig, klebrig, ungepflegtes inneres, - dringend in den Dock zur Generalüberholung (Polster, Bad, durchgelegene Matrazen, muffige Teppiche, braune Brühe aus den Wasserhähnen, ). - grosses Platzangebot, keine gemütlichen Liegeecken/Liegestühle, etc. - Klimaanlage tropft auf Essensbuffet (ins Essen!) - sämtliche Kühlschränke klebrig und dreckig - Essen: ok und reichhaltig, aber def. nicht topclass, viel TK-Ware (z.B. Fisch...)
Crew: superfreundlich und bemüht; wenn man auf Unzulänglichkeiten hinweist, werden diese, sofern möglich, beseitigt.
Guides: Islam: forsch und agiert wie ein Drillmaster, geht unnötige Risiken ein (2 TGs auf 50m, mit ganzer Gruppe, fälscht Logbücher (mein 47m Eintrag wurde auf 37 ´korrigiert´). Tamir: ruhig, überlegt, zurückhaltend, sicherheitsbewusst; sehr angenehm.
Briefings: präzise und klar, gute Präsentation und sehr detaillierte Karten zu jedem Tauchspot.
Organisation: Bustransfer Hurghada-Port Galib mühsam und bei uns gefährliche Raserei durch die Nacht; auf dem Rückweg hat sich der Analphabetismus des Fahrers mit einer stündigen Verspätung bemerkbar gemacht, weil er 30 min in die falsche Richtung gefahren ist...
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M/Y Seawolf Galaxy Geschrieben am 11.07.2011 von LNBB [PADI AOWD, 690 TG]
Ich war mit der MY/Galaxy vom 23.06.11-30.07.2011 auf einer Südtour St. Johns unterwegs.
Nach vielen Safaris mit unterschiedlichen Companys muß ich leider feststellen das diese Tour viele Erwartungen 5***** nicht erfüllen konnte. Es soll hier nicht darum gehen Kleinigkeiten zu bemängeln, mir ist bewusst mit welchen Problemen man in Ägypten zu tun hat, allerdings ist eine deutliche Kritik sowohl an den Reiseveranstalter als auch an Seawolf zu richten wenn so viele Dinge vorkommen, die in dieser Klasse ein ´no go´ sind.
Ich frage mich, wann der Reiseveranstalter bzw. die Seawolf Manager letztmalig das Schiff in Augenschein genommen haben. Mir ist unverständlich, wie ein Schiff nach nur 2 Jahren so heruntergekommen sein kann. Eine 5 Sterne Bewertung für so viele Mängel ist mehr als fraglich. Hier wird mit 5 Sternen scheinbar nur die Größe des Bootes bewertet, das ist eindeutig zu wenig.
Hier nur einige Dinge, die bei einer profesionell geführten Company nicht vorkommen dürfen, zumal in diversen Foren im Vorfeld schon einige kritische Bewertungen zu lesen waren, (im Nachhinein muß ich eingestehen, das ich diesen Infos mehr Beachtung hätte schenken müßen).
Der Start war schon überraschend, da baut man mit viel viel Geld einen modernen Hafen nahe am Flughafen, wo beginnt die Reise, in einem Naturhafen, ein Schlauchboot wird benötigt, um an Bord gelangen zu können. Glaubt man wirklich, das der Kunde die Hafengebühr nicht zahlen möchte? Wie schön wäre es doch gewesen zum Start bzw. zum Ende der Reise noch einmal im Hafen flanieren zu können, eine Shisha zu rauchen oder oder...
Wir starten Morgens trotz Motorschaden (Totalausfall einer Maschine) so eine Reise, die Fahrzeiten werden endlos lang. Es geht soweit, das wir einen Nachmittagstauchgang canceln mußten, da wir mehrere Stunden am Stück nach dem 2. TG gefahren sind, das übrigens ohne jede Info.
Am 2.Tag tropfte es im großen Salon an mehreren Stellen aus der Decke, die Klimaanlage war undicht.
Während der ganzen Reise funktionierte die Nitrox-Anlage nicht richtig, Gasgemische zwischen 25% bis max.28% waren nur möglich. Auch diese Dinge sollen im Vorfeld bekannt gewesen sein.
