M/Y Seawolf Soul Geschrieben am 18.06.2010 von FrankP
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Meine erste Safari - hab also noch keine Möglichkeit, die Seawolf Soul mit anderen Booten aus eigener Erfahrung heraus zu vergleichen - aber ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass es da noch eine Steigerungsmöglichkeit gibt!
Das Boot: sauber! Die Crew: freundlich und immer hilfsbereit! Die Verpflegung: sehr gut! Zum Glück gibt der Neopren des Anzugs ja etwas nach... ;-) Die Tour: Elphinstone - Brothers - Daedalus - tolle Tauchplätze! Die Guides: Woher wissen die eigentlich immer schon lange bevor etwas zu sehen ist, dass da gleich etwas zu sehen sein wird?! ;-)
Eine Woche auf der Seawolf Soul hat Lust auf Mehr gemacht!
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M/Y Seawolf Soul Geschrieben am 08.06.2010 von w31 [CMAS***, 225 TG]
Vom 13.5-20.5. war ich auf der Seawolf Soul auf der Tour zu den Brothers. Mein Reisebüro Tauch- & Erholungsreisen Carmen Schröer hatte alles perfekt für mich organisiert. Tausend Dank an dieser Stelle dafür. Die Einzelbeförderung zum Flughafen war trotz der frühen Zeit super gemacht, danke Seawolf. Da ich das Schiff aus dem letzten Jahr kannte, war ich im Vorfeld total entspannt. Das Schiff, die Crew, die Guides, alles passte wieder. Abnehmen war bei der Verpflegung nicht möglich, der Koch hat sich mal wieder selbst übertroffen und wenn Nutella auf dem Tisch steht, kann sowieso nichts schief gehen. Die Crew war immer und überall um zu helfen. Man hätte sich nur aufs Deck stellen brauchen, das An- und Ausziehen hätten sie komplett übernommen. Die Kabinen wurden täglich gesäubert, selbst die Betten waren gemacht und schön dekoriert, wie halt auf Land auch. Unsere Tauchguides haben einen perfekten Job gemacht, trotz Strömung und Wellen haben wir alles gesehen, was vorher angesagt war. Eine für mich super Woche, die leider viel zu schnell zu Ende ging und Port Galip ist ja wohl eine Augenweide. Also Diver, ich kann euch die Seawolf Soul nur empfehlen. Es ist ein Boot für Taucher, die in erster Linie tauchen wollen. Alle die in erster Linie Erholung suchen, sollten eine Kreuzfahrt auf der AIDA buchen, denn Tauchboote sind zum Tauchen da! Immer gut Luft Uwe
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M/Y Seawolf Soul Geschrieben am 04.06.2010 von DrBill [AOWD/Nitrox, 580 TG]
B-D-E, 28.05. - 03.06.2010:
Boot schön und gut konfiguriert und schnell, Kabinen groß, Essen gut. Diveguides Essam und Tamer zu 90% gut bis sehr gut. Tamer leider zeitweilig etwas gereizt und dadurch unprofesionell (bzgl. ´Kundenorientierung´), versuchte nach Gewitzel beim Briefing beleidigt einen Nachtauchgang zu stornieren, entschuldigte sich tagsdarauf dafür. Tauchgänge wie üblich, mal mit mehr(!!), mal mit keiner Strömung - Hammerhaie, Seidenhaie unter dem Boot, Longimanus, Turtles und Red-Sea-Standart-Fish. Der Marin-Park-Nord ist wohl bestens bekannt und beschrieben. Fünf Flossen, damit nach oben Spielraum bleibt, ich glaube es könnte noch eine quäntchen besser gehen. DrBill
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M/Y Seawolf Soul Geschrieben am 30.05.2010 von ginsie [CMAS **, 250 TG]
