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Tauchboote Ägypten

M/Y Vita 1

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 Datenbank - Tauchboote - Ägypten - 4 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 42880
M/Y Vita 1
geschrieben am 13.05.2008 von Jan

Wir hatten das Vergnügen, im April/Mai 2008 eine 10-Tagessafari auf dem Roten Meer zu genießen. Über unsere Erfahrungen soll hier kurz berichtet werden.

Wir, das sind die Mädels und Jungs vom PSV Berlin. Siehe www.ab-tauchen.net.

Hinsichtlich dem Ziel und vor allem der Auswahl des Tauchbootes sind wir schlichtweg Wiederholungstäter, weil wir nunmehr das 5 Jahr mit der Vita beste Erfahrungen gemacht haben. Die positiven Vorberichte können wir dementsprechend nur bestätigen.

Auf unserer Tour über Brother Islands, Deadalus und Dolphin Reef hat sich mal wieder gezeigt, dass wir mit unserer Wahl goldrichtig lagen. Die Vita 1 ist noch immer in bestem Zustand, die Crew unvergleichlich nett und kompetent, ohne aufdringlich zu wirken, das Essen lecker und die Betreuung durch den Veranstalter kompetent.

Besonders hervorzuheben ist der freundliche Service am Tisch von house(boots)keeper Maghdi, der immer ein Lächeln auf den Lippen hat, bei dem man sieht, dass es ernst gemeint ist. Wann immer eine helfende Hand gereicht werden konnte, war auch der Rest der Crew allseits parat und hinsichtlich der Technik/der Tauchausrüstung musste man sich keinerlei Sorgen machen. Auch kleinere Reparaturen sind dank des ägyptischen Einfallsreichtums kein Problem. Alles ist sehr sauber und gemütlich.

Gemütlichkeit ist überhaupt das entscheidende Plus der Vita 1. Angesichts der Anzahl der Sonnendecks, gut ausgestatteten Kabinen und einem schönen Salon, kann man sich auch ganz gut aus dem Weg gehen, sofern es denn sein soll. Viel schöner ist aber die anheimelnde Atmosphäre und Geselligkeit, die insbesondere das große Deck mit Bar und Sitzecke bietet.

Ein besonderes Lob gilt an dieser Stelle auch Jürgen, unserem Diveguide, der mit seiner ruhigen und verbindlichen Art der perfekte Begleiter an Bord war. Nicht zuletzt deswegen war die Tour auch diesmal wieder ein Erlebnis, auch für unsere Newcomer. Trotz der zahlreichen anspruchsvollen Tauchgänge haben sich genügend Möglichkeiten für alle gefunden. Es muss auch nicht immer der Drop off sein. Eines meiner schönsten Taucherlebnisse war zum Beispiel des Riff Schaab Claude mit seinen einfach zu betauchenden Höhlen und supergeilen Lichteffekten beim Durchtauchen.

Haifisch hatten wir diesmal reichlich und so zahlreich wie noch nie vor die Maske bekommen. Vom Hammerhai über Riffhai bis hin zum eher seltenen bzw. scheuen Fuchshai hatten wir alles sehr zahlreich und meist auch in Reichweite zu sehen bekommen. Für mich ein Indiz, dass sich die Unterwasserwelt Ägyptens wieder verbessert.

Schnorcheln mit Delphinen, Grillabend, das opulente Abschlussdinner und ganz viele nette Kleinigkeiten, die hier den Rahmen sprengen würden, taten ihr übriges zu einem gelungenen Urlaub.

Wegen eines technischen Defektes sind wir dann noch in das Vergnügen der Weiterfahrt auf der Vita 2 gekommen. Die unkomplizierte, reibungslose Organisation des Veranstalters sprach an dieser Stelle jedoch auch für diesen. Perfektes Krisenmanagement halt. Aus diesem Grunde siehe auch Erfahrungsbericht zur Vita 2.

