Basen/Shops Malediven

Machchafushi Dive Center

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 Datenbank - Basen/Shops - Malediven - 9 Berichte zu diesem Eintrag!

 

Datenbankeintrag 15987
Machchafushi Dive Center
Geschrieben am 25.12.2004 von Marco [PADI DM, 110 TG]

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Trauriges Machchafushi - oder: eine weitere klassische Taucherinsel liegt im Sterben´

Das Traurige vorweg: Auch ´Machcha´ wird kommendes Jahr geschlossen und soll innerhalb eines Jahres zu einem teuren Luxusdomizil umgebaut werden. Nach Aussage des Insel-Managers schwebt ihm eine 5 Sterne Insel vor, Übernachtungen um die 300 $, Single-Dive soll dann 100 $ kosten, jeder Taucher bekommt dafür seinen persönlichen Guide...
Bleibt die Frage: Wer will das schon, und vor allem: welcher Taucher will /kann das bezahlen? Bekanntlich gibt es unter den Gut-Betuchten nur wenig Taucher... die schwingen eher den Golfschläger.

Ich war vom 8.-20.12.04 auf Machchafushi; noch kann man sich am ´Ist-Zustand´ erfreuen.

Leider ist auch dieser schon etwas geprägt durch eine allgemeine ´es dauert ja eh nicht mehr lange´ - Stimmung und sowohl Staff der Insel als auch des Tauchcenters sind nicht gut auf den Insel-Eigner zu sprechen. Auch darin liegt wohl der Grund, warum in der letzten Zeit ein extrem häufiger Wechsel sowohl der Basis-Leitung als auch der Guides stattgefunden hat; praktisch an allen Plätzen, dan denen ich getaucht bin, war der jeweilige Guide auch zum ersten mal...

Die Motivation des Teams um Rudi war nicht immer die allergrößte; so fiel die 2 mal angekündigte Dia-Show im Abendprogramm aus (beim ersten mal wegen kaputter Beamer-Birne -dafür können sie natürlich nix- , beim zweiten mal hatten die Jungs aber einfach ´keinen Bock´).
Dennoch waren die Guides auf den Tauchausfahrten sehr bemüht allen Wünschen der Gäste gerecht zu werden und der Umgang mit den Kunden ist freundlich (besonders Max aus Italien!!). Leihausrüstungen sind modern und sehen gepflegt aus, Preise sind (angesichts des $-Kurses) moderat. Nitrox gibt´s für free!

Leider war die Sicht an vielen Spots sehr schlecht, was auf den Monsunwechsel zurückzuführen war, der dieses Jahr sehr spät eingesetzt hat. Dennoch (oder gerade deswegen) gab´s am Manta-Point Mantas satt und auch die ´verprochenen´ Walhaie gabs - leider nur für die anderen, da ich ausgerechnet diesen TG ausgelassen habe... Bingo...

Dennoch war es ein sehr schöner Urlaub auf einer Trauminsel. Die Beach- und Gardenbungalows sind gepflegt und sauber (die am Beach liegen viel schöner), das Essen war top und reichlich. (Tip: Das Geld für die Wasserbungalows kann man sich sparen, die sind in der Tat in einem renovierungsbedürftigen Zustand!).

Wer jedoch das ursprüngliche Machchafushi -das für Taucher- erleben möchte und auf den ganzen 5-Sterne Wellness- und Beauti Schnick-Schnack verzichten kann, der sollte sich beeilen; denn ab April ist es damit (leider) vorbei...

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 7599
Machchafushi Dive Center
Geschrieben am 19.06.2004 von Maxx [AOWD, 80 TG]

4 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Machchafushi Dive Center, Süd-Ari Atoll

Wir, Mathias und ich waren vom 30.05.04 bis 06.06.04 auf Machchafushi zum tauchen.

Das wichtigste zuerst, die Tauchbasis, www.machcha.com:

Die Basis steht vor Ort unter italienischer Leitung von Luigi. Verstärkt wird das Team durch Isabelle, Günther, Johannes und Issey.
Die Betreuung durch das Team war einfach super. Wir sind am Wasserflugzeug direkt von Isabelle freundlich empfangen worden.
Nach Vorlage unserer Unterlagen (Logbuch, Brevet, Versicherungsnachweis) konnten wir am nächsten Tag direkt zum Checkdive mit Günther am Hausriff antreten. Hierbei ist positiv anzumerken, dass wir ein 5-Tage-Non-Limit Tauchpaket im voraus gebucht hatten und für den Checkdive nichts zusätzlich zahlen mussten.
Da auf Machcha nur der tauchen darf, der eine Versicherung nachweisen kann, ist es wichtig dass Ihr z.B. bei der VDST-Versicherung eure Karte mit der Versicherungsnummer dabeihabt, ansonsten ist der Abschluss einer DAN-Versicherung obligat, wobei der Preis von 10 US-$ nicht wirklich übertrieben erschien.

Nachdem wir bereits beim Checkdive mit Günther das Hauswrack die Khudimaa erforscht hatten, stand individuellem Tauchen nichts mehr entgegen. So war es möglich jederzeit (während der Basisöffnungszeiten) und sonst nach Absprache tauchen zugehen. Einfach in die aushängende Liste eintragen, Tank (Luft oder Nitrox, kostenlos für zertifizierte Taucher) schnappen und losgehts.
Das Hausriff und das Wrack haben uns einfach begeistert, so dass wir dort alleine schon 7 von insgesamt 13 Tauchgängen gemacht
haben.

Tauchausfahrten:

Es fanden mindestens zweimal täglich Ausfahrten zu nahegelegenen Spots statt und ich kann nur bestätigen, dass sich die Ausfahrten
wirklich lohnen!!!

Unsere Tauchausfahrten wurden von den beiden Österreichern Günther und Johannes und von Issey begleitet.
Das Briefing war immer klar und deutlich und sogar das ´Versprechen´ Walhai wurde ´gehalten´!!! Bei den Ausfahrten konnte man sich der Gruppe anschließen oder als Buddy-Team losziehen. Nach dem setzen der obligatorischen Boje wurde man dann am Ende des TGs wieder vom Boot aufgesammelt, so dass einfach alles perfekt war!!

Die Betreuung durch die Basis vor Ort war immer sehr zuvorkommend, man konnte sich in Ruhe austauschen und Hilfestellungen jeglicher Art wurden gegeben. Danke nochmal an Luigi für das Leih-Handy da mein Akku platt war!!!

Abends haben wir häufig noch alle nett zusammen an der Bar gesessen und viel Spass gehabt.





Die Insel:
Allen zum Teil auch negativen Berichten im Vorfeld über Machcha kann ich nur entgegnen, dass es uns mehr als gut gefallen hat.
Dies kann zum Teil natürlich auch daran liegen, dass die Insel zu diesem Zeitpunkt nicht vollständig ausgebucht war.
Von unserer Seite gab es keine Klagen, das Zimmer (Garden Bungalow Nr. 301) war sauber und vollkommen in Ordnung, das hörbare
Brummen des Generators hat uns nicht gestört. Das Essen hat uns immer geschmeckt und der Service sowohl beim Essen als auch an den Bars war überaus freundlich und sehr zuvorkommend. Anzumerken bleibt jedoch, das auf Machcha ausser Tauchen nicht viel Programm geboten wird, was uns jedoch nicht gestört hat.
Was ich nach einem Blick in ein italienischen Reiseprospekt wohl bestätigen kann, ist dass die Buchungen über Italien wohl viel günstiger waren als dass was wir in Deutschland bezahlt hatten.