Liebes Team von Seawolf, wir waren eine Gruppe von 10 Leuten aus Bayern auf der Seawolf-Soul vom 20.5 bis 27.05.2010. Wir waren super zufrieden, es hat alles geklappt. Angefangen schon am Flughafen von Marsa Alam bei dem wir nicht anstehen mussten um das Visum zu kaufen, es wurde uns überreicht und alles ging sehr sehr schnell. Der Transfer nach Port Ghalib in 15 Minuten war Klasse. Es wäre toll, wenn bei der Ankuft auch wieder dieser gewählt wird, denn da kann man noch gemütlich in den Cafes oder beim ´rauchen´ den Urlaub ausklingen lassen. Das Boot war super sauber, die saubersten und besten Kabinen die ich erlebt habe, und ich habe bereits 7 Safaris gemacht. Auch das Sonnedeck und die Sitzgelegenheiten sind auf keinem Boot besser. Für die hohen Wellen und die weiten Fahrstrecken kann das Boot nichts dafür, dass dem ein oder anderen etwas übel war :-)) hat sich aber beim tauchen schnell wieder gelegt. Die Crew mit Mohamed voran waren immer sehr nett, zu Späßen aufgelegt und jederzeit hilfsbereit. Das Essen vom Koch Josef war spitze. Getränke ausser Bier incl. (Cola, Wasser, Sprite, Fanta). Es gibt Handtücher groß und klein, das reicht für eine Woche. Unsere beiden Guids Thamer und Hassan verdienen ein besonderes Lob ! super gemacht. Auch unsere Wünsche hat Thamer immer wenn möglich wegen dem Wetter erfüllt. Danke Dir, warst spitze. Mohamed unser ´Reiseführer´ am Hafen und in Marsa Alam hat sich um alles gekümmert und uns in die besten ´Läden´ geführt. Thamer, Du bist nicht nur ein sehr guter Tauchguide, sondern kannst auch besten Shishas machen. Am letzen Abend konnten wir sogar die Chefin kennenlernen (Deutsche) und wir haben uns gemeinsam bei einem leckeren Skara Bier unterhalten. Also wir waren super zufrieden, das Wetter hätte besser sein können und die Großfische auch noch üppiger. Vielen Dank für die schöne Reise. Liebe Seawolf-Soul, uns 10 Bayern hat es gefallen, den anderen Gästen denke ich auch, wir kommen wieder im nächsten Jahr, ´denn der Tiger schläft nie´ und wir ´immer rauchen´ Viele Grüße Christian P.S. Thamer vergiss das neue Unterwasserzeichen nicht ´ W ´.
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M/Y Seawolf Soul Geschrieben am 28.05.2010 von Christian P. [CMAS TL*, 1100 TG]
Zusammen mit 9 Tauchern des DCP München, meiner Reisegruppe, und weiteren 12 Tauchern bin ich vom 20.05. - 27.05.2010 auf der Seawolf Soul von Ras Ghalib zu den St. John`s Riffen gefahren. Wir hatten Glück überhaupt aus dem Hafen auslaufen zu dürfen, da das Wetter alles andere als ´rosig´ war. Die ganze Woche über hatte es starke Böen und heftigen Wellengang. Trotz dieser Widrigkeiten machte das gesamte Team der Seawolf-Flotte eine vorzügliche Arbeit. Wir erlebten tolle Tauchgänge, die Guides waren einfach klasse, was auch für jeden einzelnen der Crew gilt! Das Boot - ein Hammer! Einfach geil, schwer zu toppen! Ich habe schon an der ein oder anderen Safari teilgenommen, aber derart positiv habe ich mich noch nie zuvor geäußert. Die Kabinen waren jeden Tag auf`s Neue picobello gesäubert, das Essen war ausgezeichnet, die Kühlschränke wurden immer wieder zu unserer Zufriedenheit aufgefüllt und - und das ist mir immer ein besonderes Anliegen - alle Anfragen, ´Problemchen´ usw. wurden mit voller Aufmerksamkeit ernst genommen und es wurde jedes Mal eine Problemlösung aufgezeigt. Das Bootsleben zwischen den Tauchgästen und der Crew gestaltete sich derart harmonisch, so dass man sich bereits schon am ersten Abend als ´einer von denen´ zu zählen glaubte
Meinen besonderen Dank für die warmherzige Begrüßung und Behandlung möchte ich unseren beiden Guides, Thamer und Hassan, sowie dem ´Manager on board´ Mohammed und dem Fünfsternekoch Jussef aussprechen. Kiki, dass du uns am letzten Abend an Board besucht hast, hat dem Ganzen noch einen ´besonders edlen Schliff´ verliehen :). Wir hatten eine tolle Unterhaltung mir dir.
Für mich steht bereits schon heute fest, dass ich wieder mit einer Tauchergruppe auf die Seawolf Soul gehen werde.
