M/Y Seawolf Soul Geschrieben am 05.12.2011 von G.R.K [PADI AOWD, 300 TG]
Wir haben vom 10.11. - 17.11.2011 die Marinepark Süd Tour (Daedalus Reef, Rocky Island, Zabargad) mit der Seawolf Soul gemacht. Da nur 16 der 22 Plätze belegt waren, hatten wir sehr viel Platz und es war alles ganz entspannt. Das Schiff ist gut ausgestattet und die Crew gut organisiert. Mit dem entsprechenden Schein gibt es Nitrox gratis - man kann auch den Schein an Bord machen. Die beiden Guides Hassan und Islam waren beide sehr gut. Hassan hat die etwas bessere ´Nase´ für Großfisch - oder auf dieser Tour mehr Glück gehabt. Er hat uns am 2. TG am Daedalus Reef an der Nord-Ost-Seite etwas vom Riff ins Blauwasser geführt und wie auf Bestellung kamen 6 Hammerhaie bis auf 3m an uns heran und sind etwa 3 Minuten in Sichtweite gekreist - ein Traum den ihr euch angucken könnt: http://www.youtube.com/watch?v=qsucsUMwj0A Islam kann sehr gut Deutsch und macht klasse Breefings. Die Kabinen sind mit Klima, Bad und Minibar state of the art - da kann man nicht meckern. Was nicht so schön war, ist der Geruch nach Kloake im Bereich der Kabinen 1 - 8 bei den Überfahrten. Wir haben in unserem Bad in die beiden Bodenabflüsse mit der Dusche Wasser laufen lassen - danach war dort kein Geruch mehr. Offensichtlich werden die Sifons durch die Fahrt entleert. Das Essen von Youssef war das beste, was ich meinen bisher 15 Safaris bekommen habe und die anderen waren auch nicht schlecht. Die Crew war immer freundlich und hilfsbereit und so kann man das Schiff und die Tour nur empfehlen, wobei 2 Tage im Süden mehr zu empfehlen sind als 2 Tage Daedalus Reef.
Lighthouse Daedalus Reef
Zabargad Pano
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M/Y Seawolf Soul Geschrieben am 26.10.2011 von ginsie [CMAS**, 285 TG]
Wir waren wieder einmal organisiert vom Dive Center Paradise in München auf einer Safari zu den Brothers, Daedalus und Elpinstone. Auch im vergangenen Jahr haben wir schon die Soul für die Süd Safari gewählt. Wie im Vorjahr waren wir mit der Ausstattung, dem Service und der Crew sehr zufrieden. Das Essen ist noch besser und abwechslungsreicher geworden, auch Eslam der Guide ist viel besser wie der im letzten Jahr. Hassan war und ist ein Diveguide der Spitzenklasse. Wir hatten richtig viel Spaß mit den beiden und natürlich auch mit der restlichen Crew und den anderen Tauchern an Bord. Wir waren 12 und die „anderen“ auch. Wir verstanden uns super. Der Spaß und das Gelächter war groß, da braucht man nur z.B. an die 2 Gurkis, Heinz der Köbes und an Dr. Peter Katheter denken. Einfach immer was zum lachen. Der tägliche Gesang mit der Bootcrew durfte auch nie fehlen. Natürlich haben wir auch getaucht und die Brothers sowie Daedalus waren wie immer Spitze. (war bereits 4 mal bei den Brothers etc.) Es war alles geboten, von den Haien bis zur spanischen Tänzerin. Einfach immer wieder toll diese Tour. Zu verbessern sind die ewig vielen Geräusche in den Kabinen die einen selten schlafen lassen (hier muß echt mal ein Service gemacht werden) und die Bootscrew hat noch etwas Potential beim helfen vor und nach den Tauchgängen. (Es war schon ok, aber auf manch anderen Booten ist da noch mehr geboten) Bademäntel wären toll, wenn die endlich mal angeschafft werden ! Es war eine super Reise und ich bzw. wir haben immer noch im Ohr „Jalla Razz“ und Habibi haba so ! Danke Seawolf Soul (auch für Start und Ende der Reise in Port Ghalib) für die schöne Zeit. Eslam-gehma raus !!! Viele Grüße Christian Bewertung 5 Flossen für wirklich gut
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M/Y Seawolf Soul Geschrieben am 08.07.2011 von Dr. Baldur Rieth [PADI AOWD, 82 TG]
Boot war gut ausgestattet. Klimaanlage lief ordentlich. Die Kabinen und das gesamte Boot waren in einem sehr sauberen und alles in einbem funktionsfähigen Zustand. Das Essen war h e r v o r r a g e n d!!! Die beiden Tauchguides Eslam und Mahmuhd sprachen sehr gutes Deutsch und arbeiteten für jeden Tauchgang an den Brothers 2 bis 3 Alternativtauchgänge aus!! Beide Guides waren hocherfahrene Taucher und sehr um unser Wohl bedacht. Kompliment!! Die Tauchcrew war aufmerksam und die Zodiakfahrer waren in der machmal etwas rauhen See Könner. Kritik: Während der Fahrten zu anderen Tauchplätzen verbreitete sich unangenhm riechender Toillettengeruch in den Kabinen im Unterdeck aus. Insgesamt kann man aber das Boot empfehlen.