Aus meiner Sicht verdient Machchafushi alleine schon für die Tauchmöglichkeiten und die Betreuung durch das Divecenter 6 Flossen
weiter so!!!

Gruss

Maxx

Thunfisch
Thunfisch

Weißspitzenriffhai
Weißspitzenriffhai

MV Khudimaa
MV Khudimaa

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 6556
Machchafushi Dive Center
Geschrieben am 22.03.2004 von scubalex [DM, 590 TG]

6 von 8 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Ehemals SubAqua Basis, jetzt unter östereichischer Leitung mit knurrigem holändischem Basenleiter. Professionel geführt mit reibungslosem Tauchbetrieb.
Meiner Meinung nach wird aber ziemlich stark auf die Dollars geschielt und Preis/Leistung ist zumindest beim AOWD nicht stimmig.
www.machcha.com

Machchafushi selbst ist auf einem absteigenden Ast - war bestimmt mal eine super Insel (und auch immer noch wunderschön) aber leider etwas verwohnt.
Mehr Infos : Bei Google machchafushi eingeben - da gibt´s reichlich.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 6516
Machchafushi Dive Center
Geschrieben am 17.03.2004 von Frauke

4 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 5 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir sind gerade wieder in Deutschland gelandet und waren von der Organisation der Basis sowie des Hotels sehr entäuscht. Die gebuchten Unterkünfte standen den meisten Hotelgästen nicht zur Verfügung und so musste man sich mit einem einfachen Bungalow oder sogar dem Staff-Room vorübergehend begnügen. Auskünkfte, wann man den gebuchten Bungalow bekommt, gab es nur in den seltesten Fällen. Zum Frühstück bekommt man weder ein Omlett noch Spiegeleier und beim Abendessen muss man pünktlich um 19:30 Uhr vor Ort sein, weil schon um 20:00 Uhr die Schüssel leer sind und leider auch nicht mehr aufgefüllt wurden. Ein Nachttauchgang ist daher nur mit vollem Magen nach dem Abendessen möglich. Für ein 4-Sterne Hotel ist das Essen nicht angemessen.

Auf der Basis herrscht zur Zeit ein völliges Durcheinander. Inzwischen ist der 3. Basisleiter (seit November 2003) vor Ort, Luigi hat als Tauchlehrer bereits nach 3 Wochen die Flucht ergriffen und auch sonst bleibt bis auf Ise keiner sehr lange. Um die Nitrox-Flaschen gab es einen regelrechten Kampf und die Organisation der Bootsfahrten war extrem unübersichtlich. Die Bootsfahrten konnten für die nächsten 5-6 Tage gebucht werden, allerdings führte das dazu, dass man als Neuankömmling in der ersten Woche keine freien Plätze mehr für die schönen Tauchplätze bekommt und spätestens nach 3 Tagen den Überblick über die Eintragungen verloren hat. Wenn, sollte man die Fahrten mit Ise buchen.

Zum Schluss sollte man noch erwähnen, dass zur Zeit ca. 70-80% Italiener auf dieser Insel sind. Lt. Auskunft des Hotels ist das wohl auch der übliche Durchschnitt.

Fazit: Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt auf dieser Insel nicht mehr überein. Darüber hinaus sollte man ein Fan von Italienern (auf der Insel und im Wasser)sein.

Tipp: Das Wasserbungalow ist deutlich schlechter als die Beachbungalow !!!

    Bewertung : ( 3 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 5817
Machchafushi Dive Center
Geschrieben am 23.12.2003 von Frank & Andrea [cmas, ? TG]

5 von 5 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 5 von 7 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge auf Machchafushi. Anfangs waren wir ein bißchen skeptisch, Machcha ohne Thomas und Schröni? Und die Neuen... wie die wohl sind?
Die Ikea Taschen sind Vergangenheit, das Equipment wird jetzt in stabilen Klappboxen aufbewahrt, Jacket und Anzüge werden aufgehängt. Die Materialausgabe ist gut organisiert beim Check in werden Brevet und Logbuch geprüft, so wie sich das gehört. Die Crew: Bruno und Inka (D), Günter (Ö), Eiko (J) und die drei einheimischen Guides Hussein, Mujei und Issi.
Sie sind alle sehr zuvorkommend und stets freundlich.
Die Bootsausflüge wurden etwas umorganisiert. Es gibt single dive, two tank und full day (triple) trips, d.h. es werden bei einer Ausfahrt ein bis drei Tauchgänge durchgeführt, was bei den Tauchern durchweg gut angekommen ist. Nach den Tauchgängen wurde auf dem Boot Tee gereicht.
Die neue Basis hat umfangreiche Ausrüstung zum Verleih bereitstehen, neben der unmittelbaren Ausrüstung um das Tauchen gibt es einige Lampen, UW Digitalcameras und UW Scooter zum ausleihen.
Dort ist der Kunde König und Sicherheit wird großgeschrieben. Nitrox gibt es immer noch für zertifizierte Taucher umsonst, the same procedure as last year. Wir haben uns dort drei wochen lang sau wohl gefühlt, nette Leute kennengelert und tolle Tauchgänge gemacht.
Am Wrack gibt es zur Zeit wieder einen Anglerfisch
der die Taucher gerne mit neuen Standorten narrt.
Wir wünschen dem Team alles Gute,
vielleicht sieht man sich ja mal wieder.
Frank und Andrea

Riesenanglerfisch am Hausriff
Riesenanglerfisch am Hausriff

faana myaru
faana myaru

knallkrebs mit partnergrundel
knallkrebs mit partnergrundel

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 5780
Machchafushi Dive Center
Geschrieben am 18.12.2003 von Eva und Karl [PADI OWSI, 950 TG]

5 von 5 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 6 von 6 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hatten heuer wiedermal so wie in den Vorjahren das große Vergnügen,zwei wunderschöne Wochen auf Machchafushi verbringen zu können.Wie bereits in den letzten Jahren wunderschöne Tauchplätze und vorallem an strömungsexponierten Plätzen toller Korallenbewuchs (traumhaft schöne Überhänge,großer Fischreichtum,Napoleon,Zackis,Schildkröten,Angler!!!z.B.stationär am Hausriffwrack,ein tolles Erlebnis bei jedem Nachttauchgang,fast bei jedem Tauchgang "Haibegleitung" Herz was willst Du mehr?
Die Tauchbasis steht seit 1.11.2003 unter österreichischer Leitung von Gundi bzw.Basisführung von Bruno und Inka; das gesamte Team professionell und sehr engagiert;bei der Auswahl der Plätze wird große Sorgfalt auf Abwechslungsreichtum der Tauchplätze gelegt;auf Wünsche für bestimmte Tauchplätze wird problemlos eingegangen.Seit 1.11.werden vormittags idealerweise two tank dives angeboten,am nachmittag one tank dives,sodaß man auf angenehme Weise drei schöne Bootstauchgänge pro Tag absolvieren kann (auf entsprechende Tiefenlimits bei mehrfachen Wiederholungstauchgängen wird vor allem für Anfänger immer wieder expliziert hingewiesen;Sicherheitsdenken wird groß geschrieben,Nitrox free!!!).Das einzige ,das sich für uns seit den letzten Jahren verändert hat ist das zeitweilig invasionsartige Auftreten von nichttauchenden Italienern (Kindergeschrei am Strand,verschleppte Liegen,zum Teil leider Bibioneartige Zustände von denen man am besten nichts mitbekommt,wenn man das einzig vernünftige auf der Insel macht:nämlich tauchen zu gehen.
Alles in allem jedoch ein traumhaft schöner Tauchurlaub,Gundi,Bruno und Inka macht weiter so,wir freuen uns schon wieder auf das nächste Jahr,denn wir kommen bestimmt wieder.
Eva und Karl

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 3964
Machchafushi Dive Center
Geschrieben am 25.06.2003 von René [PADI OWD, 32 TG]

6 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Machchafushi, Januar 2003

Wir waren im Januar dieses Jahres kurzentschlossen auf den Malediven zum Tauchen. Wir, das sind René und Brigitte. René mit bereits 10 Tauchgängen, Brigitte als absoluter Tauchneuling.