Mit den besten Grüßen
Christian
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M/Y Seawolf Soul Geschrieben am 29.04.2010 von Renate [CMAS*, 344 TG]
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Als erstes möchte ich mich den vielen positiven Berichten zur Seawolf Soul anschließen.
Ich habe vom 01.04. - 08.04.2010 an der Marine Park Süd Tour teilgenommen mit dem für mich besten Dive-Guide des Roten Meeres - Huby. Huby als Guide hat einen riesigen Anteil daran gehabt, dass die Safari etwas Besonderes wurde. Abgesehen davon, dass Huby die gesamte Organisation rund ums Schiff bestens im Griff hatte, habe ich noch nie so ein interessantes und perfektes Briefing erlebt. Mit viel Witz erklärte er die Lage und Entstehung der Riffe, die Besonderheiten wie Strömung und Tiefe und was unter Wasser wann wo zu finden ist, immer verbunden mit einem kleinen meeresbiologischen Seminar. Das Schiff, die schönen Kabinen ( mit einem stets gefüllten Kühlschrank inkl.),das Sonnendeck mit viel Platz, der große Salon (hier standen den ganzen Tag Kaffee, Tee, Getränke und kleine Snacks bereit), sowie das Taucherdeck, alles in bestem Zustand. Hervorzuheben ist die Servicebereitschaft, Herzlichkeit und absolute Klasse der Crew, die uns vor und nach dem Tauchgang alles so leicht wie möglich gemacht haben (immer einen kühlen Drink nach dem Tauchgang.......). Echt toll!!! Vom Koch wurden wir verwöhnt, vom Frühstück bis zum Abendessen (der Truthahn war echt klasse..) zwischendurch Kuchen, Obst und andere Leckereien. Bis auf das Bier waren alle Getränke inkl., was uns wiederum positiv überrascht hat. Nicht zu vergessen die kostenlose Shisha, bei der wir den Tag mit einem Dekobier ausklingen liesen. Wir hatten interessante und schöne Tauchgänge mit Hammerhaien, grauen Riffhaien, tollen Korallengärten, Seidenhaien u.v.m. Das Wetter war eine Mischung aus ruhiger See (bei Daedalus..) und doch sehr rauher See bei Elphinstone. Alles in allem war es eine super Woche mit einer tollen Gruppe und vielen schönen Erlebnissen. Vielen Dank an Huby und das ganze Seawolf -Team.
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M/Y Seawolf Soul Geschrieben am 11.04.2010 von harald2812 [PADI Rescue, 170 TG]
Ich war im Nov 2009 auf den Brothers Island mit der Seawolf Soul - das Boot, Ausstattung, Tauchdeck, Essen etc. ist super! Leider bin ich bereits am 2. Tag ernst erkrankt und musste ins Krankenhaus in Hurghada. (zurück von den Brothers!!) Von Seiten der Crew wurde alles perfekt organisiert und die Chefin der Seawolf, Cici, hat sich persönlich um alles gekümmert und ist mit mir ins Krankenhaus gefahren. Sie hat mich dann auch 2 Tage später selbst zum Flughafen gebracht.
DANKE noch einmal - meine nächste Ägypten- Safari mach ich dann wieder mit Euch - hoffentlich dann auch mit Tauchen!