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M/Y Seawolf Soul Geschrieben am 16.06.2011 von joemurr [RD, 270 TG]
Ich war vom 2. Juni ab eine Woche auf der Soul. Vorab möchte ich konstatieren, dass das Schiff einen großartigen Eindruck auf mich hinterlassen hat, allerdings war es meine erste Tauchsafari, so dass ich keinen Vergleich heranziehen kann, allenfalls meine Erfahrung von diversen Ausflügen auf Tagesbooten in Relation zu setzen vermag.
Gesehen haben wir vieles, vom Hammerhai und derer Verwandten über Delphine bis hin zum Schneckchen. Tiger, Longis und Derartiges blieben uns aber leider verwehrt. Auch große Schulen oder Rudel der Erstgenannten waren leider im Verborgenen. Ansonsten war von der ´kleinen Kategorie´ fast die gesamte Rotmeerpalette dabei.
Geplant war die Seawolf-Tour zum Marinepark Süd, also unter anderem Daedalus, Rocky und Zabargad. Die Tour haben wir jedoch ein wenig „umfunktioniert“ und ein paar Tauchplätze bei St. Johns auch noch „mitgenommen“, Elphinstone durfte selbstverständlich ebenfalls nicht fehlen. Auch die Anzahl von neunzehn Tauchgängen in fünfeinhalb Tagen war nicht zu beanstanden, insbesondere unter dem Aspekt, dass wir teils mit Nachttauchverbot und mit sehr weiten Überfahrten zu leben hatten.
Zur Soul: Mahmoud und Ahmed, unsere beiden Guides, erledigten einen einwandfreien Job. Sie hatten jederzeit ein offenes Ohr, waren immer zur Stelle und ihre Briefings waren absolut verständlich, sowohl die in deutscher als auch die in englischer Sprache von Ahmed. Die gezeichneten Karten waren stets genau und hilfreich zur Orientierung und Navigation. Fragen wurden ausführlich beantwortet. Das ein oder andere Briefing fiel zwar bisweilen recht kurz aus, das lag aber eher daran, dass es einerseits relativ ´leichte´ respektive weniger anspruchsvolle Tauchgänge waren (deswegen aber nicht minder schön und interessant) und andererseits gegen Ende der Tour, wo das Meiste eben schon bekannt war. Aus meiner Sicht waren hier keine Defizite anzulasten.
Ob hier mehr Guides notwendig gewesen wären, nun das kommt auf den Erfahrungsgrad der Tauchgäste an. Bei uns waren viele Wiederholungstäter und Tauchlehrer mit tausenden von Tauchgängen an Bord, an die sich die weniger Erfahrenen „hängen“ konnten, so dass aus meiner Sicht hier kein Mangel an Guides zu beklagen war.
In der Regel waren an den Spots auch mehrere Optionen möglich, die detailliert dargelegt wurden; man konnte dann mit den Guides tauchen oder eben eigenständig, was ich zumeist auch tat. Nach dem Tauchgang trug man selbstständig seine Tiefe und Zeit in die dafür vorgesehene Liste ein, maximal 40 Meter tagsüber (*räusper*), nachts (sofern kein Nachttauchverbot bestand) die Maximalzeit von 40 Minuten (*zwinker*), ebenso füllte man das obligatorische Nitroxprotokoll aus – und gut war’s. Für den ein oder anderen Spot hatten beide Guides mitunter auch einen Spezialtipp.
Auch bei einem ´Notfall´, bei dem ein Mitreisender an Land ins Krankenhaus gebracht werden musste, handelte Mahmoud und auch Seawolf nach meinem Kenntnisstand vorbildlich. Ebenso bei einem Autounfall, den wir vom Wasser (aufgrund küstennahen Tauchplatzes) aus beobachteten, leistete Mahmoud Erste Hilfe, nachdem er mit weiteren Crew-Mitgliedern mit dem Zodiac an Land zu den Verunglückten eilte. Punkte, die besonders erwähnenswert sind, wie ich meine.