Die Insel ist nicht sehr groß, aber sehr gepflegt. Der Strand ist wunderschön, irgendwie erwartet man immer, daß das Team, das die Bounty- oder Baccardi-Werbung dreht, plötzlich auftaucht J.

René konnte gleich einen Check Dive machen, mußte noch zweimal das Hausriff betauchen und durfte dann auch mit den Booten los zu neuen Riffen. Brigitte hat erst einen Tauchkurs machen müssen. Da man wohl noch auf weitere „Tauchlehrlinge“ hoffte, ging der Kurs erst einen Tag später los (allerdings immer noch als Privatkurs).
Den einen Tag Zwangspause hat Brigitte genutzt, den Strand und die Lagune so richtig zu genießen. Das war auch nicht dumm, denn wenn man mal mit dem Tauchen angefangen hatte, blieb dafür relativ wenig Zeit. Schon alleine beim Schnorcheln in der Lagune sieht man jede Menge Fische. Wer bisher nur im Mittelmeer mit dem Schnorchel unterwegs war, wird schlicht begeistert sein, was schon allein in der Lagune so alles zu sehen ist: Rochen, Baby-Schwarzspitzen-Riffhaie, Muränen und jede Menge kleiner Drücker, Papageienfische etc. Fühlt man sich als Schnorchler in der Lagune bereits sicher, kann man durchaus auch raus und um die Insel am Riffdach entlang schnorcheln. Hier sieht man dann auch Adlerrochen, größere Haie, Steinfische, Kugelfische, Anemonenfische und noch vieles mehr. Es gibt also auch für Nur-Schnorchler viel zu sehen.
Wer einen reinen Badeurlaub machen will, dem sei jedoch angeraten, wenigstens Badeschuhe zu tragen, denn schon nach einigen Metern liegen Korallenstücke im Sand, an denen man sich verletzen kann. Auch die oben genannten Muränen haben wir im nur brusthohen Wasser gesehen. Man sollte also vielleicht nicht ganz so weit in die Lagune hinausgehen ohne „unter“ Wasser zu gucken.

Ansonsten ist die Insel sehr schön und übersichtlich (man kann sie mühelos in 15 Minuten umrunden). Es gibt neben der Tauchbasis das Restaurant, den Rezeptionsbereich, zwei Bars (die eine hat tagsüber geöffnet, die andere abends), einen Pool mit Fitneßbereich und einen Souvenirshop. Die Insel ist sehr schön bewachsen und mitsamt dem Strand sehr sauber (sie wird regelmäßig „gefegt“). Zu unserer Zeit wurde moderat gebaut: der Tennisplatz wurde abgerissen (ob er ersetzt wird, weiß ich nicht). Wir haben uns dadurch aber nie belästigt gefühlt. Es gibt so gut wie keine stechenden Plagegeister. Dies muß wohl damit bezahlt werden, daß alle paar Tage die Insel mit irgendeinem Pulver ausgeräuchert wird. Als weiterer Service befindet sich ein deutschsprachiger Arzt auf der Insel. Es gibt keine Animation, was uns ganz recht war, es war geruhsam. Am Mittwoch abend gibt es eine Disco, die aber auch eher ruhig abläuft. Wer großes Halligalli sucht, ist auf dieser Insel fehl am Platz! Wir haben uns allabendlich nach dem Abendessen in der Bar mit anderen Tauchern getroffen und geratscht, Tipps über Tauchspots ausgetauscht und weitere Taucher kennengelernt (huhuuu, Melanie, Sabine, Detlev, Wolfgang, Helmut, Adrian, Nicole und und und..) etc. Und lustig war’s an unserem Tische eigentlich immer J Die meisten Taucher waren so zwischen 30 und 40 Jahre alt.

Das Essen war nicht berauschend, aber durchaus genießbar. Man bucht hier keinen First-Class-Urlaub und kann dann eben auch kein First-Class-Buffet erwarten. Man sollte sich einfach darüber im klaren sein, daß alles, was benötigt wird, angeliefert werden muß. Wir hätten auch gerne mehr frisches Obst gehabt, aber wenn das halt nun mal aus war, ist eben nichts zu machen. Ärgerlich sind da eher einige Gäste (besonders eine Gästin, das muß hier mal angemerkt werden), die, sobald es Obst gab, angerannt kam und sich ihren Teller vollschaufelten. Ungeachtet dessen, daß hinter ihr noch so manch anderer auch gerne etwas Obst gehabt hätte. Nun ja, eine gute Kinderstube ist anscheinend nicht jedermann (bzw. jederfrau) gegeben (die junge Frau war bald allseits aufgrund dieses Verhaltens bekannt und belästert...).

Die Preise für die Getränke empfanden wir auch als zivil. Allerdings sind wir auch das Münchner Preisniveau gewöhnt. Die Cocktails sind nicht unbedingt berauschend, also besser was anderes trinken. An einen Abend wurde ein Tagescocktail in einer Ananas serviert angeboten. Dieses Special Offer kostete dann 12 $, was wir nicht erwartet hatten. Normalerweise kosten die Cocktails etwa die Hälfte. Ein Bier (Dose) kostet 2,50$, ein Viertel Wein 4 $, eine Flasche Wasser (1,5l) 2 $. Hier sei einfach noch mal ins Gedächtnis gerufen, daß jede einzelne Flasche per Schiff auf die Insel gebracht werden muß (und der Müll den gleichen Weg wieder zurück nehmen muß).

Wir hatten eine Garden Villa, die übrigens zweimal täglich gesäubert wird (eine täglich Überraschung ist dabei die Art und Weise, wie das Bettlaken neu gefaltet wird). Die Garden Bungalows sind etwas größer als die Beach Villas und haben auch, im Gegensatz zu den Beach Villas, zwei getrennte, große Betten. Zu dieser Zeit ist das Klima sehr gut erträglich und der große Vorteil der Beach Villas, Wind vom Meer zu bekommen, ist nicht ganz so gravierend. Außerdem waren wir so gut wie nie im Bungalow außer um zu schlafen, zu duschen oder das Logbuch zu schreiben. Wenn es etwas schwüler ist, ist ein Bungalow am Meer aber sicher die bessere Wahl! Hier ist es Geschmackssache, welcher Strand der Insel einem besser gefällt. Generell sind die Beach Villas von 101 bis 119 auf der Seite vom Strand, wo auch die Bootanlaufstelle ist. Die Bungalows 140 bis 155 sind auf der gegenüberliegenden Seite (dieser Strand hat uns besser gefallen, aber wie gesagt, das liegt wohl im Auge des Betrachters). Man muß aber wissen, daß es auch sog. Beach Villas gibt, die zwar zum Meer hinaus gehen, aber kein Strand davor haben, nur eine Mauer zum Meer. Man hat hier keine Möglichkeit direkt vom Bungalow zum Baden zu gehen.
Die Wasser-Bungalows sind in einem desolaten Zustand. Man glaubt einfach nicht, daß sie noch vermietet werden, aber einige unverzagte Gäste haben dort gewohnt. Diese Wasser-Bungalows sollen aber abgerissen und neu aufgebaut werden. Bis das nicht geschehen ist, ist von diesen Bungalows aber dringend abzuraten!
Auch hier ein Wort zur geschmähten Klimaanlage: sicher, das Teil ist nicht neuester Standard. Aber auch hier sollte man sich einfach mal klar sein, daß man a) keinen First-Class-Urlaub gebucht hat (deutlich am Preis zu erkennen!) und b) man sich in einem Land der Dritten Welt befindet. Ob man da unbedingt auf digitale und fernbedienbare Klimaanlagen Wert legen sollte, lassen wir mal dahingestellt. Generell ist es im Januar durch die dann herrschenden klimatischen Verhältnisse so, daß man nicht unbedingt eine Klimaanlage braucht (Brigitte holt sich da eh sofort einen gesalzenen Schnupfen). Der Deckenventilator und guter Durchzug sind fast sinnvoller. In den schwülen Sommermonaten ist die Klimaanlage aber sicher ein Segen. Und dann muß man schon zugestehen, daß das Teil eher laut ist (der Deckenvent allerdings auch...)