FAZIT: Kompetenz, perfekter Service und Gemütlichkeit pur – Vita 1!

Wir kommen wieder.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 22948
M/Y Vita 1
geschrieben am 08.01.2006 von Matthias Jäger [PADI OWSI, 750 TG]

Reisebericht einer Safari…
10-Tage Abu-Fendera-Safari vom 22.08.-01.09.2005
mit den Happy Divers aus Ulm; www.happy-divers.de


Da war er nun……..der lang erwartete 22.08.2005. Montelang haben wir diesen Termin mit flehenden Augen herbeigesehnt. Jetzt standen wir (die Happy-Divers) erwartungsvoll am Stuttgarter Flughafen und schauten minütlich auf die Anzeigetafeln, ob unsere Maschine pünktlich abgeht. Sie war pünktlich.

Thomas Cook lud uns in den geräumigen Bauch und dann ging es ab…….Richtung Hurghada.
4,5 Stunden……..die starken Raucher unter den geneigten Lesern wissen, welche Höllenqualen die drei Herren (Thorsten, Rainer und Marcus) während dieses nicht endend wollenden Fluges erleiden.

17.05 Hurghada…..warmer Wind…….und der Urlaub kann beginnen.
Nach dem üblichen Szenario am Flughafen (Visum ausfüllen, Pass stempeln) der immer nervöser werdende Blick zwischen Laufband fürs Gepäck und der Eingangstür…………links müssen doch die Koffer bald kommen und rechts sieht man den Ausgang……..RAUCHEN !!!!
Nun gut……Kippe ist im Gesicht und unsere Petra wartet mit Ihrem immerwährenden Lächeln am Ausgang auf uns. Petra zur Begrüßung im Arm und ägyptischen Wind um die Ohren……Leute jetzt fängt das Leben an.
Der ganze Trupp von Leuten wird in den (Großraum)-Bus verfrachtet. Neben dem Bus steht der PickUp fürs Gepäck. Da ich es ja nun schon einige male erlebt habe, kann es mich ja nicht mehr ganz so schockieren……..aber es ist immer wieder ein Erlebnis zu sehen, wie die Jungs die Koffer, Taschen und Tauchtrollis auf dem Auto festzurren.

Ein noch viel größeres Erlebnis ist, dass das Zeug auch in den meisten Fällen ankommt.
Abfahrt Richtung Marsa Alam. Zum Glück setzt die Dunkelheit relativ schnell ein, so dass nicht jeder der Gäste mitbekommt, dass unser ägyptischer Fahrer gerade wieder von seiner europäischen Formel-1-Karriere träumt.

Nach einer kleinen Pinkel-, Shisha- und Teepause kommen wir gegen 22.00 Uhr endlich am Hafen an……da steht sie…….in der Dunkelheit hell erleuchtet…..in ihrer ganzen Pracht und Schönheit….unsere VITA. Wie Männerherzen ticken ist ja allseits bekannt…….aber dieser Anblick strahlte soviel Anmut und Charme aus……..da wäre fast unsere Petra in Vergessenheit geraten :-))

Koffer auspacken……..eben duschen und umziehen……danach Treffen im Speisesaal. Nach mittlerweile fast 14 Stunden war die Stimmung zwar immer noch gut, aber von Elan und Energie war nicht mehr viel zu spüren.
Nach dem Essen dann die Ankündigung von Petra, dass man doch bitte noch eben bis Mitternacht durchhalten soll, um mit ihr und einem Glas Sekt auf den 40er anzustoßen. Diese Ankündigung lockte uns allen ein mildes (aber beim Gedanken an ein schönes Bett, doch eher ein etwas gequältes) Lächeln hervor……..
Auf dem Oberdeck wurden die ersten paar Bierflaschen aufgemacht, in der Hoffnung, dass es doch nun endlich Mitternacht werde. Es wurde……….Petra wurde 40 !! Die charismatische Ausstrahlung von Petra muß mit diesem „Altersschub“ wohl so etwas wie einen Nachbrenner erhalten haben………denn was nun geschah, war eine solche Wandlung des eigentlich geplanten Ausgangs des Abends……unbeschreiblich !!!

