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Datenbank - Tauchplätze - Malediven - Machchafushi, Ari Atoll



Tauchplätze Malediven

Machchafushi, Ari Atoll

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 Datenbank - Tauchplätze - Malediven - 4 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 13779
Machchafushi, Ari Atoll
geschrieben am 26.11.2002 von Kristina und Bernd

14 von 14 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 5 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Reisebericht Machchafushi Sued-Ariatoll 2 Wochen Ende August 2002

Trotz sehr negativer Reiseberichte haben wir kurzentschlossen (durch den niedrigen Preis von 1100 Euro fuer 2 Wochen incl. Vollpension in einem Bungalow direkt am Strand) bei Sub-Aqua Machchafushi gebucht. Auch das Tauchpaket fuer 12 Tauchgaenge incl. Begleitung machten wir von zu Hause aus klar. Bootsfahrten kosten im Sommer keinen Aufpreis.

Flug mit LTU, Transfer zum Wasserflieger, Flug mit Wasserflieger (Trans Maldivian Airways verlangte nicht mal Aufpreis fuer Uebergepaeck ueber 50kg) und Bootsshuttle zur Insel klappte prima. Nach dem obligatorischen Frucht-Begruessungs-Cocktail, einer Kurzeinweisung durch die Reiseleiterin Gaby bekamen wir unseren Bungalow auf der Westseite der Insel (wir hatten per Mail vorher angefragt).

Der Bungalow war sehr gross, erschien aber etwas abgewohnt. Die Klimaanlage rattert vor sich hin, war aber leider nur digital regelbar (entweder aus oder eiskalt). Das Bad war sauber (mit funktionierendem Foehn!!!), aus der Dusche kam ausreichend warmes Wasser. Insgesamt war alles genauso wie wir es uns vorgestellt haben: nicht perfekt, aber gut genug um 2 schoene erholsame Wochen zu verbringen.
Der Strand an der Westseite ist traumhaft, an anderen Inselseiten jedoch sehr schmal, so dass manchmal gar kein Platz fuer die Liegen war.
Das Essen war reichlich, immer in Buffetform. Satt ist man immer geworden, die Auswahl war aber doch ein wenig eintoenig. Zur Tauchschule: Hier haben sich die Meinungen sehr geteilt. Die Einen fanden sie super, die Anderen waren absolut enttaeuscht. Wir gehoeren zur letzteren Gruppe. Der Umbau ist fertig. Die Basis hat einen Bartresen, an dem man bedient wird. Fragen wurden kurz beantwortet, Fischbestimmungsbuecher wurden nur auf Anfrage rausgegeben. Fragen wie: „Was kann das fuer ein Fisch sein: er ist relativ gross hat einen blauen Kopf und gelbe Flossen?“ Wurden (von Thomas=Basenleiter) mit einem Achselzucken mit Verweis aufs Buch abgetan (Gelbflossenstrassenkehrer). Ein gemuetliches Beisammensitzen und Logbucheintragen nach dem Tauchgang gab es nicht (wo auch? es gibt keinen Tisch). Sie haben sicher ihren Job dort getan, mehr aber nicht. Betreut haben wir uns nie gefuehlt. (Das es auch anders geht haben wir auf Veligandu 4 Monate vorher gesehen. Dort wurde man beispielsweise angesprochen, ob man es nicht mal mit weniger Blei versuchen will.) Kursteilnehmer und Nitroxtauchern ging es da wohl besser.
Jeden Tag fahren bis zu 4 Boote zu Tauchplaetzen im Umkreis von 1h. Es werden Tagesausfluege ins noerdlichere Ari-Atoll angeboten, Early-Morning-Dives. Nachttauchgaenge (auch begleitet) am Hausriff. Trotzdem auch hier Abstriche. So kommt es dass an manchen Tagen nur ein Boot rausfaehrt, auf dem sich auch mal 20 Taucher tummeln. Selbst bei Tauchplaetzen die kilometerlang an einer Steilwand entlang gehen, werden alle auf einmal abgeworfen. Haben wir auch schon anders erlebt.
Sein Tauchzeug lagert man in einer der praktischen blauen Ikea-Einkaufstaschen im einem sehr kleinen Trockenraum. Fuer die Bootstauchgaenge traegt man es selbst zum Boot, die Flasche wartet dort schon (auch das kennt man anders).
Die Briefings (in Englisch) werden direkt am Tauchplatz in voller Montur gemacht, und waren meist seeehr kurz (Rekord: Der Tauchplatz ist eine Wand, es ist ein One-Way-Tauchgang, nicht laenger als 60min, nicht tiefer als 30m, Stroemung geht da lang. viel Spass)