Zur Tauchbasis:
Wir haben uns dort sehr gut aufgehoben und betreut gefühlt. Die Tauchlehrer und –guides waren durchwegs sehr nett. Der Basisleiter Thomas ist leider fast die ganze Zeit in Deutschland auf der „Boot“ gewesen. Bei seiner Abreise hat er sich allerdings bei den von ihn betreuten Tauchern persönlich verabschiedet und sie auf seinen Vertreter, Schröni, verwiesen. Fanden wir sehr höflich und souverän.
Brigitte hatte, wie gesagt, einen Tauchkurs gebucht und nachdem sich niemand dazu gesellte, kam sie in den Genuß eines Privatkurses bei Schröni. Besser kann’s einem ja wohl nicht gehen J! Nach vier Tagen hatte sie also ihr vorläufiges Zertifikat in den Händen und durfte nach einem weiteren Tauchgang am Hausriff dann auch bei den Bootsfahrten mit. Schröni als Tauchlehrer ist nur zu empfehlen! Auch oder gerade WEIL er immer wieder darauf hinweist, daß er „kein bloßer Brevetverkäufer“ ist, erhält man wirklich eine umfassende, fundierte und sehr engagierte Ausbildung. Prädikat ÜBERAUS EMPFEHLENSWERT! René hat bei Schröni einen Nitrox-Kurs (2 Abende) gemacht und war ebenfalls sehr zufrieden.
Das Hausriff ist noch relativ mitgenommen von der Korallenbleiche. Aber für einen Tauchneuling wie Brigitte gab es auch hier viel zu sehen. Nachdem man dann auch die anderen Tauchplätze gesehen hat, ist aber klar, daß alte Tauchhasen vom Hausriff eher enttäuscht sind!
Die weiteren Tauchgänge haben Brigitte und René immer „guided“ machen müssen (klar! Muß man, wenn man keine 30 Tauchgänge in den letzten 18 Monaten vorweisen kann) und wir sind eigentlich auch mit allen Guides zufrieden gewesen. Sicher, jeder Guide ist anders, aber das ist ja auch eine Möglichkeit bei jedem einen etwas anderen Blickwinkel abschauen zu können. Wir können uns eigentlich über niemanden beschweren. Es gilt halt immer auch der alte Spruch „so wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch heraus“.

Die Flaschen werden bei den Ausfahrten vom Personal an Bord gebracht, die Ausrüstung muß man über einen Steg zum Dhoni selber tragen, was uns nicht weiter gestört hat. Der Flaschendruck war eigentlich immer ok. Will man statt der 12-Liter-Flasche 15 Liter, so muß man 3$ Aufpreis zahlen. Nitrox kostete übrigens keinen Aufpreis. Auf die Sicherheit wird auf jeden Fall geachtet. So ist beispielsweise das Briefing relativ ausführlich und es wird darauf geachtet, daß es jeder mitbekommt. Insbesondere Crazy Frank hat das Briefing mehrmals in kleineren Gruppen wiederholt. Vor dem Tauchgang werden von einem Guide die Strömungsverhältnisse gecheckt. Und nach jedem TG werden die Tauchzeit und –tiefe notiert. Der Zustand des Leihmaterials ist insgesamt ok, könnte aber manchmal besser sein. Aber vielleicht liegt’s ja am feuchten Klima. Insbesondere deshalb würden wir jedem einen eigenen Anzug empfehlen.

Die Tauchplätze sind interessant und vielseitig und laut aushängender Karte lassen sich 46 Tauchspots von Machchafushi aus erreichen. Natürlich gibt es einige Spots, die sehr begehrt sind und daher immer wieder angeboten werden. Manchmal wäre vielleicht etwas mehr Abwechslung schön gewesen. Aber gerade Madivaru (Mantas!) und Angaga (Haie!) wurden sehr oft von einigen Tauchern speziell gewünscht und man hat dann in der Basis diesen Wünschen eben entsprochen. Also: fragen, wenn man einen besonderen Spot haben will! Ziemlich frech finden wir es allerdings, wenn ausgerechnet diese Taucher, die um einen speziellen Spot bitten, der dann auch ausgehängt wird, dann letztendlich selber NICHT dorthin fahren. Dann hat man z.B. das dritte Mal hintereinander Madivaru aushängen und die, die sich das wünschten, entscheiden sich dann doch für den anderen Spot. Ärgerlich, denn sonst wäre vielleicht ein neuer Spot angeboten worden.

In den letzten Tagen wurde die Insel von zwei italienischen Invasionen überrollt: ca. 80 Italiener bevölkerten die Insel. Das ist ja nun prinzipiell natürlich kein Problem, aber von diesen 80 Gästen waren gerade mal 4 Taucher dabei (die Insel hat insgesamt knapp 140 Betten). So wurde an einem Tag am Nachmittag nur noch ein Boot angeboten und auch das war nicht voll. Wir sind ein bißchen gespannt, wie sich das dort weiter entwickelt. Wenn dieser Trend anhält (weniger Taucher unter den Gästen), bleibt abzuwarten, ob die Tauchbasis dann weiterhin in der Größe und Güte (sehr gut ausgestattet, organisiert und geführt) bestehen bleibt oder ob das Inselmanagement in Zukunft eher Gäste mit der Zielrichtung „Familienurlaub“ im Blick hat. Vielen der Taucher wurde es dann nämlich etwas zu „umtriebig“. Daß Kinder toben wollen und dabei laut sind, ist nur verständlich und natürlich, aber die meisten Taucher hätten es gerne etwas ruhiger gehabt. Hier kann es in Zukunft Konfliktpotential geben, denn beiden Gruppen (die, die einen ruhigen Tauchurlaub haben wollen und den Familien mit Kindern) kann man auf der eher kleinen Insel wohl schlecht gleichzeitig gerecht werden. Vielleicht auch ein Hinweis für Sub-Aqua, ihr Kontingent an Plätzen gut auszuschöpfen, so daß immer genügend Taucher auf der Insel sind, damit die Basis die nötige Auslastung hat und weiterhin so bleibt, wie sie ist.