Nur als kurzer Abriss : Viele der Anwesenden (im besonderen unsere Ursula) hatten innerhalb kürzester Zeit ihre Vorliebe für Ramazzotti entdeckt. Ursula hatte in Thorsten ihr „Tanzopfer“ gefunden. Die Damen (Antje, Sandi und Monika) brauchten keine Opfer……….und wie es Petra geschafft hat, Marcus auf die Tanzfläche zu bekommen, ist dem verwirrten Schreiber bis heute noch nicht ganz klar :-)
Alles in allem wurde es eine Mordsparty, dessen Ende zeittechnisch von niemanden mehr dokumentiert werden konnte (oder wollte ?).

„The Day After“………Die Vita strahlte immer noch in ihrer Schönheit……die menschlichen Körper, die auf Oberdeck lagen oder sich so langsam aus den Kabinen räckelten, hatten jeglichen Glanz verloren.
Der erste Tauchgang an diesem Morgen wurde zwar von den meisten mitgemacht…….
aber die Bewegungen unter Wasser wirkten eher wie mechanisch einstudiert und wurden der traumhaften Natur des Spots einfach nicht gerecht.

Die zeitliche Abfolge der gesamten Tage genau einzuhalten, fällt dem Schreiber recht schwer (ist auch nen Ü-40, gell Petra) deshalb hier die Hailights in Stichpunkten:
Man muss es sich einfach mal geben: Nen Tauchgang mit Petra und dem Kapitän. Wer meint, er wäre nach Petras „Pimmelkoralle“ fertig mit Maske ausblasen, wird spätestens beim Anblick des Kapitäns eines besseren belehrt. Der Anblick seiner Baumwoll-Socken in den Flossen lässt jedem sofort das Wasser in die Maske schießen…..
Grundregeln beim Tauchen : Tauche niemals durch schmale Durchgänge und achte immer auf deine Luft. Der Versuch von Matthias und Rainer, sich an beide Regeln zu halten endete in einer abenteuerlichen Abholaktion mit dem Zodiak….(und ich dachte „Rifferdance“ gibt es nur in Irland…..ROTFL)
Tanz unter Wasser: scheint eine sehr beliebte Disziplin im Roten Meer zu sein. Die tanzenden Adlerrochen in ihrem Liebesspiel aus nächster Nähe betrachten zu können, war ein Erlebnis, daß einem die Tränen in die Augen getrieben hat. Unsere tanzenden Chicken (die Damenwelt) unter Wasser bei ihren Tänzen zu beobachten, trieb uns wie immer das Wasser in die Masken…….Lachen und ausblasen (wie so oft).
Honeymoon on Vita: als frisch getrautes Paar stellt man sich wohl seine Flitterwochen romantisch und ruhig vor. Ob wir die Erwartungen von Elke und Marcus getroffen haben ? Auf jeden Fall sind die Chancen für Nachwuchs aus der ersten Nacht nicht besonders gut………..denn mit soviel Gummis (und auch noch lauter bunten) wird das mit der Empfängnis nix. Also….weiter üben :-))

Etwas mehr Ernst bei der Sache !: Sprach hier irgendjemand davon, dass Tauchen was mit Spaß zu tun hat ?? Anscheinend schon, den es gibt den lebenden Beweis. Moni und Sandi. Unser Guide Detlef hatte vielleicht nicht viel Natur bei den Tauchgängen mit den beiden, aber seinen Spaß hatte er sicherlich! Unsere beiden „Spaßhühner“ haben zumindest ein neues Kapitel im Padi-Lehrbuch geschrieben…….neue Unterwasser-Handzeichen.