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M/Y Seawolf Soul Geschrieben am 16.03.2010 von seppel50 [AOWD, 100 TG]
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Nachdem ich im Vorfeld einige Beurteilungen zur Seawolf Soul gelesen habe möchte ich nun auch meine Erfahrungen dazu mitteilen. Als erstes möchte ich erwähnen , dass unsere Safari eigentlich von Marsa Alam aus starten sollte und wir auch unseren Flug dorthin buchten . Ein paar Tage vorher bekam ich eine mail , dass die Safari aus organisatorischen Gründen von Hurghada aus starten sollte . Da man uns die Strapazen etwas erleichtern wollte , erließ man uns die Nationalparkgebühr von 80€. Dafür erst mal meinen Dank . Und die Fahrt im klimatisierten Kleinbus mit gekühlten Freigetränken empfand ich vielleicht angenehmer als die Abfertigung auf dem Flughafen Hurghada . Nach der Ankunft am Schiff , nahm man uns sofort das Gepäck ab und stellte es in die Kabinen. Unser Guide Hubi machte sich dann daran , die Sicherheitsbestimmungen des Schiffes zu erklären sowie die Formalitäten zu unterschreiben . Abends haben wir uns dann noch im russisch geprägten Hurghada umgeschaut und festgestellt , dass es wohl an der russischen oder ukrainischen Schwarzmeerküste nicht anders aussehen konnte . Nur Krempel und Plunder , aber ehrlich gesagt , habe ich da auch nichts anderes erwartet. Am nächsten Morgen ging es dann endlich los . Der berühmt berüchtigte Checkdive wurde absolviert , nun ging es endlich zu den Riffen , wes wegen wir eigentlich da waren . ( Brothers , Daedalus , Elphinstone ) Beim ersten Briefing mit unserem Guide Hubi merkte ich schon , dass er etwas besonderes ist . Abgesehen von seiner Anzahl an Tauchgängen und der dazugehörigen Erfahrung hat er mir gezeigt , wie ein perfektes Briefing auszusehen hat . Das beginnt mit der Erörterung über Lage und Entstehung des Riffes , weiter zu Besonderheiten wie Strömung und Tiefe , bis hin zu dem was uns dort erwartete. Und wenn er meinte , um diese Zeit wären an diesem Ort diese oder jene Tiere zu sehen , dann war das auch so . Hubi als Guide hat natürlich einen riesigen Anteil daran , dass diese Safari zu etwas ganz besonderem wurde , was wahrscheinlich nicht so schnell zu toppen ist . Trotzdem möchte ich in meinem Bericht weiterfahren und diesen so objektiv wie möglich verfassen . Nachdem wir nun an den Brothers graue Riffhaie , Weissspitzenriffhaie , Silberhaie , Longimanus sowie Fuchshaie gesehen hatten , musste man das natürlich erst einmal emotional verarbeiten . Dies geschah dann in gemütlicher Athmosphäre abends beim Dekobier . Abgesehen von Mantas , Schildkröten und riesigen Napoleons die so nah kamen , dass wir ihnen über ihre lederne haut streicheln konnten , waren die Begegnung mit dem Longimanus und seinen 20 gestreiften Pilotfischen bisher der Höhepunkt. Es sollte aber noch besser kommen . Nachdem wir bei Daedalus in ca. 40m vom Riff wegtauchten , ins blaue , zahlte sich Hubis unglaubliche Erfahrung aus . Wir warteten ein paar Sekunden und plötzlich aus dem nichts waren wir umgeben von 10-12 Hammerhaien . Ich kam mir manchmal vor , wie bei Crocodile-Dundee , wie er die Haie ´herbeizauberte´. Mit Sichtverhältnissen von ca 50m war das wohl für mich das spektakulärste. Aber auch die anderen Tauchgänge wie Elphinstone , oder ´Salem-Express´ waren wunderschön . Nun noch ein paar allgemeine Worte zum Schiff , Es kam frisch aus der Werft und die schon einmal von einem anderen Safaritaucher angeführten Mängel wurden beseitigt. Neue DVD-Anlage , neue Toilettenspülkästen und nicht zu vergessen auf dem Oberdeck wurden neue Lümmelsofas eingebaut. Alles in allem war das Schiff in einem sehr guten Zustand . Zur Crew möchte ich sagen , dass alle aber wirklich alle einen super Job gemacht haben. Angefangen vom Koch über den Salonchef bis hin zu denen , die uns nach dem Tauchgang alles so leicht wie möglich gemacht haben. Immer ein freundliches Wort , oder kleines Spässchen . Vielleicht haben aber auch wir selbst dazu beigetragen , dass die Safari ein voller Erfolg für alle war , denn mit ein bisschen Offenheit und Freundlichkeit gegenüber der Crew geht eben vieles besser. Da wir auch nur 9 Taucher waren , war eine familiäre Athmosphäre auch gegeben , die es ermöglichte auf spezielle Bedürfnisse eher einzugehen , als wenn das Schiff mit 22 Tauchern voll belegt ist . Wenn jemand zögern sollte , eine Safari zu buchen , möchte ich abschließend noch folgendes erwähnen. Sicherlich ist die Safari teurer als ein Aufenthalt im Hotel mit entsprechender angeschlossener Tauchbasis. aber wenn mann die Anzahl der Tauchgänge und vor allem die Qualität der Tauchgänge berücksichtigt , ziehe ich eine Safari einem Hotelaufenthalt tausend mal vor . Zweitens aber sei erwähnt , dass es ein sehr anspruchsvolles Tauchen mit großer Tiefe und teilweise starker Strömung ist , für Anfänger also eigentlich nicht geeignet . Da gerade gestern ein Bericht über mehrere Seiten im ´Sporttaucher´ (Ausgabe März/April 2010 ) über diese Safari ´Marinepark-Nord´ stand kann man da noch mal nachlesen. Diesem Bericht kann ich voll zustimmen. Also auf zur Safari ins rote Meer !!