Alles in allem haben wir einen Traumurlaub dort verbracht, sehr nette Leute kennen gelernt und festgestellt, daß wir nach zwei Wochen gerne noch länger geblieben wären. Es wird nicht unser letzter Urlaub auf den Malediven sein! Wir können Machchafushi nur empfehlen! Auch wenn man vielleicht ein Auge darauf behalten sollte, wie sich diese Insel entwickelt. Es erwartet dort einen kein Luxusurlaub, aber sehr erholsame, relaxte Tage, traumhafte Tauchplätze, eine hervorragend geführte Tauchbasis, durchwegs nette und kompetente Tauchlehrer und eine gute Stimmung!
Brigitte und René

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 3842
Machchafushi Dive Center
Geschrieben am 05.06.2003 von BarakudaDiver [CMAS2*, Rescue,, 220 TG]

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Machchafushi 2003 ( 17.05.- 01.06.2003 )

Über Sub- Aqua gebucht haben wir uns am 17.05.2003 via Frankfurt auf den Weg auf die Males gemacht.

Der ca. 10 stündige Flug mit LTU verlief ohne Probleme, diesmal sogar mit einer sehr netten Crew.

In Male ( Hulule ) angekommen verspürten wir beim Ausstieg erst einmal die lange vermisste Hitze und eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Die Einreiseprozedur verlief Problemlos, nur die Beamte mit Mundschutz wirkten doch etwas befremdlich. Auch die Koffer wurden schnell ausgeladen. Beim Verlassen des Flughafengebäudes öffneten sich jedoch die Schleusentore über uns und ein heftiger Regen setzte innerhalb kürzester Zeit alles unter Wasser. Wäre der Regen 30 Minuten vorher niedergegangen, wäre unser Flieger gleich weiter nach Colombo geflogen; Landung unmöglich.
So jedoch hatten wir Glück gehabt und mussten lediglich ca. 70 Minuten auf den Weiterflug warten.

Auch dieser verlief problemlos; auch unser riesiges Tauchgepäck ( 2 komplette Ausrüstungen im Megatrollie ) wurde anstandslos mitgenommen

In Machchafushi angekommen waren wir erst einmal sehr überrascht, dass ca. 43 % der Gäste Italiener waren. Diese Übermacht kannten wir nicht vom letzten Mal.
War aber nicht weiter schlimm, es waren ja nur 6………Von insgesamt 14 Gästen………
Und von den 14 waren wir mit 4 Mann dabei.

Das war in der ersten Woche Robinsonfeeling pur.

Tauchen:Vor allem auf dem Dhoni hatten wir Platz ohne Ende, da nur insgesamt 3 Taucher unter den Gästen waren; MAD DOC Holiday, Monika und ich.

Monika wollte nicht so viel tauchen, daher war mein Haupt- Buddy Jörg, der Inselarzt, der
so ziemlich gleiches Niveau und Luftverbrauch wie ich hatte. Unter Wasser hatten wir viel Spaß, machten einigen Blödsinn, der die Guides manchmal um den Verstand brachte…..
Vor allem Kalle, der liebe neue Instructor, glaubte manchmal dem Wahnsinn verfallen zu sein, wenn er sah, wie ich mich in Jörgs Flosse verbissen habe, oder er mir den A…. mit der Flosse untere Wasser versohlte….

Thomas, der Basenleiter, verbrachte seinen Urlaub mit Chierie in Sri Lanka, und kam leider erst am 28.05. zurück.

Auf der Basis gab es einige Veränderungen. Schröni ist gegen Ende Mai nach Angaga gegangen. Liane geht Ende Juni und macht erstmal lange Urlaub, vielleicht 1 Jahr in Australien.
Kalle ist seit ca. 4 Wochen neu dabei; er war vorher auf Bathala.
Dann sind da noch Any und Nanni aus Italien und Sameer, ein maledivischer Tauchlehrer.
Die Crew besteht also b.a.w. aus Thomas, Chierie, Kalle, Any und Nanni sowie Sammer,
und bis Ende Juni auch noch aus Liane.

Die Tauchbasis wurde leicht umgebaut, vor allem der neue Ausrüstungsraum ist eine gute Idee, da der Alte doch sehr klein war.
Vor der Basis gibt es einen kleinen Springbrunnen.

Auch ein neues Dhoni ist in Betrieb, die Tahlueel, diese hat ein Sonnendach, auf dem man schön relaxen kann.

Insgesamt konnte ich 30 Tauchgänge machen, die fast Alle sehr schön waren.
Den Walhai vor Ari Beyru haben Jörg und ich leider nicht gesehen, wir waren zu tief, heul.
Bis wir darauf aufmerksam wurden, dass alle ziemlich oben waren war er auch schon wieder weg.

Dafür hatten wir 2 Mal das Glück Mantas zu sehen, wobei ich mit dem 2.ten tanzen durfte und viele Fotos verschossen habe; hoffentlich sind sie was geworden.

Wie gesagt, die erste Woche war sehr relaxt auf dem Dhoni, manchmal hat fast die komplette
Staff uns begleitet, da ja eh nix zu tun war.

Da auf der Basis Nitrox kostenlos angeboten wird habe ich natürlich einen Nitroxschein,
Level 1+2 nach NRC absolviert ( USD 145 + 40 USD )
Monika machte ihren AOWD, und sogar Roland und Romelia konnten wir zum Tauchen
überreden, sie haben bei Kalle ihren OWD gemacht. Eine harte aber erfolgreiche Ausbildung
haben sie bei Kalle genossen.

In der 2.ten Woche wurde es etwas voller; hier waren wir ca. 30-35 Gäste, davon 19 Taucher.
Es war ein schönes Europa Gemisch; Deutsche, Schweizer, Österreicher, Italiener, und 2 Iren.

Restaurant: Das Essen war gut, es gab immer reichlich und schmeckte. Hauptsächlich gab es Fisch, Hühnchen, Pasta, oft Beef und immer Salate. Obst sehr wenig, dafür viel Süßes.

Auch die indische Ecke wurde immer gut bestückt.

Die Kellner waren immer sehr freundlich, zuvorkommend und zu Späßchen aufgelegt.
Wir hatten das besondere Glück von Mohammed, „Koshima“ während unseres Urlaubes betreut zu werden. Nicht umsonst wird er auch „Mr. Sunshine“ genannt.
Auch bei dem maledivischen Nationaltanz, dem „Boduberu“ war er der Frontmann.

Bar: Die Sunsetbar neben der Tauchschule wurde geschlossen, dafür der Coffeshop am Pool
eröffnet. Aber man wurde auch im alten Bereich bedient. Offiziell schließt die Bar nach wie vor um 19.00, danach ist Restaurantbetrieb. Aber wegen der wenigen Gäste konnte man auch bis 22.00 dort was trinken, ansonsten in der Main Bar beim Restaurant.

Erfreulicherweise sind die Getränkepreise immer noch sehr niedrig und stabil geblieben.
Softdrinks 2,00 USD, Anchor Bier 2,00 USD, 1,5 Liter Wasser 2,50 USD, 2 Liter mit
leichtem Prickel 3 USD, ( Zipfer ) Bier vom Fass, Becks, Tiger, und holländische Biere
3 USD, Weine ab 14 USD, jeweils zzgl. 10% Service Charge.

Zimmer: Nach wie vor sehr geräumig und sauber. 1 Kakerlake in 2 Wochen, die wir wohlbehalten an die frische Luft gesetzt haben und natürlich die obligaten Riesenameisen im Bad, aber nicht so viele.

Die Insel wurde doch nicht am 01.06. wg. Renovierung und Abriss der Wasserbungis geschlossen. Adam der Manager nannte als Grund die momentane Lage auf den Malediven als Grund. Die Irak Krise und SARS lassen die Besucher zahlen einbrechen.
So waren auf Ari Beach nur 10 Gäste, Vakaru hatte auch sehr wenig, andere Inseln im Süd- Ari Atoll haben komplett geschlossen.
Aus diesen Gründen wurde auf Machcha die Umbauinvestition in Höhe über 1 Million Dollar
auch erst einmal zurückgestellt.