Drogen an Bord: zugegeben……..es war wohl teilweise ein wenig windig. Jeder Reistabletten-Dealer hätte das Geschäft seines Lebens gemacht. Aber zum Glück gab es auch standhafte Leute, die dem Drogenkonsum wiederstanden und sich durch permanentes „Toilette-Umarmen“ dem Gruppenzwang wiedersetzt haben…..(Lucie……wir lieben Dich) :-))

Flipper ist unser bester Freund:
…was mag in so einem Tier vorgehen, wenn 17 abgedrehte Schnorchler wie die wahnsinnigen versuchen, jeden Zentimeter Distanz zu eliminieren ? Wir wissen es nicht , aber es war einfach traumhaft schön !! Dutzende von Delphinen ….. ein Traum.

Gibt es weiße Schildkröten ?......die dann auch noch so schnell sind wie ein Zodiak ? Nachdem diese Frage von unseren Experten verneint wurde, haben wir nach der Lösung gesucht. Und siehe da……..es war keine Schildkröte. Es war Sven…….im Wasser hinter dem Zodiak hängend. Er hätte vielleicht vorher testen sollen, ob die Badehose den Geschwindigkeiten standhält. Nun haben wir auch die Erklärung, warum die Schildkröte nen Schlitz im Panzer hatte :-))

„We all life in a yellow Submarine“: …..Der Versuch eines anderen Schiffes, aus der Vita einen neuen Wrack-Spot zu machen wurde durch die Crew vereitelt. Das abgerissene Ruder und das Loch im Rumpf haben der Kapitän und seine Mannschaft souverän gemeistert…..selbst in dieser etwas heiklen Situation strahlten sie eine überlegene Ruhe aus. Kompliment und Dank an die Crew
Essen und der Koch: Die These: „Liebe geht durch den Magen“ wurde auf der Vita wieder einmal manifestiert. Die klimpernden Wimpern der Damenwelt in Richtung Küche sorgten für reichlich Nachschub an „Mousse au Chocolat“. Eine zum Großteil aus Schwaben bestehende Tauchergruppe mit „schwäbischen Kässpätzle“ zu bekochen hat schon einen besonderen Flair.
Hut ab !!!
Wünsch Dir was: ach ja………sollten wir die Tauchspots auch noch erwähnen ?? Es war der Hammer. Alles was man sich in der Welt des roten Meeres so wünscht, konnte man abhacken, wie auf einer Bestellliste. Hammerhaie, Weißspitzen-Riffhaie, Mantas, Adlerrochen, Delphine, Schildkröten ……und und und. Muränen, BÜKOPAFI, Napoleon u.ä hier mal nicht erwähnt.
Fazit: Diese Safari war ein wirkliches Hailight. Die Vita ist ein tolles Schiff. Die Tauchspots waren gigantisch……und die Stimmung supertoll.

Liebe Petra,
es ist Dein Job, Tauchern ein paar schöne Tage zu bescheren. Bei Dir merkt man, dass es eben nicht nur Job, sondern Passion ist. Für die ganze Gruppe und für mich persönlich möchte ich mich auf diesem Wege für den tollen Urlaub bedanken.
Mit Frauen jenseits der 40 (Jahre und Kilo) kann man halt was anfangen…………….
Ich befürchte, Du wirst dich noch das eine oder andere mal (beruflich) mit mir beschäftigen müssen.

Vielen Dank
Markus und Matthias


poppende adlerrochen
poppende adlerrochen

auf den arm genommen
auf den arm genommen

flipper mit familie
flipper mit familie

happy divers
happy divers

autor markus
autor markus

kopf und herz der happy divers
kopf und herz der happy divers

leeeeecker....
leeeeecker....

lets have a party...
lets have a party...

schlepper von abu galawah
schlepper von abu galawah

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 22545
M/Y Vita 1
geschrieben am 15.12.2005 von Ursula Nicolai-Berger [CMAS ÜL/Padi DM, 450 TG]

Ich war ebenfalls mit der Vita 1 auf Tour.
Mit etwas Vorbehalt (da ich in der Vergangenheit schon auf mehrere Safaris mitgefahren und oft von den Versprechungen der Reiseveranstalter über die Safariboote, Service enttäuscht war) hatte ich mich im August 2004 wieder entschieden an einer Tauchsafari teilzunehmen.