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M/Y Seawolf Soul Geschrieben am 14.01.2010 von kalu [PADI, 200 TG]
Am 26.11 2009 machte ich Bekanntschaft mit dem Safariboot Seawolf Soul. Wir haben eine 14 tg. Tour gebucht, und ich war schon sehr gespannt, denn die Berichte hier im Tauchernet waren sehr vielversprechend. Vorweg möchte ich sagen, dass dies eine sehr schöne Tour war. Auch die Organisation des Reiseveranstalters „Tourmare Tauchreisen“ war sehr gut. Wir fanden eine sehr nette Gruppe von Tauchern an Bord vor. Wir harmonierten alle recht gut miteinander und Streit und Ärger gab es meines Wissens nicht. Nur tue ich, glaube ich, niemandem einen Gefallen, wenn ich die gleichen Lobeshymnen auf das Boot, wie viele vor mir anstimme, denn es war nicht so paradiesisch wie oft beschrieben und es gab einige Dinge, die mir nicht gefielen. Ich habe schon mehrere Tauchsafaris gemacht und habe deshalb etwas Erfahrung, um vergleichen zu können. Aber der Reihe nach.
Positiv: Das Boot ist insgesamt sehr geräumig und wir hatten genügend ‚Auslauf’. Wenn es nicht fuhr, hörte man kaum Geräusche von Generatoren, Kompressoren oder sonstigen Geräten, die Lärm machen können. Kein Brummen, kein Dröhnen. Das empfand ich als sehr angenehm. Wir hatten eine geräumige Kabine mit einer funktionierenden Klimaanlage auf dem Oberdeck. Die anderen Kabinen habe ich nicht gesehen, sollen aber auch ausreichend groß und o.k. gewesen sein.
Negativ: Leider war Stauraum in der Kabine sehr knapp. Das könnte man ändern, indem man z. B. mehr Regale in den Wandschrank montiert. Platz ist da. Das Bad war sehr spartanisch ausgestattet. Die Handtuchhalter vielen oft von der Wand ab. Die Toilettenbrille war lose und man musste höllisch aufpassen, dass man nicht bei der geringsten Welle herunterrutschte (nicht lachen). Auch gab es keine Möglichkeit, sich irgendwo im Bad festzuhalten, wenn es mal schaukelte und der Boden vom Duschwasser glitschte. Stauraum im Bad für die nötigen Dinge war quasi nicht vorhanden, da die Tür vom Wandschränkchen defekt und nicht zu öffnen war. Mängel, die man als Schiffseigner schnell hätte beheben lassen könnte. Der Kühlschrank in unserer Kabine war schmutzig und kühlte nicht. Die anderen Räumlichkeiten auf dem Boot machten auch leider einen sehr ´gebrauchten´ Eindruck. Dabei ist es doch noch nicht so alt. Die mir bekannten Boote auf den Malediven sind gepflegter. Zufall? Das hat meine Urlaubslaune nicht gemindert, aber es ist schade, denn es geht anders.
Positiv: Ein ganz großes Plus von diesem Boot ist die Tatsache, das Enos vorhanden ist. Auch die technische Ausstattung auf der Brücke war, soweit ich das als Leihe beurteilen kann, auf dem neusten Stand und in einem sehr guten Zustand. Auf dem Tauchdeck hatten wir zum Anrödeln immer genug Platz. Aber wir waren ja auch nur 13 Gäste, statt 22. Die 2 Schlauchboote waren auch geräumig und o.k.. Der Kapitän verstand, soweit ich dies beurteilen kann, sein Handwerk. Er war zurückhaltend und sehr nett.