Es gibt keinen Platz für die Fotoausrüstung, erst nach energischem Nachfragen wurde mir zumindest eine Box zur Verfügung gestellt, die ich dann anstatt der obligatorischen Schuhbox nutzen konnte, die Schuhe wurden in den Kabinen verstaut.
Am Anfang hatte die Küche große Probleme, den Appetit der Taucher einzuschätzen, das Boot war ausgebucht, das Essen war zu knapp bemessen, die Folge, das Buffet wurde regelrecht gestürmt, nach dem Motto, wer weiß, ob es diesmal reicht.
Getränke wurden unterschiedlich zugeteilt, es gab Gäste an Bord, die z.B. Cola Light nur für sich ordern konnten, alle anderen schauten in einen leeren Kühlschrank. Gekühltes Bier war mehr als bescheiden verfügbar, trotz mehrfacher Hinweise der Gäste wurde ein leerer Kühlschrank am Abend nicht mehr aufgefüllt, und das obwohl Bier extra bezahlt wird, scheinbar wird Umsatz nicht so wichtig gesehen, oder hat man es nicht nötig?
Der gesamte Zuschnitt des Bootes in dieser Klasse läßt viele Wünsche offen, warum gibt es z.B keine gepolsterten Kissen zum sonnenbaden, man muß ständig die Polster der Sitzmöbel dafür verwenden, entsprechend einladend sehen die Sitzgelegenheiten aus, zudem reichen die schattigen Plätze für ein voll belegtes Boot hinten und vorne nicht aus.
So könnte ich jetzt fortfahren, ich denke aber, das deutlich geworden ist, das es hier um grundsätzliche Dinge geht, die indiskutabel sind.
Trotzdem hatte die Reise auch etwas gutes, zwei klasse Guides (Huby) und Mahmoud. Huby mit seinen Entertainer-Qualitäten hat die Kohlen aus dem Feuer geholt, und so die Stimmung gerettet hat, Chapeau Huby, du verstehst deinen Job, selten habe ich bei Briefings so viel lachen können.
Die Crew hat auch einen klasse Job gemacht, Sie waren sehr aufmerksam und hilfsbereit, und immer zu Späßen aufgelegt. Die Küchenbesatzung hat denke ich Ihr Bestes gegeben, mehr war mit den gegebenen Möglichkeiten wohl nicht möglich.
Zum Kapitän des Bootes, so einen finster dreinschauenden Chef habe ich auf einer Safari noch nie erlebt, es hat mehrere Tage gebraucht, bis man überhaupt mal etwas von Ihm gesehen hat, Kommunikation war nicht sein Ding. Am letzten Tag im Hafen angekommen verschwand er ohne ein Wort von Bord, ob er Böses geahnt hat?
Fazit, ich bin um eine Erfahrung reicher, die nächste Safari folgt bestimmt, aber sicher nicht mehr mit der Galaxy.
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( 2 von 6 Flossen )
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M/Y Seawolf Galaxy Geschrieben am 15.11.2010 von vinnim
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Wir waren vom 04.-11.11.2010 auf der Galaxy (Süd-Tour). Anscheinend stehen wir deutschen Gäste auf Kritik. Bereits auf dem Schiff gab es vom Guide Mahmoud die Aufforderung diese zeitnah zu äussern, was wir auch in einem Fall genutzt haben. Der ungebetene Zimmergast (mehr als 2 Beine) wurde daraufhin vertrieben. Wir haben den Eindruck, dass die zehnjährige Erfahrung der Seawolf-Manager dazu beiträgt, Unzulänglichkeiten ernsthaft ausräumen zu lassen - es geht schliesslich um deren Geschäftsgrundlage. Daher haben wir die Hoffnung, dass die Nasszellen möglichst bald renoviert werden. Selbst wir Männer waren nicht angetan und hätten diesen Zustand nach 1,5 Jahren Schiffsalter nicht erwartet. Von 5* ist man hier bereits sehr deutlich entfernt. Ein Schiff komplett aus Holz hat eben auch seine Nachteile. Wir wollen bewußt keinen Verriss posten, aber nachfolgende Taucher auch nicht im Unklaren lassen.