Das an Bord befindliche ENOS wurde auf Buddy-Teams aufgeteilt, da nicht für alle 22 Taucher verfügbar. Bei uns brauchte es glücklicherweise nicht zum Einsatz kommen, ich fände es aber besser, jeder Taucher hätte ein eigenes Gerät. Die 750 Euro pro System sind zwar nicht gerade wenig, aber - umgelegt auf die Anzahl der Taucher - sollte es jedem Wert sein, den Mehrpreis dafür aufzubringen. Aber es ist wenigstens ein Anfang.
Medizinische bzw. Erste-Hilfe-Ausrüstung, Sauerstoff und Bordapotheke waren verfügbar, wurden auch ausführlich erklärt, zum Einsatz kam davon glücklicherweise nichts, außer ein paar Emeral für so manch grünes Gesicht während der langen Überfahrten zu den entfernteren Tauchplätzen.
Ebenso wie Feuerlöscher, auch in den Kabinen, gab es meines Wissens nach genügend Schwimmwesten, diese waren in den Kabinenschränken untergebracht. Ob alles daran funktionierte habe ich zum Glück nicht ausprobieren können. Rettungsinseln gab es zwei auf dem oberen Sonnendeck, auch ohne Einsatz. Rauchmelder sind selbstverständlich vorhanden. Rauchen war jedoch außer auf dem Oberdeck überall verboten; sinnvoll und ausreichend meines Erachtens.
Die Luft zum Tauchen war aus meiner Sicht einwandfrei. Einerseits geruchslos und anderseits zeigte auch ein Stofftest keinerlei sichtbare Verunreinigungen. Man konnte wählen zwischen ´normaler´ Luft und Nitrox, wobei bei letzterem der Bereich um 32% O2 selten erreicht wurde; meist waren es 29%, bei Luft oftmals 23% bis 24%, je nachdem wie leer man die Kanne beim vorherigen Tauchgang ausgenuckelt hatte. Vorheriges Messen war also unter Umständen Pflicht, wenn der nächste Tauchgang in andere Sphären führen sollte.
Es gab zwei Zodiacs auf dem Boot, die die Taucher an die entsprechenden Einstiege brachten bzw. wieder abholten. Die Jungs waren auf zack und die See meist ruhig, so dass man beim Austauchen in der Regel keine Boje setzen brauchte (manche/ich taten es bisweilen trotzdem). Sie waren nach wenigen Minuten vor Ort, hievten Blei und Jacket an Bord und luden einen ein.
Beim Einstieg an der Soul selbst wurde eine 5m-Leine mit Schild und nachts mit Blinker angebracht, so dass man sich nicht verzettelte. Eine daran angehängte Notfallflasche vermisste ich jedoch, wobei sie meines Wissens während unserer Tauchgänge auch nicht gebraucht worden wäre, aber es wäre eine zusätzliche Beruhigung sprich ein Plus mehr gewesen.
Wurde das Gerödel von der Crew aus dem Zodiacs ausgeladen, ist es auch von ihnen an seinen Platz zurückgebracht worden. Dann galt es nur noch den Regler abzuschrauben und sofern für den nächsten Tauchgang gewünscht, das Nitrox-Schildchen anzubringen, eine halbe Stunde später waren dann wieder 200 Bar in der 12-Liter-Buddel. Schlepperei also nicht nötig, prima. Fünfzehnliter-Flaschen gab es im Übrigen auf Voranmeldung auch.
Der Platz hinter dem Salon mit den insgesamt 24 Ausrüstungen war zwar eigentlich etwas beengt, zumindest auf den ersten Blick, stellte aber dann im „laufenden Betrieb“ kein Problem dar; wir lösten das, in dem wir zwei Gruppen bildeten, die im Wechsel anrödelten, so war die Anzieherei immer entspannt und ohne Gedränge. Das darunterliegende, hintere Tauchdeck selbst ist so groß, dass auch hier keine Enge aufkommt. Eine der beiden Leitern konnte auch mit Flossen bestiegen werden. Zwei Duschen zum ersten (Aus)Waschen komplettierten das Tauchdeck.
Die Crew war, soweit ich das beurteilen kann und darf, vorbildlich; beim Anrödeln war immer jemand zur Stelle, der einem den Rückenzip zuzog oder ins Jacket half; beim Ausstieg war selbstverständlich auch immer eine helfende Hand da. Darüber hinaus wurde einem nach dem Tauchgang ein erfrischender Trink gereicht, sehr willkommen nach den manchmal fast neunzig minütigen Tauchgängen mit relativ trockener Kehle.