Negativ: Die Crew war so-la-la. Leider kam es oft vor, dass nicht registriert wurde, wenn man Hilfe beim An- oder Ausziehen der Tauchausrüstung oder beim Ausstieg aus dem Wasser oder Schlauchboot auf das Tauchdeck brauchte, bis auf einem, - dummerweise Namen vergessen. Dieser Eine nahm sichtlich seine Aufgabe ernst, aber er konnte ja nicht immer überall sein. Während andere herum- und im Weg standen und in die Luft schauten, half er wo er nur konnte. Wer dabei war, weiß, wen ich meine.
Positiv: Beim Auffischen von uns Tauchern nach den Tauchgängen, die wir vom Schlauchboot aus machten, gab es auch keine Pannen. Wir wurden sofort gesehen, wenn wir auftauchten und schon war das Schlauchboot bei uns.
Negativ: Die Zimmer wurden nur ungenügend gesäubert und am Ende der Safari hielt man es auch nicht mehr für nötig, die Betten zu machen. Die Verpflegung war nicht gut. Sie war geschmacklos, eintönig, einfallslos. Ich glaube, der Koch konnte gar nicht kochen. Kantinenkost kann besser schmecken. Frisches Obst gab es nur sehr spärlich in Form von Orangenscheiben für die sparsame Dekoration. Das Gemüse kam häufig aus der Dose (sah zumindest so aus) und wenn es mal Rohkost gab, war es Weiß- oder Rotkohl, der so grob geschnitten war, dass man ein Kaninchen sein musste, um ihn zu zerkauen. Ein Dressing gab es fast nie dazu. Einmal gab es zerkochten Fisch (zwei mal getötet). Alles andrer habe ich verdrängt, bis auf den großen Truthahn. Das einzige, was dem Koch einigermaßen gelungen war. Vorteil: ich habe in diesem Urlaub abgenommen. Hat mir nicht geschadet.
Positiv: Hubi war an Bord! Das größte Plus. An Bord waren 3 Tauchguide’s: Tamer, Mahmud und der legendäre Hubi. Ohne Quatsch! Hubi ist wirklich absolute Spitze. 1. kann sich jede Tauchbasis glücklich schätzen, der ihn unter Vertrag hat, 2. kann jeder Taucher glücklich sein, ihn als Tauchguide genießen zu können. Alles was über ihn geschrieben wurde stimmt absolut (ich glaube, es gibt nur positive Kritiken). Der Mann ist einfach nur klasse. Kompetent, verantwortungsvoll, ein begeisterter Taucher, sehr belesen und erfahren, kennt jedes Riff und jeden Fisch, ist immer guter Laune, um nur einige Attribute zu nennen. Die Briefings waren perfekt. Beim Tauchen habe ich mich immer absolut sicher gefühlt. Außerdem hat er uns viel über Fische, Riffe; Umwelt usw. gelehrt. Er ist einfach ein perfekter Tauchguide, und der Beste, den ich je hatte.