Das Hausriff ist durch mehrere Einstiege leicht erreichbar. El Nino hat den Korallen sicher nicht gut getan. Vereinzelt waechst etwas nach, bis es aber wieder so aussieht wie vorher dauert es wohl aber noch ein paar Jaehrchen. Fische hats reichlich. In allen Variationen. Weiss- und Scharzspitzenriffhaie, Adlerrochen, Muraenen, Schwaerme Strassenkehrer, Makrelen, Doktorfische, Wimpelfische, Fuessiliere, Schildkroeten, und sogar Delfine.
Auch das Wrack ist super, 54m lang, relativ wenig bewachsen, aber trotzdem beeindruckend.

Abschliessende Wertung: Man faehrt nach Machchafushi zum Tauchen. Jemand der Luxus haben will, muss Ihn auf den Malediven bezahlen (und auf eine andere Insel gehen). Wer Abstriche machen kann, kann ruhig nach Machchafushi (und damit viel Geld sparen). Taucher die von der Basis nur erwarten, dass sie eine Flasche (auch Nitrox) gestellt bekommen und mit dem Boot rausgebracht werden, werden begeistert sein. Die, die ein wenig Betreuung wollen und brauchen, hier und da einen Tipp bekommen wollen (wir waren mit 40 Tauchgaengen sicher nicht perfekt) sind hier falsch.

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Datenbankeintrag 13255
Machchafushi, Ari Atoll
geschrieben am 17.07.2001 von M.

10 von 11 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 8 von 8 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hallo,
ich habe im letzten Jahr meinen Malediven-Machchafushi-Urlaub gebucht.
Als ich dann so im April/Mai öfter mal im Internet die Reiseberichte gelesen habe, sind mir teilweise die Haare zu Berge gestanden: einige sehr negative Berichte waren da zu lesen.
Ich hatte mir doch tatsächlich schon überlegt ob ich umbuchen sollte !
Solchermaßen vorgewarnt hielt sich meine Vorfreude absolut in Grenzen und ich war auf das Schlimmste gefaßt. Diese Berichte haben mir schon im Vorfeld Vieles verdorben.
Wir kamen also Ende Juni diesen Jahres in Machchafushi an, bewaffnet mit Anti-Ameisen-Pulver, Anti-Kakerlaken-Pulver und Sagrotan-Spray, da im Internt nur von Ameisen, Kakerlaken und schmutzigem WC/Bad die Rede war. Doch, nichts von Alledem haben wir gebraucht !
Okay, ab und an war eine Ameise im Zimmer, aber wir sind schließlich in einem südlichen Land, was soll´s ?

Wir hatten einen Gartenbungalow, das Bad und die sanitären Anlagen waren absolut sauber, genauso das Zimmer. Die Unterbringung war super.

Zum Essen: Alles hervorragend, reichlich, viel Fisch und Hühnchen, super Salate. Das Nachtischbuffet kann man sogar als "himmlisch" betiteln.

Das Personal:  ...war durchwegs freundlich. Man sollte immer daran denken, wenn man selber freundlich ist kann man meistens als Gegenreaktion ebenfalls mit Freundlichkeit und Zuvorkommen rechnen.
Zur Insel selbst:  sehr schöne Strände, Palmenbewuchs bis ganz an den Strand, daher waren keine Sonnenschirme notwendig, die Palmen spendeten genügend Schatten.

Die Preise:  für Getränke waren absolut vernünftig.

Schnorcheln: war das absolute Sahnehäubchen ! Das Hausriff, zu erreichen über einen Steg, war vom Allerfeinsten. Riesige Fischschwärme und eine
Artenvielfalt an der man sich fast nicht sattsehen konnte. Haie, Rochen, Schildkröten, Doktorfische.. einfach phänomenal.

Also bisher kann ich nur voll des Lobes für die Insel sein.