Das Essen, das der Koch Youssef zubereitete, ja man kann schon fast sagen – zauberte, war erstklassig. Quantitativ sowieso, überdies abwechslungsreich und qualitativ superb, hier stand niemand hungrig auf. Ob es Spiegeleier waren, Nutella oder mal etwas Vegetarisches außerplanmäßig – die Crew war stets bereit, einen Sonderwunsch zu erfüllen – einfach klasse.
Die Kabinen (acht Stück im Unterdeck) mit jeweils zwei getrennten Kojen waren ausreichend geräumig, die Betten auch für mich (1,92m) nicht zu kurz und auch bequem, naja die Matratze könnte man mal bei Gelegenheit austauschen, war aber noch ok. Bade- und Handtücher lagen bereit, die Minibar mit Kühlschrank war auch gefüllt und Platz für seine Klamotten und das Gerödel war in der Kabine genug, sofern man berücksichtigte, dass man auf eine einwöchigen Tauchsafari fährt und nicht mit königlichem Hausstand anreist. Nasszelle war ebenfalls immer sauber, zu jeder Zeit mit kaltem und warmen/heißen Wasser. Die gesamte Kabine wurde täglich während unserer Abwesenheit sprich Tauchgänge gereinigt und wieder hergerichtet. Die Klimaanlage, sowohl in den Kabinen als auch im Salon, funktionierte ohne Einschränkungen.
Vor dem Tauchdeck war der Salon ein weiterer Aufenthaltsort, genug Platz für alle Mitreisenden zuzüglich Guides gleichzeitig die Mahlzeiten einzunehmen, ohne dem anderen gleich im Teller zu stochern, antialkoholische Getränke gab es dort auch – kostenlos selbstverständlich, das Sakara-Gold schlug mit zwei Euro zu Buche. Im Salon war auch eine Bar mit Kaffee und Tee sowie diversen Snacks und Süßigkeiten, ebenso gratis. TV und DVD-Spieler für diverse Filme fresh-from-underwater stand dort auch zur Verfügung, wie auch diverse Tauchliteratur zu Flora und Fauna, sowie den Spots im Roten Meer.
Über dem Tauchdeck und dem Salon war das Sonnendeck mit Beschattung, ausreichend Platz für alle ihre vom Tauchen strapazierten Viere von sich zu strecken. Wer wollte, konnte noch eine Ebene höher auf das oberste Deck und sich die Sonne direkt auf der Haut verewigen lassen. Oder vorne vor der Brücke auf dem Vordeck, auch hier war gnadenlose Bräunung möglich. Der Platz wurde im Übrigen von den Deckschläfern genutzt, die sich den nächtlichen Rotmeerwind um die Ohren haben wehen lassen. Hinter der Brücke (mit der Kajüte des Kapitäns) achterwärts waren noch drei Gästekabinen mit Doppelbetten, also insgesamt Platz für uns 22 Gäste.
Der Geräuschpegel sprich Motorenlärm bei den nächtlichen Überfahrten war erträglich, das monotone Gebrabbel mitunter sogar hilfreich beim Einschlafen. Vor Anker waren die laufenden Generatoren und Kompressoren fast nicht hörbar, so dass auch in diesem Punkt ein Sternchen bescheinigt werden kann. Auch der mitunter auftretende heftigere Seegang tat dem Wohlbefinden keinen Abbruch. Da hatte ich bei ähnlichem Wellengang und auf Tagesbooten schon Anderes hinsichtlich Schlingern und Rollen erlebt; ist aber - klar - mein laienhaftes, ganz subjektives Empfinden.
Das war im wesentlich mein Eindruck zur Soul, nicht zu vergessen auch ein Plus für Seawolf-Diving selbst: nach unserer Ankunft in Hurghada mit äußerst freundlichen Empfang bekamen wir vor unserer Weiterfahrt nach Port Ghalib kühle Trinks, noch die ein oder andere Information und konnten uns so seelisch auf die dreistündige Busfahrt vorbereiten.
Rundherum muss ich also meine erste Safari als vollen Erfolg werten und kann trotz der einen Flosse Abzug (ich benötige noch etwas Beurteilungsspielraum nach oben) jedem zur Seawolf Soul raten, es ist sicherlich ein guter Griff, wenngleich das Schiff nicht mehr das Neueste und hier und da etwas der Lack ab ist. Aber Essen und Ambiente sind top, Sauberkeit ebenfalls, Ausrüstung beanstandungslos und alle Mitglieder der Crew tun ihr Übriges dazu. Wenn dann noch die Tauchpartner und Mitreisenden (einigermaßen) passen – so wie bei unserem Aufenthalt – Herz was willst Du mehr!
