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Datenbank - Tauchplätze - Philippinen - Mactan Island, Samal Island



Tauchplätze Philippinen

Mactan Island, Samal Island

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 Datenbank - Tauchplätze - Philippinen - 1 Bericht zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 13173
Mactan Island, Samal Island
geschrieben am 24.03.1999 von Fritz

5 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Unsere Philippinen-Reise vom 9. Jänner 1999 bis 27. Jänner 1999 mit Stopover in Singapur

9. Jänner: Flug von Wien nach Singapur mit Singapore Airlines nach Singapur, dort 3 h Aufenthalt, dann weiter mit Silk-Air nach Mactan Island (Cebu).

10.-17.1.: AUFENTHALT IM PLANTATION BAY AUF MACTAN ISLAND

Wetter: untypisch für diese Zeit, leider meist bewölkt, häufig Regenschauer, jedoch sehr warm!

Anlage: super Swimmingpool-Landschaft (Salzwasser und Süßwasser), eine der größten und spektakulärsten weltweit. Mit Wasserfällen und Wasserrutschen, Poolbar und vielen Whirlpools. Extra gekennzeichneter seichter Bereich (für Kinder), Aufsicht durch Bademeister! Bepflanzung sensationell, überall Palmen mit Hängematten, tropische Pflanzen!

Zimmer sehr groß, alle mit Balkon oder Terrasse, TV, Klima, riesen Badezimmer.

Butler-Service rund um die Uhr (die packen sogar die Koffer aus - so man das möchte!)

Restaurants: teuer aber gut. Nur das italienische Restaurant verfügt über keine Outdoor- Sitzmöglichkeiten und drinnen ist es eiskalt klimatisiert.

Strand: künstlich aufgeschütteter Sand, sehr klein (50 m) aber gepflegt. Kaum frequentiert.

Sportmöglichkeiten: gegen hohe Gebühr: Hobby-cat, Jet-Ski,

Tauchen: alles sehr teuer, Tauchlehrer sind relativ ahnungslos bei Fragen über Tauchgebiete. Tauchkurse haben durchaus europäisches Preis-Niveau! Ich buchte dort 2 Tauchgänge. Der erste war eher schwach, da mein Buddy, ein Japaner, Probleme mit dem Druckausgleich hatte und wir daher nicht die vorher besprochenen 30 m erreichten. Schönes Drop-off, aber Sicht mittelmäßig. Seegras- geisterfische, Kalmare, Drücker, Papageienfische, Riffbarsche, Doktorfische, Grundeln u.v.m. Der zweite Tauchgang führte uns dann zur Fish-Feeding-Area. Dort wurden wir schon beim Abtauchen von einem rieseigen Schwarm Indopazifik- Sergeants begleitet. An der Steilwand auf ca. 22 m war eine kleine Nische an der dann mein Tauchguide mir den mitgeführten Reis übergab. Obwohl unnatürlich, war dies ein tolles Erlebnis. Tausende von Fischen umkreisten mich und schnappten gierig nach dem Reis. Wohin ich auch blickte, man sah nur bunte Fische, vorwiegend die schon erwähnten Sergeants, aber auch andere Riffbarsche! Sonst hatte dieser Tauchplatz nicht viel zu bieten. Enttäuschend war auch, daß die Tauchguides des Plantation Bay nicht von selbst im Riff herumliegenden Müll (gottseidank eher selten, aber trotzdem vorhanden) mitnehmen. Viel besser war das Tauchen mit den KONTIKI-Divers (=>siehe unten)

Insel: Unbedingt raus aus der Anlage! Die Menschen sind freundlich, ehrlich und hilfsbereit! Essen kann man wirklich bedenkenlos überall, Preise betragen nur die Hälfte und weniger wie in der Anlage! Fortbewegung am besten mit Tricycle, billig und lustig, aber nicht un- bedingt bequem (vor allem 6 Personen auf nur einem Tricycle).