Strand: einfach paradiesisch. Sauber, gepflegt, mit tollem Blick auf das Meer, ohne störende Wellenbrecher . Zu unserer Zeit hatten wir bei Ebbe absoluten Tiefstand von 135 cm, da lag das komplette Riffdach trocken.

Gerade auf Vakaru hat man dann da die hässlichen Mauern gesehen, die hoch aus dem Wasser ragten.

Wetter: einfach traumhaft und viel Glück. Ab und an mal für 10 Minuten etwas Regen,
ansonsten jedoch strahlend blauer Himmel, viel Sonne und gut heiß.
Min / max 27-36 Grad, 80-96 % Luftfeuchtigkeit.
Abends hat es sich meistens etwas zugezogen, jedoch immer nur in einiger Entfernung;
Jede nacht konnte man Donnergrollen hören und Wetterleuchten sehen, die uns jedoch verschont haben.

Nur die Nacht vom 29.ten auf den 30 ten um 05.15 Uhr hat das Unwetter unsere Insel erreicht. Da tobte der Bär für ca. 30 Minuten gebau über uns und schlug auch irgendwo auf der Insel ein, ohne jedoch etwas zu beschädigen,

Am 30.ten Mittags gab es dann nochmals einen kurzen Gewitterschauer, danach war wieder alles bestens.
Fazit:
Es waren wieder einmal 2 traumhafte Wochen im Paradies, an denen es nichts auszusetzen gab. Ausser, dass wegen der geplanten Schließung, die nun doch nicht stattfand, wir in eine teurere Preissaison geraten sind, und uns nun deswegen mit Sub-Aqua auseinandersetzen müssen.
Trotzdem:
Machcha bietet einfach das beste Preis- Leistungsverhältnis das man erwarten kann.
Niemand der Gäste in den 2 Wochen hatte etwas auszusetzen, außer, dass in der 1. Woche die Disco mangels Gästen nicht stattfand.

Nirgends gab es Stress, ausser den, den man sich selbst macht. Ich habe meine Strandliege kaum gesehen…….

Die ganze Belegschaft war lieb und freundlich, konnte ohne Stress sich um die Gäste kümmern und fand auch Zeit zu dem ein oder anderen Plausch.

Ganz besonders zu erwähnen die Crew um Thomas, die einfach eine wirklich tolle Tauchbasis
Führen.

Arno, Monika, Roland, Romelia



    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 2997
Machchafushi Dive Center
Geschrieben am 12.01.2003 von Christian Laux

11 von 11 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 7 von 11 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Reisebericht 19.07. bis 01.08.2002 Machchafushi

Zuerst einmal möchte ich mich bei all denen bedanken, die sich die Mühe machen und einen Reisebericht verfassen. Uns haben diese Berichte bei der Wahl der Insel sehr geholfen.

Nachdem uns nun die kalte Jahreszeit im Griff hat und einige Zeit seit unserem Aufenthalt auf Machchafushi vergangen ist, möchte ich über unsere Eindrücke unseres ersten Maledivenurlaubs berichten.

Anreise:
Über den Transfer wurde bisher viel geschrieben, daher hier auch nur einige kleine Anmerkungen.
Meine Frau und ich sind mit der LTU geflogen. Benutzt wurde einer der neuen Airbusse in dem ich bei einer Körpergröße von 191 cm eine sehr geringe Beinfreiheit hatte. Mit dem äußerst dürftigen Raumangebot hatten auch sehr viel andere Fluggäste ihr Leid. Es wird von LTU die "First Comfort Class" angeboten. Diese kostet pro Fluggast einen Aufpreis von etwa 900 €. Wer es sich leisten kann und will, soll es tun. Die Sitze sind bequemer und das Platzangebot empfand ich als sehr beneidenswert (wir haben uns die First Comfort durch den Vorhang angeschaut), auch war der Service besser aber an dem gab es auch bei uns nicht auszusetzen.

Während unseren Aufenthaltes auf Machchafushi hörten wir dann von einigen Urlaubern, dass es sich lohnen würde, sich die Mühe zu machen, die Reise selbst zusammen zustellen. Flug und Inselaufenthalt getrennt.
So gibt es die Möglichkeit mit der Emirates Airways von Düsseldorf oder Frankfurt nach Male zu fliegen. Bei der Anreise hat man einen Zwischenstopp in Dubai mit Übernachtung in einem first class Hotel (bestimmt interessant). Der Service an Bord soll sehr gut sein und der Fluggast sitzt nicht so beengt wie wir es taten. Das ganze soll pro Person auch noch etwa 300 € billiger sein. Ich denke eine Suche im Internet lohnt sich da schon.

Beim Transfer mit dem Wasserflugzeug gab es keinerlei Probleme. Für das Übergewicht beim Gepäck wurde keine Gebühr erhoben. Uns störten nur die recht langen Wartezeiten beim An- und Abflug, die wir in der klimatisierten Halle des Flughafens verbrachten.

Das Wetter:
Die Zeit für unseren Malediven Urlaub lag mitten in der Monsum Zeit. Vom Monsum bekamen wir einige kleine Kostproben zu spüren. An vier aufeinander folgenden Tagen regnete es vormittags teilweise sehr stark. Nachmittags klärte es sich auf und das Wetter war freundlich. An diesen Tagen waren die Bootsausfahrten nicht mehr spaßig. Bei einem starken Wellengang musste die Fahrt gedrosselt werden, da das Dohni mehr Wasser aufnahm als die Besatzung abpumpen konnte. Zweimal hieß es "Mann über Bord". Da wir aber die Tauchanzüge während dieser Fahrten nicht auszogen (es war kalt und nass) und die beiden durch den Auftrieb über Wasser blieben, waren sie schnell wieder an Bord. Mir schlug der starke Wellengang auf den Magen und ich verzichtete an diesen Tagen auf den zweiten Tauchgang.
Ansonsten war das Klima sehr angenehm. Bei ca. 28 bis 30° Celsius und ein ständig leichter Wind, der Nachts etwas stärker wurde, haben wir uns wohl gefühlt. Die Klimaanlage im Bungalow haben wir nachts nicht anschalten müssen. Der Deckenventilator war ausreichend.

Die Insel:
Die Insel sieht aus der Vogelperspektive tatsächlich aus wie ein Spiegelei. Es war schon faszinierend die vielen kleinen Insel vom Wasserflugzeug aus zu betrachten. Am Strand ist die Insel in etwa zehn Minuten umrundet. Das Inselinnere ist sehr schön mit Palmen und anderen uns unbekannten Pflanzen dicht bewachsen. Die Palmen reichen bis zu dem teilweise 25 Meter breiten Strand. Auf dem Weg zwischen Tauchbasis und Restaurante befindet sich eine sehr schöne große Voliere mit einheimischen Vögeln. Ein nicht mehr zu benutzender Tennisplatz (sehr schlechter Zustand) gammelt als Inselzentrum vor sich hin. Ein Volleyballplatz auf dem Abends das einheimische Inselpersonal unterstützt von Gästen spielt, befindet sich gleich nebenan. Am Stand gleich neben der Rezeption, zwischen dem Pool und der Tauchbasis befindet sich eine Strand-Bar, an der nach den Tauchgängen gefachsimpelt wurde.
Die Insel macht bis auf dem Tennisplatz einen sehr gepflegten Eindruck (muss man auf den Malediven Tennis spielen??). Alles ist sehr sauber und in gutem Zustand. Die Schuhe haben wir während unseren Aufenthaltes nicht benutzt. Ich habe mir das vorher nicht vorstellen können und es war Anfangs schon ein ungewohnt seltsames Gefühl ständig barfuss zu laufen, genauso seltsam wie nach 14 Tagen wieder Schuhe an den Füssen zu tragen.
Auf der Insel war ein deutscher Arzt (allg. Mediziner), der Abends eine oder zwei Stunden Sprechzeit hatte. Er hatte auch einige Patienten zu versorgen. Eine Einrichtung, die auch als Kriterium bei der Inselwahl für uns eine Rolle spielte.