Jetzt zum Wesentlichen: Tauchen ! Von Anfang bis Ende einwandfrei und mit Alternativen an den Tauchplätzen. So konnten unterschiedliche Bedürfnisse (oder sollten wir Erfahrungsstände sagen?) und Wünsche größtmöglich realisiert werden. Sogar die Route wurde auf Mehrheitsentscheidung angepasst - was allerdings auch zu Unmut führte. Na ja, bei 23 Tauchern warscheinlich nicht ungewöhnlich. Leistungsstarke / Leistungsorientierte Taucher waren in der Minderheit und mussten Abstriche verkraften. Es stimmt, dass die Guides nicht immer mit ins Wasser gehen, aber wann immer wir mitbekommen haben, dass ein Gast einen Guide gewünscht hat, ist sofort entsprechend eine Gruppe mit Guide zusammengestellt worden. An bestimmten Hot-Spots war sowieso immer min. ein Guide dabei. Ansonsten können wir nur sagen: wir sind brevetiert, also .... Bis zu 4 Tauchgänge waren sicher genug, was sich auch an den Zahlen belegen lässt (für den 4ten waren wir 1x nur 4 Taucher).
Sicherheit: - der Checkdive wurde auch als Übung zum Boje setzen verwendet - ENOS Einweisung erfolgte und war jeweils für ein Buddy-Team vorhanden - es gab immer ein ausführliches Briefing
Und dann noch: die Crew war sehr nett, locker, aber professionell und unauffällig. Der Kapitän souverän und von einer bewundernswerten Ruhe - nie hat er den Motor beim Bugsieren gequält und das beachtliche Schiff auch ohne Staustrahlruder zentimetergenau bewegt. Nitrox immer auf Wunsch vorhanden und eine schwach gefüllte Pulle (ist mir 1x passiert) bekam sofort einen ´top-off´. Service super - mehrmals am Tag wurde die Kajüte klar gemacht. Essen (immer so ein Punkt ...) war reichhaltig. Dem Geschmack konnte man individuell angepasst nachhelfen - klar kann man keine Sterneküche erwarten. Ich kenne aber keinen Gast, der in der Woche abgenommen hat :-)
Fazit: wenn man sich auf die Freuden konzentriert und nicht nur problemorientiert denkt (shit happens), dann ist Seawolf mit seiner Organisation eine gute Wahl und professionell aufgestellt. Wer einfache Tauchgänge und viel Komfort bevorzugt, sollte sich überlegen, ob ein Safarischiff das Richtige ist. Seawolf muss die Galaxy bald ins Dock holen, sonst ist der Ruf schnell ramponiert.
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M/Y Seawolf Galaxy Geschrieben am 05.11.2010 von mamodivers [100 TG]
Wir waren für eine Woche auf der Südtour. Dies war unsere erste Tauchsafari, daher können wir keine Vergleiche ziehen zu anderen Booten, sonderen schildern unsere Eindrücke aus der Sichtweise von normalerweise Hotel-Reisenden (4-5*), ist also ggf nur interessant für Taucher die sich überlegen zum ersten Mal auf eine Safari zu gehen. Chronologische Reihenfolge :
1. Anreise über den Naturhafen von Marsa Alam, nachts im Zodiac, mit nassen Schuhen und Jeans aufs Boot : völlig unpassend, wir hätten in jedem Fall Port Ghalib bevorzugt, was sind 12,5 € Hafengebühr bei einem Gesamtpreis von > 1300.- ?
2. Begüssung durch die Besatzung nett, gesamte Besatzung nett und hilfsbereit, gilt für die gesamte Reise.
3. Kabinen auf dem Upperdeck i.O., nachts Türe offen, sorgt für ausreichende Belüftung.
4. Räumlichkeiten im Aufenthaltsbereich, sowie Kombüse etc. optimal.
5. Kulinarisches Niveau max 3* im Hotelvergleich von der Qualität, max 2 * von der Auswahl der Speisen und Getränke (Vielfalt)
6. Enos, technisches Gerät etc. i.O., Tauchdeck mit ausreichend Platz für je 2 Gruppen á 12 Taucher.
7. Auswahl der Tauchplätze : generell sehr gut, allerdings keine Möglichkeit diese zu beeinflussen. Zum Schluss 3 von 4 TG am gleichen Tauchplatz, das war schlecht.