Weitere Infos gerne per PN.
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M/Y Seawolf Soul Geschrieben am 02.12.2010 von stefandergrosse [AOW, 150 TG]
War im Herbst eine Woche auf der Seawolf Soul auf der Südtour unterwegs.
Insgesamt fällt mein Urteil positiv aus. Highlights der Soul sind die Crew und ihr Service inklusive Essen, das beides exzellent ist.
Positiv: ======
+ Service: Zodiac war 1-3 min nach Setzen der Boje zum Pickup da, Essen war gut, Beanstandungen und kleine Reparaturen am Boot wurden sofort erledigt, Crew hat beim Tauchzeug anlegen geholfen und einem beim aus dem Wasser steigen das Equipment abgenommen + Platz auf dem Schiff: Kabinen geräumig, Betten ausreichend groß und lang, Liegeflächen an Bord ausreichend, Schattenplätze ausreichend, Hauptraum innen mit TV etc. sehr gut + Sicherheit: ENOS war an Bord, allerdings nur max. 1 pro Buddy Team (manche Buddy Teams hatten gar keines), aber das ist besser als nichts + Briefings: Mahmoud hat sehr gute Briefings gegeben, detailliert, sehr gut gezeichnet, ich fühlte mich immer gut vorbereitet auf das was kam
Negativ: ======
- Transfer: 5 Stunden Fahrt in klapprigem Minibus, gesteuert von durchgeknalltem ägyptischen Fahrer, der ab Stadtgrenze Hurghada nur noch Vollgas fuhr (bergab 115km/h, sonst mindestens 105km/h bei 80 erlaubten Km/h), dauernd telefonierte und nachts jedes entgegenkommende Fahrzeug mit Fernlicht anblendete. Unglaublich, das soll ein deutsches Unternehmen sein, man fragt sich wieso können die nicht halbwegs vernünftige Fahrer beschäftigen. Die Fahrt ist mit Sicherheit gefährlicher als die ganze Tauchsafari an Bord. Nächstes Mal versuche ich um fast jeden Preis einen Flug bis Marsa Alam zu bekommen, dann spart man sich 4 der 5 Stunden Höllenfahrt. - Zustand des Bootes: Die Soul ist OK aber in Teilen schon ein wenig renovierungsbedürftig. Die Badezimmer sind OK aber es fällt schon auf dass eine Renovierung angesagt wäre. Die Bullaugen sind nur zu 90% wasserdicht. Allgemein scheint das aber eher ein Komfort als Sicherheitsproblem zu sein - Engagement Tauchguides: Meist war nur einer der beiden Tauchguides im Wasser, der andere auf dem Boot. Kenne ich anders, war aber kein großes Problem für uns dank der guten Briefings.
Unterm Strich ist das Schiff empfehlenswert, wenn auch nicht ganz perfekt.
Stefan
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M/Y Seawolf Soul Geschrieben am 16.11.2010 von spirit-of-photography [PADI DM, 900 TG]
Sondertour ´Südtour - St. Johns´ mit Moni Hofbauer und Tina Gauer vom 4. bis 11.11.2010
Meine dritte Tour dieses Jahr auf der Soul - alle drei jeweils mit Moni als Guide und Chefin an Bord. Moni hat wie gewohnt souverän alles im Griff, wählt die Tauchplätze so daß das Schiff im Idealfall alleine am Riff liegt und hat für alle Belange ein offenes Ohr.
Die Soul ist ein gemütliches Schiff, jedoch etwas in die Jahre gekommen. Man merkt das überall: Teils ungenügende Warmwasserversorgung, nicht schliessende Türen, Wasser aus den Schächten der zentralen Klimatisierung, lose Holzleisten auf dem Tauchdeck, herausgelöstes Fugenmaterial in den Bädern, Schäden am Boden der Decks, zerrissene Bezüge der Matten auf dem Sonnendeck. Aber es geht bald ins Trockendock - hoffentlich wird mehr gemacht als nur Routinearbeiten.
Das Essen, der Service, die Hilsbereitschaft und Freundlichkeit der Crew waren einwandfrei. Ich würde mir jedoch den Start ab Ras Ghalib auch ein paar Euro mehr kosten lassen, denn ich verzichte gerne auf den Transfer und den ´Hafen´ Marsa Alam. Da hat Ras Ghalib einfach Vorteile.
ENOS ist an Bord, jedoch nur ein Gerät pro Buddyteam, und meines Wissens nach nur der stationäre Empfänger beim Kapitän. Aber immerhin ein guter Schritt und deutlich besser als nichts.