In Lapu-Lapu City viele Unterhaltungsmöglichkeiten, jedoch waren wir hauptsächlich nur in Marigondon, nahe unserer Anlage.

Nur 15 min. mit dem Tricycle von unserer Anlage entfernt befindet sich das

KONTIKI DIVE RESORT.

Dort hat uns einer der Besitzer, Manfred Langer, ein ausgewanderter Deutscher, unseren 1-wöchigen Aufenthalt auf Mactan in taucherischer Hinsicht gerettet! Die Preise für PADI-Kurse sind so wie man sie sich von den Philippinen erwartet (sehr günstig). Abgehalten werden sie entweder in deutsch, englisch, japanisch und ich glaube sogar schwedisch ist möglich! Die Betreuung von Manfred und seiner Crew geht wirklich weit über das Selbstverständliche hinaus und bei Interesse erzählt Manfred seine unglaublichen (aber wahren) Tech-Dive Erlebnisse. Annett und Klaus haben hier ihren Open-Water-Kurs gemacht und waren begeistert! Auch Nitrox-Tauchen ist hier möglich. Leihausrüstungen ausreichend vorhanden. Das Hausriff ist in sehr gutem Zustand. Tolle Korallen, Seeschlangen, Steinfische, Barrakudas, Drücker, Papageienfische und Riffische aller Art sieht man bei jedem Tauchgang. Manfred erfüllt einem wirklich jeden Wunsch, so wollte ich z.B. endlich meinen ersten Hai sehen. Innerhalb von einer Stunde waren wir an einem herrlichen Drop-off, wo auf 40 m Tiefe ein ca. 3 m langer Fuchshai seine Runden zog. Ein wunderschöner, beein- druckender (und absolut ungefährlicher) Anblick! Angeblich sieht man beim Nachttauchen am Hausriff neben Langusten, Krebsen, Krabben und jede Menge Nacktschnecken auch kleine Riffhaie. Leider hatten wir dazu keine Gelegenheit! Im Gegensatz zu den Tauchguides im Plantation Bay sammeln die vom KONTIKI auch unterwasser Müll ein und bringen ihn an Land! Im KONTIKI Resort befindet sich auch ein gemütliches, günstiges Restaurant, wo man den typischen lokalen Fisch, genannt Lapu-Lapu, probieren sollte!

Empfehlenswert ist auch das nur 5 Gehminuten vom KONTIKI entfernte Charly´s Steakhouse. Super Speisen und tolle Cocktails in gemütlicher Atmosphäre!

Cebu: Mactan Island ist durch eine Brücke mit Cebu verbunden, so kann man gemütlich mit dem Taxi nach Cebu City fahren. Dort fühlt man sich wie der allererste Tourist, von allen Seiten wird man beobachtet. Die Menschen sind aber wirklich freundlich und nett, es ist nur etwas gewöhnungsbedürftig immerzu beobachtet zu werden. Dann aber kann man den Aufenthalt in der City wirklich genießen.

GENERELL WICHTIG IST DAS PHILIPPINEN-REISEHANDBUCH VON JENS PETERS, aus dem man wirklich JEDE Information 1 zu 1 übernehmen kann, außer die Preise sind etwas gestiegen!!!

17. - 24.1.: AUFENTHALT IM PEARL FARM BEACH RESORT AUF SAMAL ISLAND (von Mactan 40 min Flug mit Silk-Air)

Wetter: wie auf Mactan, vielleicht ein bißchen heißer!

Anlage: paradiesisch angelegt, an einem mit tropischem Regenwald bewachsenen Berghang direkt am Meer. Man kommt mit dem Boot von Davao (Mindanao) nach ca. 30 minütiger Fahrt zum Resort. Der Anblick ist wirklich atemberaubend, für uns der schönste Ort der Welt.