Nun zum Negativen:
In unserem Reiseprospekt stand Juni - Juli im Preis enthalten "konstenloser Tauch-Anfänger oder Fortgeschrittenenkurs".
Dies war auch der Grund wieso wir diese Insel gebucht haben. Vor Ort mußten wir allerdings erfahren, daß wir 90 US$ für den Kurs bezahlen müssen. Dies sei eine Art "Prüfungsgebühr". Daraufhin haben wir erklärt, daß in unserem Prospekt keine Rede von einer Prüfungsgebühr sei, woraufhin die Reiseleiterin von Kreutzer uns mit den Worten abspeiste: "das ist doch logisch, daß da eine Gebühr auf Sie zukommt". Mitreisende die über Subaqua gebucht hatten, wußten von diesen 90 Dollar, dort stand das nämlich im Prospekt drin.
Bereits im Vorfeld hatte ich mich aber beim Kreutzer Kundenservice in München nochmals telefonisch rückversichert, daß wirklich der Kurs inklusive ist und erhielt dafür die Zusage.
Vor Ort wollte man davon nichts wissen und wenn wir nicht unterschrieben hätten, daß wir die 90 Dollar bezahlen, hätten wir eben keinen einzigen
Tauchgang gemacht.
Was mich zusätzlich noch ärgerte war die Tatsache, daß ich selbst den Kurs nicht fertigmachte, also auch keine "Prüfung" ablegte und doch den Preis von 36 US$ bezahlen mußte für den "Schnupperkurs"l
Soviel also zum Thema "kostenloser Tauchkurs".

Da die meisten mit uns ankommenden Touristen ebenfalls nur wegen diesem Tauchangebot diese Insel gewählt hatten, war die Tauchlehrerin Liane mit 6 Schülern total überfordert und genervt, was man auch an Ihrer Art und Ihrem Umgang mit den Schülern merkte. Zum Schluß machten 2 von 6 Schülern den Kurs fertig. Alle anderen sind abgesprungen.

Zum Tauchgebiet:
Mein Mann war vom Hausriff und dem Wrack total begeistert, die anderen angefahrenen Tauchplätze fand er nicht ganz so überwältigend (wir waren vor 2 Jahren Furanafushi / Full Moon, dort wurden nach seiner Meinung bessere Tauchplätze angefahren)

Abschließend kann ich nur sagen: Insel und Hotelservice waren super..

Die Tauchbasis hat uns nicht besonders überzeugt, aber das hängt sicherlich mit den Unstimmigkeiten bezüglich des Tauchkurses mit kostenlos ja oder nein zusammen. Dies ist aber ein Problem für das man nicht Machchafushi verantwortlich machen darf, sondern den Reiseveranstalter in Deutschland !!!!

Für Profitaucher ist die Insel wahrscheinlich ideal, es waren auch überwiegend Profi- oder Vieltaucher dort. Für Anfänger befinden wir ganz persönlich die Insel nicht ideal.

Jedem anderen würde ich die Insel aber wärmstens ans Herz legen, für uns war es ein Traumurlaub und ich war sicherlich nicht zum letzten Mal auf den Malediven.

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Datenbankeintrag 13245
Machchafushi, Ari Atoll
geschrieben am 18.04.2001 von Sonja Bragard

7 von 9 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 5 von 10 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Angepriesen wurde sie uns als DIE Taucherinsel schlechthin.  Mit 4 Sternen, üppig bewachsen und romantisch. Der Reiseveranstalter
verspricht, daß Machchafushi vom Standart anderer Resorts abweiche. War das vieleicht doch eine Drohung?  Fakt ist, wir sind in erster
Linie tauchbegeistert und waren überzeugt vom Urteil gleichgesinnter Leser der Zeitschriften "Unterwasser" und "Tauchen".  Dort wählte man Machcha zur besten Malediveninsel bzw. Taucherinsel.  Preisgünstig war das Angebot i.H.v. DM 780,- DM für 12-Tage-Non-limit auch.  Wunderbar.  Die Urteile mancher Machcha-Geschädigter im Malediven-Forum (www.malediven.net) spielte ich herunter und dachte auch nicht daran, daß der Preis für ein 4-Sterne-Resort SEHR günstig war im Vergleich zu anderen Resorts.