Diesmal war es absolut anders; ich wurde nur positiv überrascht.
Angefangen von der Ausstattung des Bootes bis hin zum Service der Crew, so dass ich 2005 gleich noch 2 mal eine Safari auf der Vita buchte!

Hier meine Eindrücke:

- keine Rutschgefahr mehr, da überall auf dem Boot Teakboden verlegt ist

- großer Salon mit optimalem Essbereich (Tische in angenehmer Höhe)

- geräumige Kabinen mit breiten Betten, die selbst bei starkem Wellengang einen erholsamen Schlaf bieten. Die Klimaanlage ist sinnvoll im unteren Bereich installiert, so dass einem die kalte Luft nicht direkt ins Gesicht bläst, oder Kondenswasser auf das Bett tropft. Jede Kabine ist mit Dusche/WC ausgestattet und wird täglich gereinigt.

- Dank der Entsalzungsanlage muß man auch nicht darauf achten wie lange und oft man duscht.

- Dank der drei großzügigen Sonnendecks findet man immer ein Plätzchen (wahlweise in der Sonne oder im Schatten) um etwas Ruhe zu tanken.

- Die Vita hat 2 Taucherdecks, wodurch man sich nicht in die Quere kommt und genügend Freiraum beim „an- und abrödeln“ hat. Hierbei noch ein etxa Lob an die Crew, die unaufdringlich, aber immer hilfreich zur Hand waren und sogar die Jackets mit den Tanks, nach einer Zodiakfahrt an den richtigen Platz trugen. Auch fiel mir auf, dass sie sehr sorgfältig mit den Ausrüstungen umgingen.

- Dank der zwei Zodiaks kam es beim Ein- und Ausstieg bei den Tauchgängen nie zu Verzögerungen.

- Dass die ägyptische Bootsküche oft gut ist, weiß ja jeder, aber dieser Koch hat alles in den Schatten gestellt.
Das Essen ist sehr abwechslungsreich und reichhaltig und kam auch immer pünktlich auf den Tisch! Besonders der Truthahn und das Mousse au chocolat ist erwähnenswert!!!

Es werden nicht meine letzten Touren auf einem der Vita-Boote gewesen sein.

Auch den Veranstalter (www.art-of-active.com) kann ich nur empfehlen, denn sie halten was sie versprechen, bieten umfangreichen, informativen Service und geben gute Tips, da sie über jahrelange Ägypten-Erfahrung verfügen und oft selbst ihre Touren begleiten.
Besonders angenehm fand ich, dass sie auch zu nicht üblichen Geschäftszeiten –abends und WE- zu erreichen sind und freundlich auf Sonderwünsche eingehen.

Es würde mich freuen, wenn euch diese Information bei der Entscheidung für einen gelungenen Tauchurlaub weiterhilft und ich den einen oder anderen netten Taucher auf einer der kommenden Safaris vielleicht kennenlerne.

Eure Ursula

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 22300
M/Y Vita 1
geschrieben am 01.12.2005 von thomas [cmas ***, 420 TG]