Alles in allem: An sich ein schönes, wenn gleich auch gealtertes Schiff, guter Service. Die nächste Tour ist schon gebucht und dann werde ich sehen, was im Trockendock wirklich gemacht wurde :)
Daher nach derzeitigem Zustand des Schiffes max 3 Flossen, die der Crew und dem Service zugehen.
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M/Y Seawolf Soul Geschrieben am 16.10.2010 von Wilfried [CMAS AOWD, 230 TG]
Sewolf Soul Tauchsafari zu Brothers Islands, Deadalus Reef und Elphinstone Reef im Oktober 2010. Die Seawolf Soul ist zu empfehlen ! Das Schiff ist aus meiner Sicht in einem guten Zustand und Sauber. Die Crew ist ausgesprochen freundlich und immer zur Stelle wenn man etwas braucht oder vermisst. Der Koch, Youssef hat uns täglich mit neuen Kreationen verwöhnt und unsere Wünsche immer übertroffen. Die beiden Tauchguides Ahmed und Mahmud waren bei uns an Bord. Ich bin meistens mit Ahmed getaucht, ein wirklich toller Typ mit welchem ich gerne noch weiter tauchen möchte wenn es die Zeitplanung zulassen würde. Mahmud hat die entscheide gefällt wann und wo getaucht wird. Bei jedem Tauchplatz hat er uns 2 bis 3 Optionen offeriert wie und wo und mit wem oder einzelne Gruppen getaucht wird oder getaucht werden kann. Es gab auch entscheide welche nicht immer von allen mit getragen wurde, auch ich bin nicht immer mit allem einverstanden gewesen aber bei einer Gruppe von 22 Tauchern müssen Kompromisse akzeptiert werden. Kritik an Seawolf Safari: Bei 22 Tauchern und einem Qualitäts Unternehmen wie Seawolf Safari hätte ich mir mindestens 4 Tauchguides gewünscht/erwartet. 2 Tauchguides für so viele Taucher ist zuwenig. Manchmal waren in einer Gruppe bis 10 Taucher und in der 2.Gruppe gerade mal 2 oder 3 Taucher. Einzelne Taucher tauchten meistens in eigenen Gruppen. Mahmud ist einmal gar nicht getaucht und Ahmed hatte eine zu grosse Gruppe zu bewältigen...... Meine Erfahrung hat gezeigt dass wenn man mit guten Tauch Guides taucht meistens viel mehr sieht da sie die Riffe und Tauchplätze kennen und einem zeigen können was es zu sehen gibt. Ich hoffe dass sich Seawolf Safari sich das überlegt eventuell mehr Tauchguides auf ein solches Schiff zu schicken. Erich Ritter von Sharkschool gab zweimal täglich sehr informative und interessante Vorlesungen mit Bild und Film zum Interagieren und Verhalten mit Haien im Wasser. Davon haben wir alle sehr Profitiert und sicher einiges dazu gelernt. Als wir das Schiff am letzten Tag verliessen war es fast ein bischen ein zu Hause geworden. Wir hatten sogar die Ehre die Eigentümerin des Schiffes, Kicki , kennen zu lernen welche gerne mit uns offen diskutiert hat und unsere Anregungen zur Kenntnis genommen hat. Ja, ich würde jederzeit wieder gerne auf ein Seawolf Schiff gehen. www.FotoDive.ch
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M/Y Seawolf Soul Geschrieben am 01.10.2010 von Kugelfisch [90 TG]
Meine ´Bewertung´ der Seawolf Soul Tour: 23.9. bis 30.9.2010 Brothers bis Elphinstone
Das war jetzt meine 3. Tauchsafari. Ich war auf 3 verschiedenen Booten und auf 3 verschiedenen Touren...
Mein Fazit nach dem Urlaub: wenn ich einen sehr günstigen Tauchurlaub machen möchte, dann finde ich auch ein Schiff, dass weniger kostet und dem Taucher auch viel bietet. (Siehe z.B. Eisbärenspezial bei einem Mitbewerber) wenn ich einen Tauchurlaub mit wirklichem persönlichen Luxus auf dem Schiff und beim Tauchen verbringen will, dann gehe ich wieder auf ein anderes Schiff.....
Lob und Tadel: Das Essen an Bord war immer sehr gut, reichlich und jeder hat etwas leckeres finden können. Auch auf besondere ´Bedürfnisse´ (z.B. Vegetarier, oder kein Fisch) wurde eingegangen.
Die Kabinen sind geräumig und die Betten werden täglich gemacht. Leider ist die Dusche im Bad eben eine Duschstange und der Ablauf im Boden.... so hat man immer nasse Füße, wenn man das Bad betritt. Ein Schränkchen oder Regal im Bad gibt es in den normalen Kabinen nicht.