Gesagt getan, wir haben unbeirrt gebucht. Der Flug von Köln mit Zwischenstop München verlief reibungslos und unser Übergepäck wurde von der Gesellschaft, die den Transport mittels Wasserflugzeug zur Insel gewährleistet, ohne Zusatzkosten akzeptiert. Direkt beim Einchecken auf der Insel merkten wir, daß wir auf einer echten Taucherinsel gelandet waren.  Eine Vertreterin der Subaqua-Tauchbasis
begrüßte uns und versorgte uns mit den nötigen, taucherspezifischen Informationen. Wir konnten mit dem für jedermann obligatorischen Checkdive direkt am nächsten Morgen in unser Tauchabenteuer starten und verloren keine unnötige Zeit.Der Checkdive wird im Übrigen nicht gesondert berechnet. Zum Tauchen benötigt Ihr eine aktuelle Taucharztbescheinigung, Eure Brevets und das Logbuch.  Alles wird ordentlich geprüft.  Die Basis machte also einen ersten, wirklich netten und vernünftigen Eindruck, der sich im Laufe unseres Urlaubes noch verstärken sollte.  Im Vergleich zu Deutschland sind die Tauchkosten auf USD-Basis für uns sehr teuer (6 Tage Non-Limit zw. USD 250,- und 315, -- USD/Deutschland DM 390,-). Wenn es geht, bucht zu Hause vor. D.h. also, falls Ihr taucht, rechnet Euch die Gesamtkosten
inkl. Tauchen zusammen, da gibt es erhebliche Unterschiede.  In unserem Fall war Subaqua preiswerter als Kreutzer.

Die Unterkünfte auf Machcha sind geräumig, die Bezeichnung "deluxe" ist natürlich sehr gewagt.  Ich würde sie eher als zweckmäßig bezeichnen.  Klimaanlage, Ventilator, Kühlschrank sind vorhanden, Safe nicht.  An den Ameisenstaat habe ich mich im Laufe der Zeit auch gewöhnt.  Die Bungalows sind hellhörig und als Doppelbungalows gebaut. Das Bad war auch sehr groß, bei uns aber eher etwas unappetitlich (ich bin aber auch verwöhnt!). Wir konnten unseren Roomboy auch unter regelmäßiger Zahlung von "Bestechungsgeldern" nicht dazu überreden, mal das Bad zu putzen.  Die Betten machte er dafür ordentlich.  Die Dusche ist in eine überflüssige Badewanne
integriert.  Der Wasserdruck ist gering und das Wasser ist natürlich etwas brackig.  Mädels, falls Ihr einen Fön braucht, nehmt Euch einen mit.  Der im Bad befindliche ist nicht funktionabel (das war nicht nur bei uns so) und der erste Ärger ist vorprogrammiert. Tja, die Geschichte ging um die halbe Insel, zeigt aber die Ungastlichkeit eines Managements, welches das Wort "Dienstleistung" in seinem gesamten Leben noch nie gehört hat.  Den Fön, den ich manchmal aufgrund meiner langen Haare doch gerne benutzt hätte, reklamierte ich
etliche Male.  Ich wünschte mir nur, daß er funktionieren möge.  Eines Abends brachte man mir eine DM 9,99 - Version in Form eines Handföns. Er machte einen recht fragilen Eindruck. Nach 2 Minuten regulärer Benutzung desselben, implodierte er.  Nach dem Schreck brachte ich das gute Stück zurück an die Rezeption, um ab den folgenden Tagen regelmäßig die selbe Rechnung in Höhe von USD 15,-- präsentiert zu bekommen.  Dies seien die Reparaturkosten für den Fön, erklärte man mir.  Ich verweigerte die Begleichung ebenso regelmäßig.  Die Konfrontation mit dem Management blieb natürlich nicht aus.  Der Herr Manager ließ mich längere Zeit warten, denn er aß in Ruhe.  Als er endlich auftauchte, präsentierte mir eine Deklaration auf der Gästekarte, daß der "Gast" für alles in seinem Zimmer befindliche, die Verantwortung zu tragen habe.  Da man ja nicht wisse, was ich mit dem Fön angestellt habe, müßte ich die Rechnung begleichen. Ich erklärte ihm, daß ich den Fön benutzt hatte, wie man einen Fön benutzt und nicht zum Tischtennisspielen.  Meine logische
Beweisführung, daß ich nichts hätte dafür können, nutzte nichts.  Der Herr war für Argumente nicht empfänglich und drohte mir die Gepäckzurückbehaltung bei Nichtbegleichung an.  Naja, unserer Rechtssystem funktioniert leider auf den Malediven nicht.  Also, letztendlich durfte ich unter größten Unmutsäußerungen meinerseits bezahlen.  Mit der Arroganz, mit der ich jedoch behandelt wurde, habe ich keineswegs gerechnet.  So etwas habe ich noch nie erlebt, werde es mit Sicherheit auch nicht mehr erleben, da ich Machcha mit Sicherheit nicht noch mal betreten werde.