Negativ: Leider traf dies auf die andren Guide’s nicht zu. Während Hubi sich um uns und den Schreibkram kümmerte, saßen die anderen beiden meist mit einigen Mannschaftsmitgliedern in der Salon und spielten am PC oder hörten arabische Musik, so dass man als Gast, wenn man diesen Raum betrat, immer das Gefühl hatte, zu stören. Tamer machte oft einen desinteressierten, gelangweilten Eindruck und reagierte nur auf Ansprache. Wenn er nicht immer beim Briefing hätte dabei sein müssen, hätte man gar nicht gemerkt, dass er auch ein Guide war. Besonders Mahmud war recht unfreundlich. Manchmal antwortete er gar nicht, wenn man ihn ansprach. Gelacht hat er nie. Dies lag aber vielleicht an seiner Aufgabe. Wir Gäste hatten eigentlich nichts mit ihm zu tun, bis auf einem. An Bord war ein schwerbehinderter Gast, um den er sich ausschließlich kümmerte. Dieser Gast war wohl ein erfahrener Taucher, hatte aber vor einigen Jahren durch einen Unfall ein schweres Schädel-Hirn Trauma davongetragen und kann seitdem nicht mehr alleine gehen und frei stehen. Schon gar nicht auf einem schwankenden Boot. Auch seine Fähigkeit zu sprechen war sehr eingeschränkt. Dies hatte zu Folge, dass er bei allen Tätigkeiten auf fremde Hilfe angewiesen war, auch beim Tauchen. Da er auch etwas übergewichtig war, war es oft ein Kraftakt für die Helfer, diesen Gast ins und aus dem Wasser zu transportieren. Dies war anscheinend eine schwere Aufgabe für Mahmud, der sich auch außerhalb des Wassers um ihn kümmerte. Er ist meines Wissens kein Krankenpfleger und wohl auch nicht zum Tauchguide für Behinderte ausgebildet und machte einen überforderten Eindruck. Dies erklärt vielleicht seine ständige schlechte Laune. Ich frage mich heute noch, wie es sein kann, dass ein so schwer behinderter Mensch an eine solche Safari teilnimmt, wo jeder gesunde Taucher schon recht fitt sein muss um kein Sicherheitsrisiko darzustellen. Um jetzt eventuellen Beschimpfungen vorzubeugen muss ich anmerken: Ich habe keine Vorurteile gegenüber behinderten Menschen, habe ich beruflich doch oft mit ihnen zu tun. Gerade deshalb kann ich abschätzen was man einem Behinderten und was der Behinderte selbst sich bezüglich der Behinderung zumuten kann und was nicht. Was hier auf dem Boot abging, war meines Erachtens verantwortungslos in jeder Hinsicht. Wer die Verantwortung dafür trug, der Reiseveranstalter des Gastes, die Bootseigner, oder gar der Gast selber? Ich weiß es nicht. Es war einfach nur traurig und schlimm. Hier sind viele Fragen offen.
Positiv: Um mit einer positiven Bewertung abzuschließen muss ich natürlich noch erwähnen, dass das Boot nach unserer Safari auf’s Trockendock kam. Dort werden sicherlich die Mängel beseitigt, die direkt das Boot angehen. Außerdem soll wohl früher eine andere Crew und auch ein anderer Koch an Bord gewesen sein als es jetzt der Fall ist. Ich könnte mir auch gut vorstellen, noch einmal auf diesem Boot eine Safari zu machen. Die Crew,der Koch und die Guides ( Hubi natürlich ausgenommen) müßten sich dann aber ändern->zum positiven.
Der Grund, weswegen ich dem Boot nur 4 Flossen gebe, liegt vor allen im schlechten Service ( wieder ausgenommen natürlich Hubi, ohne den ich noch weniger Flossen gegeben hätte). Doch da kann man sicherlich viel verbessern. Ich möchte auch noch darauf hinweisen, dass ich bei meinen Äußerungen sehr darauf bedacht war, so objektiv wie möglich zu sein und dass es nicht meine Absicht ist, mit meiner Ausführung jemandem zu schaden, sondern lediglich auf Mängel, die man beseitigen kann, hinzuweisen. Abschließend möchte ich noch herzlich die netten Seawolf- Mittaucher grüßen, darunter ganz besonders unser Sorgenkind.
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M/Y Seawolf Soul Geschrieben am 14.11.2009 von Eva [AOWD, 450 TG]
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Ich habe an der Tour Brothers/Elphinstone vom 29.10-05.11.09 teilgenommen. Was mir an diesem Boot besonders gefallen hat, war die Servicebereitschaft und Herzlichkeit der Guides ( bei dieser Tour waren Luisa und Tamer an Bord) und der Crew - ich habe schon einige Liveaboards weltweit erlebt und da waren die nicht so gut drauf. Wir hatten auch eine gute Mischung von Gästen: Deutsche, Österreicher, Schweizer und Spanier. Die Kabinen sind absolut o.k., wobei es nicht wirklich eine individuell einstellbare Klimaanlage gibt (ich hatte aber kein Problem damit). Was das Essen anbelangt, war das Frühstück super, aber für mich meist das Mittag- und Abendessen zu sehr dem ´europäischen´ Geschmack angepasst ?- Da fehlen einfach Gewürze, Salz und Pfeffer sowieso - das sollte man ändern. Wir haben trotz wenig Strömung doch viel Grossfisch gesehen: Fuchshai, Grauhai, Hammerhai, Delfine und Walhai, wenn auch klein (ca. 5 m)
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