8. Tauchguide der deutschen Sprache mächtig und sympathisch, allerdings maximal bei 40 % der Tauchgänge mit im Wasser, wir wissen nicht ob das Standard ist, tauchen lieber ohne ... war uns von daher egal.
9. Abreise : vom gleichen Hafen, nach dem gleichen Prinzip, obwohl mehrere Personen äusserten lieber in Port Ghalib von Bord zu gehen. SCHLECHT. Zudem um 7:00 morgens Richtung Hurghada dort um 11 am Flugplatz abgeliefert, unser Flug ging um 16:30, Check in öffnete 13:45, das war ganz mies und entspricht nicht dem Anspruch an diesen Veranstalter bei dem Preisniveau.
Daher tendieren wir z.Zt. wieder ganz klar zu landgestützten Urlauben.
PS wie Eingangs erwähnt sind wir Safarianfänger und uns bewusst, daß es wesentlich schlechtere Boote und Dienstleister gibt.
Als Gesamtpaket vergeben wir 4 Flossen.
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( 4 von 6 Flossen )
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M/Y Seawolf Galaxy Geschrieben am 10.09.2010 von Thomas [CMAS***, 340 TG]
Nachfolgend ein kurzes Feedback zur Galaxy:
Brothers-Tour von 2. - 9.9. 2010
- Crew sehr bemüht und freundlich - Guides: Mahmut Top, Hassan Flop - Schiff sauber und komfortabel Hätte das Alter des Schiffes allerdings auf locker 5 Jahre geschätzt, hat aber erst ein Jahr auf dem Buckel. Ägyptische Werften haben wahrscheinlich andere Qualitätskriterien ;-) - Verpflegung gut, reichlich und abwechslungsreich - Tauchplätze toll (bis auf den letzten Tag)
Kritik: Man hat uns eigentlich einen Tauchtag geklaut. Das Schiff lag einen Tag in Hurghada. Der vorletzte Tauchgang auf der Retourfahrt war schon mittelmäßig. Der letzte Tauchgang war aber ein absoluter Witz. Wracktauchen quasi im erweiterten Hafenbecken. Verdrecktes Wasser und völlig uninteressantes Wrack. Als Abschlusstauchgang einfach nur peinlich.
Wegen dem einen schlechten Guide und dem letzten Tauchgang, der nur aus Bequemlichkeit wie beschrieben stattfand gibt es 4,5 Flossen - aufgerundet auf 5.
Bewertung :
( 5 von 6 Flossen )
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M/Y Seawolf Galaxy Geschrieben am 11.10.2009 von Frank Hintringer [AOWD+Nitrox, 232 TG]
Meine Frau und ich waren für eine Woche auf der Galaxy.(Südtour) Die vorhergehenden Kommentare fand ich bestätigt. Das ENOS ist mittlerer Weile an Bord und einsatzbereit. Es wird erklärt und kostenfrei ausgeliehen. Die Schiffsglocke gibt es noch nicht, sie kommt aus Italien. Das Boot wird am Ende der Saison noch mal in´s Dock gehen und dann werden einige Sachen nachgearbeitet. Einzig die sehr dicht beieinander liegenden Leitern sind suboptimal. Bei heftigem Wellen ist hier vorsicht geboten....
Schiff und Besatzung machen einen guten Eindruck. Ich würde das Schiff jeder Zeit wieder buchen und kann es mit guten Gewissen empfehlen. Dies war unsere 7. Boots- safarie
Viele Grüße an alle Mitreisenden
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M/Y Seawolf Galaxy Geschrieben am 11.10.2009 von Alexander_FfM [PADI AOWD, 127 TG]
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So, zurück von der ersten Safari und so will ich einen kurzen Bericht über die Galaxy abgeben, damit es in Zukunft noch mehr Taucher gibt, die in den Genuss einer Tour mit diesem Boot kommen können.