Aufgrunddessen sich dieser lächerliche Machtkampf einige Tage hinzog, war meine Urlaubsstimmung natürlich getrübt.  Auf einen weiteren Fön konnte ich dann auch verzichten. Übrigens, die Bungalows im Bereich 101-121 sind von der Lage schön.  Man hat einen netten, kleinen Strandabschnitt für sich. Die Liegen sind gekennzeichnet, Auflagen gibt es nicht, das wäre eine Dienstleistung.  Die Gartenbungalows kenne ich nicht, liegen aber nicht sehr schön.  Auf die Wasserbungalows kann man ebenso verzichten, sind aber Ungezieferfrei.  Man kann tagsüber an einer Beachbar in unmittelbarer Nähe des recht schönen Pools (Süßwasser) sitzen.

Die Snacks kann man im Ansatz vergessen, denn dafür müßte man sie vormittags vorbestellen.  Also, keine Fritten, denn die Wartezeit beträgt 60 Minuten.  Ich nehme an, der Koch legt sie zum Garen in die Sonne. Leider wird die Bar um 19:00h für die nicht vorhandenen á-la-carte-Gäste geschlossen.  Dann hat man die Option der "gemütlichen" Mainbar. Wenigstens sind die Kellner dort nett.  Der Preis
für Getränke fängt bei USD 1,90 für Softdrinks an.  Das Bier (z.B. Erdinger, San Miguel) war schnell "finished", dann hieß es 5 Tage Anchor aus Dosen trinken. Die Cocktails sind nicht zu aufregend, der Wein grauenhaft, aber empfehlenswert im nichtalkoholischem Bereich sind die Shakes und Ice-Tea (USD 3,-).  Auf jegliches Getränk entfällt ein obligatorisches Trinkgeld i.H.v. 10%.  Abends
ist malediven-typisch wenig los, denn wir Taucher sind auch immer mehr oder weniger müde.

Einmal in der Woche gibt´s einen Disco-Abend. Thema: Leibliches Wohl. Man sollte sich immer vor Augen führen, daß die Beschaffung der Nahrungsmittel auf den Malediven eine schwierige Sache ist.  Als stellt man sich auf keine lukullischen Köstlichkeiten ein. Allerdings war das auf Rangali, Mirihi oder Holiday für den Gast unmerklich.  Macha ist auch  hier anders: Ganz klare Tendenz zu Pasta,Reis, Fisch, irgendwas fleischartiges.  Hinzu gab es etwas Gemüse und Salate.  Teils wird sehr scharf gewürzt, was es mir sehr schwer macht.     Essbar sind die Desserts und Vorsuppen.

Ansonsten Tristesse auf der ganzen Linie, es hängt einem buchstäblich nach 14 Tagen zum Hals raus. Es mangelt nicht Möglichkeiten, sondern an Bemühung auf der ganzen Linie im Restaurantbereich.  Das Frühstück ist nicht erwähnenswert.  Einmal pro Woche gibt´s ein Themenbuffet am Abend.

So, jetzt habe ich wahrscheinlich kein gutes Haar an Machchafushi gelassen.  Man sollte bedenken, vieles auf den Malediven ist schwer zu
organisieren, dadurch wird man immer wieder den einen oder anderen Kritikpunkt haben. Hinzu kommt, daß Machchafushi verhältensmäßig preiswert ist, da muß man weniger Komfort schon rechnen  Machcha besteht, im Gegensatz zu anderen Inseln, aber aus so vielen unangenehmen Begleiterscheinungen, daß ich von dieser Insel nur abraten kann.  Vielleicht habe ich auch aufgrund des äußerst
unangehmen Verhaltens seitens des Managements auch alles noch eine Spur negativer als andere gesehen, nur bin ich der Meinung, daß ich mein Geld auch woanders ausgeben kann
.
Es gibt aber eine AUSNAHME,  und die sollte man herausstellen:  Die Tauchbasis verfügt über gutes Material genügend Boote und, was das Entscheidene ist:  Brilliante Mitarbeiter.  Man fühlt sich sehr gut und kompetent aufgehoben.  Die Bemühungen, den Kunden abwechslungsreiche und schöne Tauchgänge bieten zu können, schlägt mit absolutem Erfolg durch.  Der Anteil der Taucher am Gesamtpublikum ist sehr hoch, man hat als Kunde aber eher Vorteile.  Es werden täglich etliche Tauchgänge angeboten (9:30h und 14:30) gegen ein zusätzliches Bootsentgelt in Höhe von 9,-(Dhoni) bis 10,- (Express: Sie hat aber eine Toilette!) USD.  Es gibt Tagesfahrten und man orientiert sich an Kundenwünschen (z.B. Kuda Rah Tila oder Mantapoint).  Zusätzlich kann man jederzeit im Hausriff tauchen.