Gebaut wurde auf der Insel. Natürlich muss in einer Ferienanlage das Ein oder andere erneuert werden. Wir wünschen ja auch alles in einem tadellosen Zustand vorzufinden. Die Tauchbasis wurde ausgebaut (neuer großer Trockenraum) und die Wasserbungalows Nr.3 bis Nr.10 wurden renoviert. Von den Bauarbeiten bekamen wir fast nichts mit. Sie wirkten nicht störend, da sie mit Rücksichtnahme auf die Gäste erst gegen 10.00 Uhr begannen. Ein Ausschlafen war immer möglich.
Überhaupt strahlte die Insel eine Natürlichkeit und wohlige Ruhe aus. Alles ging ganz gemächlich zu. Es gab keine Animation mit lärmenden Urlaubern sondern nur das Rauschen des Meeres und der Palmen. Ein Ort an dem man die Seele baumeln lassen konnte.
In der ersten Woche unseres Aufenthaltes war die Insel zu etwa 50% belegt. Sie machte einen verschlafenen Eindruck. Dieser Dornröschenschlaf wurde mit dem Beginn der Sommerferien in Deutschland unterbrochen.
Die Nationalitäten der Urlauber setzten sich aus ca. 80% Deutschen, 15% Japaner, 5% Franzosen zusammen.
Von den Versorgungs- und Entsorgungseinrichtungen die sich gut versteckt in der Inselmitte befinden, sieht und spürt man nicht viel, außer man sucht danach.

Unterkunft:
Wir selbst wohnten in Bungalow Nr. 147, einem Doppel Bungalow (wie alle Bungalows). Die Unterkunft ist sehr geräumig. Die Betten waren sehr gut, keine durchgelegenen Matratzen. Zur Ausstattung gehörten Ventilator, Klima, Fön!!!, geräumiges Bad. Alles war sehr sauber und ordentlich.
Die Rattanmöbel aus dem Bungalow stellten wir auf die, dem Strand zugewandte und ab Mittags schattige Terrasse. Auf einer Art Hollywoodschaukel die sich auch auf der Terrasse befand, konnte man seinen täglichen Taucherlebnissen nachträumen. Vor der Terrasse wuchsen Palmen und andere halb hohe Pflanzen. Der Pflanzenstreifen war etwa 10 Meter breit, daran grenzte der etwa 25 Meter breite feinsandige Strand.
In der ersten Woche auf Machchafushi hatten wir das Glück, dass der Nachbar- Bungalow nicht belegt war. Mit dem Einzug eines Pärchens mit Kind änderte es sich, war aber noch Ok. Die Zimmer wurden ein bis zweimal täglich gereinigt. Ungeziefer gab es natürlich, aber wo gib es das nicht. Es war schon recht interessant, diese uns unbekannten recht großen Ameisen zu beobachten. Auch hatten wir Kakerlaken im Bungalow. In den zwei Wochen verirrten sich drei der einheimischen Tiere zu uns. Sie hatten jedoch keine Chance gegen meine Sandalen.

Hier eine kurze Auflistung der Bungis:

Nr. 101 und 102, sehr breiter Strand, zwischen Bungis und Strand kaum Pflanzenwuchs, immer etwas Wind (nachts angenehm), sehr nahe der Tauchbasis

Nr. 103 bis 119, relativ breiter Stand, Zahlen aufwärts immer dichter werdender Pflanzenwuchs zwischen Bungis und Strand (weniger Wind)

Nr. 120 bis 140, kein Strand sondern Befestigungen (kleine Betonbuhnen) mit Blick auf die Wasserbungis

Nr. 141 bis 156, sehr breiter Strand, schattenspendender Bewuchs zwischen Bungis und Strand, Blick auf den Strand, Terrasse mittags schattig

Nr. 401 bis 404, Bungalows für Angestellte (Inselinneren)

Nr. 301 bis 310, Bungis im Inneren der Insel, schattig, windstill daher sehr warm, nicht so schön aber preiswerter.

Wasserbungis Nr. 1 und 2 waren renoviert. An den anderen wurde gearbeitet. Sie sind nicht so geräumig, etwa 25% kleiner als die Bungalows auf der Insel mit einem geschlossenem Bad. Einen direkten Zugang zum Wasser gibt es nicht. Immer etwas Wind, sehr angenehm. Die Terrasse (ab Mittag im Schatten) ist zum Meer gerichtet. Der Steg zu den Bungis ist wieder in Ordnung

Verpflegung:
Man muss bei der Beurteilung der Verpflegung berücksichtigen, das ein enormer logistischer Aufwand erforderlich ist, damit es den Urlaubern an fast nichts mangelt. Aus diesem Grund muss dann auch schon mal auf das Ein oder andere verzichtet werden.
Das Frühstück, Mittag- sowie das Abendessen wurde in Büffetform angeboten. Uns wurde beim ersten Restaurantbesuch ein Tisch mit schöner Aussicht zum Wasser zugewiesen, den wir bis zu unserer Abreise auch behielten. Auch hatten wir bis zur Abreise die gleiche, freundliche aber manchmal recht träge Bedienung.

Beim Essen gehen die Meinungen recht weit auseinander.
Das Frühstück war einfältig, es gab Toast, Butter und Marmelade sowie eine Sorte Käse und Wurst ausreichend. Wollte man Eier in verschiedener Zubereitung und Obst zum Frühstück essen, musste man zur Eröffnung des Büffets da sein, denn nachgefüllt wurde kaum. In einer Schale entdeckte meine Frau ein paar Löffelchen Haferbrei, sie freute sich, denn das entsprach ihren Frühstücksgewohnheiten. Wir teilten der Bedienung unseren Wunsch, jeden Morgen eine kleine Schale Haferbrei zu essen mit. Freundliches Nicken und Nachfrage beim Koch ergaben, es wird in Ordnung gehen. Als Dankeschön und wie auch für jeden Extradienst erwartet, ein kleines Trinkgeld. Leider klappte es in den zwei Wochen nur ganze zweimal, tapfer wartete meine Frau täglich die erste halbe Stunde auf ihren Haferbrei und tröstete sich dann mit etwas Obst, was ich ihr vorsichtshalber geholt habe.