Zimmer: Wir haben in sog. Samal-Houses gewohnt, das sind kleine Hütten auf Pfählen direkt ins Meer gebaut, jede mit eigenem Steg! Man hört die ganze Nacht das Meer rauschen und beim Aufwachen sieht man sofort das blau-türkise Meer - herrlich! Klima, TV und Terrasse, von der aus man bis zum Meeresgrund schauen kann und dabei unzählige bunte Fische beobachten kann!

1 Restaurant, essen sehr gut aber relativ teuer. Keine Alternativen, da es in näherer Umgebung auf der Insel keine Möglichkeiten gibt!

Parola Bar: 2 stöckiges, rundes Gebäude, direkt auf Pfählen ins Meer gebaut, super Cocktails (teuer!), wahnsinns Rundum-Blick, live-Musik - die tollsten Sonnenunter- gänge meines Lebens!

Strand: wunderschön, mit weißem Sand, sehr gepflegt! (Postkartenidylle)

Sportmöglichkeiten: gratis Kajak und Hobbiecat, Schnorcheln (traumhaft!!!), wandern durch den Dschungel auf Rundwegen (sehr empfehlenswert!), Tennis.

Tauchen: 2 tolle Wracks aus dem 2. Weltkrieg direkt vor der Haustür, wunderschöne Korallengärten in unmittelbarer Umgebung (super Strömungs-Tauchgänge!), bei denen wir die größten Papageienfische die wir je gesehen haben, enteckt haben (ca. 90 cm). Außerdem Geistermuränen, Röhrenaale, Zackenbarsche, Drücker, Doktorfische, Seeschlangen, Rotfeuerfische, Anemonenfische und viele mehr. An diesen Tauchplätzen kann man sich wirklich nicht sattsehen. Die Korallen sind dort (noch) völlig intakt und die Farben sind überwältigend! Daher sollte man dort auch ständig seine Tarierung unter Kontrolle haben, um ja nichts zu zerstören (was aufgrund der wirklich starken Strömung oft nicht leicht war)! Unser Tauchguide hat uns gesagt, daß die Sicht zu unserer Zeit relativ schlecht (!) war. Wie müssen die Tauchgänge dann erst sein, wenn die Sicht noch besser ist - unvorstellbar! Nachttauchen empfehlenswert (ich hatte das Glück, dabei eine spanische Tänzerin freischwimmend zu sehen, außerdem Fledermausfische, Königskrabben und jede Menge anderer Nacktschnecken). Faire Preise, jedoch etwas teurer als im Club KONTIKI. Tauchlehrer Henny Smits und seine Crew bemühen sich wirklich und haben uns auch unvergeßliche Taucherlebnisse ermöglicht! Wahrscheinlich kommen in den nächsten Jahren hier noch viele neue Tauchplätze hinzu, doch bis dato ist noch sehr wenig erforscht!

Insel: Samal Island ist noch sehr ursprünglich. Bei einer Jeep-Safari hatten wir die Möglichkeit, den Rest der Insel zu erkunden. Es gibt Bananen und Kokosplantagen ohne Ende, einige kleinere Dörfer (netter Kontakt zur einheimischen Bevölkerung!), auf jeden Fall ein sehenswerter Ausflug. Auch hier fühlt man sich wie der 1. Tourist auf der Insel.

Davao: vom Resort per gratis Bootstransfer zum Insular Century Hotel. Von dort per Taxi nach Davao City. Eine tolle, sehenswerte Stadt mit super Einkaufsmöglichkeiten (vor allem das Kaufhaus NCCC). Der letzte Gratistransfer geht schon um 17 Uhr zurück, oder man zahlt eine Privatüberfahrt (so wie wir) zu späterer Stunde, das ist aber sehr teuer! Die Einheimischen sind überall sehr herzlich und entgegenkommend, Touristen sind eine Seltenheit (und das merkt man!)!

Weitere Fragen beantworte ich gerne. Meine Adresse: Koller Fritz, Felix-Slavik-Str. 6/2/18, A-1210 Wien. e-mail: kubicek@telenetz.com

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