Dort liegt ein sehr großes Frachterwrack auf optimaler Taucherhöhe und man hat gute Chancen auf Haie, Rochen und Schildkröten.
Das Riff ist nur bleeching-mäßig tot.  Bei den Ausfahrten werdet Ihr allerdings wunderschöne und bunte Riffe erleben. Wir  hatten viele Großfische (Mantas, Haie etc.), man sollte nur die stärkere Strömung bedenken, die es Tauchanfängern schon mal nicht leicht macht.  Also, ich würde mir wünschen, daß die gesamte Tauchcrew auf eine andere, angenehmere Insel wechseln würde, denn es war mir ein großes Vergnügen, mit Ihnen 25 phantastische Tauchgänge erleben zu dürfen.  Man merkt absolut, daß die Tauchbasis unabhängig vom Resort läuft, denn hier wird Dienstleistung groß geschrieben.

Fazit:  Machchafushi ist ganz klar eine hervorragende Insel für Taucher, die auf Komfort wenig Wert legen. Vieltaucher werden von den
Unanehmlichkeiten der Insel auch gar nicht so viel mitbekommen, da sie ja nie da sind. In Obhut der Tauchbasis werden sie viel Freude haben und wunderschöne, nahegelegende Tauchplätze kennenlernen. Ich selber suche mir für das nächste Mal auf den Malediven natürlich eine andere Insel aus, denn ich möchte dieses Paradies eigentlich nicht missen.

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Datenbankeintrag 13243
Machchafushi, Ari Atoll
geschrieben am 08.04.2001 von Reinhard

6 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 6 von 6 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Ort: Machchafushi im Ari-Atoll Malediven