Der Auswahlprozess begann mit einer Nachfrage bei unserem Tauchlehrer Steffen Seltmann, da wir erfahren hatten, dass er nun wieder Safaris fährt. Er empfahl uns pauschal an Seawolf und dort an Cici/Biggi. Ein Blick auf die hervorragende Internetseite zeigte zu unserer Freude, dass Seawolf mittlerweile drei seiner Boote mit dem Ortungssystem ENOS ausgerüstet hat und so fiel die Wahl schnell auf das neue Flaggschiff. Nachdem ein Termin gefunden war, wurde uns - als erste Interessenten - sogar die Wahl der Tour überlassen, die letztlich Deep South /St. John´s lautete. Und um das ganze Paket abzurunden, wurde uns auch noch Steffen als Guide versprochen. Die Kommunikation mit Seawolf verlief stets reibungslos und freundlich, auch wenn ich Biggi mit unzähligen Emails überschüttet habe. Zum Glück fällt dies für die Zukunft weg, wenn wir wieder einmal mit Seawolf fahren werden.
Nun aber zur Tour:
Am Flughafen wurden wir bereits erwartet und mit anderen Tauchern erst einmal auf die Basis in Hurghada gebracht. Hier waren auch noch andere Gäste, die schon mit früheren Maschinen gekommen waren und auf den Transfer warteten. Es gab Getränke und ein Lunchpaket und dann ging es mit kleinen Bussen mit einer Pause in El Quesir nach Marsa Alam. Lediglich von München kann man nämlich am Donnerstag direkt nach Marsa Alam fliegen.
Auf dem Boot wurden wir dann herzlich empfangen und auf die Kabinen verteilt. Wir hatten eine Suite auf dem Oberdeck und in dieser ließ es sich hervorragend leben. Eigenes Bad mit Dusche, separat regelbare Klimaanlage und ein geräumiges Doppelbett lassen keine Wünsche offen. Auch ansonsten ist das Boot wirklich groß-artig und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Über 42m Länge, geräumiger Salon und Speiseraum, gut aufgebautes Tauchdeck, zwei Zodiaks und starke Maschinen. Am Abend gab es noch ein kurzes Bootbriefing von Guide Steffen; weitere Briefings zum generellen Tauchen, zum Nachttauchen und zu den einzelnen Tauchplätzen waren ausführlich und genau. Steffen ist als Guide wirklich allererste Güte. Vielen Dank.
Am Freitag morgen ging es dann zunächst zu einem Checktauchgang mit Bojenübung und dann noch zu einem weiteren Tauchgang in der Nähe von Marsa Alam, die so ziemlich von allen Safaribooten angefahren werden, die sich in den Süden aufmachen. Doch auch hier wurde darauf geachtet, Rudeltauchen zu vermeiden . Danach ging es auf lange Überfahrt in das St. John´s Gebiet. Getaucht wird mit Luft oder 32er Nitrox, wobei bei uns teilweise die Membrananlage ein wenig streikte. Die gefüllte Luft war stets einwandfrei, wer Nitrox wollte signalisierte dies mit einem leichten ´Knoten´ in seinem Octopus Schlauch. Es wird stets darauf geachtet und dokumentiert, wer welche Tauchgänge mit welchem Gemisch absolviert hat. Es gibt keine Begrenzungen der Tauchgangszeit, es wird aber doch eindringlich darauf hingewiesen, dass bei 40m Sendepause ist. Computer wurden allerdings keine kontrolliert.
Es folgten dann vier Tage im Süden mit jeweils 4 und einmal drei Tauchgängen. Die Tauchplätze waren sehr abwechlungsreich und gut ausgesucht. In aller Regel wurde - vom Cave Reef abgesehen - im Buddyteam getaucht. Wer sich guiden lassen wollte, hatte hierzu aber stets die Möglichkeit.
Nach einer weiteren Übernachtfahrt zurück Richtung Marsa Alam gab es noch abschließend zwei Tauchgänge an den Ausgangsspots. Mit insgesamt 19 Tauchgängen gab es ein Rundum-Sorglos Paket, das kaum Wünsche offen ließ.
Die Verpflegung auf dem Boot ist hervorragend; es gibt drei Hauptmahlzeiten und stets Snacks und Getränke zwischen den Tauchgängen . Es gab keine Häufungen beim Essen und darüber hinaus auch keine Probleme mit der Verdauuung, jedenfalls soweit wir informiert waren. Abends konnte man sich auf den verschiedenen Decks mit Bier und Wein gemütlich machen. Die Preise für die alkoholischen Getränke halten sich mit € 2 für eine 0,5 Dose Bier und € 12 für eine Flasche (gut trinkbaren) ägyptischen Weins in überschaubaren Grenzen.