Gefehlt hat mir an Bord: der Bademantel (gut im September noch nicht so wichtig, aber im Winter oder Frühling war der Bademantel an Bord der anderen Boote immer Gold wert.....) Und es gibt an Bord keinen richtigen Fisch-Führer, also kein schönes dickes Buch, in dem man mal nachschlagen kann, was man denn eben auf dem Tauchgang neues entdeckt hatte. Am letzten Tag kam wieder ein Fischbuch an Bord, allerdings ein Buch, in dem kaum Fische drin sind.... wenn ich nicht gerade einen absoluten Standard-Fisch suche....
Von den Tauchlehrern spricht nur einer Deutsch. Sonst eben Englisch. Aber das ist kein Problem. Allerdings bezweifle ich sehr, dass die Tauchgänge nach meinem Computer noch ohne Deko-Stop gewesen wären.... aber ich muss ja nicht mit in den Rauch der Tiefe verfallen, dann bleibt man eben brav in geringeren Tiefen.....
Die Crew war immer freundlich, nett und hilfsbereit.
Man kann an Bord der Seawolf Soul sicher einen sehr schönen und entspannenden Tauchurlaub verbringen. Aber eine Steigerung ist auf jeden Fall möglich.
Wie viele Sterne soll ich nun vergeben? Eine schwere Entscheidung..... Ich schwanke sehr zwischen 4 und 5 Sternen
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M/Y Seawolf Soul Geschrieben am 30.08.2010 von Ulrich [PADI DM, ? TG]
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Juli 2010 - hatten die Südtour St. Jones. Seawolf Soul als Taucherschiff top, was den Platzbedarf anbelangt. Sauberkeit und Service stimmte - wenn mal etwas nicht stimmte wurde die Reklamation auch prompt umgesetzt.
Essen war in Ordnung - Koch hat sich bemüht und es kam nichts Schlechtes dabei rüber >>> wir sind ja hier nicht auf einem Gourmet-Dampfer!
Wer sich bei der Südtour St. Jones etwas Großfisch verspricht wird gnadenlos enttäuscht - zumindes war dies bei uns so. Die Tauchplätze und Tauchgänge waren sehr sehr einfach. Strömungstauchgänge wurden kaum gemacht. Reinspringen vom Boot - tauchen und zurück zum Boot - zumindest war dies die häufigste Form der Tagtauchgangsplanungen - und hierbei sind die Nachttauchgänge nicht gemeint und berücksichtigt ;-).
Positiv ist zu bemerken, dass man 4 TG am Tag machen konnte. Nitrox free - das ist immer gut - nur sollte es auch berücksichtigt werden, wenn man mal kein Nitrox möchte!!!
Bitte, kein super modernes Safari Boot erwarten - den gebrauchten Zustand sieht man vor allem in den Kabinen und in den Bädern - wie gesagt, wir sind ja hier zum tauchen und alles andere drum rum soll funktionieren - mehr wohl auch nicht!!!
Nichts gegen Raucher, aber warum ausgerechnet der einzige windgeschützte Ort an Deck immer von Rauchern belagert werden muss - das nervt extrem und vermiest das gewünschte Relaxen. Schutz vor Sonne und Wind war ohne Rauch nur unter Deck möglich, aber wer will denn schon da seinen Urlaub verbringen.
Nun, dass es unter Deck mal nach faulen Eiern gestunken hat, dies entschuldigt wurde, durch den hohen Seegang, der den Abwassertank angeblich durch geschüttelt hat, ist unangenehm. Nicht mehr akzeptabel war die Geruchsbelästigung durch, wie uns nachträglich geschrieben wurde, Putzmittel für die Naßzellen. Die lezten zwei Nächte waren damit verbunden und zwar so, dass Kopfschmerzen und Unwohlsein die Folge waren und nur die Flucht aus der Kabine angesagt war. Der Geruch verfolgte uns zu Hause weiter, in der gesamten Wäsche hatte er sich eingenistet und nicht gerade erfreuliche Erinnerungen ausgelöst. Schwer zu glauben, dass Putzmittel solch eine Wirkung haben, und wenn ja, warum man damit dann Gäste belästigt werden. Sorry, dass war nicht meine erste und letzte Tauchsafari, aber so etwas will ich nicht wieder erleben müssen ... und ob Putzmittel wirklich sooooo riechen...