Lage:
Im Ari-Atoll Malediven. Vom Flugplatz auf Male mit dem Wasserflugzeug und Boot ca. 1 1/4h zur Insel Machchafushi.
Tiefe:Maximale Tauchtiefe 30m gesetzlich vorgeschrieben auf den Malediven
Temperatur: Je nach Jahreszeit 25°C... 30°C (bei uns waren es 29°C)
Sichtweiten: 15m ... 40m
Seehöhe: 0m
Tauchgenehmigung: Wir hatten ein Tauchpaket mit 12 Tage Nonlimit in Deutschland gebucht.
Persönliche Erfahrung:
Stand März 2001:
Zur Hotelanlage (Klassifikation ****):
Auf der Insel stehen 3 Kategorien von Unterkünften zur Auswahl 1. 10 Wasserbungalows, 2. 10 Garden Villen und 54 Strandvillen. Wir hatten eine Strandvilla und waren sehr zufrieden mit unser Auswahl. Von den Wasserbungalows geht leider keine Leiter zum Wasser, somit gibt es eigentlich keinen großen Vorteil für einen Wasserbungalow. Einziger Vorteil ist, daß es dort kein Ungeziefer (Ameisen, ...) gibt.
Ein Bungalow besteht immer aus 2 Wohnungen. Unsere Wohnung hatte die Nr. 145 und lag am nördlichen Strand. Hier war es meistens nicht so warm, weil ein ständiger Wind vom Meer her kam. Die Zimmer sind sehr großzügig gebaut und man hat sehr viel Platz. Das Bad ist mit Marmor gefliest (müßte aber nicht sein). Es gibt eine Badewanne (müßte auch nicht sein, Duschwanne hätte auch gereicht) mit Duschmöglichkeit. Das warme Wasser lief sehr spärlich (Tipp: kaltes Wasser läuft besser). Weiterhin gibt es ein Waschbecken und ein Freilicht-WC. Einen Fön gibt es nicht mehr. Das Bett war sehr groß und nicht durchgelegen. Die Klimaanlage funktionierte einwandfrei (war aber recht laut). Es gibt auch einen Ventilator, der macht aber sehr viel Wind. Im Zimmer gibt es einen Kühlschrank den man nach Bedarf selber füllen kann. Weiterhin steht noch ein drittes Bett im Zimmer. Zu jedem Zimmer gehören 2 Liegen die vor der Veranda stehen. Mit Ungeziefer hatten wir keine großen Probleme. Im Zimmer/Bad laufen halt die Ameisen durch die Gegend (im Bett hatten wir keine). Gelegentlich hatten wir mal Besuch von einen Gecko. Küchenschaben haben wir bei uns im Zimmer nicht gesehen, aber andere Gäste hatten größere Exemplare in Ihren Zimmern. Mücken und Sandflöhe gab es auch keine (wir waren nicht zerstochen). Während unseren Aufenthalt wurde einmal Gift gespritzt (wie giftig für den Menschen ???), und dann lagen schon einige Küchenschaben (3 ..6cm) auf den Wegen. Leider sterben beim Giftspritzen auch die nützlichen (Geckos) Tiere. Zur Hotelanlage gehört ein Schwimmingpool mit Süßwasser und Jacuzzi der aber kaum benutzt wurde (meiner Meinung nach auch überflüssig). Die Insel ist sehr schön bewachsen und die Wege sind mit feinen Korallensand angelegt. Wir hatten Vollpension gebucht, und es gab dreimal etwas zu Essen (Frühstück, Mittag und Abendbrot). Das Essen war immer sehr gut und wurde in ausreichender Menge angeboten. Alle 14 Tage gibt es einen Grillabend am Strand. Ansonsten gibt es jeden Tag sehr viel Fisch mit Kartoffeln, Nudeln und Reis, sowie Huhn und Rindfleisch im Wechsel. Sehr gute Auswahl an Salaten und Beilagen. Eine kleine Ecke mit maledivischen Gerichten (Achtung meistens sehr sehr scharf!!!). Der Nachtisch war auch nicht zu verachten (Crepes, Pudding, Kuchen und Melone). Bier gab es in genügender Menge. Einmal war zwar das Faßbier alle, aber Flaschenbier stand immer zur Verfügung. Preise für alkoholische Getränke weiß ich leider nicht, da wir im Tauchurlaub keinen Alkohol trinken.
Im Hotel und auf der Tauchbasis werden alle gängigen Kreditkarten akzeptiert (VISA, MC, Diners Club, American Express, ...). Empfangen wurden wir mit einen alkoholfreien Fruchtcocktail, welcher sehr gut schmeckte. Die Reiseleitung (Steffi) hat uns mit allen wichtigen Infos versorgt, und das Gepäck wurde dann zu den Bungalows gebracht. Etwas merkwürdig war die Aussage von der Reiseleitung, daß wenn bei jemanden etwas kaputt geht (natürlich nicht mutwillig), er dafür bezahlen muß (ist glaube ich nicht üblich). Jedenfalls haben wir so etwas noch nirgens wo anders gehört. Aber bei uns ist nichts kaputt gegangen (kein Fön vorhanden) und hatten damit auch keinen Kontakt mit dem Management auf der Insel. Ansonsten stand Steffi immer für Probleme oder Fragen ansprechbar bzw. auffindbar.

Zu den Preisen:
1,5l Wasser 2,75$
1 Cola 2,09$
ICE Coffe 4,40$
Lemonen Cocktail 3,30$
Ananas Cocktail 4,40$
Papaya Cocktail 3,30$
Mixed Cocktail 5,50$
Postkarte mit Marke 1,50$