Was bleibt ist die Erinnerung an eine wirklich runde Safari ohne stieselige Mitreisende (obwohl es kein Vollcharter war) auf einem tollen Boot mit einem tollen Guide und die Gewissheit, dass wir sicher wieder mit diesem Boot mal eine Tour unternehmen werden.
Gut Luft wünschen
Laura & Alexander
Napoleons gab es fast überall
Höhlen gab es einige zu sehen
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( 6 von 6 Flossen )
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M/Y Seawolf Galaxy Geschrieben am 27.07.2009 von Günter [CMAS TL, ? TG]
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Im Laufe der Zeit lernt man ja so einige Safarischiffe in Ägypten kennen. Manche sind älter, haben aber gewissen Charme, manche sind älter, haben aber ihre besten Jahre längst hinter sich. Und nun waren wir mit einer Gruppe auf der neuen Seawolf Galaxy. Ergebnis vorweg: Besser geht es kaum!
Wir fuhren die Red Sea Highlight-Tour, also Elphinstone - Daedalus - Brothers, als Guide war der kaum zu toppende Hubi an Bord. Zur Tour selbst: Man sollte schon 100 Tauchgänge an Erfahrung mitbringen, um persönliche Stressfaktoren an diesen anspruchsvollen Spots zu minimieren.
Kabinen: Ausreichend geräumig, Kojen auch für großgewachsene Menschen lang genug, genug Stauraum, sehr leise und fein regelbare Klimaanlage, Minibar, zum Glück kein störender Flachbildschirm, Bad mit richtig dickem Duschwasserstrahl. Rauchmelder an der Decke gekoppelt an zentrale Meldeanlage plus Feuerlöscher und zwei Schwimmwesten.
Hauptdeck: Sehr angenehm, dass Aufenthaltsbereich und Essbereich getrennt sind! Im Salon gibt es etliche Steckdosen für Laptop & Co und einen großen TFT mit Schnittstelle zum Laptopanschluss sowie die Bar (alles ohne Alkohol ist frei und in Mengen verfügbar bis auf richtigen Expresso, der einen Euro kostet, Dekobier kostet faire 2,50 Euro), auf der auch immer eine gut gefüllte Schale Obst steht. Im Essbereich stehen richtige Tische und nicht wie auf vielen älteren Schiffen solche mit halber Höhe. Mahlzeiten als Buffet und total lecker.
Tauchdeck: Ausreichend Platz für das gesamte Gerödel, Flaschenfüllung (12 Liter, auf Wunsch 15 Liter Alu DIN oder INT) wahlweise mit Luft oder (recht präzise auf 32 % eingestelltem) Nitrox. Regal mit vielen Fächern und Steckdosen zum Laden von Lampen.
Zwei Zodiacs, die im Vergleich sehr wenig Spritzwasser übernehmen, mit aufmerksamen Fahrern.
Schiff und Crew: Das Schiff ist mit den beiden je 1400 PS-MTU-Dieseln fast übermotorisiert, dafür sind auch, wenns mal sein muss, 20 Knoten Fahrt problemlos drin. Die Technik im Maschinenraum entspricht europäischen Baumaßstäben, sogar eine leistungsfähige Feuerlöschpumpe (Anschluss auf dem Tauchdeck) ist vorhanden. Obwohl der Rumpf recht traditionell aussieht, sorgt vor allem das hohe Schiffsgewicht dafür, dass man im Vergleich zu benachbarten Schiffen bemerkenswert ruhig an den Tauchplätzen liegt. Der Kapitän ist ein wirklicher gelernter Seemann, der das Schiff bis auf Anlegemanöver grundsätzlich von der Brücke aus unter Nutzung sämtlicher nautischen Geräte führt. Er fährt die Langstrecken gern nachts, damit verliert man keinen Tauchgang. Die Deckscrew ist immer sehr freundlich und hilfsbereit, ohne dass einem der Hintern nachgetragen wird.