Schade, dass dann auch noch meine Füsslinge nach der allgemeinen, abschließenden Equipmenttrockung weg waren - und keiner wars! Ich kanns ja fast verstehen, waren auch ganz neu ;-)
Zumindest unser Rücktransfer war nicht langweilig - meistens mit 120 km/h bei 90er Begrenzung im ägyptischen Auto auf ägyptischen Straßen mit ägyptischen Verkehr, da wird es nicht langweilig. Aber unser Faher hatte alles im Griff - zumindest sein Handy, das ohne Unterbrechung zum SMS schreiben und empfangen benutz wurde. So dauert eine Fahrt von Port Marsa Alam zum Flughafen auch nur rekordverdächtige 20 min.
Nun, diesmal hat es uns mit einer nicht so gelungenen Tauchsafari erwischt - hoffentlich nur ein Ausrutscher.
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M/Y Seawolf Soul Geschrieben am 18.06.2010 von FrankP
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Meine erste Safari - hab also noch keine Möglichkeit, die Seawolf Soul mit anderen Booten aus eigener Erfahrung heraus zu vergleichen - aber ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass es da noch eine Steigerungsmöglichkeit gibt!
Das Boot: sauber! Die Crew: freundlich und immer hilfsbereit! Die Verpflegung: sehr gut! Zum Glück gibt der Neopren des Anzugs ja etwas nach... ;-) Die Tour: Elphinstone - Brothers - Daedalus - tolle Tauchplätze! Die Guides: Woher wissen die eigentlich immer schon lange bevor etwas zu sehen ist, dass da gleich etwas zu sehen sein wird?! ;-)
Eine Woche auf der Seawolf Soul hat Lust auf Mehr gemacht!
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Coral Garden, Safaga (02.02.2012) Wir waren im Januar für 8 Tage zu Gast im Coral Garden und hatten uns vorab im Internet informiert und es war wie in den vorherigen Berichten beschrieben Ruhe,keine Animation keine nervigen Verkäufer (mehr) Dolphin House, Moalboal, Cebu (28.01.2012) Wir waren vom 07.01.2012 - 27.01.2012 im Dolphin House Resort. Ich kann die vorangegangenen positiven Beiträge nur bestätigen. Besonders positiv aufgefallen ist uns darüberhinaus: - ausgesprochen (mehr) Amontillado Beach Resort, Da.. (27.01.2012) Hallo, wir waren Ende 2009 bei Silke und Peter und hatten das unglaubliche Glück, zu Fünft das gesamte Ressort zu haben. Egal welcher Wunsch geäußert wurde, sei es Essen, Tauchen oder Touren wurde (mehr)
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und einer unserer Toplinks: Maui tauchen im Pazifik vor der Insel Maui mit einem der erfahrensten Tauchlehrer (PADI) und mit Unterkunft in schoenem Studio. Gesprochen wird deutsch, englisch und franzoesisch.
Aktuelle Bootsberichte:
Nautilus Explorer, Socorro T.. (03.02.2012) Nach einer schönen Woche zum warmtauchen (und ein bisschen feiern :-) ) in Cabo San Lucas (siehe auch meinen Bericht unter `Basen´), gingen wir voller Vorfreude auf die Islas Revillagigedos an Bord (mehr) MV Royal Manta (03.02.2012) Royal Manta vom 15.-22.01.2012 Nachdem ich im Vorjahr Gast auf der Amba war und dort die Gastfreundschaft und den professionellen Tauchbetrieb genießen durfte , war meine Erwartungshaltung an das (mehr) MV Royal Manta (01.02.2012) Royal Manta vom 22.01. bis 29.01.2012 Nachdem wir vom 15.01.-22.01.2012 zum zweiten Mal auf der Amba waren und dort sehr gute Erfahrungen gemacht haben, wollten wir nun im Anschluss auch die neue (mehr)
Aktuelle Basenberichte:
Hidden Depths, Koh Lanta (03.02.2012) Hey zusammen, war im Januar 2012 auf Koh Lanta und hab mich dort dazu entschieden, meine Tauchgänge bei Hidden Depth zu machen. Im Rückblick muss ich sagen, dass ich wohl keine bessere Entscheidnung (mehr) Dive Zone, Lombok (02.02.2012) meine Frau und ich waren vom 22.10. bis 5.11 2011 auf Lombok und dort in Sekotong tauchen mit Dive Zone. Sekotong und somit auch die Tauchbasis sind ein bisschen abgelegen aber leicht zu finden den (mehr) El Buceo, Puerto Andratx, Ma.. (02.02.2012) Hola todos, ich tauche nun schon ein paar Jahre hier und bei El Buceo, also Lothar, fühlt man sich sofort wohl. Da stimmt einfach alles! Es ist sehr familiär und man wird sofort gut aufgenommen. Die (mehr)