Zur Tauchbasis:
Die Basis wird von Thomas Meyer geführt und durch 5 Tauchlehrer unterstützt. Getaucht wird mit 12l Aluflaschen (es gibt auch ein paar 15l Aluflaschen) mit DIN/INT Anschlüsse. Zum Ausleihen sind genügend Scubapro Jackets, Scubapro Automaten, Shorties, Anzüge und Tauchcomputer vorhanden. Preise weiß ich leider nicht, da wir unser eigenes Zeug dabei haben. Der Lagerraum für die Tauchklamotten hätte etwas größer sein können, aber es ging schon. Nach dem obligatorischen Checkdive können erfahrene Taucher unbegleitete Tauchgänge am Hausriff bzw. bei den Bootsausfahrten durchführen. Das Hausriff ist sehr gut zu betauchen. Leider ist vor dem Tauchgang ein kleiner Fußmarsch von der Tauchbasis zum Einstieg nötig. Voll aufgerötelt wird es einem schon gut warm bis man endlich im Wasser ist. Wir haben nur den nördlichen Teil des Hausriffs betaucht (rechts und links vom Versorgungsjetty). Leider sind die Korallen durch das Bleaching von 1998 ziemlich kaputt. Im Bereich von 15m Tiefe fängt es aber langsam wieder an zu wachsen. Besonders Highlight ist links vom Jetty der 1999 versenkte Frachter mit einer Länge von 52m. Die Schraube liegt auf ca. 28m Wassertiefe. Am Wrack sind viele Rotfeuerfische, Fledermausfische, Zackies und Glasfische im Kranführerhaus anzutreffen. Mit etwas Glück sieht man Weißspitzen-Haie und einen kleinen (ca. 80cm) Adlerrochen haben wir auch gesehen. Bewachsen ist das Wrack aber noch nicht. Es werden Halbtages- und Ganztagesausfahrten mit einem etwas schnelleren Boot (Express) oder mit den etwas langsameren Dhonies angeboten. Die Halbtagesfahrt geht einmal am Vormittag ca. 09:30 und einmal am Nachmittag ca. 14:30 los. Nach ca. 30 bis 45 min Fahrt ist man dann an den unterschiedlichsten Tauchplätzen (meist am Außenriff). Hier waren an den meisten Plätzen die Korallen noch intakt. Besonders die Weichkorallen sahen sehr gut aus. Mit der Express wird zum "Mantapoint" gefahren (ca. 50min). Und mit etwas Glück kann man hier auch tatsächlich Mantas sehen (in der Zeit von November bis April). Wir waren zweimal dort, und haben jedesmal Mantas gesehen. Einmal war ein ca. 3m Exemplar auf Armlänge an uns heran. War schon sehr beeindruckend.
Mit der Express werden auch die Ganztagestouren gemacht. Hier fährt man immer zu den Außenriffen, da hier die Chance auf Großfische sehr groß ist. Mantas und sehr große Napoleons haben wir bei so einer Ausfahrt gesehen. Meistens werden 3 Tauchgänge durchgeführt. Essen und Trinken gibt es an Bord. Nach dem Mittagessen wird meistens noch eine kleine unbewohnte Insel angefahren. Bei den Tauchgängen am Außenriff muß aber meistens mit starker bis sehr starker Strömung gerechnet werden.

Zu den Preisen:
6 Tage Nonlimit (wirklich 6 Tage zusammenhängend) 315$ mit Ausrüstung; 250$ ohne
6 Tauchgänge ohne Ausrüstung 165$
12 Tauchgänge ohne Ausrüstung 315$
1 Bootsfahrt mit Dhonie 9$; mit Express 10$
1 Ganztagesfahrt mit Dhonie 25$; mit Express 35$
Wir haben in Deutschland bei Sub-Aqua ein Tauchpaket 12 Tage Nonlimit für 780,-DM gebucht. Bei
20 TG ergibt sich somit ein Preis von 39,-DM/TG. Also es empfiehlt sich schon von Deutschland aus
ein Tauchpaket zu buchen.
Motormarine MX10 ausleihen für einen Film/Tauchgang 25$.

Es war für uns ein sehr schöner Urlaub, und würden dort wieder hinfahren. Die sehr negative Kritik im Malediven.net Forum können wir nicht bestätigen. Wir haben zwar kein Vergleich zu anderen Inseln, da es unser erster Malediven Urlaub war, aber wir werden in ein paar Jahren mal eine andere Insel bzw. Atoll ausprobieren (hat aber nichts mit Machchafushi zu tun).

Fotos sind über meine HP http://www.rgercken.de zu sehen.

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vom 06.12.2005 : ich weiß diese frage welcher automat ist besser kommt hier jede woche. deshalb möchte ich meine frage konkretesieren. ich ... [mehr]

Erfahrungsbericht über das Scubapro S Rec Tek Wing Jacket.
vom 06.12.2005 : Hallo erstmal.... Ich habe eine Frage bezüglich des Scubapro S Rec Tek Wing Jackets.Ich habe das Teil bei ebay gut und günstig ... [mehr]

Ursuk Trocki: Erfahrungen gesucht
vom 06.12.2005 : Wer kennt den Anzug? Qualität des Materials, der Füsslinge? Ich will das Ding mit Front-Zip (selbständig anziehen) und auf Mass. ... [mehr]



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