Hai-Light-Safari 20.10.2005 bis 27.10.2005
(Elphistone - Deadulus Reef - Brother Islands auf der Vita I)
Es ist schon einige Zeit her, daß ich meinen letzten Reisebericht verfaßt habe. Die schönen Tauerlebnisse möchte ich jedoch niemanden vorenthalten.Es war in diesem Jahr Petras letzte Safari nach 6 Safaris hintereinander und die Luft in Ägypten war schon etwas kühler. Zudem blies ein permanenter Nordwind, so daß das Meer alles andere als ruhig war.
Abfahrt der Safari war wie oft Ras Galib, wo wir schon gleich nach dem Ablegen und dem Verlassen des Hafens, die mächtigen Wellen zu spüren bekamen. Im Hinblick auf die unruhige See hörten wir auf den Rat des erfahrenen Kapitäns Achmed, ließen das Elphinestone Riff aus und absolvierten zunächst am Shab Abu Dababb zwei Tauchgänge, um dann nachts die Überfahrt an das Deadalus Reef zu wagen.
Nach einer etwas unruhigen Nacht erreichten wir das Daedalus Reef morgens um 5.00 Uhr, wo wir uns dann sofort zum Early-morning anrödeln durften. Außer einer Hammerhaischule von 15 bis 18 Tieren am Nordplateau und zwei einzelnen Hammerhaien war von diesem Tauchgang nichts „Besonderes“ zu berichten.
Als wir nach dem ersten Tauchgang dann dösend in der Sonne lagen umkreisten plötzlich erst zwei und dann fünf Longies (Weißspitzenhochseehai) unser Boot.
Kurzentschlossen wurde auf die Zodiakfahrt die für den nächsten Tauchgang geplant war verzichtet und fünf von uns hüpften direkt vom Boot ins Wasser. Die halbstarken Longies (1,5 bis 2,5 Meter) kreisten ganz neugierig und zutraulich um uns herum, so daß wir sie fast streicheln konnten. So hatten wir die Gelegenheit wirklich fantastische Aufnahmen zu machen.

Allein dieses Erlebnis hatte uns für das Auslassen des Elphistone Reef mindestens 100-mal entschädigt und die Safari zu einem absoluten „Hai-Light“ gemacht. Die Longies waren übrigens noch den ganzen Tag sowie auch den nächsten Tag zugegen, so daß jeder der wollte, einen Tauchgang mit ihnen verbringen konnte. Nachdem wir den zweiten Tag als einziges Boot am Deadalus-Reef verbringen konnten, ging es dann nachts bei relativ ruhiger See zu den Brothers.

In der aufgehenden Sonne konnten wir zu unserem großen Bedauern dann leider 16 Boote am kleinen Bruder erkennen und ein Rudeltauchen stand uns offensichtlich bevor. Da wir aber dank unseres erfahrenen Diveguides immer als erste Gruppe im Wasser waren, blieb uns das erwartete Massentauchen erspart und wir hatten das Glück, einen riesigen Manta sowie etliche Haie zu Gesicht zu bekommen. Beim zweiten Tauchgang am kleinen Bruder hatten wir zudem das seltene Erlebnis, einen Fuchshai zu sehen.
Am nächsten Tag absolvierten wir dann noch zwei Tauchgänge am großen Bruder, wo Kapitän Achmed dann beim Tauchen mit mir noch seinen ersten Hammerhai zu sehen bekam. Er strahlte über das ganze Gesicht.

Da sich wieder ein Sturm ankündigte, verließen wir die Brothers bereits zur Mittagszeit Richtung Hurghada, um dann doch noch einen Nachttauchgang am Gota Abu Ramada (Aquarium) zu machen. Gegen Mittag des nächsten Tages liefen wir in Hurghada im Hilton-Hotel-Hafen ein und die Zivilisation hatte uns wieder. Den letzen Abend verbrachten wir dann trotz der hervorragenden und abwechslungsreichen Bordküche im Bordiens, wo wir das leckere Camelsteak mit Schokoladensouce genießen durften.
An diese Safari mit den drei tollen und sehr netten Gruppen aus Potsdam, Berlin sowie Frankfurt werde ich mich sicher als eine meiner spannendsten und schönsten Safaris noch lange zurückerinnern.


Euer Thomas
p.s.:die Crew hat sich ürigens riesig über die vom TCB mitgebrachten T-shirts gefreut. Hier übrigens noch ein ganz großes Dankeschön an die Crew, die trotz Ramadan jederzeit hilfsbereit und gut gelaunt zu Stelle war!



    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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