Zum Mittag- und Abendessen gab es verschiedene Fleischsorten (Geflügel, Rind), verschiedene Gemüse sowie Nudeln, Reis oder Kartoffeln, mal gekocht, mal gebraten. Fisch gab es fast jeden Abend. Dazu konnte man sich von verschiedenen Salaten bedienen. Abgerundet wurde das Ganze durch ein wenig Obst, Kuchen und Dessert.
Nachdem in der zweiten Woche die Insel fast komplett mit Gästen belegt war, hatte das Küchenpersonal sichtlich Probleme mit dem Nachschub. Obst gab es sehr spärlich und wir mussten uns früh einen kleinen Teller mit Melone oder Annanas "sichern" um überhaupt etwas Obst zu bekommen. Wer eine halbe Stunde nach der Restaurant Eröffnung kam, stand vor den kläglichen Resten einer ersten Büffetschlacht. Die Tabletts wurden nach der ersten Leerung nur sehr zögerlich und sparsam belegt.
Wir haben das Beste daraus gemacht und sind in der zweiten Woche zeitig Essen gegangen.
In der ersten Woche wurde zu unserer Überraschung ein Strand Barbecues organisiert. Es wurden Matten am Strand verteilt und wir konnten uns an verschiedenen Grills bedienen. Ein Büffet stand etwas abseits. Wir holten unser Essen und setzten uns zu den anderen auf unsere Matten um ein Holzfeuer. Es ist wohl nichts für Jedermann, wir fanden es aber recht interessant. Es fördert doch den Kontakt zu anderen Urlaubsgästen auf der Insel.

Uns hat`s gut geschmeckt. Das Dessert freilich war einfach nur süß und mit wenig Fantasie und Liebe gemacht.
Beim Körpergewicht habe ich ein weinig dazu gelegt (obwohl wir 2 Tauchgänge pro Tag durchführten).
Die sonst so leckeren Fruchtsäfte, wie wir sie aus südlichen Urlaubsländern kennen, waren auf Machchafushi leider nicht so toll. Sie glichen eher den Säften aus Tetrapacks die wir aus Deutschland kennen.

Hier einige Preise:
1,5 Liter Wasser 2,75 US Dollar
0,3 Liter Cola 2,50 US Dollar
lösl. Kaffee für zwei Tassen 2,50 US Dollar
Dazu kommen bei der Endabrechnung pro Posten 0,25 US Dollar Trinkgeld.

Tauchen:
Die SUB AQUA Tauchbasis, geführt von Thomas mit seiner Crew machte auf uns einen guten, ordentlichen und aufgeräumten Eindruck. Der zu kleine Trockenraum ist ja bald Geschichte. Da wir eigenes Tauch Equipment haben, mussten wir uns nichts leihen.
Anfangs wurden täglich 2 Tauchausfahrten angeboten. Dies wurde auf Grund der größeren Anzahl Taucher in der zweiten Woche auf 4 bis 5 Ausfahrten aufgestockt.
Während unseren Aufenthaltes auf Machchafushi wurden für die Ausfahrten mit dem Dohni keine Gebühren erhoben. Zu unserem Glück gab es gegen 3 US Dollar Aufpreis 15 Liter Atemluftflaschen (Ich gehe zum Leidwesen meiner Frau recht verschwenderisch mit der Luft um).
Es ist billiger das Tauchen in Deutschland zu buchen.

Täglich bis 14.00Uhr werden die Listen für den nächsten Tauchtag ausgehängt und jeder hat somit die Möglichkeit, Selbst zu bestimmen, wo er abtauchen möchte.
Pro Dohni waren 10 bis 12 Taucher (plus Guide und 3 Mann Besatzung) anwesend. Es kamen auch schon mal vor, dass wir nur mit sechs Tauchern an Bord waren.
Es gab sehr beliebte Spots. Diese Dohnis waren dann auch sehr schnell belegt. Wenn alle angebotenen Donis belegt waren, wurde ein weiteres dazu angeboten. Wünsche von uns wurden dabei berücksichtigt. Es war für jeden Platz und wir haben alle Tauchspots mindestens einmal in den 14 Tagen betauchen können.
Das Briefing an Bord wurde in Englisch durchgeführt. Die Strömungsverhältnisse wurden vor dem Tauchgang nicht immer zu unserer Zufriedenheit vom Guide gecheckt. Besonderer Dank gilt Fayaz. Seine ruhige Art uns alles zu erklären hat uns sehr gut gefallen. Er war mit Herz und Seele beim Tauchen dabei.

Erschrocken waren wir bei unserem ersten Tauchgang. Waren wir doch vom Roten Meer Sichtverhältnisse von bis zu 50 Meter gewohnt, so hatten wir auf Grund der starken Planktonbildung Sicht bis max. 20 Meter. Auch die Vielfalt an Schwarm- und Einzelfisch wie im Roten Meer, fanden wir nicht. Der Meeresboden sah sehr trostlos und grau aus. Es war ein riesiger Korallenfriedhof. Zu sehen war nackter Fels und am fuße des kahlen Riffs lagen große Berge, wie künstlich aufgehäuft, von abgestorbenen Korallen. Es war nichts von der Farbenpracht der Malediven zu sehen, von denen wir immer wieder gehört hatten und die wir aus (wohl älteren) Filmen kannten.
Wir dachten zuerst, das wir mit dem ersten Tauchgang wohl einen der schlechteren Spots betaucht hatten und legten Hoffnung in den nächsten Tauchtag. Wir wurden maßlos enttäuscht. Es gab kaum Kleinlebewesen wie Schnecken oder Muscheln. Hier und da war zwar mal eine Zacki oder eine Muräne zu sehen. Bei einigen Tauchgängen konnten wir die Fische die wir sahen an beiden Händen zählen.
Gut, wir haben Mantas, Adlerrochen und verschiedene Haie gesehen. Es macht aber doch sehr nachdenklich und traurig, wenn diese Naturkatastrophe direkt vor den Augen erscheint.
Man kann beobachten, wie sich an einigen Stellen die Natur ihr Reich zurück erobert. Besonders die Weichkorallen wie die Rasenkoralle und die Goniopora sowie Gorgonien wachsen wieder. Es werden bestimmt noch 15 bis 20 Jahre vergehen, bis es auf den Malediven wieder so aussieht wie vor der Korallenbleiche.
Ein Highlight ist, der vor der Insel versenkte 52 Meter lange Frachter. Obwohl auch das Hausriff von Machchafushi fast tot ist, macht es sehr viel Spaß den Frachter bei Nacht zu betauchen. Er liegt bis zu 32 Meter tief und ist auch schon ein wenig bewachsen. Zu sehen sind dort viele Rotfeuerfische, einige Zackis und einiges an Kleinfisch. Unter dem Frack krabbelten Langusten und ein etwa 2 Meter langer Ammenhai fanden dort seinen Schlafplatz. Unter einer Steinplatte neben dem Frack sahen wir einen Adlerrochen und einen Weisspitzenriffhai. Ohne diese sehr spannenden und wunderschönen Nachttauchgänge wäre unser Tauchurlaub sehr eintönig geworden.

Fazit:
Wir blicken mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf unseren ersten Maledivenurlaub zurück.
Wir verbrachten einen sehr erholsamen Urlaub auf Machchafushi. Auf der Insel konnten wir fernab vom Trubel ganz toll relaxen. Die Insel ist schön bewachsen und macht vielleicht gerade deshalb einen natürlichen Eindruck. Animation sucht man auf Machchafushi zum Glück vergebens.
Das Personal ist sehr freundlich aber manchmal etwas unaufmerksam und träge. Bei der deutschen Reiseleitung (Gabi) ist man gut aufgehoben und Wünsche werden soweit es geht berücksichtigt.
Weshalb wir auf den Malediven unseren Urlaub verbrachten, war die Freude auf eine hochgelobte Unterwasserwelt. Wir sind sehr enttäuscht von dem Zustand der Riffe und Korallen und damit ausbleibenden Fischreichtum rund um Machchafushi. Aber ich denke es betrifft die gesamten Malediven.

Aus diesem Grund, war dies unser erster und wohl auch letzter Maledivenurlaub.

Es grüßen Euch
Christiane & Christian

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