Wer an der Seawolf Galaxy etwas auszusetzen hat, sollte dann viel mehr Geld ausgeben und sich bei Mike Ball in Australien einbuchen. Für Rotmeer-Verhältnisse ist es ein Topschiff, wir kommen wieder!
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M/Y Seawolf Galaxy Geschrieben am 12.06.2009 von Franz M. [TL**, 1000 TG]
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BDE-Tour vom 04.06 bis 11.06.2009
Als erste deutsch/österreichische Reisegruppe konnten wir das neue Schiff der Seawolf Flotte testen. Gebucht hatte ich über Orca und nach dem wie immer perfekten Ablauf starteten wir mit 15 Gästen von Marsa Alam. Das Boot macht auf den ersten Blick von außen keinen ´neuen´ Eindruck und man sieht, dass das Holz bereits arbeitet und nacharbeiten benötigt. Aber bereits beim betreten des Tauchdecks merkt man doch, dass es sich um ein neues und vor allem sehr geräumiges Schiff handelt. Ich wurde von den Guides Huby und Machmut sehr freundlich begrüßt und durch das ganze Schiff geführt. Dabei konnte ich alle Kabinen besichtigen, welche sehr schön und vor allem sehr geräumig eingerichtet sind. (incl. Minibar) Es fehlen insgesamt noch einige Kleinigkeiten wie z.B. Ablagefächer in den Bädern, Türfeststeller, die Schiffsglocke!!! (kommt wohl noch aus Deutschland), sowie das ENOS. Lediglich das Angebot an Schattenplätzen lässt zu wünschen übrig. Die Crew an Bord ist extrem freundlich und hilfsbereit und der Tauchbetrieb incl. Nitrox läuft absolut reibungslos. Die beiden Guides sind spitzenmäßig und legen sehr viel Wert auf sicheres tauchen, was bei den Briefings und der Gestaltung der Tauchgänge zu sehen war. Das Tauchen selber war diese Woche sehr angenehm, da weder Welle noch Strömung vorhanden war. Lediglich die Longis sind etwas aufdringlich und bei jedem Tauchgang vorhanden. Als wir einmal von dreien gleichzeitig mehrmals am Boot bedrängt wurden, entschied der Guide vorsorglich, den Tauchplatz zu wechseln. Das Essen ist an der ägyptischen Küche orientiert, reichlich und sehr lecker. Alle Getränke außer Alkohol sind im Preis inbegriffen. Insgesamt wenn man Preis/Leistung betrachtet ein sehr komfortables Schiff mit einem großen Platzangebot. Wenn die kleinen Mankos noch beseitigt werden kann sich das Boot mit den entsprechenden Guides zu einem neuen Highleit unter den Safaribooten entwickeln. Zum Abschluss möchte ich darauf hinweisen, dass am Flughafen Marsa Alam die Touristen maximal 2 Stunden vor Abflug erst das Flughafen Terminal betreten dürfen. Dies Sollten die Veranstalter der Flughafentransfers berücksichtigen. Es bringt nämlich nichts 3 oder 4 Stunden vorher am Flughafen zu sein, um im Anschluss 2 Stunden vor dem Terminal draußen bei 40 Grad im Schatten zu brüten, obwohl im Flughafen ein Pizza Hut oder Kaffeebar warten. Der Transfer von Hurghada nach Marsa Alam dauert incl. Tankstopp nur noch 2 Std.45 und nicht mehr 4 Std. wie vor 10 Jahren !!!
Bewertung :
( 5 von 6 Flossen )
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Tekkies finden hier was Sie suchen - Infos zu Ausrüstung, Deko und noch viel mehr. Im TEK-Forum werden alle Themen des technischen Tauchens zusammengeführt und das Mögliche und Unmögliche diskutiert. Schau einfach mal rein!
Drei zufällige Tauchlinks: Trip Report - Grand Cayman, Sting.. A Scuba Diving Trip Report by John Petrak: Grand Cayman North and West Walls, The Turtle Farm and Eden Rock. Tauchbasis Koralle, Mondsee St. L.. Austria Camp Mondsee; Füllstation, Equipmentverleih und Tauchclub/Shop Ti Kaye Village Resort exotic barefoot beach resort near Anse Cochon, St. Lucia in the Caribbean - mit Tauchmöglichkeit.
Forum Tauchmedizin
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